Indiana Tribüne, Volume 20, Number 122, Indianapolis, Marion County, 19 January 1897 — Page 2

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AndZank Tribüne, trföetnt Taglich nnD 9yt'nt-;. CietialteIrtSine-' fofiet sur$ btnXri&it 1 Crrttvjxx Zioüt, tue omnand,'Zn&üne,5 3entS per S3ot Se'.de jufas: 13 Cents ' k5 Cents fcet FvOKfti Z?er Post 2brh2lb U ?rad: ;uz'schiZ: 4 ;r,ue??zih.- $ Jf3 'Ja. f?u3 8 öfc AZha. tzstz. j nManapoli?, 2rt ., 19. Januar 1837. Lluch eine Ku?;krge. Gar mar.qe Mutter und Andere Efifcen vielleicht an bem nachstehenden Rath im c:stcn Augenblick nicht so recht Geschmack finden; doch rcccen sie bedenken, daß sich derselbe auf eine Warnung stützt,- welche aus sachrcrständigen Kreisen fcmmi, und daß ihsen das dauernde Wohl ihrer kleinen Lieblinge jedenfalls iifor Alles gehen sollte. Es ftiib nämlich neuerdings eindringlich vor dem Küssen ganz kleiner Kinder gewarnt, und dabei Folgendes geltend gemacht: Die Luft, welche Säuglinge athmen rnüssen, kann gar nicht rein genuz sein, und eZ wird dies noch lange in genügendem Maße praktisch anerkannt. Es sollte die exiu Sorgfalt geübt werden, daß diese Lust in keiner Weise verunreinigt wird. nicht ' einmal durch den Athem einer Mutter, denn die Luft, welche einmal in die Lungen aufgenommen und dann wieder uscestoßen worden ist, enthält nicht nur unreine Gase, sondern auch einen ge radezu verderblichen Abfalls stoff, wel cher nicht unähnlich dem Schlangengift ist! Jz in genügender Mene können diese Stoffe den Tod verursacht! und l,abiix ihn ohne Zweifel schon manchmal verursacht, wenn auch in unserem La:?.de nicht so häufig. Wenn eine Mutter einmal bariis:: vollen Bescheid keitz und ihr Kleines wirklich liebt, so wird si: gewiß nicht o selbstsüchtig fein, siegen einer liebgewordenen Gewohnheit kein: Rücksicht darauf zu nehmen. 2ies: Gewohnheit des vielen Küssens auf den Mund ist eine recht üble, soweit Säuglinge in Betracht kommen. Die Mutter sollte den Säugling, welchen sie Pflegt, möglichst außerhalb des unmittelbaren Vereiches der aus ihren Lungen strömenden Luftwcllen halten; das Best: ist es, wenn sie ihm das Gesicht gar nicht zuwendet. Es sind daher schon verschiedene unternehmende Frauen mit großen Familien und kleinem Wohnraume auf den Gedanken ge- ' kommen, für den Säugling eine Art weichen Zeugkörbchen, mit HaarMatratze und sonstigem Zubehör, herzustellen, dasselbe zwischen dem mittleren Theil und dem Fußende deZ Bettes aufzuhängen und darin den Säugling während eines großenTheils der Zeit auf- und abzuziehen, und zwar mittels eine Art Flaschenzugcs, während sie selber im Vette liegen können. Vom gesundheitlichen Standpunkte aus ist das entschieden nachahmenswerth. Die unreine Luft, welche ans den Lungen aus'eathmet ,wird. steigt zunächst in die Höhe, da sie warm ist; sobald sie sich aber abgekühlt hat, sinkt sie nach dem untern 2cil der Stube nieder. Daher liegt die giftigste Cegend nach dem Fußboden zu. und nicht mit Unrecht schrieb Charles Kingsley: ..Wenn Nothleidende ihre Sachen vcrkaufen müssen, so mozen sie die Matratze viel eher verkaufen, als die Bettstelle, welche sie über der verunreinigten Luft des Bodens erhält!" Doch das nur nebenbei. Schon unter den günstigsten Umständen ist die aus den Lungen au5geathmete Luft bedenklich; kommen aber rwch besondere Uebelsiände hinzu, wie unvollkommene Zähne, unvollkommene Verdauung, katarrhalischer Zustand der Luftröhren u. s. w.. so wird das .möglicbe Unbeil noch immer größer für den aus's Höchste empfindlichen Säug ling! Wenn qeküftt werden soll, nun. so sind ja die Händchen oder Füßchen noch immer dafür da. - diettn aatz in Gunst Es ist eigentlich nicht mehr, als billig. daß, nachdem brünette, blonde und schwarze Haare mehr oder wemg'.r einen' vorherrschenden Rang behauptet haben, auch einmal der Tag der so lange ZeU meistens sehr geringsckiätzig, wenn nicht geradezu verächtlich behandelten rothen Haare kommt! Im Reich des Weiblich - Schönen sind bisher die. rothen Haare günstigenfalls ge duldet gewesen; ein gleicher oder gar höherer Nang gegenüber' den anderen wurde ihnen niemals zuerkannt, obgleich es immer manche Männer, darunter sogar geschichtlich berühmte, gegeben hat, welche für Brandfüchse" unter den Evastöchtern ganz besonders schwärmten. In amerikanisch - englischen Kreisen gar braute eine alte curiose Vorstellung rothe Haare und weiße Pferde in beständige enge Verbindung miteinander, und anderwärts riefen vielfach die rothen Haaren noch weit weniger schmeichelhafte und vor Allem keim so harmlosen Ideen - Verbindungen hervor. Aber keine Redensart darüber ' verbreitete sich so weit, wie jme von den rothen Haaren und den Schimmein, und machte in der englischerechenden (und auch in der französischsprechenden) Welt den rothhaarigen Schönheiten das Leben zur .Last. Es sind erst wenige Jahre her. daß bei uns beinahe jedes rothhaarige Weib den ausgesprochenen oder unausgesprochenen Wunsch im Busen hegte, doch lieber sich in eine-Blondine oder Brünette verwandeln zu können. Der mnntt aar. dak cine weiblicheSSonTfrit sich extra rothes Haar anschaffen 1 rXtl rrir fttmYlPIM ITTT rt 1 hrt T OUIf iit.. " . vschienen, c jei denn al5 CarnevlsScherz od:rfür ähnliche bizarre .Zwecke! Änd die glückliche" Be--sitzerin rother Haare sehte sich, wenn eZ hch kam, mit Philosophischer Gleich-

giltigkeit und Ruhe "ber dieses Geschenk der Natur hinweg, was ihr natürlich sehr erleichtert wurde, wenn sich ein Wesen des anderen Geschlechts zur Bewunderung dieses Schmuckes bereit fand. Alles soll aber ient aarn an

ders werden, wenn gewisse Anzeichen nicht trügen. Die rothen Haare sollen zu einer förmlichen Modemanie für weite kreise der fajlnonaoien tarnen Welt und zu einem Haupt-Schönheits-artikel werden. Vielfach tragen schon Schauspielerinnen mit Vorliebe rothe Perrllcken aus der Bühne, obwohl von Theaterleitungen diese neue Manie ganz und gar nicht begünstigt wird, da es. wie die Directionen erklären, schwer fällt, stets passende Costüme für eine solcherart colorirte Behauptung zu finden. Bühnen- und Tingeltangel - Autoritäten. wieAnna Held und Jvette Guilbert. haben, obwohl sie selber sich sck'warzen Haares erfreuen und bis jetzt leine Perrücken auf der Bühne tragen, ihre warme Bewunderung für rothes Haar ausgesprochen und meincn. daß es besonders das blonde vcrdrängen könnte. Da und dort. z. B. in der Gartenstadt, sind bereits Frisurkünstler erheblich mit Nachahmunaen des rothen Haares beschäftigt. was übrigens bezüglich der dunkleren Schattirung ziemlich schwer fällt. Japaner im (Solöstaat. Dieser Tage meldete eine Depesche, daß im kalifornischen County Sacramento ein Kreuzzug" gegen die ja panische Kuli-Arbeit begonnen habe, und zu Qrangevale sechs solche Arbeiter nächtlicherweile ergriffen, durch wiederholtes Aufhängen grausam ge quält und endlich unter Todesdrohung vertrieben worden seien, sowie auch, daß dem betreffenden Arbeitgeber, mU cher hiergegen proiestirte. gleichfalls unter Drohungen .ein Strick um den Hols gelegt worden sei. Dies ist eine bezeichnende Kunde, und es wäre kaum zu verwundern, wenn man in der nachsten Zeit noch mehr von derartigen Auftritten hören sollte. Es war schon früher gelegentlich m Aussicht gestellt worden, vatz QNsor nien in nicht sehr ferner Zeit eine Japaner - Frage haben könnte, welche vielleicht die Chinesenfrage noch überschatten würde, und es scheii.t, daß diese Prophezeiung langsam, aber stetig. der Erfüllung näher rückt. Bringt doch jeder Monat mehr javanische Ankömmlinge an die californische Küste. Ein qroßer Procentsatz dieser besteht aus allgemeinen Arbeitern, welche in den Hopfenfeldern, den ZuckerrübenFeldern und den Obstgärten ihre Thätigkeit entwickeln. In den Obstverpackungs - Arbeiten haben sie da und dort die weißen Männer und Frauen schon vollständig verdrängt, und dieser Proceß scheint anhaltend weiterzuschreiten. Was speciell das Obstverpacken anbilangt, ' so sind diese Japaner so flink, wie die gewandtesten weißen Frauen und Maochen beim Hantiren des Obstes, und dabei sind sie genauer, als diese, und ihr Fleiß ist ein stetigercr. Diese Eigenschaften machen sie auch aus anderen Arbeitsgebieten natürlich sehr beliebt, und auf den großen californifchen Weideplätzen z. B., welche , der Zuckerrüben - Cultur gewidme! sind, haben sie die Industrie des Rüben Ausziehens sogut . wie vollständig monopolisirt. ' Wer weiß, was noch Alles kommt. denn duese Arbeiter entwickeln eine große Vielseitigkeit und können . sich rasch allen möglichen fremden Verhältnissen anpassen. . In San Francisco machen die Japaner u. A. ein großes Geschäft mit Bambuswaaren und Matten, welche hauptsächlich zur Zimmer-Aus-schmückung dienen. Am zahlreichsten aber lausen die Klagen über die Verdrängung weißer Arbeitskräfte durch japanische aus den Obstgarten - Bezirken ein. und diese Klaaen haben vor noch nicht langer ZeisdaZ staatliche Arbeitsbureau deranlaßt, eine Untersuchunz anzustellen. Während dieselbe nicht von unmittellarem praktischen Nutzen war, . förcxie sie wenigstens verschiedene bemerlenLioerthe Thatsachen zu Tage. So fand man. daß die Japaner nach einem Co-operatiöplan arbeiteten und auf solche Weise Contracte zu niedrigen Preisen abschließen konnten. Mehrere japanische Verbindungen in San Francisco z. V. sind mit Hausreinigen beschäftigt, und vertheilen die Profite unter den Mitgliedern.. Auch dieses Co-operativsystem mag seinen Tbeil dazu beitragen, daß die japanische Ar beit noch gefährlicher für die weißen Arbeitskräfte werden .kann, als die chinesische, bei welcher man dergleichen wenigstens im allumfassenden demokrati'schen Sinne nicht kannte. Gerade den Chinesen .haben übrigens die Ja paner In Californien gleichfalls schon beträchtlichen Abbruch gethan und einen Theil des Chinesengeschäftes in Curiositäten und gestickten Seidengewändern an sich gebracht. Diese Thatfache mag vielleicht für Manche einen schwachen Trost bieten. Metallischer Gesichts.Erkcr". Wir leben in einer grcßar!igen Um-bau-und Versetzungszeit, nicht zuletzt auf dem heilärztlichen Gebiete, und es wäre zu verwundern, wenn dabei nicht auch die Riech-Organe des Menschen ihr Theil abkriegten. - Es gibt nicht wenige Krankheiten, hi denen die Nase ganz oder theilweise zerstört oder verunstaltet werden kann, on gewaltsamen Unfällen ganz abgesehen, und dcrnit ist mehr als durch die Schädigung irgend eines anderen Orsanes - das ganze' Gesicht verschimpfirt". Besonders unerträglich muß es für Frauen sein,' sich in einer solchen Lage zu befinden, und es ist zwar nicht , gerechtfertigt, aber sehr begreiflich, daß' manche Personen sich eher wünschen,einen siechen Körper zu haben, als ein solchermaßen verunstaltetes Gesicht. Daher sucht man schon längst nachMitteln,' gebrochene oder aus inneren Ursachen zerstörte GMts Erker"

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wieder aus 'den 'Zustand ihrer ursprünglichen Schönheit emporzubringen oder sogar noch weiter zu verschöuern. In dem letzten Jahrzehnt machten die Versuche. Knochen von lebendem Geflügel zu diesem Behufe auf daZ menschliche Gesicht zu verpflanzen und hier einheimisch zu machen, öfter von sich reden, und einige derartige Operationen wurden als große Triumphe der modernen Chirurgie gefeiert. Es erscheint aber jetzt wieder zw.felhast, ob diefe Methode sich noch lange beHäupten wird Mehrere hervorragende Wundärzte hier und im Auslande. welche sie anwendeten, waren von ryrcn dabei gemachten Erfahrungen gar nicht sonderlich befriedigt; auch paßte ihnen die sehr beträchtliche Extra-Thiermar-terei nicht und sie sahen sich dahcr nach anderen Bezugsquellen stir neue menschliche Nasenbeine um. Man proöirte es mit Guttapercha. Kautschuk, Silber und Gold fü Nasenbeine; aUi alle diese. Stoffe erwiesen sich als ungeeignet für einen solchen Zweck, besonders weil dabei eine elektrische Thätigkeit erzeugt wurde, die wiederum operative Eingriffe erforderte, und man so aus dem Herumpfuschen an der Natur nicht so bald hinauskam. Hätte sich alsbald ein geeigneterer Stoff ge fünde?:, so hätte man wohl die VerWendung von Brust- und anderen Knochen lebender Vögel hierfür schon vor Jahren aufgegeben. Jetzt aber ist mall schlieklich aus den, schon anderweitig so berühmt gewordenen neuzeitlichen Allerweltsstoff Aluminium verfallen, und siehe da! derselbe hat sich crnch in dieser Rolle als vaßlich erwieien. So macht man denn jet auf die Empfehlung von Dr. Robert Weier, Dr. Powers. Dr. Knigbt und Andere hin Wschhörner" aus" Aluminium, rein und underfälscht. ' i j t Ein solches Nasenbein hat am oberen Ende einen starken Haken, mit welchem es an den Stim-Unterknochen befestigt wird, während das untere Ende durch zwei kurze Beine, die in scharfen, in den benachbarten Knochen verankerten Spitzen endigen, aus dem Gesicht emporgehalten wird. Man braucht nicht zu glauben, daß die Operation irgendwelche häßliche Narben hinterlassen müsse; wird sie doch ganz und gar unter der Haut ausgeführt. Es wird ein langer Einschnitt unter der Oberlippe, über den Zähnen, gemacht, sodaß ein ganzer Gesichtslappen wie cine Masle oder ein alter Handschuh umgeschlagen werden kann. Nachdem ienes Aluminium - Gerüst fest in seine Stellung gebracht worden ist, wird die zurückgeschlagene Hau! wieder hcrabae.gen. Das Ueberziclcn'dcs Gerüstes mit Haut, soweit solchcs überhaupt erforderlich, braucht keine besondere Schwierigkeit zu machen. keine größere, als die Verkleidung irgend welcher Knochen mit frischer Haut, worin man es ja schon weit gebracht hat. und das Aluminium scheint sich ungefähr ebenso gut mit den natürlichcn Fasergeweben zu vertragen, wie die Knochen. Je nach Wunsch läßt sich eine römische, griechische oder sonsiige Nase solcherart herstellen, und etwa noch vorhandene Theile der alten Nase sind unter Umständen gleichfalls verwendbar. Dieser Gedanke ist zuerst von französtschen Aerzten aufgebracht.aber seine Ausführung hierzulande noch vervollkommnet worden. Bis jetzt ist man mit dem Erfolg aller derartigen Operationen zufrieden gewesen; obgleich natürlich kein verlorener Geruchsinn sich durch' dieselben wiederherstellen läßt, lassen diese Nasen an natürlicher Schönheit und Haltbarkeit nichts zu wünschen übrig. bessere 5elvr:tn:,en?lusbeutung. , Man glaubte bis jetzt, ziemlich genau zu wissen, wann ein Petroleumbrunnen erschöpft" sei und daher keir.e weitere Bearbeitung verdiene. Nun kommt aber ein Erfinder in unserer, Bundeshauptstadt, welcher den hoffnung?vollen Namen Foung führt, und belehrt unZ, daß man mit diesem Glauben wahrscheinlich oft auf dem Holzw?ge sei, und vielen der betreffendn Biunncn noch Erdöl entlockt werden lönnc, wenn mun die Sache nur richtig angreife. Und er ist überzeugt, dm richtigen Weg gefunden zu haben. Um es gleich zu, sagen: Auch er hat fein5.n Ruf Samiel hilf!" an die Adresse der Elektricität gerichtet. : Doch hören wir ihn selbst: Die Erschöpfung einer Menge Oelbrunnen ist blos eine scheinbare und rührt einfach daher, daß das Petroleum, indem es durch den Stein aufwärts drang, sließlich das poröse Gestein mit Paraffin verstopft hat, und zwar solchen Mengen, daß kein weiterer Ausfluß d.'s ÖeleZ möglich ist, daher der Brunv.in natürlicherweise nicht mehr ert?agsfähig scheint. Aber schon früher haben Manche, derenUrtheil kein übere!ltes war, darauf aufmerksam gemacht, daß dies eine Täuschung sei, und unter Umständen noch übergenug Steinöl in der Erde vorhanden sein kannte. Diese Möglichkeit leuchtete auch Anderen ein, und in der That hat eI 'nicht an Versuchen gefehlt, die Brunnen gründlicher auszubeuten. Man wandte dazu das gewaltsame Sprengungsverfahren an; Torpedos würden benutzt, um das Gestein auf dem Grunde des Brunnens zu ' zerschmettern und dem Oel wieder freiere Bahn zu machen. " Dieses Verfahren kann w der That Erfolg haben, ist jedoch ein kostspieliges, und daher hat man in gar vielen Fällen keinen Gebrauch davon gemacht und die betrefsenden Brunnen sich selbst überlassen. Mein Verfahren aber kann für alle Fälle, in denen noch Oel in der Erde vorhanden ist, dasselbe ihr vollständig erzwingen." .Young hat eine elektrische HeizungSMaschine, erfunden, welche m solche Oelbrunnen. hinabgelassen werden soll. Sein Apparat ist ungefähr drei Fuß laNg und. ähnelt 'äußerlich, einer- aroßen eisernen Patronenhülse.' Derselbe wird auf den Boden des OrVSnenL ge

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bracht, und dann Elektricität von ge nügender Voltenstärke entwickelt, daß zwar das Eisen des Apparates nicht von der elektrischen Hitze leidet, wohl aber fener Paraffin- und auch soNstiger Abfallsstoff, welcher sich in den Poren des Oelsteines angehäuft hat und sie verstopft, schmilzt und herausläuft, worauf alsbald wieder eineFluth noch vorhandenen Oeles in die Höhe dringen muß. vielleicht mit ebensolcher Stärke, als zur Zeit, da der Brunnen angelegt winde. Solcherart könnte eine große Anzahl früher sehr ergiebig gewesener und dann aufgegebener Oelbrunnen sozusagen neubelebt werden und vielleicht noch lange fließen. Das ist es wenigstens, was der Erfinder versichert, und bei der großen Wichtigkeit, welche seine Erfindung unter Umständen haben könnte, lohnte es sich, einstweilen darauf aufmerksam zu machen. , Fingerhttt'Tammelwttthk Unsere moderne Zeit ist trotz ihres bilderstürmenden Charakters eine der sammelwüthigsten in der Mensch heits - Geschichte. Von allen möglichen Dingen, besonders aber von alten, werden mit großem Eifer Sammlun gen angelegt, und zu den anderen derartigen Manien ist seit Kurzem auch eine ausgesprochene Leidenschaft für das Sammeln von Fingerhüten gekommen. nicht von aetrockneten Blumen dieses Namens, sondern von den richtigen Hilfsgeräthen der edlen Nähkunst. Natürlich hat auch diese Manie ihren bestimmtcn'Kreis von Ergebenen. Es sind dies ausschließlich Evastöchter, aber nur solche, welche Zeit genug todt zuschlagen haben und zwar für daZ Nähen selbst durchaus keine Begeisterung zeigen, eine desto größere aber für den Besitz des obigen Näh - Geräthes in möglichst vielen und vielerlei Exemplaren! Auch dies gehört zu den zahllosen Widersprüchen in der menscht! chen Natur. Diese Sammelsucht scheint in .der amerikanischen sashionablen Damenwelt längsam weitere Kreise zu ziehen und zu einer hcchresektablen Modesache zu werden. Dabei verräth sich übrigens gleichfalls ein nicht zu unterschätzendes Maß feinen Kunstgeschmackes. Denn viele der mannigfachen Fmgerhut-Muster älteren Datums sind von bedeutendem Kunstwerth, und insoweit kann eine solche Sammlung auch von höherem Gesichtspunkte aus ganz beachtenswerth sein. Das Hauptmetall für feinere Fingerhüte ist natürlich das Silber geworden, und die goldenen unserer Großmütter sind eine Seltenheit. Doch sind im Anfang des 19. Jahrhunderts auch zierliche elfenfeinern, Fingerhüte mit Schnitzereien recht beliebt gewesen, und nicht ungewöhnlich unter den älteren sind solche, die mit einem oder mehreren Edelste!nen. wie Türkisen, Rubinen und Diamanten. besetzt sind. Ohne diefe kann 5 selbstverständlich keine .anständige" Fingerhut-Sammlung geben. ranke Edelsteine. So gut. wie Menschen. Thier- und Pslanzenwesen ihre Krankheiten haben, kann man auch von Krankheitcn der Edelsteine sprechen., und dabei kommt noch zu Ungunsten der letzteren die Thatsache in Betracht, daß sich ihre Krankheiten nur sehr selten heilen lassen. Am meisten werden Perlen .krank." und man hat noch kein Mittel gefunden, sie wieder herzustellen. (Wenn man freilich bedenkt, daß allem Anschein nach die Perlen schon an und für sich ein Krankheitsproduct der betrefsenden Muschel sind, so sieht dies? Erscheinung beinahe wie selbstverständlich aus.) Fast ebenso oft. wie die Perlen, ist der Opal Krankheiten, resp. Ausartungen unterworfen, und es wäre nicht zu verwundern, . wann gerade solche den ersten Anstoß zu dem weitverbre:!eten Glauben gegeben hätten, daß der Opal ein .Unglucksftein" sei. Mineralkenner und Fachleute erklären, daß die prismatische Farbe und des Feuer des Opals von vielen Tau, senden äußerst kleiner Sprünge im Stein herrührten, indem die Ränder dieser Sprünge das Licht in verschiedenen Winkeln zurückstrahlte. Schon während des Schleifens und PolirenS des Opals können diese Schönheiten zerstört werden; denn jeden Augenblick kann ein solcher Stein bei dieser Behandlung zerspringen, weshalb derselbe auch für Alle, die ihn zu bearbeiten haben, stets eine Quelle lebhafter Vesorgniß bildet, bis er gefaßt ist. Aber auch dann ist er keineswegs vor Schädigungen vom Standpunkt des Menschen aus betrachtet sicher, und es ist das Beste, ihn nicht einmal mäßiger Hitze auszusetzen. Die Person. welche ihn trägt, sollte sich also z. V. nicht zu nahe dem Feuer setzen, wenn sie es irgend- vermeiden kann. Wie man weiß.-besteht der Opal Hauptfachlich aus Kieselsäure, mit 5 bis Mrocent Wasser, und schon diese chemische Bindung bedingt seinen lauschigen, tüäichen Charakter. Außer durch Wärme, leiden viele Edelsteine auch durch das Licht, wen'l sie ihm beständig ausgesetzt werden, und verlieren dabei anscheinend, ai'ch einen Theil ihrer Substanz. Am wenigsten haben vom Licht noch der Smaragd, der Sapphir und der Ru bin zu leiden, obgleich man sich überzeugt hat, . daß sogar diese Steige, wenn sie zwei Jahre hindurch dem starken 5Zicht eines ghenfensterö fort und fort ausgesetzt gewesen waren, erheblich Heller waren, als .die Edelsteine derselben 'Art,, welche man beständig im Dunkeln gehalten hatte.' Bedeutend' rascher yeränpern sich unter der' Einwirkung des Lichtes j. B. Granat und Topaz, obwohl in entgegengesetzter Richtung: letzterer wird dabei Heller, resp, blässer, die Farbe des'ÄranaiS dagegen wird wolkig und matter. Manche Besitzer und Besitzerinnen von Edelsteinen mögen schon gelegntlich. derartige Erlahrungen gemacht und. dieserhalb mit Unrecht'die Echtheit ' des Steines ir Frage ezoaen haben.

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rt-irri? Ein Zlrcisausschreibttt. Von Aler. Engel. ' Der Director zankte eben den Secretär aus, weil die Decorationen zu den klassischen Stücken zu üppig gerathen waren und wieder so viel Geld ver schlangen. . Das geht nicht so weiter, die Kas senausweise werden immer schlechter jammerte der Director. Sie übertreiben," warf der etwas phlegmatische Secretär ein. Ich übertreibe? Bin ich denn unser Komiker?" ärgerte sich der temperamentvolle Leiter des Kunsttempels von Neuem. Der Cyclus, den wir angesetzt haben und von dem wir uns so viel versprochen, geht absolut nicht, die dankbare Gallerie ist leer, und die Blätter, nehmen unsere Bestrebungen nicht ernst." Der ruhige Biceleiter des Kunsttempels nickte beifällig mit seinem großen Haupte. Ja, was sagen Sie," fuhr der Director in seinem Jammer fort, nicht einmal das pikante Stück aus Paris findet seine Amateure." Der Secretär nickte beifällig mit sei nem großen Haupte. Außerdem legte er die Feder für eine Weile bei Seite, eine Manipulation, die bedeuten sollte, daß er mit den Ansichten des Gebieters vollkommen einverstanden sei. Natürlich, Sie reden, nichts. Sie haben nie eine Meinung. Auch ein Standpunkt! Der ist mir aber zu ideal, denn dabei geht mein Bermögen den Weg alles Mammons. Haften Sie eine Ahnung, was wir in den letzten zwei Monaten auf die Kunst draufgezahlt haben? Das heißt, eine Ahnung haben Sie schon, denn Sie buchen's ja mit aller Seelenruhe! Ein Haus ist wieder d'raufgegangen. Herr Gott, wenn ich nicht so liebe Berwandte hätte und jedes halbe Jahr etwas erben würde, so wäre es arg bestellt um die weltbedeutenden Bretter unserer Provinz." Herr Director. heut' ist auch eine Todesnachricht gekommen hier liegt sie," erhob sich gelassen der Secretär. Na, warum reden Sie denn nicht? Sie vernachlässigen jetzt also auch schon das Geschäftliche? Geben Sie her!" Mit einer raschen Handbewegunz zog der Gewohnheitserbe das schwarzumränderte Papier an sich. Nichts, nichts," summte er, ein Onkel, hei dem ich mir die Erbschaft schon längst herausgenommen habe." - So.ist das Leben," erwiderte mit mechanischer Theilnahme der Phlegmatiker des Bureaus, immer sterben die Unrechten." ' Schon gut, solcheAphorismen überlassen Sie nur ruhig unseren Hausdichtern. Denn ich glaube nicht, daß man das Deficit mit Ihren goldenen Sentenzen ausgleichen kann. Sie glauben wohl auch selber nicht? Was?" Nein," klang es kategorisch aus dem Munde des ManneL," der sich diesmal mit einer apodiktischen Meinunz hervorwagte. Da ich heute ohnedies eine schlaflose Nacht haben werde, will ich über die Sache reiflich nachdenken. Man braucht ja nur eine rettende Idee. Leben Sie wohl." Der Secretär stand ruhig auf und verbeugte sich. In der That, der verzagte Director hatte Recht, der Thespiskarren drohte im Erdboden zu versinken. Alle möglichen Anstrengungen waren vergeblich. das sanfte, schmerzlose Problemstück Die Liebe in der Ehe" fesselte trotz eines versöhnenden Ausgangs mit melodramatischer Begleitung weder das' verheiratbete, noch das heirathsfähige Publikum. Das Lustspiel Techtelmechtel" eine Sammlung von wirklich raren Antiquitäten auf dem Gebiete deutschen Humors kitzelte nur das Zwerchfell eines sehr' geringfügigen Bruchtheiles der vergnügungssücktigen Mitwelt. Es mußte ein Gewaltmittel gefunden werden, um die Leute schaarenweise" in den Musentempel zu locken. Da bescheerte die Vorsehung dem Lenker jenes Thespiskarrens eine sogenannte geniale Idee. Sie lautet kurz und bündig: Eine Preisausschreibung! Das wird den erwünschten Rummel bringen, Monate lang werden die Notizen durch die Zeihingen gewälzt und man verschafft sich Anhänger aller Parteirichtungen ' auf die unschuldigste Weise der Welt! Ergibt die Geschichte ein positives Nesultat,'um so besser. Jedenfalls werden Jene, die stets Zeter und Mordio chreien über den Verfall der einheimichen Dramatik, für das , Theater geWonnen , werden. Und vielleicht hilft man der verfallenen einheimtschenDramatik ein wenig auf die schwachen Beine. Das war schließlich Reben. ache. Der Director ging mehr von . raktischenErwägungen aus, was man chlicßlich einem Director, der ja auch tandesgemäß leben muß, nicht ver ibeln darf. Einige Wochen späte? war das Preisrichter'- Collegium bereits erwählt. Dieser Theil des Programms ging am raschesten von Statten. Da saßen sie nun und lasen drauf los. Denn Manuscripte waren sofort er schienen, fuhrenweise. -Und da spricht man von der stockenden, armselige'. Produktion, während die Autoren ins geheim in Vorrath dichten, auch ohne Ermunterung. Das Zimmer der Preisrichter sah rscht wüst aus. Auf dem Bsden lagen Pojtpackete. Sendungen tn allen Formaten. Den Tisch smllclien Erfrischungen: Limonade. Cognac und andere Getränke, die den löblichen Zweck hatten, die Preisrichter wach zu erhalten bei ihrem anstrensnden und einschläfernden Tageswcrk. Für die Erheiterung sorgten die vielen verkannten Talente mehr durch ihre ausführlichen Begleitschreiben als durch ihre Schwanke. Die meisten der einheimischen Talente ' verdienten gar nicht, auch für die Folge einheimisch zu bleiben. Ruhigen Herzens durfte man ihnen die Auswanderung empfehlen in Gebiete. wo.Ze.in dramatisier

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greiser wücytt. Sr schrieb ein Ve' kannte:-: Meine Herren Geschworenen! Das beiliegende Drama muß, wenn Sie Gerechtigkeitsgefühl bei dieser ernsten Sache leitet, unbedingt preisgekrönt werden. Denn ich kenne das Theater von Grund aus. Ich besuche es bereits zwanzig Jahre, bei den bedeutendsten Durchfällen habe ich mitgezischt. Und auch die Künstler kenne ich genau. Mit den meisten verkehre ich in der Kneipe, mir ist also auch deren Menschlichkeit nicht fremd. Deshalb sind auch alle Rollen in meinem Drama den Schauspielern genau passend auf den Leib geschrieben. Und noch etwas. Ich nehme auch weniger Tantiemen als die Concurrenz. denn ich lebe nicht davon, aber wenn man so viel Geld für's Theater ausgegeben hat, will man auch etwas herausschlagen! Wenn das beifolgende Stück Ihren Beifall findet, erde ich mich eifriger auf die Geschichte werfen. Dann kann ich auch Besseres leisten, denn wenn sich's rentirt. liegt Einem nichts daran, sich ein bischen anzustrengen. Notabene, wenn man den ganzen Tag frei ist. Ich sehe Ihrer gerechten Entscheidung mit großer Spannung entgegen. rost-scriritura. Die voraefckriebenen luxuriösen Möbel für den ersten ! Vlct stelle rch aus memer Prrvatwohnung gerne zur Verfügung." Ein anderes Genie, das den Verfall j der Lustspiel - Literatur nach Kräften , auflialten wollte, ließ sich also vernehmen: Meine Herren! Beiliegend eine Komödie. Sie werden sich wälzen. Ich habe s rn unserem Kegelclub Vorgele' : sen. Alle haben gelacht, selbst der vergrämte Jahnke. der immer sehr traurig ist. denn seine Schwiegermutter : wchnt bei ihm, und dabei lese ich sehr rv-ci vi.. . r.?. 1 licu;i oiz vericyieoenen klimmen. Der Stoff ist sehr verwickelt und aus meiner eigenen Familie entnommen. Das ist ja doch jetzt modern, daß man nach lebenden Modellen arbeiten soll. Der Held ist mein Onkel, der muß sehr gut wirken, denn er hat sich sehr geärgert, daß ich ihn in ein Stück hineinstelle. Und rathen Sie einmal, welche Figur ich selbst bin? Aenderungen sind gestattet, da ich nicht so eingebildet bin, wie andere Dichter. Die kleinen Fehler bitte ich freundlichst, auszubessern; ich gehe selten Zn's Theater, da i jetzt in der Regel nur die .schlechten Dichter aufgeführt werden. Einige Witze hat mein Freund Stieglitz, der Reisender ist, mir dazu gesagt; muß ich ihn auf den Theaterzettel aufnehmcn? Lieber wäre mir, wenn nicht, da ich die. Ehre allein genießen möchte." Aehnlich lauteten die aufrichtigen Ergießungen der meisten Anderen. Es liefen sechshundertundneunzig Manuscripte ein. Noch am letzten Tage kamen hundert Sendungen. Viele machten die Bemerkung,' daß sie ihre Werke eigens im letzten Moment gesendet, da dies ein günstiges Vorurtheil sei. Die armen Preisrichter arbeiteten über Hals und Kopf. Der Director wüthete in den Manuscripten. Er ärgerte sich sofort, wenn er einMilieu las: Spielt in Australien, eine Reisegesellschaft kommt soeben durch die Mitte mit Taucherglocken an," oder wenn er auf das scenische Avis eines Autors stieß: Erste Scene. Zwei Freunde machen Witze über die Ehe." Der gutmüthige Autor hatte die Witze ganz dem Belieben der Schauspieler anheimgestellt. DiePreisrichter wurden durch die fortgesetzte Lectüre milder und abgehörteter. Die Dilettanten aller Geschlechter rangen ihnen nur Furcht und Mitleid" ab, entsprechend den dramatur gischen Gesetzen, nur daß sie diese statt auf die Werke auf die Autoren in AnWendung brachten. , Aber was thun? Die ganze schwere Arbeit erwies sich uls fruchtlos. Da spielte die bereits früher erwähnte Vorsehung einen ihrer tollsten Streiche. Ein Onkel des Directors hatte von der. Preisausschreibung vernommen. Er dichtete in drei Tagen drei Acte und bat seinen Neffen um die kleine Ge fälligkeit, das Stück zu krönen, er sei ein älterer Mensch, der seiner Familie gerne einmal imponiren" möchte. Zuerst schüttelte der Director bedenklich das sorgenschwere Haupt. Dasselbe that die Commission. Dann aber lieh der Director den Einflüsterungen des Onkels ein williges Ohr. Man vereinbarte, ein junges, noch gänzlich unaufgeführtes Talent" zu entdecken, die Preisrichter betheiligten sich lebhaft an der Arbeit. Es wurde hin und 'her gestrichen, in der Hitze des Gefechts entstand manch' guter Einfall, und so konnte daZ leicht gezimmerte Zeug in halbwegs anständiger Toilette vor das Publikum treten. So gezischt, wie an dem betreffenden Abend, wurde während der ganzen bisherigen Directiynsführung nicht. Es war ein Skandal höheren Ranges. Man erinnerte stch nicht an cknen ahnlich ausqiebigen Durchfall. Das Puftühim svielte mit. rief den Mitwirkenden Witze zu und gab ihnen Rat?, schlüge, wte sie die Verwickelungen des Stückes weiter führen sollten. Darüber kam es mimischen zwei Habituös die verschiedener Meinung waren, zu einem lebhaften Streit. Die Leute tobten und schrien nach dem Autor". Ein solchetz Exemplar wollte Jeder von Angesicht zu Angesicht sehen. Der Ausor. der zwar kräftig gebaut- war, erschien nicht, er war durch einen .No!hau5g?rg geräuschlos vcrsckwunden. Dem Director aber brachte das Siück viel Geldin, denn er wurde von dem Onkel, für den er sich so unsterblich blamirt hatte, zum Universalerben eingesetzt. Pöt Zorce. StudiosuZ Bummel (zu Rummel, welchem ein Äorderzahn fehlt): Hast Du Dir den Zahn eingefallen" Rummel: Nein." Bummel: Was denn?- Rummel: Weggeschwemmt!U n ü b e r l e g t. 'Welche Freude. Sie - wiederzusehen, mein Nräu-

ItmV, - Nicht . mehr Fräuk!n,-Herr Professor ich bin. verheirathet! .Verheirathet?! . .Ei. ei wer batte

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fettes und Gebratenes. ' 0 Lei kültcrn Wetter rerlangen r?ir fette Nahrung um daö Blut zu lrärmen. GcdratencS cnttält am meistcn Fett, und zuviel reichhaltige Nahrung erzeugt Magen-Bcschw erd cn.-"2 Jeder dicftr ?cscbwerdcn folgt Appetitlosigkeit. In jcrem dieser Fälle dringen Dr. ngntt gönia's Hamburger Tropfen eine Veränderung zur Erleickterunq dcS T7agrnS herrcr, - kräftiaen die Leder, reiniqen das Blut, stellen den Arpejtt rricder her und kmiren doLftandig ein nnpöölichkS Ckstc.

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Disease comrnonly comes on with slight Symptoms, which when neglected increase in extent and gradually grow dangerons.

U jou nuffer irom Ileadacke, Dppepsla, or Indlgeetion It you are Bilious, Conatipated, or hav Liver Complaint U yeur Complexion in sh&Uow, er yoa - uffer Distreaa tfier catin, For offensive breath and all diwnterä of the Sfcoraack,

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