Indiana Tribüne, Volume 20, Number 102, Indianapolis, Marion County, 29 December 1896 — Page 3
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WlLÜp ' and poor. has saved Schuld und Sühne. Roman voa Alexander Römer. (Fortsetzung.) Des Redners Ton war ernst geworden. fast feierlich. Und Sie sind sein würdiger Erbe und Nachfolger sagte Mathilde leise. Albert paßte nie dazu." Was wissen Sie davon?" entgegnet: Mr. White fast rauh. Einstweilen handelt es sich darum, daß er erst wie der gesund wird. Ich hoffe, daß. so bald er dies erfahren kann, es Ruhe in seine Seele bringt. Wenn das nicht der Fall ist und sein Herz nach anderem verlangt, so kann ich ihm freilich nicht helfen.". Er erhob sich, um zu gehen. Maihilde drückte ihm dankbar die Hand. Sie geben mir weitere Nachricht, nicht wahr? Und brechen Sie nicht den Stab über mich, ich verstehe mich selbst nicht ganz." Gewi Sie mir Ihre genaue Londoner Adresse," sagteMr.White, sich in dt' THür noch einmal umwendend. C t gehen doch morgen nach Lon ton?" Mathilde faßte an ihre Schläfen. Nach London nein ich fürchte, ich kann es nicht. Ich werde sofort telegraphiren meine Seele ist krank, es ist mir unmöglich, zu spielen." ??!r.White trat auf sie zu, nahm ihre beiden Hände und sah ihr scharf in die Augen. Aus dem Sattel geworfen?" sagte er rauh. Fassen Sie sich zusammen, Sie müssen bleiben, was Sie waren. Ueberlegen Sie bei ruhigem Blut." Sie wandte sich ab und winkte mit der Hand. Lassen Sie mich, gewiß, es geht vorüber." Mr.White schritt langsam durch die Straßen. Um seinen Mund spielte ein bitterer Zug. So also standen die Dinge, und er nun, er ward bald überflüssig hier. Wenn Albert genaß bei seiner Jugend mußte man es hoffen so kam die Sache zwischen ihm und seiner Liebsten bald zu solchem Ende, wie es damals geplant worden. Freilich, auf anderen Wegen, aber doch zu demsel ben Ziel. Sie hatte sich selbst eingeführt bei dem Alten auf Trautdorf und glänzend gesiegt, er nun diese Zeit war nicht gerade herrlich für ihn gewesen, er mochte manches durchlitten haben jetzt fiel ihm die Nrone ohne sein Zuthun in den Schooß. Es war doch' ein wunderlich Ding um die Liebe. Die Falten auf seiner Stirn vertieften sich. Er hatte damals versprochen, zu verzichten, wenn Albert die Unebenbürtige heimführte, sein Versprechen hielt er unter allen Umständen. Wenn auch eine andere als damals, wenn auch heute die berühmte Künstlerin, eineUnebenbürtige frtieb Mathilde dem Onkel doch. Vor vier Jahren waren seine Gefühle anders, er selbst noch ein ande rer. Heute fiel ihm der Verzicht schwerer als damals. Er hatte sich hier eingelebt, er hing wieder an der Hei mathscholle. - Würde Albert dort je leisten, was er sich' zu leisten getraute? Doch das waren Sophismen, am Manneswort läßt sich nicht rütteln. Während er so in tiefen Gedanken weiter schritt, tauchte ihm noch ein an deres Bild empor. Hertha, die Frische, Lebensfrohe. O, es war hohe Zeit, daß er wieder in seine Wildniß zurückkehrte, man nannte nicht umsonst den Deutschen einen grüblerischen, Träumer, es lag wohl in der Luft-unter den deutschen Eichen, die phantastische Märchen heraufsteigen ließ. In feinem fönst nüchternen Hirn rumorte es auch schon abenteuerlich. War es ihm nicht mitunter gewesen, als nehme sie besonderen Theil an ihm, als redeten ihre Augen eine Sprache . . . Tolle Vermessenheit, er, der bald dem Alter sich zuneigende, schicksalge härtete Mann, der Abenteurer, wie man ihn hier zu Land nennen würde, wüßte man um seine Vergangenheit, vnd sie, das jugendliche, hochgeborene Mädchen, das die Wahl hatte unter den Besten in ihrem Kreise. War es denkbar, daß ihm, nach all dem, waö :r erlebt hatte, noch ein Weib denSinn verwirren konnte? Es war alles möglich in dieser wunderbaren Welt, aber nicht jedem ward es so, wie seinem Bruder, dem nach verspieltem Spiel aoch der Treffer zufiel. . Albert war schwer krank. Er wand jich auf seinem Lager in heftigen Schmerzen, alle Gelenke waren geschwollen, und die Fieber ließen nicht aach. . Matt und schwach lag er da in ven Kissen und hielt die Hand des Bruders. Sein Kopf war klar heut Morgen, da kamen die quälenden Gedanken. Hans v. Trott kam eben von Hertha, welche noch "bei ihren Freunden, den Wint'erfelds, in Berlin weilte und sich zur Reise nach dem Süden rüstete. Sie hatte schon durch andere Von Alberts Erkrankung gehört. Er war zu dem Entschluß gekommen, mit ihr zu berathen, ob nicht dem alten Herrn auf Trautdorf ein? Nachricht gesendet werden solle, oder ob sie es für besser hielt, ihn noch nicht zü beunruhigen. - Hertha war sehr überrascht gewesen durch seine Antheilnahme für den jungen Ossizier. Sie fand es rührend, dan er ibn aleich besucht batte und
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nach ihm sah.' Aber sie war entschieden der Meinung, daß der 'Onkel be nachrichtigt werden müsse und wollte das sofort besorgen. Hans redete jetzt mit Albert von den Wechseln, schonend und leicht, die heißen Blutwellen, die in das schmale
Gesicht stiegen, mahnten zur äußersten Vorsicht. Setz Dein Gemüth in Ruh, alter Junge," sagte Hans gutmüthig. Den dummen Kram haben wir einstweilen aus der Welt geschafft. Es war hochste Zeit, di: Kerle sogen Dir ja das Blut aus." Aber wie hast Du das möglich gemacht?" rief Albert und sank nach einem Versuch, sich aufzurichten, stöh nend in seine Kissen zurück. Hans! ich kann es Dir ja nie heimzahlen ich bleibe ja ewig Dein Schuldner. Und jetzt'ist es Dir doch sicher schwer geworden, später, wenn Du Dein Erbe erst antrittst " Er schwieg erschöpft, nur des Bruders Rechte mit seinen heißen Händen dankbar umschließend. Auch Hans antwortete nicht. Hans, wenn Du . wüßtest, wie es mich gedrückt hat," begann Albert nach einer Weile von neuem, man denkt ja gar nicht in der Jugend, man kennt ja das Leben nicht und all den Jammer, den es birgt. Du dauertest mich damals, als ich Dich zuerst sah, ich sah Dein Leben als verpfuscht an, und Du hast Dich nun wieder aufgerichtet, vor Dir liegt alles im Sonnenglanz, wäh rend ich verspielte. Wie lange liege ich eigentlich schon hier, lahm und siech?" Nur ein paar Tage, und heut geht es Dir besser, kannst doch schon mit mir reden, mein Junge." Ein paar Tage? Mir ist's, als wäre es eine Ewigkeit. Ich hatte Pläne, Gedanken vorher, wollte mich raffen, abschütteln ich hatt's ja ver dient, auch ihre Härte und Kälte. Hans, hast Du nie geliebt? Du bist solch ein Eiserner, wie der Onkel o, er sieht jetzt in Dir mitBefriedigung seinen Nachfolger ich kenne ihn, den Alten und Du wirst auch dort re gieren in seinem Geist. Aber weichere Gefühle kennt Ihr beide nicht Du, hqst damals gemeint, es sei mir nicht ganz ernst und meine Liebe nicht die echte. Sie war es doch. Hans Du hast sie jetzt kennen gelernt, ihr Bild hqt sich nie aus meiner Seele gelöscht. Ich war sorglos damals, leichtsinnig, ich hatte Zeit, ehrlich meinte ich es immer. Nun habe ich sie verloren, eine tiefe Kluft hat sich aufgethürmt zwischen uns, sie nahm ihre Rache, und für mich hat das Leben gax keinen Werth mehr." Du bist noch der Alte," sagte Hans unwillig. Wie kann man so bei jedem Anlaß die Flinte ins Korn werfen. Versuche jetzt zu schlafen, das Thema regt Dich auf, und ich wollte Dir mit diesen Papierstreifen" die Wechsel knitterten in seinerBrusttasche Ruhe geben." Ja. Hans, ich danke Dir. Du bist ein sehr guter Mensch." Ho, ho! wer weiß, wollen's abwarten." Albert schloß dieAugen. seine Kräfte waren erschöpft, Gehirn und Glieder matt. . Mochte es aus sein, nicht vor dem Tode, graute ihm, vor dem Siechthum. Wenn er ein lahmer Krüppel blieb, der den Dienst quitti ren mußte, nicht einmal auf dem Felde der. Ehre Invalid geworden schrecklichl Jetzt irrten die Gedanken wieder quälend durch den Köpf, Ruhe nein, auch . des Bruders Gutthat gab ihm keine Ruhe. Die Sorge . weKen der Wechsel war gehoben'. aber im Herzen . blieb der Stachel. Mathildens Bild gaukelte vor den aufgeregten Sinnen, sie verachtete ihn, ihr kalter Ton war noch in seinem Ohr. So wälzte er. sich ruhelos und das Fieber erhöhte sich wieder. . An diesem Abend, sprach , sich der Arzt sehr besorgt aus. Es tritt in solchen Fällen Herzlähmung, ein," sagte er, bei dem Patienten wirken öfsenbar seelische Konflikte mit, wenn da alle Mittel, die.' Ruhe , bringen sollen, fehlschlagen " er zuckte mit- den Achseln und war sehr befriedigt, zu erfahren, daß der nächste Anverwandte, der Herr Oheim, benachrichtigt wörden sei. Hans, von Trott brachte Mathilde die, Nachricht. . Ein Ausdruck verzweifelter. Entschlossenheit lag auf ihrem Gesicht, das in diesen wenigen Tagen schmal geworden war. Ihre großen Augen mit den dunklen Schatten darunter leuchteten. Ich muß zu ihm." sagte sie, ich habe. dies, verschuldet, mein Gewissen läßt mir keine Ruhe. Ich muß versuchen. ob mein Anblick, meine,Nähe " sie wandte sich ab. Sie wissen, wie es steht," setzte sie abbrechend hinzu, helfen Sie mir, führen Sie mich als eine nahe Verwandte ein, eine Pflege rin, die bei ihm wachen irnll in dieser Nacht, und bleiben Sie mir Für Seite. Ich werde einen dichten Schleier nehmen, und eS darf ja außer Ihnen, dem Arzt und Krankenwärter niemand zu ihm, also der Krankenwärter bin ich cheut Nacht." Hans schwieg eine Weile und dachte nach. Wenn die Liebe eine solche Macht war, so glückte der Versuch vielleicht. Gut, sö kommen Sie." ' Mr. White hatte vom Arzt die Erlaubmß sreien'Zutritts'u dem Kranken; Comtesse zur. Lippe, die eng befreundete - oder dem jungen Offizier verwandte Dame, welche täglich nach seinem Befinden fragen ließ. Blumen und Stärkungsmittel sandte, kam wohl heute Abend bei der schweren Lage der Dinge selbst nach dem Kranken zu sehen., so nahm man. an, als Mr. White eine schwarz gekleidete, tief derschleierte Dame 'am Arm führte. Der Arzt war schon dagewesen und eben fortgegangen... , Man-machte kein Schwierigleiten, die beiden einzulassen, dkr'Wärter'wußteum die-Verhal-tungZmcchgln.füieacht.. Alblrt lag im Seherschrümmer. der Pul5 t6ar sehr"Ö2it. Hans von Trott entfernte den Vur scben auö dem Lemack.
. Mathilde legte uf und Schleier ab, ihr war es. als ob sie ersticken folle. Beim Anblick der Fieberrosen auf den hohl gewordenen Wangen bebte ihr Herz. Seine Züge hatten etwas Kindliches, das alteGefühl für den Jugendgeliebten erwachte in seiner vollen Stärke. Sie nahm eine seiner heißen Hände in die ihren, sie beugte sich über ihn und küßte seine Stirn. Er erwachte unter derBerührung ihrer Lippen und öffnete die Augen weit. Ihre Erschci-
nung mochte wohl IN seine Traume passen, er erschrak nicht, er lächelte. Dann schloß er wieder die Lider und schlief weiter, feineHand von der ihren umschlossen. Sie blieb regungslos an seinem Lager, ihr Haupt nahe neben dem seinen, und horchte auf seine Athemzüge. Hin und wieder netzte sie seine trockenen Lippen Kitt dem kühlenden Getränk, das bereit stand, sie stützte seinen Kopf, und er trank begierig. Seine Augen blieben geschlossen, tt regte sich nicht. War es ein magnetischer Strom, der von ihr zu ihm hinüber floß? Die Athemzüge wurden ruhiger, jetzt perlten Schweißtropfen auf feiner Stirn, die sie mit ihrem Tuch trocknete, die Hand zuckte nicht mehr so in der ihren. Hans hatte sich am Fußende der Bettstatt in einen Armstuhl gesetzt und beobachtete mit gespanntem. Interesse die Vorgänge. Es war ein eigen Ding um solch ein liebendes Weib. Dieser hätte er so viel Innigkeit, so viel Zartheit und Geduld nicht zugetraut, sie war nach seinem bisherigen Urtheil eine kühle Natur, welche alle Tiefe und Leidenschaft in ihrer Kunst verausgabte. nicht im Leben. Ihrem ganzen Wesen war auch der stolze, selbstbewußte Künstlertypus aufgeprägt, und in dem Zeichen hatte sie gesiegt. In dieser Stunde war sie verwandelt. Die Künstlerin trat in den Hintergrund, das liebende Weib trat in seine Rechte. Wie zart und lind war ihre Hand, in ihren Augen lag ein fremder Glanz. Sie horchte jetzt angstvoll, sich über ihn beugend, an seinem Munde, ihre Hand lag auf seinem Herzen, es schlug noch sein Athem wär so leise geworden, sein Puls so schwach. . Es war todtenstill in dem kahlen Krankenzimmer, wo nur die nothwendigsten Bequemlichkeiten vorHanden waren, die Schwarzwälderuhr tickte und holte, wenn die Stunde abgelaufen war, zum Schlage aus. der Holzwurm bohrte in dem wurmstichigen Schrank. Hans, ehrlich müde von des Tages Anforderungen, nickte in seinem Armstubl ein. sie saß mit starren Augen wach und horchte diese Nacht entschied, daö sagte sie sich würde er leben? lgortsetzung folgt.) .,. ileljmodcn. Wie London den Weltmarkt für den Pelzhandel beherrscht, so gibt diese Stadt auch im Großen und Ganzen den Ton für die Pelzmoden an. wenigstens für die Art der Felle, die jeweilig als die bevorzugtesten gelten. Chinchilla, russischer und amerikanischer Zobel. Nerz. Baum- und Steinmarder, Hermelin, Vreitschwanz, Karakal und Seal sind zur Zeit die modernsten und beliebtesten Pelzarten. Man verarbeitet diese Pelze zu langen, stolaartigen Colliers, zu denen oft fünf, sechs und mehr der kleinen Felle so aneinander gefügt werden, daß sich immer ein Fell mit einem naturalisirien Kopf und ein paar kleinen Pfötchen über den Rand eines andern Felles legt. Im Nacken befindet sich, entsprechend der modernen Kleider- und Mäntelgarnitur, eine Fülle kleiner, loser Schwänzchen, die von einem Thierköpf gehalten werden. In gleicher Weise sind die unteren Enden deö CollierS abgeschlossen. Recht hübsch und jugendlich sind Hermelin-Colliers mit einem etwa 20 Zoll langen Ende, daZ ca. 12 Zoll hoch dicht mit den zierlichen Schwänzchen des Thieres besetzt ist und am Halse durch Ueberlegen des zweiten, in einen Kopf auslaufenden Ende? geschlossen wird. Die neuen Muffen sind ca. 10 bis 12 Zoll groß. Die übertrieben großen, wie sie in Paris und auch vereinzelt bei uns auftauchen, baben nur fehr geringen Anklang gefunden, was bei ihrer Unförmigkeit jia auch leicht - begreiflich ist. Für Straßengänge und die Promenade werden ' Breitschwanz, Karakel, Seal. Chinchilla und Hermelin bevorzugt. Die beiden letztgenannten , hellen, sehr eleganten Pelzarten können selbstverständlich nur von jüngerenDamen getragen werden. . . Die Capes werden häufig mit Stolaenden und diese immer mit Schwänzchen geziert. Große, doch nicht über triebene Sturm- und Mediciskragen
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schließen die Capes ab, denen sehr oft zur Erhöhung der Eleganz noch mit Stickerei verzierte Passen angefügt werden; die Stickereien sind auf Leder, Sammet u. f. w. mit .Seide, Perlen und Metallfäden ausgeführt. Zu den Capes. Jäckchen. Kragen. Colliers u. f. w. hat man Pelzhüte und -Mützen, die mit Federstutzen, siebenden Sammetschleifen, Reiheraigretten u. dergl. geziert werden. Schwere Sammet- und Tuchkleider werden vorzugsweise am Rande gern mit Pelz besetzt. Alle die verschiedenen zuvor erwähnten Pelzarten" eignen sich vortrefflich dazu. Daß auch weiter die nordamerikanischen Schwarz-, Silberund Blaufüchse ihren Balg in den Dienst der Schönheit und Eleganz stellen müssen.wollen wir nicht unerwähnt lassen. Diese Felle dienen namentlich zu eleganten Abendmäntesn. großen Kragen u. dergl.
Für Sorties werden zur Zeit fast allein die weißen Pelze verwendet, und zwar für elegantere Angora und Hermelin, für einfachere Schwanpelz. Um Abwechslung zu schaffen, garnirt man die eleganten Sorties auch mit breiten Straußfeder- und Maraburüschen, ja selbst mit solchen aus Phantasiefedern. Die billigen Pelze, wie Bisam und Kaninchen, werden inBearbeitung und Färbung den theuren und kostbaren so geschickt nachgemacht, daß man sie von den edlen Sorten kaum unterscheiden kann. Und doch bleiben es immer nur Imitationen, die sich zu den edlen Pelzarten verhalten, wie werthlose Rheinkiesel zu den echten Diamanten. Ein Pelzcape und Hut für ältere Damen ist in der erstenAbbildung dargestellt. Aeußerst elegant wirkt dieses mit hellgrauem Damast unterfütterte Cape von echtem Seal. Demselben liegt ein gleichfalls mit Damastfutter versehener, Zacken bildender Kragen von Chinchilla auf, dem sich vorn und hinten. sowie auf den Achseln gleiche, breite Patten anschließen. Mit hellem Pelz ist auch der Sturmkragen innen bekleidetV Das Hütchen aus Seal mit kleiner, aufgeschlagener Krempe ist vorn mit einer Schleife von Chineband garnirt, das auch zum Bindeband verwendet ist. Hinter der Schleife befindu: sich zwei schwarze Federaigrettes, zwischen denen sich ein Tuff weißer Paradiesvogelfedern erhebt. Das hübsche Kleid aus hellgrauem Tuchstoff (Figur 2) ist in Prinzeßform gearbeitet und vorn an der linkenSeite am Taillenabschluß unter einer vollen Bandschleife in einige Falten geordnet. Vom Taillenabschluß abwärts öffnen sich die Tuchtheile über einem oben schmalen, unten breiten Einsatz- von braunem Sammet. Dieser ist mit schmalen Pelzstreifcn begrenzt, die sich auch um den untern Rand fortsetzen. Dem Kleide, liegt ein großer, bogig ausgeschnittener, mit Pelz umrandeter Sammetkragen auf, dem sich ein ebenso verzierter Mediciskragen anschließt. Die Aermel sind oben mit Zn der Mitte zusammengerafften Puffen, unten mit abgerundeten, mit Pelz begrenzten Sammetaufschlägen verziert. Figur 3 veranschaulicht einen reichen Vesuchsanzug mit Pelzkragen. Unsere Vorlaqe-Toilette ist aus dunkelgrünem Wollstoff, die Besatztheile sind resedagrün, die Stickerei von der Kleidfarbe. Der Rock, mit Resedagrüner Seide bis Kniehöhe hinauf abaefüXert, hat Fard Weite, ihm werden die drei selbststän dig hergestellten, mit Gaze unterfütterten Besatztheile aufgesetzt. Sie haben jeder unten 7$, oben 2 Zoll Breite (ohne Einschlag zu rechnen), und sitzen unten in 12 Zoll Entfernung von emder. Die drei Spangen des Leibchens hat man mit Seide zu unterlegen, da auch die Kehrseite etwas sichtbar wird. Sie nehmen oben ihren Anfang an einem runden Koller, der genau dieForm hat, die der innere Theil des Pelzkragens zeichnet und ebenfalls von dem hellen Stoff mit Stickerei hergestellt ist. Gürtel und Aermelaufschläge wieder holen die Stickerei. Die Taillenbekleidüng vom Kleidstosf ist vorn etwas blusig gehalten, hinten glatt. Für die kleidsame Toilette in Figur 4 sind als Besah zn dem hellen, graugrünen Tuch schmale Zohelstreifen v wendet, die den öjock umranden und Fehlt 7ue5 Lebenskraft in irgend einem Theil eures Systems, oder ist euer Rervensystem zerrüttet durch unweise Lebensart oder irgend welch Ursache? . Theilt mir eure ffebler mit und ich will euch gerne schreiben Wal mir am Weiften half, da ich auch Hilfe nothwendig batte. Ferner sende ich auch ftei da Recept eines einfachen 5auSmittelS, daS mich rettete. ' ' Verschiebt nicht auf Morgen vaS ihr heute thun sollt. Schreibt unter veischlub einer Vrieftnarte für SZack,Antort an Tbomal 0ä U. O. Tel, s,:ter.a es Kch.
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H. C. POMEROY, gegenüber der sp kv Ai i&f m wi M ÄJ frt .. ( ''tii&im , Wf'wr W vorn, zu beiden Seiten emporsteigend. Patten imitiren. An dem kleinen Bolerojäckchen, das einen aus dunkler Seide gebildeten, mit schwarzen Perlen Lberieselten Blusentheil umschließt, wiederholt sich die Pelzgarnitur, nur sind die Patten hier durch Einschnitte wirklich ausgeführt. Der Blusentheil wird von einem breiten, die Taille umschließenden Seidengürtel zusammengehalten. Auch die Aermel enden am Handgelenk in Patten und haben oben mit Pelz besetzte und in Patten endende Epauletten. Kleine, mit Pelz verzierte Patten fallen auch seitlich über ven Stehkragen. Das dazu gehörige Hütchen aus Filz ist mit Bandschleifen und Federn garnirt.. Aeußerst chic wirkt das Eostüm aus Tuch, das auf dem fußfreien, mäßig weiten Rock, an der linken Seite einen Einsatz imitirend. mit schmalen Persianerstreifen garnirt ist, die sich am unteren Rande fortsetzen. Gleiche Streifen zieren die Taille am vordem und untern Rand, sowie auf dem Tütenfalten bildenden Schoß. Die Paletottaille ist mit einem Sturmkragen, sowie mit einem kragenartigen Garniturtheil und Aermelaufschlägen von Persianer ausgestattet und vorn, den Schluß imitirend. mit kleinen Schlingen versehen. Barett und Muff von gleichem Pelz vervollständigen den flotte'i Anzuc Tle klugen Elfter::. Ja, meine Herren so meinte mein Freund, der Oberförster Wahrmund, mit der Elster ist das eine heikle Sa ehe. Die Biester sind zu schlau. Sehen Sie. da bei meiner Oberförsterei ist ein dichter Busch, in dem die Sing vögel gern nisten. In einem Frühjahr fand sich auch ein Elsternpaar ei, das richtete so arge Verwüstungen in den Nestern der Sänger an, daß ich beschloß, es wegzuscbießen. Aber wie? Ich machte allerhand Versuche, die Thiere zu überlisten, jedoch vergeblich. Da lese ich eines Tages in einem Buche von Friedrich Köhler etwas vom Zahlensinn der Vögel, besonders derElster, als eines wahren Adam Riese unter den Vögeln: Die Elster könne bis drei zählen! Ein Gedanke durchblitzte mein Gehirn! Wie wär's Wahrmund, wenn du darauf eine List bautest? Schnell rufe ich' mir drei Förster, lasse jeden sein Gewehr nehmen, nehme auch meine Doppelflinte und nun hinaus. Sowie die Elstern uns sehen, verschwinden sie in ihrem Versteck. Aber wir verstecken uns auch. 'Dann lasse ich einen nach dem andern von meinen Förstern in's Freie treten und in dieOberförsterei zurückkehren. Und richtig, es kam so wie ich erwartet hatte. Die klugen, dummen Vögel kamen vor, nachdem ihre Zahlenreihe zu Ende war und ich schoß sie!" Bravo, riefen wir, es lebe die Wissenschaft Und un ser Herr Oberförster! Der schmunzelte einestheils, anderntheils war er unzufrieden, weil er meinte, daß unser Beifall nur ironisch sei. Er wurde eifrig! Ja. meine Herren, die Sache mit dem Zahlensinn scheint Ihnen wunderbar, aber sie ist richtig. Nachdem wir die alten Elstern geschossen hatten, machten wir uns daran, ihr Nest zu suchen. Wir fanden es auch mit zwei Jungen. Sie waren ziemlich flügge und ich nahm sie mit nach Hause, um sie auszuziehen. Eine habe ich großgezogen, di? andere ist eingegangen. Jene hat uns mit ihrer Zählkunst viel Spaß gemacht, aber weiter als bis drei zu zählen, hat sie nicht gelernt, trotz der vielen Versuche, die wir machten. Das Thier lebte mit meinen drei Aeltesten ganz kameradschaftlich. Das können sie sich denken, meine Herren; sie konnte eben die drei behalten ohne Schwierigkeit. Als aber unser vierterJunge geboren war. da kam das Unglück. Kaum hatte sie einmal alle Vier zusammengesehen, da starrte sie den Jüngsten an, wandte kein Auge von ihm, ja setzte sich ganz ängstlich auf ihre Stange am Fenster. Was soll ich noch weiter sagen sie wurde tiefsinnig, enthielt sich des Fressens und starb. Die Vier war ihr zu schwer." m Erklärlich. Herr (im Bade)! Herr Doctor scheinen nur mit dem rechten Arme zu turnen, dessen Muskulatur ja ganz außerordentlich entwickelt ist?- Redakteur: Das nicht, aber ich werfe damit die Manufcripte in den Papierkorb!Der trauernde Witt wer.: .Seit meine Frau todt ist, habe ich rein gar -keine Freude mehr!" Ich. denke. Ihr vertrugt Euch so schlecht!" Eben, . deshalb habe ich mich ja auch das ganze Jahr auf' den Sommer gefreut, wo ich sie. für vier Wochen zu ihren Eltern schickte!"
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