Indiana Tribüne, Volume 20, Number 110, Indianapolis, Marion County, 7 January 1897 — Page 1
0 o A0 o M A M O K A A v y w v jx y y yv v y w o Office : No. 18 Gab Mabama Straße. Indianapolis, Zndiana, Donnerstag, öen 7. Januar 8)? Jahrgang 20 No. 1 l 0
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Sditorielles.
Die städtischen Gaswerke von Philadelphia haben im letzt.- Jahre einen Reingewinn von 5150.000 er geben und dabei die Ttraßenbeleuchtung unentgeltlich geliefert. Der Preis für dsS SaS ist Kl für 1000 Kubikfuß. Wir Indianapolis find doch klügere L:ute. Wir überlassen den Prosit einer Korporation und ablen an. ständig für unsere Straßenbeleuchtung, Dle Sparbanken tn Connect cut haben, nach dem Jahresbericht derl staatlichen Bankkommifsion, im letzten t r ivt r j. r I Jaqre ,eqs llmonen meyr Deponien aufzuveisen, alS im Jahre vorher. Die bürgerliche Presse wird sich be eilen, diese Thatsache als ein Zeichen der guten Zeit, die dem Volke allein in dem genannten kleinen Staate sechs Millionen mehr Ersparnisse ermöglichte, hinzustellen. In Wirklichkeit beweist die Zunahme der Sparbank-1 oepoftien rnoep gar mcyls sur Die guten Zeuen". Gerade n Zelten eraoe m Zenen geschastlicher Depression kann man häufig em Stelgen der Sparbankdepositen beobachten, da vlele kleme GischastS-1 leute, dle gezwungen find, ihre GefX? n.n.u V V n.a I iuuic uiijuiuurn, vun vcn ici ibreS KeldeS bei der Snarbank tu bin,! '7 r a i ri'1 I
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- -j . AI N,w,z K,r a5f o ?"" "'"l'V" staatlichen Bankkomnnsfion von Con. naalllqen Vanrrommlinon von onneellcut nur schwer sruktlnznt werden (N. & Volttztg ) 3n einem Wechselblatte lesen wir Folgende : Ein häßliches Streiflicht zur Cuba. Situation, wie sie durch den jüngsten Beschluß deS Senat. Comite geschasfen wurde, , st dle Jnfinuatlon, daß Börsen. Spekulanten sich am Freitag (dem Tage der denkwürdigen Comite sikung)von dem Beschluß zu unterrichten wußten und diese Kenntniß benutzten, um unschuldlgen Lammern" die Wolle über die Augen zu ziehen.! Em zäher Sturz der Borsenwerthe folgte der Sensahonönachricht auS Washington, wle eS ber derartige
Episoden unauöbleibNch ist. ES ver- Für Panzerplatten wird jetzt $583 lautet, daß der Löwenantheil an der per Tonne bezahlt, während Herr HerSchafschur" Politikern zugesallen ist. bert auS seinen Berechnungen den
Mag daS wahr sein oder nicht, jeden-1 falls giebt schon die Insinuation viel zudenken." Der Wächter und Anzeiger" in Cleveland schreibt : . '. Weil eS sich bei unseren JingoS in erster Linie nur um amerikanischen Größenwahn, oder materulle Crwä. mm nicht um die Befreiung der so heldenmüthig sich wehrenven uvaner oesvaiv, rann man nicht mit ihnen in ein Horn stoßen, so sehr man aus der anderen Sette alle wlrkllchen Sympathlekundgebungen für dle Cubaner auch schätzen und wurbigen mag. Die New Jorker VolkSzeltung wies darauf hin, daß in Cuba etwa! 50 Millionen Dollars amerikanisches Kapital angelegt seien und daß deren Besitzer amerikanische Interventio besurworten, osv in W.rr..chke.t ctcl !, Sympathie-Bevegung für Cuba nur
von apllallnen angezellell i ei. uuficer vunrow maqie gerne tm besang-
I . i 9 rm 9 der anderen Seite wurde in Depeschen der associirten Presse wiederholt er-
wähnt, daß daö Senat?comi!e Zulchrif
ten von Kapitalisten und Börsenleuten .erhielt, welch Letztere darum baten, sich ' nicht in die kubanische Sache zu mischen um nicht daS Kapital zu schädigen.
ES mag ganz richtig sein, daß die kubanische Angelegenheit zu Börsenspekulationen benutzt wird, aber eS ist nicht wahrscheinlich, daß daS Versahren de SenatScomlteS ledialtm Sve - . . I kulaticnkzwecken gedient hat, ebenso- " - - - v I I wenig, wie eS vcm JingoiömuS und vom Größenwahn allein diktirt wurde. Gewiß ist 'vielfach daS Gefühl der Menschlichkeit und die Begeisterung für ein um seine Freiheit ringendes Volk die Ursache. Diese Freiheit wag nicht daS Ideal aller LrelheltSlleben- . ..... i den sein, aber in der heutigen Welt und unter den herrschenden Klassen! sind nun einmal rkpublikanische Neglerungbsormen und mancyeflerltaze I Einrichtungen der Inbegriff aller Freiheit. WaS daS auf Euba angelegte amenkanlsche Kapttal belnsst, so :fl oocy Immerhin zu bedenken, daß wenn daS-1 selbe durch Insurgenten geschädigt wird, die spanische Regierung dafür verantwortlich gehalten werden kann, daß dieS aber ein Ende hat, sobald wir I o:e Kubaner als rrttgsuyrenve Mach! anerkennen. SS lassen sich dergleichen Behauptungen immer leicht ausstellen, wenn man eine Bewegung verunglimpfen und verkleinern will. I Politische Vorgänge werden heut-1 zutage überall zu Börsenspekulationen benutzt, und eS kann kaum StwzS vorgehen, wobei kap taliftische Interessen nicht mehr oder weniger im Spiele sind. Dafür leben wir nun elnmal I im Zeitalter deS Kapitalismus und wer den Kapitalismus als daS Ideal jeder wirthschaftlichen Ordnung . an-l . . . . M m m I fleht, eer yal räum oas Neqr ncy uver den Einfluß desselben zu beschweren. m ni 8mf)liistjritfilßii. Inland. Wetterbericht. Wärmeres, wolkige Wetter, wahr. scheinlich Schneegestöber heute Nacht Schönes Wetter Freitag. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 22 Grad, niedrigste 15 Grad, ..... l .aa. n . . c : i l I y,in neuf i u 1 1 q c n, un te rt n utt9inyiuBrv.i&, o. oup.ib er ZXlouenierrelar eroerr oar oeuiei K. t " oern viQngrep einen üciioji eingereiht, "rirt '"mu-g i letzten Flottenbewilligungsbill von ibm ttkUn Flotte verlangt wurde. Der Sekretär war nämlich anaeI 11M..f.. IVl(((i UUlV(ti, CHIC lilU(lUUUliy ll l .üglich der wirklichen Kosten von Pan.I urvlatten anzustellen, dem Conareb bis zum 1. Januar 1897 darüber zu berichten und keine weiteren Kontrakie für Van,ervlatten ,u veraeben, bevor h.? Conareb nickt weiter bestimmt baT --J--T - O W , ben würde. Die Bestimmung wurde etrossen. weil in bikiaen Debatten sgwobl im Revräsentantenbaule wie im Senat die Behauptung aufgestellt worhen war. die Reaieruna bttable viel ,u viel für Panzerplatten. Der Bericht deS Sekretärs ist ein sehr wichtiger und sei Jnkalt in mebrfaöe? BeUebana sensationeller Natur. . 9 w w irv rat ü,ht. hab MMfcn nM m,hr alS 5400 per Tonne kosten sollten. Dabei berechnet der Sekretär wegen deS großen Risikos in der Serftelluug .:en Vroüt von 50 Vro,ent ' Er eint, daß die Bethlehem Co. und die Carnegie Co. im Cinverftändniß seien. Beide Comvaanieen hätten ibre Anla. gcn hergestellt, auf daS Versprechen der Regierung hin, die Platten bei ihnen , bettellen. Der ?nt n d,n I 3" www .. wm VW. j . - lieferten Platten sei aber so riefig geesen, daß die Anlagen bereits bezahlt seien und die Regierung wohl kaum mehr verpflichtet sei, so viel zu bezah leu. Ein Panzerschiff könne um eine halbe Million billiger hergestellt ver den. DerMillionär Düstrow arg ext f tg Ot. iioail, 6. Jan. Der verurtheilte Millionär und Doppelmör I . , w a r m niß einen furchtbaren Angriff aus den l Sträfling Seorge Nental, Der letz
te?e pasfirte Düstrow'S Zelle, die. nicht
verschlossen war, und rief demselben zu Hallo Geldsack!" Düstrow that, alS höre er ihn nicht. Hallo Cigarettenraucher!" Düstrow erwiederte noch, immer nichts. Hallo Verrück ter!" 3n diesem Augenblick öffnete sich die Zelle und Düstrow stürzte sich aus Kendall, warf denselben zu Boden, kmete auk lbn meoer. svrana tot . . . . .... auf und trat Kendall in'S Gesicht und! I Iß .1 auf die Brust. Er schrie dabei wie ein Dämon. Wärter, eilten . herb i und trennten ihn von seinem Opfer. -Man glaubt, daß Düstrow seinen Verbrechen nvch einen weiteren Mord beigefügt! hat. i u o em Kongreß. W a s h i n g to n, 6. Januar. Im Senate hielt Call von Florida eine lange eoe über E.va. I Zm Haufe wurde die Loud Bill, durch welche daS Gesetz betreffend Postfendungea zweiter Klasse amendirt wno, nach zweilagiger Debatte mu 144 gegen 105 Stimmen angenom-1 men. ln C?tap Weyler. H a v a n a, 6. Januar. Unter dem! heuttgen Valum hat Geveralcapltan Weyler einen Erlaß veröffentlicht, in welchem er -befieblt, daß alle Eigenthumer von Grundstücken, alle Geschäftöführer und Pächter in den Provmzen von Pmar del Rlo, Havana und MatanzaS vor den MayorS derl nächsten befestigten Stadt erscheinen und einen Polizeipaß sowie ein Do. kument, welche ihren Besitztitel und die Bezahlung der l'tzt,n Steuern nachweist, vorzeigen sollen.. Sie sollen I ferner die Zahl ihrer Angestellten geben. Wenn diese Dokumente richtig
befunden werden, dann dürfen sie nachj.Der einzige Grund für die Kreirung m sm. .I.
iPauie geyen. Wer vlelen Vesehl mchk befolgt, wird nach 3 Tagen durch Solbaten nach den Städten aescblevvtl werden, wo ein Verfahren gegen ihn eingeleitet werden wird. Ein riesiges Vermögen zu. rucrgewte,en. San Francisco, 6. Jan. Frau Emma Spreckelö.Watson hat daS vermögen, welcyes ,yr von tyrem Vater vor ihrer Vermählung überschrieben war, zurückgewiesen. ES wird behauptet, daß Frl. Emma Spreckel vor ihrer Vermählung ihren Vater infor i m;r ic, cap ric mu igoma josaijon i I, hmnMn tnünfA 5kl,, ! k n - r jf. , ' i c-r tm r - i "ri, kl immu,, wums K.HW f,S....MK k:.I-äx v.k.. .,.55 M".ihm si. Md. Wa.snh.ira. then. emerler ob er eS gern sähe oder nicht. ElauS SpreckelS soll daiaus seine Tochter aus ihre Undankbarkeit ,nh rtitf KrtÄ nrnh 9trrnin in(t -I jvj vwp . ihr gegeben, hingewiesen haben. Gestern sagte grau Watson, sie glaube, daß sie ihrem Vater alles, waS er ihr gegeben habe, eingeschlossen $1.000.000 in Ver. Staaten BondS und daS Emma SpreckelS Gebäude, ' I zurück gebe. Watson soll seiner jungen Frau erklärt babenl er Baste fle nicht ihres Geldes wegen aeheirathet. er würde sie schon lange zu seiner Frau gemacht haben, wenn sie auch ein armeS
Mädchen gewesen wäre, sobald er imlFrankreichS Bevölkerung
Stande gewesen, sie erhalten zu könnem le,e, ee,qay Alltag, uns inner- . m W Wh . m a I Halb emer Stunde glng daS Vermögen wieder in die Hände deS Zuckerkönig, lau, SpreckelS zurück nr. Wal,on neuie yeme Avenl tn r, t m v i w m I Abrede, daß seine Frau ihrem Vater lyr ganzes vermögen von 3,uuu,inm t m tn 1 - , ,1 zurückgegeben habe. Er sagte, sie habe ihrem Vater nur anderthalb Milllonen zuru gegeoen uno vane noq genug, um davon leben zu können. üfHAfl iin.1 a.f..Hi.n... ö . . . . - ' ' " yteago, Jan. VollzlU Max ruger gelang es genern aus elgenit." ex. CM i . : r . - c 1 - r . m I i9umiiqc m, einen Z-eoeneuoeroru,. figkn da?on abzuhalten, sich umzubringen. r lay, wie tn wann tn otn Zvilqlgan ee prang und rief ihm, da . . . . er ziemlich weit entfernt war, mit dem ganzen Aufgebot seiner Lunge zu, wieder an'S Land zu gehen Der Lebensmüde, der, wie sich herausstellte, ein Schneider Namen Vernard ttrauS war, ging daraus noch tiefe? in'S Wasser. Der VolinK ,oa jetzt! seinen Nevolver und seuerte den Krauk über den Kopf, ihm gleichzeitig zuru - st7.d, kenn e? nicht sosökt an's.Lsnd gkhe, rzeibe er ihn niederschießen.
Der erschreckte Schneider gehorchte
jetzt und gestand später auf der Polize'wache, er sei durch die Drohung so. erschreckt gewesen, daß er seinen Plan. Selbkmord zu begehen, ganz vergessen hatte. Ausland. Ir. . ranrrelas neue B a t a i l lo n e. Berlin, 6. San. Der bekannte Militärschriftsteller, Hauptmann a. D. Fritz Hoenig, veröffentlicht heute im Berliner Tageblatt" einen bemerken?werthen Artikel über die beabsichtigte Vermehrung der französischen 3nsan ter:e um 145 Bataillone. Er nennt daS eine papierne" Maßregel, über die sich Deutschland keine Kopfschmer zen zu machen brauche. Die franzö fische Armee laborire bereits an der unvollkommenen Ausbildung ihrer.Zn fanterie.CadreS und dieser Mißstand würde durch die Vermehrung der Ba talllonevzahl noch verschärft werden. 3m Kriegsfalle müßten die französischen Bataillone durch eine verhältnißmäßig große Anzahl Reservisten complettirt werden, deren Ausbildung sehr unge nügend sei. Unzweifelhaft sei e von großer Wichtigkeit, eine bedeutende FriedenSprasenzftärke zu schassen, aber in dieser Beziehung sei Frankreich be reitS. zu weit gegangen und würde nicht im Stande sein, die jährliche RekrutenauShebung noch zu erhöhen. Da die Anzahl der völlig tauglichen Nekruten ständig geringer wird, hat die französische Infanterie sich mit denienigen begnügen müssen, welch andere Waffengattungen ihr übrig lassen und die physische Qualität der
an-lNeueingestellten läßt diel zu wünschen
übrig. der 145 neuen Bataillone ist der Wunsch deS Generals Sillot, daS Avancement der franiäM&tn Dffiii mit hörbarem Ruck zu beschleunigen, da eine große Anzahl der älteren Offitiere sehr alt aeworden kind und alle Schneidigkeit vermissen lassen. BillotS Versuch, dem anerkannten Mißstand durch eine neue Vorlage zur Regelung der Beförderung abzuhelfen, war ein Fehlschlag und so hofft er denn daS Beste von dem Massen-Avarcement, welches .die Neuformationen deranlassen werden. Aufgerannt Ha M b ura 6 Januar Der XArtMi'if! F uM K. Ü-M '-uu , uuu rx Aambura 0 fÄmerxtaniftfn I f Mak..sa r Elb. ufg ? . . . , rannt. DaS Schiff ist in keiner Sefahr. Die Pest in Bombay. A 0 m b a y, 6. Jan. Die Fabrikrbeiter und ihre Familien verlassen w Massen dle Stadt und fugen daher ÖMI Landdlstrlktea och eine halbe luion unveiqasltgker Zvleolqen hln i. Man nimmt an, daß 3!5,000 ltnschen in Folge der Beulenpest die Stadt verlassen haben und Ansteckung I den Dörfern deS Landes verbreiten. bleibt stationär. Paris. 7. San. DaS Resultat heS lebten CensuS. welches soeben veröffentlicht wird, zeigt kein Merkmal der Zunabme der Geburten. Die ae. sammte Zunahme der Bedölkeruna KrankreichS seit 1891 beträgt nur 175. 027, während die Anzahl der JuSlander in Frankreich abnimmt. Die großen Städte wachsen langsam f osten der kleineren Städte und 0 landwirtbsüaktlicben DiKrikte. Die Kinwabner.abl bat in 91 D, 0 7 7 partement, zugenommen und in 63 Departement, sich vermindert. Der Miniger deS Innern bemerkt eine arS. ße Auswanderung, er ist aber ge I " " .unaen. die deutlicbe Neianna der JevölkerungSzahl stationär zu bleiben 1 ,u auoesttDen 1 , ? OchiffS'Nachrichten. Angekommen in : . vrenerhaven: München" von New Jork. South amp ton:. Nev Fort" von New Jork. Nev öork: vbda" von Rotlterdamz Manitoba" von London. Ooutharnpton: Lahn" von lyremen naQ New Jork,
(lllerlei.
n a ü fünftäaiaer Ver, Handlung ging am SchwurJericht zu Köln der Vrocek aeaen die Bruder Staxl und Heinrich Kaulmann wegen Todschlags und versuchten Munzverbrechens zu Ende. Die Geschttorcnen erachteten Karl Kaulmann unter Verneinung mildernder Umstände der vorsätzlichen Todtung sur schuldlz. nichtschuldig des versuchten Münzverbrechens. Bezüglich des Heinrich Kaulmann lautete der Spruch der Eechworenen auf nichtschuldig der voräklichen Tödtung, doch schuldig deZ Meineides. Beide Angeklagten wurden ferner für schuldig erachtet, sich um Zweck des Munzverbrechens Platen und Formen verschafft oder ang: ertigt zu haben. Das Urtheil lautete gegen Karl aulmann msgciammi aus 15 Jahre Zuchthaus und 10Jah:e Ehrverlust, gegen Heinrich Kaulmann culf 3 Jahre Zuchthaus und 10 Jahre hrverlust. 5k n der luremburgischen Kammer hat sich kürzlich ein bemerkenswerther Zwischensall zugetragen. Der neugewählte Deputirte Spoo wollte eme Rede m luremburg'schem Deutsch" halten. Der Vorsitzende erklarte zedoch, dies mcht zulassen zu können, da die Verfassung als Amtssprachen nur die deutsche und die sranzösische Sprache kenne. .Außerdem habe er die Ueberzeugung, daß sich mit der Einführung der luxemburg'schen Mundart in dem kleinen Parlamente cald ein Ton einbürgern wurde, der in's Wirthshaus und nicht in eine Landesvertretung gehöre. Die Kammer würde dadurch unfehlbar dem Fluche der Lächerlichkeit verfallen. Der Abgeordnete Spoo versuchte vergeblich. seme Berechtigung zur Anwendung der nationalen" Mundart nachzuweisen. Das Haus trat einstimmig auf die Seite des Vorsitzenden und erklärte den Gebrauch der Mundart für nicht zulässig. Dem. Kammer-Reglement wird aus diesem Anlasse ein entsprechendes Verbot einverleibt werden. , In etn er Gemetn ve vet Zürich befand sich ein etwas widerhaanger Hauseigenthumer derart mGeldklemme, daß ihm das Alleinwohnen im Hause verleidet war. Er drehte kurzer Hand den Hausschlüssel um und ließ Haus und Wohnung stehen, wie sie waren. Dann zog er über den ZürichBerg und ließ sich ander?! Orts nieder. Hier stieß e: auf eine Zigeunerbande. bestehend aus etwa 20 bis 24 Kopsen, maaern Hunden und allerlei andern eigenartigem Zubehör. Um sich an semen einstigen Nachbarn und semen Drängern in der alten Heimath zu rächen, machte sich der Ausgewanderte n die Zigeuner, übergab ihnen den Hausschlüssel mit der Weisung, sie möchten nur ganz gemüthlich nach dem verlassenen Hause hinziehen und sich dort wohnlich Niederlassen, er gebe ihnen hierzu besondere Bewilllguna. Die schlotternden Pußtensöhne. Zigeu-ner-Wewer und Kmder ließen sich das nicht zweimal sagen und rückten, ni) dem Hausschlüssel in der Tasche, der von tyrem iLlgenthumer verlassenen Heimstätte zu. Bei Nacht und Nebel kam die Karawane auch richtig an, öffnete zur nicht geringen Verwunderung der Nachbarn das Haus und richtete sich unter begreiflicher Munterken innerhalb der geschützten Räume zum längeren Aufenthalte ein. Bald wurden die verdutzten Nachbarn es auch gewahr, daß sie eö mit aewohnllchem Zigeunerpack zu thun hatten, denn bald fehlten m den Scheunen dieser alle möalichen Dinge. Holz, 5?tter und anderes mehr. Die steigende Erbitterung der Dorfgenoffen machte sich übrigens bald in einem Gesuche an das Statthalteramt Luft, worin gebeten wurde, eS möchte auf polizeilichem Wege das Haus geräumt werden. waZ dann auck wirklick oesckab. Nei Nbsührunc der Bande befand sich unter 1 den neugierigen Zuschauern auch der entlaufeneHauseigenthümex und wenip fehlte, so hätte man ih? auch mifar nommen. 94 ES lohnt sich, Sood'S Sarsaparilla zu gebrauchen Bei reinem Blut braucht Ihr keine Angst zu haben vor Grippe, Lungenentzündung, Diphteritis oder Fieber. Hood'S Pflanzen von den auSgesuchteftenPillen sind sorgfältigst zubkreitet. Das modernste Echuhlager. JDUm ttCL XD HD r3j VJ Ofl QasSingto Otraße. Oinwrschuh in liefen ASZl.
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