Indiana Tribüne, Volume 20, Number 105, Indianapolis, Marion County, 2 January 1897 — Page 3

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Schuld und Sühne Roman von Alexander Römer. (Fortjejung.) Aus Herthas Augen perlten zwei große Thränen, sie beugte sich über die Hand des Alten und küßte sie dankbar und ehrfurchtvoll. Hans folgte ihrem Leispiel. Dann warf Hertha den Kopf zurück und athmete tief. JD, Ihr Verschwiegenen!" sagte sie. Ich loste nicht us eigener Macht das große Geheimniß, dem ich mit allen Listen nachspürte. Hans Hans von Trott, ein älterer Bruder Alberts, von dem nie gesprochen war. Darauf konnte ich nicht verfallen. Aber nun wie herrlich werden wir zusammen leben u Ja, zusammen, wenn es euch recht ist siel Baron Jobst lebhafter ein, seineZüge hatten sich aufgehellt, in sei nen Augen lag ein jugendlicherGlanz; jetzt erst, nachdem er die Ueberraschung überwunden hatte, quoll ihm die Freude über diese Verbindung empor, und er fand.daß die beiden sehr gut zu einander Pakten. Nehmt euren Heimathsitz auf Trautdorf, füllt mir das ödeHaus mit frischen, sröhlichenStimmen." Mr. White! Saben Eure Gnaden nun eine Heimaty gefunden? Haben Eure Gnaden noch Gelüste, nach Amerika zurückzugehen?" Hertha knizte vor dem Geliebten und sah ihm übermüthig lachend in die ernsten Augen. Nein, Zauberin! Deine Liebe hat mich rein gewaschen. Deine Liebe hat mir das verlorene Paradies wieder erschlössen." Er küßte sie. Du großer, starker Mann, Du badetest Dich selbst im Kampf des Lebens durch die eigene Kraft rein. Mir bist Du fortan Vorbild. Richter und Gewissen, und ich will sehr auf meiner Hut sein, damit um Dich in Zukunft nur Sonnenschein sei." 15. Capitel. Zwei Monate später, im Juli, im Rosenmond, prangte Schloß Trautdorf m ungewohntem Festesschmuck. Solch em Leben und Treiben hatte man, seit die jetzige Generation denken konnte, dort nicht erlebt. Innen und außen war Alles mit Rosen bekränzt, die Festons und Guirlanden schlangen sich auch in der Allee, durch welche die Gäste zum Schloß hinauf fuhren, von Vaum zu Baum, und zahlreiche H'ände befestigten farbige Lampions. Vom Thurm wehte die große Fahne, und wie in einemBienenkorb wimmelte und summte es in den unteren Wirthschaftsräumen. Die Welt war ouraV interessante Nachrichten überrascht worden. Der ältere Neffe, der nächste Erbe am Majorat, dessen sich die benachbarten Fa milien sehr wohl erinnerten, den man aber lange todt geuaubt hatte, war wieder aufgetaucht und führte nun die liebenswürdige Comtesse zur Lippe heim. Die Ursachen, warum jener hübsche, flotte Offizier damals so plötzlich seinen Abschied nahm und von der Bildslache verschwand, waren Nie aufgeklärt worden. Man munkelte allerlei, nahm ein schweres Zerwürsniß zwischen dem strengen Oheim und dem leichtlebigen jungen Herrn an, das ein paar Jahre der Entfernung ausgleichen sollten; in seinem Regiment war, wie man wußte, nichts vorgefallen, er war der beliebteste Kämerad gewesen, und als es hieß, er sei todt und kehre nie wieder, bedauerte man das in skinenKreisen mit aufrichtiger Theilnahme. Baron Jobst war schon damals ein so unzugänglicher Herr, daß man sich nie. an ihn mit-einer direkten Frage wandte, und , so blieb d:e Todesnachricht ein unbestätigtes Gerücht, das im Lause der Jahre nirgend mehr ange zweifelt wurde. Jetzt lebte dieser Hans von Trott, nnd der stattliche, gereifte Mann fand überall, wo man sich seiner noch erinnerte. und wo man ihn zuerst sah, die wärmste Aufnahme. . Morgen feierte er sein Hochzeitsfest, das der Onkel ihm und seiner Mündel mit allem Pomp und Zeremoniell, wie es seiner Stellung in der Gesellschaft zukam, ausrichtete Die aanze Aristokratie der Umgegend, alle entferntere Verwandte und Freunde der Hauser Trott und zu? Lippe vereinigten sich heute in den großen, so lange verhangen gebliebenen Festsälen und bildeten eine glänzende Gesellschaft. Aber nicht nur sie. die Träger hoher Ramm und Aemter, beteiligten sich an der Feier. olleZ jubelte beut auf der Herrschast. Vom ersten bis zum letzten Beamten und niedrigsten Arbeiter hinab kannten und liebten sie den Bräutigam, den künftigen Herrn, und dleStunde. als Baron Jobst den Wie dergekehrten als seinen Nachfolger und Erben seinen Untergegebenen vorstell te, bildete eine denkwürdige, unvergeß liche Erinnerung in seinem Leben. Der brausende Jubel, das nicht enden wol lende Hurrah, daö losbrach. bewieS, daß diese Leute, diese stumpfen Mas sen, ihre Sympathien hatten, und be aeisterungSfähia waren. Und als Hans durch die Reiben schritt, einzelnen die Hände schüttelte, die meisten beim Namen kannte, und

jedes Wort von ihm ein AUiteu,...., 1 einen Freudenschein in den Mienen ?

hervorrief, da schüttelte der alte Herr.: sur sich den Kops. Der würde anders regieren dereinst als er. Die Zeit war eine andere ge worden inmittelst, er mit seinem harten Kopf fand sich in die neue nicht mehr hinein. Sein Princip war gewesen. nie persönlich mit seinenArbeitern zu verkehren. Sie wußten und erfuhren, daß er ihr Wohl und Wehe erwog, aber es war besser nach seiner Ansicht, wenn ihre Wünsche und Forderungen erst gesiebt und gesichtet wurden in den verschiedenen Jnstanzen, ehe sie zu ihm gelangten. Dieser stellte sich fast als Bruder zu ihnen und getraute sich doch, sie mit fester Hand zu regieren. Mochte es ihm gelingen, er traute es ihm ja selber trotz allem zu. Baron Jobst und sein Neffe Hans hatten manche Unterdung gepflogen über den Punkt, und dieser Jubel, 'diese brausende Volksstimme, die ihm da entgegenbrauste, gab Hans einstweilen recht. Gräfin Hertha war die glückseligste Braut, die man lange gesehen, sie war schon geworden unter dem Verklarungsschimmer, den die Liebe über sie breitete. Am auffallendsten war die Veränderung. welche mit dem alten Herrn, dem Einsiedler auf Trautdorf, vorgegangen war. Seine gefurchten Züge hatten sich geglättet, sein Auge blickte so freundlich, wie man es nie an ihm kannte: ia, es fiel wohl gar hin und wieder ein Scherzwort. von seinen Lippen, und der große Trouble schien ihm nicht zu viel zu werden. Unter den Gasten erörterte man in kleinen Gruppen die jüngsten großen Familienereignisse dieses Hauses. Diese Partie seines ältesten Neffen mit seiner Mündel war sehr nach des alten Herrn Wunsch, weniger die des zweiten Neffen, der so lange für seinen Erben gegolten hatte. Baron Albert war, von schwererKrankheit genesen, zu seiner Erholung nach dem Suden gegangen. hatte, da seine Gesundheit geschwächt und großen Strapazen nicht mehr gewachsen war. nach ärztlichem Ausspruch seinen Abschied genommen und kehrte jekt auch mit seiner jungen Frau Keim. (Lchlub folgt.) Um das Glück. Roman von Sophie Junghans (Fortsetzung.) Ich nicht, sagte aber sein Gefährte. Stand da nicht ganz in der Nahe etwas, was Mauern und em Dach dztte? Sie stampften hm. durch das Ackerland, das sich ihnen schwer an die Stiefel hängte, weich w:e es war. unter der leichten, wässerigen Schneedecke, und fanden einen schlechten, alten, vorn offenen Geratheschuppen. Aber es lagen da große Haufen dürrer Krautbündel, die aus irgend einem Grunde im Herbste zur Verbrennung im Frühjahr aufgespeichert waren. Det mag nu sein, wie's will, hier bleib ich. murmelte der altere Mann. Loofen thu ich nu nich mehr. Er versuchte, die Bündel so nebeneinander zu rücken, daß man sich -darauf legen konnte, und der Andere half ihm. Sowie er sich Platz gemacht hatte, warf er sich lang hm; es war doch immer eine Art Lager. Weich zwar nicht gerade, denn das dürre Kraut stach allenthalben spitz und sparrig hervor, aber das wurde sich schon glatl drücken. Der Jüngere schob ihm noch ein Bündel unter den Kopf, um es ihm etwas bequemer zu machen, dann sagte er zögernd, er wolle aber doch noch in's Dorf, .von wegen was zu essen, wie er sich ausdrückte. Na, da bleibst du wohl auch gleich fort und kriechst in ein Bett, wenn sie dir- wo aufnehmen? fragte der Liegende und sah lebhafter und unruhiger aus den Augen, als bisher. Sem Genosse versprach aber, wiederzukommen. Sie können doch auch nicht so hungrig schlafen, sagte er. Ich bringe Ihnen auch etwas. Der Aeltere verzog das Gesicht schmerzhaft; er sah elend aus. Es wäre ihm allerdings erbärmlich im Magen, aber doch nicht nach essen. meinte er und streckte sich. So amg denn der junge Mensch und jetzt, da er den Wind-im Rucken hatte und der matte Gefährte ihn' nicht 'mehr hmderte, fand er sich bald zurecht trotz Schnee und rasch hereinbrechender Abenddämmerung und hatte nach wenigen Minuten rechts und lmks neben sich die niedrigen Häuser des Dorfes, mit' den Dungstätten zur Seite oder den Hosthuren, wenn es em gröberes Anwesen war. Wieder einmal em neues Dorf, zu den -unzähligen, durch die er in seinem Leben schon gekommen war! Es wäre schwer zu sagen, warum vielleicht war mancherlei, zusammengetroffen. um die Wirkung hervorzubringen aber heute . grade empfand er sein Nirgends-daheim-sein, wie er es nocl niemals emhfunden hatte.' Eme selbe Katze fuhr über den Weg und' schlüpfte , durch eine jhr ' offenbat vertraute essnung m ver .cauer m das Gehöft rechtS.. Er war stehen' geblieben, um das Thier verschwinden zu sehen. Die. geHorte dahin, war da in dem Anwesen-zu, Hause, kannte alle Ecken und Winkels wie behaglich! Die Hühner waren längst ihre Vtsegen hinauf und in sicherer Ruhe; ' das wußte er; durch sein Wanderleben, sein Nebenhergehen, kannte er das ländliche Wesen ziemlich genau, hatte auch immer wohl auf Alles gemerkt. Ernsthaft betrachtete er über einen Zaun hinüber die beschmutzte Hühnerstiege an der Stallwand und daS verschlösse Stallthürchen. Ja, die waren wohlaufgehoben für die Nacht, unter Dach und warm. Und hier de? Spitz, der ihn von den Stufen einer Hausthür auö mit Amtsmiene ankläffte! Der gehörte soaar in's Haus für die Nacht, wo es 'ihm gleiche sein zonnte. ob die scbwerenWoken da obeti

noch mehr nassen Schnee. ausschütten würden; er würde auf alle Fälle im Trocknen liegen. Wäre der Bursche tückisch gewesen und hätte nach den Dorfhunden, denen seinesgleichen mißliebig war, mit Steinen geworfen, so wäre das ein Angriff gewesen auf einen nicht nur ebenbürtigen nein, einen überlegenen Feind. Nicht wie der Mensch sonst gegen einen lästigen Köter empfindet, konnten er und seine Genossen empfinden, da war etwas Anderes im Spiel. Die Hunde waren die Berechtigten, sie waren weitaus im Vortheil gegen die Vagabunden, und diese wußten das wohl. Diesen hier ergriff aber jetzt mit einem Male eine Art Staunen, da sich ihm der Vergleich zwischen dem gesicherten Loose dieser Geschöpfe und dem seinen aufdrängen mußte. Die Hausthiere hatten es ungleich . besser als er. kein Zweifel. Und alleZ Ernstes erschien er sich als etwas weit Geringeres als sie. Was sie leisteten, das freilich hätte er, an Arbeit oder Wachsamkeit, wohl auch leisten können. Aber da war der gaken Niemand verlangte das von ihm und Niemand war geneigt, ihn für das, was seine Hände und sein guter Wille vermochten, auch nur durch Nahrung und bleibendes Obdach, wie einen Hund, zu lohnen. Arbeit" hatte er, seit er erwachsen war, schon oft gehabt, aber stets war er, wenn die Ernte, oder ein anderer besonderer Anlaß wieder vorüber war, gleichgiltig wieder entlassen worden. Er war ja auch frei, kein gekaufter Sklave, wie doch im Grunde der stolze Spitz. Aber daran dachte er nicht, und so wie sich die Sache ihm an diesem feuchtkalten, unwirthlichen Abend darstellen mußte, fand er, daß der Hund, der wohlversorgte Zugochse und das gepflegte Pferd weit besser als er daran seien. Ein Mensch, der sich selber so und nicht höher schätzt, der wird ja wohl nicht allzu dreist auftreten. So hatte auch dieser, obwohl seine gute, grade Gestalt für ihn einnahm, doch irgendwo in der Haltung, zwischen Kopf und Nucken, das Gepräge scheuer Unsicherheit, das wiederum Mißtrauen erregt. In dem Dorfwirthshause aber, zu dem er sich endlich hingefunden hatte, da schien man es so genau nicht zu nehmen. Er ließ sich in der Gaststube Brot und Käse und einen Schnaps geben; die Magd, die es ihm brachte, verlangte allerdings gleich Zahlung, dann aber, nachdem er. seine Groschen entrichtet hatte, mochte er sich hier so berechtigt fühlen, wie jeder andere Gast. So hätte unserer Wanderer es sich denn wohl sein lassen können nach dem langen, beschwerlichen Marsche, hier, wo er bei bezahlter Speise und bezahltem Trank warm und trocken saß; der Gedanke an den Gefährten draußen ließ ihm aber keine rechte Ruhe. Als die derbe Magd, die hier als Kell, nerin diente, wieder einmal in seine Nahe kam, bewegte er sich und machte so lange, bis ihr Blick ihn traf. Sie sah, er hatte ein Anliegen. Wünschen Sie noch was? fragte sie. näher tretend, mit so viel Höflichkeit, wie ein seine Zeche zahlender Gast sie immerhin' beanspruchen kann. Da sagte er. bittend und etwas unsicher: Könnte Ich! wohl einen Kaffee gemacht kriegen? Nun auch noch Kaffe! Das klang ziemlich abgünstig. Aber ein junger, wohlgebauter Mensch hat bei einem ebensolchen Frauenzimmer schon einen Stein im Brett., wenigstens wenn er bescheiden spricht. Und so fügte sie denn auch nach kurzemVesinnen hinzu: Na,' warum denn nicht? Ein Kaffee kostet dreißig Pfennige. Soviel hatte er noch; das wußte, er, ohne nachzuzählen. Sie inzwischen deutete seine noch unsichere Ä!lene falsch. Ja, wenn Ihnen das zu viel ist anders thut's die Frau nicht. Sie macht Ihnen dasür aber auch, eine Kanne roll. Sie hielt ihn offenbar, halb und halb zum Besten, aber nicht ohne ein gewisses Wohlgefallen. Er achtete weder auf das Eine, noch auf das Anbete. ," . Es ist gar nicht für mich, sagte er endlich, etwas leiser, nur zu ihr und mit einem seiner scheuen Blicke durch die Stube. Ich bin mit Einem g?reist, dem thäte was Warmes gut Und wo ist denn der? fragte da? Mädchen gleich wieder mißtrauisch. Warum ist er nicht mit hierher gekommen? "Wir hatten uns verlausen und da, ist, er draußen vor dem Dorfe liegen geblieben, antwortete der jungeMensch. der Wahrheit gemäß. Und es ist nicht zu' viel behauptet, zu sagen, daß von Menschen seiner Classe kaum noch

Emer unter Hunderten so erwidert haben würde. Denn es ist erstaunlich. wie selten, selbst unter den anständigen Leuten, auf eme Frage ohne Zogern die Antwort ertheilt wird, welche emfach dem Sa'chverhalt entspricht. Mit Gedankenschnelle schieben sich und dem Sprechenden ist dies meist' so zur anderen Natur geworden, daß es ihm gar nicht in's Bewußtsein tritt yrwägungen dazwischen, nach, denen er seine Antwort in erster Linie ss gestaljet, wie .sie ihm für den Fall am geäßesten und am nützlichsten scheint. Er verschweigt dies, rückt jenes zurecht, und das AlleS ohne merkliches Zögern und mit dem guten Gewissen größter Bravkeit, (Fortsetzung folgt.) " eiTiüietUGesfHTt ansässige Reitwiesner wurde, in Fuchsstadt von seinem Schwiegersohne Alfred Unrath. zu welchem er übergesiedelt war, ermordet." Unrath. der we gen Familienzwistigkeiten nach Amerika ausgewandert war, kehrte von dort,, ohne daß seine Angehörigen enntnin davon halten, zurück und fiMt fr in der Sckeune versteckt. AIS alle übrigen Hausbewohner abwesend waren, drang er in die Wohnung ein, scklkkte seinem Sckiwieaervater mit einem langen Messer den Leib auf und versetzte - ihm noch mehrere Stiche, welche Verletzungen den Tod zu? Fole hatten. U.nr.ath wurtz? yerk'astet. :

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; Von 91. VI. Vor nun 42 Jahren, wir schrieben damals 1854, ging ich eines Abends in Begleitung eintö freundes in einer der Straßen von Triezt, weiche im Rücken der St. Antonio Kirche tteyen, in ein mehrstöckiges Kaufhaus, das einem meiner Bekannten, oem anaesehenen Kaufmann Herrn Kwekwic, einem geborenen Croaten, gehörte, dem wir eben einen Besuch machen wollten. Vor dem Hause angekommen, waren wir nicht wenig erstaunt, eine Schildwache vor. demselben zu seben und icn konnte mich nicht enthalten, das militärische ' Verbot überspringend, den Soldaten ' Zu fragen, wer denn da wohne? Da- j rauf antwortete mir der Mann Wort-! llch: Ach. fo tin türkischerErzherzog!" Die drollige Bezeichnung, die uns lachen machte, verschärfte zugleich unsere Neugierde.dieselbe wurde aber bald besrieolgl. Herr Kwekwic war. wie gesagt, ein sehr angesehener Mann, der durck glückliche Getreidespekulationen reich gcworoen war. isr hatte zwei Töchter. Die eine war an einen italienischen Conte in Corfu verheiraihet. die andere, ein 17- bis 18iäbriaes sckönes Fräulein, war deutsch erzogen worden und hatte, obschon von Confession grie-chisch-orthodox, ein protestantische Schule besucht. Sie hieß Darinka, und gefiel allgemein wie durch ihre Erscheinung. so durch ihre liebenswürdige und fesselnde Conversation; ich war mit ihr hie und da im Hause ihres Onkels, eines nach Triest einaewanderten Magdeburger Kaufmannes Namens Methieke, zusammengetroffen; ihre Mutter, eine geborene Deutsche, war nämlich eineSchwester des letztgenannten ! Kaufmannes. Und wer war der fremde Gast, dem zu Ehren eineSchildWache vor dem Hause stand? Nun, auch das erfuhren wir: es war der Fürst Danllo von Montenegro. Er war arm und lebte sehr einfach von den bescheidenen Subsidien, die ihm cms Rußland kamen. Er suchte eifrig nach einer reichen Partie, und Herr Kwekwic. dessen Lieblingsgedanke es ohnehin war, auch seine jüngere Tochter an emen Herrn von hohem Adel zu derheirathen, war nicht wenia aesckmeichelt, als Fürst Danilo seine Augen ,.C V!. r ' uu ic junyc juuiuua icnuc; lerne Tochter mit einer Fürstenkrone geschmückt der Gedanke berauschte ibn geradezu. Natürlich war die Werbuna des montenegrinischen Fürsten baldGegenstand des allgemeinen Gespräches, und die Köpfe, die in jeder Fürstenheirath emen volitlsazen Gedanken wittern. hatten es bald heraus, daß auch das officielle Oesterreich sich für die Heirath interessiren mußte, da Herr Kwekwic ein Croate war und die Partie im- ? -r w incrmn eine ANieynung 'conlenegros an Oesterreich bedeuten konnte. Auch dem Erzherzog Mar. der damals als Marine-Obercommandant inTriest rer.L!.l. , , r x iioiiic, kam man INI! loicyen Joeen. alf L I . icin er wies ne iacyeno av uno machte auch dem Fürsien, der ihm seine AufWartung machte, keinen Gegenbesuch, indem er sagte: Wenn zwei sich heirathen wollen, ist das eine Staatsaffaire? Und jedenfalls gehört das nicht in die Kompetenz des Marine-Obercom-mandos." Im Hause Kwekwic wa? man alückselig, gerne entschuldigte man. dort alles, was an dem Fürsten, der sich der enrorätsl?-77 noA n?i nnfquemt hatte, ausfiel, und die junge Braut namentlich, die ich wiederholt zu T 1 jt ri . . . . r? jpreegen veiegengeix yane, roar im nebenten Himmel. Ja, diese Darinka mit dem doppelten slavischen Namen war doch das richtige deutsche Penfionatsfraulem; sie träumte von emer Culturmission, die ihr in dieser Ehe auferlegt fei, sie wollte dem Volke ihres satten europaische Bildung und Vesittung bringen, und ihn selbst, den Mann, der sie zur Fürstin machen wollte, liebte sie mit aller Hingebung. Ich erinnere mich noch, wic ich an einem der letzten Carnevalstage des Jahres 1854 das Brautpaar beisammen sah. Sie nahmen am öffentlichen Corso Theil und die junge Braut wurde nach italienischer Sitte mit Consettl beworfen und mit Blumenbouquets beehrt. Sie strahlte vor Glück. Einige der ihr zugedachten Confetti fielen aber in die Schuhe des Fürsten, und ohne eine Mien- zu verziehen, entledigte er tch rm offenen Wagen, wie wenn er in einem Zimmer gewesen wäre, des moesten Schuhwerkes, klopfte es aus und zog es wieder an. Man war anfangs verblüfft, dann lachte man; die Urwüchsigkeit des Prinzen kannte man bereits. Wenige Wochen später war Alles zur Abreise Darinka's zur Trauung nach Cettinje bereit; ihr Vater gab ihr 250.000 fl. Mitgift. Eines Tages erschien eine Anzahl herkulischer Gestalten, montenegrinische Senatoren . in weißen Fustanellen. die die Braut auf einem Lloyddampfer nach Cattaro geleiten sollten, und als die Senatoren einem Ball im Casino Vecchio beiwohnttl' sollten, fand man in ganz Triest keineHandschuhe. die ihnen gepaßt hätten man mußte, solche eigens für ihre Größe machen lassen. Die Erzieherin und der Kammdiener kehrten aber sehr bald zurück. Sie erzählten: Als 'die 'Fürstin am Morgen nach der Hochzeit, die in Cettinje stattgefunden hatte, an's Fenster trat, um sich ' von ihrem Gatten die schöne Aussicht zeigen zu lassen, fiel ihr erster Blick auf den Gartenzaun, der mit türkischen Köpfen geschmückt wa? . , . Die junge Frau fiel in Ohnmacht. . . Der Tod ' Danilo'S machte dieser Ehe die kinderlos geblieben war. ein Ende und die Wittwe zog mit dem Rest ibr?S Verm5a-ns ttgcfi Venedia. Ye5lt Such Lebenskraft in irgend einrci xtm eures Systems, oder ist euer 5!e?' Vtnsystem zerrüttet durch unweis Lebensart oder irgend velche Ursache 7 ZheUt mir eure Fehler it und ich will euch gerne schniben wa mir am Neisten half, da US auS Ufe nothwendig batte. Ferner sende ich auch frei d avt etnek entsagen vau5ulS, da? miS rettete. Catjua cict tuf netten, daZ ihr heute lu? einer oznaZ

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