Indiana Tribüne, Volume 20, Number 103, Indianapolis, Marion County, 30 December 1896 — Page 2
l
Zndiana Tribüne
Erscheint TLl,Iich und Soimtagö. Die tZgltche .Tribüne- kostet durch enXtlae j (Jeni per Woche, die oniaaSXrl&üne"I Scxtf per Woche, Beide iume 15 CSent der KS Cent! Pr ,at. Ver Poft ußerhald bn t.dt inaefälf: U orauSiktkZlunz V p LaHr. onu 18 üd labama Stratze. Indianapolis, Snd., 30. Dezember '96 (Orlg'.alorrespondenz.1 Streiflichter von der Gartenstadt. Chicago, an des Jahres Neige. ES lebe, roai auf Erden stolzirt in grüner Tracht, und wenn nicht grün, so aoei . -O"- - - U ' jtooBI verwundert aus und fragen ucy wie ich dazu komme, aus Chicago von der Jagd zu plaudern. Nun, das nächste, was mich in diesen Ton verfallen ließ, war eine famose Ankündigung einer großen Fuchsjagd, welche der Germania Riding Club" im Weichbilde der Gartenstadt veranstalten will. Daß dieses Riesendorf Platz genug dafür hat. wissen Sie; daß auch die ' sonstigen Bedingungen zutreffen, welche eine solche Jagd ausstchtsvoll machen, mag Ihnen neu sein, und jedenfalls ist die Geschichte von culturhistorischem Interesse, wenn auch nicht von culturfortschrittlichem. Aber auch abgesehen von diesem fuchsigen Großstadt - Unternehmen kann ich Ihnen sagen, daß Chicago im Allgemeinen ein gar nicht zu verachslslbntiinb ist im wörtlich sten Sinne genommen und schließ- - - 11 T Iich die zahlreichen Mmrove oer )artenstadt dabin aelanaen möaen. stch weniger auf Ausslüge in die weitere Umgegend und nach Nachbarstaaten zu verlegen, sintemalen ja das Gute so nahe liegt". Urtheilen Sie selbst: ES ist noch nicht lange her, daß in Lakediew (welches heutzutage tief imStadtbiete liegt) ein wahrhaftiger wilder Bär großen Schrecken verursachte, mehrere Häusergevierte ganz entvölfette und schließlich am Fuß eines Baumes geschossen wurde, auf welchem gwei sckreckenZbleicbe Blauröcke 3u flucht gesucht hatten. Zwei oder drei Tage darauf gab es. und zwar in einer Ward Im Gescbäftstbeil der Stadt, eine echte Fuchsjagd, obgleich keine programmmäßig geplante. Ganz kurz nachher wurde auf der Nordseite ewe höchst erfolgreiche Wildputer"Jagd improvisirt, und daß in diesem zzaue das Jarno nur durcygeoranmes war, thut weiter nichts zu? Sache einige nicht erlangte Ezemplare dürf ten sich bald m einem aesunden Wild bestand vermehrt haben. Noch mehrere solche Beispiele haben auffallend kurz yinteremander die gartenstadtisch Chronik dermanniafacben beiseit. In mehreren dieser Fälle machte sich itx Mangel an aenugeno n SÄiekwas fen schmerzlich bemerkbar, und es wäre eigentlich hohe Zen, die Ordmanz ge en das Abfeuern von ScbieKeisen in nerhalb der eigentlichen Stadtgrenzen in aller Form zu widerrufen und da mit dem so stark vertretenen sports rnänniscben Geist Cbicaaos den weite fttkr-Spielraum zu glorreicher Entfaltung am häuslichen Heerde zu geben! - Andererseits mag freilich ein solche? Widerruf gerade in dieser Zeit deZ Jahreswechsels, in welcher der Revolver ohnehin eine gewisse unheimliche Geschäftigkeit zu zeigen pflegt, ziemlich bedenklich erfcheinen; doch die Feiertags - Revolverknallerei in Chicago , und anderwärts richtet sich ja sowieso blut wenig nach Ordinanzen. Immerhin hat bei dem starken Moralitätö.Geist, welcher gegenwärtig wieder durch diese Stadt geht, ein Versuch, das einheimische Nimrodthum durch einen Widerruf der genannten Art zu größerer Anerkennung und Förderung zu dringen, sehr schwache Aussicht auf Erfolg. Lächeln Sie nicht: die Moralität, oder wenigstens das Moralischthun, ist egenwärtig thatsächlich wieder in der Gartenstadt auf der ganzen Linie 2rumpf, sogar, mit Nespect zu vermelden, im Aldermenrath. Die Chicagoer scheinen ihre eigene Vußzeit einzuhalten, nachdem die officiellen religiosen Bußtage längst vorüber sind. Da schlagen sie sich denn reuig an die Brust, und bei Alt und Jung muß und soll reformirt werden, als sei es Chicago besonders darum' zu thun, sozusagen in weißem Kleid? in das neue Iah? einzugehen. (Diesmal wenigstenö sieht es so aus; die Bußzeit Chicagoö fällt nicht jedes Jahr in dieselden Tage. sondern muß sich nach den sonstigen Geschäften richten.) Daß der Chicagoer Stadtrath, welcher nach günstigster Schätzung nur zum achten Theil auö ehrlichen Menfchen. d. h. Nicht-Vudlern, besteht, beinahe einstimmig eine Ordinanz angenommen hat. durch welche die Stratzenbshn - Magnaten gezwungen werden sollen, ihr Fahrgeld auf 4 Cents herabzusetzen, ist eine ganz unerhörtes ignig. Ja. Manche, die an einen baldigen Welt - Untergang glauben, wollen hierin eines der Vorzeichen des-' Kiom ervitcren. Ich aber halte es liebe? mit den Schlußzeilen eines alten deutschen Weltuntergangs-Liedchenö: ....Wenn 'mal wird, daZ Volk ge- . c schtit. Dann kommt das Ende der Welt!" , und warte bis dahin geduldig auf dieseö interessante Ereigniß. Cmstweilen interessirt mich weit mehr die Frage.wann jene Vier-Cents-Ordinanz wirklich zur Ausführung gelangen wird. Böse Menschen, denen an den Chicaaoer Stadtvätern durchUS nichts heilig . ist. wollen bereits wissen, daß die Ordinanz wohlweisx Iich so abgefaßt wordcn sei, daß sie in den Gerichten nach dem üblichen langen Hm- und Herzvhen für ungUtig ' '"erklar? werden inne. naturlich zur roßten Uebeiraschung der edlen Gbb&iüei und ZU? wirklichen Ueber-
41,' hä fv.t annnt lAouiem:
gejagt muß sein, und der Hochwinter in fc? rKnft feslaii. Sie blicken
raschung der Stimmgeber, bet weichLetzteren ihr Eindruck lediglich bis zur Frühjahrs-Wahl vorhalten solle. Aber das sind, wie gesagt, die bösen Menschen, die solche niedrigen Gedanken lautw erden lassen, und ich WA mich
nicht nur nickt um unqeleate. sondern nicht einmal um unausgerütete Eier kümmern, der Vogel wird sich schon von selbst verrathen, im neuen Jahre sprechen neue Thaten! Auch will ich von den alten Sündern ganz absehen; die jetzige moralische Bewegung scheint, wie immer, vorwiegend auf die Besserung der lieben Schuljugend gerichtet zu sem, an der überhaupt noch etwas zu verderben ist. Da gibt es. weiß der Himmel, uvergenug zu bessern. Schrecklichen Dingen ist man da wieder auf die Spur gekommen. War schon das Cigarettenund das kleine Glücksspiel-Laster grausig genug, ohne daß seine Einschränkung bisher gelungen wäre, so hat sich ihm jetzt noch ein neues Lasier engverbunden zugesellt, und die Entstehung und Ausbreitung dieses Lasters ist hauptsächlich durch die Politik, die leidige, begünstigt worden! Der Zusammerchailg ist em sthr emfacher: Mehr, als in i'dem anbeten WahlFeldzuge haben sich bekannt!' in dem diesjährigen die Gesinnung -Knöpfe brcit gemacht. Dabei sollte es aber nicht stehen bleiben. In Lerbindung m:t den politischen ölnopsen kamen alsbald auij andere aus, wclche bestimm! zu sein scheinen, vi:l länaere Ml die Situation zu beherr cyen, nämlich die Knöpfe, welche allerhand m A. f I I C ! kurze neaijcye ZNi.cyrii.len iragcn, oic aus Liebes, und andere private Angelegenheiten Bezug haben. Ei de? 2qh? send, wie schnell asste die seucytoynge V . . ' - w 4. . m.---Jugend das nacy: um vie jücidici tung dieses Unfugs bei ihr aber recht schwunghaft zu fördern, haben fpeculative Kinderfreunde dafür Sorge getragen, daß diese verfänglichen Knöpfe auch sozusagen für nichts zu haben sind, indem sie dieselben als Prämien mit den schnöden Cigaretten-Päckchen geben. So vereinigten sich diese Uebel zu einem wahren Feuer- und Schwefelpfuhl. Massenhaft laufen daher jetzt Dreikäsehochs herum, welche Knöpfe tragen mit Aufschriften, unter denen solcke wie A cirl wanted" noch zu den harmloseren gehören, und in jedem ' Jcr ' . er. unbewacyien nugenolicr iyr parsumilks Giftzeug qualmen. Entsetzen hat stch darob der Schulkreise bemächtigt, und sie wollen im Verein mit der Civic Federaturn" einen verzweifelten Kreuzzua aeaen dieses Laster-Syndi-cat führen, t den Schulen fort und fort Kleider-Untersuchungen pnd Bescklaanabmen veranstalten, das se wissen der Eltern alarmiren, u.' f. w. Ach. bis jetzt habe ich Ihnen noch von keinemChicagoer Jugend-Kreuzzug zu erzählen aebabt. bei welchem irgend et was herausgekommen wäre! Essollte mich freuen, wenn es diesmal anders käme; aber, mein Glaube ist schwach. wie dmeniae deö. Thomas. Eine andere Bewegung zur Besse, rung der Jugend besteht m einer Agii , r m n..u.rüfi!..o.. lailON Ui eine -cuuif cuyiwuttui dinanz". also für die Nachahmung ei ner schon in verschiedenen anderen amerikanischen Städten mit mehr oder weniaer Glück eisgeführten Bestimmung. wonach die minderjährige Jugend nicht mehr zwischen etner tu stimmten Stunde des Abends und einer bestimmten Stunde des M-orgenS dieStraßen unsicher machen darf, ohne Begleitung älterer Angehörigen. Aber diese tritt m der Gartenstadt bis jetzt so schwächlich auf, daß eS zweifelhaft erscheint, ob sie sich in das neue Jahr hinüberretten wird, trotzdem theilweise dieGeistlichkeit und die Young Men's Christian Association" die Geschichte in die Hand genommen haben. Mit der Schuljugend wird sich Chicago auch ohnedies im neuen Jahr viel zu beschäftigen haben. Denn sehr laut erschallt wieder die Klage über die Ue. berfüllung der Schulräume! Reichlich ein Fünftel der schulpflichtigen Kinder Chicagos besucht thatsächlich gar Nicht die Schule, weder eine öffentliche noch eine private, und über die Fibelschule hinaus ist das Verhältniß em noch viel ungunstigeres zdabei genießt em gro ßer Theil der übrigen noch lange kei nen Vollzeit-Unterricht. Man berechnet, daß die Gartenstadt in den nächsten zwölf Monaten 30 neue Schulge bäude dringend nöthig habe, und da bei kann der Schulrath kaum hoffen, drei in dieser Zeit erbauen lassen zu können, zumal sein Budget bei der letzten Gelegenheit greulich beschnitten worden ist. Der Chicagoer Schulrath kommt sich beinahe wie der Großtürke vor. Es ist Zehn gegen Ems zu wet ten, daß sich die Erörterung dieser Calamität wieder mit einem lebhafteren Ansturm als t, auf den deutschen Un terricht verbinden wird. ' ' . Freilich läßt es dieGartenstadt nicht ganz an Versuchen fehlen, auch mehr Geld in ihren Beutel zu thun". Aber viel Glück dürfte sie damit nicht haben, so lange das alte SteuereinschätzunasSchwindelsystem bestehen bleibt, und das wird sie auch im neuen Jahr wei ter schleppen müssen, zumal sie es nicht allein abschütteln kann. Jetzt ist u. A. von einer städtischen Steuer aus Strampelräder die Rede. Sie soll bescheiden genug ausfallen, $1.00 pro Jahr, wahrend in Mexico $12 gefor dert und gern .gezahlt werden. Der Stahlroß-Zunst Ware ihrer Mehrhei tincfi n,s- TinTTrtTstur srinn r-rfi Wenn nämlicy der Ertrag dazu verwendet würde, Heerstraßen ausschlleß Iich zum Gebrauch dieser Zunft durch die Stadt hindurch anzulegen. So ist'S jedoch nicht gemeint, und daher wird wohl die stahlroejtende Welt ihren nicht geringen localen Einsluß nicht zu Gunsten dieser Steuer in die Wagschale werfen,'und die gartenstädtische Welt wird auch in dieser Beziehung nicht vom Flecke rücken. Schließsich, Gesundheit ist ja auch Reich. thum, und Chicago hat neuerdings abermals die Tröstung erhalten, die gesundeste Stadt auf dem amerikanifchen Continent zu itinl .
einstweilen interessirt die Chicagoer auch der private Geldmangel noch immer mehr, als der öffentliche, und wie langsam es hierorts mit der Besserung der Zeiten geht, läßt sich auch an der Sehnsucht entnehmen, die, sich in aewissen Kreisen zeiat. in Cuba ge-
gen die bösen Spanier in's Feld zu i rr r i ! rrC!.A TY.wvma! ziehen, urs imo IN iyicagu uucim stens arme Teufel, die sich für diese i i r r Y. ? . a., unmilleioare .yeimayme am mvuni schen Rummel in's Zeug werfen wollen. und fort und fort werden auch deutscke .eitunasredactionen mit diesbezüglichen Anfragen und Bitten bee ri' i ns.n OftlfV IsL lits1l&m?. cyasilgi. iuas &uo ii ci utk, wie seinerzeit in den Tagen der Cozey-aner-Bewegung, wovon ich Jynen vamals geplaudert habe. Mock ist das Wintervtter bier milde genug, und die Kohlen-Menschen-freunde sind noch Nicht aus dem Plan erschienen. Aber ein interessantes Winterbild kann man schon vielfach aus den Straßen beobachten, wenn man den Hunderten von Kohlen-Ab-lieferungswägen folgt. Schaarenweise ziehen arme Kinder mit Körbchen hinter diesen Wägen her, um alle abfallenden schwarzen Diamanten hurtig zu erhäschen, und gleich Josuay, der mit Trompetcngeschmetter die Mauern von Jericho zum Einstürzen gebracht haben soll, glauben diese Kmder daran, daß gewisse gereimte Jaubersprüche" das Herunterfallen " der Kohlen - fördern könnte, und singen daher beständig solche vor sich hin. Nun, warum nicht, wir leben ja in einem Zeitalter der Hypnose, und wo Menschen nicht zu erweichen sind, können e vielleicht Steine, resp. Kohlen! J.R. Die Höhle von la Aontd." XJ' ' " Aus dem höhlenreichen französischen Departement de la Dordogne kommt die Nachricht von einer wichtigen Entdeckung, die Herr E. Riviöre, hev seit den, Jahre 1887 dort Hohlcnsyrschun gen. betreibt, gemacht hat. Herr Ri viere fand etwa 2 engl. Menen von ?aygs jnl kleinen Dorfe la Mouthe" eine ehemals offen, Grotte, die VN ihrem Eigenthümer vor SO Jahren durch eine die Oeffnung verschließende Mauer zu emem Rüben- und Kartos felkeller einaericktet war. Den ?lnhalt der Grotte, in Erde eingebettete Zähne, Knochen und geschlagene Feuer steine, hatte man damals als Dünger auf das umliegende Feld ausgestreut. wo Rivire noch zahlreiche Feuersteine fand, ßjne genaue Besichtigung de? Grotte ergab, daß sich in den hinteren Theilen derselben noch unangerührt diluviale Ablagerungen befanden, die beim ersten Besuch Rennthierz'clhne, zerbrochene und aufgeschlageneKnochen, eine durchbohrte Nassa und bearbeitete Feuersteine lieferten. Bei der sortge setzten Untersuchung entdeckte man, ha die Grotte viel umfangreicher war, as man bisher angenommen und gegen wärtig ist man mit den Ausgrahungm schon gegen 700 Fun weit vorgedrun gen. Auf den Wänden und der Decke des neu entdeckten, niedrigen Ganges fand Riviöre in einer Entfernung vov ea. uuo My am Eingange seyr menwürdige Thierzeichnunaezi, bgn denm eine große Aehnllchkeit mit einem Bison hat. Nun wurde eine gründ liche Erforschung der ganzen Höhle, die in einer Höhe von ca. 5S0 Fuß auf dem Gipfel eines bewaldeten Hügels liegt, von dem man eine weite Aussicht hat. vorgenommen. Es konnten Ablage runaen aus zwei verschiedenen Verig den festgestellt werden. Oben liegt eine etwa 12 Äoll dicke Schicht von Asche pnd Kohlenresten, in denen ge schlaaene Feuersteine (auch ein aeschlif fenes Stück). Knochen jetzt noch lebender Tbiere. ' robe Topfscherben und Menschenknochen gefunden wurden. Diese Schicht, die nicht sehr tief in die Hohle bmemreicht. gehört der neolithi schen Zeit an. Darunter liegt, durch eine mehe öder weniger dicke Hinter)schicht getrennt, eine zweite, mehrere Meter dicke Schicht, in der Reste deS Höhlenbären, der Hyäne, von Renn. thier. Pferd. Schwein. Hirsch. Bison. Ziege, mit zahlreichen geschlagenen Feuersteinen, Knochengerathen (darun ter eine feine, sehr gut gearbeitete Kno chennadel von 7 ZollLqnge) und durch bohrte Zähne gefunden wurden. Topf scherben, geschliffener Feuerstein und menschliche Knochen wurden bisher in dieser älteren Schicht gefunden, wie auch em Stuck emes Hippopotamus und eines Rhinoceroszahnes. Die belangreichste Entdeckung, die Herr Ri viöre machte, besteht aber darin, daß er unter den vorhin erwähnten Thle? Zeichnungen auch einige fand, die zum Theil mit Ocker'übermalt sind und eine mehr oder weniger dunkle rothbraun Farbe zeigen. (Ss ist dies der erste derartige Fund in Frankreich. In Spanien sind m der Grotte von Alta mira in der Provinz Santander be reits im Jahre '181 ähnliche farbig. Darziellungen ausaesunoen woroeli. Der n eueVBer uf, Frau Müller zum Be UÄ )i ..Ja. es ist schrecklich mit meinem Mann! Er hat sich jetzt in den Kopf gesetzt, sich auch zum schlafenden Fakir auszubilden und trinkt sich deswegen einen stärkeren Rausch nach dem andern an! Bis zu einem vrettüglgen schlaf hat ers auf rw r iir . vie 'zeiie ley! cyon georacgtt An übergroßer Aufg?? , Jtir ' l e . I i. cm L 'rni i ' weaiyeli icvcmi vie ceyrzayz oer Mitglieder der American Society of Mechanical Engineers" nicht zu leiben. denn die Gesellschaft hat auf ihrer jüngst in New Fork abgehaltenen Jahressitzung gegen die durch die Stone - Bill geplante Einführung der metrischen Maße und Gewichte Front gemacht. Die Gesellschaft, welche die jetzt gebräuchlichen, antiquirten Maße beibehalten' will, hat ein Comite ernannt, das eifrig gegen die Stone-Bill arbeiten soll. Die Herrschasten ziehen nämlich die jetzigen Maße vor, weil die Decimalmaße ihnen hei der Rechnung Schwierigkeiten machen: sie seien nicht, wie die jetzigen, mit 2 zu theilen.' Ji) Decimalrechnung scheinen die Herren also sehr schwach zu sein, und das läßt tief blicken.
Europäische 'Rundschau. Provinz .Brandenburg. ' Berlin. Der' 102 Jahre alte Schuhmachermeister Prenzler hat sein
78jähriges Bürgerjubiläum gefeiert. ein Fest, das in der Reichshauptstadt zum ersten Male stattgefunden hat. Die beiden Chefs des Bankhauses Jacob Landau haben anlaßlich ihres 25 ihrigen Geschäftsjubiläums mit 180,000 M. eine Stiftung für Hilfsbedüri:ge aller Consemonen errichtet. ttuf der Straße vom Tode ereilt wurde Hierselbst der Gemeindevertreter von Steglitz. Fabrikbesitzer Rudolph Tack, der in der Niederwallstraße seit vielen Jahren eine Appretur-. und Decaturanstalt, welche mit den ersten Consectionsgeschäften Berlins in Verbindung stand, betrieb. Em Schlagfluß hat seinem Leben ein Ende gemacht. Beim Abspringen von einem Pferdebahnwagen wurde der Briefträger Hubert Krämer von emem Omnibus überfahren und sofort getödtet. Als Nachfolger des amtsmüdenScharfrichters Reindel ist der Wächter Ferdinand Voßberg in Aussicht genommen. der neben großer Kraft auch die entsprechende Geistesgegenwart besitzen so. B e r n a u. Der Begründer und langjährige Führe? de? Feuerwehr, Kaufmann und königl. Lotterie - Einnehmer Karl Lück ist gestorben. Er war lange Jahre als Stadtverordneter thatig. Provinz Ostpreußen. A l l e n st e i n. Das Schwurgericht verurtheilte den Gutsbesitzer Waleschkowski aus Gillau, welcher seineScheune nach der Zwangs - Versteigerung emer Besitzung m Brand gesetzt und einen Sohn Siegfried zur nbrandetzüng 6es Wohnhaus angestiftet, zu echs Jahren Zuchthaus und zehnJahren Ehrverlust. Sein Sohn erhielt ein Jahr Gefängniß. ÄtZcyossteln. In dem Hause des Bäckermeisters Vieleit brach Feuer aus. Sowohl dieses Haus, als auch die Gebäude 'der beiden Tischlermeister Krause und Rofalski wurden ein Rauö per Flammen. Hilgenburg. Frau Rittergutsbesitze? Rose - Dohlau hat unsere? Stadt zur Erkichsung eines' KrankenHauses 10.000 Mark gespendet. Provinz Westvreußen. C u l m s e e. Daö Rentier Sobiecki'sche Ehepaar feierte in körperlicher und geistiger Frische die eiserne Hochzeit. Der Jubilar zählt 86 und die Jubilarin 63 Jahrs. Ein En.kel, Dik.ar Sobiecki aus Karthaus, segnete das ehrwürdige Paar in der Domkircbe ein. E l b i n g. Von den Bedienung;Mannschaften, welche bei der Probefahrt des norwegischen Torpedobootes vaf im Fachen Haff durch Verbrühen bezw Verbreiinen he'runglückjen. ist'de? Hejzer Gsttsrietz Jagusch an den Folgen der Verletzungen gestorben. 'Grau den z. Der Recrut Bartel von der 6. Compagnie des Fuß - Artiflerie . Regiments No. IS hat sich in der Dyck'schen Wagenremise auf der Beste Courbiere erhängt. ! K r o j a n k e. Das Glasermeister Tefke'sch'e Ehepaar beging das Fest der goldenen Hochzeit. M a r i e n w e r d e r. Das Fest der goldenen Hochzeit beging das . Eigenthümer Ligmanowski'sche Ehepaar in Schäferei. Provinz Pommern. . D b e Der 19jährige Tagelöhaersohn Ferdinand Porath und die 10jährige Tochter des Arbeiters A. Back brachen auf dem npr mit einer dünnen Eisschicht bedeckten See in Mellen ein. Sie wären unrettbar verloren gewesen, wenn nicht der Schulknabe Max Paris mit einem Stäbe erst das Mädchen dann , den Porath unter eigener großer Lebensgefahr herausgezogen hätte. ' Kylber. Im Ss. Mariendsm krhgnste sich " her Ärheitez' Hermann Stubbe aus Stettin. Er wurde erst bemerkt, als sich die Gemeinde zum Vottesdienstversammelt hatte. ,S ch la w e. Bei einem Brande in dem 'herrschaftlichen Krug zu JanneWitz erlitt der Pächter Schmiedemeister Varz erhebliche Brandwunden. Auch :ine Tochter wurde, jedoch leichter, verletzt. Provinz Schlcswig-Holstcin. A l t o n a. In einem Anfalle von Delirium tremens brachte die Haarar heiterm Wittwe Friederike Frommhazen ihrem Einlogirer, dem böjährigkn Tigarrenarbeiter Valentine? 'zwei lebensgefährliche Messerschnitte in den hals bei. Der Arbeiter Peter. Löh, der erst kürzlich 5 Jahre Zuchthaus zerbüßt, wurde wegen Diebstahls und Widerstandes zu hreiFahren Zuchthaus oerurtheilt. 'Elmshorn. Das an de? Pinneberzer Chaussee belegene große GeHöft Grauer Esel brannte bis auf die Ringmauern nieder. a r g a u. .Bei dem achten Sohne des Stellmachers Langfeldt .hat der Kaiser Pathenstelle übernommen und genehmigt, daß sein Name als Taufzeuge in das Kirchenbuch eingetragen werde. F r e e p s u m. .Bei einem großen Schadenfeuer gingen neun werthvolle Pferde, vierzehn Kühe und mehrere Kälber und Schweine in den Flammen zu Grunde. Provinz Schlesien. . G r ü n b e i g. Die Diamanthochzelt feierte im Kreise der Familie, umg:ben von vier Kindern, zehn Enkelkin uiv givci ' Urenkeln, das Jsidor 'lZincussche Ehepaar Hierselbst. DerJulgreis hat bereits das 92. Lebensjahr überschritten, während die Jubilarin im 80. Lebensjahre steht. Beim Graben in seinem Gehöft fand ein Bewohner unseres Kreises 160 Silbermünzen, von denen eine Menge die Größe eines Thalers haben, während . die übrigen 50 - Pfennigstücken gleichen. DieGeldstücke, deren Prägung gut erhalten ist, tragen die Bildnisse polniscker Könige mit der Inschrift Polsnia". Man nimmt an, daß sie im dreißigjährigen Krieae vergraben worden sind.
Vcyondruttn. Arbeite? der Lier'schen Ziegelei fanden auf demZiegelofen die Leicht einer verbrannten männlichen Person. Dieselbe wurde als, die des Pfleglings Hertel aus Freiburg wiedererkannt. Hertel ist vor etwa 3 Wochen aus der Provincial-Pflegean-stalt in Freiburg entlaufen und hat sich diese Zeit über herumgetrieben. . Provinz Posen. G n e s e n. Einen eigenartigenSelbstmord hat der Arbeiter Leo Urkankiewicz von hier begangen. Er bzab sich auf den Petrikirchhof. entkleidete sich vollständig und legte sich neben die Kirche, wo er den Tod des Erfrierens suchte und fand. Kosten. Die Frau eines -Dach-deckers. Mutter von fünf Kindern wurde beim Zerkleinern vonStückkohle durch die Explosion einer ' in der Kohle verborgenen Dynamitpatrone fo verletzt, daß sie schwer darniederliegt. Zwei Finger der rechten Hand wurden ihr losgerissen, und duzch umhcrsprin-. gende Kohlenstllcke wurde sie schwer an Brust und Gesicht verletzt. ' Kolmar i. P. Beim Schlitt-
schuhlaufen ertrank der bei einem Hie-I sigen Rechtsanwalt beschäftigte Kanzleigehilfe Paul Wagner aus Rättaj.in dem Rattaier See. . Provinz Sachsen. . ' ' Halle. An der hiesigen Universität haben im laufenden Semester neun Damen die Berechtigung zum Anhören von Vorlesungen erhalten. Die Zigeuner haben ihrem Hauptmann, dem Roßtäuscher Watosch in Räbewell bei Halle, einen Säbel im Werthe von L000 Mk. gestiftet. Dieser Säbel, ganz von Silber, mit Gold untz Eyes steinen ausgelegt, t in der Werkstatt fccj hiesigen Göldarbeiters H. Walter angefertigt und ein wahres Kunstwerk. Heuckenwalde. In der Kirche Hierselbst ist ein Urnenfund gemacht worden, den der Direct.or des. Propinzigsmseums in Zeitz untersucht hat. "Nach seiner Feststellung stammt der in einem canalartigen Gang, dem. Sepulcrum, entdeckte Fund'guZ dem lnfgnz deß 5. Jahrhunderts. Der jnbalt der Urne besteht in Knochenheilchen, die in feine Stoffe eingeschlagen sind. Man NiMMl an. dqß etz eliauizii. smp, die zu katholischer Zeih unter dem Altq? eingelegt wurden. Die dazu gehörigen Urnen sind zerstört. M e r s e b u r g. Der 23jährigeSohn Willy des Schneidermeisters Raabe hat den Tod in der Saale gesucht. Die Veranlassung zu der bedauerlichen Fhqt deZ Knahen sog eine ungerechtferjigte Diehstahls'heschuldigung sein, wegen deren er auch vom Vater bestraft worden ist. Provinz Hannover. Hannover. Ihr Mähriges Jukilaum alsArbeiterin der Mechanischen. cm r r i c . rx. ueoerei feierle pic ty ayre (Ute VUi tzusse Anselm. A l f e l d. Daö Fest der goldenen Hochzeit feierten die Färbermeister Sieder'schen Eheleute. . ' .Gildehau. Der 14jährige Sohn des Fabrikarbeiters Theising wurde während des Spielentz von einem iSäümftamm erschlagen. ' Groß-Lafferde. Wegen Mordversuchs gegen seinen Vater ist der 17jährige Knecht Heinemann verhaftet worden. Harbu?g. Auf dem Wege von Fliegenberg nach Stelle wurde die ArV?ltersfrgu Behr äuS Stelle ermordet gufgefunden. Leer. Ein am 16. October 1876 hierfelbst an einen Fritz Wille in Stockholm adressirter Brief ist jetzt, also nach zwanzig Jahren, als unbestellbar zurückgekommen. 'Neuenmarhorst. In trunkenem Zustande gerieth der Dachdecker Heins aus Mörsen in den hiesigen Mühlenteich und ertrank. Provinz Westfalen. Arnsbera.. Wagenbauer Krick rettete mit eigener Lebensgefahr eine grau, die in denMühlengraben gestürzt war. Geseke. Dem Postillon Keuth wurde von einem Pferde der Unterkiefer zerschmettert. M ü n st e r. Vom Schwurgerichte wurden der Zimmermann Fr. Wunderlich aus Feudingen Kr. Wittgenstein), der Schreiner Fr. Mengel aus Oberndorf und der Maschinist Christ. Heinrich aus Feudingen wegen Todtschlags an dem Waldarbeiter Ferdinand Schneider zu 4, 3 und 2 Jahren Gefängniß verurtheilt. Nhcinprovinz. Aachen. Der Landbrieftrager Losheim von Schönefeld, der in der bitterstenNoth 10 M. unterschlug, diese Summe aber nach einigen Tagen richtig'ablieferte. wurde zu 10 Tagen Gefängniß verurtheilt. Barmen. Eine . Feuersbrunst vernichtete die bedeutende Färberei und Appreturanstalt von Jonas Halbacb vollständig. ' Mupen.- In der Loschen Splnflerei wurde ein 17jöhriger Fabriklehrsing, der Sohn des PolizeicommissärZ Zickef, von der Transmission erfaßt und gerädert. Er starh im Kranke.hause. Herforsi. Die Ehcleute Bürgermeiste? a. D. Spartz und Katharina, geb.' Loch, feierten idre goldene Hoch Zkit, . Provinz Hessen-Nassan. Borken. Auf dem Rückwege von Kleinenglis nach hier kam der HefenHändler Lorenz Hahn in der Dunkelheit.vom Wege ab und fiel in , die Schwalm. wo er ertrank. E sch w e g e. Oberhalb des LeuÄttergs Felsenkellers wurde in der Werra die, Leiche der Wittwe Barbara Hesse aus . Hildebrandshausen gefunden.' Oberhalb der Lebergegend hatte die Leiche einen tiefen Einschnitt.' Harmuthsachsen. Nach dem Genuß von verdorbener Wurst erkrankten 20 Arbeiter unter Vergiftungserfcheinungen. .HochmeZsel. Die 12jährige Tochter des Büraermeissers Werner kiel in den biesiaen Weiber. ' Der zu-1
fällig vorbeikommende Handelsmann S. Scheuer rettete das Mädchen vom Tode. ' ' . Holz hausen. Der Oekonom und Fuhrwerksbesitzer Lauterbäch. der mit dem Abfahren von Gütern für das Eisenwerk beschäftigt war. kam durch das Scheuwerden der Pferde so unglücklich unter den Wagen, daß er besinnungslos und mit schweren inneren Verletzungen nach. Hause getragen werden mußte. -
achscn. Dresden. Die in der Oppelstraße wohnende 40 - jährige . Wittwe .Bergmann wurde heute Früh mit ihren drei Kindern im Alter von 4. 6 und 11 Jahren durch ie Polizei in ihrer Woynung todt aufgefunden-. Die Frau hatte in der Erregung darüber, daß ihr Mann in der Diaconissen - Anstalt gestorben ist. ihre Kinder und sich selbst vergiftet. . V a u tz e n. 2 Das Schwurgericht verurtheilte den Lehrer Kalike us' Nohna bei- Oxtrattd wegen SH?lta keitsvergehens zu. 8 Jahren Zuchthaus.' Ohnzirächtig mußte . öer.-'Verürtcheilte aus dem. Schwvrgerichtssaal getragen werden. r .Brand' Erhängt hat sich der 33 Jahre alte Wäschearbeiter Zeller aus Langenrinne. Ein schweres, körperliches Leiden dürfte die Veranlassung zur That gewesen sein. Vlasewitz. In ihrer Wohnung aus oer n. royngane wurde die Wittwe Schäfer bewußtlos in ihrem Bette aufgefunden und in das siädtische Krankenhaus geschafft, wo sie, ohne wieder zum Bewußtsein gekommen zu sein, verschieden ist. Da sich Symptome einer Vergiftung zeigen, so ist der Geliebte der Wittwe, ein lediger Goldarbeiter, auf den sich ein bestimmte? Verdacht lenkte, gefänglich eingezogen worden. Döbeln. Auf dem Bahnhof g rieth der aus Kleinbauchlitz aebürtigc und hier stationirte Wagenrucker R. Uhlmann heim Loshängen von Wagen zwischen die Puffer und wurde ihm der linke Brustkasten ingedrllckt. In seine Wohnung gebracht, verstarb derselbe alsbald an der erlittenen Verletzung. Groß schon au. In einem Anfall geistiger Umnachtung erhängte sich die 76 jMge Wittwe. Marschner im Oberdorf. i'roßhcrzogthnm Hessen. Darmstadt. Die Großherzygln Victoria Melita hat die Anregung zur Gründung eines ihren Namen tragenven Vereins zur Errichtung von Genelunasyausern sur arme ranke in den Städten Darmstadt, Mainz. Offenbach, Worms und Gießen gegeben. Der vielfach bestrafte Tagelöhner Mathias Moos, der schrecken Lamvertheims", wude wegen Verleitung zum Meineid zu 3 Jahren Zuchthaus, seine Frau wegen desselben Verbrechens zu 6 Monaten Gefängniß und sein Opfer, die 17jährige Tochter des Wirthes Jacob Schreibet wegen Meineides zu 6 Monaten Gefängniß 'vtturtheilt. ' . Binden, Der hollandische Zchraubenschlcppdampfer Mark en Dintel- erlitt bei seiner Thalfahrt am sog. Leister Lekage im Maschinenraum und sank. Eine Kesselexplosion erfolgte auf dem Dampfer nicht, da sgfort die nöthigen Vorkehrungen getroffen wurden. Der gefammten Schiffsmannschaft gelang es, sich zu retten. Groh-Steinhezm. Für den Socialisten Ulrich, der zwei Mandate besaß, wurde bei der Landtags - Ersatzwahl hier der Socialist Rau aus Nühlheim gewählt. Bayern. München.- Der Generalsecretar zer Künstlergenossenschaft, Johelmann, der seit der Secessiynsbildung Geschäftsführer der Genossenschaft ist, wurde Entlassen, weil er sich UnregelMäßigkeiten zu Schulden kommen ließ, ßr hat hei den Bilderverkäufen, die statutenmäßig durch seine Hand ginzen, den Künstlern Bilder zv niedrigeren Preisen abgedrückt, als von den Käufern bezahlt wurden. Der Weltfußreisende Heinrich Stupp jun. ist zier wieder eingetroffen, nachdem er kine Fußtour durch Europa, Asien und Amerika gemacht hat; in 16 Monaten i Tagen hat er 15.000 Kilometer zurückgelegt. Der Kaufmann Wenig, Theilhaber der bankerotten FirmaReiß & Wenia. bat Selbstmord beaanaen. Asthaffendurg. Hie? ve?schied derHauvtmann des 2. käaerbataillons Spieß, der vor einigen Wochen mit oem Pferde stürzte, eme Strecke, geiqum wurde und infolgedessen an Mundsperre litt. . Augsburg. Der Knecht deZ Gastbauses .zum Mlckzua Wetri" w mit dem' Aufziehen eineZ Holzbodens für den Speicher beschäftigt. Bei dieser eiegenyeit schlang er demWirthssohnchen aus Spaß das Seil um den Leib und zog es in die Höhe. Als das Kind drei . Stockwerke hoch emporgezogen war, entglitt dem Knecht das Seil und das Kind stürzte auf das Pflaster herab. wo es mit gebrochenen Beinen und zertrümmertem Schädel todt liegen blieb. Der Knecht wurde noch vor dem Eintreffen de? Polizei von der entrüsteten Menge, die den Unvorsichtigen lynchen woll, festgenommen. Donaustau f. Flüchtig geworden ist derMarktschreiber Hermann Schulte nach Unterschlagung von 5000 Mark. Erlangen. Im nahen Dechsendorfer Wald wurde auf eine nach Er sangen heimkehrende Jagdgesellschaft aus dem Dickicht geschossen, wobei ein Pharmazeut verletzt wurde. DieSchrote mußten herausgeschnitten werden; eine Lebensgefahr foll nicht bestehen. Untersuchung über den Vorfall ist eingeleitet. Enfant - terrible. Ach Sie sind eine Musterköchin, Frau! Mayer, diese Torte ist wirklich famos. Etwas Majoran scheint auch dabei zu sein. ,3, Majoran, Citronensast, Muskatnuß, dann eine Stunde rühren." Und kommt Sie ewe solche Torte wohl theuer?" Die . kleine Lina: .Sechzig Kreuze? beim Kdito? ne- . ? i
MSMGGGGGGGGGGG WiMMW . mm FWR M eidcn und Wi.ZM Schmerzen, MMG V roß der klein, für Unfälle (C$
Für dle ganze Gruppe en Leiden und Schmerzen, groß der klein, für Unfälle der Unglücke wie
yS verunglücke wi. iJlTTTS JlVy
mmm
MWiiSiiKi
' GGGGAOOKZÄMKMlKZiKiK,
GGGGGGGGGGGGGiHz
ÜD. . I
Disease commonly comes on with slight Symptoms, which when neglected inercase in extent and gradually grow dangerous. "IS!:!. RIPANS TABÜLES RIPANS TABÜLES " Ä5EÄ". T5? RIPANS TABÜLES RIPANS TABÜLES Ripans Tabnles Regnlate tbe System and Preserve the Health. msss3SKS.sssiXVsxiessm v-, , . 1 CDnne 9 asy to taB Gives 1 Quic to act. m T N t.RJPn Tabnles nre old by drnpfirtst,or by matl M JxCltCt U W theprlce(50centa a box) u aent to The Ripama m Chemical Company, No. 10 Spruco St., New Y ork. SWWWWZÄWÄ S&mple vial 10 centa.
JACOB SOS. Rhein- und Mosel-Weine eigener Importation. RbölN JohanniSbergn. 4 Steinberger Kabinet, m: i Rüdesheimer Berg. elNe. Markobrunner Auslese. HTdfel- ( Bernkastler Doktor. mA;MA "i Erdner Treppchen. Umtte. ( JoscphShSser Auslese. Absolute Reinheit wird garantirr. 35 37 Süd Lelnwnre Ltr. Tel. 1669. .-: Für die Feiertage. :-: Rhein, Mosel, und Nahe Weine. Ruedsöheimer, Binper Schlob-rg, Blume der Nahe, PlSporter. Josephshoeser, Johan nizberaec, Li blrauenmilch, Niersteiner. RtU tmger, Brauneberger, Geisenheimer, Winkler, Ostyofener Nlesiwg, Duerlheimer, ßmanns haus? ro'h, OberJngelheimer. Französische ClarstS und SauterneS. St. Julien. Medoc. Marawse. Cantenac. Chateau BernoneS, Chateau Boillac, Pontet ann, auierne, zgame au lerne. ÖieNae und imvortirte Cbamvaaner. Strif b und Scotch WhlSkies, Jamaica Rum, Cal. BrandieS und imvortirt KnacS. Alle Sorten Liquöre. wie Benedictine, uracao, Annette etc. cyter mila Kümmel. Die besten Sorten Eastn Rye'S Ky. Bour bon. WbiSkiks in laskben uns b-i her (Hai lone. California und Ohio Weine in größter uswayi uns ourcywez remer Waare. MMigQpMo Telephon 407. Columbia Malle ! i Ecke McCsrty & Delaware Str. Jolin C. Zschecli, LZgenthr. Qerfamn,lungSKalender r Bierbrauer U. Verein, 1. Sonntag im Monat. Südseite Schwaben-Verein, 2. Sonntag im Monat. Sozialiftische Sektion, 2. Sonntag im Monat. Badischer Unt. Verein, 3. Sonntag im Monat. Sachsenbund, 3. Sonntag im Monat. Preußen U. Verein, letzten Sonntag im - Monat. HermannSsöhne, jeden 2. und 4. Montag im Monat. Sozialistischer Sängerbund, Vesangstunde jeden Dienstag Abend. Preußen Gesangverein Gesangstunde jeden Mittwoch Abend. Lincoln League jeden Freitag Abend. 26. Unt. Verein wenn berufen. Gute Getränke und eiu feiner Lunch. SO VCAR8 EXPCRIENCC TRADB MARKS . DCSIONS, COPYRIGHTS Ao. Anyone ieTidinjj eketch and detcrlptton mmy quickly asoertAin, t ree, wbetber a tnrention ts probably p&tentable. Commuuicstiona etrictlj confideotsaL Oldest wency forteourtng patent la America. VV have a Washington offic. Patents taken througb, Mann X Co. reoalr ipeci&l notice la the ÖCIEIITIFIC AMERICAN, besntif nllT Wnstrated, lanrest eircnlation of anr cientiflc louraal, weekiy, terms XÜ0 rear t tUO alx tnonths. 8pedmen copiet and ILl&Q Book on Patksts sent free. Addreaa MUNN A CO., 361 Brondway, New York. Arno chüttig empfiehlt sich alt Klavierstimmer Auch übernimmt er die Herrichtung alter JnftrLNmte zu iivUen Preisen. Beste Resrenen. 72 Süd ?obls Str. 7L
V v
V.
Schnittwunden, Brand, oder Brüh.
wunden, tedt , kein bessere, Mittel der sicherer ur al St. Zakovs Gel. Jedes Haus sollte e, habe um sicher t sei.
Stt ? tfS25ZSSS252555?S2S2S2S22SZ: I oiiCE Mll. mmf 0SED. rm roft ÖCOtnttM. CvtaMtM M BAR FIXTUREO, OßAlsd BOARDS ANOAL Ttn ZInc DrfiQO Ceppcr niokol end all Itltchca end PIfitod ütonalta ClcsoAVood, MorblOftPcr 1 Atftff f?M f) CEOnCE WM. MOFFMAti. VWIUIIIf iilW oU Waaafkiitafr aaa rnpitolosw 2QSAftTWAaMiTeft8t..tatAftAPOLi. i it 3 THE BAR-KEEPERS1 FREU n j? SSSZSZSZSZSZSZSZStSSZSSSSSSZS. Zum Verkauf in Qpotbek i5 t? pkk qfuvl CINCINNATl Indianapolis .0cfON 0o k-- CHlc TO DETROiT tft die belteireste Bahn ach uKllirii. tt Cafe und Cpeise.Car Dienst zwischen Cincinnati, Indianapolis Sc Chicago Die keste Linie nach Day ton, Lima. Toledo. Detroit und nordlichen Michigan Resort. Direkte S3tt6tn6ng in tnctnnott ofeac tSooea echsklnach Washington, Baltimore, Philadelphia und Rev 0ort und allen Punkten südlich. Information bezüglich Rate. 9tuH ic. ttrl ertheilt tn der tt. $. 3). Xttfct.Dfftce, 91. t Weft Washington fetr de alten .ee Htx-, iit Vltxitian Etr.) und in der Union EtatigA. G e o. W. H a h l e r D. P. A. 0HnJLa5So:iiiö dem Westen, Nordwesten, r)Lcu:sviLLr.KnrAiBJiyY D;naRt(V ' : Zeittabelle 13. Cept. tägliche Züge verlassen Indianapolis 7.0 3 33 12.33 Vorm. Nachm. Nast. nkunst in Chicago : 1L.00Mittag. 8.20Nm. 7.20V bfahrtEbicago l8rn ll.rorn .S8Nm nlunftJndtanap'lS 7 iibm iiim Z.XWm Schlafwagen nach Lhicago kann um 8.ZQ Abends defttegen erde. Äürzesie, schnellste und beste Linie. Pullman Büffet Echlüsvagen, Vestibüls, Parlor ZZ. Ticket-OMceS: 2 West Wasbinsten C!' Union Station, Massachusetts tve, Dc:t. Geo. W.Hayler,O.. ILEKfilAHH LIMIT 197 Sü'o Neridian C" Deutscher Messers N streffn. Oeere
a
, As.. xWi MtLfeiB -y ULjL- iZOs i I j o . tret
tvt drzruente abriiirt
