Indiana Tribüne, Volume 20, Number 127, Indianapolis, Marion County, 25 January 1897 — Page 3

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MÄrwi.'aojrJ ' Um das Glück. Ro:nan von Sophie Jungba'.iS. (ftsrtlehun?.) ' Nein, dahin sollte es nun nicht mehr kommen; den guten Dienst hatte ihm Frau Schlegelmilch schon durch ihre bloße Theilnahme erwiesen. Mit Anstrengung dachte er zurück; es war freilich, als wenn ihn die Bilder und die Töne aus jener früheren Zeit foppten und äfften. Es erschien etwas, und wenn er es gleichsam greifen wollte, hielt es nicht'stand, zerrann wieder oder verklang. Doch aber gewann er so viel, dato er plötzlich ganz unvermittelt ausrief: sie nannten sie Langedorte Henschendorte es fallt mir mit einem Male wie vom Himmel wieder in die Ohren als kleiner Knirps habe ich gewiiZ nie daran gedacht, daß die Worte Sinn hätten! Er hatte auch jetzt die Bezeichnung gen verständnislos herausgestoßen ; unfehlbar wären sie ihm entronnen, wenn er sie ungewohntermaßen auf ihre Entstehung und Zusammensetzung hätte prüfen wollen. Dies that nun svrau Schlcgelmilch an seiner Statt. Die. lange Dorthe wahrsqeinlich Dorthe kommt von Dorothea, sagte sie. Und das andere Hentschen ist so viel wie Handschuhe. Da hat sie wohl mit Handschuhen gehandelt? Merkwürdig wenig mußte sich dama!S das herumgestoßene ZUnd darum gerümmer: haben, was seine Pflegerin eigentlich in dem 5!oröe trug, der zu ihr gehörte, wie ihr linker Arm etwa, und der als Geschätsniederlage und Quelle des kargen Verdienstes rcspectirt werden mußte. Er gab jetzt zu, es möchten wohl Zwirnhandschuhe, gcwebt: Bänder und Knöpfe und dergleichen gewesen sein. Und wahrscheinlich war ihm, dem Jungen, das Hinanblicken oder gar -greifen streng verwehrt gewesen. Denn in seiner suchenden Erinnerung gewann dieser dickleibige Henkelkorb, unter dessen Deckel erst noch einmal ein Stück schwarzes Wachstuch den Inhalt vor Nässe geschützt hatte, mit einem Male gleichsam wieder Persönlichkeit,, und zwar eine gewichtige, abwehrende, mit mürrischer Physiognomie. Und nach und nach fiel ibm mehr ein: wie er damals immer' ein Gefühl des Überflüssigund Unbercchtigtseins gehabt haben müsse und die durch viele Pllsfe zuwege gebrachte Ueberzeugung, es fei yeradezu sündhaft, überhaupt auf der Welt zu sein, wenigstens als ein Junge, der immer Hunger habe und nichts verdienen könne. Geredet' hatte die Handschuhdorthe nicht viel mit ihrem Pflegling, doch aber ihm diese Einsicht gründlich beigebracht. Daß sich dieselbe aber wieder allgemach verloren hatte, dazu war nachher jahrelang Zeit gewesen, nach dem völligen Verschwinden jener FrauenLPerson aus denErinnerungen Fritzens. Es war da eine Lücke in diesen Erinnerungen, denn mit einem Male fand er in seinem Gedächtniß die Thatsache vor, daß er angefangen hatte, Handlangerdiensie zu thun bei Bauten, auch auf dem Lande, indem er Unkraut ausjätete, Steine von den Aeckern las und ähnliches, und daß seine damaligen Gesellen es imGrunde nicht schlecht mit ihm gemeint haben mußten, da sie ihm die für ihn unendlich wichtige Kenntniß beibrachten, daß für das Geld, welches er nun erwerben konnte, Brot und Wurst und Käse, genug zum Sattwerden, zu erkaufen war. und ihn nur in . seltenen Fällen um daZ Seinige brachten. In Kleidung war er von jener Zeit an ausschließlich auf geschenkte, vertragene Gegenstände angewiesen gewesen wie übrigens früher auch schtti, nur daß damals alles durch die Hände der langen Dorthe gegangen und von ihr ihm gegeben worden war. Was war aus der Handschuhdorthe geworden? Gleichmar, jetzt im Lichte vollen Bewußtseins wandelnd, 'wunderte sich selber darüber, daßr eS nicht wußte. Hatte sie ihn abgeschüttelt oder war sie erkrankt, von ihm getrennt, irgendwo zurückgeblieben, vielleicht gestorben... Oder ist sie mal wieder eingesponnen worden hat vielleicht etwas mitgehen heißen, wie schon früher? Das erzählen Sie a selbst, schlug Frau Schlegelmilch vor. Danken Sie nur alle Tage Gott, daß Sie das nicht von ihr gelernt haben. Denn Sie sind ehrlich geblieben, dafür will ich meine Hand in's Feuer legen. Gleichmar schüttelte den Kopf. Ich glaube nicht, daß sie wirklich richtig stahl, sagte er. Sie hatte immer ein Lamento darüber, daß arme Leute alles gethan haben müßten.allesSchlechte. wenn es auch gar nicht - so wäre. Warum mag sie mich nur je zu sich genommen haben? Denn daß sie mir nichts schuldig wäre und alles für mich um Gottes willen thäte, muß sie mir fast alle Tage vorgehalten haben, so hat sich dies mir eingeprägt. Ach was um Gottes willen, sagte Frau Schlegelmilch ungläubig. Ihr Leben war nicht dazu angethan gewesen, sie die Menschen von der uneigennützigen Seite kennen zu lehren. Sie hat mit Ihnen, mit dem hübschen Kinde, auf daö Mitleid der Leute sre-

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ciiltrt, weiter nichts. Nicyt wagt, Sie selber haben nie was genommen ich meine unrechtmäßig lange Finger gemacht? Sie sagte das ohne besondern Nachdruck, damit er nicht merke, wie viel

! ihr an der Antwort lag. und nicht einj geschüchtert wurde. Irr antwortete denn auch unverweilt und mit dem vollen Ausdruck der Wahrheit: Nein, niemals. Und auch nicht eigen.tlich eebettelt. Jcy begreife es jetjt selbe? nicht in der That fing er in diesem Augenblick erst an, sich darüber zu wundern , daß ich nie Lust gehabt habe, was zu mausen aber mit mir ist eine Furcht vor dem Worte Dieb" aufgewachsen, und daß man mich je so nennen könnte. Das Stehlen ist aber auch gar nicht so gang und gäbe unter den armen Handwerksburschen, glauben Sie es nur nicht. Wie manches Mal könnte so einer einen Griff thun nach irgend etwas, aber sie habi auch ihr Ehrgefühl. So? Das freut mich, sagte die Frau Schlegelmilch trogen. Sie schwieg eine Weile und sah dann wieder ihren Gefährten von oben bis unten an sogar ein wenig wezgerückt war sie von ihm, um dieses besser thun zu können und schüttelte langsam den Kopf dazu. Was sie dabei dachte, verriethen ihre nächsten Worte: Daß es so waö nur noch gibt in der Welt, heutzutage noch... daß einer so aufwachsen kann, der zu keiner Seele ge hört... wo die Pclizet doch alles wissen muß... ich hätte es nicht für möglich gehalten. Dann sind sie wohl gar nicht confirmirt? Er verneinte mit einer Bewegung ; es war schon viel, daß er wußte, was sie meinte. Ja. sind Sie denn überHaupt evangelisch? Evangelisch? wiederholte er fragend. Du lieber Gott wohl gar katholisch! rief sie mit großen Augen. Die kleine Frau, nahe der Wiege de Lutherthums erwachsen, hatte ein unüberwindliches Gefühl der Fremdheit, ja, des Mißtrauens gegen katholische Christen. Er versuchte sie aber auch zu beruhigen. Nein, katholisch nicht! behauptete er zuversichtlich. Ja, woher wissen Sie's denn? So, wie es mit dem armen Burschen stand, war einiger Zweifel immer noch gerechtfertigt. Aber er versicherte, er habe nie anders gewußt, als daß ihn die Heiligenbilder an den Wegen und die Kirchen, in denen man Messe las, nichts angingen. Ich will Ihnen etwas sagen, begann Frau Schlegelmilch jetzt sehr ernsthaft. Es ist wahrhaftig nicht nur zum Zeitvertreib und aus Neugierde, diß ich Ihnen Ihr bischen Schicksal so abgefragt habe. Es ist ja doch von Wichiigkeit für Sie, zu wissen, wo Sie eigentlich herstammen. Denken Sie doch nur an die Militärpflicht! Er war so betroffen, daß er nicht antwortcte, und sie fuhr fort: Man sagt ja wohl, das Dienen sei eine gute Schule für die jungen Leute, und für viele mag das zutreffen. Für Sie, da Sie sich jetzt an regelmäßige Arbeit gewohnen, wcire es, glaube ich, kein Glück. Wer weiß Sie hätten vielleicht ganz in Sieboldshausen bleiben können. Nun kommen die Jahre, wo Sie zum Militär müssen . Sie werden aus allem herausgerissen und nachher stehen Sie wieder da, etwa wie neulich, als ich Sie zuerst sah haben vielleicht auch noch einen Rheumaismus als Andenken an die Manöver mitgebracht ... Es ist ja wahr, die Soldatenjahre machen aus manchem erst einen Menschen, aber so ist das bei Ihnen nicht. Nicht, daß ich Sie davon abbringen wollt?. Ihre Schuldiakeit zu thun, um Gottes willen nicht. Aber wenn es nun nicht nöthig wäre, das Exerciren. Und nun weiß so ein Mensch nicht, wo er heimberechtigt ist? Und wieder schüttelte sie den Kopf, in Verwundern und Bedauern. Doch,, dv weiß ich!, rief er da triumphirend aus. In Deutschböh men ! Sie sah ihn erstaunt an, erstaunt über diese plötzliche Sicherheit. Woher er denn das wisse? Woher? Da stutzte er schon, aber dann wiederholte er, aus Böhmen, das sei ganz gewiß. Sii schwieg nun, während er auch schwieg, um sich wieder in daö träumerische Sinnen zu versenken, in welchem ihm weit eher als bei scharfem Nachdenken die Erinnerungen kamen. Und was er so einmal gefaßt hatte, das war für ihn von der überzeugendsten Gewißheit begleitet; gleichviel ob ihm, wenn es an's Beweisen gehen sollte, dazu so viel wie alles fehlte, oder nicht. Ja, Hasslau in Böhmen! rief er jetzt; das habe ich immer gewußt, von klein auf, wenn ich mir auch nie was dabei gedacht habe. Papiere darüber haben Sie wohl keine? fragte Frau Schlegelmilch nun. Doch, er rabe ein Bündelchen, in daö die Polizei hier und da, wo er gearb'i tet, einen Stempel gedrückt habe, da werde der Ort wohl drin stehen. Sie haben mir ja auch 'mal meinen Gedurtstag gemacht und hineingeschriebeifügte er mit halbem Lachen hinzu, und auf ihre verwunderte Frage ? klärte er, der. Ortsvorstand in -"einer kleinen Stadt im Belgischen habe einmal die Rubriken in dem Buch; auszufüllen gehabt, und 'es sollte schnell nrt iV t3 tr& lif rtiiT 11t st btbil. U1IV Klf tl.tVI Mfe.lt4Vi 3M ltt wußte, wann geboren näre, da legte er mir crst daö Jahr in den Mund, achtzehnhundert unn acht und sechzig, was so ungefähr stimmen mochte, und dann den Monat und '.den Tag, und that so, als ob ich daS gesagt hätte, damit sind ne denn überall auch zufrieden gewesen. . Frau Schlegelmilch schüttelte wieder den Kops, zum wievielten Male heute ! Durch mündliche Tradition gleichsam hatte also der Bursche den Namcn sei nes Geburtsortes -wenigstens über kommen. Ob es der richtige war, dar über würde sich jetzt wohl nicht mehr viel feststellen lassen. Sie mahnte ihn nun noch, das Arbeitsbuch recht gut aufzuheben, und er versprach es. AI lerdingö hatte er dasselbe stets in seinen Lumpen, .da er diese, noch trug, i:rssamz mt 11g kNHlep?!. wie- e(

cte andern thun sah. 'Aber wie er jetzt, wo er bewußt zu leben angesangen hatte, so manche mechanische Gcwohnheit jener Stromerjahre verlor nach dem Gesetze etwa, nach welchem der Jnstinct durch die wache Vernunft,

die seiner nicht mehr bedarf, ausgelöst ; wird , so hatte er vielleicht auch das cyefuyi dafür eingeoukt, wie jenes vergriffene Büchelchen doch eigentlich der nker dafür fei, mit dem er im burgerlichen Lcb:n hafte. Jetzt nun war das nicht mehr zu fürchten, und dies war nicht dcr einzige Dienst, den ihm diese kleine Frau mit ihrer seltenen Fähigkeit echten menschlichen Mitgefühls heute geleistet hatte. Es war ihm nun doch, als ob er gehen müsse wie lange saß er nicht schon hier. Aber daß man so ohne Störung blieb, war verlockend; die Gasse schien bei dem schönen Wetter wie ausgestorben. Und da er nun wirklich noch saß und Frau Schlegelmilch ihn ja auch hätte fortschicken lönncn und es doch nicht that, wie bätte da nicht endlich auch zur Sprache kommen sollen, was ihm in letzter Zeit so schwer auf dem Herz:n lag? Er hatte hin und her gesonnen, wie er denGegenstand in das Gespräch einführen solle, aber es war ihm keine Anknüpfung eingefallen. Da brach er denn endlich die Gelegenheit vom Zaune. Sie sagten vorhin, ganz in Sieboldshausen bleiben, begann er mit einem Seufzer. Sie ' meinten vielleicht, aus mir könnte noch etwas werden, fo zu sagen. Ach du lieber Gott, damit ist es gefehlt ... Wieder stockte er, die Sache wollte ihm gar nicht über die Lippen. Sie sah ihn betroffen an. Gefehlt? Und weshalb denn? Etwas leiser: Hätten Sie doch schon etwas auf dem Kerbholz ? Sie meinte, ob er, schuldig oder unschuldig, etwa doch schon bestraft und so der gefürchteten Polizei bekannt geworden sei. Er achtete gar nicht auf die Unterstellung, so schwer wurden ihm die nächsten Worte. Damit ist es gefehlt, fuhr er fort und ließ den Kopf hängen, bei einem Menschen, der nicht schreiben und nicht einmal lesen kann. Das also war sein Kummer! Im allerersten Augenblick hatte Frau Schlegelmilch eine Erleichterung ver spürt; besser als etwa gesessen" haben, schien dies immer noch. Bald aber stellte sich ihr die Sache etwa von dem Augenpunkt aus dar, den Gleichmar selber dabei einnahm. Und nun emPfand sie auch schon mit ihm. Ein so kräftiger, prächtiger Mensch, der seinen Empfehlungsbrief stets in seiner Person mit sich führte, und doch fo grausam verkürzt! Nicht lesen und nicht schreiben können. Da hatte ja jeder armselige Wurm hier in der Nachbarschast. mit Säbelbeinen und doppelten Gliedern, trotz des fürchte?licken ErbtbeilS der Skroxbeln am Ende doch noch etwas voc diesem vor an?, denn in die Schule ainaen diese Binder alle! -Dcr arme Mensch daß er keine Schul: besucht hatte, war wenigjten nicht seine Schuld gewesen! Sie hab:n recht, das ist schlimm, sagte sie jetzt ehrlich. Freilich, wo hätten Sie es denn auch lernen sollen; das fliegt einem ja doch nicht an. Aber es ist noch nicht zu spät dazu. Sie meinen: ich könnte eZ noch ler nen, sagte er trübselig. Ich habe es versucht ich komme so allein nicht vom Fleck. Hier Er griff in die Äru-itasche, und sah sich erst noch einmal um, aber sie hätten gar nicht sicherer vor Beobachtung, sitzen können als hier in dem engen Hausslur, dessen ganze Breite die allerdings weit offene Thür nach der Straße zu einnahm. Und wer am Hause vorüberging und sich die Müh nahm, forschend in dieS dunkle Loch von Hausflur zu blicken, konnte beide sehen; und eö war nun schon lange niemand vorbeigekommen. Wie etwas Geheimes behandelte er dieZ alte Zeitungsblatt, das kaum noch zusammenhielt, wie er es sachte hervorzog. Frau Schlegelmilch las es verwundert, da sie wohl gedacht hatte, es käme ihm auf den Inhalt an. Ja. was soll es denn damit? fragte sie. Was geht Sie denn das an? Sie haben dsch keine Gerichiskosten zu zahlen? V S!:bt das darauf! rief er und e? s!?g wieder wie ein Schatten über sein Gesicht. 'Seit drei Wochen buchstabire ich alle Tage daran herum und habe ii nicht reraiksgckrkst. Und vä:: kommen und wissen im Augenblick, wovon da die Hede i':i! (Jortsehung folgt.) C3 fall Ztlt.tt. OTnajeiisr CeriHtsscc:le.Z Der Kaufmann Johann T., ein Mann in den vierzig Jahren, kann sich in die gegenwärtigen Verhältnisse nicht sehr fügen und kommt mit seinen drastischen Vergleichen früherer, und moderner Einrichtungen und Gewöhnheiten in der F-lten Münchnerstadt und deren Bevölkerung nur zu leicht in die Hitze,' was zur Folge hat, daß er wenigstens monatlich einmal wegen Beleidigung, groben Unfugs oder KörPerverletzung seine Nolle als Angeklagier vor Gericht zu spielen hat. Auch heute schreitet er mißlaunig und brummend im Gerichtsgange auf und ab, es dauert ihm ossenbar zu lange, bis seine Sache zum Aufruf kommt, und mehrere Male raunzte er den Gerichtsboten an: Geht no' nizen? Moan's, i will da herombt ang'frier'n? So was, wenn a G'schäftsmann seine Kund'n anthat! Endlich erfolgt der ersehnte Aufruf und Herr X. tritt mit einem Griieß Gott, wünsch i mitanand!" in den Gerichtssaal. Der Richter betrachtet den Angeklagten prüfend und frägt: Waren Sie nicht erst vorige Woche hier als Beklagter? Angekl.: Freili' sag' i! Borge Woch' sag' i! Is' scho' bald vierzeh' Tag, daß i die zwanz'gStutz'n sel'm rothblond'n Gerichtödeaner mit die krump'n Harn auszahlt hab'. Is' am .End' gar no' 'viderer. wenn oaner älleveil da lerombt arbeUen laßt und tragt ' sein cu:i t-VC:: riu'n

a wengl auf a- alte Kundschaft fchaug'n, statt oan no' verdächtig macha. So oft i 'raufkimm, is a Nothwehr, weil die Welt alleweil miserabler werden thuat und z'letzt wär a Münchner Bürge? zu nir mehrer guet. als

-zum Spitaler oder zum Steuern : zahl'n. Gestern sitz' i in der Klaus'n und trink a Glas Mosler, 's anzige ; Tröpserl, dös mer heutzutag no' mit : Gusto g'nieß'n kann, da kimmt Je- ! mand, so a narrischer Nationaluniver- : salwäschhändler, der behauptet, daß der neue Wem aus Malz oder gar Trebcr besser wär. als der beste Traub'nwein. Freili', sag' i. 's kimmt nur auf die Trinker an. Der Oane paßt net auf, ob er eahm a Loch im Magen frißt, der Andere kunnt d' Gedärmschleiß aushali'n. Warten's no' a wengl. nacher wird in die Sandgrueb'n und Stoanbrüch' 's Mehl außapickelt, auö die Baumrind'n 's Hackfleisch g'macht, der Starnberger See wird a Kunsiweinlacka, d' Eigarrn wcrd'n aus die Blätter gleich auf die Bäum drob'n g'wickelt und statt daß mer jetz'n in's Wirthshaus geht, wird die ganze Bande zur Tränk trieb'n. Da balst mer net gehst! Richter: Wir-sind bereits gewöhnt, in Ihnen einen Feind aller Neuerungen zu sehen und ich wundere mich, daß Sie immer RecV bekommen, das heißt, daß Sie immer mit Leuten anbinden, denen Sie mit Ihren Ansichten überlegen sind. Ebenso wissen wir, daß Sie eventuell Ihre vermeintlich richtige Ansicht nur, zu gerne mit der Faust vertreten, so daß Ihre Gegner immer übel wegkommen. Auch im gegenwärtigen Falle ist es zu Thätlichkeiten gekommen und Sie brachten dem Schuhmacher Taver 9. eine stark blutende Kopfwunde bei. . Angekl.: In der Sach' Nummera oans is' mir gleich, ob Oaner a Thaubeerbrüah für an Wein trinkt oder a Kletz'nwasser für an Bock. Meinetweg'n streicht Oaner aus's Brot an Butter oder a Kartoffelstärk! I sag' ni;n, wenn Oan a Härng liaber is als a Rahmstrudl, und mieß nur lacha, wenn z'letzt no' die Häuser aus Papiermascha g'baut wer'n. Nacher kann Oaner. wenigstens mit'n Kopf a Rieg'lwand nausrenna und darf no' recht dumm frag'n, wer's rhuan hat. Nummera zwoa mueß i recht hab'n, weil koa Mensch aus an G'lump 'was Richtiges mach kann. Dos san Dir Zeit'n! In mein' Haus, da is a bloachsüchtig's Fräul'n. dös wirft in a jed's Glasl Wasser a paar rostige Näg'l, die macha a guet's Bluet, sagt's. Was moanen's, wie guet daß do's Bluet vom Kustermann sein' .Magaziner wär'? Der Hueberschorschcl behauptet: wenn Oaner alle Freitag d' Fingernäg'l b'schneid'n thuat. aber beim kloan Finger links mueß ang'fangt werd'n, nacher kriegt er seiner Lebtag koa Zah'weh mehrer. Mei' Alte Alte schwört an Meineid d'rauf, daß dös wahr is, sie hat's selber erprobt. I woaß aber besser, daß meiner Alt'n ibre Zahn' net weh' thuan können, für die Schmerz'n hat ihr Hunderter g'holf'n und damit 's d' Leut für echt halt'n, verbleamelt'ö d' Falschheit. Nummera drei laß i mi' von Neamond'n derheampeln, und wenn Oaner so halsstarrig is und will mir mit Grobheit' kemma, nacher ,. werd' ; i grantiger und no' gröber, und wenn Oaner moant, gleich als ob", dann gibt'n an Wink oder an Mucker mit fünf einzogene Fühler und damit ist der Streit gar. Ueberhaupt's, was an Schustcrxaverl anbelangt, da war i im Recht, und wenn er net aar so aufdraht hätt', nacher wär' dle 'G'schicht net so weit kemma. Fragen's eahm nur selber, den Pechvog'l! Der als Zeuge vernommene Damnifica! erklärte: Soll i mir mein G'schäft verachten und runtersetzen lassen? Sell gibt's net, meine Herrn Genoss'n, Pardon, meine Herrn Staatsanwält! Der Angeklagte hat behauptet, daß heutzutage koan richtigen Schuhmacher mehrer gibt, als nur d' Holzschuhmaöer Andere'' dPr 3:;t?nfPQ lerei' bis zum letzten .Holznägelaöllopser san lauter Schuester. Alle thuan nur mehr d' Absätz an, d' Strupf'n hinpapp'n und sag'n: Hand, arbeit! Sechzeh' Markl! Ja. was wär' denn dös? I hab' zwoa Jahr g'lernt und bin fünf Jahr Moaster, sag i! Ganz recht! moant der Andere, zwöa Jahr hast braucht, bis Du an Draht hast macha kvnna und ohne G'sell'nund Moasterstück flickst jetz'n fünf Jahr und bleibst a Patzer bis in alle Ewigkeit Amen. Na! da müaßt do' Oaner a Rührmilli statt a Bluat ham, wenn er solchene Brocka schluck' kunnt! I g'lang eahm an's .Halsband!, bums schlagt er mi' über's Stang'l unter mit'n schwerst' G'schoß, mit'n Stammkruag, der no' ' beschlag'n war. - j , Angekl.: Ham's verstanden,' Herr Stadtrichter? Mei Halsband! hätt', er derglanga mög'n! Da. ham's die Nothwehr jetzn! A mal hat a Bauernbua bei einer nächtlichen Rauferei an Andern 'n Finger abbiss'n und vor G'richt hat er g'sagt: I war in Nothwehr, was hat den der. Kerl Nachts um a Zwölfe mit seiner Pratzn in mein Maul drinnet z' thuan?" Und steigesprocha ham'S eahm. Dös iö a Welt, sag i Eahna! . Dös scm Zeit'n! Da kunnst Greanbaamwirth wer! Wjls moan'S, daß die hiesig' Kellnerinnen jetzn für an neuen Sport hab'n? Jedn Gast, wo'ö, net, kenna oder net guet leid' mög'n, empfangend mit . an woadhaufer Spruch: Grueß Gott, Schorsch! . 7 j Neulings kimm i in a Brauhaus und hör' dös zum ersten Mal. Aber Sie, da sollen'ö mi kenna! Wie 'meinen Sie? frag' i. recht drecket, da wiederholt's die dumme Gans. Die hat Oane in's Gnack kriegt, daß d' Haarwulst'n an Ausflug über drei Tisch g'macht ham und an Schnackler hat's aa g'habt. - Wart, du Bierkrüeglmamsell. du abtrenst's Frauln.- du z'samm- ! g'waschene Bergcltsgottspsennigsammi lerin, hab'i g'sagt, du Nuß- und Radi- ; Adspiraniin überanand. dir erzähl' t. wia i hoaß. So gern i sunst die Mädrrw t:, ct:i U tt fc3"G:?5,

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I i e? . ' i H. C. POMEROY. gegenüber. der i laß mi net behandeln vor a solchen Person. Richter: Mit diesem Falle haben wir gar nichts zu thun. Geben Sie also die Körperverletzung zu? - Angekl.: Verletzt war der Kopf aber net! Blos g'schaugt hat er a paar Minuten wia d' Schaaf, wenn's donnert, nacher is er'g'roast.der muß denkt ham, a Eisenbahnz'sammastoß is vorkemma. Derzeit traut er mir nimmer über' Weg 'nüber, der Schwammerling. Glauben Sie, die Kellnerin macht die Angelegenheit vom Schorsch net a g' richtlich? . . Die Beantwortung der letzten Frage erfolgt nimmer,, vielmehr wurde das Urtheil berathen und erhielt Herr X eine Geldstrafe von 25 Mark. Dös san Zeiten! erklärt der Verurtheilte. Nix als zahl' und alleweil zahl'n. , Wo mer nur hinschaugt, mueß mer an Geldbeutel m-der Hand habn. Wenigstens hat der Schuester dösmal waZ davon g'habt und mir hat's a Freud g'macht! , Humoristische?. O 0 m E x e r e i e r p l a tz. Lieutenant (zum neu eingetretenen Rekruten): Kerl, sind Sie aber dick ! Wenn man Sie ansieht, bekommt man ja Fett-Augen!" Rechtermunternd. Hausirer: .Kaufen S'e m'r ab e'. feine Pistör!" Herr: Was soll ich mit 'ner Pistole thun?" Hausirer: Gott, wol len Se denn ewig leben?" Allzu wörtlich gen 0 innren. Alles nimmt mei' Frau wörtlich! Gestern sag' ich zu ihr im Zorn, sie soll zum Teufel geh'n- -p-gleich hat sie sich angezogen und ist zu ihrer Mutter gegangen!" Ein Schmeichler. Eom merzienrath: Sie hallen um meine. Tochter an? Sie kennen sie ja gar nicht." Bewerber: Herr Eonmmerzienrath, nach Ihnen zu urtheilen muß sie ein wahrer Engel sein." O r i g i n e l l e A u S x t d e. Onkel: Wie, Du hast die theuere goldene Uhr verkauft? Weshalb dennZ" Neffe: Aus Gesundheitsrücksichten, Onkel, ich bin immer nervös geworden, wenn ich sie aufgezogen habe!" , ' Ihre Anficht. Herr: Warum lernen denn die Mädchen eigentlich turnen?" Dame: Damit sie fräs tig und gewandt werden und sich später von ihren Männern nicht alles gefallen zu lassen brauchen!" ' k Einleitung. A.: Wie, dafür, daß ihr den Rentier Meier mit zur Jagd nehmt, muß er heute ein Champagnergelage geben?" B.: Na gewiß .... wir müssen ihn doch erst an's Knallen gewöhnen!" . ' Geschäftsmäßig. Freundin: Was machst Du denn da für eine Menge kleine Packete?" Köchin :. Ich habe auf zehn Heirathsannoncen geschrieben, und da packte ich jedem Brief eine Probe Wurst bei!" Skn Weiberfeind. A.: Es ist schauderhaft, wie die jungen Mädchen heutzutage zudringlich werden!". V.: Aber. warum denn?" A.: Nun, hast Du denn nicht gelesen, daß in der. letzten Woche 249 Knaben und 370 Mädchen qeboren wurden!?" ' Seschäfssgeheimni ß. Lehrer: Nrni, Hans, weißt Du noch ein Thier, das auf d'i Weide ernährt wird? (Hans schweigt.) -Nun' wp'ion machtDein Vater Wärst'?" Hans: Das kann ich nicht sagen sonst ';aut er mich!" . Immer Fachmann. Sazm Sie mir. lieber Doktor, was häbsn Sie eigentlich an Fräulein Dora auszusetzen? Bei ihrer Schönheit, ihrem Reichthum!" Wissen Sie. sie hat so sabelbast schwache MundschließmuZ!cln!" Theueres Andenken. A.:Was haben S' denn da in dem Kasterl. Herr Müller?" B.: Eine Handvoll Haare ein Andenken an meine geschiedene Frau!" A.': Äie hatte doch keine blonden Haare?!" I.: Aber ich!" Fisch - Großhändler: Sie suchen also ein Stelle als Hci-ringS-Packer? Haben Sie schön etwes Uebunn?- . Bewerber: Daö glaizb' ich! Ich war zwei Jahre lang Tram babn-Condukteur." Nealtstrsche Kunst. Direktor, einer Schmiere , (zu seinem GeHilfen, der den alten Moor spielen soll): Kennen .Sie die Hungerscene im dritten Akt auswendig?" -7-7 Schailspielen Auswendig nicht, aber inwendig!- . , . ; AufUmttegen. Du weinst, mein Schatz! . . . Warum denn?Seil Mine Freundin, Frau Möller, ine kostbaren . Vrillantschmuck. ' dr 200 Dollars gekostet, von ihremManne gescbenkt bekommen hat!" Und deshalb weinst Du?" Ach, eö ihut'mlr eben leid, daß Du auch jetzt so viel Geld ausgeben mußt!" Der schön sie Punkt. Assessor: Heute, meine Herren, habe ich den schönsten Punkt in der Umgebung des Ortes entdeckt !" Mebrere Honorä tioren: Ab! finden Sie endlich au'ch ett-a8 schön an unserem Städtchen ! Und welchen Punkt halten Sie für den schönsten?' Jenseits deS Bhn, dammes da ist eine Stell?, wo man daö Nest vSgjl m': V , i&e t Zraferainhok. Lieutenant: Rekrut Müller. Sie .bilden sich wohl gar ein. Soldat zu stw? , unisormirter C:!

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