Indiana Tribüne, Volume 20, Number 109, Indianapolis, Marion County, 6 January 1897 — Page 1
o O '6.C A 0 0 s 00 OO .'S i y VS A A OA . . vv iy w w o V v W Vv Office : No. 18 Md Mabama Straße. Jahrgang 20 Indianapolis, Indiano, Mittwoch, öen 6. Januar 189? No. 109
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Tomlinsoii-Halle. Combiuations - Ausstellung
von Hühnern, Tauben, Hunden und LleblingStbieren vervollständigt durch Boone's Vorführung von Löwen und sibirischen Bluthunden, in der mit dem 4. Jan. beginnenden Woche. Eintritt 2Zc. Kinder 10c. Offen raz und Nicht. Eleclioin Noticc. The annual meeting of the Socialer Turnverein Stock Association and election of Directors will take place at 8 o'clock P. M , on Tuesday, january I2th 1897, at the Deutsche Haus II. Lieber, Pres. C. VONNEGUT JR , Sec'y. Die Marion Trust :: COMPANY :: nimmt Utposittn ttoa $1 unb eufteättS vigege unb zahlt 3terifTen. Dexzstten anen in illzurüZgejozen erden. Seine Ltrafgelder oder Gebühren. Die Sichelhklt der Depositen wirb durch in Srunttapltal und versönltte Vervflichtung der ktlkN'Jnhaber am Betraze von 6C0.0OO garan ttrt. Shere lulkunft rird bereitwilligst in ihrer Offtce ertheilt. Südost Ecke Monument Platz und Market Straße. Günstige Anlage für Ersparn'sse. hr Bll SjlT-kiü bezahlt halbjährliche Dividende für Summen von $1 00 und aufwart?. Eine vorzugliche 'Gelegenheit erwordene Gelder anzulegen. Pssitiv keinen Verlust beim Austritt Versammlung jeden Samstag Abend Deutschen Haus. Nähere Auskunft ,u erhUten von: UlbertE. Metzger. Prstd,t. Armin oh. Sekretär. . tl v. Lieber, chtzmift. ?ab größte GlaS, da beste Naß, Den feinsten Punsch und leckern Lunch, Den wärmsten Sitz, den schlechtesten Witz, Daö sindet Ihr bei Theo. Diej. Auch Cigarren, welche rauchen, Wenn Ihr wollt kein Pfeifchen schmauchen. Ebenso 'neu seinen Wein, Darum kehret fleißig ein, bki IDUae. JJLDIL&XXzz 299 Süd Delaware Otr. Das modernste Schuhlager. JDH. MTCPUDIB, 93 Ost Washington Straße. Olaterschuh l grober rlahl. George Merrmanii i 1 &$&$fbj 1 .. , rArJV -4 fiir &r 4 TFZX? - ZF' fl . Vw - -r iiV " - f V tX; Ä-t v?' V if-V " r " vl J , ;."-.v.--.av. 'Ä .iubiiKZVsnöestMeV, Office : 2S Süd Delawareftr. U&t : 120, 122. 124, 126, 12S OJ Pearlftr , Telrtbcnflll. Off Tsa und Nat. Telephon 1269. Unterstützt die s B-iii etrieienZvo Union WaschmZdche. 5ks. 133, 140 und 142 Virginia venue JT Q. Lornervills, Manager.
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Gditorielles.
Newö" und Journal" streiten sich wegen deS CourthauöplatzeS herum. Die NewS" ist dafür, daß der Platz geebnet wird, daS Journal" nicht. Letzteres ist dafür, daß die Stadt eine City Hall auf der Nordhälfte deS CourthauSplatzeS baue, die NewS" ist dafür, daß die Stadt einen besonderen Platz dafür erwerbe. Waö daS Ab. tragen und Ebnen deS CourthauöplatzeS betrifft, so dürfte sich dasselbe wohl empfehlen. Warum aber die Stadt einen besonderen.Plotz für eine City Hall erwerben soll, ist nicht gut ersichtlich. Biö jetzt ist der Platz hin. er dem Courthau gerade keine Zierde. er ließe sich allerdings verschönern, aber die hintere Front deS CourthauseS ist auch nicht sehr ornamental. Nicht einmal eine Thür besindet sich in,ter selben. DaS ließe sich am Ende wohl auch mache?, aber für den freien Platz m Centrum der Stadt ist wirklich kein Bedürfniß vorhanden. Der Courthausbau ist geschmacklos. die innere Einrichtung des Gebäudes unpraktisch und die FestungSmauer ringsum den Platz sehr überflüssig Man nivellire den Platz und wenn man eine City Hall bauen will, dann ist die Nordhälfte deS CourthaukplatzeS geade die geeignete Stelle dafür. Anknüpfend an die in der etzten Zeit mehrfach vorgekommenen Bankfalliss.mentS schreibt der ÄndianapoliS Telegraph" am Schlüsse eines Artikels Folgendes : DaS aber geschah unstreitig durch die seit 24 Jahren sich vordrängende Goldpolitik, welche unseren Geldumaus allmaltg so beschrankt qat, daß er tbt sogar gttinger per Kopf der Beoöikerung ist, alS selbst derjenige deS bankerotten Spaniens. Das haben unttt Goldbocke verschuldet und darüber chwimmen wir keiaeiwegS in Jubel und Freude sondern find vielmehr so ärgerlich, daß wenn' eö in unserer Macht stände, wir die ganze goldige ZeitungSrotte auf den Commonö von ZndiavapoliS versammeln und dort von Negern mit Peitschenhieben trak' neu lassen wurden, die Deutschen voran, oa tu fiaz ersrecyren, rne ut wählung McKinleys hauptsächlich unseren Landsleuten zuzuschreiben und diese nun auch in erster Linie vor ganz Amerika für dre traurigen Folgen derantwortlich zu erklären." Wir würden einem derartigen im Style Karlchen MießnickS abgefaßten Artikel weiter keine Beachtung schenken, wenn eö nicht immer Leute gäbe, welche alleS, waS ihre Parteizeitung chreibt, für baare Münze nehmen und jeden Blödsinn weiterverbreiten. Nur aus diesem Grunde sinken dir eS der Mühe werth die Lüge zu widerlegen, daß der Geldumlauf Spaniens gtößtk ist, als der der Ver. Staaten. Die Zirkulation in Spanien betragt per Kopf : Gold 12 23, Silber $9 49, Papier $4 78 zusammen $16.55 per Kopf oder insgesammt nicht ganz 300 Millionen. Die Zirkulatiou in den Ver. Staaten beträgt per Kops etwa $22, im Ganzen nahezu 1600 Millionen, wovon mehr alö ein Drittel in Gold. Der Umstand ist an sich von gar keiner Bedeutung, denn in Deutschland z. B , wo die Zeiten jetzt sehr flott sind, ist die Zirkulation nur $17.59 per Kopf, in dem kapitalreichen England kaum nur $20.78, in dem wohlhaben den Schweden gar nur $6 65, aber wir wollten doch die Lüge festnageln. Cam pagnelügen läßt man sich allenfalls noch gefallen, sonst aber dürfte man doch wohl die Wahrheit erwarten. Ob eS Dummheit oder Schlechtig keit ist, die augenblicklichen Bank-Fal llssements mit der allgemeinen EeschäftS- und Finanzlage in Verbindung zu bringen bleibe dahingestellt. W eS wissen will, der weiß, daß der Zusammenflurz der ZüinsiS National Bank auS ähnlichen Ursachen erfolgte, wie der der Indianapolis Nation! dank, deren Präsident Haughey und dessen Helfer Cofsin jetzt im Zuchthause sitzen. ES war eine schwindelhast und betrügerisch geführte Anstalt. Der Krach in St. Paul ist ungefähr ähnlichen Ursachen zuzuschreiben. Die Minnesota Nationalbank erlag vor mehreren Monaten ebenfalls dem schwindelhaften und betrügerischen Verfahren ihrer Beamten. Seitdem wurde den anderen, speziell kleinere Banken auS Mißtrauen so viel Geld entzogen, bei gleichzeitigem Ausbleiben der Depositen, daß sie nicht im Stande waren, ihre Anlagen schnell genug in
Baargeld umzusetzen und sich deshalb Negierung keine neuen Schisse bewilgezwungen sahen, zu l'quidir n ligt. Eine krachende Bank reißt -immer DerRegierungScommissärHempten-
andere Institute mit und ein Krach erzeugt Mißtrauen, der andere, besonderS kleine, Institute schädigt. Spitzbübische Bankbeamte aber kann eS in guten und in schlechten Zeiten, bei Goldgeld und bei Silbergeld geben. Solche Borkommnisse aber als Folgen einer bestimmten Finanz- oder anderen Politik hinzustellen, ist, wenn eS nicht eine Dummheit ist, eine Schlechtigkeit. -i llrflsjliiflcljridjieii Inland. Wetterbericht. Ein wenig wärmeres, schone? Weter heute Nacht und am Donnerstag. Höchste Temperatur innerhalb der letzen 24 Stunden 18 Grad, niedrigste 12 Grad. Auö dem Congreß. Washington, 6. Jan. Der Senat trat heute wieder in Sitzung und passirte die HauSbill für Aufhebung der Todesstrafe in dielen Fällen. Die Maßnahme steht im Einklänge . mit dielen neueren StaatSgefetzen,
len neueren StaatSgesetz,, ' ltalse Wilhelm in der Einleilche die TodlS?rafe abgkts,ung. eiZ' Kabinetb.f.hlS Folgendes
we wurde, dieselbe wird aber dadurch nicht gänzlich aufgehoben. Die seither bestehenden Gesetze, welche von den Colonialzeiten auf die Jetztzeit übergegangen waren, hatten einen blutigen Anstrich und schrieben die Todesstrafe ür 60 Vergehen verschiedenen CharakerS vor. DaS neue Gesetz behält die Tode. strafe nur noch für fünf Verbrechen aufrecht, nämlich für Verrath, Nothzucht, Mord und gewisse Auöschreitungen in der Armee und Marine. In allenanderen Fällen ist an die Stelle der Todesstrafe schwere Strafarbeit auf Lebenszeit als höchstes Strafmaß geetzt und kann selbst in Mord- und Nothzuchtösällen schwere Arbeit zuerannt werden, wenn die 2uiy ihrem Wahrspruche hinzufügt: Ohne TodeSstrase." DaS HauS nahm heute gleich nach Eröffnung der Sitzung die Loud Bill auf. Dieselbe amendirt die Postgesetze und der ganze Tag wurde derselben ge widmet. Ausland. Die Berliner Produktenb ö-r s e.' B e r l i n, 6. Jan. Mit dem neuen Jahre ist daS Börsengesetz, über welche die Börsenblätter nach dem Muster deS Börsen-Couriert" klagen, in Kraft getreten. DaS neue Gesetz richtet sich bekanntlich in erster Linie gegen die Termingeschäste an der Produktenbörse. Die Börse ist an den Streik gegangen, sie war heute verödet. Dasür versammelte sich die neuaearündete ..,reie Börsen-Vereinigung" im geenpalaft und die Umsätze waren lebhaft. Die Deutsche Tageszeitung", daS agrarische Centralorgan, verlangt, daß die Polizei diesem wilden Handel" ein Ende mache. Dem Streik" der Börsianer gegenüber bemerkt daS Blatt. Nenn die Börse keinen Vorstand wähle, so ernenne die Regierung inen solchen; und falls die Ernanr.ten ablehnen sollten, bildeten die Lindwirthe allein den BS,nvorstand Auch die 'Kölnische Zeitung" spricht sich gegen ttn sonder baren Streik aus. Der Widerstand gegen daS Gesetz sei weder berechtigt, nvch weise und wahrscheinlich erfolglos. Die zur Mitwirkung berufenen LandWirthe und Müller befänden sich in du Minorität und wären deshalb ohne Einfluß. Zudem dürsten Andere die Plätze der Streiker" einnehm Die Regierung ist entschlossen, eine Umgehung der Gesetze zu verhindern Wenn dies nur möglich ist gegenüber der UnauSführbarkeit so mancher Bestimmungen des GeskjeS ! Zu Mitgliedern des Vorstandes der Produktenbörfe'sind die Landvirthe BredovGravenftein, Schmidt auf Löhme, daS LandtagSmttglied Ober - Amtmann Ring (konservativ) und daS ReichstagSmitglied v. Werdeck - OchorbuS (conservativ) von der Regierung ernannt worden Von den letzteren stammt oaS Schlagvort : Ohne Kanitz keine Kähne", daS heißt, ohne Zuftimmnng zu dem Getreidemonopol - An-
trag deS Grafen v. Kanitz, erhält die'Lork.
'macher wurde heute von dem Vorstand
der hiesigen Kaufmannschaft, Herz, einem der neuerwählten Präsidenten der Produktenbörse, in den Räumen der Börse umhergeführt. Der Commissär betrachtete AlleS mit sichtlichem Interesse; von einem Besuch deS leeren SaaleS wurde indeß auf ausdrückliches Anrathen Herz's Abstand genommen. Der Erbprinz Bernhard von Meinigen hat sich nach Hamburg begeben und den dortigen Hafen mehrere Male besucht. Wie man allgemein annimmt, gilt der Besuch der Untersuchung der dortigen Verhältnisse i folge deS Streiks, um dem Kaiser über die Si tuation Bericht zu erstatten. Ein neues Heilserum. London, ö. Januar. Daily NewS" hat eine Depesche von Berlin, welche berichtet, daß Dr. Niemann, der bekannte Bakteriologe, ein neueS Mittel gegen die TuberculosiS entdeckt hat. DaS Heilmittel beheht auS dem Serum vom Blute eines Ziegenbockes, dem die Baeillen ivfieirt wurden. Hl ... London, 6 Jan. Der Berliner Couespcent der TimeS" berichtet. sagt : ' ES ist mein Wille, daß Duelle zwischen Offizieren in Zukunft mehr verhütet werden sollten Deren Urfachen find oft gering und einem freundlichen Ausgleich ohne Verletzung der Standekehre zugänglich." Nachdem der Kaiser die Offiziere der Armee ermahnt, die Verletzung der Ehre gegenseitig zu vermeiden, fährt er fort : Wenn daS aber in der Uebereilog oder Aufregung geschah, dann ist eS ritterliche Art sich auf einen freundlichen Ausgleich zu einigen. ES ist ebenso die Pflicht deS Beleidigten, den Ausgleich, soweit dieses die Ehre und die Eigenthümlichkeit deS UmstandeS eS ertauben, anzunehmen. Mein Wille ist eS, daß in Zukunft ein Ehrenrath zur Schlichtung von Ehrensachen wirken soll. Der Rath muß diese Pflicht mit dem gewissenhasten Bestreben, eine freundliche Schlichtung herbeizuführen, unternehmen' ES folgt alödann ein Erlaß mit neun besonderen Znftructionen, welche den Erlaß vom Mai 1874, der Regulationen für Ehrengerichte der preußischen Armee verfügte, ergänzen. Der Erlaß fordert, daß Offiziere ihre Streitfragen dem Rathe unterbreiten und von weitere Handlungen in der Sache abstehen sollen. Er desinirt daS Verfahren deS RatheS, der ermächtigt ist, einen Ausgleich zu dictirev, oder eine Streitfrage als unbedeutend abzuweisen. Der Erlaß giebt serner Vollmacht zur Appellation gegen die Entscheidung an den Kaiser. Sollte der Rath keinen Ausgleich fertig bringen, dann ist Berufung an daS Ehrengericht zulässig. Mißachtung oder Umgehung dieser Tribunale find dem Kaiser zu melden. Streitfragen zwischen Offizieren und Civilisten sollen ebenfalls an einen Shrenrath verwiesen werden. Die National Zeitung" beklagt, daß der Erlaß daS Versprechen deS Fürsten von Hohenlohe insofern nicht erfüllt, als das Ehrengericht keine Macht hat, dem Beleidigten GenugM 9 V B ryuung zu geven over oen elelorgkr durch die Erklärung, daß sein Verhalten unehrenhaft ist, zu bestrafen. Die Vossische Zeitung" bedauert daS Ungenügende der Maßnahme und Msffi mütt fcftvA , VIIV HtKpil VMtMf VHf Krinunalgesetz ergänzt werden. , Will abdanken. L o n d o n, 6. Januar. Die West minster Gazette" berichtet heute Nach mittag, daß die Kön'gin Victoria be schlössen habe. iurn Gedächtniß der Thatsache, daß sie die längste Regie rung in der Geschichte Englands führte zu Gunsten deS Prinzen von WaleS abzudanken. OchisfS. Nachritten. Angekommen in: New vork: Phönieia" Hamburg. von Hamburg: Patria" von New gork. Neapel: California" von Nev
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. Der Clerk des Nep rasentantenhauscs hat eine nichtamtliche Liste der.Mitalieder des Hauses des 65. Congresses aufgestellt. Die Liste zeigt, daß das Haus sich aus 204 Republikannn, 124 Demokraten, 13 Fusiomsten. 12. Populisten und 3 Suberleuten zusammensetzt, und daß für den ersten Dlstrict von Mlssoun eme Vacanz besteht. Von den sämmtlichen Mitgliedern saßen 205 schon im letzten Hause und 10 andere haben bereits früheren Congressen angehört. Berm Holzsallen .machte ein Bewohner von Bethlehem, N. H., eine merkwürdige Entdeckung. Er fiel in ein Loch und sah sich plötzlich in einer Höhle, die offenbar einem Räuber als Versteck gedient hatte. Kochgeräthe, Schußwaffen und Dlebeswertzeuge, die sich in der Höhle vorfanden, ließen erkennen, daß ihr Bewohner sich unlangst rn semem Versteck ausgebalten hatte.. Die Behörden sind eifrig bcmuht, das Geheimniß derHohle zu entschleiern. Die Bund es-. Staats-und Municipalverwaltungen in den Vereinigten Staaten haben im Jahre 1893 die ungeheure Summe von qiö,v4O, Ö55 verschlungen. Unter den Ausga- - m mm Am.- m s-m. ä mm m.mm f den befanden IM iiv,t).i)2. sur Wohlthätigkeitszwecke. 5145.583.115 für Schulen. 572.262.000 für. Straßen, Brücken und Abzugskanäle, $66, 000,000 für die Post. 535.000.000 fü? das Heer und die Miliz, $24,000,000 für die Polizei. $23.000,000 für die Justiz und 512.000,000 für Gesangmsse sowie Besserungsanstalten. South Mountarn rn Frederick Couniy. Md.. ist von einem großen Waldbrande heimgesucht wor den, der werthvolle Geholze zerstörte. Zahlreiche Klapperschlangen wurden durch die große Hitze aus ihrem Wmterschlafe geweckt und zogen nach dem Thale, wo sie täglich zu Hunderten getodtet wurden. Hunderte von Hasen, wilden Truthähmn Fasanen und anderem Wild wurden von den Flammen vom Gebirge nach den Thallanderelen getrieben, wo sie den Jägern zur willkommenen Beute wurden. 530 Vüra er unseres Landes, haben, dem Bericht unseres Jerusalemer Consuls Wallace zufolge,. in Palästina ihren dauernden Wohnsitz aufgeschlagen. Die Mehrzahl von ihnen. nämlich 433. smd russische Juden. welche sich in den Vereinigten Staaten nuv aufgehalten haben, um daS Vürgerrecht zu erlangen und eventuell den Schutz unserer Vundes-Regierung beanspruchen zu können. Die verbleibenden 92 amerikanischen Bürger, welche in Palästina leben, haben aus reugiösen Gründen ihren Wohnsitz genommen. . Eine ungewohnlichreiche Ernte bat der z?armev Henry Field in Page County, Iowa, von einem mit Kohl bestellten Felde erzielt. Ver Mann erntete über 4000 Köpfe vom Acre und war der Kohl über alle ErWartungen gut gerathen. 100 Stück ausgesuchter Köpfe wogen zusammen nicht weniger als 2000 Pfund und eine Lieferung von 4000 Pfund, die er zum Preise von einem halben Cent pro Pfd. verkaufte, bestand nur aus 227 Kopsen. Das betreffende Feld, welches bis zum 1891 jungfräulicher Prairiebodm war. trug in diesem Jahre 100 BushelS Mais pro Acre; im Jahre 1892 war eö mit Celerie sowie Squash bestellt, m folgendenJahre mit Kartoffeln und in den letzten beiden Jahren mit Wassermelonen. Ein tragisches Ereigniß hat sich in Crete. Neb., zugetragen. Als ein Zögling des dortigen Doane College, Bert Serf mit Namen, eine Reise nach Lawrence antrat, um an einem dortigen Fußballspiel theilzunehmen, sagte er einem Freunde mit trauriger Miene Lebewohl, indem er bemerkte. . daß er ihn lebendig nicht wiedersehen würde. Der Freund verspottete Serf's Todesahnung und drapiite am nächsten Tage den Sessel des Abwesenden mit rinem Trauerflor. Während er noch dabeiwar, einen Bogen Papier mit der Inschrift Itequi. escat in pace cm der Lehne zu befestigen. brachte ein Telegramm dieNachricht, daß Serf bei dem Spiele getödtet worden sei. Dem Kassenschrank fabrikant Mal er ra Aschaf, fenburg wird zur Last gelegt. seit drei ?kabren obne Wissen der Gaswerkverwaltuna für den GaSbe darf feines Motors auf privatem Wege gesorgt zu haben. Maier hat vom Hauptstrang auS ein Rohr mit Umgehung der GaZuhr an seinen Motor ge legt. Die Leitung ist sehr geschickt in die Wand eingelegt und zugedeckt, so daß kein Mensch von der Sache etwaS ahnen konnte. So ging der Motor drei Jahre lang auf Kosten der StadtVerwaltung. Gelegentlich eines NeubaueZ vergaß aber der Freigasbrenner beim Abbruch der Gasuhr un77 Abstellen des officiellen Gas,lrangeS seine Privatleitung zu sistiren, so daß trotz des Schlusses der officiellen Leitung, der Motor zum größten Erstaunen der Anwesenden fröhlich weiter ging. DaS Räthsel wurde bald gelöst und von der zuständigen Behörde sofort die .Sache untersucht. ES hat sich berauöseflellt. daß der Motor täaliü
i ..Dr. Miles. i Durch sein Restorative Nervine ist Taufenden ein Wohlthäter."
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föte weit bekannter Verleger in WiLconst. ,u reen qö wohnhaft, schreibt am S. JJlfoi 1895. totes Olafe Vor fünf Jahre wurde ick, so nervdk. dak mir ari. ftige rbeU ur Last wurde. In der acht genoß ich keine Ruhe wegen Schlaflosigkeit. Meine Aufmerksam. kett wurde auf Dr. MileZ' ktrUv Nervln geunkt und sing an dasselbe mit bestem Erfolg u gebrauchen. Ceit der Zeit habe ich immer eine Flasche im Hause und gebrauche davon sobald ick Ner denZchwiiche verspüre immer mit gutem Erfolg, uch Dl. s.liles em Sohn gebraucht davon mit Nervine deuselbe guten Erfolgen. Ich habe tl seither Vielen empsoh. len und t hat immer geholfen. ttOe, d an Nervenschmachhei ten leiden tollten ei versuchen. Restores Health... Qi enthält keine EinschläferungSmittel. ist harmlo nv vennoch lmdernd und stärkend. Turch sein Re itorttiv Nervina ist Dr. MileS Tausenden um Wohlthäter geworden. . E. Lehman. ouor no lgeniumer oe and mann. Dr. QTHfrS' Ufrtl.nrniH.t tnirh ml M, ,m- . v ... sM.U(iv VCV. saust Wirkt die erste fflasche gar keine Besserung. , : -.... ..,. " V VI 4 V VHS ;ua.iiUUtTi. DR. MILES MEDICAL CO., Elkhart. In. sur ca. 12 Mark Gas rerbrauck.t. Rech. et matt das Jahr zu 300 Arbeitstagen, so hat der Fabrikant die Stadt um rund 10.800 Mark geschädigt. Dem vielgenannten Senn o. Kotze, welcher bekanntlich die ihm auferlegte Festungshaft in Glatz verbüfzt, wird dort soviel Freiheit ge lassen, daß von einer Haft kaum die Rede sein kann. Herr v. Kotze verläßt Morgens um halb 9 Uhr sein Lager, kleidet sich mit Hilfe eines PrivatdienerS. der in dev Stadt Glatz wohnt und jeden Morgen - auf die Festung kommt, an, trinkt seinen Kaffee und macht bis 10 Uhr kleinere Spaziergänge auf der Festung. Um 10 Uhr beginnt sein täglicher Urlaub nach au Kerhalb. Diesen benutzt der Häftling zu Spazieraängen in die umliegenden Ortschaften inneren Wirthschaften er beim Glase Vier zu frühstücken pflegt. Um halb 2 Uhr kommt er nach Glatz, um im Hotel zur Stadt Rom zu Mittag zu essen. Nachdem-er dann seinen Kaffee getrunken hat, geht er wieder wohin er' will. Um 6 Uhr Abends stellt er sich pünktlich in der Festung ein. Herv v. Kotze, der bei utem Wetter seineAusslüge gern nach' dem Schäferberg bei Hasttz richtet, liebt es, mit den Leuten, hie er trifft. Unterhaltungen anzuknüpfen und ist bereits in der ganzen Gegend bekannt. Z i m m e r m e i st e r Uhrig in Worms wurde auf frischer That ertappt, als er eine Partie Waaren in einem Geschäfte stahl. Bei einer in seiner Wohnung angestellte Untersu chung wurden vier grosze Stoßkarren voll gestohlener Gegenstände gefunden, ebenso etwa 200 Nachschlüssel. Eine Anzahl von Geschäftsleuten ist erheblich bestohlen worden, am meisten die Firma Jsay (Tuchgeschäft). Die von Herrn Jsay als sein Eigenthum anerr kannten Gegenstände repräsentire?? allein einen Werth von 12(50 bis 15 Mark. Seiden-, Tuch- und Leinenstoffe, Stiefel, Schuhe und Leder, EßWaaren, Tabak und Cigarren wurden in großen Mengen in der Wohnung des Diebes vorgefunden. Die Frau s,sselben wurde auch verhaftet. Salzfluß tritt oft auch bei kaltem Wetter, die innere Hand ergreifend und andere Körpe?theile Hood ö Sarsaparilla, der große Blut reinige? heilt Salzfluß. Hood'ö Pillen wirken lich noch der Mahlzeit und Kopfweh. 25. Vorzugkuriren Der New rk 8torv. (Etablirt 1853.) Agenten den ButterlckS Muffer. Eine Partie Muster von Unterkleidern für Damen, Kinder u. Männer h"-fT.h großen Süd Meridian Str. Wholesale. Geschäft, gehen morgen im Ostgang zum Verkauf zu etwa halben Nreio. Gebrauchen Sie welche? ; M
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