Indiana Tribüne, Volume 20, Number 125, Indianapolis, Marion County, 22 January 1897 — Page 3

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Pnrth fstr Pain. Cures Um das Glück. Roman von Sophie Junghaaö. (pttfct)ung.) i2;r k?eiß ob der Junge der Versuchung durch ein paar sofort zum Lorschein kommende Nickelmünzen tos derstanden hätte. Als der Besitzer des Blumenstockes aber seht aus der Tasche nicht etwa ein Portemonnaie oder etwas dem ähnliches, sondern einen Lappen Zeug hervorholte, der ineinan der geknotet war, und sich nun anschickte, diesem wohlverwahrten aber augenscheinlich mageren Schale die versprochene Belohnung zu entnehmen, da entschloß sich der Kleine zur Wahr heit: Die Frau Schlegelmilch hat gesagt. Sie sollten mich nicht bezahlen sie hat mir was gegeben und ich kriege auch noch etwas zu essen von ihr und einen Federhalter, wenn ich Ihnen alles ordentlich bestellt habe und hier, das soll ich Ihnen auch geben Erstaunt empfing der Bursche ein mit einer alten Zeitung umwickeltes und von einem Baumwollfaden umschnürtes Päckchen, und als er es öff nete, hielt er in der Hand zwei Paar neugestrickte Socken. Seine Größe, offenbar, aber er betrachtete sie doch eine ganze Weile, ehe er begriff. Er drehte sie um und um) lag denn kein Zettel dabei, keine Angabe eines Preises? Nein,er fühlte schon, daß dies ein Geschenk sein sollte! Sie hatte damals gesehen, wie er sich ohneStrümpfe behalf. . Es stieg ihm warm auf im Halse, kam ihm in die Augen wie Thränen, doch aber zwang er sich jcht zu einer Frage, um auch ja nicht zu irren. Die Strümpfe sollen für mtch sein? Und nun fiel ihm ein, was der Junge wohl denken möcbte ' solche Kinder sind früh aufmerksam auf alle Beziehungen des Lebens. . Und was sie kosten sollen, hat Frau Schlegelmilch nicht gesagt? O, die, kosten gar. nichts, versicherte der Kleine denn auch zuversichtlich, wohl aus einer selbstgebildeten Ueberzeugung heraus. Adieu auch. Du willst schon wieder fort? Ruhst du dich nicht erst ein Weilchen? " Der Zugige .schüttelte den Kopf. Warte, etwas sollst du doch von mir auch haben. Gleichmar entnahm seinem Schatze ein paar Pfennige. Da, kauf dir ein Weißbrot. Es war das erste Geldgeschenk, das er in seinem Leben machte, und dasselbe stellte imBer hältniß zu seinem Gesammtbejltz einen Betrag dar. der sich bei Rothschild etwa auf anderthalb Millionen Mark belaufen hätte. Und dabei genügte es ihm noch nicht einmal. Sie waren jetzt vor dem Dorfe, und nun bog Gleichmar rechts in. einen Feldweg ein und beschied den Knaben: Hier hast du s näher; bleib nur auf diesem Wege: er führt kurz vor Glauchau wieder auf die Landstraße. Und nun setz dich ein paar Minuten da an den Graben und ruhe dich aus: ich gebe dir noch etwas mit. ' Der Junge that, wie er geheißen. und Gleichmar schickte sich an, aus den Wumen, die hier, mehr als es dem Landmann lieb sein konnte, die Felder durchsackten, rasch einen Strauß zusammenzustellen. Der Junge sah ihm neugierig zu, denn man merkte bald, daß der Bursche hier etwas betrieb. darin er kein Neuling war. Vorsichtig, ohn die Halmfrucht niederzubiegen. und doch erstaunlich rasch brach er Kornblum6. Mohn und waZ sonst noch farbige Blüthen trug, und gleich in seiner Hand gewann das Ganze Form und Abwechslung in einer bestimmten Weise. In der Mitte in dicker Tusf der blauen Eyanen und darum ein leuchtender Kranz von feuerrothem Mohn; in wenigen Minuten war zum Staunen und Bewundern des stadt,fchen Buben ein Strauß fertig, der alle Blicke auf sich ziehen mußte.. , Gleichmar band ihn fest zusammen, mit einer Grasart, die er kennen mochte und zu diesem Zwecke erwählte, beschnitt dann sauber und glelchmaßig die Stengel unten und legte das Prachtstück neben den ganz verklärt aussehenden Kleinen auf den Grabenrand. Der lst für dich. nun bekommst du noch einen. Der zweite Strauß wurde, wenn möglich. noch schöner; anmuthiger, lustiger, in reichster Abwechslung von Blau. Roth Gelb und Weiß, und hatte denSchurack einiger aus der Mute gleichsam heraussprießender zirt gebogener Aehren. Auch dieser wurde fest umwunden, so 1 m r . 1 . t dan er iiaz ieiazr rrua. wtn einen Strauß bringst du nach Hause zu euch. und den andern den gib der Frau Schlegel -''ch. Kannst ja sagen ... er brach aodem Knaben in den Wund zu legen, er selber habe die Blumen ge pflückt, daS hieße ja, ihn zu einer Lüge anleiten , nun. du brächtest ihn ihr mit. Und nun marschire zu und ,,halte dich, nicht weiter auf, sonst werden die Blumen welk. Den Weg kannst du nicht verfehlen. Der Junge nahm ganz roth vor Freude die Sträuße. in Empfang, in jede Hand einen, vergaß auch nicht, ich danke Ihnen" zu sagen und trollte davon. Zu laufen brauchst du nicht! mahnte Gleichmar noch und blickte der kleinen Gestalt nach, die sich gehorsam jetzt in-eine Niäßigere, aber immer noch recht rasche' Gangart -setzte. . Wie sie sich dahin bewegte zwijchen' den -grau grünen Aehrenwänden des Feldweges,

unscheinbar gekleidet, ader mir oer Fülle der leuchtenden Blumen in den Händen, da hgtte sie als ein Symbol des schlichten deutschen Ackerbodens selber gelten können, sein Ausbauch gleichsam, der Körper gewonnen 'habe in dieser geheimnißvollen Mittags stunde zur Zeit der. Sonnenhöhe des Jahres. Gleichmar, nöenn er ' jenem sekundenlang wie im Traume nach''.., hatte begreiflicherweise nicht diese, sin dern andere Gedanken dabei, aber auch zu denen hatte er jetzt kaum Zeit.. mußte, ehe er wieder an die Arbeit ging, rasch noch den Blumentopf undsein Geschenk nach seiner Schlafstelle tragen, denn' die Pflanze auf dem Grabe einsetzen konnte er erst Abends. Die Socken brachte er da unters wo seine bessern Kleider hingen; zuvor strich er aber liebkosend mit der Hand

darüber, in Dankbarkeit gegen die mageren fleißigen Finger, die sich so rastlos bewegt hatten, um die vielen Maschen hier zu schlingen. Und alles für ihn! , Es schKn ihm ungeheuerlich, daß Jemand sich stundeulang für ihn beschäftigt habe, und es wandte ihm fin .(Sera um und um mit einem Geühle, wie er es nie gekannt hatte. Wie ollte er auch? Wer hatte denn bisher an ihm wirklichen Antheil genommen in seinem ganzen Leben? So kam es. dak die kleine Frau rn der Stadt ihm näher gerückt war als irgend jemand sonst, obgleich er sie im besten Falle alle paar Wochen nur seben und sprechen konnte. Sie hatte sich einen Antheil an seinem Leben erworben. Am nächsten Sonntag zog er die Strümpfe von ihr an. mit einer Art Andacht, darüber die glänzend gewichsten Stiefel, die er gleich alls ihr verdankte.und es ist nicht auszudrücken. wie er sich letzt gegen früher vorkam ! Kein ordengeschmückterStaatsrock und kein juwelenschweres Prachtgewand hat je seinem Inhaber oder seiner Trägerin so viel aus dem tiefsten Innern quellende Genugthuung gewährt, als diesem seineStrümpfe, Stiefel und ganzen Hosen thaten. Die Füße brann- . , 1 ' t 3 r. i r.: icn iym oarm, oas mun geillgl ,cm, denn der Tag war heiß und, er war diese doppelte Fußverpackung nicht gewohnt. Aber das ertrug er gern als eine Anwartschaft auf die höhere Exisienz derjenigen, die sich Zwang auferlegen müssen. Der Bettler, der ganz Elende, braucht das nicht. Ihn zwingt freilich mit eisernem Griffe die harte Noth er selber aber gewährt sich dafür, sobald er nur kann, jede lotterige Bequemlichkeit. Damit, hat es für diesen em Enoe: 1. . . . i r?jt er yalie nie oazu . gencicji, uq schmutzig gehen zu lassen; in ihm war etwas, was ihn antrieb, sich fest zusa'mmenzunehmen. Er und ' jemals wieder, in' die alte Jämmerlichkeit zurücksinken ? Nimmermehr! ' Selbst wenn ihn Herr Weidmuller aus den Winter hin wiede? entließ, was ja in einem 'Falle wie der seinige das gewohnliche war er konnte es mcht hindern, daß ihm übel und weh wurde bei . dem bloßen . Gedanken , auch dann mußte er sich oben halten. Er wollte sich bei Zeiten umthun, um dann hier oder dahin' sich wenden zu können nach einer Beschäftigung, und er war fest entschlossen, . die schwerste und am schlechtesten bezahlte Arbeit nicht zu verschmähen. Jetzt, wo er in ordentlichen Kleidern daherkam, ein Mensch noch dazu, der nüchtern und kraftig .aussah, .da mußte sich irgend etwas , für ihn finden. Soweit aber war man a noch lange nicht! Erst noch Juli. August. September. rn, Octooer, die herrlichen Monate heißer Feldarbeit und der Ernte, dann des Dreschens, was hier auf dem Felde mit der Maschine geschah, und des Bergens des Segens. Wie wollte er sich da regen! . Für zwei wollte er arbeiten und das sollte ihm nicht schwer wenden wußte er doch jetzt oft kaum wohin mit der, strotzenden Kraft. Wie dankbar, war dies er Unerzogene aus seiner guten Natur heraus einem jeden, der ihm wohlthat!. Aber e:ns vergaß er doch es Ware auch wohl zu viel verlangt gewesen, dessen ,u achten, was man nur empfindet, obald eö fehlt: den Eltern, die er nicht gekannt hatte, und ihren Eltern wieder hätte er dankbar, sein müssen für das köstliche Vermächtniß -.der reinen Gesundheit. deS reichen VluteS in dem wohlgebildeten Körper! ' Denn wieviel crnererbten SiechthumS.',. hatte! doch schon von den. Armen, die bisher seine Genossen gewesen . waren, mit durch das Leben schleppen oder bei ihnen in der Noth hervorbrechen, seh- . , i irnes nur oruaie oen rungen cen sch.en während dieser Zeit, wenn auch nicht allzu schwer. , -. Daß er nämlich Abends immer todmüde war und ihm bei einer, gewissen Beschäftigung, : die er dann-gern noch ; vornehmen wollte. regelmäßig die Augen zufielen., Herr Weidmüller hatte sich gewundert, . wie Gleichmar nach dem. harten Tagewerk, die Knochen noch so weit rühren könne, als nöthig war, um das Grab ai?i dem Friedhofe zu wässern 'Und zu pflegen. Di'eseArbeit machte ihm nichts auS, wohl aber' merkte! er, daß ,eine andere,bei der er. doch bequem hinten. an der Scheunenwand sien konnte und' kein Glied, zu rühren brauchte, über seine Kräfte ging. ,'. . . : 1. Gar bequem lag für ihn das Platzche'n, das der Bursche aussuchle sobald er ungestört sein wollte, dicht an - der Hinterwand der Scheune, die auf. dieser Seite ein Stück weit die Außenmauerdes Teichhofes bildete. Also außerhalb. des Gehöftes unv. oocy in nächster Nahe desselben;, die Backstein mauer hier war dieselbe, ; an welcher innen und oben.' im Dachstock ' seine Kleider- hingen; .doch aber brauchte man wöhl dreihundert Schritt über den Hof durch daö ' große Thor und auken .um das Geböft berum bis .man-hierhergelangte, . und war abgeschiede; von '. allen Leuten drinnen. ! Die hier wuchernden, riesigen' Kletten j blä'tter hatte Gleichmar an einer Stelle , , m " enlierm uno. -uper. zwei. grove,attsteine, die er da vorsand. . . eine yohle gelegt. ' Daö'wär' lein 'Sitz, und wenn er - ihn - sMcklich -erreicht-hätte-zog-er cu3 dUchzeln : ti:i Vsier (3 szi cn tttu 2to

lelve unv dann begann eine Be schäftigung. bei welcher er fast eben so viel Schweiß vergoß wie beim Hacken und Graben und Grasschneiden, dabei aber die Mühe viel mehr spürte. ' Der Herbergsvater batte ihm neu-

lich in der Stadt ein Gesangbuch gegeben und Gleichmar hatte dasselbe auch mit in die Kirche genommen. Hätte er da sagen sollen: Ich weiß nicht, ob ich die Worte noch zusammenbuchstabiren kann, ich habe es zu lange nicht versucht? Und mitgesungen hatte er ja nachher doch,, so ungefähr den a?.-rn nach dem Munde; auch kannte c. mehrere der Liebertexte aus seinen verschi.'oe.en Aufentbalten in christlichen Herbergen m;. (jziuizli," , in 1 denen man, wenn tr ... über Sonntag dort fand, am lrcn Hausgottesdienste theilzunehmen hatte. Uebrigens hatte er auch nichtigedacht, daß er die Bedeutung der Buchstaben so weit vergessen ltte, wie sich nun auswies, als er in das Gesang' buch blickte. Die Entdeckung l;ctie ihm damals gleich einen Stich verschl.' das Unbehagen war dann aber yaUizgangen in dem gr'ößern. das er wcgcit der schlechten Stiefel cmvfunden baU:. Nun trug er seit manchem Tage e;r. j Stuck Zeltungsblatt mit sich herum, und in seiner freien Zeit kehrte er stet? zu dem Versuche zurilck.. die einst besessene Kenntniß d.r Buchstaben sich zurückzurufen. Und ein schmerzliches Staunen befiel ihn jedesmal wieder, wenn er merken mußle, daß er, dem die schwere körperliche Arbeit so leicht von der Hand ging, dieser hier nicht gewachsen war. Da frß er, die Faust gegen die Stirn gedriickt, auf seinen Knien das Blatt, in das er hilflos starrte. Dann drong wohl vom Dorfe her Klndeslarri an sein Ohr ; das waren die Sch'l'ungen, die sich unterwegs einmal rauften er dachte daran, daß diese kleinen Burschen mit Leichtigkeit hier vor. em Blatte würden lesen können, WaZ ihm unfaßbar entgegenstand, und darüber konnte er sich wahrhast rniglu:ch fühlen. Er schte aber imi-r wieder an jnd c3 gelang ihm auch v?n Zeit zu Zeit, ein mid", ein ein" oder der", auch wohl einmal ein z!veisilbiges Wort herauszubringen. Das stärkte ihn denn: ein Sinn cber wollte sich in dem. was er las, i.och nicht gestalten, und ehe er es sich ve'soh. nickte er vornüber und dann sank ihm das Kinr auf oie Brust und die Augen fielen zu; unwiderstehlich hatte 'hn der Schlaf beioältigt. (Aortsebung folgt.)' ., - Landwirtschaftliches. Anbau von Avzneipflan' zen. In der Zeit niedriger Preise für Farmprodutte - ist jeder .Fingerzeig willkommen, der dm Farmer auf neue Lege hinweist, um seine spärlichen rzi c ... t. . p. illiiuyinen zu eryoyen; oenn oan veim Getreidebau, in der Pferde-." Rindi" ich, Schweine- und . Schafzucht kaum die Zinsen des angelegten Kapitals herauskommen, diese Thatsachen sind Wohl allgemein bekannt und anerlannt. klne neue Erwerbsquelle in besonders günsticen Gegenden ist das Jichen von Arzneipflanzen; .denn so tlem und unbedeutend auf den ersten s3lick das Geschäft erscheint, sö erweist sich bei einigem Nachdenken doch, daß fthrlich viele Millionen Pfund dieser Kräuter im Werthe von mehreren Millionen Donars verbraucht werden. Wesjalb sollte der Farmer sich die? nicht zu Nutze machen und seiner mas.eren Geldtasche diesen wohlthuenden Zufluß gewähren? In den Staaten Tennessee, Georgia und Alabama gieb! es in den Lergwaldem noch heute FaMillen, die ihre-:LeoL?sunterhalt durch das Einsammeln wilder Arzneipflann erwerben. Allerdings em kummerliches Leben, zumal da diese Art Pflanzen von Jahr zu Jahr seltener werden. ; Das Land für den Anbau von Arzneipflanzen braucht nicht besser zu sein, wiees für den gewöhnlichen Getreidebau u. s. . erforderlich ist.. Nur rechte Sorgfalt im Reinhalten von Unkraut erfordert eö. da manche die ser Pflanzen ausdauernd sind, d. h. die Wurzeln überstehen im Boden den Winter und keimen im Frühjahr aufs Neue; dadurch wird aber dem Unkraut die beste Gelegenheit zum fröhlichsten Gedeihen gegeben, - wenn nicht während der Zeit des Wachsthums Hacke und Eultivator fleißig gehandhabt werden. . In diesem Ausdauern der Pflanzen liegt aber andererseits auch der Bortheil, daß nicht jedes Jahr von neuem gesäet und gepflanzt zu werden braucht. Die Behandlung der eingesammelten Krauter ist t nach Art unv Verwendung natürlich sehr verschieden l:nd muß sorgfältig gelernt und aus" seüöt werden, um verkaufbare Waare zu erlangen. Zu diesen gehört besondrs das Trocknen; es' geschieht dies wohl auf dem Hausboden, qm besten :doch in einem eigen dazu errichteten Trockenschuppen. Dies ist wohl die größte Auslage, die das ganze Geschäft erfordert. In manchen Gegenden des Ostens hat sich der Anbau sol cher .Arzneikräuter schon recht heimisch gemacht. So wird im Staate New Äork fast alles Pfeffermünzöl produ kirt.- welches in unserem Lande gebraucht wird; auch m Michigan giebt ts solche Pfeffermünzfarmer". Bevor aber Jemand sich diesem Erwerbszweige in größerem Maßstabe widmet, sollte er durch Nachfrage, ge naue Forschungen und bindende Contrakte sich einen Markt sichern. Zieht er erst in kleinem oder kleinstem Maßstabein diesem Jahre und kann gute Proben sewer Waare vorlegen, so gelingt eS ihm vielleicht, für daS künftige 'Jahr unter Contrakt bei einer trt p C P1 . fl ' Gron.yanolllng . ein Aoiaizgeoier .sur größere Mengen zu gewinnen. Denn so groß immerhin der Bedarf ist, Pfefi fermünzol, Kamillenthee,- und Laven delwasser werden doch nicht in großen Fassem wie Bier und Whiskey täglich r:r?rau2-

'Kartoffeln. Mancher Farmer, dessen Häuptelnnahmen aus der Kartoffelernte kommen, mag mit Schrecken an die Kartoffelpreise des vorletzten und letzten Jahres denken. Bon. den Rocky Mountains bis zur atlantischen Küste giebt es ja fast in jedem Staate Gegenden, wo Kartoffeln die Geld-Ernte". des Farmers sind; aber was für eine Geldernte brachten sie ihm in den letzten Jahren! In einigen Gegenden bezahlte sich das Aufnehmen nicht, man ließ sie im Joden verfaulen. Bedenke man aber die Lage desFarmers; infolge der guten Preise der vorhergehendenJahre hatte er seinen ganzen Einsatz auf eine Karte gesetzt Kartoffeln waren sein Trumpf und die Karte schlug zu seinen Ungunsten aus. Sonst hatte ev aber nichts zu verkaufen. Kein Wunder deshalb, wenn die Kartoffelfarmer jetzt sich unschlüssig sind, wenn sie sich die Frage vorlegen: Wie viel Acres soll ich in diesem Jahre mitKar-' toffeln bepflqnzen? ' Die großen Ernten der beiden letztm Jahre hatte ihre Ursachen in der großen Durchschnittsertrag per Acre, es waren Kartoffeljahre, und fer-

wti darin, daß man, verlockt durch die bisherzigen guten Preise, bedeutend mehr Land wie . m früheren Jahren ut Kartoffeln bepflanzte. Dieses Zasa:.imcntreffen mußte nothwendi-. Lerweise die Preise so niedrig bringen, vie wir es blöder in diesem Lande noch nicht erlebt hatten. Es ist also sehr leicht erklärlich, daß der Farmer jetzt sagt: In diesem Jahre will ich aber nicht wieder -so viele Kartoffeln pflanzen; es soll mich nicht wieder .ketschen". ' Aber gerade deshalb hat er alle Aussicht, daß er doch wieder geketscht" wird, wenn auch in entgegengesetzter Weise. So wie er denkt, denken auch die übrigen Kartoffelfarmer und thun auch ebenso, d. h. sie bepflanzen weniaer Land. Nun ist aber nicht anzunehmen, daß auch daZ dritte Jahr wiederum em solch gutes Karloffeljahr werden wird, wie die beiden letzten Jahre wÄren. Wird also die bepflanzte Ackerfläche bedeutend verringert und bringt also auch wie es doch wahrscheinlich ist der Acre eine kleinere Ernte, so wird das Jahr 1897 sicherlich eine . knappe Kartoffelernte und mithin hohe Kartoffelpreise bringen; deshalb mag der Farmer -in diesem Jahre immerhin, nicht nur Kartoffeln für seinen Famülengebrauch, sondern auch zum Verkauf bauen. Die Fürcht.daß alle Kartoffelbauern glelcherWelse thun könnten, ist ausgeschlossen;-, denn" viele Farmer sind derartig durch die Preise der letzten . Jahre entmuthigt. daß sie eme. andere . Frucht als ihre Geldenile" wählen werden. . Nur. ist davor zu warnen, nicht alles, auf eine Karte zu setzen, also"alle Hoffnung auf Kartoffeln zu setzen; das . ist immer Glücksspiel, und das ist polizeilich verboten. Em rechter Farmer soll von Allem, was in seiner Gegend und auf semem ' Lande . gedeiht, etwas bauen und tüchtig Viehzucht nebenher treiben; dann wird er, in jedem. Hahre etwas haben, das ihm Geld einbringt; er wird nie. geketscht" werden. Beeren ob st. Wenn wir dem Vericbte in Tbaver'ö Leeren -, Bulletin Glauben schenken dürfen, so haben von den 7 Millionen Farmen dieses Landes nur 100.000 Obstgarten; ein Fleckchen Küchen- oder Gemüsegarten befindet sich wohl nothwendigerweise bei Mm Farmyause, ader wie sieht es gar oft darin aus. !Jon Veerenobst, Brombeeren, Himbeeren und Erdbeeren findet sich in den meisten keine Spur und wenn vorhanden, sind die Stellen, mit Veerenobst bevilant. die verwahrlosten Ecken im .Garten. Welche Annehmlichkeit ist es aber für die vaussrau und welche Freude für die Kinder , wenn sie im Sommer nur in den Garten zu eben brauchen, um eme Schale vusuger Erd oder Himbeeren zu holen; und welchem Arbeiter mundete nicht solch ein Gericht frischen Beerenobstes mit sllker Milch, wenn er des Mittags schweiß- und staubbedeckt von dem Felde heimkehrt und slch nach einer rquickung umsieht. . ; Wer Beerenodst anpflanzen will, sollte nicht nuv eine Sorte anpflanzen; er sollte srüh-, mitte!- und spätreife Sorten Erdbeeren. Himbeeren und Brombeeren . ausfetzen. . Die Kosten und Arbeit bei der Anlage stnv vi eiben oder fast dieselben, unv ver Vewinn und der Ertvaa ein bedeutend größerer; denn bei richtiger Auswahl bietet ein. halber Acre, gut gepflanzt, den aanzen Sommer hindurch reichlich Bttrenobst für den Familientisch des Farmers. Der. Genuß des Ertrages von einem solchen Fleckchen Erde ers reckt sick aber mcbt vlok durch ven Sommer, sondern reicht auch durch den Winter. Denn zur Zeit der Beerenreise ist oft . ein solcher Ueberschuß vorhanden, daß die Familie bedeutend mehr einernten kann, wie ver tagilcye Verbrauch erfordert: da kann dann dieser Ueberschuß gedorrt oder eingemacht füv den Wintergebrauch aufgewahrt werden. ; , Was man für Sorten wählen soll, KZnat von der Oertlickkeit ab: denn die Beerenart. die sich in der einen Gegend vorzuglich bewahrt, weist in emer andern Gegend nur Fehlschläge auf. Man hüte sich jedoch vor. dem Ankauf laut angepriesener neuer Sorten. Sie bringen gewöhnlichhin nur- Enttäu schungen und verleiden dem Anfänger alle ferneren Versuche. Brom- und Himbeeren, sowohl . wie ' Erdbeeren, sollten so weit gepflanzt werden, daß man mit 'einemPferde die Bearbeitung besorgen kann; auch sollten die Pflanzen in den Veihe nicht zu dicht gepflanzt werden. . 5ie . länaer die Reihen, je leichter ist die Bearbeitung. Der Platz .für Beerenobst sollte nicht ein Sam melpunkt allen . .möglichen Unkrautes werden. - Soll daS'Ganze'aede'chen und Freube und Genuß gewähren., so.. darf pi l nt ... Vllf M-tilA X.VLW uno Uieoe zu ozit uiccu uii

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H. C. PO ME ROY, geaenÄdn der StiereodevKalben. - Es ist recht unangenehm für den Farmer, wenn seine Kühe nur Kuhkälber werfen und diese nicht einer besondern Milchrasse angehören; denn zwei- und dreijährige .Kalben oder Stäiken, wenn fett gemacht, werden von den Viehkäufern und Schlächtern nicht so gerne gekauft wie Stiere. Manche Farmer behaupten wohl, es sei eben so viel Gewinn im Fettmachen der Kalben wie m dem der Stiere. Um sich hierüber Klarheit zu verschaffen. stellte man auf der Versuchsstation des StaatesJowa eine gleiche Anzahl Kalben und Stiere in den Maststall. Sie erhielten dasselbe Futter und wurden elf Monate gemästet. Sie wurden dann verkauft und die Stiere ergaben einen Neingewinn von 64 Dollars. die Kalben aber nur 13 Dollars Profit. Dieser große Unterschied kam hauptsächlich daher, daß die Käufev für die -Kalben 1 Cent weniger das Pfund bezahlten als für die Stiere. Doch zeigte sich auch bei der besten Kalbe nicht solche Gewichtszunahme als im Durchschnitt bei den Ochsen. Der Grund.weshalb für Stiere höhere Preise bezahlt werden, wird dahin angegeben, daß die Keulen- und Rückenstucke derselben, also die werthvollsten Fleischiheile bei dm Kalben bedeutend leichter sind. Ferner ist das Fleisch der Stiere mehr durchwachsen mit Fett und zeiat beim Verschneiden auf dem Fleischblock nicht so viel Verluste. Beim Ausschlachten zeigte sich wenig Unterschied; auf' 100 Pfund Gewicht des lebenden Thieres kamen bei beiden ungefähr 62 Pfund ausgeschlächtetes Fleisch. Wahrend der Zci! der Mästung gewannen die .'Ochsen 2.44 Pfund; die Kalben 2.35 Pfund. Unter den Kalben waren einige verschnitten, aber diese zeichneten sich m keiner Weise vor den andern'Kalbcn ausi , Da alle Thiere den Fleischrassen angehörten, bei . denen 'man eine bessere Verwerthung des. Futters , m Fleisch und Fett, hat, als bei gewohnlichen Thieren, so 'zeigt dieser Versuch, daß im Fettmachen der Kalben Helfers fern Vortheil für den Farmer liegt. wenn er Ochsen .erhalten kann; es sei denn, daß der Fleischer denselbenPreis wie. für. Stiere zahlt; aber auch dann werden die letzteren immer den Vorzug verdienen.' Gin Ohrcngrab. .-. . ; An: dem Tempel Ho-Kosi zu Kyoto. der alten. Hauptstadt von Japan,, befindet sich em Ohrengrab. Es stammt aus. der Zeit des berühmtesten zapam sche'n Eroöerers. des Taiko Hidejoschi. der vor' etwa 300 Jahren seme Heerschaaren nach Korea übersetzen ließ, lim dieses Reich zum Anschluß zu beweaen und dann China .zu erobern und ein großjapanisches Reich mit der Hauptstadt Peking zu begründen. Seine Feldherren schlugen die Koreaner, die sich nicht anschließen wollten, und auch die ihnen zu Hilfe kommenden Chinesen in mehreren Schlachten. In damaliger Zelt herrschte m dortiger Gegend noch die Sitte, den gefallenen Feinten die Köpfe abzuschneiden und als Zeichen der. Tapferkeit dem Ober feldherrn vorzuzeigen. .Nun ging es jjdoch nickt an, so viele'Köpfe von Korra nach Japan zu schicken, und so Hnitt man . den getödteten Feinden nur die Ohren ab und sandte sie zum Taiko Hidejoschi nach Kyoto. Dort wurden sie zusammengeschüttet und es waren ihrer so viele, daß sie, mit Erde bedeckt, einen kleinen Hügel bildeten, der. noch ''etzt der Ohrenhllgel" oder Mimisuka- heißt. Dieser Hügel soll, irach einem Beschluß der Stadtväter von Kyoto,die sich in dem Tempel HoKösi versammelten, auf Kosten deS. StadtsäckelS mit einem Gitter umgeben und geschmückt' werden, damit er zur dreihundertjährigen Todesfeier & ' Taiko' Hidejoschi im April. 1893 eta seine! glorreichen Andenkens würdiges. Aus sehen, habe. , , Im Zweifel. A.: Haben Sie dieses Document unterzeichnet? B.:, Schwerlich. A.: Ich muß um bestimmte Antwort bitten. ,Also: ist daS' ihre Hand. B.: (nachdem er gelesen): Nein. A.: Wissen Sie das auch genau? B.: Ja, ich kann ja gar nicht schreiben. . Plattdeutsch. Jan (ävi der 'Zeitung vorlesend): Bulgarien. Sofia, den 11. Oclober. Eines der hervorragendsten Negierungsorgane.Klas: Aha! Dat is Fcr'nand sin Näs'!Begründet. -Kaufmann (zu einem Lehrling): Sagen Sie. Ihrem Prinzipal, . er habe sich in der mir übersandten Rechnung um 50 Cents geirrt!" Lehrling: Nicht möglich!" Kaufmann: . Warum nicht nöglich ? Irren ist menschlich!" Lehrling: ..Schon reckt aber mein Prinzipal ist. ein Unmensch!" Schmeichelhaft. Sie (ihren Kopf an seinen lehnend): Ach. ich lehne mich gar zu gern an Deinen Kopf an. Georg!" Er: So. wohl Teil Du mich lieb hast?" Sie: Nein, deshalb nicht; aber es ist so schön weich, zerade. als wenn ich auf Stroh gebettet wäre." ' Kindermun d. Mutter: Ich "ab? Dir doch gestern, zehn Pfennige in ; !t. Du sollst artig sein und Du b'-st:l'? wieder ungezogen gewesen. Karlchen: Ja, Mama, ich lasse mich , eben nicht bestechen.

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