Indiana Tribüne, Volume 20, Number 111, Indianapolis, Marion County, 8 January 1897 — Page 3
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Um das Glück. Roman von Sophie Jungha-.S. (Fortsetzung.) iDa der Bursche aber überhaupt nicht auf den Vorschlag achtete, so I v. rv, .ar... rniißic lym aucq 01c ronic ocsicioen ,rirt.f,.n rc- f(,u. rIft :.sr,n in. vivvvf v v .yvv iv vv v nerlich erst mit dem Preise abfinden müssen, den er für den von ihm so sehr gewünschten Gegenstand zahlen sollte. ! Vierzig Pfennige das gab fünf Pfund Vrot. mit denen er für Abends und Morgens fünf Tage ausreichen konnte! Siebenundfünfzig und vierzig die Mark würde nun darauf gehen, bis auf drei Pfennige. Es war ein großes, ja, ein gewaltiges Opfer der Freundschaft für seinen verstorbenen Kameraden, das er jetzt besiegelte mit den Worten: Geben Sie mir so eins her, damit auf den fertigen Florstreifen deutend. Dann legte er die vier 9!ickelmünzen auf den Ladentisch. Dies wird so über den Arm gestreift, Sie verstehen doch, sagte nun der Ladenjüngling, jetzt wieder ganz Kaufmann. Er war m klein, um über den Ladentisch herüber an den Arm des Kunden zu reichen. Und dann war wohl auch wieder etwaL Ulk im Spiele, als er fortfuhr: Fräulein, zeigen Sie es dem Manne doch einmal. Sehen Sie. so. sagte sie. griff mit der Rechten nach seinem Arm und hatte den Florstreifen über der Linken, bereit, ihn ihm über die Hand und dann den Aermel hinauf zu streifen. Wirklich, sie faßte ihn an daß sie sich nicht ekelte vor dem alten, schmutzigen Aermel des Bettelrockes! Nun. wie der Aermel auch sein mochte, der Arm darunter war jugendkräftig, muskelstark und überaus wohlgebilbet ; das Mädchen ließ gar nicht so rasch wieder los. wie sie gekonnt hätte; es war wie ein elektrischer Strom der Jugendkraft, der von diesem Arme durch sie hindurch ging. Er mdessen sah ihr zu und nmte nur und griff nach dem Flor. Ich sehe schon, Fraulem, ich danke Ihnen auch. Für heute ist es nicht. Es ist nur es wird morgen früh Einer begraben, Emer. mit dem ich gereist bin, und da wollte tch doch Eigenthümlich sich über diesen Burschen lustig zu machen, hörte fast em Jeder bald wieder aus. Diese Beiden hier hatten es nun auch aufgegeben. Den gekauften Flor, den er, ungewohnt wie er des Dinges war, so mit sich nehmen wollte, wiselte ihm jetzt das Fräulein ein. Und sie riß Nicht zu dem Ende, wie man ln sparsamen Geschäften und auch in diesem zu thun pflegte, einen unregelmäßigen Fetzen braunen Papiers von einem zerknitterten Stück ab, sondern nahm einen sauberen weißen Bogen, schlug den Flor hinein und machte ein zierliches Packe tchen daraus, so daß er ganz roth wurde, als er es aus ihren Händen nahm, zum Theil vor Vergnügen über das schöne glatte, weiße Papier. Ihm, in dessen Bereich sein Leben lang immer nur der Abfall und Auswurf aller Dinge gekommen war, immer nur Verbrauchtes, was erst in seine Hände gelangte, nachdem es zu schlecht für Jedermann sonst geworden, ihm war sogar ein Stück reines, weißes Papier ein Besitz, der ihm schmeichelte und den er hochhielt. Obwohl Fritz Gleichmar nun wußte, daß ihm jede versäumte Stunde am Tagelohn abgezogen wurde, ging er doch am näcksten Morgen um 6 Uhr ohne Hacke und Spaten vom Hofe fort und nicht rechts hinauf, sondern linkö hinunter, an der etwas erhöht liegenden, kleinen Kirche vorüber, mit dem grasigen alten Kirchhofe, der längst überfüllt war, so daß die SieboldsHäuser nunmehr einen neuen, sonnig an einem steinigen Hügelhang vor dem Dorfe liegenden, besaßen. Der Platz war verständig gewählt; er war sonst zu nichts zu gebrauchen. Gottes Acker aber bedarf keines ergiebigen Bodens, wie der der Menschen; er wird doch reich bestellt und die darin geborgene Saat geht zu ihrer Zeit doch auf. Der Bursche hatte seine Person und seine schlechten Kleider gesäubert, soweit dies nur immer möglich gewesen war. Er ging auch nicht bummelig und schlaff, aber auch nicht zu hastig, sondern steten Schrittes vor sich hin mit einem gesammelten, ernsten Gesichtsausdrucke, wie er zu demFlor um seinen Arm paßte. Ging er doch zur Leiche! Daß er der einzige Leidtragende war, machte darin keinen Unter schied. 'Und obwohl jetzt auf dem Kirchhofe nur geschah, was rechtens war. erhielt er doch emen mächtigen Eindruck da von. Das von einem neuen Holzgitter und einer werdenden Hecke emgeschlos sene Grundstück enthielt erst einige t Graber und diese meist noch asenschmuck: im Ueoriqen war den im verwildertm Zustandt - -r r t . i. , oas yelizl eine von grooem t nur theilweise überzogene, Flache, durch einige nur erst an . . ivn : i ri . ' ' nc zege m luningc ujcpicnc ge Das Ganze sah noch' recht dätte' sagen können, uiiwohnlich ne übrigens neu angeleateffrled nmer thun. Die ttwten Thüren lzaatter waren zurückgeschlagen jwohl dergestalt derEintritt vom i S . W n ivenisraoeroe?irr roenia veier
I ltcyes hatte, so nahm der Bursche' doch ' hart an der Thür den schlechten Hut vom Kopfe und sah sich dann erst um. In der Gegend, wo offenbar jetzt Grab an Grab der neu hier einziehenden Dorfbewohner aneinander gereiht ' wurde, war nichts zu sehen. Aber hier, : gleich rechts in der Ecke, weit entfernt von den übrigen Gräbern und noch ' r?w. r - WI ...C
ganz im Oliven, qti iau ci oic uui geworfene Erde und daneben standen ein paar Männer, die eben den Sarg hergebracht zu haben schienen; letzterer nur einmal rothbraun überstrichen und von der billigsten Sorte natürlich. Er trat hinzu mit einem fragenden Worte und sie nickten gleichmllthig; ja, er war am richtigen Orte. Daß sie etwa aus ihn gewartet haben sollten, hatte ihn gleich Wunder genommen. und er mußte nun auch merken, daß dem nicht so war. Auch nach seinem Hinzutreten blieben sie noch müßig neben der offenen Grube stehen; er gesellte sich zu ihnen; aber danach zu fragen, woran es nun noch fehle, getraute er sich nicht gleich. Es dauerte auch nur wenige Minuten. bis die Männer einander zunickten, etwa als wollten sie sagen, nun könne es losgehen. Vom Dorfe her kam einMann in schwarzer, städtische? Kleidung, ein Buch unter dem Arm. Dem Burschen begann das Herz zu schlagen ja, der Mann bog vom Wege ab und zur Pforte' ein: auch er kam eigens zu dem Begräbnisse her und es ging dem Fritz Gleichmar auf. daß em kirchlicher Act am 'offenen Grabe stattfinden sollte. Dem Burschen schlug das Herz bis in den Hal vor Erregung, die elgentlich eine glücklich feierliche war. ; Das hatte er nicht erwirtet. Natürlich war es ja und nicht mehr als billig, denn es wurde doch hier kein Selbstmorder eingescharrt. Aber in seiner Unerfahrenheit hatte er das nicht bedacht und auch so viel nicht zu hoffen gewagt. Zwar war es gar nicht einmal der Pfarrer selber, der da erschien; als em Rheumaticus und ältlicher Herr hatte sich dieser von der unbequem frühen Amtshandlung entbinden zu können geglaubt und den Schullehrer hergeschickt, damit der die vorgeschr5cnen Gebete lese. Und auch dieser machte die Sache jetzt etwas kurz und trocken ab, aber doch nicht ohne Würde, die auch schon in den 'kräftigen Formen der kurzen Luther'schen Agende für diesen Gottesdienst lag. Der Todtenaräber und die beiden Männer, die den Sarg hergebracht hatten, hatten doch auch die Mützen abnehmen müssen und konnten nicht anders, denn anständig ruhige Zuhörer vorstellen. Fritz Gleichmar aber - er war wie übergössen von emer feierlichen Beschämung über so viel Ehr?, so daß er, etwa wie Einer, dem vor aroßer Versammlung ein Preis zuerkannt oder eine Lobrede gehalten wird, gar Niemand anzublicken wagte, um nur nicht etwa zu stolz auszuse-1 hen. Denn was . hier dem todten Landstreicher zu Gunsten geschah, das zog er sich auch zu; war er doch von den Anwesenden hier der Einzige, der zu dem Manne gehört hatte. Und dies Alles, die tönenden, salbungsvollen Worte, die mehrfachen Amen und zuletzt das Vaterunser, leiser und von dem Vertreter des Pfarrers so gesprochen, daß es wie wirkliche Andacht auch von seiner Seite klang das Alles um den armen, verkommenen, verachteten Menschen, der auf nichts m der weiten Welt als auf die Landstraße unter seinen kranken Fußen auch nur einen Schatten von Anrecht gehabt hatte, den ein Jeder, auch der Aermste, der aber doch für vier eigene Wände zahlen konnte, von seiner Thür hatte weisen können! Eigenö um den standen sie jetzt hier zu Funsen und wurden alle diese Umstände gemacht! . Es war em Gegensatz ahnlich wie der zwischen der Zeit im Krankenhause und der gefunden Zeit oder was dafür gilt bei den Armen. Aber weit entfernt davon, hierin etwa eine Ungehörigkeit oder Härte des Geschicks zu ahnen, fühlte sich Fritz Gleichmar dadurch vielmehr in eine Atmosphäre deS Friedens und der Versöhnung eingetaucht. Er kritisirte nicht, das lag überhaupt nicht in seiner, imThun wie im Erleiden gesundenNatur. Er nahm die Dinge hin, wie sie waren, und eine tiefe Befriedigung erfüllte - ihn jetzt ganz und gar über diese letzte Ehre, die seinem Kumpan zu Theil geworden war Dessen Loos erschien ihm hiermit nun im Frieden vollendet. Er hatte hier eine Stätte gefunden, geweiht und aus der Sphäre des Elends herausgehoben. Und hier auch senkte sich in das Herz des Burschen em Keim der Anhänglichkeit an das Dorf, das seinem Genossen so viel gewährt hatte. Der Lehrer blieb, bis der Sara in das Grab hinabgelassen und mit einigen Schaufeln Erde bedeckt worden war; damit war der Act. dem er in Vertretung der - Kirche vorgestanden hatte, beendet, und nun würdigte er auch den jungen Menschen einer Anspräche. Er fragte: Sie sind wohl mit dem Mannd. zugereist? Und jetzt. geht eS weiter, wie? ; Und da schwoll dem Burschen das Herz noch einmal in Vefriediauna. als er antworten konnte: Nein,' füYs Erste nicht. Ich habe ' beim. Herrn' Weidmüller Arbeit gefunden. ' Den Lehrer schien daS weniger zu interessiren, als Gleichmar' gehofft hatte; doch nickte er nicht unfreundlich und ging dann. Auch JbU beiden Männer mit der Trägbahre' gingen. Fritz. Gleichmar aber zögerte noch, während der Todtengräber nun mit gelassener Langsamkeit da Grab vol lends. zuwarf. ES entstand darüber ein Hügel aus harten, bruchigen Schollen, häßlich genug, und sofort ließ Gleichmar'L gehobene Stimmung kühne' Pläne in ihm sich bilden, die sich aUe auf' diesen Erdaufwurf bezo aen. Eine Rasendecke.' Blumenwenn das möglich wäre.! Ihm schwin delte beinahe Was konnte nicht Alles werden, wenn cj nur ' den Sommer hindurch hier im 'Orte bleiben durfte! 1 V . . ST1 . . ner Play ocs raoes war zu merken; eZ lacr aerade in der. Ecke, wo
nie llmfrtedigung des Grundstückes, einen rechten Winkel bildete, als erstes oder letztes einer künstigen Reihe, je nachdem. Dennoch fragte der Bursche endlich den Todtengräber, ob dies neue Grab denn auch bezeichnet werde, so daß man es immer mit Sicherheit wiederfinden könne. Warum ' sollten Sie das nicht finden können? sägte der Mann, ruhig weiter grabend, wobei er jedoch einen bezeichnenden Blick von hier nach den Gräberreihen drüben und so über den großen Abstand zwischen diesem und jenen warf. So' kommt hier weiter Niemand hin? forschte Gleichmar weiter. ' Wenn mal wieder so Einer zureist und uns hier stirbt oder vielleicht von dem Volke, was zur Kirmes sich einfindet die starken Männer und die mit den Karussels , semst sobald noch nicht, gab der Todtengräber Auskunft auf eine fo ruhige und einfache Weise, daß der Stachel, den die mitgetheilte Thatsache etwa in sich barg, sich dadurch abstumpfte. Es war mit dem Grabe hier eine Art VagabundenEcke auf dem ehrbar Kirchhofe eröffnet der Bursche sühlte das heraus. Aber das konnte ihm "die feierliche Stimmung für heute nicht verkümmern. Er grüßte den Todtengräber. verließ noch gemessenen Schrittes die Begräbnißstätte und ging dann rascher auf den Teichhof zurück, um fein Ar-
beitsgerath zu holen. Als er mit Hacke und Spaten wieder zum Barschem kam und nun rasch den Weg nach der Arbeitsstelle einschlug, war der Flor um den linken Aermel verschwunden. Er trug ihn sorgfältig eingewickelt bei sich, da er noch keinenAufbewahrungsort dafür hatte. Der Flor war das erste zur Kleidung gehörige Stück geWesen, was er in seinem Leben selber gekauft und bezahlt hatte. Der nächste Gegenstand, den Fritz Glcichmar zu dauerndem Besitz erwarb, war ein Kamm. Diesen er stand er noch am Samstag Abend, nachdem er seinen Lohn für die letzten zwei Tage mit drei Mark erhalten hatte. Derselbe kostete fünfzig Pfennige, und da der junge Mensch sich während dieser Tage mit trockenem Brot undBrunnenwasser als Morgenimbiß, Vesper- und Abendbrot behol fen hatte, so fand ihn jener SamstagAbend, der denkwürdigste seines bisherigen Lebens, im Besitze eines Capitals von fünf Mark und etlichen Pfennigen. Und noch etwas war ihm, ganz ohne sem Zuthun, bescheert worden und verursachte in ihm die Empfindung. daß, er jetzt mit einem Male Glück habe. Den Kamm hatte ihm heim Krämer jene Ladenmamsell von neulich verkauft. Es war der letzte von einem Dutzend in einem länglichen Pappkästchen gewesen, so daß die Ladncrin ihn wieder hineinleate und sagte: Da. den Kasten können Sie dazu bekommen. Und als er sie ganz verdutzt und roth vor Vergnügen an gesehen, ob sie auch wirklich Ernst mache, da hatte das Mädchen, in einer Regung ahnenden Verständnisses desscn, was m ihm vorging, sogar nach einem noch größeren, ganz sauberen und unversehrten Kasten gegriffen mit den Worten: Das Zeug steht. Einem hier, im Wege; da. nehmen Sie den lieber, da geht mehr hinein. . Was das kostet? Sie lackte und sab ibn aar nicht unfreundlich an: Das kriegen die guten Kunden bei uns umsonst. ' Ganz sonntäglich war demBurschen am nächsten Morgen zu Muthe, nachdem, er sich gesäubert und den neuen Kamm eingeweiht hatte,, wobei von ihm ein Tränkeimer, den er eigens gefüllt' und dann die Wasserfläche hatte zur Ruhe kommen lassen, als Spiegel benutzt worden war. Den Leuteboden, wo die anderen Männer auf ihre Weise heute Toilette machten, nachdem sie sich ordentlich ausgeschlafen, hatte er früh verlassen, weil er sich gerade zwischen ihnen schämte des Umstandes wegen, daß er nichts hatte, als wag er auf dem Leibe trug. Bei Menschen, die unermeßlich über ihm standen, wie etwa der deutsche Kaiser oder Herr Weidmüller, hatte er' dies Mfühl nicht; . hier aber schien das Wenige, was Jene mehr besaßen als , er, eben den ; einschneidenden Unterschied zu machen, nach dem Satze vielleicht,, daß ein größerer Abstand empfurrde'n wird zwischen gar nichts und achthundert Thalern jährlich, als .zwischen hiestr letzten Einnahme und einem Einkom men.'von achtzig Tausenden.' . ' Ohne ungesellig oder, trübsinnig zu sein, blieb der Bursche heute für sich, weil sich dies von selber ergab. Von den übrigen Gutsarheitern ging ctn Trupp in die anderthalb Stunden weit entfernte Stadt das hatte Gleichmar. sich mit. einem ganz besonderen Plane für den nächsten Sonntag festgesetzt viele versaßen einen großcn Theil des Tages in den zwej Wirthshäusern des Ortes. Und nicht einmal die Versuchung trat an diesen heran, das mitzumachen, nachdem der Vorsatz, zu sparen, sich, seines zähen Willens und seiner Einbildungskraft wie eine Art fixer Zdee bemächtigt batte. Es war kaum ein Verdienst dabei. Kein Branntwein- oder Biergenuß war für ihn so süßwiedaS Bewußtsein, seine fünf Mark in der Tasche zu haben.. Und dann siel noch Eins bei. ihm weg. Da er nicht eben redefertig war. sondern ihm beim Sprechen eine Scheu anhing, infolge seiner verwahrlosten Jugend so fehlte die Lust 'am Schwadroniren. am un endlichen Schwatzen, die sich durch sich selber steigert und gerade den. Man nern weit häufiger eigen ist,' als im Allgemeinen zuaestanden' wird. ' und' für welche die Wirthshäuser 'so rechk der rt lind. (Syrtsehung folgt.) . Zllodische Zleuljeilen. Bl den wenig . abweichenden Formen, in denen sich die Mode aeaenwar tig bewegt, ergeht sich die Phantasie-um so freier und lustiger in Farben unh Stoffzusammenstellungen, und, : das. , rt. . waj uns früher 314 unrelnoar. erschien, wirft sie ' aleicksam svilend durcheinander.- um damit die schönsten ... ,.e r i ''. ". 4l5IV 1
l?o bilden für di? anmuthige Toi lette in Figur 1 beigefarbenes Tuch, leuchtend roiheSeide und cremefarbene Spitze die Grundlage und vereinigen sich zu einem harmonischen Ganzen.
Der Rock des Kleides ist ohne Garnitur und wird mit einem durch'eine bliende tratzschnalle verzierten rothen Seidengürtel über einer Bluse aus rothem, plissirtem Surah geschloffen. DieBluse wird zum Theil durch ein lrzes Bolerojäckchen auö Tuch aedeckt. das mit cremefarbenem Guipüreeinsatz über rother Bandunterlage umrandet ist und dessen, auseinander tretende. Vorder. theile ein cremefarbenes Spitznjabot einschließen. Aus dem Kragen fallen seitlichSpitzenkrausen heraus, während die anschließenden Aermel am Handgelenk breite Tuchkrausen und an den iazuuern kurze,"slotte. Puffen haben. Der höchst elegante Paletot aus ech tem Seal. Maur 2. ist im Emvireaeschmack vorn in einfacher, loser. Form mnlen, wie die Avv. zeigt, mit Tutensatten, gearbeitet: oben scklkt er m t einem Sturmkragen ab. Die Aerml haben weite Aufschlage und bis zum Ellenbogen reichende Puffen. Goldbrauner Damast über leickter Watteneinlag bildet das Futter des Paletots. Ungemein öhantasiereich . ist der da zu gehörende, große, runde Hut aus demselben edlen Pelzwerk, dessen breite, geradeKrempe mit einem niedrigen, sogenannten russischen Kopf verbunden ist. An der linken Seite zieren ihn vier M ' , il '. JOf. i l'l .(X m mp IrM: mvm MWMV ' V "I ! I s 0J große, stehend geordnete schwarze Straußfedern, die durch eine breite. schwarze Bandschlelfe ,usammengehalten werden; an der rechten Seite befinden sich mehrere Zobelschwänzchen und em paar naturalisirte Thierkopfe. Hinten, unterhalb der Krempe, ist ein voller Zweig schöner gelber Sammetbluwen befestigt. Sehr viel einfacher ist die nur kurze. doch ziemlich weite Pelerine aus Sealbisam in Figur 3, die mit . schwarzem Atlas über leichter Watteneinlage unterfüttert ist. Ein breiter, tellerartiger ffragen aus Skunks ist ihr oben gegenlesetzt, und gleiche, nach unten sich zupitzende. Aufschläge sind den vordern Rändern angefügt.' Die Aufschläge "enden in. kleinen, naturalisirten Thierköpfen.' Das Barett aus Sealbisam hat einen kegelförmigen Kopf und eine hinten schmale, vorne etwas vortretende Krempe mit schmal aufgebogenem Rande. Die Garnitur besteht aus hahnenkammartig "eingekräustem schwarzem, Seidenband und. einer . vollen, schwarz und weiß gesprenkelten Reiheraigrette. Eine für junge Frauen passende hübsche Gesellschaftstoilette aus altblauem Sammet und crömefarbenem Sejderidamast zeigt Figur 4. D?r Sammetrock hat seitlich eckige Aus. schnitte, die durch faltige Seidentheile gefüllt sind. Oberhalb derselben besinden sich gestickte Galons, die aus den hintern Tollfalien heraustreten und vorn unter vollen Vandrosetten enden. Die j hinten glatte Sammettaille zeigt vorn unten Blusentheile auö Dürna.' die mit gestickten Galons qhschNe.ßen. E;n spanische. Tellerkrqustz auZ Da past bisdet den Abschluß des Stehtt ens, und krause, auf der 2NUt$, dc$ Hbeiarmes mit oreiten Frisuren ein? eezofe' Seidendraverien. U:0 d
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