Indiana Tribüne, Volume 20, Number 109, Indianapolis, Marion County, 6 January 1897 — Page 2
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Miana Mvüne Erschewt Täglich und SvMtag. i tägliche Trlbane kostet durch den Xtiae 1 ttenti per Woche, die eonntaz?..Trlbüe'I ff cxtf per Woche. Seide insasra 1 Sent ,dn Cent pn Vtanat. Vtx Poft SerhalS dn Statt ,uzkschiZt i voranZititilunz p tt 9. OflUi 1 Oüd lsbama etratze. IndianapoliI, Ind., 6. Januar 1897. Oriefe auö Deutschland. Von Wilhelm Kaufmann. Dresden, im December '96. Seit einigen Monaten schicken mir Freunde aus Amerika die englische Ausgabe des New Yorker Journal zu, wahrscheinlich um mich dadurch zum . Silbermann zu bekehren. Wenn mich jedoch hier in Dresden Bekannte besuchen, so muß ich das N. Z). Journal jedesmal berstecken, nicht wegen der Silberargumente, sondern in Folge der geradezu skandalösen Illustrationen, v mit denen jenes Blatt sich schmückt." Ich muß fürchten, daß ich mein Adoptivvaterland blamire, wenn ich dieses Zeitungsblatt zeige, in welchem die Bilder fast so viel Raum einnehmen, als der Text. Und was "für Bilder! Das geistloseste fadeste Zeug wird in dem Sonntagsblatt des Journals auf vier riesengroßen Seiten als Humor aufgetischt, noch dazu in schreienden bunten Farben. Jedes Bild hat einen Stich in's Gemeine, das Ganze könnte man mit Recht als eine Verhöhnung jedes echten Kunstgeschmacks, als eine bedruckte Brutalität bezeichnen. Das Schlimmste sind wohl die Austritten Berichte von Verbrechen. Jede in New Jork und Umkreis begangene Schund'ihat. sei eö nun Mord. Einbruch ode ein Sittlichkeitsverbrechen, oder auch ein Familienskandal wird mit Bildern dargestellt. Man ist fast genöthigt für eine Beschränkung der Preßfreiheit zu plaidiren, wenn man siebt, wie dieselbe in jener Zeitung mißbraucht wird. Nicht allein daß im Texte die unHeim, lichsten Dinge publicirt werden, auf die Autorität eines sensattonssllchtigm Reporterlein hin, daß schwere Anklagen gegen gewiß oft ganz unschuldige Menschen erhoben werden, auf bloßes Hörensagen hin, nein die unglücklichen Opfer des Preßmißbrauchs müssen es sich fogar gefallen lassen mit ihren Portraits in den Zeitungsspalten zu erscheinen und so vor aller Welt doppelt und dreifach gebrandmarkt zu werden. Und jenes Blatt soll in einer Auflage von einer halben Million özemplaren erscheinen! Es verdränat durch seinen Bilderunfug immer mehr die besseren Blätter, zwingt die letzteren vielleicht gar noch, sich ähnlicher Mittelchen zu bedienen, blos um bestehen zu können. Einen geradezu staats gefährlichen Einfluß muß eine solche Presse aus die Jugend ausüben. Die Kinder müssen verroht und brutalisirt werden durchZeitungen, welche in ihren auffälligen, oft eine viertel Seite großen Bildern nur nn die brutalen Instinkte appelliren und nicht selten sogar obscöne und unsittliche Zeichnungen bringen. Gibt eö denn gar kein Mittel, um diesen journalistischen Brunnenvergistern entgegenzutreten, ohne datz ein gefährlicher Präzedenzfall mit Bezug aus die Preßsreiheit geschaffen würde? In jenem Blatte laS ich auch die mit den schauderhaftesten Illustrationen dersehenen Berichte über den FußballWettkampf, welchen Angehörige zweier amerikanischer Universitäten am Danksagungstaze in New Aork veranstaltet haben. Bei diesem sogenannten Spiel" hat rs Todte und Verwundete gegeben, daö Journal berichtet in einer, späteren Nummer ganz genau . und . natürlich wieder mit Abbildungen, wie einem hoffnungsvollen jungen Menschen bei diesem wüsten Kampfe der Halswirbel zerschmetert wurde. : Jene schauderhafte Balgerei haben Tausende aus dev angeblich besten Gesellschaft mit angesehen, haben sich aufgeregt bei dem schrecklichen Drängen und Treten und ' Stoßen und haben die Kämpfer als Helden' gefeiert. So etwas war doch frühem mcht. Selbst die Preisboxereien in ihrer, längst . verschwundenen Glanzperiode.' können nicht so schlimm gewesen sein wie diese Massenbalgereien. Und dann nahmen an den yreisbozereien fast ausschließlich Sports als Zuschauer theil. Zu den Collegebalgereien kommen aber sogar Ladies."" Es steht zu befürchten, wß' das von . den großen Bilderzeitungen täglich verabreichte Gift schon seine Wirkung äußert, daß die Amerikaner eben durch die Lektüre dieser Sensajionsblatter - schon iin , bedenklichem Grade brutalisirt worden sind. Selbstverständlich werden diese Massenprügeleien jetzt fashionable werden, denn waS unter dem hohen Protektorat der Sensationspresse und der sogenannten feinen Gesellschaft steht, breitet sich über 'das Land aus wie die Pest oder wie ein neues Kleidermuster, und überall werden sich Teams bilden, welche unter dem Namen deZ Fußballspiels
-, Züchtungsanftalten derBestialität werden .müssen Und' nun gar -noch den Danksagungstag durch solche Raufexeien entweiht! ... .. . ' ES mag den Lesern ungewöhnlich erscheinen, daß ich mich über jene Sache ereifere, jedoch glaube ich eine Be?ech!izung:dazu zu haben. Im eigeN.en Lande ist man sehr geneigt, derarilge Gefahren zu unterschätzen. Man sieht die skandalösen Bilderblätter Tag für Tag und man. denkt schließlich, das nüsse so sein,' oder es sei nun einmal so und eme unternehmende Zeitung sonn heutzutage ' des Vilderschmucks nicht mehr entbehren. Letzteres ist sicherlich wahr, man kann gewiß eine Zeitung durch Illustrationen weit anschaulicher, interessanter und lehrreicher rnachen, nur müssen sich die Bilder aber auch in d:n-Grenzen des wirklich Interessant und Belehrenden und nanentlich in den Grenzen des Anstandes halten. Aber Thatsache ist, daß die ineisten der heutigen Bilderblätter in ßntxWa in iwm illutzrirtcOl Theile
gerade das Gegentheil von dem pflegen, was man als allgemein interessirend oder als belehrend ansehen muß. Selbst eine Zeitung wie der N. Z). Herald, der in technischer Beziehung wohl die besten Illustrationen unter allen amerikanischen Blättern bringt und der sich auch Mühe gibt, das sensationelle Element, wenn auch lelder nicht ganz zu untdrücken, so doch wenigstens nicht zur Hauptaufgabe zu machen, selbst dieses beste unter den Bilderblättern richtet sicherlich Unheil genug an. Ich las den Herald neulich in einem Caf6 als einige Bekannte sich zu mir setzten, denen ich einige Tage vorher über die Vorzüglichkeit der amerikanischen Presse, über die rasche Berichterstattung und die gediegene Besprechung der Tagesfragen einen kleinen Vortrag gehalten hatte. Die Herren betrachteten sich die Illustrationen im Herald und meinten einstimmig das könne man doch nicht in die Familie gehen lassen, das sei Gift für die Jugend." Ich hütete mich natürlich, meinen Bekannten ein Schandblatt wie das New Yorker Journal zu zeigen. . Hier in Dresden ist diese Tage im hohen Alter Ernst Engel, der Begründer der deutschen Statistik gestorben. Er war nicht nur ein genialer Kopf und ein unermüdlicher Arbeiter, sondern . auch, ein Mann von freisinnigen Ueberzeugungen und er hatte den leider so seltenen Muth, diesen Ueberzeugungen unter allen Umständen treu zu bleiben. Als. ihm der Minister Graf Fritz Eulenburg einmal gesagt hatte: Sie haben fortschrittlich gewählt und Sie essen des Königs Brod- erwiderte Engel; .Ich denke, ich esse mein Brod, welches ich mir redlich verdiene und ich wähle, wie es nach meinen Ueberzeugungen recht ist." Natürlich konnte man einen so freisinnlgen Beamten nicht mehr lange brauchen. . . Die amerikanischen Aepfel kommen jetzt in Schiffsladungen nach Deutschland und finden hier großartigen Absatz. Der regnerische Sommer hat die deutsche Aepfelernte zu nichte gemacht und die Tiroler Aepfel sind viel zu theuer. So labt sich denn Alles an der schönen Frucht aus dem Aankeelande. uck btt Breis ist nur aerina. wenn
man die - weite Reise bedenkt. Man fnnn das amerikaniickie Barrel mit den besten Greenina- und Baldwin-Aepfeln für 16 bis 18 Mark kaufen, im Einzelnen wird das Pfund hier mit 18 biZ 25 Pfennig (4j bis 6 Cents) verkauft. - '.. Die Rivalität wischen benachbarten Großstädten, welche w Amerika zuweilen einen sehr . hohen Vrad rmcyr isiebe St. Vaul und Minneapolis, oder früher St. Louis und Chicago) bildet sich, auch unter, deutschen Vrovitao:en Keraus' äukert sick dann allerdmas M weit harmloserer Weise, als es drüben zu geschehen pflegt. So ; blickt oer Leipziger im Vollgefühl ves woyiver dienten Bürgerstolzes auf den Hofstäd ttt in Dresden berab und der Dresde ner fühlt sich dem Leipziger gegenüber wie ein- Aristokrat. .Der Leipziger saat döbnisck. .wenn die Welt einmal untergehen soll, so ziehen wjr nach Dresden,' denn da kommt Alles fünszis 5!abre lvater. deshalb natürlich auch der ; Weltuntergang." Ganz unrecht hat der Leipziger mtt viezer wmwnq, nicht. Denn hier in Dresden herrscht die Büreaukratie noch unumschränkt, und deshalb kommt .hier auch'AlleS später, so auch die elektrische Straßenbahn. Aber sie kommt, oder vielmehr sie ist schon da. Sie muh zedoch nach büreaukrätischen' Grundsätzen fahren, hübsch langsam.-' Der Einspänner Tramweg, der mich auf eine bestimmte Strecke weit früher in 9 Minuten beförderte ein rüstiger' .Fußgänger braucht ungefähr 12 Minuten dazu, wird von der elektrischen Kraft abaelöst, aber diese Kraft darf künstig jene Strecke nuv rn sieben Minuten absahnn, beileibe nicht rascher. Die Pferdebahn trottelt so langsam dahin, wie eine Droschke zweiter Klasse, die elekirische Babn darf unaefäbr fahren wie eine Droschke , erster Güte. Bei der Entfaltung von nur der halben Geschwmdigkeit einer amerikanischen elekirischen Car würde sich die .Strecke bequem in sünf.Minuten zurücklegen lassen. Auch darf sich kein deutscher MoTormann beikommen. lassen schneller zu sabren. als das Reglement vorschreibt. Er würde sonst sofort der WohlsahrtsPolizei anheimfallen. - . Die letztere ist thatsächlich -allgegenwärtig und bewacht den Straßenverkehr, mit Argusäugen. Das ist ja für das Publikum gewiß nur angenehm,' thatsächlich !orn men hier Unfälle außerordentlich felten vor und eine.-starke. Ueberfüllung der Straßenbahnen nie.' so daß die BeNutzung der. stets peinlich sauber gehaltenen Wagen im Vergleich zu der amerikanischen Straßenbahn außerordent, lich viel angenehme? ist wenn eö nur ein bischen rascher ginge, und wenn die Controlle eine nicht gar so scharfe wäre. Wenn sich doch auch in dieserBeziehung ein Austausch zwischen den Heiden Län. dern ermöglichen liesse, d. h. wenn nun doch so ein bischen amerikanische Freiheit, wie die Aepfel, importiren und dagegen an Amerika ein gleiches Quantum ideutscher'Eründlichkeit. deutscher Polizeiaufsicht und deutschen OrdnungssinnS imStraßenbahnverkehr ab treten, könnte! ' Das wäre die wahre yoldene-Mihelstr'lße'und damit ließe sich das Straßenvahnfahren aus einer Qual in eine Freude umwandeln. . Daß Herr von Wildenbruch mit seinem Heiurichsdrama den Schillerpreis davongetgen hat, haben Kabel und Post längst gemeldet. Hier in Deutsch land wird darüber eine' interessante literarische Fehde ausgekämpft. Der Kladderadatsch.-der jetzt wieder ein recht gutes Blatt geworden ist, bildete Wildenbruch ab, wie er neben seinem entsttzlich, dürren und, elendig ausschauenden PegasuS steht und von Schiller als Hr College- angeredet wird. Besonders beißend spricht sich Maximilian. Harden' in der Zukunft liber die Fräse aus. " "Gr W:
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Vom Schillerpreis w!rd"wiede? ewmal gesprochen. Bor drei Iahten wollte der Kaiser dem fixen Herrn Fulda für seinen Talisman" nicht den Preis geben, jetzt hat er ihn dem .Hannele" des Herrn Hauptmann verweigert und den König Heinrich- des Herrn von Wildenbruch . doppelt gekrönt. Die Verleihung des Preises ist ungefähr dergleichgiltigste Vorgang, der sich erdenken läßt; dennoch entsteht jedes Mal in den Blättern ein Wehen. wenn man erfährt, daß der Kaiser die Entscheidung der Commission über den Haufen geworfen habe. Den vom Vreukenvrinzen Wilhelm gestifteten Preis sollen solche in deutscher Sprache verfaßte neue . Ortgtnaiwerre der dramatischen Literatur" erhalten. die durch eigenthümliche Erfindung und gcdiegeneDurchbildung in Gedanken und Form einen dauernden Werth haben.- Dieser Bestimmung genügt nicht das elegante Versgeklmgel deö schon zetzt vergessenen TaUsmansplelS nickt der Vanovtikumreiz des Sannele, Melodramas und am Allerwenigsten das leere Gelärm der ' furchtbaren ne nr cksbistorie. Es wäre eme Sckande. wenn Serr Nulda. der Ver fasser von Erbärmlichkeiten wie Die Kameraden", Rodmsons Ettanv und .Das Wunderkind", den Schiller kreis erkalten kätte. Qiel'eber batte ihn Herr Hauptmann verdient, der unter den Klemen n Großer qtm und der, obwohl er auf Schiller? 5)auvtaebZet - kläalich niederaebrochen ist und das Hannele auf dem Gewissen hat, doch ein ernster Vicyter genanni werden muk. Auü dem robusten Herrn von Wildenbruch wäre der Preis nebst der Medaille zu gönnen, nur.ge.rade r" r . r e,. 2& man ym leinen imummcu .ciuiiiy. r.a C ..i.la i Cf.-läva Penn 0CC3 ioa ftC4iHuiicwcyvut4 rti-rf Ist k!ne K ndertraaödie' es' der zerrt dfN reichen Gedankengehalt, ihrer roken Evocke deutscher Geschickte Üt's Fratzenhafte, läßt yon der Zeit und de, - in c- . 3 wn.rr. "wss JellsliMMllNg, üic uuiiicui-tif"t keinen leisesten Hauch zu uns herüber? weben und benukt m seinenKrachtffelz ten Mittel, deren ein Mann von der Begabung des Herrn von Wildenbruö sich eigentlich schämen müßte. Daß m f t r ili v. nri.i. Herr isncn ?a)mioi, oer jcuciuiuitn' ttnT tn fnTrfifa nvtf. das den (Je V,V, "... , C schmack nur noch mehr verderben kann und das Schiller mit nlseTen ge,eyen hätte, sur den Schillerpreis vorschlagen konnte, ist ew Wfj, ccr an tom yaiten bleibt, trondem er auö 'dem Secrkj slTislt b Kommission schieden ist: denn er ist nicht, wie es nachVieler.Vn sicht seine Pflicht gewesen wäre, gegan gen, weil Heinrich' gkttöfft ' Wden fnm? sondern, weil neben Zdetnri nicht auch Hannele der Schillerehre für würdm bekunden wurde. Das ist 'die kine . Seite der Sache? sie fällt , in den Nkick des Urtbeils und es Ist erlaubt. nach gewissenhafter Prüfung offen Zu. saqen. daß in den letzten Jahren . die. L0.- .l c rr :rr:M - izNtiazeioungen ver. vuuiiuiivu trübende Ergebnisse geschaffen haben. Die Möglichkeit ztfliS'jg zuayg;tto,en Nrtbeiles ist auf der anderen Seite nicht gegeben. Das Superarbitrium des Monarchen war ursprungiiq roooz nux gls eine Form gedacht; man nahm als selbstverständlich gn, her König und Kaiser würbe sich vor dem Gujachten der Sachverständigen beugen. Die Kkisis, die wir jetzt durchmachen stammt daher, daß Wilhelm Zweite vsTTa .toa8 als ?Votm aedacht war. wvy V- w w rtina ernst nimmt und da soaar.. wo seine Vorfahren nur decorativ wirken, - , r .-t-'-t: cm:rr ' wollten, seinen verivntll" oiuui g. ' 7 t.l2n Hm. zeigen für nvlyig ya.iu a o uhrm. ob diese Auffassung der monarchischen Machtsphäre heute noch halt-., bar ist. Einstweilen haben wir, mit, ifir zu rechnen. auch m dem luftigen Reiche der Kunst. Der - Kaiser liebt oc-.i CÄinnfrifer ..ß'frtTlfh'a Jl)lk P jyufcvv8., v! i-w i . n.MMVtTTnf S rrirrttSmitftf üalllc, kindliche Schönthaniaden, . und er .hat im lebten Auaenblikke mit einemMacht wort die Ausführung von Schilling'S Jngwelde" verhmbe;;, wett .er .m Miesbaden fand, kein Mensch könne olche Langeweile ertragen. Das -ist ein gutes Recht; und genau so ist ei ein gutes Recht, den Dramen. Mt ihm nicht gefallen, den Schillerpreis zu versagen und ihn den Stücken zuzuwenden, bei deren Aufführung er sich Müsirt hat. Sobald tn künstlerischen Dingen die letzte Entscheidung einem Monarchen anheimgestellt wird, und sobald Sachverständige 'sich .dazu hergeben, dieser Entscheidung ihr ernstlich erwogenes Urtheil unterzuordnen, tritt an die Stelle derKunstfrage eine Frage des privaten Geschmackes. Das 'hat Paul Heyse erkannt und sich deshalb geweigert, noch ferner an 'Beschlüssen mitzuwirken, die der Privatgeschmack eines Einzelnen nach Gefallen umstonen kann. Wenn sein Beispiel Nächahmung findet, wird die Institution des, Schmerpreises von ver unwahrhaftigkeit befreit werden, unter der sie iekt .leidet: und. dann wird auch die Menge, statt sich über gleichgiltigeVor-. gange aufzuregen, jich damit trösten, dan über den Wertb - künstlerischer Werke nicht von Königsthronen herab l,:. 1.1.1 rcirj..:v. .irr iv. m ic icic viuiu;ciug BmItJ hiyt ii , ' " ' Schafkrieg in Sicht. Wie männialich bekannt.- gehören die 5irten auf den uuermeßlichen Prairien unseres Landes gerade nicht zu jener Klasse von Musterknaben, welche man den Zöglingen einerSonntagsschule als nachahmenswerthe Bet sviele vor Auaen führen pflegtijim Großen und Ganzen find sie vielmehr Raubbeine der schlimmsten Art, mit den:n nicht gut Kirschen essen ist. DieS gilt 'nicht . blos von - den ow?S7, sondern auch von den Schafhirten, ja ledere sollen wo möalich noch schlimmtt 'sein. Dafür sprechen die Vorfälle, welche sich vor drei Jahren in der Umgegend von .Debeque, Col., . zutrugen, wo die Schafhirten, aus Colorado sich mit bewaffneter. Hand den Männern aus Utah, welche ihre Herden über die Grenze auf die reichen Weidegründe! des erstgenannten Stack-, tes treiben ,'wo2ten, -i enttnsetichl Viele Hunderte tzn Sjafm uurden
von kynen niedergeknallt und aner Wahrscheinlichkeit - nach wäre auch Menschenblut ' geflossen. ' wenn die Utaher Herdenbesitzer und Hirten aus einen Waffentanz vorbereitet gewesen wären. - Damals grassirte in Utah die Schafräude und' die Vesorgniß war gerechtfertigt, daß-die Seuche auch 'in Colorado zum Ausbruch kommen wurde,' falls Thiere auS den inficirten Districten über die Grenze gelangen sollten.. Um dies zu verhindern, nahmen die Herdenbesitzer das Gesetz selbst in die Hand und bewaffneten ihre Hirten bis an die Zähne, um alle Eindringlinge aus UUh eventuell mit blauen Bohnen. zurückzuweisen. ' Die Coloradoer Hirten besetzten die bei Debeqüe vorüberführenden Pfade und die Männer auö Utah wurden mit Büchse und Revolver zum' sofortigen Umkehren gezwungen. Da die Utaher auf einen derartigen Empfang nicht vorbereitet waren, machten sie gute Miene zum bösen Spiel und kamen so mit heiler Haut davon. Unter den fremden Herden aber richteten die Coloradoer ein gewaltiges Gemetzel an und meilenweit- bedeckten erschossene Schafe die Pfade. Die Utaher drohten mit Repressalien und eine Zeit lang schien ' es. als würde an der Grenze ein frischer, fröhlicher Schafkrieg 'zum Ausbruch kommen. Die Veterinär Commission von Colorado erließ darauf ein Verbot gegen dieEinfr.htung h?n Schafen aus Utah und
als Gouverneur McJntyre im Jahre 1895 sein Amt antrat, gab er demsel den in seiner Proclamation weiteren Ausdruck. Wahrend der letzten zwe Jahre haben die Colorado Herden, besitzer unter den Bestimmungen des Einsuhrverbots ihre Lammlem m Frieden gebütet, jetzt aber scheint es ivieder zu Feindseligkeiten kommen zu sollen. 'Die großen Herdenbesitzer in Wyommg' tragen sich Mit dem Plane, ihre Schafe auf die Colorado Weidegründe zu treiben, und in Folge dessen haben', hie 'Rancher von Routt sowie Rw BläncoiCounty m Cosozadö den -k ? rn fr. c ' ' rr t. . i. Äucyiern riss uny Za ymaros rn Wyomina bereu, emormgltche War nüngen zugehen lassen. . Letztere versuchten darauf, eine genügende Anzah von Streitkräften anzuwerben, um die Coloradoer zu Paaren treiben zu kon nen; allein es fanden sich nicht Tollköpfe genug' für rne geplante Expedition und dieselbe mußteunterbleiben. Jetzt verlautet, haß hie! Herdenbesitzer . ." i . . . . r r,.i i 4 'ry r von man an ou.wu ÄlUst sffaie unier einer starken Mannschaft, dicht an der. Grenze zusammengetrieben haben und 'einen Einfall in das Gebiet von Äölorado versuchen wslltn. sobald Gouverneur McJntyre auS dem Amte scheidet. .Dies geschieht am 12. Januar und ehe sem Nachfolger Adams das zur Zeit bestehende Verbot von Neuem proclamiren kann, soll derCoup . . s CTZ L. ftv. rrs tr . l ? uu9quvii jutu'ui. mit elermarCömmissar Greßwellon Colorado hat inzwischen ein Rechtsgutachten deS General-Anwalts an . die Utaher Her denbesitz? langen lassen, in welchem sie. varauf aufmerksam gemacht wer den daß sie die Grenzen nicht über schreiten dürfen, und die Coloradoer Hirten sind zeden Augenblick zum Los schlagen hereit, falls die Bovs" quJ Wyoming oder Utah dem Einfuhrverbot Trotz bieten sollten. Die ersteh Tage nach' Gouverneur Adams' Amtsuntritt werben hie Entscheidung de? (S ij nr i " orennenoen zrage ormgen. . uait man. sieht, gehört das Lämmleinhüten" in I Colorado, Utah und Wyoming gerade picht zu den - idyllischen Beschaftlgungen. ßuropaische Mndschau. .Provinz Brandenburg.' i B e r l i n. Nach den neuesten AuSweisen beträgt daS Kämmereivermöttn der 'Stadtgemeinde Berlin 548, b73.935 Mark, während die Schulden sich auf 279.833.963 Mark, belaufen. -.tzselvstmord . begingen der ehemalige, zu qch! 'Jahren 'Zuchthaus verurtheilte Bankdirector Härting im Untersüchungsgefängniß, - der Kaufmann Louis Heyder und der Bankier Sigismund Sternbera. Für das Börsenrestäurant im städtischenBiehhofe wird im Jahre 1L97 von dem Restaurateur Müller 43.Y00 Mark.Pacht bezahlt. Anae t in linde.' Ein vorae schichtliches . Gräberfeld wurde auf der Kahlschlagsfläche der Pinnover Forst, dicht am ??elchow - Landiner Weae. entdeckt. In den Urnen, von denen meyrere woyleryalten geblieben sind, wurden neben Asche und Knochenresten euch Bronzesvanaen aewnden. 55n nächster Nähe des erwähnten Gebietes smd schon vor lanaerer Zelt zahlreiche teinhammer zu Tage gefördert worden. Charlottenbura. Beim Aufspringen auf . ein:n -Motorwaaen überfahren wurde der 24 Jahre alte, unverheirgthete Pysthilfsöote Peters. Ervurde schwer verletzt - nach ' dem Srankenhäuse. gebracht. Ein epideisöer Cätarrb der Auaen.NknkeKut herrscht zur Aeit unter den Dfficieren der Kerelnigten Arjillerie- und -Inge? Nteur-.qule. ttwa vierzig. Ossic ere r.. l : . .. . . tollranik. ?.??ri?z Oftpr5r. ' . ÄSniaiBctfl. - -?fn;folfle von Kyhlendunftpergiftung find auf . einem QYJdÜrtbti Letter deK Kahnö, Dau puskstarter-Wald ? bei: Tiegenhof, undein' MStrose üesiorben. - Der Uns fall m. auf: eine unvorsichtige Heizung des .'Olzers zurückzuführen, neben wuc?em vleetden schljefen. V : : - Allenst eN. Sfo der ShrA& t Kirche kam Abends Feuer aus. - Der yoqattar.und einige kostbare, Gemälde lnl zerstort, -.Mer Schaden wird auf !0.X) Mark geschätzt. , . 7 ' BraunSbera- Ylnk öen bti Wohnhauses des ' Restaurax .. o ri i ursrenz entstand em Brandt DaZ theuer griff schnell um sich und erfaßte das.n,ebensn gelegene Wohnhaus.' - der Wittwe Tilttl&T - tf.i;ecAniU0T, nw t . . V I , " (J IttVU obttloijcjxoxUn: und haben ? den grc5!en2h:il ihrer -Habe, verlören: : t: i U13 ,de? irtZ:Nichael Oandillz auZ CttrwZn- vom hUTunn
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Markte heimkehren wollte, benutzte" er die. Bahnstrecke als Weg. Zwischen üaitkowen und Ezerwin wurde er dorn Zuge ereilt und getödtet; die Räder trennten ihm den Kopf und eine Schulter vom Rumpfe. . Provinz Wcstprcußcn. D a n z i g. Der über beleumdete und schon wegen Körperverletzung bestrafte Arbeiter Friedrich Michalski aus Schillingsfelde, welcher im Streit den Arbeiter Marquard durch Messerstiche in das Herz getödtet hatte, wurde vom ' Schwurgericht zu 12 Jahren Zuchthaus verurtheilt. Ezerwinsk. Bon einem Zuge überfahren und getödtet wurde der Streckenarbeiter Schwartz aus BobroWitz. Culm. Der 18 Jahre alte .Arbeiter Beyrath ging nach der Nonnenkämpe, um Aeste zu holen. Beim Abbrechen eines größeren trockenen Astes fiel ihm dieser auf den Kopf und erschlug ihn auf der Stelle. L i e b e m ü h l. Erhängt hat sich der 46jährige Arbeiter Wilhelm Grabowöki. Er war dem Trunke stark ergeben und lebte mit seiner Frau beständig in Streit. Marienburg. Das Schuhmachermeister . Terruhn'sche Ehepaar feierte das Fest Ver goldenen Hochzeit. Provinz Pommern. Stettin. Ein räthselhafter kNord versetzt unseren Nachbarort tteinkendorf in große Erregung. Der Sohn deS verstorbenen Bäckermeisters und Mühlenbesitzerö Timm wurde mit einem Schuß im Herzen todt im Backhause aufgefunden. Ein fremdes Gewehr lag neben dem Todten, - Ea s k e. n b u ? g. Beim Graben Kies stieß der Sohn des Gastwirths auf dem im Stöwener Felde besegenen Acker auf eine größere Schicht ßuter Braunkohle. Jetzt soll das Laaer auf seine Ausdehnung hin untersucht werden, oh siäz eiye Ausdehnung Khnen würde, G a r tz. Auf den Gehöften der Ackerbürger. Wilhelm und August Jahnke brannten zwei große Biehställe und eine mit Erntevorräthen gefüllte Scheune nieder. Der ziemlich bedeuI t M 1 . V ' lenve Aleystand wurde gerettet. . Provinz Schlcslvig-Holstc''Ä -, 'ct Ilona. Dez hiesige. Sasonion Joseph Herz .verm.seÄ Gesammtvermögen im Betraqebon' rrr rrs cm rv w O . cuu.wu carr urvauung von Frei wobnunaen für Altonaer hUUhehü tiae Einwohner. Der älteste iüngscolporteu'r Altonas. Joseph Meyer. e.sn slaolveiannter eann, ist im ltltev von 93 Jahren gestorhen. Eckernförde. 'Schneidermeister v.Jens feierte crn 50i.ayrlges Met fterjubiläum. Garb eck. Die Steinbauer W. ßbristen'schen Eheleute feierten ihre IL . A . .JA T.." . n n- r Bciücnc yvujiw cr ane yemann hatte seine ganze Arbeitszeit bei der Wensiner GutsherrsÄaft verbracht. ?tn h'em Hause., !va er jetzt sein Mjährzges Ehejubiläum feiern durfte, hat de'Greis 'auch das Licht der Welt, vor et wa 80 Jahren, erblickt. ?Hu fu m. Zum zweiten Male seine Ntverne vochzelt feierte der Eisenbahnanaeftellte Selm. Seine erste ftrnii starb 1866 nach reichlich 25jähriger izye. eim schloß dann ,m Jahre 1871'zum zweiten Male eine Ehe und steht jetzt im 81, Lebensjahre, Provinz Meslttl. B r e s k a u. Der Hauptlehrer Heinncy rievnch aus Wiltschau bei Ares lau ist Vom Landaeric5 weaen wieder holter Sittlichkeitsverbrechen, begangen an Schulmädchen, zu drei sabren Zuchthaus und drei Jahren Ehrverlust verurtyellt worden. Der hiesige Agent der falliten Samburaer Sanelsbank Joseph Meyer wurde wegen .... &f .X. .. m-i-.';: ? ... i cvc auvnciict eirugereien zu orei ayren Gefängniß und fünf Jahren EhrVerlust verurtheilt. G j e i w itz. Die hiesige Straskammer verurtheilte vierzig Personen wogen Uebertrewng eines Polizeiverbois weaen Äüsammenrottuna vor demSla, bon'schen Hause m Sosnika. wo die angeblichen Muttergotteserscheinungen s:allslnven, zu Geldstrafen. G l o a a u. Die ackt und sechs Tiahii alten Söhne des Mühlenpächters Hentschet m iegnltz brachen aus dem Elfe ein und ertranken. Der Vater wollte sie retten, ertrank aber gleichfalls. G o I d b e r a. Am Vorabende seines goldenen Hochzeitstages verschied der Arbeiter Christian Klose. 76 Jahre alt. K u m m e r n i ck. Der Weizenscko ber des Stellenbesikers Sermann Kavdick ist niederaebrannt. Aus den Frümmern zog man die verkohlte Leiqt emes. unbekannten Mannes. hrvvmz Posen. V o s en. SZer wurde der weaen Raubmordes zum Tode verurteilte Knecht Johann Stawnn blngerchtet. In der Druckerei des Goniec" wollte die 17jährige Johanna Kaminska einpm Arbeiter beim Drehen l es großen Sckwunarades der Schnellvrcsse behilflich sein, kam zu F.ill und stürzte Mit dem Kops zwischen die speichln des.Aades. ' Da.es o?m Arbeiter nicht möalich war. das schon im Sckwunae befindliche Rad anzuhalten, wurde der Bedauernswerthen der Kopf zermalmt. O jf. . r.,-? xjcv neu natg wenigen yjiwmin ein. - . . Bärtschi n. 5tn dem naben Statt bruche Krotoschin verunglückte der Artekter Grabowski dadurch, dan niltcrstürzende Kalkmassen ihn verschütteten. Grabowski wurve zwar noa? tevlno bervoräezoaen. war Uto so zer quetscht, daß er im Krankenhause starb. ' F i l e hn e. Das Fest der goloznen cx.:i r.:..i.. w:. .lt zocyzcil (ciciicu uic. uuumua wui Eheleute zu Rosko. . Provinz Sachsen. i M a a d e b ur a. 5Vn dem Dorf Volkern fand man eine.Ovferstätte der Wendengötter Eernebog und Belboa. -ri enc c 14 gui cu;aucuc '-pseroelopse wuroen auöaearaben. aunerdem Urnen. de?,n eine 1S2 Silbermünzen, zwei paar stl4M CC .AlAHA. a!m. si . . I . f ' str. 'yimvuuyjc, cincji urien ÖU berreif und auf eine Seidenfchnur ae. geetne Korallen und Trovfsteinchen
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enthielt. Die Silbermünzen zeigen - eine Krone und verschiedene Buchstaben ' j als Gepräge. Eine Urne mit SteinWerkzeugen wuroe ieioer von dem Besitzer aus Unkenntniß fortgeworfen. Erfurt. Die 4jähriae Tochter ! des Gastwirths Beyer wurde von einem Motorwagen tobtgesayren. Seinem Leben durch Erschienen ein Ende zu machen versuchte der 19jährige Gärtner Pabst. Schwerverletzt wurde er m das Krankenhaus gebracht. In der hiesigen Königlichen Gewehrfabrik wurde ein neuer Mliltar-Karabmer gestohlen. Der Dieb ist m der Person eines Sol daten ermittelt worden. DasSckwurericht verhängte über die 23jährige Fabrikarbeiterin Geier aus Gehren wegen Ermordung ihres Kindes das Todesurtheil. Gerbershaus en. Der Jubilarpriester Zacharias Bachhaus, der Senior der Geistlichkeit des ganzen Eichsfeldes, erlaq im Alter von 81 Jahren einem Schlaganfall. Provinz Hannover. Hannover. Senator Hörnemann, von 1870 bis 1885 Vertreter der Stadt Hannover im Abgeordnetenhaufe, ist, 86 Jahre alt, gestorben. Der weaen fabrlässiaen Falscheides zu 3 Monaten Gefängniß verurtheilte Kaufmannslehrling Heinrich Hartmann ist in der Revisionsinstanz freiaefprochen worden. Die Fabrikar beiterin Dina Achilles wurde wegen Meineides zu 1 Jahr Gefängniß und der löiahriae Arbeiter Ernst Wendt wegen Diebstahls zu 8 Monaten Ge sangmtz verurtyeut. D i e k st e r h u ö. Schankpirth R. Fisser ist auf dem Deichweae todt auf. gefunden worden. ' Am Kopfe zeigten sich ewige Verletzungen. E i. n h e k. Die hiesige Kalibohrgefellschaft. die seit einiger Zeit bei der benachbarten Ortschaft Lüthorst Bohrversuche unternommen hat, hat in dem nach Borwohle zu beleaenen Gebiet der Lüthorster Forstgenossenschaft in emer Tiefe von etwa 350 Metern jüngeres Steinsalz vorgefunden, welches bekanntlich das Weckgebirge sur Kalisalze ist. , " Provinz Westfalen. . Cm 1 1.-1. Cm l m . n iW'Mz Nähe unserer Stadt gemacht ,I-V-'- , frt. iriL. . . i jji ii otn. in cunzenvuno 111 ioci aumgc- iwu rainag? i.. ....' Wiese' fanden Arbeiter in dem Wiesenuntergrund zwei, leinene Beutel Mit Geld.. In denselben befanden sich elwa zuu nllpsermunzen aus oem Jahre 1623 und zwei Silbermllnzen auZ derselben Zeit. Sämmtliche upsermunzen trugen daö MunzzeichN der Stadt Osnabrück. Der bekannte Architekt und Klrchenbaumei sier Rincklake, der Erbauer der Lud geri-Wallfahr.skirche in Villerbeck, ist in den Benedictiner Orden eingetreten und zwar in der Abtei Maria-Laach. o cy o I t. Hier brannten sechs Arbelter-Wohnhauser zum Theil bis auf den Grund nieder. Einiae der von dem Brande Betroffenen hatten ihre Habe Nicht versichert. , ia v üi u rn. -aur oer secne Kon rn -jf. cir.. C v. r r rrstantin". Schacht 2. wurde durch einen Sprengschuß ein Bergmann getödtet; zwei wurden schwer verwundet. U-lne große Feuersbrunst ist auf der Seche General ausgebrochen. Die Koh lenwasche wurde . - zerstört, das Schachtgebäude ist ausgebrannt, da.? Maschinenhaus blieb erhalten. Da3 Feuer hatte sich einem großen Bauern hos übertragen, der gleichfalls ab brannte. Rheinprovinz. Aachen. Die Eheleute Hub. Jos. Tornetz und Hubertina, geb. Grooten, feierten ihre goldene Äoch.zeit. B i t b u r g. Der Besuch des letzten Gesinbemarktes war nicht so stark als m früheren Jahren, da die blü hende Industrie die besten Kräfte zu hohen Lohnen der Landwuthschaft entzieht. Auch hier sind die Löhne sehr m die Hohe aeaanqen. Dlenst Herrschaften ans dem Bergischen, aus oihrmgen uns dem Luxemburgischen waren hlzr und fanden., was sie such ten. - iSonn. Hier ist der ebemaliae Leibarzt ber . Kaiserin Augusta. Gehelmrath Betten, im Alter , von 73 Jahren gestorben. Weaen Verbre chen gegen keimendes Leben hatte sich der stud. ceodaet. Schirmt aus Vov pelsdorf vor der hiesiaen Strafkammer zu verantworten' Das betheiligte Madchen war gestorben, ueber die Todesursache konnte keine volliaeKlar heit geschaffen werden. Schmitt tu hielt eme Gesangnißstrase von 15 Monaten. Provinz Hessm-Nassau. Frankfurt. Der .Architect rnsl Hauenstem ist gestorben. - Eine Psandersammlerm auf der och strafe, namens Will,, wurde vom Pfandhaus entlassen und von der Staatsanwaltschaft in Untersuchung gezogen. Sie ist der Hehlerei und Un terschlaauna von Goldwaaren beschul digt. Die Tochter ist wegen Beihilfe ebensalls rn Untersuchung. hu l da. Als e:n Ehepaar aus dem benachbarten Künzell mit seinem Wagen zur Stadt fuhr, scheuten plötzlich die Pferde. Die Insassen wurden aus dem Wagen geschleudert und erii r , - . . . i illken ievensgesatzrilche Verletzungen. Im Krankenhaus ist die 5?rau. Mutter von elf meist noch unerwachscnen Indern, gestorben. Hofaelsmar.', Die Ebefrau des Unechtes aust durchschn tt ibrem neugeborenen Kinde die - Kehle und Pulsadern und warf es dann in den Eanal. Sie ist verhaftet worden. Ver Äotcnanger Adam Buckbol, bat. da ihm eine Strafe wegen Diebstahls vevorjtand. Selbstmord verübt. Genaue B e , e i n n ß.Vr5j' - . T ' "7" " ansajen (vom Spaziergang heimkam. rncnoj: cama. heut' hab' ich - ein Vna.w as arf..M ' . - wuvfcwu öClCVCf cm wirltillzes ein's. das nichts dafür kann'Scharfe Neplik. Profes. f ' i.L r. I ' Secundaner): Als' Alexander so alt War Wie Sie. batte er schon die Welt i uu ciiiciii icur niirn inrn iinitnn erobert!" .Schuler: Der hat. auch urlsloteies zum Lehrer gehabt!"
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Disease commonly comes on with slight Symptoms, which when neglected increase in extent and gradually grow dangerous.
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