Indiana Tribüne, Volume 20, Number 121, Indianapolis, Marion County, 18 January 1897 — Page 1
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Sonrad VZneLer.
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Inland. Wetterbericht. Kältere, schönes Wetter heute Nacht; chöaeö Wetter am Dienstag, Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 68 Grad, niedrigste 18 Grad. Bankkrach. Louis d ille,Ky, 13. 3an. Die Deutsche Nationalbank von LouiSville hat heute Morgen sallirt, ebenso die erste Nationalbank von Newport, Ky. -- Die B estie im Menschen. NevSork, 17. San. Zmei 3nassen Itx fünfstöck'gen Miethskaserne .08 Ost 113 Straße, in welcher über hundert Menschen wohnen, stiegen heute Abend in den Keller hinab, um ihre Fahrräder zu reinigen. Sie sahen Feuerschein und. als sie näher kamen, bemerkten sie den Koch Adolph Meyer, welcher vor einem kleinen Feuer stand und dasselbe anfachte. Um ihn herum agen Lumpen und Papierfetzen, Alles mit Oel getränkt, so daß daS Feuer sich mit Windeseile 'weit verbeitet hätte, wenn man den Schurken nicht ertappt hätte, Meyer wurde nun verhaftet und daS Feuer gelöscht. Der Sckurke, welcher im Begriff stand, hundert unchuldige Menschen der Gefahr deö Feuertodes auszusetzen, hatte seine Möbel zu $500 versichert. Um daS Geld zu erlangen, hatte er daS Feuer angelegt. ., . Tine Krankenwärterin zur englischen Gräsin ge worden. New Sork, 17. Januar. DaS Schlußkapital oder ist eS der Anang ? eines Bulwer'schen RomaneS st durch daS Aufsinden eines jungen Mädchens in Brooklyn soeben beendet worden. Ein javgeö Mädchen, kaum 17 Jahre alt, daS sich im Brooklyer KinderHospital als Krankenwärterin auSbildet, ist über Nacht im einer englischen Gräsia geworden. Unter ihren Nachbarn ist sie als Mary Master bekannt und mit ihrer Mutti? und dem 5tiefvater lebt sie in bescheidenen Verhaltnissen in No. 163 Prospcct Avenue Bon heute ab oder sobald ihre An. prüche anerkannt werden ist sie La:y Mary Harriett Drummond, die einzige Erbin von George EssL Montifex Drummond, Viöcount Forth. Ihr Vater Lord Drummond brannte vor dielen Jahren mit der Zofe seiner Großmutter durch, he'rathete sie und wurde von seiner Familie prompt verstoßen. ' Mit seiner Frau kam er nach Amerika and erhielt eine Stellung als Gärtner. Als Freunde sich bemühten, eine Veröhnung anzubahnen, wurde Lord Drummond von seiner Großmutter, der Herzogin von Northumberland, benachrichtigt, daß er eine Plantage in Floida haben könnte, wenn er seine Frau verließe. Mit einem Fluche zerriß Drummond daS Schreiben. Später ergab er sich dem Tru? ke. verlor seine Stellung und endete als Ticket Chopper" ver der Brooklyner SoSvabn. Vor seinem Tode hinterließ er ein Testament, in welchem er seine ganze Nachlassenschaft der Tochter vermachte. Nach dem englischen Gesetze ist die Tochter alS einziges Kind zu der dollen Erbschaft und Um Titel berechtigt. Unzufriedene Polen. Detroit, Mich., 17. Jan. Von Bay City. Mich., meldet ine Spezialdepesche : Heute Nachmittag fand eine Versammlung der Polen der St. StaniölauS Kirche statt, um die Sntscheidung ihrer Wirren durch den Erzbischof Martinelli zu bören. Die Botschast war vom Bischof Richter von Grand RapidS, als Antwort auf eine, ihm von den unzufriedenen Mitgliedern der St. StaniSlauS Gemeinde eingereichte Beschwerde geschrieben und sie war vom päpstlichen Ablegaten ohn, Abänderung anerkannt. Die Entschei dung deutet an, daß einige der For derungen der Opponenten deS Priesters der bislang Pastor der St. StaniS. lauS Gemeinde' war, bewilligt werden, besonders die Forderung der Erneanung eine? Comites für jährliche Untersuchüng der finanziellen Angelegenheilen der Kirche. ES wurde den Polen ferner der Rath ertheilt, so lange, tli die 0t. Qtanülan! CAxt t:zUx
eröffnet werden könne, sndere.katholische,
Kirchen zu besuchen. Sine stürmische Fahrt. I N e w Z o r k, 17. Jan. Der Dampfer Dresden vom Norddeutschen Lloyd, welcher dieser Tage hier angekommen ist, hat aus seiner Fahrt von den Sturzwellen, welche die Seeleute fürchten, stark zu leiden gehabt und seine Vassagiere werden wohl noch lange an die überstandene Gefahr denken. ES war eine rauhe Fahrt, welche der Dresden" durchzumachen hatte, und den Theilnehmern wird sie unvergeßlich bleiben. DaS Schiff befand sich, als es die Krisis überstand, 40 Grad nördlicher Breite und 60 Grad Westsicher Länge. Die erste Welle, welche. daS Schiff traf, war 50 Fuß hock und die Zeit 4 Uhr Nachmittags. Sie kam an der Steu:rdordseite aufs Deck und brach durch daö Promenaden-Deckin den Sa. lon. Die Thür de? Salons eindrückend, hatte die Welle in dem Zimmer freien Spielraum, und als die Zlmmerleute einige Stunden später den Schaden besahen, schlugen sie die Hände über dem Kops zusammen über die angerichtete Verwüstung. DaS Zimmer deS OberStewards, Baare, welches neben dem Salon liegt, wurde von der Welle getroffen. Der Ober. Steward erwachte v?n dem Geräusch deS Wassers und als er von seinem Lager heruntersprang und hinausgelangen wollte, wurde er zwischen der Thür eingeklemmt und verl tzse sich am Knie. An Bord befanden sich 75 Zuischen. decks - Passagiere, und alS die erste Welle kam, wurden sie eingeschlossen. AlS daS Sch'ss getroffen wurde, glaubten sie, daß eS zu Ende sei und wollten mit Gewalt herausgelangen. Geschrei wurde hörbar und keine Beruhigung deS wachhabenden Offiziers hals. Sö war der reine Hexensabbath. Kaum war der erste Schreck überstanden, als eine neue Sturzwelle um 7 Uhr das Schiff traf. Der 1. Offizier Folger und der Osfnier Thimmet befanden sich auf der Brücke. Folger wurde von der Welle getroffen und umgeworsen. Er war von dem Schlag deö WasserS ganz blau am Körper und mudte heruntergetragen werden. Fünf Tage blieb er im Schiffshospital, ehe er sich erholte. Eopitän Groß befahl sodann. Säcke mit Maschinenöl über die Seite zu hängen. Nachher beruhigte sich die See und der Dresden" hatte daS Schlimmste überstanden. Ausland. Die russische Währungs reform. St. Petersburg, 17. Jan. ES wird von unterrichteter Seite behauptet, daß daS Projekt deS Finanzmini sterS de Witte zur Durchführung der Währungsreform 'sicher angenommen werden wird, und daß in Kurzem ein UkaS erscheinen wird, welcher die AuSPrägung von Goldmünzen im Werthe von 15 und 7t Rubeln statt wie bisher im Werthe von 10 resp. 5 Rubeln anordnet. ' Die Diskussion der Angelegenheit im ReichSrath betrachtet man als rein akademisch. Im Lause deS TageS wurde der UkaS noch publizirt, welcher sich auf die Wiederaufnahme der Prägung bezieht. ES gilt für wahrscheinlich, daß du' Diskussion der Währungsreform . V . trn laalsraly ncy lange binzieven wird, und die Regierung, wünscht alle Zweifel über den Nominal . Baar werth der Goldmünzen zu beseitigen, und hat deßhalb die Ausprägung der gedachten Münzen, angeordnet, welche jedoch genau dasselbe Gewicht und denselben Feingehalt, wie die bestehenden Münzen, besitzen. (D. H. Die russische Regierung wird Stücke von 5 und 10 Rubeln prägen und sielund lORubel nennen, hossent lich wird man erfahren, waS dabei herauskommt. D. R ) Allerlei aus Deutschland. O erli n, 17. Jan. Der soeben abgeschlossene CensuS ergiebt, daß daS deutsche Reich im Dezember 1895 62,279 901 und daS Königreich Preußen 31.266,123 Einwohner hatte. Genera! von Leipziger, der Gouverneur von Köln, hat dem Militär ver boten, sich an den großen CarnevalS Umzügen zu betheiligtn, weil auf einer der Narrrasitzungen auf die Brüsewitz Affaire angespult wurde. - Da die Orr2??alter der Umzüge 5:r?5Znli
Militärpferde gestellt erkalten haben.
so hat da Verbot diel böseS Blut erregt. Der Carneval wird schwer darunter zu leiden haben. Die Radikalen und Nationalliberalen wollen im Reichstage der Regierung daö Recht bestreiken, Redakteure einzusperren, welche sich weigern, die Urheberschaft regierungsfeindlicher Artikel anzugeben. Sie wollen eine Vorläge einbringen, welche diesen Unfug in Zukunft unmöglich machen soll. Die Vereinigung der Getreidehändler, welche gegen daS neue Börfenges tz Front machen, hat die Agrarier mobil gemacht und ihre Organe, voran die Kreuzzeitung", befürworten eine Organisation der Landwirthe, welche der Agitation der Händler die Spitze bieten und zusehen sollten, daß sie ihre Produkte' direkt und ohne Benutzung von Vermittlern verkaufen. Man macht sich jetzt auf einen erbitterten Streit zwischen den Agrariern und den Mitgliedern der Produktenbörsen gefaßt. Die preußische Regierung hat sich davon überzeugen müssen, daß sie unter den besthenden Gesetzen mir administrativen Maßregeln der polnischen Agitation kein Ziel zu setzen vermag und man bereitet deshalb für den Landtag eine Vorlage vor, welche der Rezierung schärfere Waffen in die Hand geben soll. Inzwischen fahren die polnischen Zeitungen fort, die Regierung anzugreifen und daS polnische Hauptorgan, der in Posen erscheinende Kuryer", wurde diese Woche wegen Artikel vZterlandsverrälheriscien Inhalts zu einer schweren Geldstrafe verurtheilt, während der Redakteur auf sechs Wochen in'S Gefängniß wandern mußte, Ebenso nahm die Berliner Polizei mehrfach Hautsuchungen bei der hier erscheinenden polnischen Zeitung Gazeta Robotineza" vor und der Shefredakteur deS BlatteS wird in Anklagezustand versetzt werden. Auch in den ReichSlanden geht die Regierung mit scharfen Maßnahmen gegen die antideutsche Agitation vor und die Gazette de Lorraine", daS Hauvtorgan der französisch sprechenden Berölkerung, hat Notiz erhalten, daß eS keine amtlichen Nachrichten mehr in französischer Sprache veröffentlichen darf. Herr Giesen, der Redakteur der Frankfurter Zeitung, der neulich derhaftet wurde, weil er sich weigerte, den Namen deS Verfassers eineö in seinem Blatte erschienenen Artikels zu nennen. wurde entlassen. Daö Vergehen deS Schreibers des Artikels war Mojestätöbeleidigung. Die Behörden waren in ihren Anstrengungen, Herrn Giesen zur Nennung deö Namens deS Verfassers zu zwingen, nicht erfolgreich und ließen die Sacke fallen. Berliner Tageöbläiter machen darauf aufmerksam, daß Graf Friedrich WilHelm v. Bernftorss, der vor zwei Iahren mll einer ver oamalS in verun auftretenden und , von der Berliner Lebewelt so sehr umschwärmten Barrison SifterS nach London durchgebrannt ist, dieselbe dort wirklich geheirathet hat. DaS eben erschienene gräfliche Taschenbuch für 1897 enthält in dem Artikel Bernstorss" folgende Notiz : Friedrich Wilhelm Otto Richard Fortunato Albrecht Gras v. Bernstorff, geboren 1863 zu Neapel, königl. preußischer Premierlieutenant a. D., vermählt I ) 1879 zu Berlin mit Auguste greiiu v. Gutschmid, geschieden 1839; II.) 26. 3an. 1896 zu London mit Sophie ....geb.... (Kyritz). Den gamilienamen der nunmehrigen Gräsin und grau' Premierlieutenant a. D. verschweigt da gräfliche Taschenbuch, ebenso daö Geburtsjahr. Daö eingeklammerte Kyritz soll wohl besagen, daß Kyritz an der Knatter der offizielle Wohnort deS gräflichen Paareö ist. DaS Reichsgericht hat die Entscheidung über daS RevifionSgesuch deS Schriftstellers Sedlatzek in dem wegen Gotteslästerung gegen ihn erlassenen Urtheil vertagt, weil Sedlatzek, ein rabiater Antisemit, dagegen protestiere, daß die Angelegenheit untee dem Borfitz deS Senatöpräfidenten Lövenftein, der jüdischer Abstammung ist, vom Reichsgericht geprüft werde. Gerüchte. S o n d o n, 18. San. Eine Depesche der Daily Mail" von Wien sagt, daß erregende Gerüchte in Umlauf find, daß der Zar und die Zarina an den Onzeigen einer Vergiftung leiden. O:r
einzige Grund für die Gerüchte scheint die Thatsache zu sein, daß unlängst gründliche Aenderungen im Küchen Personal, deö Winterpalastes gemacht wurden.
Eäiisfs, Nachrichten. Angekommen in: N e w 3 o r k : Edam" von Amsterdam; La Bourgogne" von Havre; Servia von Liverpool; Karlsruhe von Bremen. Lizard, Passirt: La Normandie" von New Aork nach Havre. Liverpool: Aurania" von New Sork allerlei. :l Sro.enUnttlllenund zugleich ntt geringeHeiterkeit erregt eine Affäre. die sich jüngst in Salem. Or., abgespiett hat. Eine dort wohnhafte Dame, welche bereits erwachsene Kinder hat, war von einem angesehenen Bürger biie?uch zu einem Stelldichein eingeladen worden und dieser Brief war ihrer Tochter in die Hände gefallen. Letztere war im höchsten Grade empört s und beschloß, d &i Liebhaber ihrer Mutter eine derbe Lektion zu ertheilen. Zu diesem Zwecke engagirte sie einen jungen, strammen Burschen, der in Frauenkleidern zu dem Nendez vous-Platz ging und dem Liebhaber eine furchtbare Tracht Prügel verab reichte.' als dieser zärtlich zu werden begann. Anstatt nun den Mund $u halten, strengte der Geprügelte n Strafverfahren gegen die Tochter seine: Dulcinea an. Daß die Sympathien der Bevölkerung vollständig auf Seiten des junacn Mädchen sind. be. darf wohl kaum besonderer Erwähn nung. ' , 'Der auf allen NennpZahen'qlZ Cassirer eines Buchmachers bekannte Alexander Waitzfeldcr. der früher ein ebenso bekannter PharaoSpZelhälter war. ist in New York an Blutvergisiung gestorben.. Wie alle Cassirer von Buchmachern mit dem Namen Dan" belegt, hatte Waitzfelder den Namen Shecncy San". Er starb an der Eigenthümlichkeit, die Banknoten beim Auszählen imMunde zu halten. Bor circa 6 Wochen biß Waitzfeldcr sich in die Lippen, nahm aber immer wieder die schmutzigen Noten in den Mund. Die Lippe schwoll so an, daß er Dr. Jrving aufsuchte, der auch die Geschwulst curirte. Danach verletzte sich aber Waitzfeldcr am Bein, durch die vom Munde aus erlittene Blutvergiftung schwoll auch das Bein furchtbar an, Waitzfelder wurde in's Presbyterianer Hospital gebracht, wo er seinen Leiden erlag. Wieder ein Dämpfer auf den Enthusiasmus der Leute, welche sich der vielbesprochenen Lieinhart'schen Südsee - Expedition behufs Ansiedelung unter den chokoladenfarbigcn Schönen auf einer der .männerlosenInseln der St. Johns Gruppe anschließen wollen! In San Francisco ist - nämlich die amerikanische .Barke Mg Bonanza", Kapitän Bergmann eingetroffen und ihre Ankunft rst we gen der bevorstehenden Abreise der Reinhart'schen Südsee - Expedition in sofern recht interessant, als diese Barke das erste Schiff ist. welches feit vielen Jahren an den St. Johns-Jnseln angelegt hat, deren eine die Colonisten als Reiseziel im Auge haben. Was die Mannschaft darüber zu erzählen weiß, dürfte für die Colonisten wenig ermuthigend klingen; es sei denn, daß die Thatsache, daß auf diesen Inseln ein erstaunlicher Ueberfluß an weiblichen Wesen herrscht, für sie von hervorragender Bedeutung ist. Die Mann schuft ist der Ansicht, daß Reinhart und seine Leute es nicht unternehmen sollten, sich dort anzusiedeln; denn selbst wenn die .Jungfrauen von Et. John-die hauptsächlichste Zugkraft für die Colonisten sein sollten, werden die selben von den Schönen durchaus nicht entzückt sein. Diese holden Wesen" altern sehr sckntll und sind dann nichts weniger als schön. Außerdem werden sie als hinterlistige Kreaturen geschil dert, denen ein saftiges Stück Menschenfleisch über LiebcSsaoüre geht. Ferner sind die Inseln absolut nicht zum Ackerbau geeignet und bieten durchaus nichts, was Weißen den Aufenthalt auch nur erträglich machen könnte. Außer der Kokusnuß gedeiht nichts dort, und diese und Fische bil. den -die einzigen Nahrungsmittel, mit denen die.. Ansiedler fürlieb nehmen müßten. , nie vielen EisenbahnDiebstähle bilden bekanntlich eine stän dige Klage des in Italien reisenden Publikums wie der 5)andelstreibenden. Neuerdings ist man denUrhebern einez solchen Diebstahls auf die Spur gekommen, und zwar sind die Diebe keine anderen Personen, als das Zugspersonal selbst. Ein Güterzug führte in einem Wagen vier Sacke Kaffee mit. An der Station Battaglia fand sich, daß an einem Wagen das Blei abgemacht sei, und eine Untersuchung eraab. daß die vier Säcke Kaffee fehlten. Eine weitere Untersuchung führte zur Entdeckung vereinzelter Kaffeebohnen länas des Bahndammes sowie -von
DerzkrankheU geheilt.
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Zsislenn ein wohlbekannter Prediger nach jähre langem Seiten an Herzkrankheit gehellt toitb. Nimmt (3 uni rtit wunder, daß er diele Thaisache zum Nutze anderer bekannt macht. Ehrtt. I. P. Smith. 10 Fulton Str.. Ballimore. Md.. schreibt unS: .Jahrelang litt ich en einer heftigen Herzkranl heit. Ich gebrauchte Tr. MileS' New Heart Cure und mein Herz ist jetzt in bester Ordnung. Kürzlich wurde ich von andern Krankheiten heimgesucht. Ich verspürt ein Summen, ein schmerzhaftes Sefühl an meinem Ober und Hiuterkops. Wenn ich fünfzehn Or. MU Minute Ui rourde ich schier , . roild; in meinen Veiaen der iiearc vure ss?t. i,k, Restores Health.... Jucken, so dafz ich nicht stille sitzen konnk. In diesen Ver hültnissen besorgte ich mir und gebrauchte Dr. Mikr kestorUv Nervln und die Folgen waren aunderbar. Ich empfehle Ihre Mittel allen Leidenden. Dr. MileS' liemoclteg werden von allen Apothekern unter genzisser Garantie Verkauft. Wirkt du erste Flasche gar keine Vesierung. so wird daS (veld zurück erstattet. Deutsches Buch mit Beschreibung de Her nlrnd der Nerven wird auf VertanZea frn zuge DR, MILES MEDICAX. CO.. Elkhart, Ind. Spuren, die den Eindruck macylen, wie wenn ein Sack am Boden geschleift worden wäre. Diese Spuren führten zu der Wohnung eineö BahnWärters, der nunmehr in gerichtliche Verhandlung genommen wurde. Das Ergebniß war, daß man bei einem Kaufmann den gestohlenen Kaffee fand und daß das ganze Personal deS Zuges verhaftet wurde, weil es im Einverständnis war und den Zug unterwegs hatte halten lassen, damit der 5affee bequemer ausge!ad:n wer den konnte. Ein recht sonderbarer Prozeß wird sich demnächst vor dem Troppauer Gerichte abspielen. Sechs Mädchen, Töchter angesehener Bürger, sind' des Betruges angeklagt, eines Betruges, den sie aus Eitelkeit, aus Sucht nach Putz, Tand und LuzuS begllngen baben. Ein hoher Staats funltionär erhielt vor Kurzem einen Brief, in dem ihn die Hauptdarstellerin deZ Troppauer Theaters um einen Geldbetrag bat, dessen sie zur Anschuß fung der für eine neue Rolle nöthigen Toiletten bedürfe. Der Beamte. Galanthomme durch und durch, legte in der That eine größere Hanknote nebst semer Visitkarte in ein Eouverthinterlegte dasselbe aber nicht, wie ersucht wurde, poste resiunte, sondern ließ es der Schauspielerin persönlich überreichen. Diese, dzr es nicht elngefallen war. Jemanden um Geld anzugi'hen. stürmte empört zu dem Absender und verlangte Satisfaction für die ihr anscheinend angethane Beleidigung. ,Man forschte der Sache nach und es wurde , eruirt, daß sechs Mädche.l der Troppauer Gesellschaft auf den Namen von Schauspielerinnen hin tiit ganze Reihe ähnlicher Briefe an rcrschiedene Herren geschrieben und auch ganz ansehnliche Summen erhaln hatten. Mit dem Gelde bestritten die Mädchen ihre Toilettenbedürsnisse. Salzfluß tritt oft auch bei kaltem Wetter, die innere Hand ergreifend und andere Körperiheile Hood's Sarsaparilla, der große Blutreiniger heilt Salzsluß. Hood'S Pillen wirken vorzüglich nach der Mahlzeit und kuriren Kopfweh. 25. Der New York Store, ((Ztabliri 1853.) Agentm für Buttericks Muster. Kleiderstoffe. Heute singen wir an unter unseren Winterneuheiten auszuräumen. Wir haben Reduktionen gemacht, die Jeden interessiren werden. Alle 51.50 Winterneuheiten, jetzt 98c. Alle $1.00 und $1:25 Winterneuheiten, jetzt 63c. Alle 75c und 83c Winterneuheiten, jetzt 49c. Alle 49 e Winterneuheiten, jetzt 29c. Alle 39c Winterneuheiten, jetzt 15c. Alle 20c Winterneuheiten jetzt 9c. p rn rm"1 nnin mm W r1' wwn ILUU 1 iLJIi
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