Indiana Tribüne, Volume 20, Number 115, Indianapolis, Marion County, 12 January 1897 — Page 3
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Um das Glück. Roman von Sophie JunghanS. (Fortsetzung.) Da kam ihr mit einem Male die andere, die jüngere Frau dazwischen. Nichts da. Mutter, sagte sie, nicht eben laut, aber sehr bestimmt, und mit derselben Bewegung, mit der sie nach dem Papier griff, schob, sie vermittels des auch schon spitzen Ellbogens Frau Schubert, die Eigentliche", zur Seite, nahm die ersten Hosen wieder her und wickelte sie energisch ein, um sie dem Burschen zu reichen. Also sieben Mark, sagte sie dabei und warf dann noch einen eigenthümlichen, man hätte sagen können,-bändigenden Blick über die Schulter nach der Alten. Mürrisch murmelte diese noch einmal ihr: mir kann's egal sem, obwohl das gar nicht der Fall war. Die schöne Gelegenheit. an diesen Grünschnabel endlich einmal die Hosen mit dem heimlichen Mottenschaden los zu werden! Und diese Gans. ihreTochter. vereitelte das! Kein Wunder, daß man auf keit:tt: grünen Zweig kam. Sie war es aber immerhin, die jetzt das Geld in Empfang nahm, denn nebenbei sei bemerkt, daß sie die wirkliche Frau Schubert war; ihre Tochter hieß Frau Schlegelmilch. Letztere mochte es dem Burschen anmerken, wie schwer es ihm wurde, sich von dem Zehnmarkstück, das nun dran mußte, zu trennen; sie sagte, wie tröstlich, indem sie ihm das Packet reichte: Sie haben gut gekauft, darauf können Sie sich verlassen. Eine Verwunderung packte den jungen Menschen, als er sein Goldstück jetzt in den schmutzigen Klauen der alten Trödlerin sah. Wie gleichmüthig sie es einsteckte. Durch solche Hände ging dies herrliche, dies reinliche Gold also auch und sie wurden nicht anders davon! Man konnte Jahr aus Jahr ein Goldstücke einnebmen und ausgeben und doch so aussehen, so leben, in Räumen, in denen es so roch? Er hatte hier die erste der vielen Lectionen erhalten, durch welche er den Werth des Feldes bemessen lernen sollte. Gut, daß er gestern Abend seine Freude daran gehabt hatte! Mlt semen zwei Packeten unter dem Arme, durchschritt er nun die Gassen und dann die Straßen, in denen eben die Läden vor die Schaufenster der Verkaufsstellen gelegt wurden, denn die Kirchenglocken begannen zu läu ten und die sonntägliche Pause in Handel und Wandel hatte einzutreten. Wäre dies nicht der Fall gewesen und hätte er jetzt den Kauf machen können. der ihm nun nock am Qerzen lc. so würde tx schon bald nach seinem Dorfe 1 "r err ' &. 1 1 zuruageieorl enn aueg m schwerem Herzen, so gab er doch die Anwartschaft auf das Mittagessen auf. das er auch heute auf dem ZrichHofe erhalten konnte. Er gmg letzt geradewegs in die thm bekannte Herberge zur Heimath-. Hier kleidete er sich um, nach einigen verständlgendm Worten an den HausVater. Und , das umschnürte dlae Packet in Papier, mit dem er dann wieder zum Vorschein kam, enthielt seine frühere Kleidung, seine Lumpen. wie man sie wohl nennen konnte. Denn keineswegs gedachte er sich von ihnen schon zu trennen: bei der Arbeit waren sie noch lange gut genug. Der Hausvater, em freundlicher Mann in den besten Jahren, mit einiger Salbung, wie sie dieserPosten vom Inhaber zu verlangen scheint, wünschte ihm Gluck, . daß er Arbeit gesunden habe, und ermähnte ihn, sich nun auch ordentlich aufzuführen. . Gleichmar hatte in sich keinen Trotz und keine frivole Besserwisserei, die er solchen Worten entgegengesetzt hätte, aber heute hörte er sie kaum; er wußte und fühlte nichts als' die ordentlichen Kleider, die er zum ersten Male in seinem Leben trug. Während er neben hem Hausvater in der offener Thüre stand, setzte, fcne dicht über ihnen, mit mächtigem Dröhnen die große Glocke der nahen Stadtkirche zum letzten Ge laute vor dem Gottesdienste ein. Da sagte der Mann überredend: Wenn Sie jetzt , nichts Besseres vorhaben. junger Mensch, dann hören Sie auf vie Stimme, die Sie da eben ruft und noch eindringlicher, ein wenig im Kanzelton sogar: Gehen Sie. in's Gotteshaus! i Gleichmar hob den Kopf. In die Kirche zu gehen, wurde er aufgefordert Warum nicht? Dazu bedürfte er durchaus Nicht emer so dringlichen Mahnung. Denn jetzt konnte er sich ja sehen lassen gewiß, er wunderte sich, daß er nicht von selber daran gedacht hatte. Da er nicht in's .Wirthshaus ging, hätte er gar keinen besseren Ort gewußt, um die Zeit zu . verbringen. Er gab also sein Bündesim Hause zur , ... L '-- Aufbewahrung uno als er roieoer yer austrat., reichte ibm der Hausvater so gar leihweise ein Gesanabuch. wobei eö ihm auf dem Gesichte geschrieben stand, daß er sich bewußt war, 'hiermit der mneren Mission emen vielleicht folge reichen Dienst zu leisten. -Gleichmar hatte schon einmal in sei nem Leben eine Kirche betreten: eö war in seiner Kindheit gewesen, auf irgend einem Dorfe. Wie aller Er sebnisse seiner Jugend, erinnerte er sich auch dieses einen sehr a.enau. Ein
Frauensperson hatte ihn an der Hand mitgesührt; sie hatte mitAnderen einer Trauung das begriff er jetzt zusehen wollen. Da es ihm, dem Kleinen. aber gar zu lange gewährt hatte.
bis die Sache vor sich ging, mochte er itnnifitrr emorden sein und war mit 7 3 ;i i ----- mtf. .(3 it.t.T-jn:. 4... v i ipUssen als ein ucucnuutjci uui uic Thur befordert worden,, ehe noch die kirchliche Handlung ihren Ansang genommen hatte. Jetzt beträt er unter den brausenden Orgelklängen mit Anderen die hohen Räume dieser stattlichen Kirche und vergaß sich zunächst ganz; die gewaltige Wölbung und die darin schwimmenden Orgeltöne füllten seine Sinne aus. Aber doch nicht so sehr, daß er nicht mechanisch gethan, hätte, was er andere Manner thun sah, nämlich den Hut vom Kopfe nehmen. Und da kam es ihm erst, wie günstig dieserUmstand sür ihn sei. Denn den Hut hatte er noch durch keinen neuen ersetzen können; gut, daß er selber nicht hatte sehen können, wie dieser schnöde, schmutzige Bettlerfilz die Wirkung des ganzen sonst ordentlichen Anzugs verdarb. Mit einem Gefühl der Erleichterung schob er den Hut jetzt außer Sicht unter die Bank wie es Andere auch machten. Er hatte nicht allzu weit vom Eingänge der Kirche Platz genommm. zwischen einigenKnaben und alten Mannern männliche Perso nen seines Alters waren unter den Andächtigen überhaupt sehr dunn gesät auf einer Bank, die vor einem Kirchstuhle herlief und von oben noch grade die Deckung der weit vorsp.'inenden Empore hatte. Jetzt hatte er noch damit zu thun, sich hier zurecht zu finden, den Anderen nachahmend im Gesangbuche die Liedernummer aufzur f J w . e schlagen uno oaoei vlergeiliange aus sich wirken zu lassen, die seinem von Natur wohlgebildeten und daher empfänglichen Gehörorgan überaus zusagten. Aber das Orgelvorspiel war nun beendet für ihn hätte es noch lange so weiter gehen dürfen ohne Langeweile und derGesana der Gemeinde setzte ein. Das gefiel ihm weniger, be sonders einige krähende Stimmen in seiner nächsten Nachbarschaft, welche ihm die Gesammtwirkung des wohl auch allzu schleppend genommenen Ehorals verdeckten. Erst als er mitzusingen wagte, gewann er auch dieser Sache mehr Geschmack ab, und er fand die sechs langen Strophen auf diese Weise gar nicht zu viel. Auch was sie besagten, von der Fürsorge Gottes für seine Menschenkinder, war im Ganzen nicht gegen seine gegenwärtige innere Verfassung: die nachdrücklicheVersicherunq des Liederdichters, daß diese Fürsorge gewissermaßen Lberhin und das Geschlecht derselben völlig unwllrdig sei, ließ er auf sich beruhen. Ihm machte inzwischen der Klang seiner eigenen. Varitonstimme Vergnügen, Huf die er letzt horchte und die er änaer je voller herauszubringen It gann, ohne sich weiter darauf; daß dies seme Stimme sei, etwas einzubilden. Hierbei aber, so stand geschrieben, sollte die Erbaulichkeit auch ihr Bewenden haben und die Sache für heute weiter nichts für ihn abwerfen. Der Geistliche, roelcher jetzt erst vor dem Altar, dann von der Kanzel herab sprach und den Gottesdienst führte, gefiel sich in einem dolltönendenOrgan und emer von , der . gewohnlichen Sprechweise abweichenden Aussprache und. Betonung, so sehr, daß viele Worte, dem Burschen ganz entgingen. Dadurch verlor er den Faden und seme Aufmerksamkeit' zerstreute sich. Er sah aber noch immer ganz zufrieden vor sich hin; es gab hier so mancherlei zu sehen; er gelangte vom Ferneren an das Nächste, und endlich fiel es ihm em. die Bem- und Fußpaare seines nachstenNachbarn, die sich gleich dem seinen vor der Bank ausstreckten, zu betrachten. Und dies um so mehr, als eine stille, tiefe Bewunderung seiner neugekauften Hosen doch eigentilch die Grundstlmmung dieses Morgens war. Em paar Knaben saßen da. mit Kniehosen, bestrumpften, mageren Beinen und klotzigen Schnürstiefeln an den jedenfalls vorangewachsenen Füßen. Dann ein Alterchen, schabig, aber mit sauber gewichstem. Schuhwerk und zufällig auf feiner anderen Seite auch ein solcher ältlicher, kleinbürge?f ! je. rm . c . ? n neuer 2u;ann, oer rncgijaca gesilaie, aber auch glänzend und sonntäglich gewichste Stiefel trug. - Und .dazwischen er er mit dem niedergetretenen, durchlässigen, suchstgen Stiefelwerk des Stromers, einem Paar von Ruinen, die er vor Wochen geschenkt erhalten hatte, auf denen er durch zwei deutsche Vaterländer marschirt war, ehe er in Sieboldshausen eine Stätte, gefunden ' Stiefel, die ihm nie gepaßt, sondern sich gleich an seinen Füßen wie chinesische Kähne vorn in die Höhe gestellt hatten, die ehemals Gummizüge besaßen und an deren Stelle jetzt vier sich . fasernde Oeffnungen auseinanderklafften und an welche selbstverständlicherweise, seit er sie besaß und jedenfalls auch schon lange vorher, keine Wichsbürste- mehr gekommen war. Sie sahen so unreputirlich, so niederträchtig bettelhaft wie das personificirte Stromerthum selber sahen sie aus! Und in solchen Stiefeln saß er hier zwischen ordentlichen Leuten, Leuten, die Steuerzettel erhielten, wie er eö wohl beim Nebenherlaufen, beim .Bet teln an den Thüren manchmal wahrgenommen hatte! Mit solchen Stiefeln war er in die Kirche gekommen!. Jetzt war es aus mit jedem anderen Gedankcn. als diesem einen. Sein ganzes Bewußtsein zog sich in die Gegend der Fußzehen zurück. Er. wagte nicht mehr aufzublicken aus Furcht, Gesichter zu m !' or i so: mh r ieqen, vie mii eracylung, wil lyun trauen oder mit Hohn' und Spott nacZ seinen Füßen blickten. Langsam schol er erst einen, dann den anderen 'von der Stelle immer tiefer unter. sich.unter die Bank er . rutschte auf dieser nach vorn, um, mit spitzen Knieen sitzend, die Füße - desto weiter äußer St schteben zu tonnen.' 2ede LZ er
Lnderung der Stellung, die der Gottesdienst nun noch mit sich brachte, der ganze Aufenthalt in der Kirche wurde ihm zur Pein. Hatte die Gemeinde aufzustehen und er mit. so war es ihm zu Muthe, wie in früheren Zeiten dem Büßer etwa, der im Hemde an der Kirchenthür stehen mußte, während die Andächtigen als Zeugen seiner Schande an ihm vorüberkamen. Denn wenn er stand, konnte er es ja nicht hindern, daß die fürchterlichen Stiefel so recht zum Vorschein kamen, noch fürchterlicher durch den Gegensatz der anderen ordentlichen Fußpaare zu beiden Seiten. Und er hatte sich auf sein Aussehen heute etwas zugute gethan! Auf Wams und Beinkleider, die ja durch den Hut und vor Allem durch das Schuhwerk geschändet wurden, so daß er heute erst recht als ein gezeichneter Lump erschien, wenn nicht ärger, so doch lächerlicher als ein solcher, der einer ist vom Kopfe bis zu den Füßen! Das war ein schlimmes Ende der Freude von vorhin und brachte ihn um allen Antheil, den er sonst wohl am Gebet und Segen des Pfarrers beim Schlüsse des Gottesdienstes genommen hätte. So hörte er die Worte gar nicht oder kaum mit halbem Ohr, und nur wenn etwas von armen Sündern vorkam, fand der Ton der feierlichen Zerknirschung etwas wie ein Echo in seinem 'Herzen. Er schlich hinaus zwischen der Menge und dann durch die Straßen, nun ein Anderer als vorher. Er begriff es. jetzt selber nicht, daß er vorhin in diesen Stieseln so wohlgemuth hatte sein können. . Das Gesangbuch hatte er in der Herberge zur Heimath- abgegeben und sein Bündel in Empfang genommen, zum Glück ohne dem Hausvater noch einmal in den Weg zu' laufen. Denn wenn ihn dieser, wie wahrscheinlich. nach Tezt undJnhalt de? Predigt gefragt hätte, so hätte er schlecht bestehen müssen, nun gar in seiner jetzigen Verfassung. , Was nun? Er mußte etwas essen;
es war ihm flau und elend zu Muthe wie sonst nicht, auch wenn er ebenso ange ge, astet hatte wie heute, nämlich sieben Stunden. Und. sonderbar, es var ihm mit einem Male gar Nicht mehr so um's Sparen, wie hisher; er hatte die Freude daran verloren, da er damit nicht weiter als bis zu dieser vernichtenden Beschämung gekommen war. Er besaß noch drei Mark. Ein Paar gebrauchte Schuhe hätte er damit wohl kaufen können. Aber dann behielt er Nichts oder ganz wenig nur in Handen. Wovon sollte er:sich dann nähren, bis er Ende der nächstenWoche erst wieder Lohn erhielt? Der. Gedanke an die nächsten zehn Mark und achtzig Pfennige, die ihm für den -folgenden Samstag tn sicherer Aussicht standen, stärkte ihn wieder ein wenig, doch blieb er gedrückt, und eine Art Muthlosigkeit und Entnerbung eher als etwas anderes war es. daß er sich' zu dem Brot jetzt ein Stück Wurst kaufte. Bisher hatte ihn die Freude'am Sparen halb satt gemacht; die hielt heute nicht mehr vor. Doch wurde ihm. wie das zu aehen pflegt, nack der Mahlzeit wieder etwas besser zu I kuthe. Und nun wendete er sich auch dem Vorhaben zudas ihn heute neb, dem Kleiderkauf. Hauptsächlich in die Stadt geführt hatte. Das Grab, Vrömmel's Grab, sollte doch nicht darunter leiden, ' daß ihn das Stromerthum gleichsam' bei den tfufec gepackt hielt und noch Nicht loslauen wollte. Eine Handelsgärtnerei aab es im Dorfe nicht und wer einen Blumenstock kaufen wollte, mußte das in der Stadt thun. . Ein - und das andere Mal schon hatte er Leute von Sieboldshausen, die m der Stadt in Arbeit standen, mit kleinen Topfpflanzen von dort zurückkehren fehen, und daö hatte ihn auf die Idee gebracht, die er jetzt ausführte. Er hatte es auf nichts mebr und nichts weniger als eine schöne rothe en . r . ' ' 7 eramumpslanze für daS Grab. , sei.nen Lustgarten, abgesehen. Und der Entschluß, eine solche zu kaufen, war kein kleiner, da er von dem VreHe kei nen rechten Begriff hatte, also auch tl. i r c . iiiuji ivußic, wit utj ver rwerv m seine noch vorhandene kleine Baarschaft hineinreißen würde. (Fortsetzung folgt.) ,, Die Schreihmaschwe. Humoreske von Hermann Leyffert. Der frühere Kolonialwäarenhänd ler. jetzige .Anderthalb Nickel-Rentier" Hemnch Schliephake, saß mit seiner öattin Dorchen am Kaffeetisch und genehmigte den ersten ' Morgenschlucr. Das Wetter war schon etwas herbstlich geworden, im-Kachelofen bullerten , bereits em paar tüchtige. Nloven Holz.der leicht fröstelnde Herr Schliephake hatte seinen, dicken Winterschlafrock aus der sommerlichen Motten-Pen-sion geholt und sich behaglich darin eingehüllt. Es herrschte da draußen zene unbestimmte Temperatur zwischen kalt und nicht kalt, die den sorglosenAufenthalt im eigenen warmen Bau so molliz macht, und da es gerade ein Sonntag war, so gedachte Herr Schliephake, es sich ganz besonders gemüthlich einzurichten, daheim. Wiewohl er auch m der Woche kein Geschäft mehr zu betreiben hatte und eZ also eigentlich alle Tage Sonntag bei ihm warj hatte der frühere Zlaufmann, jetzt unthätiger 'Zenller. sich ein autes Theil Feiertagsi'.immung zu bewahren geräußt. denn i. ocsaß das köstliche Talent, sich nie- , a!5 zu langweilen, sondern seinen Müßiggang aiZ ein himmlisches Cna .'!;gesenk zu betrachten, dessen man -i) würdig zeigen müsse. Vierzig . .7.ge Jahre hatte er Tag aus, Tag .n in seinem kleinen Krä'merladen .eringe. Mostrich, Pfeffer, Salz, saure Gurken und dergleichen schöne Dinge . iimer nur gegen Pfennige und wieder Pfennige verhandelt, und eine Sonn!ags ruhe gab es damals noch nicht. Zmmer rastlos geschäftig hatte er viele, viele 'Kleinigkeiten - zu einem - klemr.: ötoßen zusammen gehäust.um eZ tzjirt
eines Tages genug sein zu lassen. Heinrich Schliephake glaubte auf dem Punkt angelangt zu sein, wo er sich von seinem sauer erworbenen kleinen Capital zweierlei gestatten zu dürfen meinte: ein bescheidenes, aber beschanliches Dasein und verschiedene kleine Steckenpferdchen. So fütterte er seit dieser Zeit außer seinem Harzer Roller einen Kakadu und eine Schildkröte. Auf einen Hund mußte er zu seinem großen Leidwesen verzichten, die Steuer war zu hoch. Eine ganz be-. sondere Leidenschaft zeigte er aber für allerhand neue Erfindungen. Er putzte seineStiefel mit patentirterKaiser - Glanz - Wichse so lange, bis sie anstatt blanker immer fahler wurden,' trug Cravatten mit neuester Mechanik, die ihm beim zweiten Tragen in die Weste rutschten, kaufte sich den neuesten Blitzbrenner, dem ein nasses Streichholz vorzuziehen' war, probirte Odol. Liparin und das neueste FleckWasser, welches den Fleck vergrößerte, statt ihn zu entfernen. Sein gutes Dorchen gönnte ihm dieses, wenn auch etwas kostspielige, so doch harmlose Vergnügen, . war sie doch zufrieden, daß ihr Mann nicht spielte 'und nur ausnahmsweise ein Glas Bier trinken ging. Als heute Morgen Herr Schliephake die Zeitung entfaltete, fiel ihm seit kurzer Zeit war es das sechste Mal ein auffallender Prospect entgegen. Er Warf ihn nicht bei Seite, fondern widmete ihm seine ganz besondere Aufmerksamkeit. Sieh' 'mal, Dorchen, sagte er bald darauf, hier wird wieder die derbesserte englische Schreibmaschine angepriesen. . Du hast doch nicht etwa Absichten, Mann V fragte seine Frau ziemlich ängstlich. ; Eigentlich ja", meinte HerrSchliep hake und biß herzhaft in seine knusprige. Buttersemmel. Heinrich. Du bist wohl nicht recht gescheit was willst Du denn mit einer Schreibmaschine?" , Dorchen. !" erwiderte Schliephake den Kopf erhebend, überhaupt solche Frage! Lies doch nur, was da auf dem Prospect steht: Keine Tinte mehr keine Feder mehr Jedermann im Besitz einer Schreibmaschine!" Nun V Na, schon wegen der leidigen Tinte und Feder! Bei uns ist so etwas nie zu finden, wenn man 'mal was zu schreiben hat wie oft habe ich mich darüber geärgert! Gleich morgen früh werde ich - mir eine solche verbesserte Schreibmaschine kaufen ja, gewiß, Dorchen laß mir doch mein Vergnügen habe ich Dir nicht auch zu Deinem Geburtstag ein Brotschneid'emesser geschenkt?" Für unsere zwei Butterbrote !" meinte sie seuzend. Und einen Apparat zum Zwirneinfädeln? . Dorchen, ich schenke Dir auch noch die neue Maschine wie heißt sie doch ? Wasche mit Luft!" Heinrich, vor allen Dingen brauche ich frische Seife. Ich habe kein Stückchen Vorrath mehr. Das kostet wieder ein Stück Geld " . Du kaufst Dir natürlich frische Seife. Dorchen. So viel Du willst, und ich " Uebermorgen kommen die Winterkohlen, Heinrich, fünfundvierzig Mark!" Ist auch die höchste Zeit, lächere nur gehörig ein. frieren wollen wir nicht. Aber weißt Du, Dorchen, wenn's dann so recht hübsch mollig in der Stube ist, und ich habe dann meine Schreibmaschine " Dorchen blieb kühl bis an's Herz. Sie nahm die Zeitung und las die Neuigkeiten, , wahrend ihr Mann sich wieder liebevoll in den Prospect ver tiefte und mit gesteigertem Interesse daö Abbild det rühmlichen SchreibMaschine betrachtete. Herr Schliephake.hatte noch nie eine solche TeufelsMaschine gesehen, nur davon gehört oder gelesen. Er konnte sich diesen modernen Zauber gar nicht so recht vorstellen, ebenso wenig, wie das Wesen des Telephons. Gern hätte er sich auch ein solches angelegt, um diesem und jenem seiner Bekannten einen sch'önen Guten Morgen" zu sernsprechen", aber um dies zu ermöglichen, hätten vor allem Gevatter Schuster
und Schneider auch Telephon anlegen müssen, und so blieb's eben nur ein heimlich gepflegter Wunsch. Dafür wollte er nun aber auch eine SchreibMaschine Ach herrje!" rief Frau Schliephake plötzlich aus. Was giebt's denn? Wieder was Schlimmes passirt?" Die Steuern sollen erhöht werden. Heinrich!" i Na., erwiderte er ablenkend, ich habe immer gezahlt, was ich mußte, also werde ich auch " . Nu hör' doch blos, Heinrich, der Zinsfuß wird auch herabgesetzt ! Noch mehr? Wo steht das?" Sie reichte ihm das Blatt. Das ist . allerdings unangenehm", dachte der Anderthalb Nickel-Rentier, der infolge der Convertirung zu einem Ein und einviertel Nickel-Rentier". degradirt zu werden Aussicht hatte. Und nun gerade, wo ich mir eine Schreibmaschine kaufen wollte!" - 'Na", meinte seine Frau etwas ironisch, bist Du noch immer gesonnen, Dir ein so theures Spielzeug anzuschaffen?" Theures Spielzeug! Ist doch nicht zu theuer fünfzig Mark! Das ist ja eben das Feine an der Neuerung ! Früher kostete so ein Dings über dreihundert Mark. Aber die Concurrenz, die Ueberflügelung! Diese fünfzig Mark kann ich noch auf'S Conto der Nebenausaaben setzen " : Kein Pfennig ist dafür mehr übrig. lieber Heinrich Dann greife ich einmal daS Capi tal an ' ' Ums Himmels willen!" .'.'Nu, was denn? . So lange wir zwei' alten Leute 7eben. reicht , es, und GEin ich mx em Dutzend Schreib Maschinen, kaufte. ' Kinder haben wir
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. H. C. POMEROY. gegenüber der Da klopfte es. Auf das beiderseitige Herein!" er schienen gleich auf einmal zwei Mann: ein Exccutor, der Herrn Rentier" Schliephake em Strafmandat zu überreichen hatte, weil er unachtsamerWeise rinen Blumentopf vom Fenster aus die Straße habe fallen lassen und der Hauswirth. ; Was fallt Ihnen ein, Herr Erecu tor", wetterte der in Strafe Genommene, Mir heute am Sonntag solchen Wisch zu bringen, he?" Machen Sie sich nicht noch der Beamtenbeleidigung schuldig, Herr Schliephake. erwiderte der Sendbote des Gesetzes ruhig. Seien Sievielmehr noch dankbar gegen mich ' ich traf Sie gestern nicht zu Hause, und Sie würden morgen eine persönliche Vorladung erhalten, wenn, ich Ihnen nicht heute das Mandat noch gebracht haben wurde. Im Uebrigen seien Sie froh, daß der schwere Blumentopf nicht Jemanden auf den Kopf gefallen ist." Was kostet also der Fall? Fünf Mark Ordnungsstrafe? Hier bitte.? Der Ezecutor empfahl sich mit dem Gelde, und . Schliephake wandte sich dem Hauswirth zu. VN Morgen, Herr Zieaenbem Sie haben mir natürlich den Blutsauger da aus den Hals geschickt und wollen .sich gewiß noch persönlich über meinen fallsüchtigen , Blumentopf beklagen, wie? Aber lassen Sie nur Ihre Zuvorkommenheit, morgen früh wollte ich nämlich Ihnen ebenfalls aufs Dache steigen Geniren sich nicht. Herr Schliephake. das ist Ihnen jedenfalls erlaubt, aufs flache Dach zu steigen, während Blumenbretter vor dem Fenster " Herr Zlegenbem. ich habe Ihnen mitzutheilen, daß es in unserer Küche ganz gehörig raucht !" Kochen Sie doch elektrisch !" entgegnete der Wirth ziemlich grob. Schliephake war frappirt, aber nicht etwa von dem unhöflichen Ton. Elektrisch? Hm! Was meinst Du, Dorchen, wenn wir uns einen elektri schen Kochherd anschaffen ?" Dorchen aber warf ihm einen so deutlichen Blick zu, daß der Freund aller modernen Neuerungen sofort aus semen Plan verzichtete. Das ärgerte ihn aber doch nicht wenig, und den unwillkommenen Hauswirth nahm er sich zum Sündenbock. ' Was reden Sie da für emen Unsinn von elektrisch kochen! Wir haben noch nie elektrisch gekocht und werden auch niemals elektrisch kochen es wird also in der Küche rauchen, und das darf es nicht. Und dann will ich Ihnen nur sagen, daß wir uns vor Ungeziefer nicht retten können und meine Zinsen fast in persischem Pulver draufgehen, und frisch tapezirt muß auch mal Toerden rrom bezahle ich denn die Miethe ?" . Ach. die Miethe !" sagte der Hauswirth, deswegen komme ich nämlich. Ich möchte Ihnen nämlich mittheilen, daß ich Sie vom nächsten Quarte! ab steigern muß." Was? Steigern ?! Mich !? Da hört doch aber Verschiedenes auf. Hev Ziegenbein! Sie wollen mich, wo es bei mir in der Küche raucht, wo na kurz und gut. was fällt Ihnen l!b:rhaupt ein, mir diese liebevolle Mittheilung an einem Sonntag zu machen -? Sie haben mir das überhaupt gefälligst mittels eingeschriebenen Briefes zu verkündigen, verstehen Sie mich ?" Sehr wohl. Herr Schliephake. Morgen am 27. September ist dieser Brief 'auch in Ihren Händen, ich erlaubte mir nur, Sie persönlich darauf vorzubereiten," bemerkte der Wirth gelassen. So so, sehr liebenswürdig, sehr freundlich von Ihnen. - Herr Ziegenbein. meinetwegen steigern -Sie mich bis in die Puppen aber seien Sie versichert, mein verehrter Herr Ziegendem eine Schreibmaschine kaufe ich mir doch nun erst recht! !" i Noch nie in seinem Leben, war. der gemüthliche Mann so in Eifer gerathen, als an diesem Sonntag Morgen, wo er es sich so recht behaglich machen wollte. Er wendete dem Hauswirth höchst verächtlich den Rücken und übersah in seinem Aerger.das lebhafte Gebärdenspiel seiner ganz fassungslosen Gattin. Ziegenbein wußte .erst aar nicht, was er von der Bemerkung seines Miethers bezüglich' der SchreibMaschine halten sollte, und so fragte er denn schließlich nur neugierig: Was wollen Sie denn mit einer Schreibmaschine?" ' Die will ich mir anschaffen.' damit Sie meinen Kündigungsbrief deutlich lesen können !" Eine A f f e n f a r m will ein sp?culativer Kopf in den Eerglades von Florida etabliren. Der Mann will dieVierhänder um ihreö Fleifcheö willen züchten und hofft in solchen Zweihandern, welche kein Rind fleisch kaufen können, Abnehmer zu ftnden.. - Eine merkwürdige Mißgeburt von einer Kuh aibt es: in Kerr vllle. Ter. Das Thier bat Nicht wem aer als 13 Hörner, von denen zwei sich am Kopfe befinden und wie Schafhörner gekrümmt sind, während von den übrigen je vier oberhalb der Hufe her
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