Indiana Tribüne, Volume 20, Number 107, Indianapolis, Marion County, 4 January 1897 — Page 2
Zndians Zewüne.
Erscheint Täglich und Somüagv. Die tägliche Tribüne- kostet durch e Irka J Cent per Woche, die SountagSTrbüne-I Set per Woche. Seide ,usa,' IS et ode, 5 SentZ per r?oat. Per Poft auberhalb de Übt ,Jzeschit in oruubbe,tzlunz V p Ja,r. ftu I CO& klladama trabe. Indianapolis, Ind., 4. Januar 1897. RothhSutige Tesken.Künftler. In gewisser Hinsicht sind die Decken, weich von den Navajos in New Mezico und Arizona gewoben werden, die vollkommensten der Welt; weder die feinen türkischen Finger noch die britijchen Maschinen haben jemals ihresgleichen zuwege gebracht, und die einzigen Muster, welche diese NavajoGewebe noch übertrafen, sind unter den wunderbaren vorgeschichtlichen Geweben in den Mumien - Gruben der südamerikanischen Republik Peru entdeckt worden, doch sind diese peruanischen Gebilde keine eigentlichen Decken. Und solche unvergleichlichen Meisterstücke feiner Handarbeit körnrnen von einem halbwilden, barbari schen und größtentheils nomadenhaft umherziehenden Stamm in einer Ecke der Großen Amerikanischen Wüste!" Was die Erstellung von Matten anbelangt, in denen sie gleichfalls Tüchtiges leisten, so können die Navajos freilich nicht mit dem modernen Türken n?etteifern, noch kommen sie in der Anfertigung feiner Franzen den Qusgestorbenen Jungas oder JuncaZ Südamerikas gleich; aber in der Decken'Fabncation können sie die ganze Welt in die Schranken fordern, dUi genau gesagt, sie konnten es. Denn es W leider schon beinahe eine Generation her, seit die letzte NavajoDecke angefertigt worden ist, welche wirklich ersten Ranges war, resp. ist. Wir haben es auch hier sozusagen mit einer, verlorenen Kunst" zu thun. Wohl gibt es noch Navajos, welche diese Kunst vollkommen verstehen; aber sie wollen sich nicht länger die Mühe damit machen, und betreiben die Sache nur noch als ordinäre Industrie, bei welcher die producirte Masse entschei'dend ist. Sie fertigen noch Tausende von Decken an, welche die practisch besten und haltbarsten zum Campiren sind, die man irgendwo antreffen kann; aber mit jenen feinen, meist für die Häuptlinge bestimmten Kunstwerken ist es vorbei, es werden wenigstens keine neuen mehr erzeugt, und im Vergleich zu ihnen sind alle heutigen Navajo - Weöeproducte ungemein plump und derb. Dabei gibt es immer noch Leute, welche gerne für eine unverfälschte Navajo.Decke ersten Ranges $500 zahlen würden, und man sollte meinen, das Bewußtsein hiervon müßte zur Neubelekung der rothhäutigen Kunstbegeisterung beitragen. Aber das ist durchou'Z nicht der Fall, und warum, das z:igt sich bei näherem Zusehen ohne Weiteres. WeShalb sollte sich der Navajo heutiger Zeit ein Jahr lang mit einem solchen Kunstwerk für $600 plagen, wenn er als gewöhnlicher Deckenweber $5 in der Woche verdienen kann? Allerdings verdient er so im Ganzen nur etwas über die Hälfte, ober er hat Alles was er braucht, kann die gewobenen Decken jederzeit verkaufen und erspart sich alle besondere An. strengung. Aus innerem Trieb aber, oder zum bloßen Vergnügen der Weißen, wird er schon lange nichts mehr thun; dafür ist er viel zu practisch geworden. Es kann unter diesen Umständen natürlich nur eine Frage nahe? Zukunft sein, daß auch die Kenntniß der hohen Webekunst an sich völlig bei den Navajos verloren geht. Daher ist es nicht zu früh für einen Necrolog". Man braucht übrigens nicht zu gläuben, daß früher jeder Navajo ein Meister dieser Kunst gewesen sei. Viele kamen nie über die Alltagsweberei hinaus, und die eigentlichen Kunstwerke auf diesemlöebiet waren verzleichungs weise wohl nur selten. Noch ein anderer bemerkenswerther Umstand trug, zu dieser Seltenheit bei. Die vollkommene Kunstdecke der alten Zeit wurde nämlich fast stets mit seinem Besitzer oder seiner Besitzerin begraben. Auf den christlichen Friedhöfen der Pueblos, sowie an den barbarischen Grabstätten der alten NavajoFührer sind die meisten dieser wundervollen Decken ein Raub der Würmer geworden. So haltbar die Decken auch sind: unter sechs Fuß Erde können sie doch nicht allzu lange bestehen! Natürlich waren diese Producte unter den Indianern selber allezeit theuer ge- ' liug. um ihre Neuanfertigung einzuschränken. Interessant ist auch die FarbenEntwicklung in der Fabrication der Navajo-Decken. Viele hören vielleicht mit Ueberraschung, daß die vielfarbenen neueren Decken dieser Art trotz aller etwaigen Kunsivollendung schon nicht mehr der reinen Stammes-Tra-dition entsprachen, sondern erst durch verführerische Nachfragen seitens der civilisirten Welt aufkamen. Für den ursprünglichen Indianer gibt es nur wenige Farben, von denen er Gebrauch macht: Roth aber nur ein einziges Roth, keinerlei Bastard - Schattirung ist für ihn der König aller Farben. Auch einfaches Blau ist gut. weil es den Himmel bedeutet, ebenso Grün, weil es das Gras vertritt, und Gelb als der Vertreter der Sonne, endlich Weih für die Wolken und den Schnee. Andere Farben, oder auch nur gradweise Abweichungen finden sich niena 13 bei einer jener vollkommenen classischen Navajo Decken; von Purpur, Rosa und anderen Teufelsfarben" kann keine Rede sein. Dieser indianische Farbensinn bildet eine förmliche Religion, und die heutigen buntscheckigen Navajo - Decken bilden nur ein weiteres Zeichen der Entartung der Rasse: Noch vor einer Generation wäre ein Navajo schon für den Besitz einer Decke mit solchen Hexenfarbenvon seinen Stammesgenossen getödtei worden! . . ,
5?eueS Vaumaterlal. Ein wirklich feuerfestes Baumate rial hat man trotz allen Geredes noch immer nicht, und der vielgenannte Asbest ist nicht in genügender Menge hierfür zu gewinnen und auch nicht vielseitig genug beim Bauen anwendbar. Jetzt aber versichert ein Erfinder der Gartenstadt, General William Sooy Smith, der in angesehener practisch Ingenieur ist. daß er endlich jenes Ideal erreicht habe, nach monatelangem Experimentiren. In einer Erörterung dieses Gegenstandes machte der Erfinder beachtenswerthe Bemerkungen über vorhandenes modernes Baumaterial: Die sogenannte Feuersicherheit ist ein weiter Begriff und sollte auch die Sicherheit gegen Wasser und Rost in sich schließen. Unsere großstädtischen Stahlgebäude, wie sie heute aufgeführt werden, können sich vielleicht schon des Rostes wegen nicht länger als 30 Iahre behaupten. Mit meinem Material kann das Verrosten des Stahles absolut verhindert werden. Wegen des brennbaren Stoffes von den Gebäuden erhitzen .sich die jetzigen feuersichernWerke rasch . bis zur- Rothlühhitze. Dann schleudern die Feuerspritzen das kalte Wasser auf die erhitzten Theile, welche dies unter keinen Umständen ohne Nachtheil aushalten können. Man kann dies jederzeit durch Versuche auf das Ueberzeugendste beweisen, Auch ohne daß der Stahl bis zur RothglühHitze gelangt, muß er leiden, sobald seine Temperatur über 400 Grad ijf. steigt. Schon bei einem mäßigen Stergen der Temperatur in einem gewöhnliehen Stahlgebäude dehnen sich die Querbalken y, s. w. ungleichmäßig aus, und die Säulen verlieren mehr oder weniger ihre verticale Stellung. Bei einer Feuersbrunst in New Z)ork kam es vor. daß ein solches Gebäude, obwohl es 50 Fuß von der Brandstätte entfernt w, sogut wie völlig zerstörf würd?. Kein feuersicherer" Stoff, der nicht der vereinten Wirkung von Feuer und Wasser widersteh; fznn. ist dieses Namens werth." Der Erfinder behauptet nun, daß durch Verkleidung mit seinemMaterial diese unbedingteSicherheit erreicht werden könne. Er hat diesen Stoss u. A. aus pulverisirtenSerpentinstein.welcher eine beträchtliche MkNJt Asbest enthält, aber noch mit anderen Stoffen gemischt ist, zusammengesetzt, und dieses Material soll auch elastisch sein, keine Risse beim Einschlagen von Nägeln und beim Draufhämmern geben, und ein Drittel leichter sein, als Gyps. DaS ist viel auf einmal. Möge es sich beWahrheiten! ; ,
Wachttljagd ohne Tchror. Unter den wahren agdfreunden In Texas, soweit sie zuglelchFreunde eines Wildschutzes sind, welcher eine völlige Ausrottung verhütet, entstand vor einigen Wochen, förmliche Bestürzung über die Wahrnehmung, daß in vielen Theilen des Staates die Wachteln in einem Maße, wie noch nie zuvor, mit Netzen gefangen und dann lebendig in unerhörter Massenhaftigkeit innerhalb und außerhalb von Texas auf den Markt gelangen, zu $1 oder nicht viel mehr pro Dutzend, um in aller Gemüthsruhe daheim abgeschlachtet zu werden. Denn Voaelzucht-Experimente wird wohl kaum. Jemand mit den gekauften Wildvögeln anstellen. Am schlimmsten scheinen es die Netzleger, . und auch die Fallensteller, in den Counties Hill und Bosque und im nördlichen Theil von McLennanCounty zu treiben. Diese drei Counties haben schon ungezählte Tausend Dutzend von Wachteln für die obige Art von Jägern" liefern müssen, welche schon in wenigenTagen mindeUns $10,000 mit dem Verkauf der geangenen Wachteln erzielten. So verichern wenigstens die wirklichen Jäger )ieser Counties mit betrübtem Herzen. Sie erklären, daß auf 50.000 Acres Gebiet, auf denen es kurz vorher von Wachteln wimmelte, kein einziger Schwärm übrig geblieben sei, und die Vernichtung eine noch ellgemeinere und verhöngnißvollere - würde, wenn es nicht gelinge,' den schleichenden Unthatern einen gesetzlich gerichtlichen Riegel ein- für allemal vorzuschieben. Allzu viel ist jedoch von diesem Einschreiten nicht zu erwarten; denn obwohl dieses Netzelegen und Fallestellen im krassen Widerspruch zu- dem Geist des Staats Jagdgesetzes steht, läßt sich den Uebertretern wohl nicht viel anhaben, da der B u ch st a b e des jetzigen Jagdgesetzes den Besitz von l eben dem Wild noch nicht zu einem Verbrechen macht, das zur Schuldig sprcchung genügt, und, die Versendung von Vögeln als Frachtgut' oder ExPreßgut noch immer vollkommen gesetzlich ist. Diese zwei Schwächen des Gesetzes werden natürlich auf das Aeußerste ausgebeutet. Dazu kommt noch der Umstand, daß über den ganzen Staat, hin' schachbrettmäßig eine Anzahl von exempt counties" vertheilt ist, auf welche die Gefetzesbestimmüngen zur Zeit keine Anwendung finden. Wie will man nun den Uebertretern, ohne sie auf frischer That abzufassen, nachweisen können, daß sie die Thiere in einem dieser Counties gefangen haben. Als die diesjährige Saison begann, hatten sich die Wachteln in Texas im Vergleich zum Vorjahr enorm vermehrt, aber, nach etlichen Wochen schienen sie seltener zu sein,' als jemals! Freilich waren sie nach Waco und anderswohin . förmlich bahnwagenladunosweise befördert worden. Von vielen Restaurationen wurden sie lebendig tn Käfigen zum Anlogen der. Gäste ausgestellt, und diese Speisewirthschaften haben, sich im mittleren Texas seit einem Jahre auf mehr als das Doppelte vermehrt. .Nebenbei bemerkt, sind ungefähr 25 Prozent .dieser Vermehrung auf den Unternehmungsgeist von Chinesen zurückzuführen, welche, in großer Zahl nach Texaö gekommen sind und sich gerade in dieseb Geschäft stark eingedrängt haben. In gewisser Beziehung ist die texanische Wachtelfrage auch eine CHZnesenfrage ; denn gerade die chinesisckm Sveilewirtbe Jrnd am
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alelcygttttgsten gegenüber diesem Unwesen. kaufen diese Wachteln am bereitwilligsten von den pot hunters" und Halten reinenMund darüber, wer ihnen die Vögel gebracht hat. Bei anderen Speisewirthen dagegen hofft derJagdschütz - Verband von Texas eher. Einfluß zu üben, sie vom massenhaften Tödten der Thiere abzuhalten und mit ihrem Beistand Schuldige zu ermitteln. Eine so regelrechte Industrie ist dieses Netzelegen und Fallenstellen geworden. daß sich Viele dafür noch Gehilfen, wenigstens Jungen halten, und eine Partie, die einen Flug Wachteln aufgespürt hat, ihn wie ihr legitimes" Eigenthum behandelt. Niemals kann ein Schwärm Wachteln einem geschickten Netzleger entrinnen. Viele dieser Leute machen sogar ihre Netze - selber und kaufen nur den Bindfaden dazu ; alles Uebrige ist bloße Handarbeit. Der Erfolg der Agitation gegen dieseö Treiben ist, wie gesagt, trotz eifriger Bemühungen noch recht fraglich. AuS DakotaS tropischer Zeit. Immer mehr Bestätigungen erhalten wir für die Theorie, wonach das nordamerikanische Festland, oder doch der größere Theil desselben, einstmals einen Theil des Weltmeeres bildete. Zu dey Belegen hierfür aehören besonders die Fälle, daß wett drinnen im heutigen Binnenland und tief unter der Oberflache der Erde die Ueberreste von al lerlei Ungeheuern entdeckt werden, von denen wir wissen, daß sie ehedem daS Wasserreich des OceanS bewohnten. Solche Beispiele werken nachgerade ziemlich häufig, und von großem Interesse für die gelehrte Welt ist u. A. die neuerliche Entdeckung der Ueberreße einer ganz gewaltigen Riesen? Schildkröte in den Black Hills von Süd - Dakota. Man fand das Skelett derselben unweit der südlichen Gabe sung des Cheyenne - Flusses, etwa 36 Meilen südöstlich von den Plack Hjlls. George R. Wieland, der Entdecker, hat dem Gegenstand eine besondere AbHandlung gewidmet, aus der nächstehend Einiges mitgetheilt sei: Es fehlte an dem Skelett der Kopf, aber fönst war dasselbe noch so gut erhalten, daß es für einen Kenner nickt sckwer war, sich das Ganze wieder aufzubauen. Von enormer Länge' war der Hals dieses Ungeheuers, und alleGliedmaßen waren sehr massiv gestaltet. D?? vordere Brustpanzer, des. .Monstrums maß 20 Fuß in der Quere, wenn es ausgestreckt war, und der ganze Körper war im gleichen Verhältniß gehqut! Ucbrigens wurde der Panzer noch durch eine Reihe Stacheln vom Rückgrcjt entlang extra verstärkt. Das Fleisch an dieser Schildkröte muß reichlicö genügend gewesen sein, um eine lange Reihe Mahlzeiten für Schildkröten - Clubs zu liefern, wie sie namentlich in unseren ostlichen Giohstädten bestehen. Als dieses Geschöpf seine Glorienzeit hatte, da hatte das Gebiet des heutigen Süd- und Nord - Dakota einen wesentlich anderen Charakter, als gegenwärtig. Das Klima war in tro pisches, und daher wimmelte es daselbst auch von allen Arten seltsamer Pflanzen und gewaltiger Thiere, welche längst ausgestorben sind. Wie lange das her ist. läßt sich schwer sagen. es mögen aber schon Hunderttausende von Jahren sein! Wir wissen blos: Es hat eme solche Zeit gegeben, obgleich ohne unser Geschlecht. Diese Riesen - Schildkröte hatteHaiund andere Raubfische von ungeheuren Dimensionen zu Genossen. Auch die Ueberreste folcher haben sich in derNähe jenes Skelettes gesunden. Es war dies ein Zeitraum in der Kindheits - Gcschichte unserer Welt, als dieselbe noch von keinen Wesen höherer Ordnung, als Fischen und Reptilien bewohnt, und die Sonderung von Wasser und Land noch eine ziemlich unbestimmte war. Und es war ganz gut, daß der Mensch in dieser Welt keine Vertretung hatte; denn von dessen Standpunkt aus war diese Erde eine äußerst ung?müthliche Wohnstätte, auch wenn t er sich den Elementen allein gegenüber hätt: behaupten können. Wäre damals plötzlich ein menschliches Wesen nach Allem, wie wir uns menschliche Wesen vorstellen können auf der Erde erchienen. so hätte es sich jedenfalls chleunigst wieder weggewünscht, und riefet Wunsch wäre in gewissem Sinne wohl schnell genug in Erfüllung ge gangen. Denn es gab Reptilien, deren jedes imstande gewesen wäre, ein Halbdutzcnd Menschen auf einmal in seinen Kinnladen zu zermalmen, und ohne Zweifel von einer Gelegenheit hierzu sofortigen Gebrauch gemacht haben würde: War doch kein einziges diefer ungeheuerlichen Geschöpfe ein Vegetarianer! Landwirihsäiaktlicheö. Wisterruhe für Bienen. Obgleich die Bienen im Winter zur Ruhe gezwungen sind, so sind sie doch nicht gänzlich unthätig; sie nehmen Nahrung zu sich, erzeugen Wärme, reinigen den Wintersitz, ja beginnen mit der Brüt. Also die Biene hält nickt eine Art Winterschlaf, ihre Thätigkeit in dieser Zeit ist vielmehr nur beschränkt. Während andere Jnsecten als Eier, Larven oder Puppen überwintern, muß die Biene den Winter als ausgewachsenes Jnsect durchleben und beim Erwachen der Natur jo fort mit voller Lebenskraft die tni Freien aus sie wartende Arbeit ausnehmen, damit ihr Geschlecht erhalten bleibt. Die meisten übrigen Jnsecten erscheinen erst vollkommen ausgewachsen im Sommer, wenn die Zeit ihrer Fortpflanzung gekommen ist. Die Heimath der Viene sind wärmere Verenden. Der Mensch hat sie mit sich tn nördliche Gegenden genommen. . Hieraus erwfichst also dem Bienenvater dje Pflicht,' für der Bienen Wohlergehen ' im rauheren Klima Sorge zu tragen, um dadurch die Zucht mit mehr Nutzen betreiben zu tönnen. ' Die Schwierigkeiten, die in Dieser Hinsicht früher bestanden, sind
je$t vetcttigt. , Vereine, größere und kleinere Ausstellungen im Zusammenhange mit den jährlichen Fairs, gediegene Bücher und Zeitschriften, ja selbst die höhere Wissenschast ist bemüht, das Dunkel im Bienenstaate aufzudecken. Wer dieses Alles zu seiner Belehrung ernstlich - benutzt, kann während
der Wtntermonate bald die ersten nothigen Kenntnisse zur Betreibung der Bienenzucht erlanaen. Die Biene ruht nicht völlig im Winter, sie schafft tn der Stllle für d:e Gegenwart und Zukunft. Im Winter ist auch für den Bienenvater die Zeit, sich über Pflege und Behandlung seines Schützlings zu unterrichten. Es ist nicht genug, daß wir Korb oder Kasten zum Einfangen der Schwärme im Frühjahr bereit haben, wir müssen auch die Schwärme zu behandeln verstehen. Das Getreide auf dem Kornboden. Ist das Getreide im Herbst gedroschen und liegt nun in goldigen Haufen trn Kornhause, so denkt der Anfänger, der noch nicht durch Schaden klug geworden ist. so, das ist endlich sicyer". Die Preise gehen in die Höhe; er wartet auf noch bessere Preije und kommt er endlich mit seinem Hafer oder Weizen zur Stadt zum Getreide - Austaufer, so sagt der ihm, sein Getreide sei ein wenig verbrannt und bietet ihm nun bedeutend unter dem Marktvreise. Dgö ist auch wieder so ein Schwindel, denkt er dann; ver hat mich uoer's Ohr gehauen; meinHafer soll jetzt verbrannt sein und doch sagte Jeder beim Dreschen, es sei außerordentlich schöner Hafer. Jawohl, zur Zeit des Dreschens mag das wohl gewesen sein, aber der Hafer ist sväter auf dem Kornboden verbrannt. Der Getreidehandler hat Recht. Soll das Getreide nicht Schaden leiden, so muß es auf dem Kornboden, wenn es längere Zeit liegt, richtig behandelt werden. Das aufgeschüttete Getreide mackt einen ähnlichen Schwitzproceß durch wie das in den Garben in der Miethe. Es kommt nun darauf an, die Erwärmung möglichst zu verhindern und die Verdunstung möglichst zu befördern. Man erreicht dies am sichersten und be. sten durch flaches Ausschütten und fleitziges llmjchauseln. was besonders im Anfange mehrer Male geschehen muß. Es sollte das Umschaufeln nur bei trocknem, heiterm Wette.; geschehen, niemals aber bei Regen oder feuchter jWitterung; denn die Körnerschale zieht sehr leicht Feuchtigkeit an sich und es würde durch das Umschaufeln bei' solcher Witterung mehr geschadet als genützt. Das Umschaufeln sollte so geschehen, daß das Getreide auf möglichst langem Wege durch die Lust fliegt, also Hoch- und Weitwerfen. Bei derartiger Behandlung wird es unbedingt trocken und je nach feuchter oder trockner Gegend, braucht es dann den Winter über höchstens noch einbiö zweimal umgeschaufelt zu werden. Immer aber ist darauf zu achten, daß man kühle, trockne Tage wählt. Tritt nach starker Winterkälte Thauwetter ein, so unterlasse man das Umschaufeln, damit sich die Feuchtigkeit nicht an die kalten Körner ansetzt. Auch verschließe man Fenster, Luken und Luftzüge zu dieser Zeit, während man sie bei trocknen Wetter wieder öffnet. Ein richtiger Farmer begnügt sich nicht mit Anblicken seines Getreidehaufens, sondern untersucht denselben von Zeit zu Zeit, ob er im Innern auch heiß wird. Ist dies der Fall, so muß er umgeschaufelt werden. Als ein reckt praktisches Mittel zum Austrocknen des Getreides empfiehlt sich der ungelöschte Kalk; derselbe wird am besten in Körlen in das feuchte Getreide gestellt und der Haufen dann mit TUchern und Säcken zugedeckt; der Kalk nimmt fo alle Feuchtigkeit auf. ; Der Kornwurm grain weevil der in den östlichen und südlichen Staaten besonders gerne Verheerungen in dem aufgespeicherten Getreide anrichtet und oft, wenn nicht rechtzeitig dagegen eingeschritten, sämmtliches Getreide im Kornhause ruinirt, nistet sich in öfters umgeschaufeltem Getreide auch weniger ein, besonders wenn es im Frühjahr oder Juli umgeschaufelt wird. Im Winter kann man die Kornwürmer leicht in Schaffellen fanocn. di mit der WoMte auf das Ge, trcide g:legt werdeil; cr nistet sich in diesen gerne ein. Im Kornhause sollte außerdem Reinlichkeit herrschen. Auch das Ausstellen von Chlorkalk soll den Kornwurm vertreiben. Ein ausgezeichnetes Mittel ist Visulphid, of Carbon in offenen Gefäßen auf den Getreidehaufen gestellt; da dieser Stoff sehr feuergefährlich ist, darf man dann nicht mit der Laterne oder sonstigem Feuer in das Kyrnhaug kommen. Ungelöschter Kalk, als Pulver über den Getreidehaufen gestreut, tödtet den Weervill- und hält ihn fern. Vor dem Verkauf 5 der Verbrauch wird solch gekalktes Getreide in der Putzmühle gereinigt. Scheuleder für Vferde. In früheren Zeiten scheinen Scheu leder nur als Schmuck an den Geschirren fürstlicher Pferde verwendet worden zu fein; sie waren von unföxmlicher Größe und trugen die Namenszüge und Wappen der Eigenthümer. Der Adel ahmte dies nach, diesem folgte Bauer und Bürger. Mit wel chem Unverstände sind heutzutage die Scheuklappen oft angebracht; oft liegen sie dicht am Auge, bald über bald unter demselben, wohl auch die eine über, die andere aber unter dem Auge. Welchen Zweck können da die Scheuklappen haben? Wie von Fürsten diese Mode ausgegangen zu sein scheint, so ist es jetzt auch eine Fürstin, die Königin von England, die deren Abschaffung sich angelegen sein läßt; sie duldet an ihren Pferdegeschirren keine Scheuklappen. Trotzdem aber erhält sich diese thierquälerische Sitte noch immer in England,' und auch in unserem Lande sieht m m m l m man nscv leyr eilen Pseroegeicyirre " rf ' ' . ioone .scyemeoex. yxtf cingelvurzene Shörh'eiien sind schwer . zu beseitigen. Man sollte aber ' annehmen dürfen, daß verständige Menschen leicht dahin
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zu bringen wären, die Scheuklappen wenigstens in einer solchen Weise zu befestigen, daß den Thieren daraus keine Belästigung oder Schaden erwächst. Die Scheuklappen müssen, wenn solche nun einmal durchGewohnheit dem Pferde nothwendig geworden sind, so sitzen, daß das Pferdeauge ohne Anstrengung seine volle Sehkraft entwickeln kann, alle Gegenstände voll und ganz sieht, ohne rückwärts blicken zu können; denn der Zweck der . Scheuklappen kann doch nur der sein, die Peitsche in der Hand des Fuhrmannes zu verdecken. Die natürliche Lage und Stellung des Pferdeauges erfordert den freien Zutritt desLichtes von vorne und von der Seite, deshalb muß, wenn Scheuleder nothwendig sind, der vor dere Rand derselben so weit vom Auge abstehen, daß das Thier genügend seitwärts blicken kann. Liegen die Klappen zu nahe am Auge, so wird dasselbe dadurch nach vorne gezwängt, wenn es sehen soll, also in eine unnatürliche Lage gedrängt und daher erklären sich denn die vielen Augenkrankheiten der Pferde. Aber nicht nur Augenkrankheiten, sondern auch Gehirnreizungen, die zu Schwindelanfällen führen, hängen damit zusammen. Wenn Pferde bei andauerndem Trabe unter Bäumen, besonders gegen die Sonne fortwährend unvollständige Lichteindrücke erhalten, so werden die Augennerven in einen Reizzustand versetzt, der sich auf das Gehirn fortpflanzt und Schwindelanfälle hervorruft. Wie verhängnißvoll solche oft für die Insassen ewes Wagens werden, ist ja genügend bekannt. Ein schlagender Beweis für die Schädlichkeit der Scheuklappen bleibt die Thatsache, daß bei Wagenpferden viel häufiger Augenkrankheiten vorkommen, als bei Reitpferden; daß sich ferner unbedeutende Augenübel der Reitpferde, wenn sie als Wagenpferde verwendet werden, alsbald vVrschlimmern. Alle diese Gründe sollten genllgend Anlaß sein, gegen die Verwendüng von Scheuklappen anzukämpfen; und wenn es nicht möglich erscheint, dieselben gänzlich zu verdrängen, fo sollte doch jeder Farmer darauf sehen, daß dieselben stets so angebracht sind, wie es die natürliche Stellung deö Pferdeauges verlangt. Getreideschrot für Milchk ü h e. Die Preise für Hafer und Mais sind sehr niedrig und infolgedessen wird anstatt theurer Kraftfuttermittel wie Leinmehl und Baumwollensamenmehl selbstgeerntetes Getreide zu Schrot vermahlen an deren Stelle treten. Doch dieses Getreideschrot wird vielfach falsch verfüttert an Milchkühe; soll es gut ausgenutzt werden, so muß es trocken und mit Häcksel vermischt verabreicht Werdens Wird das Schrot in derjTränke gegeben, so verläßt es den Magen zu schnell. Trocken allein gegeben, ohne mit anderm Futter vermischt zu werden, geht zu viel davon verloren. Erstens schnauben die Thiere beim Fressen und blasen dadurch von dem Mehl einen Theil fort; zweiens kauen sie es nicht, weil es ohnedem ich leicht verschlucken läßt; sie ballen es m 'Maule mit Speichel vermischt zu Klumpen zusammen, die vollständig zu verdauen der Magen nicht kräftig genüg ist. Wie viel Getreideschrot gegeben werden muß. hängt davon ab. in welcher Menge und welcher Güte Wurzelgewächse oder eingesäuertes Futter Ensieleage zur Verfügung, stehen. feie schwer die Thiere sind, wie viel Milch Ne aeben und ob mese nach dem Fettgehalt oder nach Gewicht und Maß bezahlt wird. Vom Jnlande. Ein ungewöhnliches Aufblühen der Phosphat - Industrie ist in Fort Oregon, Fla., beobachtet work " Ä u s dem Berichte, welchen die j?isenbahncommission des Staates Oregon dem Gouverneur erstattet hat, ergibt sich, da seit vier Jahren keine einzige in besagtem Staate gelegene Eisenbahn, Dividenden bezahlt hat. Die' Oregon Railway & Navigation Co.. sowie die Oregon & CaliforniaBahn haben im letzten Fiskaljahr mit einem Deficit abgeschlossen, welches sich für die letztgenannte Bahn auf 607.975 'pro 1895 und auf $766,098 für das 'Jahr 1896 beläuft. Die Oregon Railway & Navigation Co. hatte im Jahre 1894 einschließlich der Pachtgelder und Steuern ein Deficit von $2. 333,395. Im Jahre 1896 beliefen sich die Brutto - Einnahmen der Gesellschaft auf Z2.640.112. die Vetriebskosten auf $1.621.713, so daß an NettoEinnahmen $1,018.395 verblieben. Die Oregon Central & Eastern-Bahn befindet sich ebenfalls in übler Lage. Es sind neuerdings $100.000 für Verbesserungen verausgabt worden, doch haben die Ankäufer der Bahn noch keinerlei Aussichten, von dem angelegten Gelde auch nur einen Cent zurückzu erlangen. In höchster Blüthe steh: zur Zelt der Opiumschmugael in der Gegend von Fort Kent an der Grenze von Maine und New Brunswick. Zwei Schmuggler haben jüngst die Kleinigseit von 150 Pfund Opium von Claire auf der kanadischen Seite übe? die Grenze gebracht. Trodem die Pascher ca. 70 Meilen zu Wagen oder zu Pfer-d zurückzulegen hatten, he sie die nächste Eisenbahnstation erreichen, ist oer Opiumschmuociel doch sehr lohnend. Nach dem Dafürhalten der kanadischen Zollbeamten gehören die Schmuggler zu einer Bande, welche früher auf dem St. Lawrence ihr Unwesen trieb. Nicht wenigev als 3,212.000 Meilen hat der Conducteur der Northern Pacific Bahn, W. S. SherWood zu Minneapolis, während seiner 23jährigen Dienstzeit zurückgelegt. Der Mann stand früher in Diensten der Pullman Company und hat die Tour von New Aork nach Chicago und von dort nach St. Paul icht wenigev als 840 Mal gemacht. Nach Vollendung der Northem Pacific bis zum Stillen Ocean hat er die Strecke von Minneapolis nach 5acoma über 500 Mal zulückgelegt. Ä);e von ihm eemacbten
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: ;rcci,e umfassen im Wanzen 3,212,000 . Meilen, d. h. eine Entfernung, die 123 Mai 10 grog ist als der Aequator. Sherwood ist nie in einem EisenbahnUnfall ernster Natur gewesen und hat nie eine Verletzung im Dienste erlitten; er hofft es auf 5.000,000 Meilen zu bringen, ehe er sich zur Ruhe fetzt. Etgegen den Erwartungen seiner zahlreichen Bekannten hat der jüngst verstorbene Zauberkünstler Alexander Herrmann ein kaum nennenswerthes Vermögen hinterlassen. In Begleitung ihres Anwalts erschien die Wittwe des Verstorbenen vor dem Nachlaßrichter Weller in Jamaica, N. V., und ersuchte um AdministrationsPapiere, wobei sie erklärte, daß der Nachlaß sich nur auf etwa $2000 belaufe. Prof. Herrmann hat viele Jahre hindurch ein großes Einkommen gehabt, das oft in einer Saison sich auf $80.000 belief. aber er lebte wie ein Fürst, hielt sich die Dampfyacht Fra DiavIlo", ein Landhaus in Whitestone und benutzte auf seinen Reisen stets einen Salonwagen. Auch seine Theater - Unternehmungen kosten ten ihn große Summen. Sein Neffe, der jetzt auf der Fahrt nach Amerika von Paris ist, wird sein Nachfolger lUk Die Schweinezucht steht in Davieß County, Mo., in ungewöhnlicher Blüthe. In einer Herde von 85 Stück betrug das Durchschnittsgewicht der. Thiere zwischen 800 und 900 Pfd.; ein Grunzer. der 8 Fuß im Umfang und derLänge maß, wog fogar 1200 Pfund. JnFossil.Or..machteeine ZZrau mit einem wohlgezielten Schusse einem Fuchs, der einen Truthahn gestöhlen und den ihr Mann gefehlt hatt.e, den Garaus. Daraus zog sie dem erlegten Räuber das Fell ab und brachte es als Entgelt für das Abonnement nach der Office ihrer Zeitung. Nachdem er ungewöhnlich lange gegähnt hatte, konnte einBewohner von Westwood, Mich..den Mund nicht schließen, denn er hatte sich d2n Kinnbacken verrenkt. Das Uebel wurde zwar leicht gehoben, aber dem Biedermann ist be: dem Vonomm'mfc ein solcher Schreck in die Glieder erfahren. vatz er nicht mehr zu lächeln wagt. Bei einem Brande zu New Port. R. I., sind die drei hochbetagten Frl. Eliza Ann, Martha und Charlotte Wilbour 90, resp. 86 und 83 Jahre alt m den Flammen um's Leben gekommen. Daä Feuer war durch die Entzündung ' von Alkohol entstanden, den die ält?ste der Schwestern. eine Jnvalidin zum Einreiben benutzt hatte. Die in M o n om q a h, W. Va.. wohnende Frau Eliza Watkins, welche bereits das 101. Lebensiahr erreich hat. erhielt dieser Tage den Besuch einer Jugendfreundin, der 103 Jahre alten Rache! Cuunmgham aus Helen's Run. Letztere, welche von ihrer 82 Jahre alten, unverheiratheten Tochter begleitet war, erfreut sich noch einer solchen Rüstigkeit, daß sie an manchen Tagen 14 Meilen zu Fuß zurückleat. ost rknAranrs, Der WZldp?etbändler Sieber und dev Bräugehilfe Filz von Äugssurg wurden m der Nahe des Friedberger Waldes von dem Jagdaufschsr Keller betroffen. Die Beiden waren jagdmäßig ausgerüstet. Sieber trug eine Rehgeis auf dem Rücken. Er ergriff, als er den Jagdaufseher erblickte, die Flucht, während Filz sich anschickte, auf den Jaaer zu schießen. Letzterer kam ihm jedoch zuvor und brachte ihm eineiSchußwunde am Knie be:, woraus er ihn verhaftete und geses selt nach Friedbsra schaffte. Einem Räuberidyll ist in der Umgegend von Eichstatt em jähes Ende bereite! worden. Vor eims.en Tagen entdeckte man in unmittelbarer Nähe der Lrauerci Hofmühle in einem Fclscn eine Räuberhöhle, die mit allen möglichen Vrechwerkzeugen wie vijt; Sge, Feilen, Dietrichen etc. etc. und mit Ledensmltteln und Wem ver ftrcn war. Nicht lange darauf erwischte man auch die Inhaber dieser Wo.iung, zwei jugendliche Verbrecher, den '17 Jahre alten Taglohner Scheigl und den 19 Jahre alten Schuhmacher Treffer, Beide von Eichstädt, welche sich zur Aufgabe machten, Raubstreifzüge auszuüben, aber beim ersten Emvrucydiebstahl gleich entdeckt und verhaftet trmrVi.n DteettvauerttiDöom b a y noch immer an; zwar sind die Fälle von Neuerkrankungen nur germgsugig. aber gut 75 Procent ver laufen tödtlich. Die Reinigungsar betten in den Eingeborenenquartieren (Black Town) werden mit allen Mit teln' fortgesetzt. 1302 Mann sind vom Canalisirungsamt als Notharbeiter eingestellt. Auch von den höhern Klassen der einheimischen Bevölkerung wird viel freiwillig zur Bekämpfung der Seuche gethan, Geld wird gespendet und!Grund und Boden zur Errichtung vonöaraaen herc'egeden. DaS ae wohnliche Volk dagegen verhält sich nach wie vor argwöhnisch und feindselig. Die Priester haben besondere Unglückstage vorausgesagt, und dichte Schäaren machen sich infolgedessen zum Berlassen der Stadt bereit. Die Auswanderung hat in den letzten Tagen solchen Umfang angenommen, daß die Eisenbahnen und Dampfergesellschaften besondere Vorkehrungen treffen müssen. . Unangenehmes Aufsehen errejt die Haltung der Studenten. Die Zöglinge der Universitäten von Vom bay und Puna die bis jetzt Ferien hatten. 'waren um Verlängerung des Ur laubs eingekommen, da sie während der Dauer der Veulenpest nicht in die Stadt zurückkehren wollten. Der Senat schlug ihnen dies Gesuch ab. Vor Beginn der Vorlesungen wurde aber die große Halle aus Holz die für dreitausend Prüfungscandidaten errichtet worden war, durch Feuer zerstört, sodaß 'jetzt allerdings ' nichts anderes uocig blieb, als den Semesteranfana zu verschieben. Jedermann ist davon überzeugt, daß diese ffeuersbrunst Nicht ohne Hilfe so zur Zeit ausgebroGen ist.
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