Indiana Tribüne, Volume 20, Number 118, Indianapolis, Marion County, 15 January 1897 — Page 1

rl oo AA t AA. rO A A a a ax v y -i w V v w y w v o Office : No. 18 Gub Alabama Straße. Jahrgang 30. Indianapolis, Indiano, Sreitag, öen 5. Januar 8)? No. I IS

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Neues Drygoods-GeZchaft Die Herren Robnt Ru!h und Heinr. Körst haen uner der Firma

Ruth & Wrst, ein neues Geschäft in No. 487 Madison Ave., eröffnet, und führen daselbst eine große AuZ. toxijl von Schnittwaarcn,Knrzwaarcn, Putzwaarcn k. Gute Waare und niedrige Preise werden zugesichert. freund?, Nachöaren U"d das Publikum im Allgemeinen sind zum freundlichen Besuche eingeladen Die Marion Trust :: C01IPASY :: imt Depositen von N und aufwärt! entgegen und zablt Jnteri ffea. Depositen !S tnen In zuvüZzezazea werde. Seine Strafgelder oder Tedühren. Die Sitih:it der Tevostten wird durch in Orunblapitat und versöntte Lerrftichtung der ktieJnber ,um Bltraze von $30.030 aaran ttrt. Nähere nökunft wird bereitwillizft in ih.-er Office ertheilt.' 2üdofi Ecke Monument Play und Mttket Straße. Bargain - Verkauf. Wenn Sie wünsche!?, daß Ihr Mann AdendS zu Haufs bleiben soll, dann kaufen Sie ih e;n Paar schöre Hausschuhe bei Heire, für 50c oder 73c, ebenso gut all diejenigen für welche Sie in der Stadt 7öc oder 100 bezahlen. C. H. Heine, 470 Virginia Avenue. DaS moderoste chuhlager. -kkl. tdil u ild is, 93 Ost Washington Straße. Oitrrschuhe la großer Lukvahl. Günglg Anlage für Ersparnisse. O S to h- wi 5ja - feia bezahlt halbjährliche Dividende für Summen von ZI 00 und aufwärts. Eine vorzügliche Gelegenheit er wordene Gelder anzulegen. Positiv keinen Verlust beim Austritt Versammlung jeden Samstag Abend im Deutschen Hang. Nähere Ruttunft zu erhalten von: Albert E. Metzger. frißest. 8Icmitt Bod. ek,tär. Carl S. Lieber, chameifta. sors WsrrWAM fL nFLsjÄ V-s V ,1 f i m is m f i- t t ' - -' 5 ' rs?4-V? -: äj" .m,'j C ' "L-v-f r4I -"rz-- As n , 3täl)&tö&$attev, Office : 25 Süd Delawareftr. - ttZt : 120, 121, 124, 128, 128 Oft Pearlft, Televbon 911 . Offen Ta und NaSt k P csl L73 für Harzer Szuarien'VZzel ia volem gesang. Lpo'.toözel, Plinag'ien u.id alle orten Bügel, tomte aftie. ffischzlode quarta, Epottvoget gutter, gisch'ut.er. tselikamen :c. Golbsische, 2 für 25 CentS. T'r beste und liltgie Platz skr gute uad ,sd özel. Sachen dgl. O. ITloppcr, IZZ rJafsachusetts ve.

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Sditorielles.

CinGesehgeberversuchtdaSProblem der Gesängnißarbeit zu lösen. Er rti&ti rine. Bill ein. die Eontraktar- - - - - - , --- t ; m . c i :rr .c rx.cr . .. u v

oeil in vjcangnicn aujuöjucu uuu zenoenz, Bit INCOJIC UNO Priv!die Sträflinge mit Anfertigung der'segien von Privatinstituten und KsrMöbel und anderen Dinge zu beschäf- porationen auf Kosten der Regierung.

tigen, welche in öffentlichen Anstalten gebraucht werden. Herr Nicholson beeilte sich, sich

lächerlich zu machen. Er beantragte tostrum rolIcn Bankinstitute diesen eine Untersuchung betreffs der Ueber- Antheil haben und nicht die Regiesendung der Whikkeyflaschen an die g? Gesetzgeber. Die Sache schien ihn sehr m'enn man qU Antwort auf die aufzuregen, und er ließ eine Philippika ünsfien Vorkommnisse, welche die gegen den Bestechungsversuch" loö. AuSzabe von BonkS zur Aufrechthal-

er Antrag wurve auf oen i,q gelegt. Herr Nicholfon versucht, sich wei ter zu verewigen. Er beantragte in der Legislatur ein Amendment zu sei. nem Gesetz, dahin lautend, daß alle Plötze, an denen Getränke in Quanti täten von weniger als 4 Gallonen ver-1 k.-b .t. . kauft wurden, als Retail" - Geschafte betrachtet und lizensirt werden UIU tu. V ttftu Vlt " wuvwv I " " r I ..-.kr. rc. v;rr k;. rini. odnhsM oerniqlen. - D,r ffrurfi. v.rmittrlst de W2kla-see 5rua ,u ve.bindern. in ein höchst ungerechter, die Vorrechte ' ' 1 u i r lv benachtheiligender. Unter den vorgeschlazenen AmendementS zum Wahljesrfc ist eine. welckeS bestimmt, dak ..... . . der Name eineS und desselben Kanblbaten blak ein Mal auf dem Wablzettel erscheinen darf. Wenn also ein und derselbe Kandidat von mebr al ' I ,in,r Mrt,i aukN,llt tnirh. knn

bleibt die betreffende Stelle auf allen Wider der Ausgabe von Regierung,Parteitickets mit Ausnahme von einem Papiergeld denken, wie man will, so

lank. Kft ist für unbelesene Leute heute schon schwer, sich aus den großen Wahlzetteln zurechtzvsiaden, eine solche Äinricktuna würde aber die Verwirrnna nack verärgern. Wir bossen. dab dieses Amendement D , OK I. nicht passirt wird. Man muß bestrebt ' ' r I ei, den Ausdruck deS WolkSwillenS k.i Waklen leickter und nickt sckwerer ' I ,u macken Wir haben keinen Zweifel daran, daß die eben stattgefundene WährungSConvention die Geschäftswelt, soweit oieselbe die größeren Kaufleute. 3ndustriellen und Finanziers einschließt, vollauf befriedigt hat. Wir haben aber ebensowenig Zweifel daran, daß d e große Masse deS Volkes, speziell die Arbeiterschaft, die Convention mit großer Gleichgitt,. t, wenn nicht mit Mißtrauen betrat! t.t hat. I Man gefällt sich hierzulande darin, vom Standpunkte republikanischer Reglerungssormen aus, das Bestehen von . ... - - Klassen in Abred.' zu stellen und doch ist gerade nichts so geeignet, daS VorHandensein von Klassen zu zeigen, wie eine derartige Convention. Denn daS war doch nicht schwer zu sehen, daß diese Convention ausschließlich auö , -1 Y Vertretern der vermöaenden Klassen zusammengesetzt war. Und gerade diese Thatsache ist eö, welche den Grund dafür bildet, daß man ..im Volke" die Verhandlungen derselben mit Miß trauen betrachtet. Zwar ist eS bislang immer so ge wesen, daß daS amerikanische Volk sich ganz ruhig vom Besitz" hat regieren lassen, aber eS läßt sich nicht verkennen, daß der Unwille, sich länger in der Weise regieren zu lassen, in stetem! Wachsen begriffen ist Daß dieser UnWille gerechtfertigt ist, daß er durch die Verhältnisse immer mehr gestärkt wer-1 den muß, daS kann Zeder sehen, der nicht blind ist, oder blind sein will. Darum wird die Masse deS Volkes daS Resultat einer solchen Convention, ! selbst wenn eS vernünftig ist, mit Mißtrauen betrachten. Aber ist daS Resultat dieser Convention ein vernünftiges, der Zeit und dem Zwecke entsprechendes? Wir bezweifeln das. Der Hauptpunkt, auf den daS Resultat hinauslauft, ist die Abschaffung der Greenbacks. Dieselbe wird nicht nur vom praktischen Stan'ipunkte aus, sondern mehr noch vom prinzipiellen Standpunkte auS empfohlen, daß eS nicht Aufgabe der Regierung fei, em Bankgeschast zu suhren (tkät tke Government kas no! business to be in banking). Vor zehn, fünfzehn Iahren hatte dieses Schlagwort vielleicht beim Volke Anklang gefunden, heute ist gerade daS Gegentbeil der Fall. Wenn sich auch

die Massen der Volkes dessen nicht klar bewußt sind, so herrscht doch im All--gemeinen die (nenne man sie sozial!-

stische, wenn man will) Tendenz, .die Regierungöfunktionen auf wirthschaft-,k,i?t-,,,udeknk. nickt aber . . ir.w.w ( j - I . , . . - , . . ' gewalt zu vergrößern, DaS Volk fragt sich, und nicht mit Unreckt. wenn ein Vortheil in der AuSaabe deS PavieraeldeS liegt. ng der Goldreserve nöthig machten, hinweist, so wird man da aber auch wohl fragen dürfen, warum hat sich dergleichen erst jetzt ereignet, warum nicht früher, trotzöem die Greenbacks schon seit 1879 einlöSbar fad? Und der Schluß, dah da noch eine besondere Ursache und wahrscheinlich daS chro ... - . axfc,m. hrtrT1.rix, nlsche Defizit im Lchapmte vorhanden ist, liegt nahe. Trotz alledem aber wird man sich r - r- . ? . . or , sagen müssen, daß wenn die PapierS,.e. tyttvwuvtyuvfc vii wvuiu v.d 'ung nicht allerlei wirlyschastliche GefWn in sich bärge, die ftetS ßclbbf 's europäischen Regierungen or . r . ."Xi i. ecyr oer orenvego5 nrqr oen M uocran wuroen, oenn ou solventen europäischen Regierungen lK ?,in Vn;rtti,?n,lh rtii. Hn6 in Vl" ' Deutschland zirkulirt RegierungSpaPiflclb, altt die Summe ist UNbeeuieno. cm -- .. L . v. .". . ..V Man mag nun uuct vuv V s man myl veren. oap vre grage hierzulande auch eine politische Rolle 'pleil, un e. o.vars rernes großen SfnnnS. um sich zu sagen, daß die Abschaffung der Greenbacks und die leoenfau - oaraus re,uilirenoe vti . . . . ... v , ehrung der Banknot.nzirkulation vom , , . . t C . k? w 'e i eine .einen aiereen serno i:x. r . t. . v : v i. v anBccqcn rociccn i, üjnm die Sache für die Interessen der Volks I r r v k. rnocn von ieyr wenig veoeuiung i,i. Aber die Polll,r wird dadurch auf em gefährliches Gebiet gelenkt. Die VolkSmassen ahmen heu'e vielfach dem Kranken nach, der auS Verzweiflang statt zum Arzte zum Quacksalber schickt Wir leben in einer Perlode, ln welcher vielfach der wahre und' einsichtsvolle Freund deS Volkes weniger gehör, wird, als der 3 .norant und Demagog Dies AlleS in Erwägung gezogen halte diese Convention auS KlugheitS rückfichten bestrebt sein müssen, ein Mittel zu fiaden, den bestehenden lii.t.in" k.. . , t it.. -t vi. "eoe!,lanoen aozuoeise?, oone oc Greenbacks einzuziehen. Daß sie die sen Weg nicht einschlug, beweist, daß sie m Bezug aus die allgemeinen wirth schastlichenVerhaltnisse ebenso blrnd ist. wie eS die Volksmasse noch für ihre eigenen Interessen ist. Und eS beweist . . , . ! ' lerner, oap ie onoenl,on aus einem ausgesprochenen Klassenstandpunkte ianArchWrichleil. Inland. Wetterbericht. Wolkig heute Nacht und Samstag. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 32 Grad, niedrigst.' 29 Grad. Regensall o 06. . ' '' ' AuS dem Congreß. - Washington. 14. San. Der Senat paffirte heute die Bill für freie Heimstätten, welche seit dem Wieder zusammentritt deS CongresseS nach den Feiertagen in Berathung gewesen. Dieselbe ist eine veitreichende Maß nähme, die namentlich für den Westen von großer Wichtigkeit ist Die Wir kung der Bill ist die, daß alle Landereien. welche von Indianern erworben wurden, der freien Snsiedlung ohne Bezahlung, ausgenommen die kleineren Ojsieegebühren, eröffnet und diejenigen Ansiedler, die sich schon auf jenen Landereien niedergelassen haben, von der Bezahlung befreit werden. Die Anzahl der Acker Landes, die indolvirt sind, belaufen sich, laut einer Abschätzung deö CommissärS deß Genera Landamtes, auf 33,252,541, welche de Regierung nach dem bislang feftgestell ten und üblichen Preise eine Einnahme

von $35,343,006 eingetragen haben heutigen Leitartikeln die Welt zu dem würden. Um diese Berechnung alö Kultursortschritt, den der Abschluß Argument gegen die Bill abzuschwä- eineS vermanenten SchiedSgerichtöverchen, wurde behauptet, daß die Lände- trageö zwischen zwei stammverwandt.

reien meistens trocken und die. Aasiedler auf denselben nicht im Stande waren, Bezahlung zu leisten, weil die Produkte deö Bodens sehr ärmlich wären Die westlichen Senatoren unterstützten die Bill, als eine allgemeine ErWeiterung der Heimstättepolitik der Regierung. Die Opposition wurde hauptsächlich von den Senatoren Platt, von Connecticut, und VilaS, von WiScorsin, geführt. So wie die Bill vom Haufe passirt wurde, hatte sie nur auf die dou den Indianern in Oklahoma erworbenen Landereien; so wie sie aber heute vom Senat passirt wurde, hat sie Anwendung auf alle Indianer Ländereien. Die endgiltige Abstimmung, die heute Nachmittag um 4 Uhr stattand, ergab eine entscheidende Majoriät zu Gunsten der Bill. . DaS HauS verbrachte fast den ganen Tag mit der Berathung der Grout Bill, welche bestimmt, dah Oleomargarin und andere Nachahmungen von Milchereiprodukten den Gesetzen derjenigen Staaten, in welche sie eingeführt werden, unterworfen sein sollen. Die Bill wurde mit 126 gegen 96 Stimmen passirt. ,, Stellt sich dem Gerichte. Detroit, Mich , 14. Januar. Eugene Berenson, von Chicago, betrat heute in Begleitung seiner Frau das Polizeihauptquartier und verlangt verhaftet zu werden. Er erklärte, früher der Geschäftsführer der Akron und Canton Stone Co. in Chicago geween und im August 1894 mit tlmx großen Summe entflohen zu fein. Frau Berenson fiel bei dem Gestandniß ihreS ManneS ohnmächtig zu Boden. Der Mann wurden eingesperrt und die Polizei von Chicago benachrichtig!. Berenson sagte, daß er seit seiner Abreise von Chicago mit seiner Frau daS Land durchreist und durch die Furcht, verhafket zu werden, von einer Stadt zur anderen gejagt wurde. Die Furcht beeinflußte schließlich den Vertand der Frau und sie bat ihn, sich dem Gerichte zu stellen. Ihre Gelder sind nahezu daraufgegangen. ES wurde in Erfahrung gebracht, daß Berenson $5000 unterschlagen habe. Frau Berenson ist die Tochter eineS Millionärs von Boston, die von ihrem Vater sch ihrer Ver nählung verstoßen wurde. Verurtheilt. H a v a n o, 14. 3an. LouiS Someillan, ein Eingeborener Cuba'ö, welcher aber Bürger der Ver. Staaten ist und wegen Rebellion gegen die Regierung von Spanien in den letzten Tagen prozesfirt wurde, wurde heute zu lebenSlänglicher Einsparung derurtheilt. Sein Vertheidiger wird wegen Ungesetzlichkeit deS Verfahrens an daS Obergericht in Madrid appelliren. Ausland. Die Hamburg -Amerikanische Dampfergesellschuft. Hamburg, 14. 3an. Die Direktoren der Hamburg Amerikanischen Dampfer-Gesellschaft haben beschlossen, eine Ektrzversammluvg der Aktionäre aus den 2. Februar einzuberufen. um daS Aktienkapital auf 15,000,000 Mark zu erhöhen. Der Reingewinn für daS Jahr wird auf 6,500,00 Mark angegeben, aber eS werden nur 8 Prozent Dividenden gezahlt werden, da eine Abschreibung von 6,000,0000 erfolgen soll. ,,, BeihutSgall. Paris, 14 San. DaS Oberiribunal hat entschieden, daß Ex. Minister Beihut, Charles de LessepS und Blon bin für die dem erstgenannten anläßlich deS Panamaknanal - Schwindels auferlegte Geldstrafe von 891.000 Francs verantwortlich sind. Beihut wird deshalb in Haft bleiben, und de LessepS und Blondin werden feftge nommen werden, sobald sie Frankreich betreten. Preß stimmen über den Schiedsgericht. . Vertrag. Qien, 14 3an. Die österreichische TazeSpresse beglückwünscht in ihren

aber durch heterogene wirthschaftlikhe

und politische Interessen von einander geschiedene Nationen bedeute. DaS offiziöse Fremdenblatt" bezeichnet eS als höchst erfreulich und von großer Bedeutsamkeit," daß in einem Jahre, in welchem die offenkundigen Gegensätze zwischen Großbritannien und Amerika so scharf aus, einander prallten," ein Vertrag von so eminent friedlicher Tendenz" vereinbart werden konnte. . Die Neue Freie Presse" schreibt, die Kunde vom Abschluß deS Vertrages werde in der ganzen zivilisirten Welt freudigen Wiederhall finden. Berlin-, 14, 3an. Der BörsenCourier" ist der Ansicht, daß der Arbi-trationö-Vertrag den Ver. Staaten große Verpflichtungen auferlege und er ermahnt sie, in der Zukunft keine gli-bustier-Expeditionen nach Cuba mehr zu gestatten. Die Norddeutsche Allgemeine Zeitung" glaubt nicht, daß die europäischen Machte dem von England und den Ver, Staaten gegebenen Beispiel folgen werden. Gewöhnliche Diplomatie", sagt daS Blatt, würde dazu beitragen, Geldstreitigkeiten zu schlichten, während erritoriale Fragen von ganz anderer Bedeutung für Europa als für Engand und Amerika find, die der Ocean rennt." Paris, 14. 3an. Der Eclair" findet, daß die Ver. Staaten und Großbritannien durch den Abschluß deö SchiedSgerichttvertragS einBeispiel von Edelmulh und Selbstverleugnung geben, daö die Nationen deö europäischen Festlandes zu befolgen wohl thun würden. Soleil" dagegen meint, der Verrag fei nicht zum Zwecke eines WeltfriedenS, sondern in rein angelsächsichem Interesse geschlossen worden. . Spanische Berichte. Madrid, 14. Jan. Privatdepe. sehen, welche von Manilla hierher gelangten, berichten, daß General Polavieja. Generalkapitän der PhilippinenInseln, vereinigte militärische und Flottenbewegungen vorbereite, um den Aufstand zu beendigen. Depeschen von Cavita melden, daß die Spanier seit Beainn der3asurrektion auf den Philippinen-3nseln 180 Todte und 450 Verwundete verloren, während der Verlust der Insurgenten sich auf 7000 belaufen soll. Außerdem wurden 2170 Verhaftungen vorgenommen und sind von den Gefangenea 400 deportirt. ES wird ferner berichtet, daß 2000 Insurgenten in den Provinzen Bucolan und Manilla sich in Folge deS VersprechenS der Begnadigung ergeben haben. . Madrid, 14. Jan Sin unbewaffneter Crank versuchte sich gestern mit Gewalt in die Nähe der Königin Regentin zu drängen. Er wurde derhastet und gab seinen Namen als Francisco BalaS an. M a d r i d, 14. Jan. Eö wird hier halbofsiziell verkündet, daß Spanien und die Ver. Staaten zu einem Uebereinkommen über die Bedingungen der Schlichtung der kubanischen Frage gekommen sind. Senor Canovaö del Castillo sagt, daß augenblicklich keine Frage der Einführung von Reformen aus Cuba vorliege. , i OHissS.NaqriHten. Angekommen in: Sremerhaven: Aller" von New Sork. London: Massachusetts" von Nea Sork. Queenötovn: Britannie" von New Sork für Liverpool. N e v S o r k : Berlin" von Antverpen. Marseilles: California" von New Sork via Neapel etc. Wer einen Catarri heilen will, muß mit dem Blut anfangen. Sood'ö Sarsapanlla beseitigt die Ur fache dieses Uebelö und heilt Katarrh dadurch, daß sie daö Blut reinigt. Ho od'S Pillen wirken milde aber rasch und ficker auf die Leber, und den Nagen. 25. verlangt MuSo's ,Oeff Hzr.3 vL.i

Kopfweh. ttisralgia und heftige Nerdofliät.

ich achtzehn Iahn alt wir 613 ,a der Z:U all T ich don Dr. Mile Etärkunglmittet horte, tut ich an Kopfschmerzen, heftige? Nerdösit und schwacher Verdauung. Mit der Zeit erzeugte sich auch Herzkrank heit. Ich wurde von mehreren Aerzte behandelt, ie doch ohne Linderung zu erhalte. Heftiges Herzklopfen, mit Schmerzen ia der linken Brust, kurzer Atem und OhnmachtSfülle machten mich del Leben müde. Ich besorgte mir Tr. SRihi' Restoratlve Nervloe und New Heart Cure und nahm diese abwich selnd nach den Anweisungen ein. Besserung pellte Dr. Miles' sich sofort ei und macht Nervine Restores Health.... solch ffortschritte. tafc ich binnen feajl Monaten fcchl und dreisztg Pfund an Gewicht zunahm. Alle Schmerzen am Herzen sind fort und ich bin völlig frei von aller Nervosität. yrau harlk Knapv. Q. Serma St.. Lulle Fall. St. 7. Nov. 1895. Dr. Miler Remedles werden don alle ttoothttm unter aewiffer Garantie verkauft. Wirkt d tritt Flasche gar keine Besserung, so wird da Geld jurükk ernunri. euricye, uaz mu eiazreuung ttt Her lchldt ' ermnge xt zuge DR. MILE9 MEDICAL 00.. Elkhait, Ind. (Allerlei. Der neue radicale Gemeinderath von Havre hat in einer semer letzten Sitzungen emen merkwürdiaen Vesckluk aefasit. Ein reicher Unternehmer, M. Kordyck, hatte der Stadt eine Summe don 100,(XX1 Francs zum Zwecke der Errichtung eines Reconvalescentenhauses für arme Kranke zum Geschenke angeboten. Der Gememderath lehnte aber dieAnnahme dieser Sv:nde aus dem Grunde ab. weil es sich zeigte, daß die Stadt zur vollständigen Organisation d?r Anstalt eine Summe von 3000 Francs auf zahlen müte. Die Minorität ' des Gememderatlzes hat gegen diesen Beschlug einen Protest eingebracht. DaöSchicksalwolltees. daß zwei Schachspieler in Charkow sich in ein und dasselbe Mädchen ver-liebt--hatten. Sie beschlossen, den Kampf auf dem Schachbrett auszufechten. Bedingung: eine Partie; der Besieate bat unverzüalich Charkow zu verlassen. Nach zrrei Tagen endigte die Partie mit Uemls. Die Gegner beslossen. nack kurzer Ruhe mit denselben Bedingungen eine zweite Partie zu spielen. Diese dauerte drei age und endete wieder mit Remis. Ge rade wollten die Nebenbuhler eine dritte Partie verabreden, als sie die Kunde erhielten, daß sich die Erkorene ihres Herzens inzwischen mit einem Anderen verlobt hatte. I m I a h ? e 1833 w u r d e der Lederfärber Gustav Iahn aus Brandenburg a.H. für den activen Militärdienst für unbrauchbar erklärt und zur Krsanreserve entlassen. Als im Jahre 1891 sein Bruder Otto zur Gestellung ging, wurde derselbe ausgeyoven, zu seinem Leidwesen, denn er war verheirathet und Vater eineS Kindes. Da kam Gustav auf den Gedanken, die Dienstzeit für seinen Bruder Otto abzumachen; er trat auch wirklich mit Zustimmung seines Bruders, unter der Angabe, daß er der Otto Iahn sei, in das 3. Oberschlesische InfanterieRegiment No. 62 ein und führte sich so gut. vaß er zum Gefreiten ernannt wurde. Nach zwei Jahren wurde er entlassen, und nun, nach drei Jahren, kam der Betrug heraus; Gustav Iahn sieht nun seiner Bestrafung entgegen; sein Bruder Otto aber ist geborgen, er befindet sich mit Frau und Kindern in Amerika. Der New York Store. lEtablirt 1853.) Agenten vsn Butter.cks Muster. Samstag Sargains -inMuslin - Unterkleidern. 12jc Corset Cover sür 6c daö Stück. 17c Unterhosen für 8&c daö Paar. 33c Unterhosen sür 17c daö Paar. 45c Unterröcke sür 23c daö Stück Ohne allen Zweifel die größten Werthe in MuSlin-Unterkleidern in Indianapolis. Zweiter Stock, m m s öH

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