Indiana Tribüne, Volume 20, Number 128, Indianapolis, Marion County, 26 January 1897 — Page 1
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bttorielIes DaS Naturgas ist ein sehr ange nehme Sache. 'ES hat nur den Nüch theil, daß rnan am meisten davon hat, vena man am tremgstea davon braucht, und umgekehrt, deß nun am wenigsten
davon hat, wenn man am melken da von braucht. Zu bezahlen aber hat man aus alle Fälle. ' UM Der New Sorker Legislatur liegt eine Bill vor, welche gegen Bierver falfchung schützen soll und in welcher der Gehalt te Biere an Kohlensäure, Eiwe'ß. Alkohol, DkLtrin, Zucker usm. genau vorgeschrieben ist. Zur Durch sührung deö GesktzeS sollen Bleun spektoren angestellt werden. Die Bierbrauer find natürlich keine Freunde dieser Bill. Sie behaupten, und vielleicht nicht mit Unrecht, daß sie den Inspektoren aus Griade und Un. gnade ausgeliefert wären. Wenn diese sie brandschatzen wollten, so könnten sie an jedem Sud Bier so viele Ausstände machen, daß der Brauer bald dazu kommen werde, sein G.sckäft zu schlie ben' Die Inspektion für Wein und Branntwein sei lange nicht so streng, obgleich diese beiden Getränke weit mehr vetfalscht würden, alt Bier. Daß 'Vubllkum s.i geschützt genug durch die Zntenssen der Brauer selbst. Wenn ein Brauer scdlfchkeS Bier herstelle, so werd.' es 'km Niemand abkaufen, und rai sei genügend, ihn von allen Fal 'chungen abzuhalten. Außerdem bllde sich daS Publikum seinen Geschmack selbst und lasse sich ihn nicht von den Äesetzgebern in Albany vorschreiben. Die,, S. VolkSzritung" bemerkt dazu: . - Horton selbst glaubt nicht, daß seine Bill gerade in der Fotrn, in welcher er sie eingebracht hat, pasfirt wird. 3m Ällgemeinen bat er daß deutsche Gesetz gegen Verfälschung des BierrS sich zum Muster genommen. Ganz so resultat loS wie im letzten Jahre wird der Kampf um die Bill wohl nicht endigen , In voriger Woche xft tl vorge kommen, daß. nach der Abgabe eines WahrsprucheS imCriminalgerichtemeh rere Leute opplaudirten. DerRichter ließ sie Betreffenden vor sich kommen, und oerurthe'lte sie zu zehn Tagen Gefang rnß. Die Leute wurden, wie unS gesagt wurde, wie gemeine Verbrecher ge fesselt und abgeführt und btfiaren sich noch im G,fängniß. ' Wir sind derAnsicht, daß daS schwach MM I. 9 m M voll und ton woyl räum n einem. cioilisirten ' Lande vorkommt. -Man mag sagen, daß für daS Fesseln der Leute nicht der Richter, sondern der Sheriff vorhanden ist, aber der Richter, welcher wegen einer solchen Lappalie Leute auf zehn Tage ins Gefängniß schickt, zeigt sich als ein Mann, der zu klein für daS große Amt ist, daS - er inne hat. Er kennzeiqnet sich al einen eitlen Mann voll von Dünkel und Selbstüberschätzung, trunken von der Würde seiner Stellung und unfähig, das Handeln der Menschen' zu beur theilen, was doch so nothwendig ist für einen Eriminalrichter. Denn hier handelte eS sich nicht um ein abfichtlicheS Vergehen, sondern um den spontanen AuSdruck einer Stimmung, den, wenn an unpassendem Otte an gebracht, man allenfalls tadelt, sicherlich aber nicht so schwer bestraft, und der lange nicht so schlimm ist, als die
erwähnte Befriedigung deS Dünkels
deö RickterS. a?or the benesit of such who rnay be interested in the above but are not able to read Gerrnan, we translate it into English Last week it happened that after the rendition of a verdict in the Criminal Court, several men in the audience applauded. The judge ordered the parties to be brought before him and he sent them fbr ten days to jail for contempt of court. We are toid tnat the men v. were handeuffed like felons and taken to prison where they still are We are of the opinion that this is disgraceful and that such action is hardly possible in any other civilized country. It may be suid that for handeuffing, the sheriff and not the judge is rsponsible, but the judge who senda people for ten days to prison for such a trifling matter, shows himself to be a man too small for his great ofsice. He proves himself to be füll of coneeit and vanity, drunk of the dignity of his ofsice He shows himself to be incapable of comprehending the action of men, something absolutely necessary for a criminal judge For in this case there was no inten tional crime or misdemeanor, but a mere toontaneous exnression of fcelin by which nöbody was hurt but the "dignity" of a great judge for which perhaps a reprimand but sure'y not such severe punishment would have been proper. It is questionable whether the gratisication of the vanity of the judge is not far worse than the spontaneous applause of -a verdict 2ras)l!itts)iisilßii. Inland. Wetterbericht. Kaie, klares Wetter heute H!acht und Mittwoch, mit langsam steigender leniperatur. Höchste Temperatur in mthald der letzten 54 Stunden 4 Grad unter Null, niedrigst.' 12 Grad unter Null. öiliuokalanideim Präsu deuten. Washington. 25. Jan. Prasident Eleveland empsiig heute die ehemalige Königin von Hawaii im Weißen Hause. Sie sandte dem PräNdenten ein Schreiben zu, worin sie um die Zusammenkunft bat. Der Präsident lieh sie sofort wissen, daß er sich freuen werde, von der Königin .- ".." einen uno'siiiellen B.such zu erhalten. ES war dieses nicht taS erste Mal, daß der Präsident mit Liliuokalani zusammentra' denn während seiner ersten Administration kam sie a!ö Königin von Hawaii nach Washington und wurde im Weißen Hause empfangen. Die Ex Königin fuhr um 3 Uhr vor daS Weiße HauS und in ihrer Begleitung befanden sich die Herren Palmer, Joseph Helebuhe und Fräulein Na havlena. H rr Pakmer führte, die Königin b,S zur Tdüre, worauf kie allein durch daS Benibule und durch die Thüren, welche ihr von Dienern deS Präsidenten gköffnet wurden, in daS blaue Z'mrner ging, wo sich gleich darauf der Präsident einstellte. Der Piäftdent begrüßte die Ex. Königin in der freundlichsten Weise, drückte seine Freude über den Besuch au und er klärte, daß sich entiäuscht gefühlt haben würde, wenn sie ihn nährend ihrer Anwesenheit in Washington nicht besucht hätte. Er lud sie zum Sitzen ein und beide sprachen zwanzig Minuten lang mit ficht -ar größtem Interesse zusamvztn, während ihre Begleiter im Hin tergrunde standen. Die Ex Königin erkundigte sich nach dem Befinden der Frau Eleveland und der Präsident ant ortete, daß sie sich freuen würde, den Gast begrüßen zu können, daß aber ein Diener, der abgesandt wurde, um sie zu rufen, mit der Nachricht zurück gekehrt sei, daß fi ukgegapgen sei. In der gan i Unterhaltung fiel kein Wort über litik, ausgenommen, daß Liliuokalani - im Namen der ha waiischen Rasse dem Präsidenten Dank für die Zurücknahme deS AaneetirungS Vertrages, der vor dem Senat schwebte, als Herr Eleveland sein Amt vor vier Jahren antrat, aulsprach. ES
wurde kein Wort über die Wiederhrrstellung der Monarchie gesprochen
AuS dem Eongreß. Washington. 25. Jan. 3m Senat bezeichnete heute Senator Turpie von Jadiana den GeneralKapitän Wryler als den HerodeS von Havana, den Mörder von Frauen und Kindern, und als ein nnbeschreibbareS niedriges Reptil. Diese Worte brauchte Senator Turpie im. Verlause einer zweistündigen Rede, welche ee über dir Euba, Resolution deS Senators Eameron hielt. Er empfahl Anerkennung der Cubaner als selbständige Macht. 3m Hause wurde der Lonserenzbericht über die CinwanderuugSbill unterbreitet und Reprälentant Danford von Ohio meldete, daß er den Bericht am Mtttwoch zur Berathung aufrufen werde. , Unter dem eingestürzten Schul brause. ' . i P e ory. O T , 25 Januar. Die Trusteeö deS h'ksizen SchuldistriktS pflügten die Prairie auf und erbauten aus drm Rasentorf. ein Schulhal.ö. DaS Ding stürzte ein und wurden 15 Schulkinder und die Lehrerin, Frl Jennie JoneS unter den Trümmern begraben. Alle mußten ausgeladen werden und mehrere der Kinder werden an den erhaltenen Verletzungen sterben. Obsternte in Kalifornien San Francisco, 25. Januar. DaS schöne klare Wetter deS vergagenen MonatS übte eine aukgett'chnete Wirkung auf die wachsenden Früchte, besonders Orangen, Citronen und Limonen auS. AuS keinem Citronenöistrickte EalifornienS wurde Frost berichtet. Zwetschgen aud Aprikosen ver sprechen für die nächste Saison eine große Ernte und andere leicht abfallende Früchte" und Trauben btsiiden sich in normaler Beschaffenheit. Frost ist sür Montag und Dienstag Nacht im Staate angekündigt utkd sind alle Fruchtzüchter gewarnt. Ausland. Der Hamburger Streik.. Berlin, 25 Januar. Wie auS Hamburg gemeldet wird, steht eine gütltche Beilegung deS für den Hamburger Handel und Hafenverkehr so un hetlvollen Hzfen-Arbkittt- und F'acht. o rladerStreikeS noch in weitem Feld Vie Ndeder. Vereinigung hat die von den Vertrauensmännern der AuSftän digen geforderte Entlassung der nach ÄuSbruch des Streike angestellten. theilweise von auöwärtS verschriebenen Ardeiter alS unthunlich bezeichnet und. gleichzeitig erklärt, dies sei in der Angelegenheit ihr letztes Wort. Die Au, ständigen sträuben sich zwar, diese Erklärung alS unwiberrufl?ch zu betrach ten; in den nicht direkt betheiligten Kreisen glaubt man aber, daß eS den Rdedern damit ernst ist. Der Aufruf deS KomiteS, bestehend auS dem bekannten HumanitätSPrediger Oberstlieutenant a. D. v. Egidy, dem riational'sozialen Pfarrer Nau mann, den staatS'sozialistischen Professoren TituS, Jastrow und Herkner und dem Grafen Reina in Dresden, bat wenig Erfolg gehabt. Die Aufforderung zu Mossen.Unterschristen" unter einen Appell an die Arbeitgeber, keinen Haß gegen die Arbeiter in sich auskommen zu lassen und zu keinen exllkmen Maßregeln zu lchreilen, ist ungehört verhallk. " UM De Prozeß Tausch. Auch Gras Waldersee dement i r t. Berlin. 24. Januar.. . Wie Graf
Eulenburg, der deutsche Botschafter am.' ltm alnpse gegen oic griravig, ar- cx t ca t f c-l.i Nager zu fache genöthigt sind. Wlener Hof. sich bemüßigt fühlte, uf Drei Viertel von allem dem Zeuzer stände zu erklären, daß er Eisenerz. daS in den VereinigtenStaamit Tausch keinen vertrauten Umgang! ten gefördert wird, gelangt in Duluth gehabt, so siebt sich der ebenfalls beim 5NM Versandt. Das GesammtquanKaiser in hoher Gur.st stebrnde Graf' ht . m Jh im Staate ' ' ... . kir?.,,,s ,sn?,v, l??,OZ kKs,-s iilTk
Waldersee j,tzt zu der Erklärung veranlaßt, daß er mit dem Hauptspitzel Tausch's, dem berüchtigten NormannSchumann, der wit intimen Beziehungen ihm gegenüber geprahlt haben soll, keinerlei Verkehr unterhalten habe und daß Normann-Lchumann'S Angaben über ihn auf Unwahrheiten beruhten. Immerhin scheint der BiSmarck. Presse der in Aussicht stehende Prozetz in den Gliedern zu liegen. Wenigstens kann sich daS Oberorgan, die Hamburger Nachrichten", absolut nicht beruhigen.'
Die in die Öffentlichkeit flieherden Minister sind nicht nach unserem Geschmacks Wenn dadurch die Aufdeckung von Intriguen, durch welche Minister gestürzt find, bezweckt war, dann war der L.ckertLützow - Prozrß erst recht ein Fehler. Wenn laut der Erklärung deS ReichskanzlerS Fürsten Hobenlohe daS Gesammtminifterium hinter dem Staatssekretär Frhrn. v. Marshall steht, so hat eS den .Borwurf mitzutragen, das Fehr. v. Marshall die Diplomatie abpreiste und in die Ansichten deS Staats-
aawaltS zurückoersiel." Waö den Prozeß selbst anbetrifft, so ist eS nur dem Umstand, daß Frhr Marschall von Biederstem noch immer durch Krankheit an'S Bett gefesselt ist. zuzuschreiben, daß derselbe nicht an dem ursprünglich festgesetzten Termin, om 18 dS , zur Verhandlung gekommen ist. Bald nach der Erkrankung deö Freiherrn von Biederstem wurde erklärt, der Prozeß werde in Folge dessen erst im Monat Februar zur Verband lung kommen. Eine abermalige Vertagung des ProzisseSerscheintnichtauSgeschlossen. Noth in Spanien. -L o n d o n, 26 Jan. Sine Madrid Depesche der Daily Mail" sagt, daß Schnee- und Regenstürme eine Hoch fluth in Spanien anzurichten drohen. Entsetzliche Noth herrscht in Andalufien. - In Zaen plündert das Volk die Bäckerläden und Tausende von Menschen betteln in den Straßen. Lehnliche Szenen, begleitet von Kämpfen mit der Polizei, ereigneten sich in vielen anderen Städten. Die Behörden find machtlos, der Noth abzuhelfen. , Allerlei. VeimVrunnenbohren stie) I. I. Kaminer in Gadsden, S. C.. in der Tiefe von 36 Fards auf eine unlekannte Holzart, die eine entfernte Aehnlichkcit mit Eypiesse und Walnuß hat. Die Geologen hab:n iich vergeblich bemüht, für diesen Fund eine plausible Erklärung zu finden.' Die historische ali: M,i!e Marsh - Kirche- im Trappe - Distrikt nahe Hambleton, Md.. ist durch Feuer vollständig zerstört worden. Dasselbe entstand durch Abbrennen vonStrauch roerk nahe der Kirche. Die Kirche war die älteste protestantisch - epispalisch: iri Talbot (tcirntn. , .... Fünf bis sechö Mtlltonen Kisten Orangm werdm alljährlich in Florida vor dem großen Frost aeerntet, in diesem Jahre ab:r wird dieErnte auf nur 70.000 Kisten geschätzt. Spitzbuben krochen u?:ter den Fußboden eines Whisky - LagerHauses in Folfc, Md.. bohrten durch die Bretter Löcher in die Fässer und stablen bedeutende QnantitätenFeuerwasser. Auf nahezu 40 Millionen QushelS stellte sich die Eetreideausfuhr von Baltimore im Jahre 1896; im Vergleich mit dem Jahre war dies eine Zunabme von 26 Millionen BushelS. Nur zebn EentS pro Faß betrug der Nettoerlos für eine Wagenladung Aepfel, welche ein Farmer au3 Waldo, Me., nach Boston gesand: hatte; der Rest wurde durch die TranZportkosten u. s. w. absorbirt. Auf einem Felde an den Ufern deZ Patasco, daS in Howard Eoitntn. Ky., belegen ist und dem früheren Steuererheber George W.Smith gehört, ist ein vollständig versteinerter Menschenkorper von gewaltigen Dirnensionen gesunden worden. ES gibt mehr Brauereien in Ealifornien als in Illinois, mehr Destillerien in Massachusetts alZ in Kentucky und im Staate New Fort werden mehr Eigaretten fabricirt als in allen anderen Staaten der Union zusammen. Gefleckte Natten sind auf der Unatilla - Reservation, Or., und den angrenzenden Districten zu einer solchen Landplage geworden, daß die sianner die Behörden um Beistand in auf 4,000,000 Tonnen. VM VVVk WQVW Vlk JVV Um einen einzigen Menschen mit frischem Fleisch zu besorgen, sind 22 Acres Land erforderlich. Mit Weizen bestellt, würde dasselbe Land 42 Menschen den Lebensunterhalt gewahren, mit Kartoffeln, Mais und ReiS sogar 176. Auf ein eigenthümliches Mittel ist ein Pastor in Bath. Me.. verfallen, um seine leerstehende Kirche zu füllen. Wie er in den Lokalblättern bekannt macht, soll jeder Kirchenbesucher mit einem Souvenir bedacht weren.
t n Pariser B v r t n mann, der auswärts jagen wollte, verfehlte den Eisenbahnzug, der sich gerade in Bc-regung setzte, als der Jäger sewe Fahrkarte löste. Nothgedrungen müßte er zwei volle Stunden auf den folgenden Zug wartcn. Da ein Börsenmann nicht müßig sein kann, so nahm er ei nen der Fahrpreistarife in die Hand und vertiefte sich in die Berechnung der verschiedenen Entfernungen. Dabei entdeckte er. daß man ihm an der Easse für seine Reisestrecke 15,45 Francs abverlangt hatte, während nach seinerBerechnung der Fahrpreis nur 15,42 Francs betragen sollte. Der Börsen mann wandte sich sofort an den Schalterbeamten, cir.c Dame, die ihn erstaunt anschaute und nichts zu erwidern wußte. Dann suchte er den Bahnhofsinspector auf, um sein Anliegen vorzutragen, wurde aber barscb abgewiesen. Unser Börsenmann ließ sich jedoch nicht einschüchtern. Ein Schreiben an die Bahnverwaltung, worin er in höflicher Weise sein Anliegen vortrua, blieb ohne Antwort. Nach einem zweiten Brief an diese Behörde wurde eine Untersuchung eingeleitet, deren Ergebe niß war. daß berichtet wurde ein anscheinend Irrsinniger habe sich am Fahrkartenschalter vorgestellt und die Rückerstattung von drei Centimes verlangt, die er angeblich zu viel für eine Fahrkarte befahlt habe; dabei habe er einen Heidenlärm gemacht. Die Berwaltung. die infolge dessen d:r Ansicht war, daß sie es mit einem Verrückten M thun habe, ließ auch das zweiteSchreiben unberücksichtigt. Der Börsenmann sollte jetzt der Verwaltung eine Ladung durch den Gerichtsvollzieher zu, wa!, anfangs eine allgemeine Heiterkeit
unter den Bahnbeamt:n hervorrief. Als der Termin zur Mrlchtsverhandlung h. rankam, wurde man ernster. Man entschloß sich, einem Sachwalter den Fall zu übergeben. Ueber diese Wendng des Processes . herrschte große Freude an der Börse bei den Bekannten des Klägers. Die drei Centimes Kurden an der Börse gehandelt, man kaufte sie sogar für 10 gegen 1. Der Proceß zog sich nun acht Monate in die Länge. In erster Instanz wurde die Verwaltung dazu verurtheilt, demBLrsenmann drei Centimes zurückzuerstatten. Die Verwaltung erhebt Berufung, verliert nochmals, wendet sich an den CassatianShof, die letzte Instanz, und wird hier zur Zahl?ing der drei Cent:me verunkzellt. Der Proceß kostete der ' Eisenbahnverwaltuna 8000 Francs, während die Heiterkeit an der Börse mit 16,000 ffiancs bezahlt wuroe. . . ' I G ö r l i tz i st Mutter S e d a n" gestorben. Frau Böhme, genannt Mutter Sedan", war sozusa gen eine historische Persönlichkeit, denn als am 1. September 1870 unter dem Donner der Geschütze rings um dieFestung Sedan der Erdboden erzitterte, als splitternd? Granaten unheimlich über daS weite Schlachtfeld zischten, gab .Mutter Sedan" in unmittelbarer Nähe deZ, Kampfgetümmels einem jungen Erdenbürger das Leben. Auf einem Marketenderwagen erblickte der Kleine das Licht der Welt, denn Frau Böhme, die Ehegattin des seinerzelt in Sörlitz wohnhaften BäckermeistersBöhme, war bei Ausbruch des Krieges als Marketenderin mit den fünfer Jägern von Görli ausgezogen. Als später die deutschen Truppen weitn nach Frankreich hinein marschirten und das stolze Seine - Babel mit einem ehernen Wall umgaben, da setzte auch Mutter Se dan" mit ihrem Jüngstgeborenen, dem daS Rollen des Kation-endonners und daS Krachen der Gewehrsalven ein seitsameS Wiegenlied sangen, den Marsch nach Paris fort. In dem Dorfe Baucresson, drei bis vierKilometer nördlich von Versailles, richtete sicy die junge Mutter yäuSlich ein. Sobald etwas Ruhe eingetreten war. wurde zurTaufe deS Neugeborenen. geschritten, die, wie derum unter dem' Donner - der Ge schütze, die vom Mont Valerien in den bekannten Zuckerhüten" den deutschen Truppen ihre Grüße zusandten, von einem Feldgeistlichen vollzogen wurde. Der Kronprinz Friedrich Wilh:lm von Preußen, hatte selbst die Vatenstelle übernommen und gab dem Sprößling der Marketenderin'der Görlitzer Jäger (jetzt Hirschberaer Jager) den denkwür. digen Namen Sedan. Der kleineSedan gehörte auch nach der Rückkehr in die Garnison gewissermaßen dem Jäger. Bataillon an und wurde von' diesem in einen grünen Waffenr.'ck gekleidet? er aß und trank mit den Mannschaften, zog. außer den Schulstunden, mit ihnen zum Erercirplatz, auf die Wache, nach den Schießsianden. in-Z. Manöver usw. Gelegentlich des 50 jährigen Garnison - Jubiläums, im Scptember 1880 wurde der damals 10 . jährige jüngste Jäger- dem ältesten, damals 83 jährigen Daniel Müller aus Mittel - Friedrichswaldau bei Guhrau. gegenüberstellt. Nach dem Besuche der Unterofficierschule in Potsdam trat Sedan Böhme in das 5. Jäger . Bataillon in Hirschöerg ein, dem er nun als Oberlaaer angehört. X Rheumatismus im Rücken, in den Schultern, Hüften, Aenkeln, Elbogen " oder Handgelenken enfteht durch zu diel Säure im Blut. Hood'i Oarsaparilla Heilt Rheumatismus. Ho od'S Villen sind die beste Qdfübr.und Leber.Medizia für Fami Uentbrsuch. 2S.
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