Indiana Tribüne, Volume 20, Number 124, Indianapolis, Marion County, 21 January 1897 — Page 2

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Snvisua Aribttne. Erscheint Täglich unD SoWtagV Die tägliche .Tribüne" kostet surch den Präger 2 Centi per Ooche, die SonntegS. Tribüne'? Cent? per EJochc Seide ufarme 15 Cent U CentJ ptt tt3ai, per Post auHerhalb U !?:,dt zuzeschiikt U orauZbezaHlunz $ pi Wx. Ofru8 18 Süd llAdams Satze. Indianapolis, Ind., 21. Januar 187. OaS s..fft.- ' wt. lMu;yrf dv Kaiser Nikolaus H. machte dieser Tage der kaiserlichen öffentlichen B bliotbek zu Petersburg ein sehr werth volles Geschenk: das auf Purpurpergament geschriebene Sarmazachy Evangelium, das in loissenschaftlicher Beziehung vollauf der bereits im Lesitze der Bibliothek befindlichen SinaiBibel des 4. Jahrhunderts und dem Ostromir - Evangelium vom Jahre 1057 zur Seite gestellt werden muß. Bisher war es im Besitze der Ansiedlung Sarmazacha, in der Nähe des cappadocischen Eäsarea in Anatolien. 1895 bereiste dies der russische Archäo- . loge Smirnow zu wissenschaftlichen ' Zwecken, sah das Evangelium und berichtete nun sofort darüber a das russische Archäologische Institut in Konstantinopel. Eile that noth, denn Engländer und Amerikaner hatten schon seit vier Jahren den Ankauf der seltenen Handschrift ins Auge gefaßt und auch schon $50CO der genannten Gemeinde dafüv geboten. Diese aber wollte die Handschrift nur in orthodoze Hände übergehen "lassen. Das Archäologische Institut setzte die kaiserliche öffentliche Bibliothek von dem kostbaren Schatz in Kenntniß ; aber auch deren Mittel waren zu beschränkt, um an einen Ankauf denken zu können. Da wandte sich der russische Botschafter Nelidow an d:n Präsidenten der kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, den Großfürsten Konstantin Konstantinowitsch, mit der Bitte, die Aufmerksamkeit des Zaren auf die sel tene Handschrift zu lenken, und gleich darauf wurde der Befehl zum Ankauf derselben aus der Privatschatulle des Kaisers raeb:n. Interessant ist auch, daß int Frühjahr eine Weile davon die Rede war, das SarmazachyEvangelium dem Kaiser als Krönu::gsgeschenk darzubringen. Was das Aeußere der alten Handschrift antrifft, ist ihr Tezt mit Silberbuchstafc:n in zwei Spalten zu 16 Zeilen -aus sein gearbeitetem roth:m Pergament von leicht violetter Farbe niedergeschrieben. Nur die Namen Gott" und Jesus Christus" sowie die Titel der einzelnen Abschnitte sind in Goldschrift ausgeführt. Leider sind im Laufe der Jahrhunderte eine ganze .Menge, ja. mehr als die Hälfte der kostbaren Blätter verloren gegangen, deren die Handschrift 182 enthält, die jetzt in emem im Jahre 1820 angefertigten Buchdeckel ruhen. Bei der Prü fung durch das k. russische Archäologische Institut in Konstantinopcl wurde festgestellt, daß die vorliegende Handschrift einen bedeutenden Theil jenes berühmten Purpur-Evangeliums ausmacht, das Tischendorf seinerzeit als Purpurcodex X. bezeichnete und von dem bisher nur 45 einzelne Blätter bekannt waren. Sechs davon befinden sich in der vatikanischen Bibliothek des dortigen Klosters Johann des Theologen". Ferner ergab sich, daß schon im 12. und 14. Jahrhundert zahlreiche Blatter gefehlt haben.' In den Vatican und nach Wien gelangten die vorbezeichneten Blätter im 17. Jahrhundert. Die vollständige Handschrift muß einst aus 49 Heften zu 10 Bogen bestanden haben. Handschriften auf Purpur - Pergament sind auf unsere Zeiten nur in sehr geringem Maße überkommen. Jhv hoher Werth wird dadurch begreiflich, ' und das'Sarmazachy - Evangelium ist noch besonders wichtig in textlicher wie paläologischer Hinsicht. Welche Bedeutung in Europa dem Purpurcodex beigel:gt wird, 'Geht auch schon daraus hervor, daß die vatikanische Bibliothek Leo XIII. zu seinem Jubiläum sechs prachtvoll herausgegebene -Blättev des Purpurcodex zum Geschenk .darbrachte. Das Sarmazachy - Evangelium wird von der Bevölkerung Anatoliens als ein Heiligthum verehrt, und ehe es der russischen Botschaft nach Konstant!ropel üb-rsandt wurde, erschienen die Bewohner besonders zahlreich, um dem Heiligthum noch zum letzten Mal ihre Ehrfurcht zu beweisen. Mexikanisches VolkSbrot. In vielen Beziehungen ist die benachbarte Eactus-Republik noch 'ein äußerst conseröatives Land, so auch im volkstümlichen Brotbacken, worüber der Reis-schriftsteller Edward Page Gaston in einer neuerlichen Shi' die u. A. erzählt: Vielleicht nichts ist so charakteristisch für das alte Mexico, wie das unter dem Namen Tortilla" (Törtchen) bekannteVolksbrod, dasselbe wav bei den alten Azteken ein Haupt - NahrnngsMittel, als die spanischen Erobererhorden in das Land kamen, und alle diese Jabrhunderte hindurch bis auf den heutigen Tag hat dieses häusliche, ursprüngliche Maisbrod' seinen Rang unverkürzt behauptet und wird jetzt so allgemein genossen und fabricirt. wie nur jemals. Es geht bei seiner Hersiellung Alles in der denkbar einfachsten Weise her, beinahe als ob das Brodbacken noch nicht sehr lange erfunden worden sei. Das zu diesem Zweck bestimmte, noch in der Hülse steckende Welschkorn wird zunächst über Nacht in Kalkwasser 'eingeweicht, bis die äußer: Hülfe der Körner locker genug ist, daß sie durch das bloße Nollen der Körner zwischen den Händen losgeht. Nunmehr ist das Korn zum Mahlen oder Zerstoßen fertig. Das besorgen die knexicanischen Frauen der niedrigeren ' ßlassen. Ost kann man solche in bcn

Thürwegen ihrer Wohnungen bei die ser wichtigen Hausarbeit sehen, wie sie über die geschichtlich berühmte steinerne Har.dmühle" gebeugt sind, welche in

'Mexico TlttaW genannt wirv.Mit einer wirklichen Mühle hat dieses Ding noch weniger Aehnlichkeit, als der bekannte Sägebock, welchen ein prahlsüchtiger und habgieriger Deutsch-Amerikaner. der seinen Bruder aus der alten Heimath sammt dessen Moneten herüberlocken wollte, in seinen Briefen stolz in eine großeSä-I gemühle" verwandelte.mit dieser hatte. Es ist einfach eine große Steinplatte, welche von vier plumpen Beinen getragen wird und aus vulkanischem (ursprünglich aus ausgeworfener Lavaasche entstandenem) Tufstein besteht, der sich infolge seiner groben Körnung am Besten zum Zermalmen von Mais. Bohnzn, allerlei Vamen, Käse. kurz für Alles eignet, was pulverisirt werden soll. Eine solcheHandmühle ist ein durchaus unentbehrlicher Artikel in der Küeben - Ausstattung eines richtigen tropischen Heims. Es gehört dazu noch eine, ebenfalls aus Stein bestehende plumpe Walze (vielleicht der geschichtllche Vorgänger des Walkerholzes), und mit dieser fährt die Mexikanerin sehr lebhast über die Steinplatte dahin, auf dev die Maiskörner liegen, und welche etwas schief. geneigt ist; ihr ganzes Körper schwingt sich dabei hin und her und scheint .mitzuarbeiten. Kenner behaupten, daß das Mehl dieses Brodes auf keine andere Weise vollkommen geliefert werden könne, als nach dieser altertümlichen Methode, und wenn man das Ergebniß sich ansieht oder es schmeckt, so ist man geneigt, diese Behauptung zu glauben. Während die seuchte Masse auf der Steinplatte abwärts rollt, wird sie in einem Becken aufgefangen und hier mit Wasser gemischt. Sobald die schwere Mischung zum Backen fertig ist. nimmt das Weib einen kleinen Klumpen heraus, läßt ihn in ihrer hohlen Handfläche ruhen, rollt ihn dann mit der anderen Hand zu einer Kugel und beginnt ihn rasch zu der gehörigen Dünne breitzuschlagen, wobei sie die Fingev der schlagendenHand geschickt ausspreizt, um dem Brod einen möglichst großen Umfang zu ver leihen. Von einer Hand zur anderen wirft und weitet sie den Brodkuchen, bis er vielleicht einen Durchmesser von G Zoll (manchmal aber wird er so so groß, wie ein Suppenteller) und eine Dicke von ungefähr, einem Achtelszoll hat. Diese Brode werden eine? nach dem andern auf den Ofen (Vra sero" genannt) geschleudert und, wenn die eine Seite braun geworden ist, rasch gewendet. Ist. eine Partie fertig, so werden die dampfendenBrote, übereinander geschichtet, in ein Tuch gehüllt, um sie möglichst lange warm zu halten. Lieblich und verführerisch ist der Geruch, der einem solchen Bcodstoß entströmt. Zehn Arbeitstage im Jahr. Man hat es schon öfters bedauert, daß es in unserem Land nicht so viele Feiertage gebe, wie- in manchen andcren Culturländern, und doch gibt es innerhalb der Ver. Staaten ein Völkchen, welches entschieden die m e ist e n Feiertage und die wenigsten Arbeitstage der Welt hat! Es sei hier nicht von irgend einer alltäglichen Classe professioneller Müssiggänger die Rede, welche ja eigentlich laute: Feiertage und keine Arbeitstage haben, auch nicht von Denjenigen, welche unfreiwillig feiern, sondern von einem wenig bekannten, merkwürdigen Indianerstamm. Die Pueblos sind im Ganzen ein oft genannter Stamm, aber einer ihrer Unterstämme, die Acomas. ist selbst im Südwesten Vielen kaum dem Namen nach bekannt geworden. '?fhx Wohnsitz im Territorium New Mexico liegt au ßerhalb der gewöhnlichen Verkehrspfade, und fast niemals wagen sich die Acomas weit von ihrem Heim weg. Acoma liegt einige 40 Meilen vom Fort Wingate, und die ganze Gegend ringsum ist' wild und beinahe völlig öde. Das Städtchen selbst erhebt sich auf dem Girfel einer Bergklippe oder vielmehr eines gewaltigen einzelnen Felsölocks. welcher 400 Fuß über die umgebende Ebene aufsteigt. Für Fremde lst es fast unmoglich.ganz hmaufzugelangen, und - die Indianer selbst, haben nur zwei Pfade, welche zu beschreiten schwierig und gefährlich genug ist. Schon verschiedene Male hat unsere Bundesregierung Forschungsexpeditionen nach Acoma geschickt, aber mit sehr geringem Erfolg; denn außer allen anderen Umständen, setzen die Aconas allen Versuchen, mehr über sie und ihre Gebräuche in Erfahrung zu bringen, große Mißgunst entgegen. Im Uebrigen sind es harmlose, schlichte Menschenkinder,' die mit ungemeiner Zähigkeit an den Ueberlieferungen der Vergangenheit festhalten. Dem Na men nach sind sie Christen, und schon vor mehr als 100 Jahren hat man bei ihnen eine katholische Kirche gebaut, die noch heute steht; auch finden sie sich zum Gottesdienst ein,' wenn gelegentlich ein Priester kommt und ihn leitet, aber direct von ' da gehen sie zu irgend einer der geheimnißvollen altheidnischen Ceremonien, welche in einer der ctifcaS? oder Versammlungshallen der Stadt vor sich gehen, und die wohl niemals ein Weißer schauen wird. Jederzeit, wenn das christliche KirchenaeBaute nicht fii Gottesdienst benutzt ij'irb, machen sie sonstigen Gebrauch davon und hilten z. B. Schafe darin! Den größten Theil des Jahres über ist Acoma einer Todtenstadt zu vergleichen. Manche der Bewohner kom men viele Wochen lang nicht aus ihrem Haus. In den langen Wintern qcr bleibt Alles daheim, spielt und erzählt sich Geschichtlein. Im Frühjahr da gegen gehen die Männer auf die be-, uachbarten Felder und bringen den Samen in den Boden. Darauf, folgt wieder eine lange Ruhe- und Vergnügungszeit. biZ die AuZlaat so weit ae-

mx&-&rKmmü vteöen ist. dan sie bewarbt werden muß. Diese Verrichtung bildet einen Ehrendienst bei den Acomas,' und wer sich freiwillig dazu erbietet, braucht dafür in der Erntezeit gar nichts zu arbeiten. Es fällt den Acoma-Jndiannn übrigens nicht ein. jede Ernte einzubringen, sobald sie reif ist, nein, sie warten, bis Alles auf einmal abgethan werden kann. Dann aber rücken sie auf den Ruf des Häuptlings sämmtlich aus. und 10 Tage lang dauert die Ernte-Arbeit, zu der sich seltsame relioiöse Ceremonien des Nachts gesellen, welche hauptsächlich dem Regengott gewidmet und sehr musikalisch" im verwegensten Sinne des Wortes sind. Kartoffeln.. Chili-Pfeffer. Tomaten, Zwiebeln. Obst und verschiedenes Getreide werden dann, wie gesagt, auf einmal heimschleppt. Die ältesten Weiber des Stammes lassen sich nur durch S ch l ä a e zur Theilnahme an der Arbeit nöthigen, weil sie keinen Antheil am Ertrag mehr haben und doch mitthun sollen; st: werden uorigens nachher beim Erntesen umer j neuen Ceremonien beschenkt. Dieses Fest ist von unbestimmter Dauer, : und es geht dadei seyr ton zu. ene zehn Tage aber bilden die einzige Ardeitszeit für die Acomas im Ganzen: das übrige Jahr ist nichts als ein großer Feiertag! Wie man sieht, kommen die Acomas dem Ideal des Schlarafsenlandes am nächsten. MichlganS PfesstrAinz'Fklder. Zu den Vielen, welche durch daö verflossene Iah? schwer enttäuscht worden sind, gehört auch eine Anzahl Landleute im südwestlichen Michigan, und zwar wegen des völligen Mißra thens der Pfefferminz-Ernte. Der große oder geringe Pfefferminz-Ertrag aus dieser Quelle ist sür die ganzen Ver. Staaten von Bedeutung, wenigstens seit fünf Jahren, in denen diese Gegend ihre Wichtigkeit als Pfefferminz - Region erst erlangt hat. Im Vorjahre war der Ertrag im südwestlichen Michigan ein geradezu ungeheurer gewesen, und es wurde ein schönes Stück Geld mit dem Verkauf des so vielfach bedurften PfefferminzOeles verdient. Aus dieser Gegend kam 1895 die Hälfte der Gesammtproduction dieses Oeles in den Ver.Staa. ten. So kam eS. daß jeder dortige Farmer, welcher über einen bedeutenden Strich Marschen- oder Sumpflandes verfügte, das Ziehen von Weizen, Mais und sonstigen allgemeinen Farm-Producten arg vernachlässigte, um sich der Pfefferminz Cultur zu widmen, sür welche der Boden in mehreren Counties so vorzüglich geeignet schien. Man kann sich daher denken, wie groß die Verstimmung darüber war. daß die 1806er Ernte des aromatischen Krautes aus einer noch nicht festgestellten Ursache total mißrieth! Es mußte dies namentlich ein schwerer Schlag für Diejenigen sein, welche erst auf die glänzenden Erträgnisse von 1895 hin sich dieser Cultur in die Arme geworfen hatten. . Wie schon angedeutet.ist die Pfeffer-minz-Cultur in Michigan als Jndustrie noch etwas ziemlich Neues. Früher stand diese Pflanze bei den Michiganer Landwirthen nicht über dem Rang des Unkrautes, und sie hielten eZ für schnöde Zeitverschwendung, ihren Anbau zu versuchen. Erst vor fünf Jahren unternahmen einige Farmer einen solchen Versuch. und ihr Erfolg war ein so phänomenaler, daß bald fast jeder Besitzer eines Stückes Sumpfland in der Gegend diese würzige Cultur zu seinem Hauptgeschäft machte. Capitaliften von auswärts wurden auf diese landwirthschaftliche Bonanza" aufmerksam und kauften Sumpfflächen, die noch niemals abgewässert worden waren, für Verhältnißmäßig enorme Preise an. In vielen Fällen wurden solche Sumpflandereien für M bis $25 pro Acre verkauft, während es vor fünf Jahren schwer gewesen wäre, die nämlichen Grundstücke zu $1 rro Acre loszuschlagen! ' . Ihre größte Ausdehnung erregte die Pfefferminz-Zucht im County l).x Buren, wo Tausende von Acres ausschließlich hierfür bestimmt wurden. Aber auch in Case County und im südlichen Theile des Countyö Bremen wurde diesesEeschäft sehr schwunghaft betrüben. Die Michiganer Pfefferminze erhöhtc nicht nur die amerikanische Produktion bedeutend, sondern trug auch einigermaßen dazu bei, den Ruf des amerikanischen PfefferminzOeles im Auslande zu verbessern; dort hatte man bisher wenig Respect vor demselben gehabt. (Auch jetzt ist die ses Vorurtheil noch nicht ganz geschwunden.) Weaen eine: Mißernte werfen jedoch die Michiganer Pfefferminz - Jndustriellcn rcch lange nicht die Flinte in's K?rn, uni sie wollen sogar im neuen Jahr diese Cultur w größerem Maßstabe. als je zuvor, versuchen, in der festen Erwartung, daß ihnen das Glück oieLmal wieder hold sein werde. So ist u. A. der berühmte VakertownSumpf im County Bremen, welcber LL00 Acres umfaßt und eine Fortsetzung des großen Kankakee-Sumpss bildet, für diesen Zweck ' entwässert worden, und die Besitzer schätzen zetzt den Werth , dieses Landes gar auf $50 pro Acre. ' Ermuthigend wirkt bei der Neuaufnähme dieser Cultur auch der Umstand, daß man gerade im vorigen Jahre noch eine neue und ebenfalls einträgliche Verwendung sür das Pfeffer-minz-Kraut kennen gelernt hat. Man hat nämlich gefunden, daß dasselbe, nachdem es schon in der Destillerie der wendet und dann noch entsprechend getrocknet worden ist. ,ein vorzügliche) Pferdefutter an Stelle von Heu abgibt. , Viele La'.'dwirthe überzeugten sich, daß dieses Pfefferminz-Heu für ihre Pferde ebenso gut war, wie Timothy, und dabei, so. lange genug da von vorhanden war. nur halb so pief kostete. Wird die Ernte wieder reichltch. so läßt sich also auch in dieser BeZiehung ein recht schähmswerthe? Nutzen davon erwarten, ...

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Deutsche Lokal-Vdachrichten. Mitteldeutsche Staaten. . G e r a. Zwei Selbstmorde machen hier viel von sich reden. In dem einen Falle handelt es sich um einen 67Jahre alten Comptoirdiener, der vor mehreren Wochen seine Wohnung unter Umständen verließ, die auf Selbstmord hindeuteten. Jetzt endlich hat man den Leichnam des Vermißten im Mühlengraben gefunden. Man nimmt an, daß ein unheilbares körperliches Leiden die Ursache zum Selbstmorde geWesen ist. Im anderen Falle handelt es sich um ein 18 Jahre altes Mädchen, das bei seiner Arbeit plötzlich von Schwermuth erfaßt wurde und im Nachbardorfe Zwötzen in die Elster ging. Der Körper des Mädchens war durch zwei Tage langes Liegen in das Eis eingefroren und konnte nur mühsam herausgehackt werden. Groß-Vreitenbach. In der nähen Massenmühle kam der 26 Jahre alte verheirathete Massenmüller Oskar Aßmann aus Oelze dem Rädergetriebe zu nahe, wobei ihm beide Arme zermalmt wurden. Der Bedauernswerthe erlag seinen schweren Verletzungen. Sachsen. Dresden. Ein bekannter sächsi scher Jurist, der Oberjustizrath und Rath bei dem Oberlandesgericht K. F. C. Wittich. ist im besten Mannesalter plötzlich gestorben. Alt-Gersdors. 2)i. Frau des Formers Matthes beschenkte ihrenGatten mit Drillingen. Eins der Kinder kam todt zur Welt. B a u tz t n. WegenMeineides ist vom Schwurgericht in Bautzen der Ostritzrc Gendarm Alwin Ludwig unter Annähme mildernder Umstände zu einem Jahre Gefängniß verurtheilt worden. B u r g st ä d t. Auf dem hiesigen Bahnhofe gerieth beim Auswechseln des Narsdorfer Güterzuges der in Chemnitz stationirte Wagenwärter Sachsenweger zwischen die Pusser und wurde sofort getödtet. Dohma. Der 9 - jährige-Knabz Gustav Michel fuhr mit dem Schlitten in eine offene Stelle der Eisdecke des Gemeindeteiches und verschwand alsband unter der letzteren. Trotz sofort herbeigeeilt Hüls war derBedauernswerthe nicht zu retten. C l st e r b e r g. Der Zusammenbruch deö Vollstädt'schen Getreidegeschäfts hat schon drei weitere Zahlungseinstellungen im Gefoloe gehabt. Spediteur Steudcl in Greiz hat trotz aller Bemühungen' von befreundeter Seite seine Zahlungsunfähiqkeit anmelden müssen, ebenso Bäckermeister Frotscher in Bernsgrün und Gutsbesitzer Kreutznacher in Unterlosa. H e i d e r s d o r f i. E r z g e b. In der Reißmühle sollte der Arbnter Beer am Räderwerk eine Veränderung trefsen. olitt aber von einem Brett ab und siürz!e zwischen zwei im Gange befindliche Kammräder, sodaß ihm der Kopf zermalmt wurde. . Großhcrzogthum Hessen. V a d - N a u h e i m. Bergrath Ziegler von Gießen wurde im hiesigen Hotel-Kursaal von einem Schlaganfall betroffen, der seinen Tod zur Folge hatte. ' I u tz b a ch. Der Socialdemokrat H. Becker, der vor wei Jahren in Mainz wegen Aufreizung zur Unlust am Dienste vor versammelter Mannschaft" zu drei fahren Gefängniß verurtheilt wurde, vie er in Einzelhaft im hiesigen Zellengesängniß verbüßte, hat auf Verwendung der Gefängnißdirecticn einen Strafnachlaß von einem Jahre erhalten. Am 7. Februar wird er aus dem Gefängniß entlassen. F r i e d b e r g. Die Christoph Jost'schen heleute feierten das Fest ihrer goldenen Hochzeit. H e i d ei b a ch. Von einer starken Eiche erschlagen wurde der Holzmacher Schuch. Heusenstamm. Nachts vernichtete ein Schadenfeuer die Scheuer und Stallungen des Landwirths Pe ter Klaser II. Zwei Sckweine kamen in den Flammen um. Am folgenden Morgen entstand in einem Nebenbau des Anwesens abermals Feuer, das aber bald gelöscht werden konnte. Äayern. München. In der Gastwirthschaft zum Kochgarten- an der Marsstraße zechte eine Gesellschaft die ganze Nacht hindurch. ' Gegen Morgen gerieth einer der Gaste mit anderen in Streit. Plötzlich zog er einen Revolver und feuerte rasch hintereinander mehrere Schüsse ab, die auch trafen. So erhielt der Spängler Robert Müller einen Schuß in den rechten Vorderarm und einen in die linke Hand, der Feilenhauer Jos. Müller, ein Bru der des ersteren, einen Schuß in den rechten Oberarm und der Schmied Jos.- Steer einen Streifschuß am Kopfe. , A n s b a ch. In Folge von Kohlenoxydgasvergtung wurden 4 in einem Zimmer des Schlossermeister Brechner'schen Hauses wohnende 17 20jährige Mädchen betäubt aufgefunden. EZ gelang, drei der Mädchen zu retten, während 'die 18jährige Maria Knabe aus Schmiedeberg in Sachsen starb. In der Kaserne des hiesigen 2. UlanenRegiments hat ein Musiker der 5. Escadron, Namens Dillitzer, einenSelbst Mordversuch durch Erhängen gemacht. Bayreuth. Wegen Falschmllnzerei wurde der reiche Bierbrauer Joh. Lor. Vogel von Rehau und der Tagelöhner Joh. Nik. Horperdietzel von München vom hiesigenGericht zu einem Jahr Gefängniß verurtheilt. ' D e g g e n d o r f. Der LehrerFranz Taver Jagenlauf von Hebertsfelden, der zur Zeit eine Gefängnißstrafe von 3 Jahren verbüßt, wurde wegen weiterer 21' Sittlichkeitsoerbrechen zu 4 Jahren verurtheist. Dieterskirchen. Das ehemalige Stammschloß der Freiherren v. Hoheneck ist mkt 7 Gebäuden abge. abgebrannt. Hlrschenbühl. Bei dem Brande.. seines Anwesens erlitt der Zimmermann Schmalz! so schwere Verletzungen daß er anr qnyeren Tage starb. ..-..... öüttenbach. Der .Oekonpm

i irtlimi'4 .'wnu Heinrich Wolfes von Erlastruth hat Selbstmord begangen. Gunzenhausen. Der auf hie. sigem Bahnhof beschäftigte Neubauarbeiter Leonhard Ortner von Fricknfelden gerieth unter einen abgestoßenen Wagen, wodurch ihm beide Füße oberhalb der Knöchel abgefahren wurden. M i e s b a ch. Der Hofbesitzer Anreither von hier hat sich im Kurorte Vahon bei Vrixen erschossen. P a s s a u. Angeklagt wegen fortgesetzten Verbrechens gegen die Sittlichkeit hatte die kaum 13 Jahre atte Jnwohnerstochtc? Kath. Dachs von Zeitlarn bei Vilshofen vor dem hiessgen Landgericht zu erscheinen. Das Mädchcn hatte einen zwölf- und fünfjährigen Knaben zu unsittlichen Handlungen verführt. Mit Rücksicht auf 'ihre vernachlässigte Erziehung und ihr jugendliches Alter wurde sie nur zu 14 Tagen Gefängniß vernrtheilt. Württemberg. Stuttgart Das hiesige Landgericht verurtheilte den 29jährigen, verheirateten Kaufmann Wilhelm Heinrich Janda aus Würzburg wegen eines an dem Violin-Virtuosen Jos. Hummel verübten Diebstahls einer Guarnerius-Geige und wegen Unterschlagung eines altrussischen Gemäldes zu zw-i Jahren Zuchthaus und fünf Jahren Ehrverlust. Janda hatte die auf 10- bis 12.000 M. gewecthete Violine um 760 M. und das auf 800 bis 1000 M. geschätzte Gemälde in München veräußert. Vartholomä. Im 59. Ledensjähre ist an einem alten Fußleiden der Pfarrer Adolph Herzer, der in Ctuttaart. Ellwangen, Rottweil. Reutlingen und Lauchheim gewirkt hat, gzjtoröen. C a n n st a t t. In dem'Wohnbause des Maschinen-Fabrikanten Seeger brach Feuer aus, und zwar im Dachstock, in welchem sich die Brennmaterialien befanden und der infol.eoessen vollständig ausbrannte. Die "Enistehung des Feuers ist noch nicht ermittelt. Der Gebäudeschaden ist erheblich. Göppingen. In dem Verzinnräum der Metallwaarenfabrik von Mühshäuser brach Feuer aus, welches das massive Gebäude mit drei Magazinen gänzlich einäscherte; die anstv' ßenden Fabrikgebäude konnten gereete! werden. Der Schaden wird auf 00,000 M. geschätzt. Brandst'ftung ist als'sicher anzunehmen. Hall. In der Nähe von Uttcnhosen hiesigen Oberamts wurde der etwa 71 Jahre alteWagenschmirnändler Thalacker von Mainhardt in räuberischer Weise angefallen und fcircr Laarschast beraubt. Der Thäter, ein in Rieden hiesigen Oberamts beschäfiigter Steinbrecher vonGerlingen, SDA. Leonberg, wurde festgenommen und das geraubte Geld ihm abgenommcn. Mühlheim. In dem Trockenl ause.,des Uhrenfabrikanten Schnecken burger brach Feuer aus, welches die zum Trocknen aufgestellten Hölzz? ergriff und theilweise zerstörte. 5! ü r t l n g e n. Dem Wagenwärter N igel von Tübingen wurde der linke Fuß abgefahren. ' Baden. Karlsruhe. Die Strafkammer verurtheilte den 28 - jährigen Techniker Faubel aus Weinheim wegen Urkundenfälschunz zu drei Tagen Gefängniß. Er war MorvhinU und hatte auf vier Recepten, auf denenMcrphium verschrieben war, lli Unterschrift des Arztes gefälscht. In der Technischen Hochschule sind dieses Wintersemester 231 Stüdirende neu eingetreten gegen 246 im vorigen Wintersemester. Im ganzen sind 793 Studirende und k?0 Hospitanten eingeschrieben. Außerdem nehmen 140 Personen an einzelnen Vorlesungen theil. Dossenheim. Der 85 jährige H. Kraft wollte seine Tabakspfeife von einem Schranke herunterholen; hierbei fiel der Schrank um und erschlug den alten Mann. H o p p t e n z e l l. Der 25-jährige Sohn des Bürgermeisters Neuner wurde in eines Kiesgrube des Gemeindewaldes von einer abrutschenden Erdmasse verschüttet. Obwohl die Ausgrabung sofort erfolgte, erlitt der junge Mann doch so - schwere innere Verletzungen, daß der Tod auf dem Transport rn das elterliche Haus em trat. Seit einigen Wochen ist dies der dritte Unfall im hiesigen Gemeindewalde. Jspringen. Wohnhaus sammt Scheuer des Landwirthes Trauß brannten nieder. Man vermuthet Brandstiftung, zumal das Schloß am Spritzenhaus verstopft war. 3!hcinpfa!.. Hettenhausen. Der Tcgner Christmann aus Kottweiler ging nach Saalstadt, unterwegs blieb er auf der Saalstadter Gemarkung liegen, und als man ihn fand, war er eine Leiche. Es wird vermuthet, daß ihn im Sturm, welcher aerade um diese Zeit tobte ein Herzschlag betroffen hat. Kaiserslautern. Der Deserleur Henn vom 18. Jnfanterie-Re-giment in Landau ist hier verhaftet worden. Lamsheim. Ackercr Joh. Storr von, Weisenheim fällte mit seinem Knechte in hiesiger Gemarkung einen Kirschbaum. Von dem fallen? den Baum wurde der Knecht so schwer getroffen, daß er bewußlos auf dem Platze, liegen blieb. Man. brachte den Verletzten in's hiesige Stationshaus, wo Dr. Fruth eine Gehirnerschütte-, rung constatirte, ihn jedoch für transportfähig erklärte,- worauf er in einer Chaise nach Weisenheim verbracht wurde. Elsaß-Lothnngen. Straßburg. Einen schrecklichen Tod erlitt ein dreijähriger Knabe der Eheleute Nehm. Die Eltern gmgen, wie alltäglich, ihrem Broderwerb nach und schlössen ihre beiden Kinder e'n. Bei ihrer Rückkehr fanden sie den dreijährigen Knaben todt.der Leichnam war völlig verkohlt. Der Kleine hatte mit Streichholzern gespielt und dadurch seine Kleider in Brand gesteckt.' t ßr'wa? in seiner Todesangst an die verschlossene Thür geeilj nh dort un-

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I . -v I JMv, rer emieyltchen QUalcn verbrannt. Sein kleines Brüderchen stand wimmernd am Fenster und hatte, ohne helfen zu können, den traurigen Hergang mit ansehen müssen. DerFärbereibesitzer Carl Appel von hier, der 18L3 im Proceß Cabannes. Dietz und Genossen wegenBeihilfe zum Landesverrath zu neun Jahren Festung und wegen Bestechung zu einem Jahr Gefängniß verurtheilt,wurde, ist, nachdem er in Magdeburg acht Jahre verbüßt hat, begnadigt worden. Mntobun;. G o l d b e r g. An der nach Karow führenden Chaussee wurden acht Scheunen, welche baulich mit einander verbunden waren, mit allem Inhalt ein Raub der Flammen. Die Eigenthümer der Scheunen sind: Töpfer Boß. Rentier Westphal. Bäcker Kloth. Hofbäcker Permin. Schlachter C. Reichenbecker, Ackerbürger Boye. Wittwe Koch und Ackerbürger Menning. Ludwigslust. Der GastWirth Rehse, der in recht guten VerHältnissen lebte, beging Selbstmord, indem er sich erhängte. R e h n a. Die Handelsmann Zarndt'schen Eheleute erhielten aus Colmar i. Els. die Meldung, daß ihr Sohn, der beim Meckl. Jager-Vatail-lon No. 14 ' daselbst dient, auf dem Schießstande schwer verwundet und nuf dem Transport zum Lazareth be reits gestorben sei. Oldenburg. Oldenburg. Bei dem Seemannsamt in Brake ist eine Untersuchungsstelle für Seeleute auf Farben ! blindheit eingerichtet worden. I Jaderberg. Wenige Minuten na,h einander verschieden die Eheleui Fricke. Der Ehemann erbielt von seinem Pferde einen Hufschlag vor de Leib und nach dreitägigem schweren Leiden mußte er der Verletzung erliegen. Einige Minuten spät verschied euch die Ehefrau Fricke, infolge Herzi'lags. Freie Städte. Hamburg. Eine anaeblicb ingarische Gräfin Schmettow und derer: Begleiterin, welche ebenfalls von Adel zu sein vorgibt, wurden unter der Beschuldigung, Hochstapelei getrieben zu haben, in Haft genommen. Als bleibende Erinnerung wurde dem Brandmeister Empson und den Feuermännern Schünemann, Fabel und Scheer in besonderer Anerkennung dafür, daß sie fünf Personen aus großer Gefahr gerettet, vom Senator Hachmann.ein künstlerisch ausgestattetes Diplom überreicht. I Cchwch. ' Bern. Im Mattenhof Quartier wurden ein Polizist und ein 70jähriger Mann von einem wuthkranken Hunde cebissen und beide sind in's Institut Pasteur nach Paris gesandt worden. ' B a u m a. Dr. med. Joh. Jac. Sporri ist im 75. Lebensjahr qestorben. I Viel. Der Dachdcckerlehr:i?g Albert Düby von Schüpfen stürzte von einem Dach und blieb auf Ut CBttUt todt. Dagmer-sellen. Im Zü holz" sind Haus und Scbeune des ?losef Müller, Zimmermann, niedergebrannt. ! E g l i ö a u. Von verbrecherischer Hand, wurde Nachts in eine Baracke beim Brückenbau, in welcher zur Zeit zwölf Italiener schliefen, Feuer eingel.?gt. Noch rechtzeitig gewahrte zum Glück einer der Italiener den Flam- , rnenschein. ' Genf. Hier entleibte sich der erst 20jährige Eugen Tschudy, Sohn eines glarnerischen Beamten. I Glarus. Erhitzt von der Arbeit, trank der Bahnarbeiter Landolt I ein Glas Bier, erkrankte und war nach .-agen todt. HaagbeiGams. ' Lieutenant Bizozzero von Sargans verunglückte, indem ihm beim Abstellen eines geladenen Vetterli-Cadettengewehres auf den Boden der explodirende Schrotschuß durch die linke Achselhöhle in die Schulter drang. Der Unglückliche liegt im Kantonsspital schwer verletzt darnieder. . S t u l s. Bergün, LuziuS Gredig wurde vom Räderwerk einer Mühle erfaßt und im Gangwerk erdrückt. Willisau. Im Alter von 81 Jahren ist der Lehrer NiklauI Müller gestorben. Der bekannte Pariser Journalist Jules Guörin hatte im Aerem mit semerTante, Frau Peraro, einen Proceß um die Verlassenschaft einer Frau Malbeste angestrengt, die hochbetagt in ihrer Wohnung am Boulevard Montmartre verstorben war und ihr ganzes Vermögen, etwa 400.000 Fr., ihrer Wirthschafterin, Frau Große, vermacht hatte. Die Kläger machten geltend, daß die Verstorbene während mehrerer Jahre von Frau Große sequestrirt und von dieser genöthigt worden war, ein Testament zu ihren Gunsten aufzusetzen. Dabei wurde die Thatsache angeführt, daß Frau Malbeste in den letzten sieben Jahren eine Rente von 1000 Fr. nicht bezog, nur. weil der Kassendiener, der das Geld überbrachte, nicht vorgelassen wurde. Der Anwalt der Universalerbin stellte dieSache anders dar: Frau Malbeste war infolge einer Herzkrankheit mürrisch und menschenscheu geworden und hatte sich deshalb von aller Well zurückgezogen. Dabei war aber noch em anderer Grund maßgebend: Frau Malbeste, einstens eine vielgefeierte Schönheit, vermochte sich nicht' darüber zu trösten, daß die langjährige Krankheit sie bis zur Unkenntlichke'it entstellt habe, und trieb die Koketterie so weit,' sich zu schwören, daß sie sich nie mehr einem Manne zeiaen würde. Diesen Schwur hat die Achtzigjährige gehalten, und deshalb ließ sie auch den Kassendiener nicht vor. dem sie eine Bestätigung über die Rente von 1000 Fr. hätte einhändigen müssen. Die zweite 'Kammer deS Pariser Civilerichts fand diese Gründe stichhaltig - genug, denn sie wies die beiden Klager ab, ' I, , mm Mucho'S Cigarrenladen befindet

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