Indiana Tribüne, Volume 20, Number 119, Indianapolis, Marion County, 16 January 1897 — Page 2

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Znvicma Arivüne.

Erschein! Täglich und eotnäag. Die tägliche .Tribüne' rostet durch en Xrlget J Cent per Woche, die GonntaaSsXri'ftftse"! Cents pcx Woche. Seide ufacr IS Cents f kci tt Cents pn Vtoit&t. Per Poft auSerhali dn ftttbt beschickt t orauZbt,khlns P p Lhr. Oftut IQ Lüd ladama Ltratze. Indianapolis, Ind., 16. Januar 1897. .MBgMMaaMBBBBMM Wew im Weihen Haust. Seitens der Woman'ö ChnftZan Temperance Union" ist der Welt mit apodiktische: Gewißheit verkündet worden, bafe naä) dem Amtsantritt des Präsidenten McKinley im Weißen Hause wiederum eine Wasserregime, wie es unter seinem Vorgänger HayeS herrschte, inaugurirt werden wird. Aller Wahrscheinlichkeit nach ist die Prophezeiung nicht blos verfrüht, son dern sie wird sich auch wohl als unzutreffend erweisen, da Herr McKinley selbst durchaus nicht auf das Wasserevangelium schwört, wiewohl er höchst mäßig ist. Präsident Cleveland ist in dieser Hinsicht ein echter Amerikaner, da er den feinsten Weinen einen guten Whisky vorzieht, der auch sein steter Legleiter auf seinen zahlreichen Jagdund Fischausflügen ist. Herrn Cleve land's Amtsvorgänger, Präsident Harrison, wußte auch einen guten Tropfen zu schätzen, wenngleich er sich nur h'Zchst selten mit einem solchen regalirte. welche Thatsache, ihn übrtgens nicht hinderte daß er eines schönen Tages auf einem Jagdausfluge ein Schwein für ein Reh ansah und demselben den Garaus .machte. !Präsident Arthur .hatte nicht blos eine feine Zunge, für. alle Bacchusgaben, sondern er verwendete auf die Versorgwig seines Kellers auf große Summen. Er war ein Epicuräer, dessen höchstes Vergnügen darin bestand, verwandte Seelen zu kleinen, aber exquisiten Diners daö Weiße HäuS einzuladen, bei denen es sehr hoch her ging. Noch heute gibt es in Washing ton Feunde von ihm, welche vor. Ver anügen mit der Zunge schnalzen, wenn vi: Rede auf jene Tafelgenüsse kommt. Aebnlich veranlagt wie Arthur war Präsident Garfield. allein dieser mußte sich die Tafelfreuden versagen, da er sehr viel von der amerikanischen Nationalkrankheit Dyspepsie zubleiben hatte. Speiste er in .Familie, so kam kein Wein auf den Tisch, wohl aber bei officiellen Diners. In einem Nonplusuttra von Wassersimpeln gefiel sich die Gattin des Präsidenten HayeS uno da dieser in dieser Hinsicht vollständig unter dem Pantoffel stand, war unter seinem Regime der Wein im Weißen Hause vollständig verpönt. Der damalige Staatssecretar Evarts pflegte zu sagen, daß auf den Banketts im Weißen Hause .Wasser floß wie Champagner. Was er v,n ' dieser Wassersimpelei hielt, brächte er nicht selten in drastische.r Worten zum Ausdruck und auch der Frau Hayes aegenüber sprach er in der Beziehung frei von der Leber. Ehe Präsident HayeS daS erste officielle Dirvr gab, hatte Evarts mit der Gattin des Prästdenten eine Unterredung über die Weinfrage und er wies darauf hin, daß die ausländischen Diplomaten nicht gewohnt wären, bei solchen Gelegenheiten Wasser zu trinken. .Es ist mein Diner und ich werde keinen Wein seiviren", erklärte Frau Hayes seinen Vorstellungen gegenüber. .Aber. Madame-, replicirte der Mi. niste?, es ist nicht Ihr Diner. Dasselbe wird aus den Fonds des StaatsDepartements bezahlt und ist daher mein Diner.Frau Hayes gab auf diese Vorfiellangen nichts und die Folge war, daß Hasser, floß wie Champaaner-, zum roßen Gespötte der Vertreter der fremden Mächte. . Gen. Grant's Schwäche für einen guten Tropfen ist historisch, allein er tränk nie im Uebermaß, so lange er im Weißen Hause war. Daß Präsident Johnson bei seiner Jnauguration einen riesigen Haarbeutel hatte, steht mit absoluter Sicherheit fest, und eö leben noch Augenzeugen. der. Affäre. Am Morgen der Inauguration kam Johnson mit seinem Arzte wenige Zeit vor Beginn der Ceremonie in; daS Capitol und später begaben sie sich in daS Bureau des Col. John W. Forna, der damals Staatssekretär war. Johnson, der blaß und krank aussah, fragte den Letzteren, ob er nicht Whisky bei der Hand hatte, und dieser holte darauf eine Flasche nebst einen Pokal. Johnson bediente sich selbst und war bald vollständig angeheitert. Nachdem er im Sitzungssaale des Senats den Amtöeid abgelegt hatte, 'hielt er eZ für angezeigt, ein jedes Mitglied mit einer kurzen Ansprache zu regaliren Zum Staatssecretär Seward sagte er unter Anderem: Und . ich bin hier, Herr Staatssecretär, n Ahnen zu ja am, daß ich em Plebejer bin, ein Mann deZ Volkes, und ich bin stolz darauf!" Dann sprach er noch allerlei Unsinn. Im Uebrigen that Johnson nur selten deö Guten zuvizl. - In alten Zeiten herrschte im Weißen Hause große Sastfreukldlichkeit. doch kam diese Sitte unter Präsident Van Buren ab. , Unter Jackson'ö.Regime jjambe das, souveräne Volk.daZ sich ju öeN öffentlichen Empfängen einfand, mit Punch bewirthet, der in mächtigen Kübeln servirt wurde;, wiederholt kam es vor. daß ein. Kübel umgeworfen wurde, so ))aß sich die berauschende tzlüssigkeit'über Möbel und Teppiche ergoß. Unter Präsident Madison, der selbst wenig trank und' viel auf pompöses Ceremoniell hielt, gab ti bei officiellen Diners exquisite Weine in. Fülle, so daß die. Gäste sich keinen Zwang aufzulegen brauchten ; er selbst aber pflegte seinen Wein stets mit Wasser zu mischen, um stärkeren Trinkern Bescheid thun zu können. Die drei ersten' Präsidenten ließen e3, der Zeitsitte gemäß, nicht an Wein auf xzx Tische fehlen. Qeit dem Beste!

Yen unserer glorreichen Republik hat also nur während des Regime dtt Frau HayeS die Wassersimp:lci im Weißen Hause souverän geHerr -cht. Im Interesse der Seeleute.

In keinem Lande der Welt sind die Seeleute auf Rosen gebettet, nirgendwo aber ist der Matrose derHandelsmarine in so hohem Grade der Willkür der Rheder wie der Schiffsofficiere preisgegeben, wie in den Vereinigten Staaten. Vor etwa 60 Jahren gelangte im Congreß ein Gesetz zur Annahme, welches jedem amerikanischen Schiffsofficier. der aus Böswilligkeit. Haß oder Rache und ohne gerechte Ursache- einen Seemann schlagt, verwundet oder in ungewöhnllcherweise straft, eine Geldbüße von nicht über $1000 oder Gefängniß von nicht über fünfJahren androht oder . beide Strafen zugleich auferlegt. Allein dieses Gesetz rnhindert nicht, daß brutale Osficiere ihreMannschafien . ungestraft mißhandelt, denn der Gemißhandelte muß den Nachweis führen, daß Bosheit. Haß oder Rache" dasLeitmotiv gewesen, und dies gelingt nur in den seltensten Fällen. Die Annullirung dieser anstößigen Bestimmung bezweckt eine Bill, die im Hause zur Annahme gelangt ist, und eine Gefetzvorlage. die Strafen für jeden Schiffsofficier. der einen Matrosen schlägt oder verwundet, ohne gerechte - Ursache einsperrt, !n unaewohnlicher Weise bestraft oder ''die Entziehung der nöthigen Nahrung anordnet. Auf Veranlassung des Schlfffahrts - Commissars ßfm berlain sind der. Hausbill mehrere Bestimmungen hinsichtlich der Strafbefugniß einverleibt und dem Bundes Schatzamt zum Erlaß her nöthigen Regulationen Befugnisse ertheilt, die denjenigen der englischen Handelskam mer ahnlich sind. Aller Wahrscheinlichkeit wird in der aeaenwartiaen Session des CongreZses einGesetz mt Annahme gelangen, durch welches, die traurige Lage der Seeleute einigermaßen gebessert wjrd, Vor dem Hauscomite' für Handelsmarine und Fischereien und dem Senatscomite für Handel haben Vertreter der Rheder bLrsen.'Capitänsv'ereine, sowie Matro senvereinigungen ihre Depositionen ge macht und auf Grund derselben sind die Bms, welche beiden Hausern vor liegen, formulirt worden. Das Se natscomite will den bisherigen Grund satz, daß die Beurtheilung der Seeleute zu Freiheitsstrafen wegen bürgerucher. oder geringfügiger Disciplin vergehen ohne das Ermessen des Ge richts erfolgen muß. umstoßen und den BundeZnchtern größere Autorität ver leihen. 'Auch nimmt sich der Gesetzen! Wurf des Senats in wärmerer. Weise solcher Matrosen an, welche zum Aus tritt aus dem Dienste gezwungen wer den. Jetzt haben die Seeleute in sol chen Fällen nur Anspruch .auf . einen Monat Lohn, in Zukunft aber sollen sie nicht nur diesen. Lohnbetrag erhal ten, sondern die Schiffsführer werden auch verpflichtet, den entlassenen Leuten ändere angemessene Beschäftigung zu verschaffen. Ferner enthält die Vorläge Bestimmungen zum Zwecke der Beschleunigung von Prozessen, in de nen es sich um Lohnstreitigkelten har delt, und macht die Anforderungen an die Seetüchtigkeit der Schiffe, die den Matrosen zu überweisenden Schlaf räume u. s. w. weitergehend als jetzt. Der größte Unterschied zwischen der Senats und der Hausbill liegt in den Strasoeflimmungen wegen Desertion u. f. w. . Dieselben sind jetzt überaus streng. Ein .Matrose, der von seinem Schiff desertirt, kann mit Gefängniß bis zu drei Monaten bestraft werden, und verliert sein Eigenthumsrecht an seine zurückgelassenen Effekten, sowie Anspruch auf verdienten Lohn. Wer nicht an Bord des Schiffes, auf welchem er Dienste genommen hat,- geht, hat Gefängniß biö zu emem Monat zu erwarten, und wer dies zu thun verweigert, nachdem die Seetüchtigkeit o?S Fahrzeuges festgestellt worden, kann m s Gefängniß geworfen werden, bis er den doppelten Betrag aller Vorschüsse nebst den erwachsenen Kosten abgetragen hat. Auf Ersuchen der Matrosenunion besteht nach der Hausbill, die Strafe wegen Desertion in .dem Verlust des Anspruchs auf verdienten Lohn und, in' gewissen Fällen des EU genlhumSrechtes an die persönlichen Effekten ; die Senatsbill dagegen hat d'ie Freiheitsstrafe beibehalten, dieselbe aber aus 30 Tage reducirt. Eommissar Chamberlam hat ferner auf das Dringendste empfohlen, daß Richter der Deseriwn angeklagte Matrosen straffrei entlassen sollen, falls diese gerechtfertigtes Mißtrauen gegen ihre Officiere oder Kameraden gehabt oder aus guten Gründen ihr Schiff für seeuntüchtig gehalten haben. . Er. ist auch 'füt Ansicht, daß. die Leute, welche sich mit dem Heuern von Matrosen befassen, der Aufsicht der Bundesbehörden unterstellt und licensirt werden sollen, wie dies jetzt mit denZollhausmaklern geschieht. . Wenngleich in die in Obigem kurz skizzirten. Gesetzentwürfe, nicht alle berechtigten Forderungen der Seeleute aufgenommen sind, fo bedeuten sie doch einen bedeutenden Fortschritt und sie werden" hoffentlich dazu dienen, daß den, Matrosen der Handelsflotte daS ohnehin schwere'Dafein wenigstens eiwas erleichtert wird. . . - y i i Giiat der 1 irä6 ourger umversttat yatte den lothringtfchen Studenten Frangois wegen pövelhäften BerhältenS gegenüber dem altdeutschen Studenten .Martin relegirt. Drek Swdenken überreichten im Namen einer Anzahl von Commilitonerz.ejnEinspruckadresse an dm Rector. versicherten aber in der ihnen gewährten Unterredung mit dem Rector, daß sie inunaenauer .Kenntniß der Sachlage gehandelt hatten, und zogen darauf den Protest zurück. Hierauf überreichten zwei' ändere ' Studenten Namens einer größeren Gruppe von Studenten dem Rector einen erneuten Protest. Diese 'beiden wurden nun ebenfalls relezirt. v , .,.. - .. . ... .

Fischfang von erhabenem Ttano puut. . Ein echtes Florida' Geschichtchen erzählt neuerdings ein Nordländer, welcher es sich mehrere Monate , im centralen Theil Floridas hatte wohl sein lassen. Er möge hiermit selber das Wort führen: Jobnnie-. rief eines Nachmittags

meinem Gastgeber fein rosiges kleines Weibchen von der gaisblattbewachsenen Veranda aus zu, wenn Du Fische zum Abendbrot haben willst, ist es jetzt Zeit, auf den Baum zu steigen ! Das war für meine Ohren eine gar sonderbare Mär. Ich habe schon nach allen Arten von Fischen, und mitunter an ziemlich ungewöhnlichen Stellen, gefischt, aber noch niemals hatte ich davon gebört. daß man auf Bäumen steigt, um Fische zu fangen. Doch ich wollte mich durch keine Frage blosstellen. John antwortete auf jenen Ruf :.iit . einem lässigen .All right über die Schulter zurück, und ich ging mit ihm .an den frostgeschwärzten Orangenbäumen vorbei, über diePlantage hinaus und naj einer dämmrigen Stelle, wo Cypressen und PalmettoBäume anmuthig in einander überzuwachsen schienen, und ein Bach.' der nur von einem einzigen Baumstamm überbrückt war, in gewundenem Lauf dahinfloß. Irgendwo unterwegs griff John seine Angel und eine Kanne voll Fischkoder auf. Endlich erreichten wir den Saum der Bayou. Träge M gatoren schwammen nicht weit .von uns oder guckten aus 'den Schlammbetten in dem Binsenröhricht, setzten sber, sobald sie fahen, daß wir keine Flinten 'hatten, ihr süßes Nichtsthun ganz ungenirt fort. Ein Rtiher sloa mit mächtigem Flügelschlag auf, ließ sich aber bald auf einem benachbarten Baum wieder nieder. Zu meinem Entsetzen' sah ich auch eje Moccasinschlänge sich aus einem ' trockene. Baumstamm in daö Wasser wälzeq und bemerkte noch allerhand, daS mir gar nicht geheuer für eine solche ,ruhige Beschäftigung, wie daö Fischfangin, erschien, Aber mein Gastwjrth ljeß sich keinen Augenblick stören oder ga? aus ' der Fassung bringen. Lächelnd ging er voran nach dem Fuße eines großen Baumes, welcher über das stille GeWässer her Bayozz überhing; eine Art Treppe aus Brettern führte djksen Baum hinauf, und oben im Wipfel erJ reichten wjr eine regelrechte, wohlbefestigte Platform, die von der dichten Moos - Draperie benachbarter Aestk und Zweige lieblich beschattet wurde. Hier ließen wir uns nieder, im Gefühl vollkommener Sicherheit, John warf seine Angelschnur aus, und in etwa einer halben Stunde hatten wir Fische genug . für ein reichliches Abendbrot'. Ich konnte es mir nicht Aersagen. mir Johns Flschgeräthe zu borgen und die Geschichte ebenfalls zu versuchen; sie glückte vortrefflich, und nicht die geringste Störung kam dazwischen, während unten das Ufer und das Wasser von einer Beschaffenheit sind und eins Bevölkerung haben, daß sich thatsächlich nur daö Baumwipfel-ischen-hier empfiehlt. Im CrdnüsseMagazin. Es ist eine malerische. Scene, die sich öfter in Lagerhäusern unseres Südens bietet, wenn Erdnüsse oder Peanuts sortirt werden. Auch diese Arbeit wich sehr im Großen verrichtet. Die Säcke mit den Nüssen werden erst von eisernen Greifarmen erfaßt, welche aus einev endlosen Kette hervorstehen.und nach dern fünften Stockwerk desLagerhauses hinauf befördert. Hier werden sie gewogen und dann in großeBehälter entleert; aus diesen fallen die Nüsse nach dem nächsten Stockwerk hinab in Cylinder, welche 14Fuß lang sind und sich rasch umdrehen. Durch die. entstehende Reibung werden die Nüsse von der Erde befreit, die ihnen noch anhaftet, und sie kommen glänzend - weißgelb wieder heraus. ' Aus diesem Stockwerk' fallen sie wiederum durch Schütten oder Rutschqänge in das dritte und interessanteste Stockwerk hinab. Man stelle sich Reih:n langer und schmaler Tlsche yor, deren jeder der Länge nach durch dünne, 1 Zoll hohe Holzstreifen in drei Theile abgetheilt ist; auch der Rand des Tisches ist von solchen Holzstrelfen umgeben. Reihen wollköpfiger Mädchen und Frauen stehen' an den Tischen entlang, munter schwatzend. Ueber t den der Tisch . Theile ist ein Streifen dlcken weißen . Segeltuches , gebreitet, welcher sich unaufhörlich von derMündung eines Rutschganges, nach einer Oeffnung zu bewegt, die am äußeren Ende des Tifches abwärts führt. Diese beweglichen Segeltuch - Bänder, welche ungefähr einen Fuß dreu sind, werden die Auslese - Schürzen" genannt. An de.äußern Schürze jedes Tisches (auf beiven Seilen) kommt em dunner Strom Erdnüsse von der Schütte herab gelaufen, langsam, aber beständig, und die Negerweiber haben nun sehr rasch, von beiden Seiten zugreifend, die weniger outen und weniger schönen Erdnüsse, w!e sie Vor ihren. Auen vorÜbergehen, herauszulesen und in die mittlere .Schürze- zu werfen. Dazu gehört nicht nur eine' flink: Hand, sondcrn auch ein scharfer und wohlgeübter Blick. Manche sind aber so vorzüglich eingearbeitet, daß sie dieses Werk fast nur mechanisch verrichten. - Die Erdnüsse von den äußeren Schürzen fallen hinab bis in das erste Stockwerk, diejenigen von der mittle ren Schürze aber nur bis rn den zweiten Stock, wo sie auf ähnlichen Tischen eine nochmalige Auslese derselben . Art durchmachen. Die besten darunter bilden die zweite Gattung, ' alle übrigen die dritte Gattung. Letztere kommen überhaupt nicht in den Schalen zu Markte, sondern werden sofort in eine Maschine bracht und enthülst; die Kerne werden an Zucker-waaren-Fabricanten -verkauft, während die Hülsen abermals zermahlen werden . und . noch . immer als Vferdefutter nujbar sind. .

XU Dichtigkeit und dtts Gewicht der Erde.

' Eme' wichtige Untersuchung, deren Anfänge bis zum Jahre 1884 hinaufreichen und 'die nichts Geringeres als die gen:e Bestimmung der mittlern Dichtigkeit der Erde durch Wägungen zum Zweck hat, ist von Professor Franz Richarz und DrOtto Krigar-Menzel mit Erfolg vollendet worden. Die Ergebnisse dieser großen Arbeit wurden unlängst der preußischen Academie der Wissenschaften- vorgelegt. Die Methode. die in ihrem Princip zuerst von Professor Jolly vorgeschlagen und angewandt wurde, ist kurz folgende. Man denke sich eine empfindliche Wage, die auf einem Tische steht und über deren Schalen sich Drähte hinziehen, welche durch Oeffnungen in der Tischplatte hindurchgehen und mehrere Meter lang sind. An den Endpunkten dieser Drähte sind ebenfalls Schalen befestigt, die also dem Endpunkte näher sind als die obern Schalen. Es zeigt sich nun, daß ein Gewicht, welches auf eine der untern Schalen gesetzt wird, von der Erde stärker angezogen wird, als wenn es sich auf der obern befindet. Dn Gewichtsunterschied ist deutlich nachweisbar, und er wird noch größer, wenn man unter die untere Schale eine schwere Masse, z. B. eine Bleikugel, bringt. Nach diesem Prinrip haben Professor Richarz und Dr. Krigar-Menzel ihre Beobachtungen angestellt, ' doch brachten sie bei den Gravitationsbestimmungen hie schwere Masse nicht unter der tiefern Schale, sondern den obern und untern Schalen an. 'Um möglichst genaue Ergebnisse zu erzielen, war die Benutzung einer ungewöhnlich schweren Masse erforderlich. In entgegenkonzmendster Weise hat das königlich preußische Kriegsministerium den beiden Forschern eine solche Masse in Gestalt jineZ Bleiqnantums von 100.000 Kilogramm Gewiäzt ' ' ?us ter' (schütz gießerei'in Spandau zur Benutzung gestellt. Sie bildet einen nahezu würfelsörmigen Bleiklotz von fast 9 Kubikmeter Inhalt, der' den zwischen dem obern und untern Schalenpaar vorhandsnen Platz auf einen kleineil Spielraum afailf. Die Verbmdungöstangen der obern und untern Wagschalen gehen durch röhrenförmige Aussperrungen 'in der Mitte deS Klotzes hindurch. Durch die Anwesen heit dieser asoßen gnnehenden Masse erscheint die Schwere am Ort der obern Wagschalen, um die Attraction y;r Bleimasse vermehrt, am Ort der untern um dieselbe vermindert, Durch passend angestellte Wägungen mit und ohne Vleiklotz läßt sich die Attraction des letztern. befreit von den ungleichen Wirkungen der irdischen Schwere über und unter demselben mit großer Genauigkeit ermitteln. T.'e Art und Weise, . wie die AttractionSbeschleuniaung der Vleimasse für die obern und untern Wsgtsck'alen berechnet wurde, und wie von deks ermittelten 'GravZ-, tationsconstanten mittels eines einfachen mathematischen Ausdrucks auf die mittlere Dichte der Erde geschlossen wird. Znteressirt nur den Fachmqnn. Hier, genügt es. .das Ergebniß der langen Beobachtungen und Rechnungen der beiden Forscher anzuführen. pas sich in derZahl 6.605 darstellt. Die Zahl bedeutet, däß die mittlere Dicht? des Erdballs 5.505 Mal so groß ist als .die Dichte des Wassers, oder daß die Erde ungefähr 5 Mal so schwer ist als eine gleich große Wasserkugel. Dieses Ergebniß steht in sehr guter Uebereinstimmung mit frühern von andern Beobachtern ' und auf andern Wegen erbaltenen Resultaten, aber' eS besitzt den Vorzug größerer Genauigfeit. Will man das in der obigen Zahl ausgedrückte Resultat zur Berechnung des ÄewichtS der Erde in Tonnen verwerthen, so hat man nur das Volumen der Erde, welches 2650 Millionen Kubikmeilen beträgt, mit dem Gewicht einer Kubikmeile Wasser (die 408.600 Millionen Tonnen schwer ist) und dieses Product mit 505.zu multipliciren. .Man erhält so als Masse des ganzen Erdballs 54.631 Trillionen Tonnen. Dieses Ergebniß ist bis auf ein Fünfhundertste! genau.-d. h. . die Erde kann um 57 Trillionen Tonnen schwerer oder leichier sein, als - die angegebene Zbl. Absolut gcnommen ist diese. Unsicherheit sehr groß, denn sie entspricht etwa dem neunfachen Gewicht aller irdischen Meere zulammengenommen ooer oem neoenten Tbeil der Mondmasse, allein Trillionen' Tonnen spielen bei der Abwägung von Weltkörpern keine größere Rolle als iTeniiaramme ' bei der Äbk,',,.'. VQTi jxiivgtummcir uuj cmci 'OlJCyen ...e 4.' Ute I,!5EellgrapWen. Humoreske von Tvra Tuncker. DaS tbürinaZsche Städtcken EllerS. dorf lag' tief im Schnee begraben; trübselig saß der. junge, zu künstigen Thaten autaeleate Telearavbist. der erst seit Kurzem .'auf . diesem eingeschneiten Posten stand, vor dem untyäjtigen Apparat in dem. niedrigen Postgebäude am Markt. . Die Belletristik der Leihbibliothek, des Städtchens war länast ausaelesen: der eigene lyrische Strom in dem'träL.. 'st,.ll. it'.'i! n . gen Beile unlyaliger langweile versiegt und " die Geduld ves iunaen Mannes so ziemlich erschöpft, als der Brave schließlich auf den Gedanken verfiel, daß. wenn der Apparat ihm Nichts zu sagen habe, er dem Apparat ktwaS sagen könnte, und zwar eineAnsrage an die nächste Station landemwärts. wie es dort mit dem Wintertchlaf stünde. j Die Rückantwort lief prompt und nicht ohne ein Körnchen Witz ein, so daß in unserem thatkräftigen Beamten die Lust , nach weiterer Drahtunterred'una' reae ward und in. den beiden so lange stumm 'aeblieb'enen - Avvaraten hüben' und drüben plötzlich' eine Wech selwirkung entstand, wie sie sonst nur ein erschütterndes Nö?s,n,n,, - . W ode? eine ' drobende volitifck ßrm ÜtHairnn' fvv?i, i. rriv. i" y vfl4VHkyvu UV V9iU.IV. fit - yrst die-v-J der Srt: ßß. j

I

Mle Scylußstunde gab nah ictzic Wort, unter dem indeß eine Fort-stu.-folgt- stand, was am nächsten Namittag in den Dämmerungsstunden auf's prompteste eingelöst wurde. Von den Gemeinplätzen wurde heute genau wie in der Gesellschaft, wenn sich zwei einander sympatische Menschen zum zweiten Mal begegnen, zu Persönlichkeiten übergegangen. Von Ellersdorf aus kam die erste persönliche Anfrage. Wie lange schon im Dienst?" Fünf Monate. Und Sie?" Ebenso viel Jahre. Sie Neuling. Alter?" Im Mai achtzehn, und Euer Wohlgeboren?" Vierundzwanzig. Name?" Gemeiniglich Hans genannt." Genügt nicht. Erbitte vollen Vorund Zunamen." Auskunft entschieden verweigert." Oho, werde mit autem Beispiel vorangehen Walter Rietz." Grüße Sie, Walter Rietz. bleibe bei meiner Weigerung. . Schluß für heute." Walter Rietz war so ärgerlich, daß er am nächsten Nachmittag brummend vor seinem Apparat sitzen blieb, ohne die Unterhaltung auf's Neue zu beginnen. Drüben schien man leichtlebigeren Temperaments zu sein. Gegen sechs Uhr schlug das Zeichen an. ' Wie geht's? Noch böse LLoher wußte dieser kleine Racker von College, daß man hose gewesen. Walter Rietz lachte wider Willen, und ehe er sich'S versah, war die Antwort drüben. . Keine Spur. Wollen plaudern. Wenn nicht Name, so doch Personalbeschreibung. ' 150 Centimeter, militärfrei, ischwarze Haare, kurz geschnitten, blaue Auen, Handschuhnummer 6." Walter Rietz lauschte starren Blicks. lötzlich schien ihm ein Licht aufzugeen. Warte, kleine Krabbe, Dich wolen wir kriegen!" Personalbeschreibung unleserlich. Schadet nichts. Mal in Person hermachten. Sonntag Abend dienstfrei. Renpezvous m A." Leider nicht dienstfreie Aha! sagte Walter Rietz schmunlnd. ' Dacht ich's doch. Sie .muß übrigens eine reizende kleine Kröte sein. Schwarzes, kurzgeschnittenes Haar, blaue Augen, Handschuh iZz. Am nächsten Tag war Walter 'in den unbekannten Collegen" regulär versieht. ' Das erste Telegramm, dq3 Ellersdorf am nächsten Myrgm verließ, lautete: Wie geht eö Ihnen, liebster HanS, hoffentlich ernt?" Und sein Herz klopfte ihm bis in den Hals hinauf, als die Antwort eintraf: Sehr gut. lieber 'Walter. Hoffe von Ihnen haZ' Gleiche. Gruß." Der Apparat schien den elektrischen fluf ibn-überfragen zu haben so heiß lief's ihm hei diesem Gedanken vom Herzen aufwärts bis in denSchei it1 lTnh frnrm r stA dMmnsfi trrf-l v w Wmn dieser Kobold kein Weib war L?em. länger trug er diese Ungewißhei niü,t. Sind Sie ein Weib?" . Ich werde Hans genannt!" Die Antwort machte ihn rasend. Jch hasse Sie! Ich nicht, im Gegentheil. Das Geaentbeil von van wai Liebe, unanfechbar logisch. Liebe, Mem Gott wenn wenn Liebst Du mich. Hans?" Seine Hände flogen, als die Ant Wort kam: Das sollten gute Colleges stets thun." Wollte sie ihn denn um den letzten ylest von Verstand bringen. ,Nlch a!ö College, als Weib, als mein Weib?" Er wartete auf die Antwort, eine stunde, zwei Stunden, den ganzen düstern Nachmittag, der Apparat regte sich nicht. Bureauschluß, eine schlaflose Nacht. Gegen Mittag hielt's ihn nicht länger. Er beschloß, , Alles daran zu letzen, um emen Tag Urlaub zu erhalten. Aber vorher galt es, ihre Vergebung für seinen allzu kühnen Schritt emzuyolen.. , Veraeben , Sie. Sans!" ' Mein Gott, wie lanae die Antwort 'ausblieb.; Es .konnte doch auf der linken quelle nicyrs vorlagen, kzzid lich! ; . ; ; ' ifiSnaft aesckeben " .M. r & 7 ir . c . Er jubtlirte auf. Nun konnte noch Alles gut werden. Wenige Minuten später .lief eine zweite Depesche von viuoen em. . . " Vergak. Moraen dienstfrei.". Diefer Racker, dieser entzückende JC0D01DI : - Sollte er'ö noch einmal .wagen ? em utylgen gehört noch immer die Welt, und der Wagemuth brannte ihm in allen Andern. . '-"''.'. -Nein' Standesamt. Saae ia" .' Nun' war'S hinein nun drüben .. nun piauverte es , der. schnelle g:schwaßige Drahi ihr in's kleine Ohr , i Der-Athem stockte' ihm.' Jetzt Mn,-,noch nicht, Es summte, und rläna ihm in den Obren, als ob tausend elektrische Drähte ihn umschwirren. .Da.. keine Täuschung ein Klingeln uyd. Knistern, und er lacht laut auf. dak eS das ßiimmw ssfit-r . ' fr mm im vlIHtT f Übertönte: ' Ja. Deine Johanna." L-iXP1 WntpPt- . Fräulein (eine Phozgraphie zeigend):, Hier bin w !velizcyii ayre alt!" Herr: Alle Wetter, da ist ja daS Bild älter wie Sie!" S5etaratfT4rff.Ti,itrfi jCJm Theater.) Aber waö machen Sie C n ni . . ? r . . - ' . .cnn ie pfeifen rn Ihrem eigenen mijui . - ' V7 . ?.. luas; j, icn reize nur ven WiderspruSSaeistdesVublikums'" . Kultur in Afrika. Haven Sie eine definitive Nachricht vom Tode kbres Onkel h,? $)sfrt gegangen ist?". Selbstverständlich: -ein Asrikareisender hat mir die Speise-, karte mitebrat!" I

vom zinixamt

Ein eigenthümlicher Fall von Somnambulismus ereignete sich in einem Erziehungsinstitute '. zu Brüssel. Die Schüler , hatten das Patronatsfest des Instituts . gefeiert und die Feier mit einer Theatervorstellung beschlossen. Als in der Nacht ein Aufseher den Flur der Schlafsäle entlang schritt, bemerkte er eine Gestalt im Nachtgewande, die eiligst in einem der Säle verschwand. Der Aufseher folgte ebenso geschwind nach und fah, in den Saal eintretend, zu seinem Entsetzen einen Schüler der zweiten Klasse, der, ein langes Küchenmesser zwischen den Zähnen haltend, sich über den Körper eines schlasenden Mitschülers beugte und ihn betastete. Der Bruder bemerkte sofort, daß der junge Mensch vollständig im Schlafe handelte. Er rief ihn mit seinem Namen an. worauf der Schla fende erwachte, aber sofort in eine heftige Nervenkrisis fiel. Die angestellte Untersuchung ergab, daß .der Schüler, der 16jährige Sohn eines Metzgers von Brügge, geträumt hatte, er habe das Geschäft feines Vaters angetreten. Er hatte sich im Schlafe erhoben, die Küche aufgesucht, dort das Fleische messer ergriffen und sich ylsdann in den Schlafsaal seine, Mitschüler begeben. Wahrscheinlich hat. das rechtzei tige Hinzukommen des Aufsehers ein gräßliches Unglück verhütet. Der Kranke ist sofort in ärztliche Behand. luna gegeben worden. Das sranZlZsisüe Äar. lament wird immer buntscheckiger und die Einförmigkeit unserer modernen Gesellschaftstracht in duser erl:uchtete.n, Gesellschaft wieder Einmal angenehm durchbrocken. 'Schon sitzt darin ein Senator in bretonischer Tracht und em Abgeordneter m der Artzeuervluse, jetzt wird gar der Erwählte des Volks von Pontarlter, Herr Dr. Grenier, seinen Einzug im weißen Burnus halten Wieser bekehrte sich wahrend emesAuf entHaltes in Algier zum Entsetzen se ntt Familie zum Islam und lebt auch nach der Rückkehr in die Heimath fireng nach den Vorschriften des Ko?ans. Alltäglich verrichtet er zum Gaudium dßrStrakenwaend die notb. wendigen fünf Gebete mit den dazu geyortgen Waschungen u. f. w. Er ha auch fchon acht seiner enaeren Lands leute zum Islam bekehrt, darunter mehrere Frauen.' Eine davon, ein Fräulein wollte itm durckaus M rathen, als er aber durchaus nicht auf lem.'ecy:. aus emen Harem ver zichten wollte, kamen ibr Bedenken. -JndemWobnbaus-de kürzlich verstorbenen Eommercienraths ... ern- c , ' juciijct All Nlllilnycim oracy euer aus und griff so schnell um sich, daß in Kurzem ..der ganze Dachstuhl in bellen Flammen stand. Zwei in einer Wachkammer schlafende Dienstmädchen konnten nur mitMühe gerettet werden. Wie Netter, em Kusermeister. Schutz leute u. A., hatten eineReibe von Tbü ren erbrechen müssen und die Mädcken inmitten des Qualms noch schlafend porgesunven. Dr. Wille, Chemiker aus Ludwissbasen. war ebenfalls n's Haus geeilt, verirrte sich aber und fand den Ruckwea durch die Flammen abae schlössen. Vom Dache aus wagte er dann den Sprung auf die Rettunasmatrake der Berufsfeuerwebr. t?r blieb völlig unversehrt. Die Polizei hatte die erstenFeuerruser wegen Ruhestoruna verhaftet und durck dieses Manöver den allgemeinen Alarm auch richtig so lange unterdrückt, daß es ca. 40 Minuten währte, bis die erste Svnke kam. W e r d a glaubt, daß das Geschäft des Embalsamlrens nur lm alten Egypten geblüht hat. der irrt sick aewaltia. Auck ietzt ernährt es noch seinen Mann recht anständig, wie dieser Tage eme Pariser Genchtsverbandluna bewiesen hat. Eins der Mitglieder der löblichen Zunft, daS . z-c-iim rts-r.,....i von einem sayriafngcn Ärofcyienluischer überfahren worden war und seitdem krank darnieder aeleaen hatte. klagte nämlich auf die Kleinigkeit von 4ü,(XX) Francs Cntjchavlgung. Der Richter machte den Mann natürlich darauf aufmerksam, dak die Summe kohl etwas zu hoch gegriffen sei. er aber erklärte, es. sei dies der äußerste Preis. Im Allgemeinen bekäme er 1000 bis LV00 Francs, für eine Einbalsamirung, je nach dem Stande und Vermögen der Verstorbenen, indeß sehr oft würde diese Summe erheblich r.f. rjc ii n uocicjrixic7i. d yaoe er sur ziam betta 4000. für den Könia von Bra Wen 5000 und für den König von Hannover soaar 10.000 Francs bekommen. . Der größte Theil seiner Kundschaft bestehe aus Amerikanern, die ihre Todten wieder in die Heiuath min:eyrncn ii-cl'.ten. . mm in Frei für jeden Mann. Die Methode einer großartigen Be? Handlung von MännerschVäche, Die Heilung bracht.', oachdtm alle? andere fehlgeschlagen. &mrrikaite rrartTfirtn flnS srimm wenn c;n .an an ncnfifcc SchivSch langsam kabln Ci4imtMt.t Cm &m. VI. Ul -rr . . . A r - W ' ' ' ' (WfllMt K V l.i..ir.i. I VI liuutn VBIllIUUngCH 9V CC(lt khmel schlimmer alt di Krqst Schmer, e lebt kk,n Aufhöre tu den seelische Leide bet Ta, oder acht. teung ist man säum veiantwortlich üx da, a an qta, iu unrnoaiica ; uns n lalAea Kuf i9ui. azmang wuxtt er xvrnoer diel aus dem ene dkk lchltchtliche Schwäch nmKeraemttke. h t rn v iiat gcjicui mhicc, ob er en lhälk, eine Cöti vs-ft )u nehme und so allen feinen Qualen ein yndezu mache, der, in Eingebung dk Himmel kam ih zu Hils in Gestalt einer Verbindung von rz wieder herslellie, sondern auch sein, schwachen, einge ichrumpslea örpettheile bik ,u ihrer. Natürliche,, dehnung und rast vn-sskkssnt: ad jetzt erklön er. das, jeder Mann, dn sich di rill ach, feinen Kasren llttS VfKr.tT. .4tt(.wW. V m 4TI.V. I ! -f t ncifn. sie rnaji aucin mnm auucnnni inciurn&hnt bäiu .,1 vi tciuvvf wunocrpo Ceanblttita stet habe kann. - i3tnn ich sag, .frei" I Mn ich absolut kostenlo4, da ich möcht, da, sed e lKÄAtm n... v.. .&r I. . lwvUMr . Mtfiu vwiim vefarung fkA bin fein BSilantSro. an s.r ia -it v.. Sntduftcnen: aber H iebt taufenbc uns Snn. mtLttt di seelische Oaaltn on geschiicht Mannbarkeit fiieioen uno ,vsor, cegnu adt ürde, konnte si, Jnur kinsolchee Heilmittel HkO.t ich heilt at. Man such nicht au,,uftden. i, ich ir leisten an, di veiUen Dreimarken ,n b Kt flP dt, tittheilnn, in rsenden, sondern man fchiif darnach und an wird .fahren , das, einig, f"" w w,,,j''i ,c voa,lrich nc.sicc koiten, ech CtraBgen für einig, ttalt nh sind ssd für di eisten son n ein Lebenleik ,I Slück bedeuten. . an sre:e a Kark I. OalKr, . l& afsnie vrnxlt. XaUaeio. Kli.. d dl r.?tkn. ir 1 " n . . . ' uituv, nfsuc cicui

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