Indiana Tribüne, Volume 20, Number 107, Indianapolis, Marion County, 4 January 1897 — Page 3
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Fnrth for Pain. Cures Schuld und Sühne. Roman von Alexander Römer. (Fortsetzung und Schluß.) In aller Stille hatte er sich mit der berühmten Geigenspielerin, Fräulein Villany, trauen lassen, ob mit oder ohne des Onkels Zustimmung, das wußte man nicht. Jedenfalls aber mußte jetzt Varon Jobst sich in die Thatsache gefunden haben, denn das junge Paar wurde zu der Hochzeit erwartet. Als die Gäste in ihren Gemächern weilten, um sich zur Polterabendfeier zu schmücken, rollte der Wagen, der sie brachte, vor das Portal. Albert 'sah noch blaß und schmächtig aus, aber glücklich und zufrieden. Hans, der wenic; Zeit zu seiner Toilette brauchte, empfing sie in der Halle und umarmte herzlick Bruder und Schwägerin. Ihr habt wohl mit Absicht diese Zeit ausgewählt," sagte er lachend, um ohneSang und Klang euren Einzug zu halten. Der Alte erwartet euch übrigens oben in seinem Zimmer, um euch vor dem großen Tamtam zu begrüßen. Wie siehst Du denn aus, mein Junge?- er wendete Albert dem Licht zu, nun, sie wird Dich schon wieder hoch bringen ich fand es vernünftig, daß ihr es machtet, wie ihr gethan, euch da in Mathildens Heimath still zusammengeben ließet, wo eine Mutter euch noch den Segen sprechen konnte, und die Welt im übrigen ausschlösset. Uns wird es nicht so gut, aber Hertha schwimmt ja in dem Strom, wie der Fisch in seinem Ele ment, und der Alte wollte es so. Ich mußte mich fügen und denke, es geht vorüber." Ja, wie der Alte es will, dem müssen wir uns fügen sagteAlbert, uns hat ja sein Segen zu unserer Verbindung nicht gefehlt. Aber ihm war es auch recht so, wie wir es gemacht, und als Mathilde einwilligte und mich Invaliden nicht allein ziehen lassen wollte" er blickte ihr dankbar glücklich in die Augen, jährend sie alle drei die Treppe hinanstiegen. Er brauchte mich ergänzte Mathilde seine stockende Rede, und ihr hattet hier mit euch selbst zu thun. Aber wie schön ist es geworden," hielt sie auf dem ersten Treppenabsatz inne und musterte die geschmackvoll dekorirte Halle. Die Räume athmen einen ganz andern Geist." Der ist auch eingezogen," riefHans lebhaft. Zwei Heimathlose haben fortan ihre Heimath gefunden, Hertha hatte sie trotz des Onkels gutem Willen bis heute hier auch nicht, sie war und blieb ein zeitweiliger Gast. Nun sollen Leben und Freude hier einziehen, und ihr auch euch, denke ich, bleibt tl ein Vaterhaus, in dem :hr euch zu jeder Zeit willkommen fühlt. Der Onkel spricht stets mit großer Werthschätzung von Dir. Mathilde, und Du, Albert wird es Dir schwer, die alten Rechte aufzugeben?Rechte? Hatte ich je in Wirklich, keit welche?- entgegnete Albert. Rein, beruhige Dich, ich bin vollauf zufrie den so. Wir wollen einstweilen noch draußen bleiben, ein Stück Welt sehen, früher war das mein heißer Wunsch, jetzt wird er erfüllt. Der Alte schrieb mir " Ja, ja, ich weiß, leer ausgehen sollst Du nicht ihr seid reiche, unabhängige Menschen, und später suchst Du Dir irgend eine Thätigkeit, wird sich schon finden. Aber nun lasse ich euch, damit ihr eure Audienz beim AI ten beendet und nachher noch rasch Toilette machen könnt. Es wird hohe Zeit.Baron Jobst empfing die Jungvermahlten, umarmte den Neffen und küßte die junge Frau auf die'Stirn Er hatte sie nicht wiedergesehen.seit sie hier von ihm Abschied genommen, und ihm für die auf Trautdorf genossene Gastfreundschaft gedankt hatte. Das spatere, ihm so Unerwartete, war schriftlich zwischen ihnen verhandelt wordene Sie hatte 'ihm stolz betont, daß sie sich nicht in die Familie drängen woZe, daß Albert aber jetzt ein freier, Mann sei, nicht' an Standesrücksichten gebundm, und wenn er erkläre, daß ftin Glück in ihrer Vereintgung beruhe, so könne sie keinenGrund finden, der sie, die Albert liebe, mit einer harten Probe überdauernden Liebe, hindern könne, ihm anzugehören. - Des alten Herrn Gerechtigkeitssinn gab ihr das zu. Nicht sie trug die Schuld, wenn seines zweiten Neffen Heirath nicht nach den Traditionen der Familie sich gestalte, und er ließ es sie nicht entgelten. Er willigte darein, daß sie bei diesem großen Familienfest offiziell von ihm selbst den Standesgenossen vorgestellt und damit ihr Platz gesichert werde. So verlief die glänzende Vermahlungsfeier großartig und schön. Man bewunderte die strahlende Braut und ihre prächtige Toilette, die Juwelen, welche sie trug, und den kräftigen Mann an ihrer Seite, der nicht immer auf weichen Polstern geruht hatte, wie sie, und nun doch den Typuö eineS Standesherrn, wie er sein soll, repra sentirte. Aber die Herren waren heimlich fast einstimmig der Meinuna. dak die vw
ge Gemahlin Äaron Albert's der geschmückten Braut den Schönheitsrang streitig mache. Mathilde von Trott sah blendend aus in ihrer blaßblauen, silberdurchwirktenDamastrobe und beHuberte und Gewann alleSerzen durch
! ihre Anmuth. Man wunderte sich nicht mehr über die Mesalliance. l Als das brillante Feuerwerk losbrannte und die sprühenden Feuergarben die dunklen Alleen des Parks erhellten, als alles in einem Lichtmeer erstrahlte und eine leise Musik durch die von Rosendust erfüllte Luft -zu ihnen heraufschwebie, standen die beiden Paare auf dem Altan. Eine tiefe Bewegung ergriff ihre Gemüther. Hertha umarmte Mathilde stllrmisch. Im Grunde danke ich Dir mein Glück rief sie, um Deinetwillen kam er. mein Geliebter, zuerst hierher, und Dein Anblick gab den Anstoß zu meinem neugierigenForschen und war der Anfang meines Interesses." Also aus Deiner Neugierde wuchs Deine Liebe heraus," rief ihr zunge, Gatte lackend, o Evastochter, wie weißt Du Deine Fehler zu Tugenden umzugestalten!" ckGx Um das GIM Roman von Sophie JunzhanS. (Fortsetzung.) Dem Burschen hier, der sich sonst nicht viel von Anderen unterscheiden mochte, war nun aber eincAnhänglichkeit an die Wahrheit tief in's Innerste seiner Natur eingepflanzt. Sie war insofern nicht sein Verdienst zu nennen; er war damit geboren, und seine ganze verwahrloste Jugend und das Beispiel seiner niedrigen Umgebung hatten den ererbten Zug seines Wesens nicht zu verwischen vermocht. Es haite nicht fehlen können, daß er damit als Junge unter der oft abgefeimten Bettelbrut für einfältig gegolten hatte; doch hatte sich diese geringe Meinung von ihm unter seinesgleichen verloren. je mehr er heranwuchs. Immer noch aber war es sein erster Impuls, auf eine Frage , zu antworten, was wahr war; ein Antrieb, den, wie gesagt, nicht allzu viele Menschen in sich haben! Der Umstand, daß er mit einem Gefährten reise", der liegen geblieben sei. konnte hier so wenig wie irgendwo zu seinen Gunsten sprechen. Eine jede Gemeinde fürchtet dann gleich, etwa einen kranken Vagabunden auf den Hals zu bekommen. Der junge Mensch mußte einlenken. Er hat nur ein bischen 'verschnauft, und der Kaffee wird ihn vollends wieder auf die Beine bringen, fuhr er fort und griff zugleich m die Tasche. Bezahlt wird Alles, Fräulein. Und meinen. Sie denn, die Frau gäbe Ihnen das Geschirr mit! rief das Mädchen. Er sah sie an. als wolle er sagen: Nicht so laut! Es saßen noch einige Männer und unter ihnen sogar der Wirth an einem anderen Tische der geräumigen niederen Stube. Sie lassen mich den Kaffee m emem alten Topfe mitnehmen, überredete er leise. Ich komme dafür auf. Das Mädchen überlegte einige Augenblicke, den Arm in die Seite gestemmt. Mir kann's recht sein, sagte sie endlich. und als er ihr wieder fragend nach den Augen blickte und im Begriff schien, seinen Platz zu. verlassen, da verstand sie ihn und nickte: Bleiben Sie nur sitzen; ich bringe Alles hierher Er merkte, daß er es mit emer im Grunde nicht übelwollenden Person zu thun hatte. Sie hatte rasch den r:chtigen Weg gefunden, ihm sein Verlan gen, weiHes lmmerym rem ganz gewohnliches war. zu erfüllen, ohne daß die in . der Küche schaltende, scharfe Wirthin etwas gemerkt hatte. Sie kam mit dem Kaffee m einem weinen Geschirr, wie er den Gästen servirt wurde,, hatte aber einen ' zerstoßenen irdenen Tops dazu gestellt. Und nun deckte sie den Burschen mit ihrer stämmigen Person, die sie dicht an seinem Tische aufpflanzte, gegen die übrigen im Zimmer. Anwesenden -und sagte: So,' nun. schütten Sie den Kaffee da hinein, ich habe heißes Wasser in dem Topfe gehabt, sonst wäre ja Alles eiskalt, bis Sie hinaus kommen ' Ich danke Ihnen, Fräulein. Das kam ihm vom Herzen. Na, nur zu sie gab sich wieder um so derber. So aber so offen in der Hand brauchen Sie den Topf auch nicht hinauszutragen. Haben Sie kein Tuch, was. sie drum knüpfen kon nen?. Ein Schnupftuch führt seines Gleichen nur in wenigen Fällen. Er griff aber nach dem Halse, dem jungen, kräftigen Halse, um den er ein schlechtes wollenes Tuch striemenartig ge wickelt trug. Das' wurde aufgerollt, sorgfältig, damit es nicht, mürbe wie es war, in d:n alten Brüchen gleich auseinander fiel, der Tops darauf gestellt und die vier'Zivfel ob'ir zusammengenommen Sie ließ indeß vor sichtig den Nest aus der Kaffeekanne in die leere Tasse tröpfel, damit diese gebraucht erscheine.- Er hat!e die dreikia Pfennige hingezählt, und ' hielt nun . ' i rnij.f " : ' , uuuf ein fuui yuucunuiijjcn oereii. Das ist für den Kaffee, gut. Sie hatte den dicken rothen'Zeigefinger auf, einen der Fünfer gelegt; den wollte sie zugu-, ierlet dem Bursche.: wieder zusckieben, als 'ein-Geschenk von M selbe?-' die doch sonst wie Trinkgelder einstrich.' Da hielt er seinerseits :ihr in der. hoh len Hand- noch- emige Munzen hm. Und der Tovf.? Die Person'' schien sich zu ärgern. Ihr Gesicht, jung, und frischt aber 'er.. 1 'rrjcil , C - ellig, .em;DCioeamiigciugi; veiounkelte sich Der alte Scherben! sagte sie verächtlich; sotvas wird, hier nicht verhandelt. A6e? wiederbringen -mo-gen Sie-thn. Wollen Sie denn nicht, hier 'bei' unK -Nuchtquartler 'nehmen mit ihrem ' nai .:: mit ihrem Kollegen? . - Der ' iurHMensi ! 1 daöte . ; daran.
wie sein Genosse sich vorhin auf 'das
schlechte Lager hatte fallen lassen. Das hatte nicht so ausgesehen, als ob er an diesem Abend noch wieder aufzu stehen gedächte. Das brauchte nun laber wirklich einstweilen Niemand zu wissen. Ja, würden Sie uns denn logiren? fragte er ausweichend. i Wenn Sie bezahlen, warum nicht. Für ein Bett ' Dafür reicht es nicht, unterbrach er. Nun, dann ist immer noch die Streu . da, in der alten Kegelbahn. Das ist i das schlechteste Quartier noch nicht. Das glaube ich. Ich will sehen, daß ich ihn herbringe.
Er hatte leiser gesprochen, da sie jetzt durch die Stube gingen. Sie richtete es so ein, daß sie zwischen ihm und dem besetzten Tische blieb, bis er an der Thür war. Da rief ihn eine dicke Stimme an: He Sie da! Der junge Mensch blieb stehen , und wandte sich zögernd halb um. Es war der Wirth, der ihn nun doch noch stellte. Ich habe den Kaffee bezahlt, schwebte es dem armen Teufel auf der Zunge, während er den eingebundenen Tops aber doch noch scheu außer Sicht hielt. Er war es eben gewohnt, verdächtigt zu werden; auch umlauern so viele Verbote und Strasbestimmungen seines Gleichen, daß er stets eine Art böses Gewissen hatte; man konnte ja immer, auch ahnungslos, den Kovf in die Schlinge irgend einer Polizeivorschrift gesteckt haben. Der Wirth hatte ihn längst, auf's Korn genommen, ohne sich den Anschein zu geben. Um den Kaffeetopf aber handelte es sich dennoch nicht. Der Wirth, städtischer als seine Umgebunq, wie es das Gewerbe meist mit sich bringt, betrachtete sich zwar seinen Mann jetzt von oben bis unten, schien aber nicht zu bemerken, was Jenem doch den Arm wie Blei herunter zog. Reisender, wie? fragte er spöttisch. Ich sucheArbeit. erwiderte der junge Mensch, mit dem leisesten Trotz. Natürlich, das thun sie Alle. Wenn sich aber mal unglücklicherweise welche findet, wie sie sich dann wieder verziehen! Er sagte das mehr für die ländlichen Männer, die mit ihm am Tische saßen, und diese nickten und gaben Beifallstöne von sich; einer lachte kurz auf. Was sind Sie? Nicht einmal Hand werker. wie? Nein. Es war, als sollte weiter keine Antwort kommen, und die Kellnerin. die sich in den Hintergrund der Stube zurückgezogen hatte und zuhörte, mochte denken: Was. nun ist so einer auch noch empfindlich! obwohl sie sich über den Herrn auch ärgerte. Was hatte der zu fragen wie ein Thorschreiber! Ich bin inTagelohn gegangen, hatte der Bursche noch hinzugefügt. So! Thun Sie auch Feldarbeit, oder ist man dazu zu vornehm? Der Bursche sah ihn erwartungsvoll an. , gleich viel zu ernsthaft bei der Sache, um die Unterstellung auch nur zurückzuweisen. Haben Sie was zu thun? fragte er. Jetzt stand der Wirth, anstatt aller Antwort, gemächlich auf und fchritt durch die Stube an das mit einem rothen Gardinchen verhängte kleine Fenster in der Wand, welches, wie sich auswies, auf das bessere Gastzimmer ging. Herr Weidmüller! rief er hindurch, kommen Sie doch einmal heraus! Worauf er selber die Stube nach dem Flur hin verließ und die Thür hinter sich zuzog. Der junge Mensch stand indessen unschlüssig und verlegen da. Ging denn dies Alles noch ihn an und sollte er warten oder hatte der Wirth es nur nicht der Mühe werth gefunden, ihm ein letztes Wort zu sagen und dachte gar nicht mehr an ihn? So war's wahrscheinlich. Und mit einer ihm eigenen scheuen Bewegung sah er sich jetzt nach einem anderen Ausgang der Gaststube um, der ihn nicht durch den Flur und noch einmal an dem Wirthe vorbei führte. Die Kellnerin kam ihm auch nicht zu Hilfe, die berechnete eben mit den anderen Gästen ihre Pfennige für Schnäpse ' oder dünnes Bier. Da steckte der Wirth den dicken Kopf wieder durm die Thür. Nun, stehen Sie noch da? Worauf -warten Sie denn? Er stand mit einem anderen Manne im Flur, und nun merkte man, daß die kurze Besprechung zwischen den Beiden wirklich dem jungen! Landstreich gegolten hatte. Den betrachtete.sich der zweite Mann, ein etwas über dem Bauern stehender Landwirth dem Anschein nach, von oben bis unten und nickte dann. Ich brauche noch ein paar kräftige Leute, sagte er, zum Gräbenziehen. Wollen Sie morgen bei mir arbeiten? Sie bekommen die leiseste Zögerung, während welcher er von dem in solchen Fällen üblichen Lohn im Geiste noch einigePfennige herunterdrückte, diesem lungen und nicht gerade frech aus sehenden Burschen gegenüber Sie bekommen eine Mark dreißig und die Kost auf alle Fälle, Mittags mit den übrigen Leuten und nächtigen mögen Sie meinetwegen auch in der Lentescheuer, wenn es Ihnen nicht zu M M'Nun.? - - (Fortsetzung olgt.) IHM : Ziutzlücklich gaZirt. Von Cll Kreichberger. Er war eben ein Plebejer! Seine bisherige Künstlerlaufbahn hatte' sich hinter den vulgären Rampen von Stadttheatern abgewickelt; natürlich, daß er beim ersten Schritt auf eine Hoftheaterbühne in's Straucheln gerieth. Er gastirte auf Engagement, und da er ein gerader, also von den verschiedenen Coulissencliquen nicht zu fürchtender Charakter war, so packte man ihn wie ein Frühgeborenes allseitig bereitwilligst in die Wundwatte christlicher Nachsicht und himmlischen Lerzeihens. Er machte eö ihnen freilich schwer. Zunächst sprach er viel zu laut im Conversationszimmer und fcsrn lobte er Sudermann, vaZ ihm Uwahe die Zuneiauna der llntl-nd
mutier Frau Thiele, einer Dame mit einer literarischen Meinung, geraubt Kätte. Diese wußte ihre Zweifel an seiner Rechtgläubigkeit auf ihren Gatten. den Opernregisseur, einwirken zu lassen, der sich mit dem allmächtigen
Oberinspector duzte. Wohlwollend, wie letzterer sich stets ungefährlichen Subjecten gegenüber benahm, äußerte er in femem nächsten Bureaugesprach mit unserm Plebejer: Nur die Leute nicht vor den Kopf stoßen, werther Herr Wedeberg! Und was entgegnete der wahnsinnige Mensch darauf? Jnspectorchen, das ist gerade was schönes! Aber der hohe Mann zürnte nicht, er meinte nur: Na suchen Sie sich nur bei Hoheit sicher einzuführen mor gen, das ist die Hauptsache. Der Hamlet war's doch?Jawohl, aus Dänemark. Wo sitzt denn der alte Herr? Wie?" Der Herzog wo er sitzt?" Pause. Seme Ho heit wohnt den Vorstellungen meist m der herzoglichen Loge bei." Ist auch wahr. Er ist ja hier bei sich! Der Herr Oberinspector rieb sich mit semem Federhalter gar seltsam die Nase, woraus der Vureaudiener Quasimodo Trübes für Wedebergs nächste Zukunft schloß. Am andern Morgen, auf der Generalprobe zum Hamlet", benutzte Wedeberg die ersten zehn Minuten freier Zeit dazu, sich unrettbar mit einer andern maßgebenden Persönlichkeit am Hoftheater zu verfeinden. Nicht wahr, Sie sind der Schnei-der?-Ich wollte mir das Costüm für heut Abend zeigen lassen." Die angeredete Person mitten Zugen eines Geheimraths, auf der Nasenspitze ein Pincenez, maß ihn stumm: Mit wem hab' ich das Vergnügen?" Pardon! Wedeberg, vom Stadttheater in S." Angenehm. Matjes, Ober - Garderobeinspector vom Hoftheater in 36." Dito. Ich spiele nämlich heute mit." Als was?" Diese trockene Frage trübte einigermaßen Wedebergs angeborene Bonhommie. Aber, Bester! Als zweiter Todtengräber oder erste Wache gastirt 'man doch nicht." Ah so, Sie gastiren? Dann sind Sie ja wohl gar der Hamlet?" Traurig, aber wahr, Herr OberGarderobeinspector." Wird besorgt." Ja, aber ich möchte doch Paßt alles. Das lassen Sie meine Sorge sein." Innerlich ward dem Respectlosen dritte Garnitur zugedacht. Der, in dem etwas verspäteten Dränge, dem alten Knurrhahn noch schnell etwas Verbindliches, nicht vor den Kopf Stoßendes zu sagen, weist er auf einen bunten Fleck in dessen Knopfloch, meinend: Ei. da' haben Sie ja wohl die Rettungsmedaille? Das heißt verstehen Sie mich wohl ich schätze diesen einfachen Orden hoch, ja . alles andere ist eigentlich nur Cotillonquark " Ti i," ein seltsamer Naturlaut, halb Lachen, halb Zähnefletschen, kommt über Matjes gekniffene Lippen! dann wendet, er mit einem imposanten: Der Cotillonquark ist für Kunst und Wissenschaft!" den Rücken. Ach nein!" Ehrliches Erstaunen malt sich in Wedeberas Zügen. Auf der Treppe hinab zur Vllhne trifft er Fräulein von Sahnewi, das interessante Schnuckelchen". So pflegt er diese kleine, ihm gleich sympathisch erschienene Collegin zu nennen, wenn er vis ä-vis sich selber ist. Der muß er doch die Geschichte mit dem Ellenonkel oben erzählen! Sie hört gnädig lächelnd'zul Der alte! Narr!" rümpft sie ihr Näschen. Et redet sich ja seit -Jahren ein, mit Hoheit quasi auf Du und Du zu siehen!" Sehr gut! Aber, Kleinchen, es freut mich, daß wir so gleichgestimmt sindi. Wie wär's, reizende Collegin, wenn wir uns nach dem Theater mit vielleicht noch einem, zwei Genossen zu einem ausaiebiaen Klatsch im TbeatercafZ , zusammenfänden. Ein ineS Kneipverhältniß, nichts weiter. Mein halbes Honorar laß ich drausgehen. Bei dem Ausdruck Kneipverhaltniß" hat z sich ein hochmüthig-sarkastischer, von ' Wedeberg wenig beachteter Zug um ihre Lippen gelegt. . Das ,st ja sehr verlockend. Wer könnte da widerstehen!" Na gut, ich warte." ruft Wedeberg ihr etwas verblüfft nach. Da können Sie lange ; warten, spottet eine Stimme hinter ihm. Es ist die des Heldenvaters, der alles gehört. Scheint mir auch so," meint unser Hamlet.' Oder sindSle auch zur herzoglichen Abendtafel befohlen? Wie so?" Kann übrigens noch kommen. Ske brauchen Seiner Hoheit heute Abend nur? recht zu gefallen. Hoheit ladet gern em, wer ihm gefallt! . Hamlet hat keine Zeit, sich um näheren Commentar zu bemühen, denn sein 'Stichwort fällt. ' Der Abend ist da, der Dänenprinz übertrifft sich selbst, aber kein Herzog ist da. die Mittelloge bleibt leer. Wo bleibt er denn?' wendet ncy der verstimmte Gast im zweiten Zwischenakt an den Inspizienten. Auf der Jagd." Kommt er denn noch?" Möglich. wenn's ihm interes fant'genua erscheint." $r3Ü Such Lebenskraft in irgend eiem Theil eure? Systems, oder ist euer Ner engstem zerrüttet dmch unweise Lebensart oder irgend welche Ursache 7 Theilt mir eure Fehler mit und ich will euch gerne schreiben va mir am Oeiften half, da ich auch Hilfe nothwendig batte. Ferner sende ich auch frei daZ Recept eine einfachen HaulRittel?, dak ntQ renete.
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..BVH jm ' a 1 T nniuYAiun "r-i.-o 0 der Post'Office. Indianapolis, Ind. - 351 - ? rsi rwune ist beö einzige Blatt in Sndiana, kel. Interessen des Vollel gegenüber der Macht be? Pktokati, Beitritt. Als Ora des Volkes und mcht ewer Partei ober Parteiin tereffen kämpft sie nestwegt fö; Freiheit: Recht suf düt? E:ttt deß tbtA. . tr ie tKVtt 3 fc SchLpfrNE aS .WghlftaNei nn da ruvt irken mh sö?' solche iQtxait Re fsrrÄ. totldr b'a Arbeit ju? freude btitkitäM L'A. $iti ir ixfMttää enden LaK mch 5ebe? fottsSritMch ScAnnte, ssllt et (all olMch? MW ufaUeff! t 'ZpibiS-tt wo5nt o iV'c 2& tl$$ü$ - $pnnta$$ Stall bietet tiv wUttvkn fM 8s5 Xsir SlbüifiwmpHt T5:ri' vc ZtfttntrS l iv VsgSblatie c; beides Husamstea 1 U per Wocköde? HO St4.. MoaatDurch die Post uxkvUi. kKei d Teqeblatt VS? bat SsVAtagSstt per Jahr, beide 'zusirmme? HA i? Vz'LSRsSkzawttz . x ImlltMsKchen ' kller! Art kZttdea rasch und billig ausgeführt. clkMmtezttiu Qtttangen, yoüSlkttwQ'Ä, NeSvnnen. O&mffatUn, Dampft ZirZVwi oL.iVi für Veschäftßwttt neb Vereine werde gesenaödoll uSefSZ?t sM'WW.MU ' I ! $&iw.:&v.
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