Indiana Tribüne, Volume 20, Number 102, Indianapolis, Marion County, 29 December 1896 — Page 2

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Zndiana Tribüne

Erscheint Täglich und Somttagö. Die tägliche .Tribüne kostet durch UnXxlzn j Centi per Woche, die eonntagS.Trbüe'? Set per Woche. Leide ,usacnn IS Cent es Cent per ,at. Per Poft auberhali l tdt zngefchiSt l oraulbethlu?g I pei ya,r. Csrui 18 Qüd Vlavama Straße. Indianapolis, Ind., Dezember '96 Verpöute Brandbriefe." Glücklich, wer noch niemals einen so genannten schwarzen Brief erhalten fial Aber Diejenigen, welche bishe, solche zu befürchten hatten, können sich jet gleichfalls glücklich preisen, denn W Aera dieser Briefe, welche im Osten unseres Landes eine größere Rolle, als im Westen spielten, ist vorbei, sie ist amtlich für beendet erklärt, mag auch mancher Gläubiger fauler Schuldner Thränen darüber vergießen. Ein klei ner Nachruf aber scheint am Platze zu sein. Wem noch keine schwarzen Briefe zu Gesicht gekommen sind, der möge nicht etwa vermuthen, daß sie von irgend einer geheimen Schuldner-Vehme auZgesandt wurden; sie tragen gar nichts Geheimnißvolles an sich, sondern sind nur z u öffentlich: und gerade darin liegt ihr unheimlicher Charakter für den Adressaten. Ihren Namen haben sie einfach davon erhalten, daß sie in einem pechkohlschwarzenCouvert stecken, über welches quer mit weißer Tinte eine Adresse geschrieben ist. Natürlich mußten solche Briefe auffallen. Anfangs erregten sie eine lebhafte Neugierde, auch bei den Adressaten. Aber mit Entsetzen bemerkten Letztere, daß sie mit einem solchen Brief als faule Schuldner vor aller Welt gebrandmarkt waren und, wenn sie nicht prompt darauf zahlten, noch weitere MißHelligkeiten anderer Art zu erwarren hatten, die ihnen vielleicht noch furchtbar waren. Aber selbst wenn sie dieser letzten schriftlichen Aufforderung nachkamen, blieb der Makel des faulen Schuldners natürlich noch längere Zeit an ihnen haften. Es war dies das reinste moralische Seuchen Placat und erwies sich wirksamer, als allen anderen besonderen Gattungen von Briefen, sp. Brief-Umschlägen für faule Schuldner. Nicht lange zuvor war u. A. auch eine Sorte BriefUmschläge sowie Postkarten mit Schädel und gekreuzten Knochen für diesen Zweck aufgekommen. Auch die schreckten genug ab und erfreuten sich daher in gewissen Kreisen großer Beliebtheit, bis der Congreß es zu einer GesetzWidrigkeit machte, Postkarten und Couverte mit gruseligen Popanzen darauf zu versenden. Der Schädel und Kreuz-Unternch-mer versuchte es noch mit verschiedenen änderen phantastischen Aeußerlichkeiten; aber auch diese fanden keine ofsicielle Gnade! Und jetzt hat unsere Bundesregierung auch die schwarzen Briefe", den Hoffnungsanker gar mancher Gläubiger, in Acht und Bann gethan. Sie hat entschieden, daß ein solcher Brief ein öffentlicher Schimpf sei, und die -Benutzung der Post zum Anthun dieses Schimpfes nicht länger geduldet werden dürfe. Dementsprechend sind die Yostbehörden allenthalben in unserem Lande von der Bundeshauptstadt aus instruirt worden. Jedem, der noch versuchen sollte, die Post in solcher und ähnlicher Weise als Schulden-Eintrei-bungö-Agentur zu benutzen, erwartet eine empfindliche Strafe, und er darf nicht mehr auf Beförderung irgendwelcher schwarzfarbenen oder anstößig marlirten" Briefe und Karten rechnen. Dies kommt eigentlich einem Zwang, sich nur ganz bestimmter Couverte u. f. w. zu bedienen, ziemlich nahe; doch darüber mögen sich die Inlisten streiten. Das Todtenglöcklein für die schwarzen Briefe wurde von Richter John L. Thomas, dem Hilfs-Generalanwalt für das Postamts-Departement, geläutet. welcher jüngst bestimmten Befehl gab, alle solche Postsachen von der Be--förderung auszuschließen und ihreBersendung als Vergehen zu behandeln. Er stützte sich dabei, ohne ein neues Congreß-Gesetz darüber abzuwarten, auf eine diesbezügliche Entscheidung eines Bundesdistriktsrichters, und schwerlich wird der Standpunkt, welchen er einnimmt, in der höchsten gerichtlichen Instanz angefochten werden. Was für schwarze Umschläge gilt, das trifft nach diesem Standpunkt ebenso gut auf alle anderen Umschläge von auffallender und sofort die Absicht erkennen lassender Farbe zu. Man darf Zetzt nur gespannt sein, ob die Schul-dcn-Eintreiber don Profession mit ihrem schriftlichen Latein ganz zu Ende sind, oder ob sie nicht bald wieder eine neue und wirksame Methode für diesen Zweck ersinnen werden. Leicht wird das nicht sein! Vom Biünensee.Verkehr. Wieder einmal hat die Schifsfahrt auf unseren Großen Binnenseen in aller. Form Saison-Schluß gemacht; obwohl es den ganzen Winter hindurch nicht an kühnen Versuchen fehlen wird, in fast allen Arten Wetter Fahrten zu vollenden, hat doch das allgemeine Handelsgeschäft auf den Seen bis zur nächsten Saison aufgehört. ' t Ohne Zweifel ist die verflossene Sa:son dieser Schifffahrt im Allgemeinen profitabel gewesen. Darauf deuten schon die riesigen Capital-Anlagen, welche für die Erbauung von Fahrzeugen gemacht worden sind. Die während wenigen Wochen veröffentlichien diesbezüglichen Contracte bedeuten das Erscheinen einer Flotte der größten Schiffe, welche jemals auf den Binnenseen gefahren sind. Dementsprechend ist auch die Thätigkeit in den mnsten Schiffsbauhöfen an den Seen entlang. Man berechnet, daß die durchschnittlichen Profite der Schiffsbesitzer für diese Saison sich auf 7 bis 12 Procent Hr Anlage beliefen. (Die Eigen-

thums-Abnutzung allerdings nicht m!t in Betracht gezogen.) Das ist in flauen Leiten gewiß sehr viel! Diese Berechnung kommt freilich von den Schiffsbesitzern selbst; denn von ihnen hört man selbst in den besten und einträg-

lichsten Zeiten nur Klagen über erluste u. s. w. Soweit viele, kleinere Besitzer in Betracht kommen, mögen diese Klagen auch begründet sein. Der Mitbewerb der großen Schiffe, welche Getreide. Kohlen und Erz zu einem viel nicdrigeren Preis, als die kleinen Boote, noch profitabel befördern können, hat zu einer entsprechenden Herabsetzung in den Binnensee-Frachtraten geführt, und auch auf diesem Gebiet scheinen, bei steigendem Gesammtprofit, doch immer mehr die Größeren das Geschäft an sich zu reißen. In den letzten zwei oder drei Jahren zeigt das ganze System des BinnenseeSchiffsbaues eine ausgesprochene Richtung zum Bau von Booten der größtmöglichen Capacität. Die bedeutendsten neuen Schiffe dieser Art sind 400 Fuß lang und haben 6000 Tonnen Gehalt.' Dergleichen wäre vor wenigen Jahren noch für Oceanschiffe, abgesehen vom Great Eastern," etwas Auffallendes gewesen! Mongolische Zukunfts-Wähler. Noch vor wenigen Jahren schreibt man aus San Francisco würde hier, ebenso wie noch meistens ander wärts in unserem Lande, das vereinzelte Klappern eines Paares trippelnder chinesischer Säuglings - Füßchen auch in ausschließlich von Chinesen bewohnten Gäßchen ein Ereigniß gew?sen sein, das ziemliches Aufsehen erregt hätte. Heutzutage aber klappert es hier im chinesischen Stadtviertel sozusagen von Legionen solcher Füßchen; eine schlitzäugige Kinder - A r m k e ist erstanden, an die sich allerhand Fragen für die Zukunft knüpfen lassen. Schon vor zwei Jahren wies der San Fran ciscoer Schul - Census 1500 chinesische Kinder schulpflichtisen Alters aU lein auf; gegenwärtig gibt es in Chtnatown" reichlich 2000 eingeborene chinesische Söhne und Töchter, in deren Adern rein chinesisches Blut fließt und welche natur- und gesetzmäßige Erben amerikanischen Bürgerthums, geborene Vankees", sind. Mit Bestimmtheit ist zu erwarten, daß diese, noch immer mehr zunehmende Armee mandel'äugiger geborener Amerikaner dereinst auch an den timmkasten marschiren wird, gleichviel, aus welchem Grunde. Und daß schon einige Tausende amerikanischer Chinesenstimmen unter Umständen den ausschlaggebenden Einfluß bei den Wahlen üben könnten, das ist bei einem so knappen Stimmen - Unterschied, wie er sich oft bei den Wahlen ergibt und u. A. auch bei der jüngsten Nationalwähl in Californien zu Tage getreten ist, ohne Weiteres klar. Mit dieser interessanten Seite der Chinesenfrage scheint man sich noch wenig den Kopf zerbrochen zu haben. Was von San Francisco gilt, das gilt auch von Sacramento, Stockton, Los Angeles, San Jose und einer Menge anderer californischer Gemeinwesen! Im Jahre 1920 oder etwas früher dürften, auch wenn gar kein Chinesen - Zuzug mehr stattfindet, nicht weniger als 4000 eingeborene chinesische Stlmmgeher (vielleicht auch noch Stimmgeberinnen) im Feldk der kalifornischen Politik stehen, Unter Umständen könnte das mehr als genügend sein, den Auögang einer amerikanischen Präsidentenwahl zu bestimmen. Denn es wäre ja sehr wohl denkbar, daß auch einmal Californien der ausschlaggebende Staat dabei würde. Und auch abgesehen davon, könnte sich der politische Einfluß dieses Elementes auf allerlei Weise fühlbar machen. Es ist kaum irgend eine Möglichkeit ersichtlich, dieser Eventualität zu ent gehen. Was könnte sich nicht Alles daraus entwickeln! Der Leser mag sich dieses Bild selber nach Belieben weiter ausmalen. Man weiß auch, daß die Bande der Familien - Anhänglichkeit bei den Chinesen sehr stark sind, und das Haupt der Familie alle Anderen leitet, die ihm unbedingt gehorchen. Das ist also ein geradezu idealer Zustand für die Handlanger eines politischen Bosses. Dazu käme noch de? gewaltige Einfluß, welchen die betagten Chinesen, die ziegenbärtigen Patrlarchen, schon an und für sich auf ihre Rassegenossen ausüben; ohne selber eine Stimme zu haben, können sie im Stande sein, die ganze chinesische Stimmenabgabe oder doch den größten Theil zu controlliren und der einen oder anderen Seite zuzuwenden. Ein solcher Chinesen - Patriarch mag noch einen Tammany - Hall - Boß übertrumpfen. Das sind ja ganz reizende Aussichten, hoffentlich werden in den nächsten 20 Jahren diese Chinesisch - Amerikaner wenigstens mit nie dagewesenem Erfolge m der westlichen aufgeklärten Cultur erzogen. Das Umsichgreifen der Diphtheritis hat in Columbus. Ind.. Schließen der Schulen nothwendig gemacht. Die Verbreitung der schreckli chen Seuche soll auf einen Kuß. der einem erkrankten Kinde gegeben wurde, zurückzuführen sein. An jedem Wochentage zwischen 12 und 1 Uhr finden sich in dem obersten Stockwerke des Hauses No. 26 Broadway in New Fort an 20 Herren, deren Gesammtvermögen sich auf Z350.000.000 beläuft, beim Luncheon zusammen. Es sind dies die Magnaten der Standard Oil Company. 52ZuchthäuSlerund über 17.000 Gefängnisse ander Art, deren Erbauung einen Kostenaufwand von mehr als $500,000,000 verursacht hat. gibt es in den Verein. Staaten. Nach den letzten statistischen Ausweisen defanden sich in allenStrafanstalten über 900.000 Sträflinge und im ganzen Lande wurden pro Jahr $100,000,000 kür Gefänaniniwecke ausaeaeben. ,

DaS Ci döl jetzt und später.

Schon feit das Petroleum in allgemeineren Gebrauch gekommen ist, also in den letzten 30 Jahren oder etwas darüber, hat sich eine ganz erstaunliche Nachfrage nach demselben nicht nur für Beleuchtunas-, sondern auch für viele andere Zwecke, fühlbar gemacht. Dabei hat sich bis vor wenigen Jahren der Ertrag der Erdöl-Quellen unseres Landes wunderbar r.asch und beinahe ununterbrochen gesteigert. Während 1860 in den Ver. Staaten nur eine halbe Million Fässer gefördert wurden (auf ein Faß .kommen 42 Gallonen), betrug schon im Jahre darauf die Produktion über 2 Millionen Fässer, und beständig ist sie dann aufwärts gegangen bis zum Jahre 1882, in welchem sie ein wenig über 3O Millionen Fässer erreichte! Dann gab es kurze Zeit einen Rückgang, aber im Jahre 1890 stieg die Produktion in unserem Lande auf 45 Millionen und 1891 auf 54 Millionen Fässer. Seit dieser Zeit haben wir einen Stillstand zu verzeichnen. In manchen Gegenden, vor Allem im Staate Pennsylvanien. machte sich eine entschiedene Abnahme der Production geltend, welche indeß durch die Eröffnung neuer Oelfelder in Ohio. Jndiana, Ca lifornien und dem vielversprechenden Wyoming nahezu ausgeglichen wurde, so daß im vorigen Jahre die gesummte Oelförderung in den Ver. Staaten immerhin 53 Millionen Fässer betrug. Es ist interessant, einen flüchtigen Vergleich mit anderen Petroleumländern der Welt anzustellen. D? ErdölErtrag in Rußland, welches der nächstgroße Petroleum - Verkäufer nach uns und daher unser Haupt - Mitbewerber auf den amerikanischen Märkten ist, belief sich im vorigen Jahre auf 38 Millionen Fässer gleicher Größe. Al lem Anscheine nach hat Rußland indeß die Grenze in seiner Entwicklung dieser Industrie nocb keineswegs erreicht und mag noch mit Ueberraschungcn aufwarten. Mehrere andere Länder des mittleren und südlichen Europa gewinnen gleichfälls Erdöls jndeß kaum, genug für örtliche Bedürfnisse, vom Export auf den Weltmarkt gar nicht zu reden. Auf diesem halten bis jetzt die Ver. Staaten und Rußland allein feil. Doch sieht es darnach aus, als ob bald aus dem fernen Orient Mjtbewerher erscheinen würden. Denn w!e gemeldet., beginnen China, Indien, Java und sogar Japan, Erdöl in beträchtlichen Mengen zu pumpen, und weiterhin folgen- auch Sumatra und Borneo. China kauft bereits bedeutend weniger russisches Erdöl, und Japan scheint ebenfalls in naher Zukunft von sich reden zu machen. Damit sind indeß noch nicht alle Hoffnungen für die Erdöl - Versorgung der Welt erschöpft. Wer weiß. was noch aus Südamerika zu erwarten ist? Es ist schon bekannt, daß in Peru bedeutende Petroleumfelder vorhanden sind. Die südamerjkqnische Bevölkerung wird natürlich auch in Zukunft, aller Wahrscheinlichkeit nach, noch lgnge hinter der'noramerikanischen zurückstehen, und es ist alle Aussicht vorhanden, daß Peru sich mit der Zeit veranlaßt sehen wird, unö und Rußland in der Befriedigung deS europäischen Erdöl - Bedürfnisses behilflich zu sein. Bis wir selber aufhören, Erdöl zu exportirenwird eS wahrscheinlich noch lange dauern, und noch länger, bis wir solches i m portiren müssen. Untz ehe eS zu. Letzterem kommt, dürsten wir noch guten Rückhalt an unseren südamerikanischen Nachbarn haben, zu denen viejleicht bis dahin unsere geschäftlichen Beziehungen auch viel innigere geworden sind. Wie am Niagara Ungefähr mit Beginn des neuen Jahres wird die Gesellschaft, welche in in so großartig angelegter Weise die Kraft des NiagarS-Wassersalles aus weite Ferne ausnutzt oder noch yusnutzen will, einen Mitbewerberin den Lächine. - Stromschnellen des St. Lawrenceflusses, oberhalb Montreal haben. Denn um die)e Zelt werden die dortigen Kraftverthellungs - Einrichtungen vollendet sein.' Auch dieses Werk ist ein sehr bemerkenswerthes und bot ganz besondere technische Schwierigkeiten, einmal wegen das topographischen Charakters, und sodann, weil der hohe Kälte-Grad, welcher hier im Winter herrscht, c nothwendig machte, besondere Vorkehrungen zu schaffen, um den regelmäßigen Betrieh des Systems gegen das Treibeis zu schützen. 60 Turbinen werden im Ganzen 12.000 Pferdekräfte das ganze Jahr hindurch entwickeln. In drei KrafterzeugungsHäusern befinden sich die electrische Avvarate. Man recknet natürlich zunächst darauf, die erzeugte Betriebskrafte nach der Stadt Montral zu Uu ten und dort zu verwenden; doch mag mit der Zeit noch viel mehr daraus werden. Die Gesellschaft, welche dieses Werk in's Leben gerufen hat, beabsichtigt auch, um dasselbe herum ein hochmodernes Musterstädtchen anzulegen, von welchem aus eine electrische Bahn nach Montreal gehen wird. $a Voronescher Ve. ztrkSgericht verurtheilte die Bauern Besmilzeff und Mangjeff zu Ze achtjähriger Zwangsarbeit, weil sie einen zwölfjährigen Knaben Namens Lawienkoff erdrosselten, dann den Leib aufschnitten und die Eingewnde herausnahmen, um aus dem in denselben befindlichen Fette Diebslichter zu gießen, die nach ihrer Meinung Tiebe unsichtbar machen sollen(!). Um 7,000.000 S t ü ck hat, den Schätzungen von Sachverständigen zufolge, in diesem Jahre der Cigarrenconsum in den Vereinigten Staaten abgenommen. Diese gewaltige,-:. Ab-. nähme wird auf den. immer aöcjta&i ner werdenden Gebrauch des Fahrra des Lurückseführt.

, - j . , Vluslanb'Ehronik des JahreS 180G. t Januar. . 1. Dr. Jameson von der britischen Süd Äfrica Co. fällt mit 700 Mann in das Ge dikt der Transvaal Republik ein. Tit Eindringlinge von den BoerS geschlagen. 3. Kriegsörobungen in England gegeu Deutschland. . ö. Ter Premierminister der Capcolonie, Cecil oodes. dankt ab. 8. Erdbeben im halkal Diftrict, Per fen; ca. 100 Todte. 14. Die französische Deputirtenkammer tritt zusammen, Henri Britson als Prftji dent Miedergewählt. 15. Oeffnung des preußischen Landtages. T Satthalter von Böhmen, Graf v. Thun und Hohenftein. legt sein Amt nieder. 16. Ter Aschantikönig Prempeh unter wirst sich den Engländern. 17. Abberufung des General CapitänZ Eamzos, eneral Weyler wird sein Nach folger. Ende des großen Schissbauerftreik am Clyde. 19. Theaterbrand in Jekaterinoslaw, über 50 Todte. 21. Großtuer in der Geschützgießerei in Ct. Tenis, 1,000,000 Francs Schaden. 22. Madagaskar wird französische Be sitzung. Tie Kunde von einem russisch türkischen Trutz- und Cchutzbündnitz erregt Aufsehen. 27. Grubenunglück bei Cardisf, Wales ; 56 Todte. 31. -Besetzung de5 Amava Gebietes, wel cheS von Frankreich beansprucht wird, durch brasilianische Truppen. Formosa dem ausländischen Handel geöffnet. Jluthen und Stürme in OueenSland; $2,500,000 Schaden. Februar. I. Einsturz einer Kirche in Manlevrier,' Frankreich; Todte und 60 Verwundete. 10. Streiks in der Confectionsbranche in verschiedenen Großstädten Teutschlands.' General Eapitän Weyler landet in Ha vana. II. Revolte in Seoul, Corea; der Premier Minister und? andere hohe Beamte massacrirt. Entfernung de Parlaments in London, Friedensbptschaft der Snigin. Cholera in Armenien. 13. Hochfluthen in Queensland ; ein Tamvfer auf dem BriSbane Fluß kentert und 40 Personen kommen um. 14. Nachricht von der Rückkehr deS Po Zarsorschertz Nansen,

riö. ynamuerpionon in ZUZledendorp bei Johannesburg. Südafrika. Republik: an 100 Todte, mehrere hundertBerwundete und ungeheurer materieller Verlust. Feuer während eines Ballfeftes in Santarem, Portugal; 50 Todte. 19. Anerkennung deS EoburgerS Ferdlnand als Fürst von Bulgarien. 20. In Folge schwerer Stürme gehen auf dem Schwarzen Meere 7 Dampfer und 13 Segelschiffe unter ; über 100 Personen kom men UM. 21. Richter Stein zum Präsidenten deS Oranj, , Freistaates gewählt. 23. Revolution in Nicaragua. Brand in Jokinnesburg; $375,000 Schaden. 24. Meuterei von Trunken in Kiang ?)in; das Pulvermagazin in die Luft ge sprengt und über 200 Menschen geiödtet. 25. Auslösung der spanischen Cortez. 27. Große Antisemitensrage bei den Mu nicipalwahlen in Wien. Mar,. -. Anti - amerikanische Demonstrationen in Barcelona und anderen Städten Sva niens. Tie Italiener unter General Ba reit im mit einem Verlust von mehreren kau send Todten vom Negus Menelsk geschla ll'n. 3. Rücktritt deS Ministeriums EriZpi. Neglerunflsfeindliche Kundgebungen in Jta iien. TaS gelbe Fieber wüthet in Rio de Janeiro. 4. Grubenbrand in derKleodhasgrube bei kttiwitz in Schlesien, 10) Todte. Bil düng des Ministeriums Rudini in Rom. ' - 5: Tie Stadt ASperen in Süd Hol land vom Feuer zerstört. g. Weitere anti amerikanische Putsche in Spanien, der Belagerungizuftand in ein zelnen Städten verhängt. Großer Streik der Kohleugräber in den Revieren von Ostrau und Kartvin. Ueberschwemmun gen in den. Rhein-, Neckar- und Saale-Nie erungitn, 11. Belagerungszustand in Honduras. onferenz des öfter. Ministers Goluchowski mit dem Reichskanzler Hohenlohe in Berlin. . 12. Amnestie für sicilianische Sociali sten. Revolte auf Hayti. Rücktritt des Präsidenten Earo von Eolombia, General Ealderon sein Nachfolger. 15. Rtvolutionäre Demonstrationen in Wien. Erplosion auf dem Tampfer .Matadi bei Boma in Eongo - Freiftaate. 25 Todte. Eine britische Erpedition gegen die Mahdiften geplant. 16. In der russischen Provinz Orel er frieren 130 Personen. 17. Tie Tevutirtenkammer in Rom be lvilllgt 140 Will. Lire zur Fortsetzung des Krieges 'ist Afrika. ?0. Ter Mahds alif Abdullah! erklart den heiligen Kr.ieg gegen Egypten. Tag Venezuelanische Kriegsschiff .Mariscal de Alzacuche bet Marganta verbrannt, 8 Todte. . 2t. Unruhen auf Korea. ,26. Abschluß eines Schutz- und Trutz. bündnisseS zwischen dem Oranfe Freistaat und der südafr. Republik. . 27. Aufruhr der Eingeborenen in Mata bele Land ; viele Weiße erschlagen. 30. Arbeiterunruhen in Prag. 31. General TiresiaS Simon zum Prqsiz denten von Hayti erwählt. April. 4. Tie schwarze Pest in Yokohama. Nie derlage der Terwische bei Arial. . 5. , Feuersdrunft in Manila; 4000 Häu ler zerstört. 6. Eröffnung der olympischen Spiele iu Athen. Social demokratische Parteitage in Tresden und Prag. 9. Cholera in Alerandria. 10. Duell zwischen dem früheren Ceremonienmeifter Rittmeister z. d. v. Kotze und dem Ceremonienmeifter ffrkrn. v. Cchrader auf dem Ravensberg bei Potsdam; 'letzterer wird verwundet und stirbt. -11. Zusammenkunft. des KaisersWilhelu, und des Königs OumbeN in Venedig. ' 13. Regierungssiege bei der Wahl der fpflniichen ortes. , 14. Kaiserzusammenkunft in Wien. i$, Niederlage der Abessinier bef Pdi, rar. tC . .ilf.li I i 49. if( l!tiiriil 4.x. uigir zum vxun Un Male zum Bürgermeister von Wien er? wählt, . 49. Aufstand der Eingeborenen bei Aruwlmi im Congoftaate; eine AnzahlAgen ten des letztem ermordet. ; 20. Vermählung des Erb Prin,enErn v. Hohenlohe Langenburg.mil der Prinzes, nn Aieranona von tzacyjen , (ZodurgGotha in Coburg. 21. MinifterkrisiS in Frankreich. i 22. Zusammenstöße zwischenChriften und Türken auf der Insel Kreta;' ein halbes m v a MY1 .. - i W a . W yunveri 'Mengen geioorei voer verwun det. ' 27. Rücktritt deS Antisemiten Tr. Lueg in Wien, auf Wunsch des Kaisers. 28. Bildung. deS EadinetS Meline in VariS. Verurtheilung der englischen Frei deuter in Pretoria. Der chinesische Toiri ser Cn Wo- von. dem Tampfer .New, Chwang- bei Woo Sung in den Grund ge, bohrt, 200 Chinesen ertruuktu. Mai. 1. (?r,'.lung der GemerbeauSftetsnng in '.'.? n Maifeier verläuft ohne Zwischen ilie. Ermordung des Schah Nassr-ed-din a Teheran. . 2. Beginn der MiZeniumöfeier in Peft axt Eröffnu5g der AuSfteullnz. - 5. Vermählung des . Prinzen Friedrich b Scyaumdurz . Sippe mit Prinzessin .'uise von Tänemark in Lopenhagen. 6. CchiffSarbelterftreik in Stettins -Jn Zolge compromittirender Enthüllungen legt 'lecil Rhodes sein Amt als Präsident der Sooth Africa Eo." nieder. 8.' Obern Vano ,um DrSkidentea von .Bolivia erwählt. , '-9. Pu:rto Vieso in Ekuador durch ei roreven erporr; viele xodte. 10. ffrltdenLfck in Deutschland.

11. vtußländ nimmt Besitz von streitigem Terrain bei Chifu, 14. Eröffnung der Landesausstellung in Nürnberg. 15. Eholera in Marseille. 16. Großer Dockarbeiter Streik in Rotterdam. Ter Palast deS Emir von Bida durch eine Explosion zerstört; 200 Todte. 18. Freihändlercongreß in Lübeck. 21. Einzug des Zarenpaares zur KrZnung in Moskau. 25. Die Italiener räumen die Provinz Tigre und verzichten auf die Fortsetzung der abessinischen Campagne. Marquis de NoailleS geht als französischer Botschafter nach Berlin. Kämpfe zwischen Christen und Türken w Kanea auf Creta. Jnter nationaler Bergarbeiter - Congreß in Aachen. 26. Zr Nikolaus IL setzt sick in Moskau die Krone auf. Zusammenoruch einer Brücke in Victoria, B. C., ca. 70 Todte. Cholera Riot in Cairo. 30. Ueber 3000 Menschen bei der .Volks speisung in Moskau zertreten und zer drückt. Juni. 2. Freidenker Songreß in Wiesbaden. Ezplosion in den Fontanegruben bei Ro chelle, 25 Todte. Ratificirung der Beh ringmeer Convention in London. 5. Auibruch der Pest in CazoghnaS, Klein Asien. 7. Anarchiftenattentate in Barcelona. Niederlage der Terwische bei Firkeh. 11. Freilassung der Führer der Johan neSburger Reform Verschwörer, John HayS Hammond, Col. Francis Rhodes, G. Farrar und I. N. Leonard. 12. 70 Mann der Bonaventure, Flagg schiff deS englisch . astindischen Geschwaders, 'erliegen dem Sonnenstich. 15. Ter Tampfer Hozui Maru bei Hiroshima in den Grund gebohrt, 178 Todte. 16. Untergang des englischen Passagier Kämpfers .Trummond Caftle an der Küste der Bretagne, 250 Todte. 17. Erdbeben und Fluthwelle im nördli chen Japan, 27,000 Todte und L000 Ver letzte. 19. Revolution in Guatemala. 20. Empörung der Trusen.' Bankerott der Societa Immobilie mit 16 Mill. Lire Deficit in Rom. 21. 40,000 Fabrikarbeiter in St. Pe terSburg am Streik. 23. Wahlsieg der Liberalen in Canada. Straßenkampfe in Wan, Armenien; 400 Todte. 27. Rücktritt des preußischen Handels minister Frhrn. v. Berlepscb. Unterftaats secretär Brefeld sein Nachfolger. 30. Ter Passagierdampfer .Rahmanich scheitert bei Euakin, 60 Todte. Juli. 1. TaS .Bürgerliche Gesetzbuch im Reichstage angenommen, 5. Antisemitenskandal im niederöfterrelrhifchen Landtag. 8. Tie Fabrikstadt Kobrhn in Rußland von Feuer zerstört. 9. Unfall aus der Camava Bahn in Rußland, 40 Todte und Verwundete. 10. Annahme der .Teceased Wife'S Elfter Bill im ensl. Oberhause in dritter Lesung. 12. Schwere Hagelftürme am Rhein und an der Mosel, großer Schaden. 13. Jahresconvent der englischen Bime talliften Liga in London. Präsident Porficia Diaz von Mexico wiedergewählt. 14. .BlindeS Revolverattentat auf den Präsidenten Faure in PariZ. Reconftruc tion deS italienschen CabinetS unter Ru dini. '13. Untergang deS britischen SchiffeS .Curfew mit Mann und Maus im Rothen Meere. 22. Vermählung der britischen Prinzessin Maud und dem dänischen Prinzen Karl. 23. Cocialiften - Eongreß in Lille. Un

tergang deS deutschen Kanonenbootes Iltis am Vorgebirge Chan Tung, 75 Todte. .. 24. Frederic Errazuriz zum Präsidenten von Chile erwählt. 26. Entdeckung, einer revolutionären Be wegung in Warschau, viele Verhaftungen. 27. Vierter internationaler Socialisten congreß in London. 28. Verurteilung der Transvaal - Rai der? Dr. Jameson und Genossen in Lon don. 30. DaS Kriegsschiff .Roma wird im Hafen don Eivitavecchia vom Blitz getroffen und versinkt. 31. Fünftes deutsches Cängerfest in Stuttgart. August. 4. Dritter internationaler Psychologen eongreß in München. 40 Bergleute in der Bryncook Kohlengrube, England, verschüttet. 9. Totale Connenfinfterniß im nördli chen Asien und Europa. 10. Annahme der irischen Landbill im Oierhause. Groß: Ueberschwemmungen an der Moskitoküfte. 11. MohamedamermassacreS in China. 12. Ter Polarforscher Tr. Nansen trisst auf der norwegischen Insel Vardoe ein. 13. Hochwasser verursacht in Oesterreich unermeßlichen Schaden. 15. Rücktritt des preußischen KriegSminifterS Bronsart v. Schellendorf ; General Lieutenant v. Goßler wird sein Nachfolger. 17. Kämpfe zwischen Nationalisten und Orangiften in Belfast. 20. Senor Alonso als Präsident von Bolivia proclamirt. Tr. Nansen'S .Fram kommt in Ckjervoe am Nord Eap an. 23. Unterwerfung der aufständischen Matabele. 24. Allgemeiner deutscher Katholikentag in Tortmund. 25. TaS Zarenpaar tritt eine europäische Rundreise an. Ter Tod deS CultanS Hamid bin Thwaln bin Caid von Sansibar, hat das Auftreten deS Usurpator? SeyyidKhalid im Gefolge; sein Palast don den Engländern bombardirt. 26. Armenische Putsche in Konstantins pel: mehrere Tausend Menschen getödtet. . 23. Großfeuer in Hckmburg, über eine Million Schaden. 29. Ter japanische Premier Graf Jko legt sein Amt nieder. September. 2. Sedanseier in Teutschland 4. Reue Metzeleien in Kreta. 5. Beginn der Kaisertage (Wilhelm und Nikolaus) in Breslau. 7. Eröffnung des internationalen Con gresseö für Ethik in Zürich. 9. Änfunft des .Fram in Christians. 10. Furchtbarer Tornado in Paris. 13. Verhaftung des FenZerS P.- P. I. Tynra in Boulogne und angebliche Ent. deckung einer Ferner- undNihiliftenverschwörung gegen den Zaren Nikolaus und di, Königin Victoria. 14. In Morro Caftle werden 51 Jnfur genten füsilirt. 15. . Friedensschluß zwischen Abessynien und Italien; letzteres bezahlt 2,000,000 Francs. - 17. Internationaler landwirthschaftlicher Eongreß in Budapch. ' 19. Zollkrieg zwischen Teutschland und Rußland. Plünderung der Klöster ud Ermordung der Mönche iu Cavit: seitens der Insurgenten auf öeu Philippinen. 20. Internationaler Frauencongreß in Berlin. Einnahme von Dongola durch die englisch . egyptische Erpedition. 21. Erneute MassacreL in Armenien. Rußland kriegsbereit im Falle einer englischen Intervention. - 25. . HeftigeStürme an der englischen und französischen Küste, große materielle Schäden und bedeutende Verluste an Menschenleben. 26. Ein Millionenbrand in Hamburg. 26. Anti Freimaurer Conaren in Trient. . 23. Britisch italienisches Abkommen be treffS der Türkei. Frankreich verlangt vom Sultan Reformen. 29. Millionenbrand in köwenbera. Theaterbrand in Aberdeen, 3 Todte und 40 ivermunvete. 30. Rumänien's Anschluß an den Trek bund. Ctreikerunruden in Brör und Ossegg. BrodriotS in Indien. Oktober. 2.' Said Kballd.' der Uwrvator von Kanlibar. von dem dortiaen deutschen Con, lulikLierheit gebracht. - -r

5. rtnierzeiamung veS kunesljcyen Bertragcs zwischen Frankreich und Italien. 6. Tas Zarenpaar in Paris. Tie Iranzosen in einem Paroxhsmus der Begeisterung. ' 7. Lord Noseberry tritt don der Führer schaft der liberalen Partei zurück. ft. Miislfcaniiif in (fcunfcnr jnm nrnfcten

- " " rj - Theile von einer Feuersdrunft zerstört, tzöl,' ? fä. fc I - - w w i i vw,w tsajaocn uno viele 4.001c. 9. Untergang des holländischen Trans , pvrtdampsers Paramaribo an der spani- ' schen Küfte. Tie portugiesische Bark i .Venus scheitert bei der Insel Skomer, 20 .ovie. 13. Allgemeine Empörung der Eingiborenen von Madagaskar gegen die Franzosen, viele Weiße ermordet. Ter frühere Großveffir Tjamaie im Gefängniß zu Tanger ermordet. 20. Furchtbares Gemetzel unter den aufständischen Muhamedanern in Kansu. 23. Untergang des englischen TampferZ Moft Brow an der russischen Küfte, 15 Todte. 2 t. Trauung des italienischen Kronprin ezn Victor Emanuel mit der montenegrini schen Prinzessin Helene in Rom. 25. Nationalraths - Wahlen in der Schweiz; die radikal - demokratische Majori tät gewinnt 5 neue Sitze und die Eocia listen erobern einen Sik. t.26. Attentat auf den armenischen Patri armen varrolomeos m onnanllonpet. 29. Heftige Stürme n der portugiesischen Küste, viele Menschen aus See verloren. Großer Troschkenlutscher - Streik in London. 30. Große Ueberschwemmungen inFrank reich. November. 5. Vermählung des Herzogs Louis Philippe von Orleans mit der Erzherzogin Maria Torothea in Wien. Siege der Antisemiten bei den niederöfterreichischen Landtaaswahlen. 7. Furchtbare Feuersbrunst in London, England, $1,000,000 Schaden. 9. Lord Salisbury macht in London be kannt, daß Groß - Britanien und die Ver. Staaten bezüglich eines Schiedsgerichtes in der Venezuela-Frage sich geeinigt haben. Hungeraufftände in Indien. 10. Ueber 100 Christen in Everek, Klein Asien, niedergemetzelt. 13. Furchtbare Ueberschwemmungen in Bosnien und der Herzogewina, große mate rielle Schäden und Verluste von Menschen leben. 15. Bekanntmachung des Friedensvertra ges zwischen Abessinien und Italien. 16. Bismarck - Interpellation im deut, schen Reichstag. 17. Untergang des britischen TampferS .Mewhis in der Dunlough Bai, 11 Todte. 13. Grubenexplosion bei Recklinghausen, Westfalen, 30 Todte. 19. Geheimrath Cchischkin wird russischer Minister des Aeußern. 21. Großer Streik der Schiffsverladcr in Hamburg. 25. Verschwörung gegen den König von Korea entdeckt, Landung russischer Truppen in Cocul. 26. Grubenunglück in Zengorze, Ruf sisch - Polen; 30 Todte. 27. Stürme und Ueberschwemmungen in , Grieckenland, 70 Todte. s 23.' Abermaliges Blutbad bei Diarkebir, Armenien; 500 Opfer, j 29. Panik bei einem Feste in Baroda. Britisch - Indien, 29 Todte und viele Ver tyundete. December. 2. Ter italienische Eonsul von Sansibar, 8 italienische Marine Officiere und 100 Mann von der Somalis bei Magadoxo er mordet. 4. Einfall von 10,000 Kunden in die Vrovin, Mamouvet - ul - Aziz, Blutbäder s und Plünderung der Bewohner. Ein Geir. . , C 1 ! -i neralureir in amourg prociamin. sensationeller Preßproceß gegen die Journalisten Luetzen und Genossen in Berlin. 6. Untergang von 45 Fischerbooten an der französischen Küste in einem heftigen Sturme. 8. Nachricht von einem Uebereinkommen der europäischen Großmächte in Betresf der Türkei. 9. Ueberfall auf da? deutsche und nieder, ländische Eonsulat in Lorenzo - Marquez, Portugiesisch - Oftafrika. 10. Ter Lloyddampfer Salier scheitert auf den Klippen von Corrubedo an der spa Nischen Küste mit Mann und Maus. Mehrere hundert Todte. - 15. Eröffnung des neuen Freihafens von Curhaven. Erplosion in einer Zünd, waärenfabrik zu Äschaffenburg, 80 Todte und Verwundete. 17. Erdbeben in England. Tr. Adolph Deucher zum Bundes Präsidenten der Schweiz erwählt. 17. Erdbeben in England. Dr. Adolph Deucher zum Bundes - Präsidenten der Schweiz erwählt. 13. Turbulente JndignationSäußerungen in Spanien anläßlich der kubanischen Con greßresolutionen. 19. Ter russische Botschafter Nelideff tiberreicht dem Sultan das Ultimatum der Mächte. 20. Acht Anarchisten in Barcelona zum. Tode verurtheilt. Explosion in den Koh lengluben bei Refleza, Ungarn, 67 Todte Todte und 13 Verwundete. 22. Amneftiebewilligung für die armeNischen Gefangenen. 23. England, Frankreich und Italien, wollen in der Cubanischen Frage interve, nieren. - Splitter. Die vorm Altare Lispelt am trautesten, Schreit in der Ehe Am allerlautesten. Die Wissenschaft ist ein Licht; eö versengt aber die, -welche nicht damit umzugehen wissen. Die beste Kritik für ein Kunstwerk jst. wenn man das Kritisiren vergißt. Streut deine Har.d Almosen aus -so sprich Ein Wort zur Gabe. Daß der. den du beschenkst, sich nicht Zu schämen habe. Was wh wirklich von einem Menschen halten, wird uns erst klar, wenn wir ihm trauen sollen. Lerne dich kennen! das hast du gedacht Und dabei eine schlechte Bekanntschaft gemacht. Nur Selbstzucht vermag Selbstsucht erfolgreich zu bekämpfen. Am Kreuze unbefriedigten Ehrgeizes blutet mancher sein Leben lang. Leute, die wenig zu denken haben, haben meist viel zu sprechen. . Es mög' ihm leicht die Erde werden, Schreibt ihr auf Kreuz und Leichen- - stein; Tragt es dem jungen Kind auf Erden; , Doch lieber in den Taufschein eins ? Lei manchem setzt kein Fett sich an. Mag cr auch noch so viel verzehren, lind mancher bleibt ein Dummian, Mn maa ihn alle Weisheit Lehren. Mucho's igarrenladen befindet

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