Indiana Tribüne, Volume 20, Number 121, Indianapolis, Marion County, 18 January 1897 — Page 3

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Um das Glück:

Roman von Sophie JunzhaS. (Fortsetzung.) W) ein solches Muster aller Voll kommenheit groe Künstlerin, reizendes Weib und vorzügliche Haussrau und Mutter, ja ganz recht. Mutter auch, wie ich höre! Dabei machte er diesmal' nur den Arm lang, im Stuhle zurückgelehnt bleibend, und hielt wieder sein halbgefülltes G!eL hin. Auf das Wohl Ihres kleinm Fräulein Tochter; ich hoffe, ich werde sie auch noch begrüßen können. Darauf umfaßte die feine Hand der Künstlerin ihr Glas, aber um es zurückzuziehen. Meine kleine Tochter wird nicht gezeigt: übrigens schläft sie längst. Bitte, lassen Sie dieselbe hier ganz aus demSpiele. Herr von Hoben! sagte sie dabei mit einer eigenen Deutlichkeit der Betonung. Hoven stutzte etwas, aber er war fern davon, völlig zu begreifen. Verzeihen Gnädigste, '.st denn das Kind noch so klein? Hätt' mich riesig interessirt ich verstehe zwar ziemlich wenig von Kindern mit einem kurzen selbstgefälligen Lachen; aber man erwartet doch, hier das Ebenbild einer so reizenden Mutter zu bewundern. Juliens Augen sprühten ihn secundenlang an.was er sich indessen schwerlich zu seinen Ungunsten auslegte. Erst schien es. als wolle sie alles das. was, sie hier hätte erwidern können, für sich behalten; dann aber entschloß sie sich doch zu einigen Worten. Sie haben mich nicht verstanden. Fragen Sie Herrn Nisch hier und er wird Ihnen sage, daß meine Bühnenprazis und mein Privatleben zwei ganz verschiedene Dinge sind. Mein Kind gehört ausschließlich letzterem an; es soll, soviel an mir ist. vonem Theaterwesen und meinen dazu gehöngen Bekanntschaften hier neigte jie soaar den Kovk aeaen den Herrn so wenig berührt werden, als wäre das alles gar nicht vorhanden. Mi spiego? wie die Italiener sagen habe ich mich verständlich gemacht? Ja. das heißt eigentllch nein, sagte der nicht leicht zurückzuschlagende Herr von Hoven. Er legte sentimental den Kops aus dle Selte; gnädige Frau können es doch unmöglich übel vermerken. wenn aucü ein rein menscklicber Antheil bei einem der Verehrer Ihrer unvergleichlichen .Leistungen einmal zu Tage tritt?, , Nein, sie vermerkte es nicht meyr üöel; wenn sie ihn so ansah, kam es ibr überwältiaend aum Bewußtsein. daß dieser hier doch eigentlich nicht ernst zu nehmen sei, wenigstens von ibr. der durck und durcb ernsthaften Frall, nicht. So erwiderte sie denn weiter nichts, sondern machte Herrn Nisch auf eine Schale mit winzigen Gurken aufmerksam, die sehr zu empfehlen seien. Die Molen macht sie in Wein ein; Sie mus,en sie wenigstens kosten, sagte sie. Lei Ihnen in 0 et was nicht weggeworfen. Sie kennen mia wie mir .vas schmeichelt, sagte er lächelnd. indessen katte err von Soven noch einmal anaesekt. aber wieder an keiner glücklichen Stelle. Einen rein menschlichen Antheil, sagte ich eben; Sie mißverstehen mich nicht, meine Gnäd ane! Das rndiscrete erum cynuifeln in den Vrivatverhältnissen unserer Künstler ist memals meme h-aaze ae wesen. Ich bin auch in diesen Dingen ein durch und durch freisinnigerMann, ebenso, wie nach meinem politischen Credo; das heißt, wie lch lern wuroe, wenn ick in die Laae käme, ein solches ablegen zu müssen. Die Politik ist aber Gott sei Dank meine ache mcyll Wie gesagt: was haben uns die tfa milienverbältnisse eines Künstlers oder nock mebr einer Künstlerin zu kümmern? Ga? mchtS, sage ich. J,t da etwas nickt m v?r Negei. nun, it entzieht es sich eben der Beurtheilung. Die Hochoegnaveten dürfen mazt mit kem ewaknilaen yjiafce oemenen wer- " -7-- - - - i 11 den. Die schöne Frau sah jetzt Herrn von Hoven an, starr vor Staunen über das Ungeschickte dieses Geschwätzes, und wandte dann, mit dem leichtesten Achselzucken, den Blick nach Nisch hin. wie um diesen für seinen Begleiter verantwortlick m machen. Herr Nicole-Nisch, jedenfalls um ihr zu zeigen, wie man den guten Herrn hier zu nehmen habe, sagte jetzt auf die einfachste Weise von der Welt: Aber bester Hoven, was schwatzen &t denn da für 5taia? Was soll das hier? Da er schenkte ihm ein gestehen Sie mal, ob Sie den nicht dem Haute Sauterne vorziehen? Und was ich sagen wollte: Sie sind ja in Rußland gewesen; über das Reisen dort und die Bervfleauna in den GastHöfen könnten Sie mal was von sich geben. Einige Wmie wurden va ganz willkommen sein. Ihnen nicht auch, liebe Lunda? 0, mit dem größten Vergnügen! rief Hoven, da auch Julie zustimmte. Sie ihat dies nicht offenbar nicht nur aus Höflichkeit, sondern zog nun durch Fragen so viel über diese Verhältnisse aus ihrem sonst unersprießlichen Gaste heraus, wie derselbe nur irgendein sich faßte. Ihre Erkundigungen über Bequemlichkeiten, die man beim Reisen in jene Gegenden haben oder nicht baben

rönne, waren zuweilen was befremdlich; sie schien dabei einen ganz besonderen Zweck zu verfolgen. Die UnterHaltung kam dadurch in einen ange-

nehmen Fluß, wenn sie auch vorher nicht gestockt hatte. Von allem Möglichen war zuletzt die Rede gewesen, nur nicht es ist schwer glaublich für den, der Bühnenkünstler kennt , nur nicht von den Rollen der Schauspielerin. und vom Theater nur ganz beiläufig. Mit dem Impresario bestimmte Frau Lunda zuletzt- nock eine weitere geschäftliche Besprechung für den nächsten Morgen und dann empfahlen sich die Herren, unwillkürlich unter Beobachtung aller Formen der strengsten Höflichkeit. Der kleine Page geleitete sie hinunter, öffnete die schwere, aber federleicht in ihren Angeln gehende Hausthür und- erschloß und schloß dann wieder hinter ihnen das hohe Gitterthor der Einfahrt und sie mochten nun auf der glatten Vappelchaus see den Heimweg antreten. Hoven blickte noch einmal zurück; wie vor nehm, wie abgeschlossen sah das Haus aus hinter den Gartengittern, zwischen welchen in der matten Mondhelle die Blumen von den glatten Bieten durchblickten; wie anmuthig schimmerten die spitzenumhangten Fenster vom warmen Lichte der Gemächer! Er wußte selber nicht, in was für einer vertrackten Laune er war all die Weine, die Schönheit da drinnen, er hier draußen . . . Der Abend hatte doch auch gar zu wenig Handgreifliches sur ihn abgeworfen. Er sagte etwas derartiges zu seinem Begleiter, der aber wehrte diese vertrauliche Klage des kleinen dicken Herrn leicht ab. . Was wollen Sie Sie sind enorm begünstigt worden! Ueberhaupt gleich zu einem solchen Essen bei ihr zu gelangen was sagen Sie zu der Küche, dem Wem? Das verdanken Sie aber auch nur meiner Einführung; ich gelte etwas bei ihr. Aber zum Teufel auch, Nisch. Sie! Ich weiß doch, wie Sie mit andern Größen umspringen; ich bin ja hundert Mal dabei gewesen. Mit der Lunda ist das etwas anderes. die will besonders behandelt sein. Obgleich die Besitzung der Lunda vor der Stadt lag. hatten die beiden Herren keinen weiten Weg'bis zu ihrem Rasthof, dem Hotel dvH Indes. Natürlich fühlten- beide das Bedürfniß, noch ein wenig zu reden, was man im Gasthof schon anstandshalber nicht an einem - trockenen Tische konnte. Tim kleineren Speisesaal, der aber schon ein Raum von beträchtlicher Größe war, waren sie in einer Fensterecke ganz ungestört und ließen sich noch eine Flasche Wein kommen. Nisch schenkte ein. was wahrscheinlich bedeuten sollte, daß er hier den Wirth mache und diese Flasche und was etwa noch 'folgen wurde, auf seine Rechnung nehme. Er konnte das er war mit seinem Abend zufrieden. Jetzt strich er sich beglich über das Knie und hob sein GlaS gegen das Licht. Auf Ihr ferneres Wohl. Hoden, Sie Glückspilz, sagte er mit seinem leicht faunischen Auge und stieß leicht mit dem Gefährten an. Dieser sah ihn etwas mißtrauisch an. Denn daß Nisch klüger war als er, fühlte er wohl ohne weiteren Neid. Er selber hatte das nicht so nöthig; bei einem Impresario gehört es dagegen zum Geschäft, gerieben zu sein. In dieser Anic - gelegenen nur, mix oer unoa. kam es ihm fast vor, als solle aus seiner Verliebtheit, seinem gewohnheitsmäßigen Zustande übrigens, so etwas wie Vortheil gezogen werden. Jcy bin mir bis setzt keines besonde ren Glückes bewußt, sagte er denn auch ziemlich trocken. Ich könnte etwas deutlicher werden und sagen: vom Handküssen wird man nicht satt. Ah, Sie Cyniker! lachte Ni ch; er wußte, daß er dem andern gar nichts Angenehmeres sagen könne. Ja. die Lunda aber auch diese diese wie soll ich sie nennen? Nixe? das pant wieder nicht, denn Nnen pflegt man sich nicht mit Babies, in die sie rein vernarrt sind, und verlassene Ehegattinnen zu denken. Alss verhelrathet war sie oder ist sie wirklich? Ja, ganz fest, nach allen Regeln, aber der Mann ist natürlich fort. Sie hat auch sonst nie.Verhältnisse gehabt, von denen , ich wüßte. Casta Diva nannten sie sie in Mailand an der Scala, wo sie engagirt war, als ich sie zuerst hörte .... Casta Diva? Ach ja; keusche Göttin. ganz recht. Die Arie aus der Norma. natürlich. Casta Diva, ha. ha, sehr gut, sagte Hoven, der nun erst begriffen hatte. Aber eigentlich wenig versprechend für unsereinen, wie? Das war vor sechs Iahren, gab Nisch zurück, der Schlußfolgerung seines Gefährten ausweichend: denn den Herrn von Hoven schon jetzt alle Hoffnung verlieren zu lassen Ware nicht praktisch gewesen. AVer was sagen Sie denn zu diesem ganzen Milieu, in dem sie lebt, dieser Gediegenheit, Vornehmheit kann man wohl sagen,- der Lebensweise? Ein Haus mit einem Garten im Haag! Im Haag gerade! Das kauft sie. stattete es aus und kein zusammengeblasener anspruchsvoller Neubau etwa, von dem beim ersten Regen der Stuck herunterfällt, nein, eine adelige Besitzung ist es geWesen; Sie haben ja die alten .hohen Bäume im Bark gesehen nun, so alt ist das Haus auch, und stets auf der Höhe erhalten! Dazu natürlich die gehörige Dienerschaft, ein ' ganzer Train, für sie und das Kind. Aber. merken Sie wohl, nicht etwa Wagen und Vkerde. die sick iede Dame der Halbwelt zuerst halt, und auch kem - . . . ' ' :: . ... toller Toilettenluxus nach außen hin. Aber eine Grafin von Flandern könnte wohnen, essen, schlafen -wie sie. Und wie sie sich darin bewegt ! Wurde man nichi darauf schwören, sie wärc in Seide und Spitzen geboren? Nun', und ist sie es denn nicht? sagte Hoven, etwas kühl, da er so lange nicht zu Worte gekommen war. Wo stammt sie eigentlich her? Pah eine unnachahmliche Sri rnasse Nisch's von nirgends. von

Yinter der Hec?e. nach meinem besten Wissen. Was der Teufel! Hoven spitzte die Ohren. Tochter eines herumziehenden Musikanten im allerbesten Falle! O, sie macht gar kein Hehl daraus, daß sie eine harte Jugend gehabt hat. Aber das alles auch wieder ganz descretsie schlägt kein Capital aus dem, was wahr und was nicht wahr ist an den Ueberlieferungen von ihren Anfängen, wie es viele machen würden. Ja, unsere Casta Diva hier hat einen ganz eigenen Stil. Sehen Sie. daß ihr die Vornehmheit so in Fleisch und Blut übergegangen ist, nicht nur außen an

ihr hastet, auch das nenne lch Gen! Herr von Hoven gab das Genie zu. aber mit einer Miene, die andeutete. daß 'ihm andere. Eigenschaften an der Künstlerin vielleicht lieber gewesen wären. Nun, hoffen wir nur. meinte er, in unser aller Interesse, daß sie in Petersburg dasselbe Glück wie bei den Engländern hat. Und dann sorgen &it bei den Gastspielen sur noch ein paar andere, hübsche und etwas umgängliche Frauenzimmer, Nisch. Seien Sie unbesorgt lch habe ia die Lechner so gut wie sicher, für muntcre Partieen die Perglas hat mir auch zugesagt; sie ist Salondame' und auch einmal Königin im Hamlet, verdirbt nichts, hat auch das elegante Cachet7 was wir brauchen ... Die Lechner und diePerglas? nichts jüngeres? sagte Hoven gedehnt. Nun, und dann das Füllsel. em paar famos hübsche Choristinnen, für kleine Rollen. So, so. Ia. auch da wird die beste Auswahl getroffen. Lassen Sie mich nur machen, Hoven. Sie werden sehen, daß ich ein Ensemble zu Stande bringe, abgerundet, ineinandergrelfend er machte mit den Händen die Bewegungen dazu wie es mir so lelazt kein anderer nachthut. Und da wird dann jeder Geschmack seine Rechnung sinden. Sie winkten einander mit Verständniß zu und stießen noch einmal an, mit den halbvollen Gläsern. Und nachdem v:eze geleert waren, zogen sich die Herren in ihre Zimmer zurück. Am nächsten Vormittage schon um zehn Uhr fand sich Herr Nicole-Nisch bei Frau Lunda ein. diesmal wieder allein. Sie selber hatte die frühe Stunde bestimmt; in Geschäftsangelegenheiten braucht man die Besuchszeit ttia)t einzuhalten. Die Dame ließ auch nicht auf sich warten; Herr Ni-cole-Nisch war ihr kaum gemeldet worden. als sie schon zu ihm in den Salon trat. Sie war im Schlafrock und entschuldigte sich deswegen, obwohl das Schleppgewand von türkischer Seide völlig solonfähig war. Man liest ss ost von verführerischen Morgentoilet ten schöner Frauen; die Dichter der Neuzeit müssen sie wohl sehr brauchbar befunden haben, denn sie haben dies Requisitenstück gleichsam unbesehen aus der bösen Clauren'schen Periode mit hinübergenommen, die ohne dasselbe gar nicht hätte bestehen können. Verführerisch in dem' Sinnes daß es allerhand Reize der Gestalt läßlicher bedeckte, als ein festes 'Kleid am Tage, war dies Morgengewand nun aber gar nicht; es hatte .lange Aermel und war oben am Halse fest geschlossen; daß es aber durch Farbe und Faltenwurf dem ästhetischen ri . t . r v L viiinc ein ZUIIZ veionoeres genüge leistete, diesem Eindruck hätte sich so leicht Niemand entziehen können. Und dann saß es auf einer anmuthigen und schönen Gestalt, di'. sich von selber zur Geltung brachte, daher Julie Lunda es stets verschmäht hatte, auf die aröbere Sinnlichkeit des andernGesckleckts zu wirken. Das lag vielleicht schon in der Mixt Schönheit, die keine Schönheit slelschllcher Fülle, rn ho'zemGrade aber eine solche des anatomischen Baues war. Natürlich fühlte sie dies mehr. als sie es wußte, und handelte danach. ?3 Vnri r nV-5s Ymy1 nnn Hn .!. schonen Frau, daß sie sich der seltenen u ivutw guiib viiiuilll UUil ClilCl Vollkommenheit ihres Skeletts be wußt seln sollte, wennschon sie ihr mehr verdankt, als man ahnt. Die Lunda dankte derselben, daß sie eine Augenweide für Tausende in der Harmonie ihrer Bewegungen auf der Bühne war. Frisch wie derMorgen, sagte NicoleNisch mit Nachdruck; warum hätte er nicht mit einem Eompliment beginne sollen? Uebngens hatte er recht. Ju-gcnd-und knospenfrisch war die reizende Frau nicht, aber sie hatte die Frische nobler Gesundheit und sah aus, wie relche und vornehm lebende Leute aussehen, wenn sie sich morgens erst in ihrem Badezimmer mu einer Brause oder kalten Douche erquickt und dann ein gutes Frühstück eingenommen haben. Ihr klares Gesicht erinnerie so wenig an Puder, Schminke und Farbe, wie ein Morgen im Walde an einen Abend in einer Opiumhöhle erinnert; auch hatte das Zimmer nichts von künstliche: Verfinsterung durch nachgemachte Glasmalereien und Butzen, scheiden, sondern ließ daö heitere holländische Tageslicht ein, welches die Besitzerin sehr wohl vertragen konnte. Nisch hatte den Vertrag nunmehr aufsehen lassen und der Einfachheit wegen in einer Form, die er auch für die andern Theilnehmer an dem Gastspielcyklus benutzen konnte. Er' ging ihn mit der Künstlerin durch, sie füllten die Paragraphen aus im Sinne der am gestrigen Abend getroffenen Vereinbarung. Anderes,' was auf rau Lunda keinen Bezug hatte oder ür sie nicht bindend war, würd? ge trichen. Sie selber hatte den tziM n der Hand und hielt ihn jetzt über einer Stelle am Schlüsse des Schrift, stücks, die sie aufmerksam durchlas, Nisch wollte leicht darüber hinweggehen. Das berührt Sie ja gar nicht, Verebrtette. meinte er. (Fortsetzung fglgt.) Oöön und rein Coll das Sans stets sein l Die btsttk Oürßtt kauft k:i 0. CkZsedel, 450 Ost HcGcii taxt NuZo'S 52522

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Das Gefpenft auf der Straße. Von Petcr'Rosegger. Das ist kin Kreuz, zwischen den Fußgehern und den Radfahrern. Für zwei Parteien wird sonst die Welt zu enae und hier soll für sie die Straße

weit genug sein. Die Fußgeher und die Radfahrer sind nicht blos verschiedene Partei?, sie sind verschiedene Wesen.. Die einen kriechen, die andern fliegen. Der Käfer und die Libelle. Nur schade, daß dieseLibelle für ihren Pfeil-' schnellen Flug doch noch eines Handbreiten Streifens Scholle bedarf von der Straße, die der Fußgeher gerodet ! und gebaut hat, die der Fußgeher er-, hält und bewacht. Der Fußgeher ist der älteste Bürger der Straße, dann . kam der Reiter, dann kam der guyrmann; ohne einige Vefehdung ging es nicht ab. der Fußgeher wurde etwas an den Rand gedrangt, aber aus diesem Bürgersteige fühlte er sich sicher und die reitenden und fahrenden Herren zollten ihre Mauthen. - Da kam der Radfahrer gesaust, plötzlich und unvermittelt. Weder Straße noch Gesetz waren auf ihn vorbereitet, er zahlte keine Mauth und lerne Steuer, aber kuhnlich eignete er sich die Fahrbahn an und den Reitweg und den Steig des Fußgehers. Der Letztere war ihm am liebsten; er brauchte mit seiner Schelle nur zu kllngeln, so sprang der Fußgeher zur Seite und blickte mitBewunderung der Libelle nach. Ein einziges Bauerlein war, das den ersten Radfahrer, den es sah, für einen verruckt gewordenen Scheerenschleifer hielt der Frevler wurde niedergerannt. Auch mancherlei Anderes wurde niedergerannt. Ziegeu, Kinder, alte Weiblein. Enten. Hunde; die Schuld war an ihnen, sie waren nicht ausgewichen oder zu langsam und ungeschickt. Manche dieser Geschöpfe veroren vor Schreck den Kopf, rannten mitten in die Gefahr hinein und das eherne Rad des Ge7chickeS rollte über sie dahin. Man hat die Radfahrer verpflichte!, rechtZeitig das Signal zu geben, aber das Gesetz hat d!e Taulen nicht streng g?it rri nug verveiten, zu yoren. witt ui aensinniaen lassen sich lieber über den Haufen rennen, als daß sie dasSignal beachteten! Was kann der arme Radfahrer dafür, wenn Passanten schwerhörig sind! Und was kann er dafür, roenn im Straßenlärm sein bescheidenes Klingeln nicht aufkommt! Da ioll man doch' lieber den lästigen Stralenlärm abschaffen öder den FußgeHern andere Wege bauen, wenn ihnen der moderne öffentliche Radverkehr zu gefährlich dünkt! Bei Spital am Semmermg geschah es vor Kurzem, daß ein Radfahrer einen Pintscher niederschoß, der ihm unter's Rad laufen wollte. Zwei Frauen mit einigen Kindern, die in Begleitung ihres Hündleins arglos des Weges gegangen, begehrten lebhaft auf. da feuerte der heldenhafte Radritter auch nach ihnen einen Schuß ab und sauste mit bilden Schimpfwortes davon. Man hat bemerkt, daß die Radfahrer so manchmal . von Landbewohnern . und auch Anderen attaquirt" wurden. Ich entschuldige das nicht, aber ich begreise es. Da mag auch ein psychisches Moment dabei sein, ' das bisher nicht beachtet wurde. Ich gehe gewlß gern ruhig meiner Wege und weiche bereitwllligst jedem Fußganger aus. geschweige jedem Wagen und Nadfahrer. Und doch ist es mir bei solchen manchmal schon zum Zuschlagen Mesen. Der Schreck! Da macht man harmlos seinen Erholungsspazlergang und ganz plötzlich hascht in nächster Nähe lautlos so ein Gespenst vorüber, den Rock streifend. Der Schreck zuckt einem durch die Nerven, unwillkürlich hebt sich der Arm wie zu einer Gegenwebr und wahrlich nicht milde ist das Wort, das man dem vorbeifliegenden Fremdling zuruft: Warum kein Signal! Fort aus dem Funweg!" unv wenn der Herr im Gefühle seiner fite , f . f ' L JL f.. V t."C genoen icyeryr.il nocy rvyc uuci yuy Nische Bemerkungen zurückschleudert. anstatt sich zu entschuldigen, so sind im tvr r . tf rt . " rr . ... Augenolla auc anlasse zu ciuci Schlägerei gegeben, bis aus den einen, allerdings wichtigsten, daß man den Kerl nicht, erwischt. Eines Tages sah lch, wie so ein aus's Rad geflochtener Bursche einen Mann niederstieß, daß dieser sein weißeö Haupt, an emen Stein schlug und liegen blieb. Der Radler spannte alle Kräfte an, um rasch dem. Schauplatz zu entkommen, aber indem er zurückschallte, ob e? nicht verfolgt würde, benutzte das tückische Rad den freien Moment, um ihn in den. Straßengraben zu werfen. So lange er oben gesessen-, hatte er noch höhnisch gegrinst, als r sich nun aber, von mehreren Bauern umgeben, in der Wasserlache liegen sah. wurde er überaus demüthig und fand es nun ganz selbstverständlich, daß cr sich. um den alten Mann kümmere und den Unfall nach Möglichkeit entschädige. Ein.' so prompte Nemesis kommt aber selten vor. Beim Fußgeher ist eS der plötzliche Schrecks der aufregt, beim .Radfahrer das Gefühl der Fluchtsicherheit, das ihn keck und grob macht, und so sind die Conslikte erklärlich genug. . DaS Radfahren, sei es nun zu practischen Zwecken oder, zur Erholung, ist eine schöne Sache. Aber das Radjähren steht heute in Gefahr, vom Sport zu Tode gesündigt zu werden. Der Sport hat die edelsten Dinge in Mibcredit gebracht, das Mten. , das Jagen wilder Thiere, das Bergsteigen U. s. w., er wird's auch mit dem Radfahren zu Wege bringen. Es ist. der Fernhunger schon lächerlich genug, die Gier, die möglich größten Entfernungen ' in möglichst kurzer Zeit zu durchschnejlit yhne weiteren Zweck Und X Sucht jedes Einzelnen, in dieser windigen Leistung es dem Anderen zuvorzuthun,, ohn: daß dabei das geringst? . brauchbare. Resultat . heraus- . x tn ' TJT. CVJt wlff lymml, ii geraoezu louilscu. iow hier nicht jenen Wettstreit angreifen. Ux ein, Sach? ausbildet, eine Er jui dung vervollkommnet und der gerade auch daZ Koeirad! rasch zur großen r o"?''na oevraat rat. )uocg aar t. so kiele unserer. iernhungrigen LuftI 1 r. . . : .1

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Zu Ijabsn

H. C. POMEROY, gegenüber Ut geraoe u'.sj.-u..", 1u 00C9 lungenlähmenden Touren nur darum aus, um dann prahlen zu können. Und auf diesem Triumphzug sind sie im Stande. Alles zu zermalmen, was ihnen zufällig in den Weg läuft oder ruhig aus dem Wege dahinschreitet.. So viel manche versuchte RadfahrerRechtfertigung errathen läßt, bilden sich diese Reiter ein, mindestens so viel, oder sogar ein wenig mehr Anrecht an die Straße zu haben als Andere. Dem entgegen besteht eine ganz schüchterne Meinung, als wäre es doch vielleicht gerade ein bischen umgekehrt der Fall, als wären die Radfahrer auf unseren Straßen bislang fast noch mehr Gast als Hausherr. Sie werden sich allerdings das Hcimatbsrecht auf den öffentlichen Wegen sehr bald vollends er worben haben und ich gönne es ihnen von Herzen. Indeß, wenn heute thatsächlich noch das Sichbequemen als Gast am Platze ist, die Rücksicht auf Andere wird zu allen Zeiten auch vom Radfahrer verlangt werden dürfen. Der Radfahrer als Mitbürger der Straße wird sich anpassen müssen. Er wird seineil Antheil an der Straße nicht mißbrauchen. Er wird unter allen Umständen das rechtzeitige Signal geben, aber das wird noch nicht aenug sein. Wer taub ist. hat nicht die Pflicht, das Signal zu hören, und wer es Hort, hat auf seinem Bütgersteige erst noch immer nicht die Pflicht, aus.Ulweichen. Wem darum zu thun ist. rasch weiter zu kommen. Andere zu Lde:s!üc?eln, der muß. sich schon ausö Ladiren verlegen; mit dem Anrempeln llnd .Niederstoßen kann man wohl auch an ein Ziel kcmmen, aber nicht gerade an's gewllnstte. Die Erscheinung des Radfahrers ist unsrer Generation ohnehin noch unheimlich, ich horte sie öfter als einmal das Gespenst der Straße nennen. Wenn auch noch die Unzukömmlichkei !:n und Rücksichtslosigkeiten dazu kommen. wenn mancher ungezogene Junge auf dem Rad seine: brutalen Laune nach Herzenslust freien Lauf lassen zu dürfen glaubt dann wird er sich sehr schwer die Sympathie der Bevöllerung erwerbcn.auf die er doch schließlich mehr, oder weniger angewiesen ist. Nun. das wird besser werden. Gegenwärtig ist die Radfahrerei noch in ihren Flezeljahren. Die Radfahrervereine werden ihre Mitglieder erziehen. ihre Bestrebungen ad:ln. den Mitmenschen anpassen und die nächsten Geschlechter werden überzeugt sein, daß das Radfahren kein windiaer Sport ist. sondern eine herrliche Erfindung voll des Nützlichen und Anaenehmen. Aber nicht durch Sportdummheiten oder Fleaelbastigkeiten verderben! Es wäre zu schade! Die große Treibjagd auf .Jack Rabbits, welche -alljährlich be! Lamar. Col., von den Ranchers für Wohlthätigleits - Zwecke abgehalter! wird, wurde kürzlich veranstaltet und ergab eine Beute von 4397 Thieren; das Fleisch, nahezu 10 Tonnen im Gewicht, gelangte an Arme zur Vertheiluna. or etntgen T a g e n sah ein Mann aus dem gallegischen Dorfe Vens. unweit der Stelle, wo der Dampfer Salier" gesunken war, eine Leiche auf den Wellen treiben. Als er gewahrte, daß die Fluth den todten Körper an's Land trieb, ergriff er ihn und schleppte ihn aufs Trockene. Das Erste, woran er sich nun machte. 'war, die Taschen des Ertrunkenen zu durchsuchen, in der Absicht, etwa vorhandene Werthsachen und Geld an sich zu bnngen. Der rechte Arm des Todten war steif und ausgestreckt und als der. habgierige Bauer in den Westentaschen des ANzugs wühlte, übte er wahrscheinlich emen gewissen Druck auf die Brustmuskeln des Ertrunkenen aus. Dem sei wie 'ihm wolle, Thatsache ist, daß plötzlich der Arm des Todten umklappte und dessen Hand aus die Wange des ' Leichenschänders . fiel. Der Mann sprang entsetzt auf rnd lies nach Hause, wo er sich in äußerster Aufregung zu Bette legte und am folgenden Tag starb. Eine etwas seltsame Ueberraschung wurde dieser Tage den Dichtern Coppse, Prudhomme und de H6r6dia zu theil, als sie beim Präsidenten Faure zu Gaste waren. Das Essen war ausgezeichnet gewesen und die Herren hatten es sich gerade in einer Ecke des Billardsaales recht bequem gemacht, um bei Kaffee und Liqueur von den Anstrengungen des Mahles auszuruhen, als plötzlich, bewaffnet mit riesigen Bogen Papier. Tinte und Federn Herr Faure vor ihnen erschien und sie bat, für ein für den Zaren bestimmtes Geschenk ihre Verse, die sie seiner Zeit vor dem Zaren hersagten,' auszuzeichnen. Aechzcnd und stöhnend machten sie sich an die Arbeit und nach einer halben Stunde konnten, sie die kostbaren Manuscripte an den Präsidenten ablie fern. Dieser dankte höchst liebenöwürdig und überreichte ihnen drei neue Bogen mit der Bitte, nun auch noch für ihn selbst eine Abschrift anzufertigen. Was sollten sie machen, sie konnten dem Gastgeber doch unmöglich die Bitte abschlagen, setzten sich also mit einem sauersüßen Lächeln wieder yn die Arbeit. In GedanZen aber sollen.sie den' Präsidenten an einen Ori gewünscht habvt, der von dem Elysöe ziemlich weit ablegt.

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