Indiana Tribüne, Volume 20, Number 112, Indianapolis, Marion County, 9 January 1897 — Page 2

Znvwns Arwüne

Erscheint Täglich und Sonntag. Tit lZgliche .Tribüne kostet durch en Xxlttx J CXenti per Woche, die eonntagSTrbüne-I KRt per Joche. Beide zusar.' 15 TentI U ent v tr. V Post Kerhalb bn Übt geschickt i, vorauköktilunz V pe, JHr. Oftui 10CÜ& labama SttaKe. Indianapolis, Ind., 9. Januar 1897. (OrlgKisl.Conkspoodent.1 Streiflichter von der Gartenstadt. Chicago, Zm Neujahrs - Morgennebel. Mit dem Accent auf den beiden letzten Silben, bitte! Denn ungeheuer nebelig hat in: der Gartenstadt das alte Jahr ausgeklungen, ganz abgesehen von dem Nebel in den Köpfen. Viel größer ist die Benebelung in der Weltstadt, an der Themse auch nicht, und es konnte dem Patrioten ordentlich bange werden vor einer vollständigen Verenglischung Amerikas. Nervöse Menschen also die Mehrheit in der Gartenstadt und Liebhaber winterlicher Blumenzucht brachte der Nebel ganz in Verzweiflung. UeberHaupt kann sich kaum der älteste CHZcagoer an ein so sonnenschcinarmes Jahr erinnern, wie es das soeben ab gerutschte war. Es sieht übrigens seit Kurzem beinahe darnach aus, als ob der Nebelgott after all" doch nur aus einem gewissen Mitleid mit Chicago so sreigiebig sei, damit man' tot nigstens nicht mehr sagen könne, daß die vielen in der Windstadt bei Tage verübten , Verbrechen am hellen Tag verübt worden seien! EineZ der ich : hätte' beinahe 'gesagt, epochemachendsten dieser Verbrechen, wenn auch nicht von der größten materiellen Vedeutung oder Tragik, ist noch in den Sterbestunden des alten Jahres vorgekommen. Eisenbahn und Straßen bahn - Banditengeschichten sind ' ja längst nichts Ungewöhnliches mehr, aber etwas Aehnliches in einem sich zwischen zwei Stockwerken bewegenden und zum Stillstand commandirten Fahrstuhl in einem großen GeschäftsHaus im Innern der Stadt an einem geschäftigen Nachmittag, das ist denn doch -eine kulturgeschichtliche Neuheit! Das Unternehmen", war ein vollständiger Erfolg, die Banditen bereicherten sich um nahezu $600, welche zur Auszahlung von Löhnen bestimmt waren, und schnell war ihre Spur verloren, sobald man wieder Abschied nahm". Was werden wir nicht noch Alles erleitn im neuen Jahre? Ich habe einmal einen Pfiffikus in Gotham sagen hören nicht auf der-Bühne da5 Spitzbuimthum sei eine wohlweislich? Einrichtung der Vorsehung, denn sonst würde niemals der Ersindungsgeist der Menschenkinder zurErfindung von Schlössern angeregt sein. Nun, vielleicht erfindet nächstens ein Gartenstädter auch einen hold-iip" sicheren Elevator. In solchem Neujahrsgeplauder steckt freilich nicht viel himmelhochjauchzende Poesie. Es wäre allerdings gar nicht so übel, wenn die nebelige Hülle nicht einzig und allein von der Zukunft monopolisirt wäre,.sondern auch die ganze Veraanaenbeit mit einem dickten Nebelschleier der Nächstenliebe bedeckt werden könnte, wenigstens soweit, sie Einem nicht gefallen hat, und nur die Geaenwart in heller neujahrsfestlicher Beleuchtung erstrahlte. Aber leider treibt die Vergangenheit nur allzu lebhaft ihre Schößlinge frisch in die Gegenwart herein, um ganz übersehen zu werden, und in jeder Beziehung sagt der deutsche Lieblingsdichter mit Kecht: AlleS ist Frucht, und Alles ist Samen! , . Zum neuen Jahre darf auch das Neue Weib nicht ganz unerwähnt gelassen werden. Theilweise hängt eö vielleicht mit der zunehmenden persönlichen. Unsicherheit in der Gartenstadt zusammen, daß daS Chicagoer Neue Weib sich jetzt eine vom Osten her kommende Mode, die nicht einmal in die Jahreszeit recht passen will, so rasch und zahlrch aneignet: nämlich die Mode, mit Stöcken, keineswegs zu verwechseln mit Reitgerten, sondern mit gediegenen. - ja zum Theil derben Stöcken herumzulaufen und die unvermeidlichen Laden - Forschungsreisen zu machen. Immer häufiger gewahrt man jetzt in der fashionablen StateStreet, welche das beste hiesige BeobachtungSseld für solche Dinge bietet, diese Dmenstöcke, und sogar die Juwelenhändler machen jetzt in diesem Artikel den armen Stockhändlern Concurrenz! Placate mit Inschriften wie Ladies Cänes 50c to $15" sind in Ehicagoer Juwelenläden nichts Ungewöhnliches mehr. Manche dieser Damenstöcke freilich sind mit Edelsteinen geschmückt oder kehren sonstwie den Geschmack des Ewig-Weiblichen mehr oder weniger heraus; andere aber unterscheiden sich nur wenig von den ersien besten Müdigkeitsstützen und Sicherheitswaffen eines Bruder Straubinger und sind, häufig auch ausgesprochenermaßen , für diesen 'Doppelzweck hauptsächlich bestimmt. Wehe dem .Straßenräuber, der künftighin versuchen sollte, einer solchen neuen Chicagoerin die Börse mit Gewalt zu entreißen! Uebrigens haben auch schon die Erfahrungen der letzten paar Monäte sezeigt.j daß das gartenstädtische Weib im Allgemeinen viel schneidiger gegenüber dem Rinaldothum auftritt und gewöhnlich besser wegkommt, als tu garlennavttjqe Niann . '.Das neue Jahr ist allemal auch die Zeit der guten Vorsätze, aber wenn man weiß, daß man sie doch nicht ausführen kann noch will, so ist eS vielleicht am besten, sie überhaupt nicht, zu fassen oder sich so schnell wie möglich ieder eineS' Anderen zu besinnen. So fchemi wenigstens der unvergleichlich löbliche Chicagoer Stadtrath gedacht zu haben, als er die famose ViercentsStraßenbahn - Ordinanz, die er beinahe einstimmig ' angenommen, mit noch größerer Wuptizität. als ich mir itäumtn ließ, wieder abmurkste, sozu-

sagen einen Herodianischen Kindermord an ihr verübte; der commandirende Herodes war in diesem Falle der Bürgermeister Swift, der geschäftige liliputanische Diener des Großmoguls Yerkes und anderer Reichsunmittelbaren". Das war ein Umschlag im erlauchten Stadtrath, wie vom kalten zum Heiken Fieber, 'und meine Feder sträub! sich.' das in Verbindung hiermit verbreitete bösartige Gemunkel auf das Papier zu träufeln, zumal in so feierlicher Zeit. Eine etwas neuartige Erscheinung war es, daß der allmächtige Freiher von Yer-kes-Penitentiary in diesem Fall eine Angestellten - Rührungs - Komödie aufführen ließ, eine richtige SylvesterWeinposse, indem er durch seine Ingestellten flehen ließ, ja nicht bei dem guten Vorsatz zu beharren, damit nicht ihre Löhne von Ihm um 20 Procent beschnitten würden! Vielleicht das Komischste an der Geschichte ist aber das anmuthige kleineNeujahrsgeschenk, das für die Südfeite abgefallen ist. Auf einer dortigen Linie hatte nämlich seit vier Jahren thatsächlich das Vier-eents-Fahrgeld. wenigstens bei Abnähme. von 25 Tickets, bestanden, anläßlich jenes wunderbaren stadträthlichen Sinneswechsels jedoch ist es mit dem Glockenfchlag des neuen Iahres aufgehoben oder vielmehr durch ein' Fünfcents - Fahrgeld ersetzt worden. -.Ja, ja, ein Glück kommt selten allein. ' Doch es ist Zeit, daß ich wieder zu einem etwas gesetzteren Tone übergehe. Da ich 'doch einmal bei den Verkehrsfragen angelangt bin, so will ich auch nicht verschweigen, daß für Chicago vielleicht im Schooße des neuen Iahres verschiedene großartige Projecte schlummern und 'bereits einigermaßen von sich' reden gemacht haben. Ein Jahr neuer Hochbahnen ist mit Vestimmtheit zu erwarten, aber die alte Frage der Hochlegung aller der gewaltigen Bahnlinien, welche der Gartenstadt ' das Herz und . die Ejngkweide zerreißen,' scheint noch immer weit von ihrer Lösung entfernt. . Doch taucht jetzt am Horizont eine -Aussicht auf. diese Lösung im Zusammenhang mit der Verwirklichung eines neuen, weittragenden PlaneS herbeizuführen. Dieser Plan ist von einem yeiltschamerikanischen Architekten, Herrn L. G. Hallberg, ausgegangen und den Eisenbahn- und Stadtbahn - Magnaten nebst einer riesigen Fülle hon Zahlenmaterial unterbreitet worden. Darnach sollen nämlich auf den WegerechtLinien der verschiedenen Bahnen ganze Städte von Läden und Magazinen erbaut, und über die D ä ch e r dieser die Bahngeleise geführt werden. Dadurch würde sich für die Bahnen noch ein ungeheurer Extraprofit herausschlagen lassen. - Herr Hallberg hat berechnet, daß die betreffenden Bahnen für mindestens 60 Millionen Dollars Grundeigenthum in der Gartenstadt haben, das für alle Zwecke, außer für das Geleiselegen, völlig nutzlos daliegt. Durch Verwirklichung seines Planes jedoch ließe sich aus piesem Eigenthum noch eine gewaltige Einnahme erzielen, und die Hochlegung der Geleise würde, statt eine Last für die Bahngesellfchaften zu sein, vielmehr eine '.riesige Gewinnquelle für sie werden,' auf die .Dauer wenigstens. Auch alle übrigen betheiligten Gesch'äftsinteressen würden sich sehr gut dabei stehen; "denn-es würde ein weiterer großer Raum für Lagerhaus- und Laden-Zwecke verfügbar werden, und gerade der Raum hierfür ist in den letzten Jahren .an allen wichtigeren Stellen immer rarer und theurer geworden. -Die Handels-- und Fabricationsthätigkeit könnte also eine neue, noch gar -nicht berechenbare Aufmunterung erfahren, das benachbarte Eigenthum würde nicht mehr durch die Geleise geschädigt, und dem ganzen Publikum würde der Segen der Ge-leise-Hochlegung ohne Benachtheiljgung irgend welcher berechtigtenSon-derinteressen-zugute kommen. Ja für die Großstädte der ganzen Welt könnte dieses Beispiel sozusagen eine neue Aera einleiten. - DaS Alles hat Herr Hallberg in einer Denkschrift mit kühler Sachlichkeit wunderschön entwickelt, und es kommt jetzt nur" noch darauf an, ob er die ausschlaggebenden Größen zu seinem Vroject bekehren kann. ' Einige derselben sollen dem Plan günstig gesinnt sein. Abwarten und Punsch trinken, so man welchen hat! f Noch1 eine --andere, und gewissere Neuerung im Verkehrswesen steht der Gartenstadt bevor. Die vielen Drehbrücken an den verschiedenen Armen des wohlriechenden Chicago - Flusses, welche bisher 'mit Dampf 'betrieben wurden,. sollen in naher Zukunft mit Elektricität betrieben werden, was gewaltige Vortheile und Kosten-Erspar-nisse verspricht, sowie auch etwas mehr

Anneymllchkett.' Die nothige elektnsce m.i -.on ' " c ciriecsirasl rann von oen iranen bahn - Gesellschaften nebenbei aelie fert werden, wenn die Stadt nicht eine eigene Anlage dafür schaffen will. Chicago hatte alsdann das vollkommenste. Brückensystem der Culturwelt, so vollkommen, wie alle seine anderen Systeme 'zu wünschen wären! . Neulich habe ich Ihnen von den ver-schiedenen-exotischen Religionsbestrc. bungen geplaudert.welche in dem nüch ternen Chicago sich immer bemerklicher machend ' Ich kann' mir nicht versagen, noch- eines merkwürdigen Zuwachses zu denselben zu gedenken. Jetzt ist namlick hxt Gartenstadt auch ml ein?m Centrum für die Verbreitung der Lehren des C o n. fuc.ik ö auf.amerikqnischem Boden erkoren worden. Der Oberpriester dieser Mission vom Reich der Mitte ist kein anderer, als der chinesische ZeitungSgriinder Wong Chin Foo, dessen Zeitung zugleich das amerikanische Hauptorgan der . Bewegung werden soll und zu diesem Behuf fortan nicht blos chinesisch, sondern auch englisch erscheinen wird. Die Eröffnung der neuen Orientalisten-Kirche hat bereits stattgefunden; ' einstweilen hat dieselbe ihren Sitz in einem fashionablen M.ujik-Local zweiten Ran-.

ges, aoer lo daN wie möglich soll-Än großer Confucius - Tempel gebaut werden. Auch Sonntagsschulen sollen gegründet werden, um .die Hoffnung?volle kaukasische Jugend der Religion des Confucius zuzuführen. Ich wüßte

zwar nicht, daß Confucius etwas mit Sonntag und Sonntagsschulen - zu thun gehabt hätte, aber ich bin in solchen Dingen kein Sachverständiger. Etwas Neues und Vielversprechendes ist es auch, daß diese confucianischen Religions - Uebungen auch mit Discussion verbunden sein sollen. Herz, was willst Du noch mehr? Apropos, da ich doch auf daS chinefische Gebiet gerathen bin: Chicago hat jetzt auch einen chinesischen Künstler. einen Maler, auszuweisen, welcher sich vollkommen in die westliche AufFassung und Ausübung diese? edlen Kunst eingelebt hat und darin schon Bemerkenswerthes leistet. DieS ist wahrscheinlich das e r st e Beispiel seiner Art in der Welt und Angesichts der ungeheuren fundamentalen Verschiedenheit in dem beiderseitigen Em pfinden und Vollbringen der darstellenden Kunst eine fast ebenso wunderbare Wandlung, als wenn einSchwarzer zu einem Weißen würde! Ein Wechsel in Religion oder Kleidung ist noch gar nichts dagegen. Jo Gang Chung heißt daS merkwürdige Genie, das diese Häutung, diese vollkommene Wesens - Umkrempelung durchgemacht hat, nachdem er im Reich der Mitte be reits jahrelang als Maler im chinesi schen Sinne thätig gewesen ist. Na türlich hat er noch nicht das conserva tive Alter Li Hung Changs; er hat 1868 das Licht der Welt in Canton erblickt und hat also wohl noch viel vor sich. Das Interessanteste w:e er zu seiner Umbildung gekommen. Ich will ihm selbst daS Wort aeben: ftant nach San Francisco, hörte 1893 von der Columbischen Weltausstellung, kam nach Chicago, ging nach dem Kunst Palast, wurde rein perrückt darüber. mute lernen, wie man'ö macht, arb?: tete hart, kann's aber jetzt, werde nie mehr anders malen. DaS ist jeden falls eine der gelungensten Wirkungen. der hicagoer Weltausstellung! j. R Einst VrSden, jetzt Flüss,. Die 57raae der Erbaltuna iener wick tigen Flußdamme am unteren Lauf deS Mississippi ist auch wieder im Cöngreß pusgetaucht. Jungst bat m der. Halb mond - Stadt die Entdeckung, daß zu Paß q Loutre eine bedenkliche Bruch spalte (Crevasse") in der Mississippi. Uferbank den ganzen Bestand der f. , r c w ff 't i ri m iMöoamme veoroye, eine gettnomu regung hervorgerufen und eine allgemeine Untersuchunader untern Flußstrecke verursacht. Abgesehen von der Bedrohung großer örtlicher Interessen hat diese Angelegenheit noch eine andere besonders sur Fernerste)ende merk würdige Seite. , Man hat außer jener Bruchströmung bei der Untersuchung nock em Halbdutzend ähnlichere gefunden, welche nicht vom Wasser deö, Msslsslppl selbst vsrursacbt erscheinen, weniaitens nicht direct, sondern geradezu den Charakter von Nebenströmen haben. Wie sind dieselben nun aber entstan den? Darüber wissen die Ingenieure nichts Bestimmtes; sie können bis jetzt nicht saaen. ob dies natürliche oder k ü n st l i ch e Ströme sind. Beispiel: der letzteren Art gibt . es noch mehr; denn in dem ungewöhnlich weichen Boden LouisianaS kann sich ein Graben sehr wohl in Verhältnißmakia kurzer Zeit zu einem. Flun ent wickeln! So weiß man bestimmt, daß die bekannte Bayou Plaauemine, sru her ein großer schiffbarer Strom und das Verbindunasmittel zwischen ; der Stadt New Orleans und dem südwest lichen Louisiana, von Has au3 weiter nichts war. als em Plantage-Graoen zur Bewässerung, sich aber mit derZeit r- zum aroken Theil lnsolge JUsluziez von Mississivpi - Wasser sich mit der Zeit gewaltig erweiterte. 'ja .viele Bezirke mit Ueberschwemmung bedrohte und so hochgradig gefährlich . wurde, daß die Regierung ihn vor. 30 Jahren , . r n i . v v! kinoammen ließ. cuic wenven vie Ver. Staaten etwa $600,000 dafür auf, diese jetzige Bkyou zu öffnen und an ihrer Verbindung mit dem MZssls sippl große Schleusen zu errichten, so dak die größten' Dampfer Zugang fin den können, welche über- den Plaaue mine nach dem Atchafalaya, dem Teche und anderen Strömen West - Louista naö gehen. Auch der Name Vaptiste Sollet'ö Canal- für einen der Abflüsse des Mississippi deutet aus menschlichen Ursprung hin. AuS emem Graben kann schon binnen etwa 12 Jahren ein Fluß werden. - . ... . Dieser eigenartige Ursprung vieler t,i" er. i rj'tf; j o . I r? jt.i tTlUC im immobil -cuuiiuna mucyi Ingenieuren und Geographen vieles Kopszervrechen. Hpchnoxdische Luftspiegelungen. Vielleicht die wundervollsten Luft spiegelungen auf der ganzen Erde sind diejenigen, welche im Zwielicht, der Wintertage im , nördlichen Alaska zu sehen sind. Zum Theil sind dtcj Er scheinungen wiederum anderer Art, als die entsprechenden in tropischen Wüsten oder an gewissen amerikanischen und europaischen Binnenseen usw. . Diese merkwürdigen und. .vielfach . r f p ..... c cr;w si.:. recyi gruselig ausjeyenoen 110 eeln sich nicht blos an den Wolken oder ln derAtmosphäre wieder, sondern zum großen Theil auch aus der Oberfläche der öden Ebenen von Nord Alaska. Mimische Seen und Ströme, die mit eichem Pslanzenwuchs besäumt .smd, ieht man so lebensdeutlich und tauchend, wie nur möglich, auf . der Schneeobersläche ' direct dargestellt, während grasbewachsene Hügel, Bäume, Stämme u. dergl.. die irgend wo auf der Erde thatsächlich existiren, sich' gegen die Berge : von Schnee in allen möglichen' Arten phantastischer Gestalten abbeben. die freilich ibrer wirklichen Gestalt nur öi? zu einem ge. wissenGrade entspeechen;es kommen d wunderbare Vergrößerungen und Per

zerrungen vor, un so entstehen z'. B.

aucy yoazst unheimlich aussehendeViersüßler und Reptilien von ganz ungeheurer -Größe. Die. Winde verstärken den seltsamen Eindruck noch. ' Denn diese treiben

vr Nebel und Dünste über die Ebenen

jiv w i w . - y rv . , . . . dahin und daher sehen die zauberischen Feldern und der Gesammtschaden. den Erscheinungen, die sich aus der Atmo- Farmer erleiden, wird auf über sphäri abheben, wie lebendige Ge-. N50 000 geschätzt, schöpfe aus. die. sich rasch über das Z 5 6 0 9 S ch n a p s - B r e n n e -wüste Gefilde dahinbewegen. Zu an- reien. die Onkel Sam den gesetzlich vorderen Zeiten jedoch scheinen sie auch geschriebenen Tribut bezahlen, gibt es hoch in der Luft sich zu befinden. Ja m unserem gesegneten Lande Die noch viel weiter kann hier die Fata- Zahl , der sogenannten Mondscheinmorgana - Illusion gehen! Es ist ,ZNliereien verschweigt des Sängers den meisten nördlichen Luftspiegelun- Zflichkelt. gen eigen, daß sie in der Nähe des D a L S t a a t z u ch t h a u S des Meergestades auftreten; so auch die Staates Washington wird demnächst vorliegenden. Wenn nun die Nebel srulren Schatzmeister der größten und Dünste von der Windesbraut nach , beiden Städte im Staate Washington dem Aceere Zugetrieben werden, so ge-' seinen Insassen zählen, nämlich winnt es schließlich noch den Anschein. Adolph Krug von Seattle und I. als ob die Luft - Gestalten mit schreck- ?og3s von Tacoma. Diese zwei Falle licher Geschwindigkeit durch die Wasser , fad Ausnabmen von der Regel, daß . i ' , . i ! mam riiM .r. . i . o . . v ! .

hindurchschössen. und der cyaum dabei hoch in die Luft aufspritzte, oder . ! . ty als ob riesige Sturzwellen über sie hin rollten, und diese Gestalten nach der benachbarten gebirgigen Insel zu getrieben und an dieser zerschmettert Würden.. ' ' Solche Dinae muß man gesehen ha r .. y . on; vvivwb iw v u jj -7 - hm. um ibre volle Wirkuna würdiaen

zu können, und. diese Zeilen können ' Jahr überschritten . haben. Der 92 nicht viel mehr, als einige dürftige Mre , zahlende Beniamm Bacon begab Andeutungen für die Phantasie bieten. M dsn Tage mit der Axt auf der Schlangen von grausiger Größe, an- Schulter nach dem A Meilen entfernscheinend mehrere Hundert Fuß lang. , Zen Walde und spaltete mehrere Cords mrtirnM mit WtHtrn mif Zs,r?m Brennholz,

-7 -i frr 1 - , - r ' Y P I ringelnden Rücken. Berittene, die mitl.Eine ungewohnNch kraf., O . ' . - - . i!. i Vi tJUmluL P"... nl.u!

Y . " . ' Äf9u dVchn Ammj ihrem Roß und gar g fiikin- Aktien s; m,st nTTrn rnnnTirfin Änr. M schkinm tinauber in ildn Jagd r 0 u zu

MM ?! EWmWffiHS

? T j 'T -wden Nebeln der Dämmerung verlie- " w'nd.r schn .n W.is an oen kenmieul zerbeul meroen, welche etwa zwanzig Meilen draußen in der See liegen. Das Bild wäre vielleicht der Dante'schen Hölle in deren tollsten und grausigsten Scenerien wUrdig. nur daß hjer die Größen-Ver-Hältnisse pjel' gigantischer sind, als in der Phantasiewelt des italienischen Dichters. . . , Für manche neugierige Spötter mag zum Schluß noch bemerkt sein, daß diese Dinge keineswegs etwa mit dem wass" im Zusam'mznhang " W mehr oder weniqer schlechten Feuer-

sondern von Allen, seien sie auch sa,"' V 1 w. v nüchtern wie ein Stockfisch in ganz 5? gewesen sem. Es wurdenSeWML ircMh- rf,,' nh iZ lektionen von Wagner und Verdl. sowie

Grausen bewundert werden, voraus gesetzt nur. daß der Zeitpunkt dafür, günstig aewphlt ist, Pflanzlich'thierischeS Curiosum. In den Schaufenstern mancher CfL.lCtM ca..'C!..si.iC. .V mVvv

UfUlVCitll, ouiüiciiuwtii uu wtivt.w J.U,UUU )IICgC UNO 'JltljZ zum vuvfcV) ßZeschäste in unserem Lande smd zur' sgllen sein. Falls nicht wirksamere n r Ober - BürgermeiUnterbältuna des Publikums zeitweist' MlZlkskkiuk - Bettimmunam' erlassen ster Dr. Gakner in Mainz batte iünali

Hie sogenannten inexicanischen Springbohnen- zu sehen, deren Ca vrwlen Vielen noch em Räthsel sind. Diese .Bohnen" (sie wachsen eigen!, lich auf einer Gattung großer WolfsmliJL. - CnCT . ! nn.SM (AiSum muu nuuu in juytium, wenn man sie auf eine flache Ober. flache legt, sich in einer geaebenen Rlch tuna Koruontal oeweaen zu können. und wenn, man sie an einer dünnen Faser aushangt, so zelgen sie zwar keine Bewegung nach seitwärts, svrmmn aKer rnanckmal einen Kalben Äoll v. . 7 - in die Höhe. SeZt man in Mexico auf diese seltsamen Erscheinungen zufällig aufmerksam wurde, sammeln ab und zu ein paar Leute eine Portion von diesen Samenkörnern unv Qatn s:e m.la O.! c 3 crn... ....Ww.Vi ui ociv1"' " uuu uviwiuui;. Bis vor Kurzem konnte matt sich jene und noch andere curiose Bewe gungen. die-unter Umständen entste. hen, allgemein richt erklaren, schließ, jto aoer val man enloeal. vag me e weaungen von einer Larve herrühren, l il i l Pii m we:e lyre '?un? ln einem lolcyen Samenkorn aufgeschlagen . hat. und daß sie theilmeise alö Thierqäulerei be - iciqnei weroen munen, ,osern ue künstlich gefördert werden. Wie die Lart in' ein solche) Samenlorn kommt, ist allerdings schwer einzuse . Yen, da man nirgends eme entsprechende Oeffnung bemerkt; man nimmt daher jetzt an. daß das Ei der Larve i'slTh chen in die B l u t h e gelegt wird und o sich weiterhin dem Samen, wenia, iens mancher Samenkörner, einverübt. . Wir haben also hier eine selt äme 'Verbindung pflanzlichen und Uenschen Lebens vor uns. Mit der Zeit, kommt übrigens die Larve unter günstigen' Verhältnissen., nachdem' sie zhrenwinzigell Lebensbedarf in der Bohne gefunden und sich genügend entwickelt hat, . zum Vorschein. . geht dann in den Puppenzustand über und wird endlich zu einer Motte, ähnlich jenen gefllrchteten kleinen Motten, de? ren .Larve . für die Aepfel so verhäng mßboll werden kann: . die weiblichen Möttenlegen. abermals Eier in jene Blüthen, und der Kreislauf der En' Wicklung beginnt aus's Neue, , AnkNUvfUNa lim Wden vreis. err leme Dame auf de? n , V . " vpiiaßc anreoenoi: .Me n Fräulein. C. 1 . ' I gestatten Sie, daß ich Ihnen meinen scylrm zum azutze anb ete? me (abweisend): .Sie haben ja gar keinen Schirm!" Herr selbstbewußt): .ES regnet ja aber auch nicht!" Geaensei5Za'e"RücksZckt. Frau (Morgens 2 Uhr): Jetzt hab' lch'drei Stunden gewartet, daß Du heimkommst!- Mann: .Und ick im Wirthshaus 3 Stunden, daß Du einIchlasen sollst'. Aus der; au ten allen' Zeit. Hauptmann: .Gewehr über! Josef, warum nimmst 's (öcwehr nit über?' - Josef: .Nacka kommandirst ja doch wieder G'wehr ab, meinst, ich r A I rv mm. ' . 1 ' ' VIN ü;crn yx i . LeneidenSwertbe St. t u at l on ; So haben 's Her gut da oben, Herr, Dachdecker. . Glauben daß das a Vergnügen is, den ganzen ?ag auf die Dächer , umerz'krahln?! Aber sicher sein S' wenialtenZ kor die

Nadfawr! -

üon JulandtZ.

Ein großer Theil der! Sellerie - Ernte der Umgegend von ; aiamazoo, verfault auf den ""l"CiIi bci;b"" ane großen Spitzbuben laufen laßt, wah- , r-nn mnn Vi? ffni fiÄn rend man die kleinen hängt. Innerhalb eines Radius von 6 Meilen von West Paris, Me., leden 6 Personen, die über 90 Jahre alt sind, und zwar zählt eine 104 und eine andere 99 Jahr. In demselben Di- , ri 1 1 c i ö i m r , , - sinkt gibt es 14 Personen, die das 85 1 1;-. Ä-.,vrx,;ri e,.:e.i pw ",, rNs:: &ff,M8Ä0,SL0a chen Abwesenheit heimgekommen und r m ' ..vt. ' .r, ... 5" r'giMng kam zu mm t. m ' .r ,.kc,t.ff.., s.l. L ,v erf.il verwarnest W Frau zur Thüre , da , i V m Z Z -ewem Schlag auf den Nacken des ; a"nei' bj5 ben betroffenen todt zu Loden streckte. . D i e F a n a t i k e r d e r S a bpath Protective Leagu n Bgston hä? hen gegen den dortigen Theaterdirector Tompkins ein Strafverfahren ange strengt, weil dieser durch ein Concert den Sabbath entweiht hat. Das Concert war von einigen Mitgliedern der dort gestrandeten Mapleson'fchen Operntruppe zum Besten des vom UnftÄStt' unser National Lied The Star Spangled Banner gespult, resp, geiMTtntTt ' . ! . . , .mamaa! Hftcpt weniger a l s ZU.UVU Jäger sollen während der soeben beendeten Iagdsaison im Staate Maine dem edeln Waidwerk obgelegen haben .... . j . ... k UClil tUCUl UUlViVCll VVLJIUIJUI vuvui und ibrem tödtlicken Blei sollen allein - r-' r t . v werden, tzürste übrigens das Caribou bald in Maine ausgestorben sein. Die der in den Wäldern Ma neS nocd vorhandenen Caribous wird auf i 10.000, die der Elenthiere aus 12.000 ! c c. c on... c f uno oie oer Hircye uno 'jxzqt aus io, 000 aeschäkt. Fernvondercidilisirten ' Sßtii. In Alaska, war von einer Wit tib eine Bäckerei eingerichtet worden, 'und zwar mit einem Gesellen. Das Kesckäft wucks. und es stellte um das .Z- ,w,Zt,n n IVU llll) iiuw u Bjtvuu. ein. die auch engagirt wurde. Die ' nächste ftolac war die Gründung einer Väcker'Union Nr. 1 von Alaska und Umgegend, die weitere aber ein Streik, ! Scabs waren nicht zu haben, also ' . m c . e ?n nx. pzolltt OlC irau aaciinciicim jicu 'schon in das Unvermeidliche fügen. als ibr vlöklick noch ein Gedanke kam. ?Sie heiratheie den einen Gesellen, und 'die Union war futsck. der Streik vor- . , i' bei. EinBrief,de?sichbereits seit dem verflossenen Juli unterwegs befindet, traf dieser Tage im Hotel ! Ulcazar zu St. Augustine. Fla., ein zund wurde von dort als undettellvar Z wekie?nesandt. er RrZef. welcker an I VllHiMlt - . aiyerme vynn aotcjjui , lani ia genanntem Monat im Grand Hotel r i-r ' rni . . t rr-i in. m New Nork an: da die Adressat! ;sick nickt dort befand und das Schreii ' .nUhr..nn M..l-, UCll tnn.li vii4vuyviiwnv jw4vw enthielt, wurde es weitergeschickt, -. , in v m:.c rr ffjuv. wiwcot ii q 1 auui wuyten an der atlantischen Küste gewesen, hne die Adressatin zu erreichen Da n.Ll.MA r. . . . lltmftdlmtn A:CUlv iuy iu iiuuu umiunjuyta i Eurort des Südens aufhalten soll, ! wird der Brief zetzt eme Reise durch die Südstaaten machen. - I Ein l u st i g e r Krieg i st i n Osaae EltY, Kan.. entbrannt. Der I dortige Schulrath hat-daran Anstoß aenommen. dan mehrere ehrermnen das döse Beispiel- aus die Schulkin der einen üblen Einfluß haben würde. Aber die choolrna'am" fanden Vertheidiger ihrer gefährdeten Mad chenrechte in den Pythiasrittern. Letz tere brachten eine Bürgerversamm lung zu Stande, welche den Schul rathen empfahl, sich in Zukunft des Tabaksaebrauchs zu enthalten, da Rauchen wie Kauen für die heranwachsende Jugend durchaus keine nachahmungswerthen Laster waren. ine oer z l g a m 1 e a n g eklagte Frau. Mmna Young mit via men. welche dieser Tage dem Polizeirichte? Janetzke in Baltimore, Md., vorgeführt wurde, mukte auf Grund

oas Auiiuciii üciuyuwjiijcji vuycu, uu Ulp,vullc uva uuuycuuui, 1 26. Unt. Verein wenn berufen, denselben die Tbeilnabme an derarti I d.?s SckZsf erlitt aber untermeas ?!nen 1

S Cr T a AAirnrniiM 4 r m A UM n 1 C r . m Uk I 4 a 4&k4 & aaTamV I

gen Vergnügungen untersagt, weil Schaden an der Maschine und mußte c Ketranl nnd n

eines eigenthümlichen Gesetzes entlassen und es gelang ihm. von den zwölf Gewerden. Die Anklage war von dem A fährten zehn zu retten. Er wollte auch

aenen Gatten der Frau, John Nouna. erhoben worden, oen ne wegen sortge setzte? Mißhandlungen verlassen hatte, Wie Foung aussagte, hatte seine Frau ihren ersten Gatten vor 23 Jahren in Deutschland Verlassen und sich mit ihm' 9 r t - OOO A 1 c I m. I im ayle xooo wycuaici, lrogoem der Gatte No. I.noch am Leben war. Der Richter. Janetzke wies die Klage fl hfl TTftrfl den WnftThTtnVlr ßtsi UV, V -.-....Vfcfc öl Vh'.ll I eZne Ausländerin obne borfer!ez. dung eine Mite Ehe eingehen darf. I wenn sie in sieben Jahren nichts von

Um npen allen g.hörl hat.

vom aüiTätns

I n demeinehalbe Stunde von Prag entfernten Orte Twerschig wurden vier Kinder der dortigen Maurersgattin Tschemai imAlter von 3 bis 14 Jahren, welche mit der Mutter und einem fünften Kinde in derselben Stube schliefen, unter Vergiftungssymptomen todt aufgefunden. Der Verdacht, die Kinder vergiftet zu haUn, richtet sich gegen die Mutter. Die. selbe wurde verhaftet. . JnJungferndorfhatder 33 Jahre alte Schuhmacher Anton Heger offenbar wegen verschmähter Liebe seine Bedienerin, eine verheiratete Frau und Mutter mehrerer Kinder, wahrscheinlich in einem Wahnsinnsanfalle, mit einer Axt erschlagen. Der Gatte der Ermordeten, welcher bei dem Thäter wiederholt vergebens nach der Frau gefragt hatte, fand in der Wohnung des Mörders ihre Leiche. Heger wurde, als er gerade eine Mahlzeit zu sich nahm, verhaftet und dem Bezirksgerichte in Weidenau eingeliefert. Der Mörder, der seit seinem 16. Lebensjähre an epileptischen Anfällen leidet, war zweimal verheirathet, lebte aber seit mehreren Jahren von seiner zweiten Frau getrennt. Diese konnte sich ungeachtet wiederholter Ausforderungen nicht zu einer neuerlichen ehelichen Gemeinschaft entschließen. Vor unge sähr vier Jahren mußte Heger in der Troppauer Irrenanstalt untergebracht werden, wurde von dort jedoch nach längerer Zeit als geheilt entlassen und iuiiwcici W ijcycui ciiuu ' tf iÄ Am 1 -u.6.t di .ng. geworden zu ischen . iTnriiesnrTnniiniiit- ora rauicu ftt is, t"ri;tr v.s cv c. 3 iott? d "V.!,,. $aiuitxMl ' Uxmüfauwin d.s London vcr vr autiwtm ßanbcIaamtca tt .sentlick auf den . st? gende Auskunft: Im Großen und Ganzen war die mdustrrelle Thätigkeit im Jahre 1895 entschieden besser als in den Jahren 1894 und 1893 und etwas besser auch als 1892, aber weni ger günstig als 1891. Die zweite Hälfte, des Arbeitsjahres war wie derum besser als die. erste. Am mes, sten gingen die Löhne, zurück im Koh. lengrubenbetriebe,'wo 316,000 Personen sich eine Herabsetzung der Löhne gefallen lassen mußten. Arheitsstrei?. tigkeiten waren im Jahre 895 93 seltener als in den vorhergehenden Jahren. Die Zahl der Ausstände wird auf 876 angegeben, pon denen 263.759 Personen hetrofsen wurden. Die Zahl der erfolgreichen Ausstände war großer als m den Jahren vorher. Tr fftV4iii.MVn. firt.!l&.u.!n n.t ..t r- vwwwwn ,iel auf die Schuhfabrikation und wurde Mchllch durch eme Conferenz im Ha"delsamte geschlichtet. Im Ganzen A EL XaaAAL 1s li . . 4. 4 i - -- o-t-r v'" ww"fl"' . Streltlgkelten wurden durch I P-rnt hSnrtrfit tlne Anzahl Gelehrter, Journalisten u. w. eingeladen, um mit ihnen über die nächsten Schritte zur ftei deS 600jährigen Geburtstages Johann Gutenberg's zu berathen. Er konnte kt.Zf. VaCi n JU CII- v. fv . n r . pi mittheilen, daß sich für das ??est fast bei allen Culturnationen Interesse zeigt: Dr. GaKner stellte fest, dak die s große Zahl der um ihre Meinung befragten Autoritäten sich für das Jahr 11900 als Fesyahr entschieden hat. In i?ren emzemen Theilen wno die erer l endaittia erst tonn dem nrnt sTnmU I O O ""I- " J5 uv" wwu4V, zu dem nicht nur Deutsche hwzugezo-. l gen werden sollen, bestimmt werden. i Das Eine ist heute schon bestimmt: das Fest soll einen wissenschaftlichen und doch auch wieder volksthümlichen I rrf. 1 5 , eymuu agen. KZ) lUuO CMC jaaj' ausstellung. einen Festzüg u. a. m. ge ben. Weiter soll eine internationale s Gutenberg - Bibliothek gegründet wer den. Dr. Ganner wird si.ck iefet mit . . . ' Leipzig, als demHauptsid des deutschen Buchhandels, inBerbmdung setzen und l dann an die Vorbereitungen gehen Aus Franzö sis ch-Guyana wird die Flucht von vier Verbrechern i gemeldet. In dem ager von HatteZ l an der ündnnn des !7l?,nnZ werden i ui; uiuciiäuiiaigc:i vcyangenen un l tergkbracht. Zweimal im Monat wer IV.:.. c.üs C"t: n . r . - - . v - - ' fl- . wvww. den diele von Samt - Laurent aus mit Mundvorräthen versehen. . Letzthin I fcr-. .Z MZss.,. ..t.. CrV.UiHtuuti, iii -c,ui uuiiytv uiiitv juif rung eines Aufsehers wieder die nötzi I oc s 111.1 nr..3rv yc iuu u u 'Auiaoan3 ging der Aufseher an'S Land und b:. sprach sich mit einem Collegen aus dem 19 CTa . . U . . X 1 . . t . m V2. Tl..V . uyci. -yic jetueu tittii uic jociuu cher von Hattes allein, unter der .Bor aussehung. daß sie die Ladung loschten. Plötzlich sprangen di,- Vefange' neu an Bord, stießen ob und erreichten alsbald die hohe See. Vergeblich fand' ten die Aufseher ihnen Schüsse nach. Aon . Samt - Laurent wurde eme zurückkehren, während die Verbrecher entkamen. Währen ddesSturmeS, der jüngst an der Küste von Viarritz wüthete, hat der Pilot .Forquet, genannt Carcabueno, im Verein mit einem deutschen Matrosen eme bemer? ke7.swerthe That ausgeführt. Die pnuTjiicnc v3oeiaiic jpcnuia , vie lan p f . jTt - 11 f ' m M Y den sollte, oesand sich m großer. Ge saSr; Carcabueno kam ihr in einer Barke mit zwölf Gefährten zu Hilfe. Ms er das Schiff bestieaen hatte. schlua vor seinen Auaen die Barke sammt den Gefährten um. Carcabueno ließ sich mit einem deutschen Matrosen auf einem Boot in das tobende Meer. naö den beiden Anderen sucken. aber ... die Geretteten selbst hielten ihn zurück, weil sein Untergang sicher und zugleich nutzlos war. Die beiden verunglückten Schiffer hinterlassen eine alte Mutter, sowie eine Wittwe mit drei Kindern, 4. . r . W. ? m tjur olei.e wuroe eine Sammlung veranstaltet. an der sich aucb die in Biarritz anwesende Kaiserin von Oesterreich init tintr nnmAfttn tlK.H UIV. tltllltyUl Hl WUiiltliC VCiUCl I lZie csf5k,enn wi,, z.m:. kür seine Tkar af, Nerdienst aefeiert? I ' n-t. 9J111 hih-...

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Lei kaltem Wetter Verlangen wir fette Nahrung um da Blut zu wärmen. GedrOtenr entbält am meisten Fett, und zuviel reichhaltige Nahrung erzeugt Magen-Beschwcrdcn.. Jeder dieser Bkscöwerden folgt Appetitlosigkeit. In jede dieser Falle bringen Drslugutt nönia's Hamburger Tropfen eine Veränderung zur Erleichterung deß Magens herrcr, krastige die Leder, reinigen da Blut, stellen den Arpetit wieder her und kurire dollßändig ei unpäßliches bpkQ.

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