Indiana Tribüne, Volume 20, Number 109, Indianapolis, Marion County, 6 January 1897 — Page 3
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Um das Glück. Noman von Sophie JunghatS. (Fortsetzung.) Ater da hatte er iW noch nicht berührt. Er griff jetzt in die Streu, suchte nach der Hand des. Liegenden und fuhr mit wildem Entsetzen zurück. Die Eiseskälte, die Schwere! Die dertraute Gestalt da würde sich nie wieder regen, bis zum jüngsten Tage nicht wieder der Mann war todt todt! Und der Tod, der ihm noch nie so nahe getreten war. war dem jungen Menschen an sich etwas Fürchterliches. Ein Grauen vor dem Leichnam hatte ihn gepackt, er war zurückgewichen. Aber nun stand er einen Schritt weit von dem stillen Gefährten und brach wie ein Kind in lautes, schmerzliches W:inen aus. Warum? Was war ihm der Andere gewesen? Der Bettelgefährte eines Herbstes und eines Winters, und ein verkommener Landstreicher noch dazu, der in langen Jahren des Elends das Arbeiten verlernt hatte, zu dem er in den letzten Monaten allerdings auch zu hinfällig gewesen war.. Aber, dem Heiterfntz war es, als habe ihn sein bester, nein, sein einziger Freund im Stiche gelassen was auch wohl zutreffen mochte und als sei er nun erst ohne all' und jeden Halt in der Welt. Zu wem hatte er denn nun noch die allergeringste Zugehörigkeit? Zu keiner Menschenseele. Schon gesternAbend war ihm ein vaar Mal so eigen zu Muthe gewesen, ihm, der doch bisher in den Tag hineingelebt das hieß bei ihm meist so viel als marschirt und gehungert und nie weiter gedacht hatte als bis zur nächsten Mahlzeit und höchstens zum nächsten Nachtquartier. Jetzt überkam ihn der Jammer beinahe, und es war der Jammer über sein ganzes Leben, zusammen mit dem Schmerz gefühl um den Anderen, den armen Teufel da. der noch gestern mit der Krankheit im Leibe hatte läustn müs sen,' bis 'zusammenbrach. .Aber der schläft sich jetzt auö, healte , er endlich leiser. Und dann kant noch ein fürchterlicher Augenblick, wo eö ihn packte wie mit Geierkrallen, das plötzliche Entsetzen vor seinem eigenen I r l . r !:( ' ooc, uno wo er ncu mu oeioen fanden nach dem' Kopfe fuhr und dann nach dem Halse. Ob das schlechte Halstuch halten würde, wenn er sich daran aufhing, gleich jetzt, auf der Stelle, um. mcht spater emmal so zu enden, wie der da? Es wäre wahrschemllch geritten, aber auch so kam er von dem verzweiselten Gedanken zurück. Ja, ver Rückschlag jener Vorstellung er selber, da - am Pfosten baumelnd, aucy steif und kalt brachte eine Art Erleichterung. Er athmete tief auf; noch lebte er und war jung und gesund. Wenn sie ihn doch arbeiten lassen wollten! Das war sem einziger 'unscy. Und heute Morgen beim Graben, wo er nicht rechts noch unkS gesehen hatte vor lauter Eifer, da hatte er im Stillen hoffend gedacht: Wenn sie merken, daß ich emer bm, der ncy ganz gern rührt, so behält mich der Mann vielleicht in Arbeit, ein paar moqtn wenigstens. ' Damit war eZ nun wieder aus, nun dies passirt war. Er wußte ungefähr, wie die Gemeindevertretung einen solchen FaU, aus dem ihr Kosten erwuchsen, ausfaßte. Hätte er Feuer an eine Scheune des Dorfes gelegt, er hätte kein viel schlechteres Gewissen, haben können, als jetzt, da er mit Einem zugereist war, der die Dreistigkeit gehabt hatte, hier in eine? Dorfbewohners Schuppen sich hinzulegen und zu sterben! Ein anders gearteter Mensch als unser Bursche wäre unter diesen Um ständen vielleicht auf den Gedanken gekommen, sich jetzt rasch aus dem Staube zu machen, um dem Protokoll und der Schererei zu entgehen wegen des todten Mannes, den sie jawohl be graben mußten; dieser aber dachte daran nicht. .. Auf den Zehen sich erhebend, beugte er sich noch einmal, so nahe er es wagte, zu dem Todten hin, das ganze Herz voU von etwas, was wahrhaftig beinahe Zärtlichkeit gegen den armen Lumpen da war, und betrachtete ihn noch einmal. Und dann machte er, fast laufend, wieder ' den Weg zu dem Teichhofe. ' Herr Weidmülle? stand breitspurig mitten auf dem Hofe und sah jetzt dm Burschen mit spöttisch gerunzelter Stirn entgegen. Lief der jetzt schon von der Arbeit fort? Der ließ sich ja gut an. - ; Nun. waö gibt's? Schon fertig? Die Hacke ist Ihnen wohl zu schwer, wie? Nein. Er habe in der Frühstückspause mal nach seinem Kameraden sehen wollen, und da Nun und da? fragte Herr Weidmüller scharf. Wie sehen Sie denn aus? Er hatte jetzt die geratheten Augen des jungen Menschen bemerkt. 5abt ihr euch geprügelt? Ach Gott, nein. Er war ja krank. Das heißt, ich hab's nicht so gewußt; ich dachte, eö käme Alles , vom leeren Magen. Und wie ich vorhm hmkom me. liegt er da und ist todt. 'Schock Schwerenoth! Der Oekonom war richtig aufgesahn, wie u erwarten aewesen.' Lerwünlötes Bettel-
pack und lein Ende!, Wo liegt der Kerl? Und nun folgte eine ganze Reihe ärgerlicher Fragen und als Schlußergebniß herrschte Herr Weidmüller den jungen Menschen an, ihm auf die Bürgermeisterei zu folgen. Er selber war im Gemeinderath und kannte die Formalitäten. Es mußte jetzt beim Bürgermeister Anzeige gemacht und dann an Ort und Stelle im Beisem des Ortsgendarmen der Thatbestand aufgenommen werden. ' Ein Arzt wäre demnach nicht mehr nöthig? fragte Herr Weidmüller ein mal im Laufe der Verhandlung. Ach nein, der braucht keinen Doctor mehr, sagte Fritz Gleichmar. Es w nicht der erste Blick des Mißtrauens, der ihn hiernach streifte. Laufen Sie doch lieber mal hinüber zum Doctor Heidenreich; wenn er zu Hause ist, möchte er doch mitkommen, beschied Herr Weidmüller den Bürger, meistereischreiber. Es muß dem Iohann Martin sein Grundstück sein, wo der Mann liegt. Der hat da so ein Geniste von einem Gerätheschuppen stehen. Der Doctor war anzutreffen gewe sen und holte den Trupp Leute ein, als sie eben bei dem Schuppen anlangten, ein etwas phlegmatisch aussehender, noch jüngerer Herr, der es an gediegener Leibesbeschasfenheit mit seinen ländlichen 'Clienten aufnahm. Es war immerhin gut. daß er mirgekommen war, wenn auch schon beim ersten Anblick der Leiche der flüchtige Argwohn, als habe etwa infolge eines Streites hier der jüngere Landstreicher dem älteren ' hinübergeholfen, wohl einem Jeden der Anwesenden schwing den mußte. Der Doctor betrachtete und befühlte den Körper. Der Mann ist schon seit vielen Stunden todt er ist während de Nacht gestorben. Und davon wollen Sie nichts gemerkt haben? 'Dessen verschwor -sich der jungt Mann unter Thränen. Er hat ja noch gestern Abend mtt mir gesprochen, als ia) ihm den Kaffee brachte, aus dem Wlrthshause, sagte er mit einem Blicke auf den Oekonom, als ob ihm der bezeugen sollte, daß tr ort gewesen sei. . Dann bin ich eingeschlafen,' und heute' Morgen in dn
Frühe, als er so still lag. wollteH hn'. nicht wecken und machte mich leise au ber Streu. Das wäre nicht nöthig gewesen, sagte der Arzt trocken; ich meine, diese Vorsicht. Möglich ist es schon, wandte er sich dann an die Uebrigen.- Da als des Mannes unmittelbare TodesUrsache eineHerzschwäche zu vermuthen ist, so wird er ruhig eingeschlafen fein. Er sah sich in dem Raume um. Hie habt ihr genächtigt? Das muß ziemllch zugig gewesen sem. Und vanv wieder zu den anderen Männern: Wäre das Ding verschließbar, so hätt die Leiche hier bleiben können, wenig stens bis der Sarg beschasst wäre. So aber geht das nicht; offen kann fi nicht liegen bleiben. .Als Auslunftsmlttel erinnerte vier der Gensdarm an den Raum, in ei ehern 5ie Gememdespritze stand. Dahin hatten sie vor zwei Jahren den auswärtigen Dachdeckergesellen auch aebracht. der sich beim Ausbessern, der Kirchthurmspitze todtgefallen hatte. ,,.'. reL i. w:.r.. liKaiuriKD, oaom auaj mu uiccu, und zwar ie eher, je lieber. Denn inzwischen war auch Johann Martin, der Einwohner, dem.oer.cyuppen gehörte, herbeigekommen, da er erfahren hatte, was sich . ereignetet ,. Und er schimpfte und fluchte darüber, was ihm kaum zu verargen wgr. und machte eine Faust nach dem jüngeren Landstreicher hin, den er. für. diesen Mißbrauch feines Schuppens mit verantwortlich hielt. . j Trotzdem wurde er jetzt überredet, puch noch seinen länglichen Handwagen, der in der Nähe stand. Herzuleihen, um darauf den unwillkommenen stillen Gast fortzuschaffen.' Als man den Körper aufhob,' trat der Arzt, der schon im Abgehen begriffen gewesen war, noch einmal hinzu, zu Füßen der Leiche. . Er wickelte diese auf und schüttelte nun doch ein wenig den Kopf. Sie waren jetzt wachsgelb ünter ihrem Schmutze, aber 'trat, scharf abgegrenzten schwarzen Stellen; ihre Veschaffereit zeigte deutlich, daß .sie halb erfroren gewesen, und wie sauer dem MannA'in der letzten Zeit jeder Schritt geworden sein mußte. Ms der Doctor ausschaute, begegnete er einem verthränten Auaenpaar, aus dein offenbar derselbe Gedanke sprach, -dem Blick des jüngeren Landstreichers. Daraufhin war es dielleicht,' . daß er das Kleidungsstück jetzt näher hetrachtete, das er eben der Leiche von den Füßen gewickelt hatte. Er hielt daS zerlumpte' Stück ein wenig in die Höhe. Ihre Weste? sagte er fragend, denn der , Todte trug die seine noch. ' ; Ja! Der' Kamerad hatte - gestern Abend über kalte Füße geklagt und so weiter. Ein Arz4 gewöhnt, sich mancherlei zu sehen, was Anderen vielleicht entgeht. . Dieser musterte jetzt ' die unzureichende ' Bekleidung dksZuNg?y Menschen und ' warf ' auch einen . Blick über die eingedruckte .Stelle Vauf,' der Streu, wo derselbt'offenbar zur Nacht gelegen hatte .' Keine Spur von weiteW Bedeckung - od'n ' irgend? iijnem Schutze ' gegen 'die ; 'StaUC Darauf sagte erl- Sprechen Sie nachher mal bei mir totj k. Sie sollen '7 eine lte. Weste von. mir haben Dann ging er ' Die Papiere, die unerläßlichen,, die sich,' und wenn'' er auch weiter nichts hat'in'd'ei BruMasche'v eines ! jeden' Stromers im deutschen Reiche finden,hatte der Gendarm , von ,demToyten ai sich genyrMen.Ervöllte2sieauf der, Bürgermeisterei abgeben, m- einige'Fragen Über venBerbleib des verstorbenen ' Mannesinser ' letzten Zeit 'zu 'beantworten - wodurch '.man möglicherweis.wjdenMand . setzt würde die lösten. der.E'eüdigung aus eine andere Gemeinde -abzuschieben. Da er das Woym" nun selber gesunden hatte, blieb nur noch daS Wo her" zu ermitteln. Bor ttz Thür der Bürgermeisterei wurde eS oemerkllch, daß . Herr Wd müller nicht noch einmal, mit 'eintre-
icn wurde. 2)a packte dell Burschen eine wahre Angst, als müsse er noch einen Versuch machen, um das bißchen Halt, das er mit seiner heutigen Einstellung beim Graben an einem Leben gewonnen hatte, nicht ohne weiteres wieder fahren zu lassen. Er lief dem Oekonomen ein paar Schritte nach, sodaß schon der Gendarm den Mund unter dem blonden Schnauzbart aufthat, um ihn unwirsch zurückzurufen, und sagte unsicher: Darf ich denn nun wieder weiter arbeiten? Herr Weidmüller drehte den Kopf kaum über' die derbe Schulter: 'Na, warum denn nicht? Dem Fritz Gleich mar aber war es, als habe er eine Himmelsbotschaft vernommen. Capitel 2 Herr Weidmüller war in der That der größte Oekonom des Ortes, wie man das nannte, und ein wohlhabender Mann keineswegs nur im Vergleich zu den meisten übrigen Einwohnern von Sieboldshausen. Der TeichHof war keine Pachtung, fondern sein Eigenthum. Er war rührig und stets auf feinen Vortheil aus. unternahm wohl einmal etwas, wozu die andern, die lieber den alten Schlendrian gingen, die Köpfe schüttelten, brachte es aber auch meist glücklich zu Ende. Den ursprünglichen'Umfang desGutes von seinem Vater her hatte er. schon bedeutend vergrößert das Stück von etwa zwei Hektaren, auf dem er jetzt arbeiten ließ,' war auch eine neue Erwerbung. Er hatte das magere Land billig gekauft, aber doch immer noch viel zu theuer, wie die Leute meinten. Er war anderer Ansicht. Man mußte nur die Courage haben, jetzt etwas
hineinzustecken, und die hatte er. Beirren ließ er sich überhaupt niemals. Wndmuller war gewiß kem schlechter Mensch; ganz mit Recht genoß er Zutrauen und Achtung,. denn mit Leuten wie er, ist im Ganzen gut fertig werden. Aber Weichherzigkeit trat ihm bei dem, was er unternahm, niemals in den Weg, und Gewissen hatte er gerade soviel, um dadurch ebenfalls nicht in vortheilhaften Plänen behindert zu werden. ' Auch hatte er, wie es sich traf, eme Frau, die zu ihm paßte, gefunden. Nach außen hin war sie etwas abgeschl.lfsener als er, eme hübsche, behäbige, angenehme Person; nach Charakterbeschaffenheit glich sie ihm ganz. Sie hatten einen Sohn und eine Tochter, die aber beide nicht im Hause waren: der sechzehnjährige Junge in Kost und Wohnung be: emem Lehrer, in der nahen Stadt, deren Gymnasium er besuchte. dasFräulein etwas weiter we m einem theuren Mädchenpensionat Herr Wndmuller sah gewöhnlich im Laufe einesTages einmal nach den meist neu angenommenen Tagelöhnern auf der obern Brache. Als er nach der Einstellung ' des Fritz-Gleichmar zuerst wieder hinkam, entging es ihm nicht, daß der junge Mensch erstens t 1? r. ' -. i . -t .? . sielsjig. zweneiis aver aucy rrasllg war und .die Arbeit rasch förderte. ; Die eine Eigenschaft allein hätte noch nicht genügt, denn mit dem bloßen Willen kauft man sich nichts, wie Herr Weidmüller zu fagen pflegte; erst mit der zweiten zusammen fiel sie in die Wagschale. Noch äußerte er nichts; er sah ein paar Tage zu und überzeugte sich dann, daß der Bursche' sich' gleichblieb und daß man an ihm eine brauchbare Kraft für diese schwere Arbeitgewonnen babe. wmn.er dabei aushielt. - (Fortsetzung folgt.) in Signor.Cesare. (Fortsetzung.) . i ... i Er brachte dies alles mit wirklicher Herzlichkeit vor, und das war damals entschieden leine Täuschung; . icb saht er' hatte Freude an der Sache, und nach kurzem Erwägen sagte ich zu. ' - ' iNur eines erfüllte ich ihm nicht, allerdings ohne sein Wssen.' Ich verheimlich meiner Ella d Angelegenheit nicht,' schon' aus 'dem rein äußerlichen Grunde, weil ich zu der Zeit, .wo ich ihm sitzen sollte, sgnst , nie', gusging und hierfür keine glaubhafte -Ausrede hätte finden können. ' .Ich gingalsö zu ihm, nachdem ich meiner ffraü von der Geschichte :rzählt hätte. .Drei Sitzungen , wären : schon: vorüber; er malte mich ganz im .Profil als Seitenstück zum Bilde memer Frau. Ich mußte dabei stehen, roaS ziemlich ermüdend war, doch konnte ich wenigstens ab und zu einen Zug aus meiner Cigarre thun. Den Malenden sah ich nur .als Schatten mit halbem Auge, wenn ich seitwäztZ schielte ' ? "' " Als ich daS vierteMal meiner Pflicht als. Modell nachging es, war .n einem Mittwoch im Juli, an einem siür. mischen, regnerischen Tage, .noch wie heute erinnere ich mich bessen" , fies mir gleich beim Eintritt' Cefare's Wesen auf. Er war anders als sonst, scheu, gedrückt, unruhig, konnte, mich nicht offen ansehen, unh unwillkürlich dachte ich daran, von einem Thieröän.diger gelesen zu haben, dem eines Abends eine Tigerin, die gut gezähmt roar. als er zur Schaustellung. ihren Käfig betrat, durch ihr .ungewohnt lauerndes, Wesen und den falschen Ausdruck ihrer Vugen nicht, behagte. Und richtig, sie griff ihn während der Vorführung an; wie sich dann 'herAusstellte, weil- der Futtermeister der Menagerie aus Rache ihr mehrere Tage nuii abgeschälte .Knochen . hingeworfen und' außerdem, wie zufälligmit Händen, die vom Schlachten noch blutig waren, den Aermel seines Herrn berührt hatte, kurz bevor dieser zu der Bestie in den Käfig ging. 1 An diese' Tigerin mußte ich nun imwer wieder denken, ich wußte nicht, warum, und unaufhörlich tönten mir Ellas Wort im Obr. daß Cesare mich heimlich hasse. Ich schalt 'Mich Zwar thöricht, schob es . auf nervöse Erreuna. da ich in d:i letzten Zeit, über z .äßig gearbeitet hatte, konnte mich aber doch von einem unbehaglichen Gefühlz- nicht freimachen. -ii Man hat oft derartige unerklärliche ?Stimm:mn
das sagte ich mir. schließlich und gab -- A - ...... . . -'. -
alles nur meinen - onmznn nerven schuld.Leise erhob sich in diesem Augenblick Frau Ella und ging hinaus. Egwolf schwieg, bis sich die Thür hinter ihr geschlossen hatte. Dann sprach er weiter. Ich stand also, wie immer, und ließ mich von. der. Seite anschauen und meine Züge auf dem Carton festlegen. Es drängte mich, zu sprechen; ich hielt langes Schweigen an jenem Tage nicht aus. und so erzählte ich Cesare. der am Abend vorher das Fest unserer zum drittenmal sich jährenden Verloü'ing mit uns gefeiert hatte, wie meine ijicu und ich uns eigentlich gefunden hatten. 'Wir kannten uns noch nicht lange
und nur oberflächlich, als ich als Re-serve-Officier ein Manöver mitmachen mußte. Ganz rothgebrannt im Gesicht kehrte ich zurück, und Frä'ilein Ella Wernecke, die alle Welt gern nickte und als kleiner Uebermuth -igentlich nie Jemand gefunden hatte, der ihr fo recht mit gleicher Münze aedient batte. versuchte es auch mit mir. Sie haben wohl, m einer ciuten Weingegend manövrirt?" fragte sie ganz harmlos.' .Wieso,' mein gnädiges Fräulein?Nun. wegen der rotben Nase, meine ich," erwiderte sie ganz keck. arte, Kleme. dachte cb und trumpfte sie ab, indem ich sagte: Eine rothe Nase ist immer noch besser als eine weiße." Da hatte der .Naseweis- seinen Theil. ,Sie ließ sich zwar nicht viel merken, würde nur etwas stiller, bat sich aber fürchterlich geärgert, 'wie sie mir später anvertraute, denn so hätte sie noch Niemand, behandelt. Dieser kleine Vorgang war die Veranlassung, daß wir uns lieben lernten wir hat ten uns dabei trotz oder wohl gerade wegen des' kleinen, Scharmützels gefallen.' ' ' ' ' '. ..: : Dies also erzählte ich Cesare. der schweigend zuhörte, oft zwischen der Staffelei und dem Tische, wo die Vastellstifte lagen, hin und her gehend. Plötzlich ich kann mit dem besten Willen nicht sagen, ob ich etwaS Verdächtiges gesehen oder gehört habe, aber eö muß wohl so gewesen sein hatte ich das Gefühl, daß etwasAußergewöhnliches vorgehe. Ich wandte Mich unvermuthet Cesare zu. und im gleichen Augenblicke fuhr auch schon sem Messer auf mich nieder. Der mit voller Kraft geführte Stoß streifte meine Brust. Rock. Weste und Hemd weit aufschlitzend, glitt aber im Uebrigen unschädlich ab, mir nur, einen lan-gen,-doch ungefährlichen Hautritz beibringend. Meine plötzliche Bewegung mochte den Stoß vom rechten Ziel abgelenkt haben. Im selben Momente aber hatte ich auch schon die Faust des Unsinnigen gepackt und fuhr ihm zugleich mit der Linken an die Kehle. Ein kurzes Ringen auf Leben und Tod begann: er mußte unter meinem Griff das Messer .fallen lassen- dann schleuderte ich ihn mit voller Kraft gegen die Wand, wo er. hart mit dem Kopfe anschlagend, halb betäubt nieVersank.' ' Im Fallen riß er die Stafselei um, die laut polternd zu Boden fiel. -Schnell nahm ich das Messer vom Boden, aber es erfolgte kein neuer Angriff. Langsam,' verstört richtete Cesare sich auf. sich m die Ecke des Zimmers drückend, nun wirklich wie ein vom. Bändiger geschlagener Tiger, der noch nicht weiß ob er . einen ' neuen Sprung wagen oder seme. Ohnmacht eingestehen soll. ' 'Eimae Secunden musterten wir uns. dann, ging ich auf, ihn zu" ich hätte ihm in diesem Augenblicke den GarauZ machen können, so maßlos empört, so schwer war ich innerlich erregt. Aber die Vernunft behielt glücklicherweise die Oberhand. Ich sagte mir, daß der Italiener den Verstand verloren haben müsse. Der Angriff war zu dumm, zu zwecklos gewesen. i Emen Augenblick überlegte ich, wahrend er - ununterbrochene wirre Worte vor sich hinstammelte. l.Höre genqu zu. Mörderseele.- sagte ich. ., Morgen früh hast du Dresden zu verlassen und begiebst dich ohneAufenthalt in's Ausland auf Nimmerwiedttkehr. Sonst überliefere ich dich den Gerichten, wenn ich dich von morgen an noch irgendwo in der Stadt ' oder in Deutschland treffe.' Hast du verstanden?-! i Er nickte. j Also richte dich danach' ! Und noch ohne einen Blick auf ihn zu werfen, steckte ich das Messer ein und verließ das Zimmer " ' , Wie ich den ganzen Vorfall meiner Frau beibrachte, gehört nicht mehr hierher es war eine der schwersten, aber 'auch wieder beglückendsten Stunden meines Lebens. Da fühlt man so recht, was es heißte lieben und geliebt zu werden. . - .An anderen Morgen ying ich mit einem mir bekannten Kriminalcommissär, dem ich nichts sagte, als daß ich seine Hilfe nur einnetenden, Falles i.n Anspruch nehmen würde, zu Cefare's Wohnung. Er hatte sie noch am gleichen Abend verlassen: viel zu packen war für ihn nicht gewesen; die Möbel hatte er nur geliehen. Mehrere Jahre hörte ich nichts von ihm. Dann kam eines Taes au Paris eine Verlobungsanzeige mit einem Briefe.--,Der Baumeister erhob sich, ging an den. Schreibtisch und entnahm einem Fache ein Schreiben. .Ich werde Ihnen das Sie JnterestWahS i',b?flrt?n." svracb er . . ScMynvrasfiMforaSotf?? " UUaWtrtJtlLciUUi FIELDFLOWERS ; : et ?MZOn:ut:i7?7. . Tfce inoct tWntlfal Art Prodactloa es tbe eta tnrr. MA aaN ach f cfca saMt tratraat f Mm gatfcrt4 frM h. fcr4 er. f Bast. 7114'. fara ,l Lara." CcsUi&l elCCtfea vk tc tzztt bcantisnlof thtpoerna of Eagtn FWi n"dernchr UluMrate-d bT ttlrtr -Sre of tbe world a freateat artiiU aa thelr contribotlen to the MonKc:t ros4. Cot for tu bbIU cotträsüaxt tf tat trnt artlsta thla bm caall t hart fcsta auaaSa - - I2v nU nt Wvik catvOL tut UOU. ottt-U c-a rtetibt osli.ia - The lore cfTeririta Ite Ui.J's Poet Uufeate, ptiblijied br tbe Corn-tti-1 toemtr send to buikf tfct üonvett , . . . . i - tr,i OCSre f" ine unuiyw wie wnu iw. , r fJaiiiiiaest Catfrenlr f czi.
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V H. C.; POMEROY, gegenüber der und begann, nachdem er !s schnell mit den Blicken dUrchflogei:: ' Sie müssen mich entweder für einen gemeinen Berbiecher halten oder für einen Unglücklichen, der von plötzlichem Wahnsinn erfaßt wurde. Nehmen Sie. ich bitte. daS letztere an. und gewiß werden Sie mir diese Nü tflcht nit verweigern, wenn ick fehlten mein ganzes Inneres geoffenbart habe. .Voni ersten Augenblick an, da ich Ihr. Frau Gemahlin sah. war ich von ihr d!)llloii.:c7. gefesselt von Liebe, von einer unseligen Leidenschaft für sie ergriffen. Dazu kam, daß ich . durch strenge Studien.- 'Stundengeben und unzureichende Nahrung körperlich heruntergekommen und nervös auf's Aeußerste überreizt, also . in meinem damaligen Zustande nicht Herr meiner selbst war. -Nur dleser Zustand erklärt meme Empfindungen, meine Handlungsweise. (Schluß folgt.) Die Nachricht von bem Selbstmord ' des anarchistischen Mörders Matalis durch Dynamit hat in Athen eine, große Aufregung hervorgerufen. Der Berbrecherwar mit zehn andern Gefangenen in einer gemeinsamen Zelle eingeschlossen worden, und .n . , t r ii aumang tii oammerie oie injicgt, daß einem so gemeingefährlichen Burs schen Jsolirhaft gebühre, als die Mit gefangenen unter dem Eindruck seines Gewäsches für ihn gegen die'Gesangenwarter Partei nahmen und . sich Ausschreitungen zu Schulden kommen ließen. Kaum war er in einer Jsolirzelle untergebracht, als zwei furchtbare, kurz hintereinander das Gefängniß . erschütternde Knalle, : wovon, sämmtliche Fensterscheiben zerbrachen, die Wache und Gefangenen aufschreckte Man eilte zu der Zelle des Matalis und fand' den Verbrecher gräßlich verstümmelt in seinem Blute am . Boden liegen. Er hatte eine Dynamitpatrone in den Mund genommen, die andere in der Hand gehalten und dann, beide angezündet. Die Ezplosion beider war fast zu gleicher Zeit erfolgt. Der Kopf und eineHand waren von dem Rumpfe getrennt. Da die Polizei, den Verbrecher bei' seinem Eintritt in das Gefangniß nicht genau untersucht hatte, hat er das. Dynamit wohl sckn da mals bei sich geführt. Doch scheint es nicht ausgeschlossen, daß es ihm - von. einem seiner Genossen zugesteckt wurde; denn er durfte im Gefängniß viele Besuche empfangen. Die socialdemokratischen Vereine von PatraS . und Pyrgos protestirten lebhaft gegen die That des Anarchisten. Mehrere Freunde desMatalis wurden verhaftet. WeoVöV SteiNp Abstracter os Titles, Q&t fflaxltl nnd Pennsylvania Et? .Tkr Lkmcke, 0 itte 229, eine Treppe doch. Te'exZon 17. 3 o d ! a n a v o l i i M. Merke. DeutscherBuchbinder. 408 Sud Caft, Ecke McCarty Str. " ' I7p Stkir. Herr Sari Pingpank. 7 kd iaba Etras;, i-mt Bestellungen tr mich entgegt QaC) Material , . - k - -. - - "T. f: SMITHER." Händler t kiedachV!a!er!al, Z nd ivU Ikeady Rong. tvefferdichte Sheettng, sener keftem vhalt Sttj. Strohp tppe. Dach ad Metall starben :c. :c. Office: 169 Oefi ittt,lad etrattc Telephon 881. . . Dachdeerei. - .... Fähige und dertortliche Dachdecker, kiel cher. Trinidad und ilsontt ddalrDScher. Llle Arten Eompistttonk'Dächer it Hefte Va terta.. Offi: ' ' ' 0. 169 ; . Darb : 180 53. Nakylsndftr.
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