Indiana Tribüne, Volume 20, Number 118, Indianapolis, Marion County, 15 January 1897 — Page 2
Zndiana Tribüne.
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Für uns in Ungarn sind die Zigeuner etwas weniger romantisch, als für die Aus lander; wir kennen sie genau als geniale Lumpen, die es mit der ehelichen Treue ebensowenig genau nehmen, wie mit der "ehelichen Zärtlichkeit. die wahre Virtuosen sind im Geldverthun wie im Gederwerbe?. für die aber ein beträchtlicher Besitz immer etwas weit Anziehenderes ist, als ein noch so schönes Weib. Ich will dem braven Primas (Primgeiger) Rigo durchaus nicht zu nahe treten und will gern annehmen, daß er eine Ausnahme seines vagabundirenden Stammes bilde; aber nach den Erfahrungen, die Andere mit Zigeunern gemacht haben, erschiene e? doch im höchsten Maße rathsam für die romantische Prinzes sin. wenigstens einen Theil ihres Äer mögens zu schützen, wenn sie nicht in Bälde Noth, Untreue und Schläge kennen lernen will. Aus den ungarischen Blättern, für welche die toman tische Geschichte natürlich ein wahrer Fund ist, läßt sich ungefähr Folgendes über die Prinzessin und ihren Her zensfreund zusammenlesen: Johann Rigo ist ein gewöhnlicher Zigeunermusikant, der Sohn armer Zigeuner aus der Ortschaft Pakozd bei Stuhlweißenburg. Hier hat der Held des Sensationsliebesromans im Jahre 1859, also vor siebenunddreißig Jahren, das Licht der Welt erblickt. Er hat einen schwarzen Schnurrbart und kohlschwarze Augen wie die meisten Zigeuner. In den Augen einer verliebten Frau mag er als ein hübscher Junge" gelten. Und daß die Prinzessin Chimay in ihn verliebt ist, das hat sie bewiesen. Wie dieser Roman sich entwickelte, darüber wird dem Budapest! Xapio von einem Gewährsmann aus Neapel folgende interessante Mittheilung gesendet: Eines Abends, als ich die Vorfiellung im Theatro Fenice verließ, bemerkte ich auf der Straße ein elegantes Paar vor mir. Die Dame ging wortlos neben dem Manne, der eine ungarische Melodie leise vor sich hinpfiff. Ich war sehr erfreut, in weiter Fremde Heimathsklänge zu vernehmen, und war überzeugt, der Pfeifende sei mein Landsmann, ein Ungar. Ich sprach ihn an und sah meine Vermuthung gerechtfertigt. Mein neuer Bekannter war nämlich Niemand Anderes als Rigo Jancsi, Zigeunerprimas in Kapovar, spater in Budapest. Rlgo stellte mich auch seiner Dame vor, und so erfuhr ich, daß diese die Priiizessin Joseph Chimay. geb. Claire Ward sei, die Frau des Prinzen Joseph Cara-man-Chimay und Rigo's Braut. Seit dieser Begegnung kam ich öfter mit dem Zigeuner zusammen, der mir die ganze Geschichte genau mittheilte. Ich habe kaum jemals eine romantischere gehört. Der Prinz von Chimay Joseph Marie Anatole Elie de Riget, Prince de Chimay et de Caraman. wie sein voller Titel lautet ist der Sohn des ehemaligen belgischen Conseilspräsidenten und Ministers des Auswärtigen gleichen Namens, und seine Familie ist eines der stolzesten Adelsgeschlhter, das ?sich 'für nicht geringer hält als jede -regierende Herrscherdynastie. Im Jahre 1890 unternahm der Prinz eine politische Studienreise in Amerika, wo er in Detroit im Staate Michigan die Bekanntschaft einer blendend schönen Millionärstochter, der Miß Claire Ward, machte. Die plebejische Abstammung der schönen Amerikanerin bildete für den auf seine Ahnen stolzen belgischen Aristokraten kein Hinderniß, um die Hand der blonden beauty anzuhalten, da " diese Hand ihm eine erkleckliche Anzahl von Millionen als Morgengabe zubrachte. Nichtsdestoweniger war diese Verbindung in erster Linie eine Liebesheirath, und die zarten Bande zwischen d'en Ehegatten wurden noch mehr gefestigt durch ein Töchterchen, Marie, welches die Gemahlin oes Prinzen diesem gerade am Jahrestag ihrer Hochzeit schenkte. DaS prinzliche Paar hielt in Brüssel glänzendes Haus und die Chimay'schen Salons varen der Mittelpunkt der feinen Gesellschaft. "Nicht selten empfingen sie - auch gekrönte Häupter als Gäste. Die weiblichen Mitglieder -des belgischen HochädelZ aber nährten einen gewissen Haß gegen die Prinzessin, einen Haß, der seine Motive ebenso wohl in der bürger lichen Abstammung als in der im gan. zen Lande berühmten Schönheit der Prinzessin hatte. Man konnte und wollte ihr weder den Mangel an Geburt noch das Uebermaß an .SchönKeit verleiben, und benützte ieden AnIah. um die Prinzessin zu kränken oder zu demüthigen.' Jahre lang ertrug' diese die Anfeindungen, und war d:e Zärtlichkeit selbst, und Beide liebten sie ihr Tochterchen auf das Innigste. . Die kleine Prinzessin Marie wuchs heran und hatte bereits ihr fünftes LebenZZah? überschritten. Man sollte, UM ihre Erziehung gehörig weiterküh
ren zu können, ihr eine evenvarttge Spielgenossin geben, doch alle belgischen Familien von Rang und Geblüt verweigerten, ihre Kinder zu diefern Zwecke herzugeben, und nahmen zu den verschiedensten Ausreden ihre Zuflucht. Diese neuerliche Demüthi-
gung nahm sich die Prmzeinn zu zgerzen. und um weiteren Intriguen und Kränkungen aus dem Wege zu gehen, ilhtttihtit sie ibren Gemahl, nach Paris überzusiedeln. Auch hier wurde ein großes Haus geführt, uno nur ici ten besuchten die Chimay's Brüssel. Doch in Paris begannen die Gefühle Prin.i Joseph's für seine Gattin zu erkalten. Er vernachlässigte sie. machte Alles mit. war stets in seinen Clubs, auf dem Turf oder hinter den Theatercoulissen. Die Demüthigungen deö belgischen Adels und die mehr als unfreundliche Behandlung ihres Gatten täubten schließlich der Prinzessin den Glauben an ihr künftiges Glück. Um diese Zeit kamsie in Gesellschaft des Prinzen oft in einen fashionablen Speisesaal, das Restaurant Bayard auf dem Boulevard des Italiens, wo die Zigeunerkapelle Rigo Jancsi'S allabendlich concertirte. Um hier nicht allzu weitläufig zu werden, genüge es, wenn wir ' kurz mittheilen, daß d:e Prinzessin zu dem stattlichen PrimaZ eine tiefe Zuneigung faßte, ihn oft zu sich in ihr Hotel berief, sich ausspielen ließ und ihn stets fürstlich entlohnte. Die Zuneigung wurde nach und nach zur Leidenschaft, die sich soweit steigerte. daß die Prinzessin endlich ihr Kind bei Verwandten in Brüssel unterbrachte und am 17. Februar des laufenden Jahres in Gesellschaft Rigo's Brüssel verließ. Das Paar ging nach Wien, von dort nach Budapest, dann weiter nach Italien. Dieser Tage weilten die Prinzessin Chimay und ihr Geliebter w StuhlWeißenburg, wohin das Pärchen gekommen war, um die in Pakozd wohnhaften Eltern Rigo's zu besuchen. Des Liebespaar erschien in einer Loge des Stuhlweißerburger Theaters, wo die fremde., auffallend schöne Dame mit dem prachtvollen hlonden Haar und ihrer großartigen Toiletti nicht geringes Aufsehen erregte. , Sie wurden am folgenden Tage vom Oberststadthauptmann LudwZg Szeidl besucht, vor welchem Rigo folgende Er klarung abgab: Ich bin der Violinkllnstler Johann Rigo. Als Kind trat ich in die Großkanizsaer Zigeunerbände ein; später gerieth ich in's Ausland. Ich bereist, Frankreich und Enqland. Auch in Berlin war ich, Seit 1893 hatte ich eine eigene Bande, mit der ich bald da. bald dort spielte. Eines Abends, als ich in einem vornehmenPariser Restaurant concertirte. nahm eine auffallend schöne Dame mit ihrem Begleiter an einem Tische uns gegenüber Platz. Sie schien von Mkinem Spiel entzückt zu sein. Ich fragte sie. welche Weise ich ihr vorspielen solle? Sie antwortete, meine eigene Dann kam sie wieder Tag um Tag; schließlich lud sie mich auch zu sich ein. Ihr Gatte war alt. häßlich, gallig. Ist es da ein Wunder, daß ich ihr besser gefiel? Als der Prinz von dem Verhältnisse erfühl, begann er die Frau zu quälen. Das bekam sit schließlich satt und sie verließ das Haus ihres Gatten, um mit mir zu leben. Daß wir entflohen wären, ist nicht wahr; wir blieben ja noch lange Zeit in Brüssel beisammen.Sodann fuhr das Liebespaar in einem Fiaker nach Pakozd zum Besuche der Eltern Rigo's. die dort Ende des Dorfes in einer kleinen Hütte wohnen. Die Prinzessin umarmte und küßte gerührt die alte Zigeunerin, die Mutter des Auserwählten ihres Herzens, und den alten Zigeuner. Sie verbrachte auch die Nacht in der Zigeunerhütte. Vor ihrer Fahrt nach Pakozd batte p im Stuhlweißenburg Hotel sämmtliche dortigen Zigeunermusiker zum Diner eingeladen. Während des Diners spielte Riao ungarische Weisen und die Prinzessin hörte ihm mit schwärmischer Aufmerksamkeit zu. in Nabenvater. Seit Menschengedenken war die Morgue in Paris nicht von sovielMenschen besucht, wie dieser Tage, als dort die Leiche ewes'mii, Beulen, blutunterlaufenen Flecken und Brandwunden bedeckten Knäblein von kaum 2 Jahren ausgestellt war. Noch lebend war es in einemThorweg der Rue Banneau aufgefunden worden; man schaffte es nach einem Kinderhospital, wo es bald seinen Geist ausgab. Papa, Maman, Töutou! waren die einzigen und letzten Worte, die .derKleine ausgesprochen. Toutou ist ein Kosenamen für einen kleinen Hund. Als Mörder deZ un glücklichen Wesens wurde ' der Anstreicher Albert Gregore ermittelt, seine Genossinnen' waren sein Kebsweiö Deshayes sowie deren Mutter. Ginge es anöden. Rabenvater Gregoire und sein Kebsweib Deshayes in Stücke zu zerreißen, sowurden .sich wohl viele Millionen Franzosen 'und noch mehr NranzWnen zu .'viesemWerke der Lynchjustiz bereit finden. Tausende versammelten sich um die Morgue, die Polizeipr'afectur und die Wohnung deS RabrnpäarS, "ünd' wo"letztneS beim Ein-, und Aussteigen sichtbar wurde, lschallten ihm'-die Rufe: Zum Tode! In's Feuer! Auf den Scheiterhausen! Verbrennt sie!." entgegen. Nr mit Mühe föujiej liztMeckung dieBeiden vor' den unzähligen gegen sie erho-? denen Fäusten. Wir haben es hier' mit einem mittelalterlichen Henkersknechre zu thun, der sem Opser laug sam und mit überlegter Grausamkeit zum Tode martert und 'schließlich, da der Tod allzu lange auf sich warten läßt, den Hammer zu Hilfe nimmt und dem Gepeinigten 'durch einen Schlag auf den Schäbes'zu ewiger Ruhe verhilft. Und dieser peinigte' war sein Ljjähriger Sohn! Die Feder sträubt sich fast gegen die Wiedergabe dieser abscheulichen Missethat. ' Ihr Hergang liegt bis in die geringsten Einzelheiten vor; vor der kleinen Leiche in der Morgue gab es keme ' WeZmnisse' mehr: Zuerst bekannte' Fräu"OcIhayeZ. dann Greaoire klbst. und itzii ni tte
brutalen Offenheit; und als schließlich die Großmutter, die dritte im saubern Bunde Unkenntniß vorschützte, ward sie der Frau Deshayes gegenubergestellt, worauf sie denn die Beständnisse vervollständiate. Sollte man es für
I möglich halten, daß die drei in einer förmlicken Sitzung ernstlich berath- ! r f c . o n(.;H um schlagten, wie man ncy oes stumm besten entledigen könnte! Gregoire war der Ansicht, ihn in die Seine zu werfen; er drohte oft damit; aber die Großmutter befürchtete offenbar das Auftauchen der Leiche und ihre Wiedererkennung; sie befürwortete daher die Aussetzung, und zwar angeblich vor der Thür eines Kinderheims rrn Süden der Stadt; und als schließlich Gregoire sich anerkennend dazu verstand, begleitete ihn Frau Deshayes, damit, wie sie und die Großmutter emstimmig aussagten, er nicht hinterher seinen ursprünglichen Plan, den Kleinen in die Seine zu werfen, doch noch ausführe. Die Großmutter spendete darauf zu diesem wohlthätigen Werke einen alten Unterrock, in den Pierre eingehüllt ward, und dann schritt das elende Paar hinaus, um. wie m den Erzählungen aus alter Zeit den Knaben auszusetzen. Die Brand-, Schlagund Schlitzwunden am Körper Pierres sprachen für sich selbst eine beredte Sprache. Gregoire lieferte dazu tin? ungeschminkte Aufklärung. Pierre war schmutzig; den ganzen Tag lief Francoise so hieß Frau Deshayes mit dem Schwamm hinter ihm her; re goire nahm sich daher vor, ihn zu .bes-fern-. .Wenn die Eltern nicht mehr das Recht haben, ihre Kinder zu besstrn, wo kommen wir dann hm! rief er vor dem Untersuchungsrichter, auö, Und daraufhin denn begann sein VesserungSmethode zunächst mit Nahrüngsentziehung; aber leider war. Pierre so schlecht, dafür den Napf Tou. tou's. des kleinen Pudels, auözuessen. )as ärgerte wieder Francoise; sie packte Pierre bei einer Hand itnd. einem Fuße pnp warf ihn in eine Zimmerecke. Pierre hatte darauf die Rücksichtslosig? keit. zu schreien; Gregoire versetzte ihm dafür ein paar Fußtritte. Wenn ditst sorgfältige Besserungsmethode .nur geholfen hätte! Aber Pierre., den man Nachts in einer Kiste in eZnM sustund lichtlosen Speisezimmer unterhrachte. beschmutzte den Strohsack; der Vater stieß ihn mit der ?!ase hinein und Francoise band ihm dm-Wsnehz mer um's Gesicht, mit dem sie den Strohsack getrocknet hatte. Gleichzeitag, um die erhaltene Lehre noch fühlbarer zu machen, legte sie ihm ein heißes Schüreisen an die Hüfte. Es war das die Vrandmethode. Der Vater er? gänzte sie. indem er die Hände Pierre'Z in den Unrath tauchte und sie gkgen den glühenden Ofen hielt; daher die breite Wunde in der Handfläche.. Zu der Vrandmethode fügte er die Spick Methode: er zogPie?re aus und schlitzte ihm die Haut auf an ungefähr 16Q Stellen. Zwischendurch regnete eS beständig Stockfchlgge, Einer def Stockschlüge riß ihm ein Stück Haut ab; 3 bildete sich eine Kruste, und als diese ihrerseits wieder in erneuten Stockschlagen und Ohrfeigen abgestoßen ward, entstand eine häßliche Eiterung, die die Wuth des ordnung- und reinlichkeiisliebendm PaSrkZ Nf stock) verz mehrte. UebrigenS war eS jene eiternd, Kopfwunde, welche den Plan Gr,e goire's. den Knaben zu beseitigen, zur Reife brachte . Gegen die Neugier der Nachbarn hatten sie sich schon längst durch dichte Vorhänge von ihren Fenstein geschützt; aber gegen das Auge des Arztes, der bei Lebzeiten oder nach dem Tode Pierre's herangezogen werden mußte, gab es keine Schirmwand; er hätte sie wegen Vernachlässigung und Mißhandlung vot Gericht gezogen. Und so kam eS denn zu jener scheußlichen Uebereinkunst zwischen Großmutter. Vater und Stiefmutter, die das Schicksal des Kleinen bestegelte. ZViamantenstrahlende Fingernägel. .Unerschöpflich sind die bizarren Einfälle unserer Evastöchter, nämlich der millionenbesitzenden, und ihrer Rathgeberinnen. Einer der neuesten dieses Einfälle besteht darin, sich auch an den Fingernägeln, die bisher stiefmütterlich behandelt . worden waren, mjtDiamanten zu schmücken. Das läßt sich so -leicht bewerkstelligen, daß man sich wundern kann, warum man nicht schon längst aus diese geistreiche Idee verfallen ist. Füv jeden Fingernagel wird zunächst ein Art niedliches goldenes Läppchen gemacht, und am äußern Rande desselden hängt je ein funkelnder Edelstew herab, also zehn funkelnde Fingerspitzen! Vielleicht wird die Sache noch etwas weiter vervollkommt und vermannigfacht werden. Schade, daß man in unserer civilisirten Welt Schuhe und keine offenen Sandalen trägt, sonst Könnten auch die Zehenspitzen in derselben märchenhaften Weise verschönert" werden. . .Natürlich sind das Liebhabereien, welche nicht die erste Beste nachmachen kann, da sie ein ganz gehöriges Geld kosten. Schon deswegen kann man annehmen, daß sie in einem gewissen Kreise sich längere Zeit' behaupten werden. Es läßt. sich darüber. streiten, ob nicht der Nasenschmuck der Wilden mindestens ebenso geschmackvoll ist! In Mailand hat zwi. schen dem bekannten Bühnenschriftsteller Marco Praga und. Herrn Lolpi ein Säbelduell stattgefunden, 'wöbej Ersterer an der Wange schwer vermündet wurde. Ein Wortwechsel soll Anlaß zu diesem Duell gegeben haben. ohnHartmannauöM a x tinsburg. W. Va., begab sich vor eini gen Tagen in eine, in der Nähe, seines Hauses belegene Höhle und konnte den Ausgang nicht mehr finden. Nach' zwei Tagen wurde er von seinen An-' gehörigen' halb erfroren in der Höhle aufgefunden. Ein Hut, den Hartmann vor der -Höhle verloren hatte.' wurde sein iLeb7:-:ter.' da ler da Lerw! den' Weg 'zeigte, vpsich d'e Verirrte föand. - .
Vom Inland!!.
In den Holzdistrikten von Mor.tmorency County. Mich., haben die Löhne das tiefste Niveau erreicht, das dort bekannt ist. nämlich $12 bis $15 pro Monat. Die Eierproduction des Staates Kentucky zeigt neuerdings einen bemerkenswerthen Aufschwung. So brachte eine Firma in Lancaster neulich an einem einzigen Tage 13,050 Dutzend zum Versandt. Boston ist eine halbe Meile von der Hölle belegen." Diese interessante Eröffnung machte dieser Tage der be rühmte Sensationsapostel Sam Jones den Aohnenessern b:i Gelegenheit einer Erweckungsversammlung. Eine Hochburg des Pharisäerthums scheint Augusta im Muckerstaate Maine zu sein. Dort wurde öffentlich für einen jungen Mann gebetet, weil er anl Sonntag die Geige spielt. Seinen 106. Geburtstag feierte dieser Tage James I. Cavanaugh. Trotz seines ungewöhnlich hohen Alters erfreut sich der Mann, welcher bis zum 90. Jahr das Schmiedehandwerk betrieben hat, recht guten Wohlseins. Vorzügliche Austern.deren Qualität den berühmten Blue Points" nicht nachstehen soll, liefern in bedeutenden Mengen zurZeit Ferry Point und Dickinson's Bai, einige Meilen unterhalb Esser, Conn. 15 -bis 20 Bushels sind das durchschnittliche Ergebniß der Tagesarbe'.t eines einzigen Mannes, Die Schuhfabrikanten von Haverhill in Massachusetts stellten im setzten Jahre lö.444.920 Paar Schuhe fertig, und inBrockton wurden 9.121.875 Paar gemacht! Das gibt zusammen nahezu 5.000,000 Paar in zwei Industriestädten, und trotzdem müssen diele Leute zerrissene Schuhe tragen! Ohne da? Einverstänh M' einer Mehrzahl feiner Arbeiter. zieht ein Fabrikant in Elwood, Ind., den Leuten einen Theil des Lohnes ab, 'am einen Arzt zu besolden, welcher das personal bei Erkrankungen 'oder Un?ällen zu behandeln hqt. Die Arbeiter 'pollen nun ein Prozeßverfahren anstrengen, um festzustellen, ob sie ' sich 'oiesf Lohnabzüge gefallen lassen müscn. I Eine wahre H och flu th von 'ßeld hat sich mit Beginn des neuen 'Jahres nach New Fork ergossen, wo 'an Zinsen, Dividenden und Fondsrückzahsungen am Ezsten an 10Q Mil- ' lionen Dollars fällig waren. Davon kntsauen aus die Bundesregierung ttwa N0.000.000. Der Restbetrag kommt von Eisenbahn- und anderen Korporationen, städtischen Anleihen u. 'Mjj Oes überschwemmt wurden mehre Farmen n Waoash 5ounty, Ind., in Folge' eines Bruches in der Cudahy'schen Röhrenleitung bei. La Gro. Eln Farmer hat gegen die öesellschast bereits eine auf $12,000 lautende Schadenersatz - Klage angelrengt und seine Nachbarn warten den Uusgang derselben ab, um dann ebenfalls gerichtlich vorzugehen. Im vtrflossenen Jahre sind in den Vereinigten Staaten mehr öocomotiven als je zuvor gebaut worden, nämlich 1175 Stück. Davon ginItn 309 in's Ausland, nach Südamelika, Rußland, Japan und Südafrika, jm Jahre 1894 wurden nur 80 Loco notiven ausgeführt. 41 Bahngesellchaften ließen im letzten Jahrk 51,189 Fracht- und 474 Passagter-Waggons bauen. Dj? landwirthschaft lihe Kolonie bei Helena, Ark., welche der )or einiger Zeit verstorbene New Fgr!er Eisenbahn-Magnat Austin Corbin kurz vor seinem Tode in's Leben rief, zat jüngst in 390 italienischen Einvanderern. Männern, Frauen und Kindern, den längst erwarteten Zuzug :rhalten. Die Erwachsenen unter ihzen werden sämmtlich mit Sämereien, Keben, Pflanzen, Ackerbaugeräthen u. I w. wohl versehen. In heißer Liebe war die 53 Jahre alte Wittwe Mary Razland. die unweit von Port Gibson. Miss., tin komfortables Heim besitzt, für den Farmer L. H. Lyman entbrannt, al zein.ihre Kinder wollten von einerWiep'erverheirathung der Greisin nichts vissen und y'es mit Recht. Dieser Lage nun verstand die verliebteAlte es, hren Angehörigen ein -Schnippchen zu schlagen: sie brannte mit ihrem Angebeteten nach Port Gibson durch, wo selbst' sie cvpulirt wurden. .SchöneErfolgehaben verschledene Farmer in Polk County, fsla., mit dem Anbau von kubanischem Tabak erzielt. Sie fmportirten den Samen auö Havana und als die Pflanzen der Reife'nahe waren, betrauten sie kubanische Arbeiter mit dem Einheimsen sowie weiterer BeHandlung des Tabaks. Derselbe war von so guter Qualität, daß in diesem Zxrühiahr bedeutende Tabakplantagen anaelegt werden sollen. ' Nicht weniger als 223.574 Zlcres waren im Jahre 1895 im Staate Kentucky mit Tabak bestellt nd die Gesammternte betrug 179.. 753.000. Pfund. .An zweiter Stelle kam Nord - Cärolina mit 143,15( Acres und 141.536.000 Pfund, während Virginia nur 53,432.000 Pfund von 63.463 Acres erntete. Qualttativ war die Erntcin N?rd - Carolina die beste," denn dieselbe brachte $10, 535.000, während Kentucky' aus seinem Tabak nur 5S.S26.000 löste. 'In Forest Heights. Minn.. Zibt. eine. Frau, von deren 'Intelligenz olle Aelt Kenntniß erhalten sollte. Äeullch ; bestellte sie eine bedeutende Quantität Grocertes, doch wartete sie. die Ablieferung derselben nicht ab, sondern ging ljopphig", nachdem ßkssn diehür ein. Stück Papier mit der schriftlichen Weisung geheftet, die Waaren in die Küche zu bringen; wo der Schlüssel versteckt' war," hatte sie :nau' anaeaeben. Als sie heimkam. ind sie nicht nur keine GrocerieS vör, sondern' ihr sämmtliches Silberzeug'
Uff&i
..cle andere Werthsachen wären verschwunden. Ungefähr acht Meilen von Brunswick, Ga.. ist ein modernes Eden belegen, das jedoch nur eme winzig kleine Anzahl von Sterblichen be treten darf. Es ist die Jnsel der Millionäre", welche etwa' 100 Männern gehört, deren Gesammtvermögen sich auf viele hundert Millionen Dollars beläuft. Außer den Mitgliedern des Clubs, welchem die Insel gehört, dürfen nur geladene Gäste die Insel betreten und zur Mitgliedschaft werden nur die Reichsten der Reichen zugelassen. Das hübsche Sümmchen von $25,000 kostete es die Frau Oliver Hazard Perry Belmont. geschiedene Frau Willie K. Vanderbilt, um sich in der gegenwärtigen Wintersaison präsentabel" zu machen. Unter ihrer Wintergarderobe befinden sich außer zahllosen Kleinigkeiten 10 Ballcostüme ä $300, 10 Anzüge für kleine Gesellschaften ü. $220. 10 Straßenanzüge h $100 und 3 Dinertoiletten 5. $400. Dieser Toilettenaufwand wird von den Damen der New Jorker MultiMillionäre durchaus nicht als etwas Besonderes erachtet, denn viele von ihnen haben für gleiche Zwecke noch be deutende Summen ausgegeben. Auf seinen zu Lebzeiten geäußerten Wunsch ist die Leiche des jüngst verstorbenen Kentucky'er Farmers Chas. Bramlette in Whisky eingepökelt worden. Vor Jahren schon ließ Bramlette sich einen mächtigen Sarg aus blauem Kentucky'er Kalkstein meißeln und gleichzeitig kaufte er ein Faß des besten, alten Bourbon. In seinem Testament verfügte er, daß nach feinem Tode feine Leiche in den Steinsarg gelegt und der Whisky da rüber gegossen- werde. Der Sarg sollte dann hermetisch verschlossen und hinter dem Farmhaus in die Erde gebettet -werden. Diese Bestimmungen wurden von den Hinterbliebenen getreulich ausgefükrt, pSchlachtenbummker" in großer Menue werden durch den zur Zeit en togue befindlichen Cubarum mel gezüchtet. Aus der Stadt New Fork allein haben sich in den letzten paar Wochen nicht weniger als 2 Kriegscyrrefpondenten" aufgemacht lim die Jingoblätter mit bluttriefenden Berichten über die Unthaten des Menschtznsch'lächters WeyZer zu versorgen. Run kommt aus Key West die Nach richt, daß sich dort eine Anzahl dieser Kriegs - Correspondenten" umher4v'M itnS frrftrf itnh tnftrntViPn Yfif MltV 4yVMf VVV ?7 wchrenh andere yon der Gilde sich aus anoeren tfeys aushalten, von wa m ihre .Qriginalberichte" schreiben. Die Cubaner in Key West selbst dringen darauf, daß diesem Unfug endlich ein Enve gemacht wer Zwei aus dem 17. Jahrhundert stammende Urkunden wurden diefer 'Tage in' d'e'r 'Supreme Court von Vxooklyn in einem Streite deH . rtK ? rn ... i. rr . . u . i ojpns ipono Company imi v?m Fischern der Oyster Ban um den Besitz der Austernbeete daselbst vorgelegt. Die Dosons Pond Company" er suchte Richter Smith, den Beklagten durch einen Einhaltsbefehl das Fischen in Shell Pond zu verbieten, da da Lgnd ihr gehöre. Es wurde im ahr?' 1667 hon einem Indianer stamme an Robert Williams verkauft. dessen Nachkommen es an die Gesell schaft verpachteten. Die zweite Urkünde, welche von den Beklagten vor gewiesen wurde, ist aus dem Jahre 1677 datirt und von dem Gouverneur Andrews unterzeichnet. Da das Do cument der Kläger deren Anspruchsrecht ergibt, so wurde das Gesuch bewilliot. Vom Auslande. -Das große Theater im Stadtgarten zu Rostow am Don ist Mit allen Decorations- und Emnchtungsgegensiänden vollständig niedergebrannt. Ein Verlust an Menschenleben ist nicht m beklaaen. Die Ent stehungsursache des Brandes ist nicht veiannt. Die Sicherheitöbehörden umzingelten bei Cefalu die Räu berbande Castelbuono und zersprengte sie. Der Räuber Colotti wurde getödtet, sein Bruder und der Räuber Cicero. die mit Vetterli Gewehren beWaffnet waren, wurden gefangen. Auf ihre Köpfe war ein Preis gesetzt. .-DieFrau deS Schrei ners Thoma in Augsburg hatte mit ihrem Manne Streit. Sie entfernte sich einige Zeit darauf mit ihrem 2 Jahre alten Kinde aus der Wohnung und begab sich zum Lechcanal, wo sie sich mit dem Kinde in's Wasser stürzte. Ihr Mann. der. über ihr langes Aus bleiben beunruhigt, sie suchte, fand Mutter und Kind als Leichen im Wasser' schwimmend vor. Vor dem Disciplinarcerichtshof des Conüstoriums inStade stand der Pfarrer Dreyer in Selsingen bei Zeven, der bereits vom Amte des Seelsorgers sowohl wie vom Sckulinspcctorate suspendirt worden war. Dreyer hatte .einem das Abendmahl beaebrenden Krank?, in einem vm Psarrdorfe Selsingen entfernten Orte, wett der Wem zur Handlung vergessen war, ein Gemisch von Rum und Wasser' statt des Weines oereickt. Das Visciplinaraericht verurtheilte dsk Geistlichen zu einem Verweise. Auf der.5)kad tödtlick verunglückt ist die Tochter des Barons ukav v.otyjcylld, die seit drei Jay ren mit' dem in Paris wohnhaften Baron Sconino vermählt ist. Die Baronln naym in. ver 'caye von yamant an, einer Hekiaad Tbeil. Ein Nudel Hirsche, das plötzlich aus dem Dickicht ycrvorvracy, erschreckte ihr Pferd, das durchging und die Reiterin so unglücklich gegen einen Baum schleuderte, dak sie eine Zerschmetterung des Schädels A W m mm 's- 5 e IV. C imvuiuiuy. qfioeicucnocn zago aenossen fanden die Baronin obne Bewußtsein, nach drei Stunden trat der 00 em. In Kaiserslautern bat eine außergewöhnliche Skandalaffäre eine Anzahl, von Familien in Mitlei denföaft aezoaen. Die Verbaftuna,
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itt Ehefrau eines Bäckers und Wirthes I zog auch die Verhaftung einer Hebamme nach sich; gegen beide wird die Untersuchung - wegen Verbrechens gegen das keimende Leben eingeleitet. Nach ihrer Verhaftung hat die Hebamme noch eine Reihe anderer Frauen namhaft gemacht, die sich unter ihrer BeiHilfe gleicher Vergehen schuldig gemacht haben sollen. Es wurden weitere vier Verhaftungen vorgenommen, . doch soll damit die Reihe der Verdächtigen nicht erschöpft fein. Es sind bekannte Familien betroffen. Vor vielen Jahren ist in der Ostsee zwischen Weichselmünde und Heubude der emer großenSturmfluth ein englisches Schiff mit einer werthvollen Ladung man sagt Kupfer gestrandet und versandet, wobei sich nur ein Hund schwarzer , Pudel gerettet hat. Zum Andenken :.r jcitca i . c t un oicic u;ijjsunieigang wiro oer dort vorbeiführende Weg der Englischmannsweg" genannt. Vor etwa 40 Jahren gab sich ein Weichselmünder Schifsscapitän viele Mühe, das versunkene. Schiff zu ermitteln, hatte aber damit kein Glück. Dies war dem Zufall vorbehalten. Bei den Bohr versuchen nach Bernstein, die Strandvogt R. Gartmann anstellte, ist man auf das versunkene Schiff mit der werthvollen Ladung gestoßen. Dieser Tage kam ein sonderbares Fahrzeug den Rhein herunter, das man an der Wormser Schiffbrücke auffangen wollte. Das , Fahrzeug bestand aus einem Korb mit ! Inhalt, in der Mitte befand sich eine , brennende Kerze, mit einem Heiligenbild. Ein Brückenwärier wollte das interessante Fahrzeug erfassen, jedoch ergriff er nur die Kerze; das Fahrzeug, aus einem Korb und einem 9ah jBrod bestehend, trieb ruhig weiter. jwie ncy nun herausgestellt, herrscht in manchen Gegenden noch der Aberglauben. beim Tode eines Menschen durch Ertrinken werde die Leiche dort gefunden, wo der Korb mit dem Laib Brod sich festsetzt. In diesem Falle handelte es sich um die Leiche des verunglückten Rheinhäuser Fährmannes Schuhmacher. Es ist seit Victor Hugo in Paris eine sprichwörtliche Redensart geworden, wenn Jemand etwas Ungeheuerliches zugetraut wird, zu sagen. er habe vielleicht auch noch die Thürme der Notre - Dame - K'nche gestöhlen. Fast ebenso abenteuerlich klang es, als erzählt wurde, die Kuppel des Jndustriepylgstes von 1889 fei gestohlen wvrden.' Wahr ist nun. daß alle Bleiröhren und Messinghähne, die zur eleuaziung ver uppel dienten, und überdies auch noch die Zinkbedachung der Gallerie gestohlen worden sind. Dies geschah nicht mit einem Schlage, sondern ggnz allmälig nächtlicherweik. ioenn die PairoulssLn sich entfernt hatten. Ein ehemaliger Werkführer bei den AusstellungIarheiten hat gas Ganze schlau eingeleitet und durch geführt und das mit Hilfe .von Kanieraden entwendete Material an drei Hehler verkauft, deren Namen man ebenfalls kennt. Eine grausige Geschichte aus dem Thierleben erzählt der Forste mann Närdlinger. Grausig ist die qajiaw, vas mutz wahr sem: sie berichtet vom Kannibalismus in der höchsten Potenz, gegen den es in Uao lino's Hungerthurm noch gemüthlich zugeht. Beim Umgraben im Garten war eine Maulwurfsgrille mit an'j agesiicyt vesorvert, darauf durch ei nen Spatenstich mitten auseinander? schnitten und, wie man glauben mußte. dadurch gelobtet worden. Wie groß war vas Entsetzen Nordltnger's. als er nach Verlauf 'einer Viertelstunde zufällig nach der vermeintlichen Leiche hinblickte und sah, wie das vordere Ende beschäftigt war, behaglilch vom hmteren zu schmausen. Dazu gehören Nerv?n. was? Freilich dürfen wir die Schmerzempfindungen niederer Thiere nicht io ohne geileres nach unseren eigenen beurtheilen, das Ware durch aus verkebrt. Die Beulenpest ist, der Fachschrift Brittsh Medical Journal' zuiolae. iünast in zwei Fällen auch in London festgestellt worden. Ein Schiffssteward portugiesisch - indischer Herkunft wurde in eine Zweiganstalt des Matrosenhospitals aufgenommen und starb dort sehr plötzlich, nachdem er zwei Tage dort verpflegt worden. Man dachte zunächst nicht an die Pest, bis. ein anderer Mann, der im selben Hospital lag und ähnliche Symptome zeigte, aufBeulenpest angesehen wurde. Der Patient starb, und die behandelnden Aerzte waren und blieben über seine Krankheit verschiedener Ansicht, Nur in dem Schlüsse herrschte Uebereinstimmung. daß. falls er wirklich an der Pest verschieden sei, der ebenerwähnte Portugiese auch der Seuche zum Opfer gefallen sein müsse. Jedenfalls wurde übrigens der Vorsicht halber die letzte Leiche in einem bleiernen Sarge beerdigt' und darauf die. Drüsen des Verstorbenen einer bakteriologischm Untersuchung unterworfen. Dabei wurde denn das Vorhan dense'n thu mit d;r bekannten Pestba"erie im Charakter ganz übereinsiinnunbeit Vacillus festgestellt. Das Er.?ebiß wurde dem Localverwaltung.:7it ge.cldct, das sodann, weitere Erhebungen veranlaßt hat. Das Schiff, auf dem der zwte Kranke eingetroffen war, kam von Bombay. Es ist inzwischen gründlich deöinficirt worden. Der Kranke war vor seiner Aufnahme in's Spital vierzehn Tage in London acwesen. Sein Voraänaer. als dessen Todesursache man ebenfalls . m-TL . .! , t.:.x. , r.: die Pcl argivoiiil, wui guiu; von einem Sckiss einaeliesert worden. Dis Fachschrift theilt den Thatbestand zu? Beruhigung mit. weil, wie es scheint, bier und da beängstigende Gerückte in Umlauf gelangt sind. - S t u d e n t e n w i tz. (Studiosus Biermeier, der sieht wie fein Com mllitone in dem matbematZr, Werke, in dem er.siudirt. eine Bücher. lauA tcdtet.) Schrecklich.' wenn die Geschickte von -der Seelenn,nderi,nn wahr wäre, daMest Du jetzt liielleicht emen ehemaligen Anatomieprofessor urdrückt ! !"
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H roa are Bilioim, Conatipated, or have Ltver Complaint t It yoxxT Complexion la ehallow, or you uffer Distresa aster eating, Vor offensive breath and all dinorücrs of the Stomack,;... Ripans Tabules Regulate the V M" ta, A. I 2nae Oives 1 Relief. umm$$jgMm$3X$& JACOBBOS. Rhein, tmb Mosel-Weine eigeurr Fmportation. helN Johannisber?er. Steinherger Kabwrt. m Aüdcsbewler Berg. UUie. Mörkr-brunner Auslese. Mosel i Bernkastter Doktor. Nl; j Erdner Treppöen. tUettie. ( Josephshöfn AuZlese. Absolute Reinheit wird ßsrantirt. 35 37 Süd Sslnn?rs Str. Tel. 1669, Weme. Rhein., Mosel und Nahe W.ine. Rued'sheimer. Binder Schloß b?rg, Blume der Nahe. P'spsrter. Joscphsdoefer, Aohan. nisbergec, i d rauenmilch, Siinsteiner, Zel t'nger, Brauneberger, Eeisenheimer, Wwller, roofener Nieeung. ueriye'.mer, Manns Häuser roh, OberJngelheimer. Französische Clareiö und Sauterne?. St. Juittn. Medoc. Mara-.nse. Canenac. Chateau Betncnes, Chateau Bolllac, Pontet sanei, aurerne, iQavut vaurerne. Hiesige und ircponirte Charnpcgner.Jrish uno vcorcy zyrsilsS, Jammca Num, QuU Biandisö und trnöoititie Coanacs. Alle Sorten Liqöre. wie enedictine, uraco, Anrsrtte ctc. Cch?er Guka ummel. Die best n Sor-.en East rn Rhe'S Ky. Bour. bon, Whisii.s in ZZlascben uno bei dr Ga! lone. California und Ohio We'ne in größte usm. vl ur.v ourcywez remer äUaare. j.,:jeizges' Telephon 407. Commbia Salit ! Ecke McCarty & Delaware Str. John C. schccli, Eigenchr. VerfammlungS'Kalender i Vierbrauer U. Verein, 1. Sonntag im Monat. Südseite Schwadm-Verein, 2. Sonntag im Monat. Sozialistische Sektion, 2 Sonntag im Monat, öadischer Unt. Vertin, 3. Sonntag im Monat. Sachsenbund, 3. Sonn!aa in Monat. Preußen U. Verein, lezten Sonntag im Monat. HermannSsöHne, jeden 2. und 4. Montag im Monat. Sozialistischer Sängerbund, Gesangstunde teden Dienstag Abend. Vreußm Gesangverein Gesangstunde jeden Mittwoch Abend. Lincoln Lcague jeden Freitag Lbend. 26. Unt. Verein wenn berufen. Gute Getränke und eiu feiner Lunch. A4 80 YCARS 6XPERIENCC V D K K TRADE MARKS 0E8ICMS, " COPYRIGHTS Ao. Quicklr ascerUln, free, whetber an lnrention la probably patentable. Communications (trictlr confldenti&L Oldest arency for securing pateat In Amttrtc. We bare a Washington Office. Patent tuken thron ?h Unnn & Co. recalra ABTOn sendlnff akth an1 ArtrrlTtnn biat pecial notioa in the : 8CIEI1TIFIC AMERICAN. bcaaUfoHf Uluatrated, lanreat clrmlatlon of in.antanlft. 4ammI MnnLl AMhal t...a 'Wnuv jutuiuu, w kci lu. .uv m I LJ ilx montha. bpeeimn eopies and UaJO ioos om PATKXTa Mut free. Addraa MUNN 4 CO., 361 Broadwav. New Yerlu Arno Süttig empfiehlt sich al Klavierstimmer Ouch übernirzunt er die Herrich tusg alt Jnftrumente zu zivllen Preisen. Ueste Referenzen. 72 fiÜ ?obls Str. 78 I
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