Indiana Tribüne, Volume 20, Number 129, Indianapolis, Marion County, 27 January 1897 — Page 2

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Indimu T VV wsne. Erscheint Tägilch ud SonNtag. L-ie tSailchs .Trid2e- kostet durch den Xriset 2 tfenu per Woche, die QonntaeS-.Trsbüne-S Zii3 per LJoche. Leide ius'en 15 CentS k C5 Cert5 per Honet. ?er yost a-ttzerhslb d :ict zg?fZi.- t erauSbezehlunz V pe, fJat. Osz 10 CÖD A!abama Liraße. Indianapolis, Ind., 27. Januar 1897. 2er Nlearagua-CanaZ. Schon im Jahre 1550 hat Anton'o Galvao darauf aufmerksam gemacht, daß die eigenthümlicheBodengestaltung in Nicarag.ua denWeg für die künstliche Herstellung der von der Natur versagten Verbindung des Atlantischen Oceans mit dem Stillen vorzeichne, aber erst die neuzeitliche Technik dürfte befähigt sein, den schon damals sehr ernsthaft erwogenen Plan auszuführeu Jahrhunderte lang ruhte er. bis 1825 unsere Bundesregierung diese beste Linie eines 'interoceanischen da nals wieder in's Auge faßte. Aber weder der Geldmarkt, noch die Technik ioaren für dies Riesenwerk schon genü gend entwickelt. Erst 1872 betraute die Regierung der Ver. Staaten eine Commission mit dem Auftrage, den Lauf jener Linie auf Grund genauer örtlicher Untersuchung festzustellen, und im .Jahre 1876 erstattete diese Commission nach mühevoller Arbeit Bericht. Im Mai 1879 fand in Paris ein internationale: Congreß statt, der angeblich alle Canalprojecte prüfen, in Wahrheit aber, wie sich nachher zeigte, die Wahl auf die Panamalinie lenken sollte. Auf diesem Congreß wurden die Amerikaner in ihrer Ueberzeugung von der Undurchführbarkeit des Pana ma - Unternehmens bestärkt, worauf sich in den Ver. Staaten eine sehr leb l,afte Agitation für die Nicaragua-Li-nie geltend machte. Aber die natürlichen Gegner dieser Linie, also die franZösische Politik und die Partei Lesseps, dann die amerikanischen Eisenbahnkör.ige, welche die Concurrenz fürchteten, sowie Leute wie Capitän Cads. der eine Schiffseisenbahn über die Meerenge von Tehuantepek bauen , wollte, ' wußten die Anstrengungen aller für den Bau zusammentretenden Gesellschaften zu vereiteln. Erst 1889 wurde die Jncorporation der Maritime Canal Company of Nicaragua" durch ein Gesetz vom 20. Februar durchgesetzt und dieser Gesellschaft die wiederholt von der Republik Nicaragua erneuerte Concenion für den Bau übertragen. Alsbald begann man mit den Vorarleiten und am 1. Januar 1891 mit dem Ausheben des Canalbettes bei Gp'-.i auf der atlantischen Seite. Die Vodengestaltung der Republik Nicaragua ist eine ganz eigene. Die sonst so hohen und geschlossenen Cordilleren weisen dort eine derartige Lücke auf, daß schon eine mäßige Senkuna, dieses vulkanischen Bodens eine Meerenge bilden und den östlichen Theil des Landes, ein niederes Bergland, das selten über 300 Meter Meereshöhe ansteigt, in ein Jnselmeer. den westlichen aher, eine der vacisischen ctüste paraücle, schon jetzt von zwei großen Seen eingenommene Senkung, in offenes Meer umwandeln würde. HierauZ ergibt sich im Wesentlichen bereits das ganze Bild der Canalanlage, .sowie ihre Hauptschwierigkeit, die Her- . stellung des Weges durch das Bergland zu jenen verhältnißmäßig leicht mit dem Ocean zu verbindenden Seen. Aber auch darin hat die Natur vorgearbeitet. Jene Sem sind der Managua und der durch einen kleinen Wasserlauf mit ihm verbundene viel größere Nicaragua. Dieser 176 Kilomete? lange. 64 Kilometer breite und 75 Meter tiefe See, dessen Spiegel etwas liefer als der des Managua, nämlich 34,4 Meter über dem Meere liegt, hat einen Abfluß nach Osten, den San Janfluß. der in den Mexikanischen Golf geht. Das ist der naturgegebene Weg für den Canal. Wie man nun den San Juan, dessen Gebiet eine urwaldcrfüllte Einöde ist, bis zum Niveau des Nicaragua anstauen und in eine breite Wasserstraße verwandeln will, um dann die Schiffe mittels großer Schleusen aus dem einen Ocean empor zu heben und nach der Durchfahrt in den anderen hinab zu lassen, das soll im Nachstehenden gezeigt werden. Das ist das große Problem der rfaif rblUUlU. Mit dem Ansteigen des Bcrglandes beginnen die großartigen Schleusenanlagen, die, drei an . der Zahl, auf der kurzen Entfernung von kaum 5,8 Kilometer den Uebergang aus dem Niveau des Meeres in das .höchste -des Canals vermitteln und mit jc.203 Meker Länge, und 25 Meter Breite die größten von allen bis heute gebauten werden. Die zwischen ihnen gelegenen Canalstrecken will man dadurch schaffen. daß man das Thal deS Flüßchens Deseado durch Stauwerke dauernd unier Wasser f?M. Hinter der dritten Schleuse stellt sich die große Schwierigkeit des ganzen Baues ein.- Dort muß das Canalbett durch einen quer vorliegenden Felsgiat gebrochen werden, der unten 4,8 Kilometer Durchmesser hat und bis zu 90 Meter über dem Canalspiegel anstciat. Eine gewaltige, aber nicht unausführbare Arbeit! Der Canal soll in diesem Durchbruch noch 25 Meter kZodenbreite, also 2.5 Meter mehr als der Snezcanal, und zahlreiche Auswcichestellen erhalten. Dann erweitert tr sich zu dem buchtenreichen großen San Francisco - Bassin, das durch Ueberschr?emmung einer ganzen Reihe von Thälern geschaffen wird und den Uebergang zu dem San Juan - Fluß ttttvt- dessen Svieael durch einen aroZen, U Ochoa quer durch dasFlußtbal vd leaenden Staudamm von 600 Metec Lange und 22 Meter Höhe um 13 Meter gehoben werden foll. Diese Anstauuna hilft einerseits das von mehreren Flüßchen und Bächen gespeiste San Francisco - Becken ausfüllen und '.'t rl ? ? Vsv 4?B? irr j;.UUjl uukiiiib uu9 vn.i "ij "

Thale fließenden stromschnellenreichen San Juan eine bis zum. See noch 102 Kilometer lange Wasserstraße von 300 bis 500 Meter Breite und 10 bis 40 Meter Tiefe. Man hat nun Zweifel geäußert, ob die Benutzung des Canals auch die er-

wartete sei, d. h. ob der Welthandel diesen Wea vorziehen werde. Es maa ! deshalb ein Hinweis darauf am Platze fein, welche außerordentlich großen Vortheile die neue Wasserstraße, dem Handel bietet. Die Entwickelung der Länder rigs um den Stillen Ocean nimmt immer großartigereVerhältnisse an. In Ostasien, dessen Handel von Jahr zu Jahr wächst, vollziehen sich vor unseren Augen Ereignie, die e:nen gewaltigen Umschwung einleiten und Japan eine ungeahnte Machtstellung verleihen; m. Australien und m der Südsee wachsen die europäischen Interessen ebenfalls zusehends, und was das pacifische Amerika angeht, so bringen die Staaten Oregon, Washington und Californien viel von ihren großen Weizen-, Woll- und Wcinproducten auf den europäischen Markt. Da will es gewiß Großes bedeuten, wenn all' dieser Verkehr nicht mehr auf die weite und gefährliche Fahrt um dal Cap Horn angewiesen ist. Die Fahrt durch den Nicaragua - Canal verkürzt den Weg, der von San Francisco um das Cap Horn nach New Aork ebenso weit wie von Liverpool ist, von 3328 geographischen Meilen auf 1620 nach Europa und fogar auf 1045 (gegenüber 704 der Pacificbahn) nach New Aork. Ein Segelschiff von San Francisco nach Liverpool gebraucht also via Nicaragua kaum 60 Tage, anstatt wie sonst 120, was alljährlich mehr Fahrten gestattet, die Kosten für jede verringert, die Lieferzeit sicherer einhalten, sowie günstige Chancen des Marktes besser ausnutzen läßt, also den Gewinn wesentlich steigert. Einen ganz zweifellosen Gewinn ziehen die Ler. Staaten aber daraus, daß ihren atlantischen Häfen durch den unmittelbaren Verkehr mit den südamerikanischen Pacificstaaten ein neuer Markt erschlossen wird. Die Vortheile, die der Canal darbietet, sind also so bedeutend, daß der Welthandel ihn sicherlich sehr stark benutzen und den Weg um Cap Horn fast immer, sowie je nach Umständen auch den über Suez vorziehen wird. Auch vom strategischen Gesichtspunkte aus haben die Ver. Staaten das größte Interesse daran. denNicaragua - Canal zu bauen und in der Gewalt zu behalten, da er für sie strategisch wichtiger ist, als für die übrige Welt, noch wichtiger als für Großbritannien der Suez - Canal. Dieser setzt die Entfernung von England nach ! Indien von 2500 geographischen Meilen (um das Cap der guten Hossnung) auf 1700. also nur um etwa ein Dritt?l herab, der Nicaragua - Canal dagegen die nizernung zwlzazen - oen Marinestationen der Ver. Staaten im Atlantischen und im Stillen Ocean um mehr als zwei Drittel, und mithin erspart ein Dampfer, der nöthigenfalls seine 560 Kilometer täglich macht, für die Fahrt von England via Suez nach Kalkutta nur etwa 10z Tage von 33z. aber für die Fahrt von den Osthasen der Ver. S.taaten via Nicaragua nach San Francisco 30 von 44 j, unv ge langt schon in vierzehn Tagen von New Fork nach San Francisco oder gar in fünf von irgend einer Golfstation in den Stillen Ocean, was selb tredend im Kriege von der allergrößten Bedeutung sein kann. (iint malaiische Kolonie in Sud africa. Es dürfte wohl den Wenigsten be kannt sein, daß im Süden Afrikas, besonders in Capstadt, Uitenhage, Paarl. Kimbery. Worce ter. Port Eli zabeth, Stellenbosch und Sommerset, West Strand eine etwa 14.000 Seelen zählende mohammedanische Vevolke vung gefunden wird, die ein sehr wich tiges Element im dortigen Geschäfts und Erwerbsleben bildet und gewisser maßen als die Aristokratie unter den farbiaen Bestandtheilen der Vevölkeruna betrachtet wird. Sie selbst nen nen sich Slamajers, ein aus Slam (Islam) und der letzten Silbe des Wortes Maleier gebildeter Name, sind sehr eifrige Mohammedaner, betreiben die verschiedensten Gewerbe, zeichnen sich namentlich durch geschickte Vehandlung der Pferde aus, während der Handel mit Früchten und Fischen fast ausschließlich in ihren Händen ist. Auch hinsichtlich des Bildungsgrades übertreffen sie die Kaffern und Hottentotten, da der Procentsatz der Analphabcten bei. ihnen viel niedriger steht, als bei jenen. Die ersten Malaien aus dem indischen Archipel kamen zwischen 1650 und 1654 ach dem Cap,, das da mals zu dem Colonialbesitz der ostin dischen Compagnie gehörte. Es waren aber keine gekauften Sklaven, wie sie massenhaft von der Westküste Afrikas hier eingeführt wurden, sondern ver urtbeilte Verbreche?.- Da sie sich als sehr geschickte und fleißige Arbeiter er wiesen, so begehrten auch Privatleute, in den Besitz solcher malailsmen Skla ven zu kommen, und es entwickelte sich bald zwihen Batavia und dem Cap ein regelmäßiger und schwunghast be trieben Sklavenhandel. Die Zu fuhren nahmen im Laufe einigen Jahrzehnte einen derartigen Umfang an. daß wuderholt vom Cap aus nach Ba tavia Vorstellungen gemacht wurden. keme Sklaven mehr zu schicken, weil man eine Ueberwucherung der Bcvölke rung durch da3 malaiische Element be fürchtcte; e2 half aber nichts, bis im Jahr 1767 die Ausfuhr von Sklaven aus Indien nach dem Cap vollständig verboten wurde. Emancipation dev Sklaven war am Cap sehr häufig, na mentlich wenn sie zum Chrlstenthum übertraten; aber während der Neger die ihm geschenkte Freiheit nur ge brauchte, um seinem Hang zur Träa heit zu fröhnen.so daß hinsichtlich ihrer. Freilassung wiederholt beschrankende Bestimmungen aetrossen werden muß ten. suchten die Malaien durcb dorvel-

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xzn Fleiß ihre Lage zu verbessern. Es leuchtet übrigens ein, daß sich diese ma laiische Colonie, die ursprünglich nur aus Leuten von ganz geringer Herkunft bestand, niemals zu ihrer jetzigen Bedeutung .hätte entwickeln können. wenn sie nicht durch den Anschluß an höher siehende Stammesgenossen einen Mittelpunkt funden - hätte, wodurch Zusammenhang unv ajrgamianon in sie gebracht wurde. Dafür sorgte ebenfalls die os.lndische Compagnie. In Batavia war es nämlich aumaylicy Grundsatz geworden, gesährlicheStammeshaupter oder unbequeme leugne der vornehmer, selbst fürstlicher Famitten weit von ihrer Heimath weg zu verbannen; man schickte sie entweder nact, Cevlon oder nach dem Cap. Der Bedeutendste und Hervorragendste unter diesen war der Scheik Jusup. ve? von den Moslems im Archipel, während er noch lebte, als Heiliger verehrt . ' , r" ! wurde und um den stet) em Tonniicgct Sagenkreis gebildet hat. Er war rn Gowa auf Celebes geboren, war mit dem dortigen Sultan verwandt, -kam dann nach Java und wuroe Dann von tu Compagnie, die seinen Einfluß auf die Bevölkerung fürchtete, zuerst nach Ceylon und dann nach, dem Cap verbannt, weil er in dem Thronstreit zwi schen demSultan vonVantam und seinem Sohn aus fetten des letzlern gestanden hatte, wahrend die Compagnie den Vater zu handhaben wußte. Jus suv starb 1699 und wurde aus der Hufe Zandvliet bei Stellenbosch begraben. - Sein Prunkgrab ist jetzt noch . . -i - . r t.r..jt. ein von den lamajers yausig oeiuup ter Wallfahrtsort, und ganze Schaaren derselben ziehen dorthin, um daselbst ihr Gebet zu verrichten, wiewohl es nachgewiesen ist. daß die Leiche Jussups nach Gowa zurückgebracht wurde; es soll aber in Zan.dvliet ein Finger von ihm zurückgeblieben sein. Ein weiterer vornehmer Javane.'dem das ip als Verbannungsort angewiesen wurde, war der Sultan Dipa Neaara. der den Titel eines Messias von ?)lava anacnommen hatte: 1723 wurde er mit seinem Sohne nach Cap stadt aebracht.er durfte aber 1743 wieder in seine Heimath zurückkehren. Ferner wurden noch ein maduresischer Fürst Tjakra-ning-Rat und ein:macassarischer Prinz genannt, deren sich die Compagnie auf dieselbe Weise entledigte. Wenn man an die Ehrfurcht denkt, mit welcher der Javane zu den Vornehmen und Fürsten emporblickt, so kann man auch den Einfluß ermes sen. welchen so hoch gestellte Verbannte auf ihre Glaubensgenossen ausüben konnten. JedenfcillS wurde dadurch ihr religiöses Leben nicht wenig gestärkt, und wenn man bedenkt, daß in diesem Jahrhundert' dieser Colonie kein neues mohammedanisches Blut aus dem indischen Archipel zugeführt wurde, so muß man sich wundern, daß diese-. Vekenner des Islams, die soj lange mit andern Mohammedanern in gar keine Berührung gekommen sind, nicht nur an ihrem väterlichen Glau ben festgehalten haben, sondern einen zusehends stärker werdendenGlaubenseifer entwickeln: Schaarenweise pllgern sie nach Mekka, und selbst der Äermste spart und darbt so lange, bis er ds Geld erübrigt hat, um wenigivf, als Deckpassagier die Reise ma chen zu können. Diese neue Provinz des Islam" hat selbst die Aufmerksamkeit des Scheik ül Islam in Konstantinopel erregt, denn es ist noch nicht lange her, daß daselbst ein Buch über die Lehre des Propheten mit arabischen Lettern, aber in der Vurensprache gedruckt wurde. Da sich im Anfang der sechziger Jahre auch das SektenWesen einzunisten beqann, wurde von Konstantinopel ein türkischer Esfendi geschickt, der die Glaubenseinheit wiederherstellte und den capischen Malaien auch das viele Viertrinken abgewohnte. In der Capstadt allein haben diese Slamajers nicht weniger als sechs, theils größere, theils kleinere Moscheen, außerdem findet man solche noch an den eingangs dieser Zeilen genannten Plätzen. In ihrer Kleidung unterscheiden sich die Männer ; nur durch den rothen Fez von den Curopaern. bei festlichen Gelegenheiten sieht man hin und wieder auch den Turban, wahrend die von Mekkapilgern mitgebrachte Mode arabischer und persischer ltteidertracht sich nicht lange halten konnte. . Was aber als äußerst merkwürdig noch hervorgehoben zu werden verdient, ist die Thatsache, daß in der afrikanisch holländischen Sprache zahlreiches malaische .Worte Eingang gefunden haben, wie z. B. araper beinah:, atjar sauer, amdok Peitsche, banjak viel, bakkleicn streiten, ha dem. ndntwQ schmeicheln. Eine capische Dame spricht, ohne daß man etwas Auffallendes .darin findet, von ihrem Seelsorger als von . ihrem Gum". Die Bemühungen der Missionäre, die Slamajers zum Christenthum zu bekehren, sind biö jetzt vergeblich gewesen. ' Großes Aussehen erregt in Kovenhagcn die Verlobung des jrngen Grasen Dauneskjold Samse,, der einer der ersten Adelsfamilien desLan des angehört, mit einer Varietesänge rin. Die Verlobung erfolgte zu Aarhus, wo der Graf die Officiers schule besucht. Die gräfliche. Familie protestirt gegen diese Verbindung. Der juN'.;e Mann machte schon vor einigen Jahren dadurch von sich reden, daß er längere Zeit verschwunden war, bis er in Berlin in lustiger Gesellschaft, wiederaefunden wurde. M c K i n l e y w i r d d e r d r i t t e Bundespräsident sein, welcher, sich zu der 'Mcthodistensecte bekennt. Von seinen Vorgängern gehörten acht der Episcopalkirche an, sechs waren Presbyterianer, zwei Unitarier und je einer Freidenker bezw. Mitglied der christlichen Gemeinschaft. Soweit der StaatMassachusetts in Betracht kommt, trifft die Annahme, daß die stetig zunehmende Verbreitung des Fahrrades und elektrischen Bahnen die Zahl! der Pserde vermindert, nicht zu. denn dort hat letztere im verflossenen Jahre um ' C0C3 StUZ lucencntrntn.

ßllropäische Vundschan. Provinz Brandenburg. Berlin. Die Herstellung einr unmittelbaren Sprechverbindung zwichen Berlin und Budapest ist beschlos'en worden und sollen die Arbeiten, sobald die Witterung es uattet. vegönnen .-verrc?!. Die Gastwirthsfrau Emma Krug, geb. Großmann, hat sich vergiftet. Auf den PfefferkuchenHändler Jsidor Brock wurde von seiriem Hausknecht Hermann Wolf ein Raubmordversuch verübt. Wolf befindet sich in Haft. Der Hotelier Schumann von hier, welcher bekanntlich in Nizza den Grafen Montgelas und seine eigene Frau durch Revolverschüsse verwundete, ist zu sechs Monaten Gefängniß verurtheilt worden. Ein .Monocle - Club" ist die neueste Blüthe am Baume der Vereinsmeierei. Nur .akadenlisch Gebildete" finden nach den Statuten Aufnahme. Im Thiergarten vergiftete sich der Kaufman Zirkenbach aus der Mariannenftraße. Vuckow. Hier wurde der erste Spatenstich zum Bau der Eisenbahn Juckow-Dahmsdorf gemacht. Ganz in der Nähe des schwarzen Sees, da wo di: Ueberbrückung stattsindet. ist der Baugrund untersucht worden. Charlottenburg. DerBrunuenbauer Strauch, welcher auf einem Neubau in derSchloßstraße als Nacht-

Wächter fungirte. ist im Zustande der Trunkenheit von einem Hunde vollständig zerfleischt worden. Man fand den Unglücklichen als Leiche. Provin; Ostprmßcil. Heiligen beil. Dem B'.sitzir Lackner aus Herzogswalde, welker mit seiner Frau und einem Kinde nach der Stadt gefahren war, sind iii sliver Abwesenheit Wohnhaus mit sämmtlichem Mobiliar und ein Schuppen obgebrannt. HermLdorf. Der Besitzer Zeile verunglückte dadurch, daß er infolge der Glätte über das niedrig: Geländer in den etwa 25 Fuß tiesenZIehbrennen stürzte. Hierbei hat er whrscheinlich durch Ausstoßen auf einen Stein die Besinnung verloren, denn die gleich darauf zum Brunnen trerende Frau Katte nichts bemerkt und ließ später im Dorfe nach ihrc.n Manne fragen. Erst am anderen Morgen sah man emen Stiesel aus dem Wasser ragtti und zog dann die Leiche der aus. Provinz Wes?rrcLßen. E l b i n g. Auf dem lnesigen Bahnhöfe wurde der Ranzirer Kammer von einem Eisenbahnwagen überfahren; er war auf der stelle todt. Er hinterläßt eine Frau nit mehreren Kindern. Briefen. Die seit eini.zer Zeit an Geistesstörung leidende Arbeiterfrau Böttcher hat sich in :hr:m Zir mer erhängt. M a r i e n b u r g. Ein bedauerliches Unglück hat die Familie des hiesigen Kaufmanns Jastrower betroffen. Das dreijährige Töchterchen wurde beim Spielen von dem eigenm großen Hunde am Gesicht erheblich zerfleischt, sodaß die sofortige Uebersührung hs Kindes in das Krankenhaus erfolgen mußte. Ein trauriges Ende fand der 73 Jahre alte Milchfahrer aus Herrenhagen. Er war nach zweijährigem treuen Dienste von seinem Dienstherrn wegen Gebrechlichkeit entlassen worden und konnte keine andere Stelle mehr finden. So schlug er sich bettelnd von Ort zu Ort durch, bis er hierher kam und ermattet, 5alb verhungert im Rathhause, wo er sich mel dete, liegen blieb. Auf dem Wege nach dem Krankenhause, wohin der Unglückliche gebracht werden .sollte, starb er. ZroölnzPommcm. Stettin. Der Zn Jromberg unter dem Verdachte - des Neineids verhaftete Schauspieler Johannes Koppen ist in das hiesige Gerichtsgefängniß überliefert worden. Der mehrfach, auch mit Zuchthaus (.estrafte Journalist- Heinrich Liedke, der von hier nach Verübung von Betrügereien flüchtig geworden war, ist in Ducherow ergriffen worden. K ö s l i n. In Güdenhagen wurde dem Grenadier Mannke vom Kolbergschen Grenadier-Regiment, Ue auf Urlaub war, bei einer Schlägerei nach einem Tanzvergnügen das Seitengewehr zerbrochen und er durch zwanzig Messerstiche im Rücken verwundet, so daß er sofort starb. Provinz Schlcswig-Holstein. . . Altona. Der Hauptzollamts--assistcnt Kleinvogel hieselbst fiel' auf dem Hauptbahnhof zu Boden und war sofort todt. Vöken. Als ein gewiß seltener Fall verdient mitgetheilt zu werden, daß in diesen Tagen hier eine Kindtaufe vollzogen wurde, bei welcher -drei Urgroßmütter die Gevattern waren. 'Getauft wurde nämlich die älteste Tochter des Ausbauers Jurgen Lobsin jun. Brunsbüttel. .Als Urheber der zahlreichen Brandstiftungen ' in Brunsbüttel und Umgegend wurde des MaurersSchaar ausBrunsbllttelhafen verhaftet. Er soll eingestanden haben, das Feuer des Landmanns N. Haller in Wcsterbelmhusen angelegt zu haben. D e r s a u. In der Nacht :zum zweiten Weihnachtstag ist die Windmühle des Mühlenbesitzers und Gast. Wirthes Ziems ein Raub der Flammen geworden. Eiderstedt. Auf dem Hofe des HosbesitzersAugust Dierks in Nor-der-Friedrichs-Koog (Kirchspiel Uel derbüll) entstand eine bedeutende Fcuersbrunst, welche das ganze Hintergebäude in Asche legte. Es gelang, das Vordergebäue zu erhalten. Der gesammte Viehbestand ist in denFlammen umgekommen. Provinz Schlcsicn. B r e s l a u. Einer der bedeutendsten Großindustriellen Deutschlands, Commerzienrath Leopold Schöller, ist, 67 Jahre alt. gestorben. Er war InHaber - der Schöller'schen Kammgarns prn-mei sowie mehrerer- Zuckerfabriken. Der Slosser Vokaj..

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VtL. tiU i schon mehrfach wegen schwerer Korpet- . 5 , ..!- ir -nriVerlegung mir Hucylyaus voroenrasler Raufbold, stach den von einem Balle heimkehrenden Lacklrer Paul Paetufchke, der sich Belästigungen feiner Braut verbat, mit einem Messer durch den Hals. Die Hals. Die große Schlagader . wurde getroffen und der Tod trat alsbald ein. Pokatzki. der noch emen Straßengänger verwundete, ist verhaftet. Der Maurer Karl Fiedler wurde bei der Arbeit auf einem Neubau von einer einstürzenden Erdwand verschüttet und erstickte. Er hinterläßt eine Frau und fünf Kinder. Görlitz. Der von, hier flüchtige Cassirer Schneider ist in Zürich verhaftet worden. L i e g n i tz. Das Project für den Bau einer elektrischen Straßenbahn ist vom Ministerium genehmigt worden. Provinz Poscn. Posen. Der Kanonier Winkler vom hiesigen 20. Artillerie - Regiment hatte Abends einen kleinen Wortwechsel mit drei Dienstmädchen, die vor dem General - Commando standen. Da Winkler ziemlich laut sprach, so erschien der in der Nähe stehende Posten, der ihn aufforderte, weiter zu gehen. Dies that Winkler jedoch nicht, worauf der Posten ihn ins Schilderhaus steckte. Winkler entfloh; der Posten verfolgte ihn und stieß ihm das Bajonett in den Nücken. Winkler brach zusammen und liegt jezt schwer krank im Garnisonlazaret? darnieder. B r o m b e r g. Feüenhauermelster Fröhlich wurde, als er das Abladen eines 35 Centner schweren SchlmsteineS leitete, von dem zur Seite fallenden Stem derartig an die Wand gedruckt, daß lhm die Arme zweimal ge Krochen wurden, auch die Brust wurde . ' . . . ' ' . ihm gequetscht. Die Ansiedler Au stermühle und Ramm aus Ostwehr so wie der Grundbesitzer Lotze und dessen Sohn, die nach Russisch-Polen gereist waren, um Gesinde zu miethen, wurden unweit Radziejewo von Russen verhaftet, weil angenommen wurde, daß sie Agenten seien, die Leute zur Auswanderung anwerben wollten. Provinz Sachsen. Erfurt. Auf Requisition der hiesigen Staatsanwaltschaft ist der Hopfenhändler und Bankier Neuburger, einer der reichsten Äürger der Stadt Furty, verhaftet und m das m sr m tf p i i hiesige efangmß eingeliefert worden, um wegen Verleitung zum Meineid processirt zu werden. In Erfurt schwebt eine Scheidungsklage der hier verheiratheten Schwester Neuburger's. Nachts versuchte sich in seiner mütterlichen Wohnung der 15 Jahre alte Karl Göbel zu vergiften. Der junge Mensch haite sich Arseniksäure zu verschaffen gewußt. Dem sofort herbeigerufenen Arzte gelang eL durch AnWendung von Gegenmitteln, den Lebensmüden zu retten. Furcht vor einer wegen Vornahme unzüchtiger Handlungen zu erwartmden Strafe scheint das Motiv zur That gewesen zu sein. Amendorf bei Magdeburg. Hie? wurde der Schornsteinfeger Heimann Müller verhaket, der in Berlin einen Raubmordversuch gemacht hat; Mülle? hat ein Geständnitz abgelegt. Provinz Hannover. Alfeld. Der Musketier Fried. Harder von der 5. Compagnie des 79. Regiments, der aus seiner Garnison Heldesheim desertirt war, hat sich hier der Polizei gestellt., Arome. Die baulich mit einander verbundenen Vürgerstellen des Heinrich Schulze und des Johann Bark sind abgebrannt. D i b b e r s e n. Der Arbeiter Prigge von hier.. welcher in Wesselburen bei der Glätte mit dem Kopf auf das Straßenpflaster schlug und ewe schwere ' Gehirnerschüterung davon trug,, ist im dortigen Krankenhause seinen Verletzungen erlegen. Harzburg. Die im Hofgestüte Harzburg gezogenen Rennpferde haben im vergangenen Jahre die enorme Summe von 365.010 Mk. gewonnen. Noch nie ist es einem deutschen Gestüte, auch Graditz nicht, gelungen, einen solchen Erfolg zu erringen. Kalenberg. . Das Fest der diamantenen Hochzeit feierten die Eheleute Weber Scheibe. Prvvim Westfalen. Bochum. . Der Rottenführer Hahn , aus Hamme wurde in einem Graben an der Stadtgrenze todt auf gefunden. Die Leiche zeigte nur unerhebliche äußere Verletzungen am Kopfe. Ein verheerendesFeuer zerstörte drei Geschäftshäuser am Altmarkt. Viele Waarenvorräthe wurden vernichtet, viele Bewohner hatten nichts versichert. Ein Korbnniaren-, ein Manufakturund ein Buttergeschäst erlitten große Verluste. Mit ausgebreiteten Armen stürzte ein unbekannter Mann einem elektrischen Straßenbahnwagen entgegen und wurvc auf der Stelle getödtet. Hagen. Einer unserer bedeutendsten Industriellen, der FabrikaniEr.-ist SLding. Mitinhaber der Firmen I. E. S'ödkng & Halbach und Erkenzweig & Schwemann, ist nach lanoem .Leiden iZt Alter von 61 Jahren gestorben. Nlicinprov!n'. Köln. In der Gasanstalt der Eisenbahnhauvtwerkstätte des' Vorortes Nippes erfolgte eine gewaltige Explosion in dem Augenblicke', als Ärbciter mit dem Abfülle des bei dem Kohlenwasserstoff sich ansammelnden Was. sers beschäftigt waren. Die Arbeiter, welche in jenem Raume weilten, wnrden zu Boden, geschleudert und durch brennende Gase übel zugerichtet. Zwei von ihnen sind sehr schwer verletzt und wurden alsbald dem Hospital zugeführt. Burt scheid. Eine hiesige Urfulinerin. die Mutter Emmanuel zu Lreust-Eysden, ist nach Ablegung des großen Staatsexamens durch Verleihung des Titels .Professor" ausgezeichne! worden.- Dieselbe wird in das Institut der Ursulinerinnen zu Brust. Eysden. in welchem Damen für das höhereLehrfach ausgebildet werden, als Lehrerin eintretend Sie hatte schon früher "die Examina , in verschiedenen S::-J tat: ln d-r Cb:mie und ia

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Mlchinenbaufach mit Auszeichnuna . " ' J rioitegr. rc? ?.tuv Hcsscn-Ncffal!. u " i 4 i u t i ll. -jjt. iuic '.anaz r a n I ( . 1 CT rrs?- o legenheit des Feldfchützen Suhrke der seiner 5.eit einen 15;,, nn Namens Breitenback, ersassen hnii und vieieryalb un Herbst von der . i. . . ' i ''ii ' K..r.L . TT. m 0. i Strafkammer abgeurtheilt wurde, wird nun noch eine interessante Civil klaae aeacn die Stadt Xmnihirt an? " i o ' ? 7 ljt . CYt I t if uüc vuühi. ü;ct aier ves ge:odleten Knaben hat die Stadt, deren Angestellter jener Feldschütze ist. als für ihre Beamten haftbar, auf Schadenersatz verklagt. Verlangt werden 50.000 Mark. H e r s f e l d. In dem vor dem Johannisthor stehenden städtischen Hause, der sogen. Johannisburg brach Abends Feuer aus, das den Dachstuhl vollständig einäscherte. Die unteren Stockwerke sind -durch die Löscharbeiten unbewohnbar gewlrden. Für die sieben Familien, die dadurch besitz- und obdachlos geworden, sorgten mildthätige Herzen.K i r ch h a i n. Beim Beschlagen eines störrigen Pferdes wurde dkr Besitzer Dippel so unglücklich in's Gesicht geschlagen, daß er lebensgefährlich verletzt darniederliegt. Mitteldeutsche Staaten. . Arolsen. Von einem Gendarmen erschossen wurde am Rhoder Schloßberge der Fabrikarbeiter Hübel aus Solingen. Braun schweig. Der persische Gelehrte Bar Jschaja aus Tabris hat sich hier mit einer Deutschen Namens Käthe Lösekrug verlobt. In einem hiesigen Tanzlocale kam es zwischen Husaren und Civilisten zu einer blutlgen Schlägerei, bei der ein Husar und m. um r r . . t , . c ein Civilist schwer verwundet wurden. Polizei, Feuerwehr und Militärwache mußten einschreiten. G o t h a. Eine epochemachende Erfindung hat der Mechaniker Winkler insofern gemacht, als eine von ihm construirte Nähmaschine nach Belieben vor- und rückwärts näht. Die Erfindung ist bereits zum Patente angemeldet und steht der Verfertiger mit den größten deutschen Nähmaschinen-Fa-briken wegen Verkaufs des Patents in Unterhandlung. Selbstmord verübte aus unbekannten Gründen der 53 Jahre alte Fabrikarbeiter Eduard ?I?i',N?i tnhprn t strfi mtHpT2 ??n?ä rr?t I .w v 17 vvr j Wasser geladenen Terzerols in den ' Mund schoß. schoß. Sachsen. Dresden. Der Schuhmacher Lenk, österreichischer Staatsangehörigkeit, der an einem Schuhmacher-Streik betheiligt gewesen und wegen Bedrohung und Beschimpfung vonNichtstreikenden 2 Monate Gefängniß verbüßt hat, ist nach Beendigung der Strafe aus Dresden bez. Sachsen ausgewiesen worden. C h e m n i tz. Auf dem HauptbahnHofe wurde der daselbst beschäftigte Hilfsweichensteller Lohse beim Rangir:n tödtlich verletzt. E i b e n st o ck. Die weltbekannte Firma C. G. Dörsfel Söhne hier und in Berlin, deren auptartikel Stickereien. Spitzen, Besätze und Gardinen sind, beging die Feier ihres 100jährigen Bestehens. Die Handlung selbst wurde schon 1723 vom Großvater der Firmengründer in's Leben gerufen. Leipzig. In der kl. Burggasse ist die Pantoffelhändlerin verw. Görlitz, aus Zschöllau gebürtig und hier Wohnhaft, von einem Goliser Lastgeschirr überfahren worden und an den Folgen der Verletzungen im Kranken hause St. Jacob verstorben. Die Frau hinterläßt sieben Kinder im Alter von 11 bis zu 19 Jahren. uicmönr;:. Luxemburg. Der Rabbiner Dr. Vlumenstein hat sein 25jähriges Amtsjubiläum gefeiert. - Der Notar Willibert Wather, welcher früher hier ansässig war, ist in Sennigen im Alter von 53 Jahren gestorben. Dommeldingen. Unweit hiesiger Station bei Beggen wurde der 64jährige Rottenarbeiter Michel Wolter von einem Zuge überfahren; er blieb zur Stelle todt. Der Körper war vollständig zermalmt. Der Verunglückte ist verheirathet und hinterläßt mehrere Kinder. Echterna ch. Hier machte der Buchbinder Fl. B. in einem Anfall von Irrsinn seinem Leben durch Aufschneiden der Pulsadern am Halse ein Ende. Der Unglücklil5.e war seit längererZeit geistesgestört. Rümelingen. In dem Augenblicke, als mehrer italienische Arbeiter auf einer hiesigen Minettegrube gelokkerte Minette herabstoßen sollten, fiel unverhofft ein schwerer Block herab. Johann Gazola wurde auf der Stelle getodlek, während Dominik Caberlia mit einigen leichten Verletzungen davon kam. , Frei für jeden Mann. Die Methode einer großartigen Behandlung donMännerfchvache, Die Seilnng brachte, nachdem alleS adere fehlgeschlagen. . $-,$,,,'1 Äiann,eilfn s.nd schttmm genug ; aber wen tiu l'icnn an nrrrösrr EchmSche langsam dahin findet, so sin fei irübes ors,ellungk der Seele rhnmal Stimmer elö die örgsten Schmerzen. giebt st in üsh?::u indes seelischen Leide bei Tag oder Nacht. Echlcs i,t sijt "möglich ; und bei einer solchen us, re'vz ist man kaum velantwortlich sür, dai, wat man t.at. Jahrelang wurde der Schreiber diesei auf dem ZlUiit der xeschlecktliche Schwäche umhngemorsen, b er or die ffroge gestellt wurde, ob er nicht besser lha:e, ine Dosia Eist zu nehme und alle seine Qualen eia zndezu machen, bkreine inqtdnng de Himmels kam ihm zu Hilse t Gestalt einer Verbindung v Kr neik. di vit allein sein allgemein Eesundheit völlig iv!eder he: stell ken, sonder auch seine schwachen, ein, -schrumxlteu orpertbeile bli zu ihrer natürliche Lus dchnzng und Krakt vergröszertea; nd jetzt erklatt er, das; jeder Ma,'., da sich di Müh machen will, seinen Name und Adresse ein-.usenden, di Methode dieser wundervolle Behandlung frei haben kann. Wenn ich sage .frei so meine ich absolut sollen toi, da ich 5chtt, daß jeder ge schmachte Man dea Vortheil ans metuer Ersahruna jicht. Ich bin ktl Philanthro. auch spiele ich nicht dea Enlhusiestenz aber giebt Tousend ,o MSnner, welch, die seelische Qualen von geschwächter Mannbarkeit nleidk vnd sosort heilt erde ürden, könnten sie nur ein solche Heilmittel dekomniea, ie ei mich gkhkill h. Man such nicht auSzusinde, wi ich ir trifte kann, die wenigen Zsreimarkea zu bezahle, di, nöthig sind, um di tittheilun zn rersknde, sondern man schick darnach und man wird erfahren, daß et einige Ding in der Welt giebt, di, obgleich sie nicht kosten, doch ein vermöae für einig Leute werth sind und für die meifteu von nni ein Lebenszeit voll Glück bedeute. 2an schreib, an Carl I. O aller, . ILS ttifalc trrt, rttarüjo, V.$.f ,d di, Mittheilung wird ta t'.stz ;nz4:a. Kr,";;. Ztxszit vnsandt wnfca."

i;-aw.rvtif-rt nrteu

SKS 10 Diese sind Jahre.

einzekuen Fällen Nheumatischc und Neuralgische Schmerzen, Lenden- und Hnstcnrcißcn den nzenschlichen Körper durchrastkn.

St. Sakobs

kurirte diesrlben. Keine Prahlerei; dicscö sind sichere, bewiesene Thatsachen.

20 XLDs

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Disease corarnonly comes on with slight Symptoms, which when neglected increasc in extent and gradually grow dangerous.

Is jou eaffer frora Headackc, Dyäpepaia, or Indigestion .... .... ................ Is you are Biliou, Oon tip&tcd, or hava Lixcr Compl&int 1 ycur Complexion is ßhallo"?-, or yon ußer Dietresa alter eatieg, Tor offensive breitn and all citorders of theStomack,.; Ripans Tabnles Regulate üie msmMTämri a 1 Ssae 1 M G-ivp.it I Relief. Trl teM&m&2$&S3m 8ain.pl 5 T ITfc ?j5J X ? .' 45 S.5.?5LZ UAil Ecke McCurty & Delsware Str. Jolm 0. ZscIiccIi, Et$entlr. VersümmlunßöKalender: Bierbrauer N. Verein. 1. Scrmtag im Monat. Südseite Schwal!,Veriin, 2. Sonntag im Mona:. . SLz!alistische Lektn. 2. Sonntaz im Monat. BadZZcher Unt. Direin, 3. Sonntag im Monat. Sachsnibuvd, S. Sonntag im Monat. . Preußen YL Verein, letzten cirniaa im Monat. Hermannssöhnc, jede 2. und 4. Montsz im Monat. Sozialistisch Sängerv-.'.nd, Vesanzstunde jeden Dunstag Abend. Preußen Gesangverein Vesangsiunde jede Mittwoch Wcnd. ' Lincoln Legue jeden Freitag Sifcent. 23. Uni. Verein rsenn berus:.. Gute Getränke und tn feiner Luuch. JACOB BÖS. Rhein- und Mosel-Weine eigener Importation. RbelN i Johanniöberger. r Steinberger Kabinet. . Rüdesbeunn Berg. wölNe. Z Markobrunner Auslese. Mosel i Bernkastler Dcktor. m i ördnn Stretvw ivcine. ( JosepheSfn AttSlefe. Absolute Reinheit wird garantirt. 38 87 Süd Dslnwars Str. Tel. 1669. w. Weme. Rhein, Mosel, und Nahe Wtine.' Ruedlsheimer, Binder Schloberg, Blume ver aye, Plsporler, Josephshoeser, ?eyan nisbergee, b'rauenmilch, Ntersteiner, Zel tmger, Braunere.ger, Geisenheimer, Winkler, Ostyesener Stölmg, Duerkheimer, Stchmanns hauser ro;h, OberJngelheimer. Französische ClaretS und SauterneS. St. Julien. Medoc. Maranse. Cantencc. Chateau BernoneS, Chateau Aoillac, Pontet aulerne, aatc vauterne. Hiesige und importirte Champogner, Jrish und Scotch Whtsktts, Jamaika Rum, , Cal. BrandieS und importirte CoanacS. Alle Sorten LiquSre. hne Benedictine, Euracao, Anlsette etc. Cchzer mlla Kümmel. Die besten SoNen Castrn RHe'S Ky. Bour bon, WbiskuS in Flascden uns bei der Gal, lone. . California und OHio WeZne in größter Auswahl und durchweg reiner Waare. J.raetzgeniö Telephon 407. 60 YEARS ' EXPERIENCC NTTTT KJI TRAOE UARK8 DE8ICN3, i . COPYRIGHTS Ac. Anrone aendlng sketeta nd deacrlption rnr quickly ascertatn, fre, whether an invention ia probably patentable. Conununlcationa atrictlf eoDfldential. Oldest ajrency for lecunng pateot tu America We hare a Wasblogton ofic. Patents taken throub. Mann X Co. reolT pcial ootioe in the SGIENTIFIG AMERICA!!, DeaatlfallT tllastrated, lret ctrcnlutlon of any ctentlflc lourn&l, weeklr, termia.üO a raar ; tlOilx montbs. 8pecimea coples and 11xd Book ok Patents aent free. AddrM MUNNd CO., 361 üroadwav, New York. ArnoHittttg empfiehlt sich ali Klavierstimmer üuch üimiinmt er die Herrichtunz alter Instrumente zu zivUen Anisen. . - - Vefte Neferenzen. -rtn .r.ns ftrr,e ntu vw s Im

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