Indiana Tribüne, Volume 20, Number 101, Indianapolis, Marion County, 28 December 1896 — Page 2

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Znviems Tribüne

Erscheint Täglich uud Somltag. Die täattche Tribüne- kostet durch den Xxlget 1 Cent per Woche, die VontagS,Trbae llei per Woche. Beide lufasrae 15 Cents let es Cent per XRenat. Per Pft Kerhalb dn iSttbt inzefchi U VoräUSe,Thluns V p lJat. OffUtt 18 Cufc kllabama Stratzt. Indianapolis, Ind., 28 Dezember '9S Weihnacht einer Trümmerstadt. Traurige Bilder schafft der Krieg stets, und vielleicht eines der traurigsten in unserem Bürgerkriege war dasjenige, welches die Stadt Atlanta, Ga., in den Decembertagen des Jahres 1864 bot. Als Sherman im November Atlanta in Asche gelegt und seinen berühmten Marsch nach der See aufgenommen hatte, warm nur noch sehr wenige Familien in der Trümmerstadt zurückgeblieben. Indeß benutzten die Entflohenen die erste Gelegenheit, nach ihren alten Heim zurückzukehren. Wochenlang nach dem Abmarsch der Unionstruppen fanden sie sich allmälig wieder ein, auf Ochsenwagen, zu Pferde, auf Schusters Rappen, nur nicht mit der Eisenbahn. Denn alle EisenbahnGeleise waren auf viele Meilen in der Runde aufgerissen, und die unglückliche Stadt war beinahe unzugänglich. Auch hatten die Truppen alle Bäume und Einfriedigungen auf zwei Meilen im Umkreis zerstört, und Feuerungsholz sowie Kohlen waren um keinen Preis zu haben. Mit den Lebensmitteln war es höchst kärglich bestellt. Diese Rückkehrenden waren fast lauter Greise, Frauen und Mädchen und daher besonders hilflos. Alle diensttüchtigen jüngeren Männer standen bei der Eonföderirten - Armee, mit Ausnähme einiger Wenigen, welche zu Extra - Arbeiten beordert waren oder von dem Aushebung - Erlaß nicht betroffen wurden. Mit jammervollen Blicken sahen die Heimgekehrten, als sie die zerstörten Festungswerke überschritten, von den röthlichen Hügelgipfeln auf die schreckliche Verödung da unten herab. In dem Rauche, welcher noch reichlich zwei Monate hindurch, nach dem großen Brande, aus den Triim nein aufstieg, war einDutzend spitziger Kirchthürme nur nebelhaft sichtbar, und in der Mitte der Stadt gab es nur noch Aschenhaufen und zerstreute Mau cirefte; eö war unmöglich, unter den gewaltigen Trümmermassen die Geschäftsstraßen noch auszukennen. In den Hintergassen und Vorstadtgebieten ober zählte man noch 450 stehengebliebene Wohnungen, worunter aber viele durch die Granatenkugeln schwer deschädigt waren. Das war Alles, was von Atlanta, dem Stolze der Conföde ration, übrig geblieben war, zur Zeit, als die Vorbereitungen für die sröhlichen, frohen Weihnachten begannen! Es herrschte bitterlich kaltes Wetter. Die Bürger drängten sich und ihre Lieben in jedem irgendwie brauchbaren Hause, in jeder Hütte zusammen, und es gab einen schweren Kampf um Heizmaterial und Nahrung. Greise und zarte Frauen und Kinder mußten viele Meilen weit zu Fuß in die Wälder gehen, um Holz herbeizuschleppen. Pferde, Maulthiere und Neger waren diel zu wenig vorhanden, um irgend welchen wesentlichen Beistand bieten zu können. Die Heimgekehrten hatten nur geringe Mundvorräthe mitgebracht, und eine schreckliche Theuerung brach an. Mehrere unternehmende Händler singen kleine Läden an und verlangten z. B. $800 für ein Faß Mehl und $30 für ein Pfund Kaffee! Es gab freilich Manche, die genug Eonföderirten - Geld besaßen, um jeden geforderten Preis für ihre Bedürfnisse bezahlen zu können; aber Hunderte von Familien, deren Väter und Gatten im Kriegöheere standen, waren ohne die weitgehende Wohlthätigkeit glücklicherer Nachbarn einfach verhungert. Wahrscheinlich sind auch Einige verhungert oder erfroren. Wer kann sie nennen? Es gab in diesen Tagen keine Zeitungsreporter oder Andere, welche in der Trümmer Metropole von solchen Dingen Kenntniß genommen hätten. Blutroth schien die Sonne durch die nebelige Atmosphäre, als der Weihnachtstag anbrach, ein thränenvoller Tag für die Kleinen! Es gab kein Spielzeug, kein Zuckergebäck, kein Obst, und es wurden überhaupt nur herzlich wenig Geschenke gemacht. Jede Familie sah es als das herrlichste Weihnachtögeschenk an, wenn sie den ganzen Tag ein gutes Feuer haben konnte und nicht unmittelbaren Hunger litt. Eine gebratene Henne zum Mittagsmahl war ein großer Luxus, und ein Puter war mindestens 15 Meilen in der Runde nicht zu finden. Manche versuchten, sich mit einem Bischen MaisSchnaps in etwa? festliche Stimmung zu versetzen, und die Kinder spielten, so gut sie konnten. Uebrigenö wurde iür die verwundeten und kranlen Conöderirten - Soldaten' mit großer Selbstaufopferung in txtx Linie gesorgt. Manche Jungen hatten Pistolen und Flinten und feuerten diese zu Weihnachten ab, so daß es wenigstens n.icht an Lärm fehlte. Ein paar Menschenkinder gingen auf die Jagd, hatten aber verzweifelt wenig Glück; denn die beiden Kriegsheere hatten so ziemlich alles Wild in einem Umkreise von 60 Meilen vertrieben. Gleichwohl fehlte 3 nicht an wilden Thieren, aber waö für welchen! Nach Einbruch der Duntelheit durfte sich kein Mensch mehr auf die Straße wagen, nicht aus Furcht vor Verbrechern, sondern weil ganze Trupps wilder Hunde in die Stadt drangen und mit der Wuth von Tigern und heißhungrigen Wölfen Menschen und Pferde anfielen. Tausende von Bewohnern dieses Theiles von Georgia hatten ihre Hunde zurückgelassen, als sie vor den Bundestruppen flohen, und binnen wenigen Monaten waren diese Thierue so gefährlich, wie nur

irgend welche reißende Bestien des Waldes geworden. In der Weihnachtsnacht und in manchen anderen Nächten ergriffen sie in so furchtbarer Anzahl Besitz von Atlanta, daß Jeder, der sich

unter sie wagte, sicheren Tov erwarten mukte. wunderte der Thiere wurden zwar niedergeschossen; aber bei Nacht war es unmöglich, sich lyrer zu ermeyren: es kostete schon Pulver genug, sie bei Tage wegzuscheuchen. Viele Familien m einsameren Wohnungen yanen die- ganze Nacht förmliche Velagerungen auszustehen! Solche Weihnachten waren wohl noch nie in unserem Lande dagewesen. Auch in dem heutigen glänzenden Atlanta gibt es wahrscheinlich noch Einige, welche sich ihrer in dieser Zeit mit Schaudern erinnern. LNou nt Zacoma wird einheimlich Das Besteigen des berühmten Tacoma - Berges im Staat Washington ist nach neuerlichen Nachrichten gefährlicher, als je zuvor, und wer sich auf diese Himmelshöhe- (Verdeutschung des indianischen Tacoma)' wagen will, hat schon zeitig Schwierigkeiten und Abenteuer zu bestehen, von welchem man früher dort nicht gewußt hatte. Bedeutende Veränderungen haben in diesem Jahr schon um den Fuß des Berges herum stattgefunden. Die Bergspalten haben sich erweitert, mehrere große Felsschichten, welche man früher beim Aufsteigen überquerte, sind losgebrochen, die Schneefelder erstrecken sich eine volle Meile weiter bergabwärts, als gewöhnlich, und daher sind auch die Bergströme viel breiter geworden; furchtbare Lavinen sind thalwärts gedonnert und haben Alles vor silj her zerstört. Daher können sich auch die erfahrensten Besteig dieses wundervollen Bergriesen nur schwer noch zurechtfinden. Vor noch nicht langer Zeit wäre eine große Part aus Tacoma um einHaar von einer solchen Lavine weggefegt worden. S:e waren schon halb um den sog. Gibraltar - Felsen herum gelangt, in einer Höhe von etwa tausend Fuß, als sie ein betäubendes Getöse vernähmen. Im nächsten Augenblick schon stürzte eine gewaltige Lavine amSaum der gefrorenen Masse niederwärts, und schoß nicht weit an ihnen vorbei: es war gerade, als ob' der ganze Berg 1a corpore" herniederkcllkre, und die Partie fühlte sich, wie auf einer untergehenden Welt! Indeß gewannen die Bergkletterer bald ihre Fassung wieder und untersuchten dann, was Älles geschehen war. Es zeigte sich zunächst, daß eine Eismasse von 300 Fuß Länge, IMFuß Breite und MFuß Dicke, deren Gewicht auf 250,000 Tonnen gcschätzt werden mußte, über eine Meile weit in den Nisqually - Gletscher hineingepoltert war. Weiterhin fanden die Bergklimmer, daß die große, unter dem Namen Camp of the Stars" bekannte Felsschicht, aus der östlichen Seite des Gibraltar Felsens, fernab in den Eowlitz Gletscher gestürzt war. Und endlich war noch gleichzeitig auf der südlichen Seite ebenfalls ein großes Stück des Gibraltar - Felsen losgebrochen und hatte nur noch einen ganz schmalen Grat übrig gelassen, so daß die Partie nur noch mit wohlbefestigten, von anderen Felsen her ausgespannten Tauen weiter vorwärts kom men konnte, das waren genugUeberraschungen auf einmal! Die Meisten, welche den Berg besteigen, sind jetzt gezwungen, im Lager des Elends-, unweit des Gipfels, die Nacht zu verbringen. Dasselbe besteht einfach aus einem Felsstollen von 9 Fuß Länge und 6 Fuß Breite, welcher von einem 10 Fuß hohen Riff gedeckt ist. Hier schlafen nicht selten 6 bis 10 campirende Ausflügler gleichzeitig, oder versuchen wenigstens zu schlafen; die überdachenden Felsen schützen sie etwas vor den schneidenden Bergwinden, welche mit einer Geschwindigkeit von 60 bis 80 Meilen die Stunde dahinbrausen. Nachdem sie hier schlecht und recht die Nacht verbracht haben, mühen sie sich am frühen Morgen weiter vorwärts, und wenn sie glücklich die Krater erreicht haben, wird da? Frühstück bereitet, indem man Suppe und Kaffe über den Dampf-Strahlen kocht, welche aus dem Innern empordringen. Am meisten wird die Gefahr deöBe steigens durch die starke Erweiterung der Bergspalten erhöht, und es ist ein Wunder zu nennen, daß bisher nur kleinere Unglucksfalle hindurch verur sacht wurden. Vom Nisqually-Glet-scher fließen jetzt zwei Ströme, statt eines, und ein Seitenstrom hat in den Gletscher inen wundervollenEis-Tun-nel von 500 Fuß Lange gerissen, wel chen dieAufsteigenden benützen können. Eine merkwürdige Veränderung besteht auch darin, daß yerade jetzt die Bergzieaen viel zahlreicher auftreten. Unlängst hat eine Partie 43 solcher in einer Heerde gezählt und sechs ders'l ben erlegt. Das Interesse der Touristen an dem Tacoma - Berg wird sicherlich nicht durch seine größere Gefährlichkeit abnehmen. t JZQUQU Zeit für yretpässe. Für gar Viele, welche vor noch nicht sehr langer Zeit regelmäßig mit FreiPässen auf den Eisenbahnen unseres Landes fahren konnten, sind diese .schönen Tage von Aranjuez- vorüber, und eö sieht nicht darnach aus, als ob sie sobald wiederkommen würden. 3ra Anschluß an den neuesten Jahresbericht der zwischenstaatlichen Handelsver-kehrS-Commission lohnt eS sich, diesem, sowohl für die Begünftlgjen wie für Nichtbeünstigte interessanten tAegenstand einige Aufmerksamkeit zu wjdinen. Alljährlich fahren über 500 Millionen Personen auf den Eisenbahnen der Ver. Staaten, wenn man alle Arten des Eisenbahn-Passagierverkehrs von Einheimischen und Fremden mttrecynch Und es aab eine ml. m weicver 500.000 von dieser Zahl mit FreipäsUn fubren! Aber in den letzten zebn

Jahren ist es mit der Freiberger-Herr-lichkeit stark abwärts gegangen, und die Zahl der Freipässe ist um nahezu drei Viertel . vermindert worden. Schlechte Zeiten, gesetzgeberische Maßnahmen und Abmachungen von Bahn-

aesellsckaften-Berbande waren die Hauptfactoren dieses Rückgangs. Mitte der 80er Jahre waren FreiPässe auf Jahressrist beinahe - etwas so Gewöhnliches, wie bezahlte Fahrkarten, und für. Angehörige gewisser Classen hatte es kaum irgendwelche Schwierigrett, solche zu erlangen, nuj manchen Linien war s nichts Seitenes. daß der Schaffner eines Zuges durch ganze Waggons nur mit dem Rufe ging: Pässe vorzeigen, bitte!" statt nach Fahrkarten zu fragen. FreiPässe für Einzelsayrten waren erst ncyr leicht zu erlangen. Es lag nahe, daß die Billet-Makler oder ..scalpers" nebenbei auch, Freipässe, wenigstens solche für einzelne Fahrten, zum Gegenstand geschäftlicher Ausbeutung machten, und es wäre geradezu ein Wunder, wenn Solches nicht borgekommen wäre. Auf diese Art entstand auch eine Classe halber Freiberger, welche zwar von ven Baynen reine Freikarten bekamen, aber von denMaklern solche zu bedeutend herabgesetzten Preise haben konnten. Wohl seine höchste Entwickelung erreichte das Paßsystem in den Tagen, als die santa Fe-Bayn nacy vitro Mexico hinein gebaut wurde. Damals war eS kaum einem mit meldstachtung begabten Kansaser eingefallen, ein Billet für diefe Bahnlinie zu kaufen! Und da die Bevölkerung der Plätze im westlichen Theil des Staates und m New Mexico, bis zumEndpunkt der Linie, fast ausschließlich aus Kansasern bestand, so reichte das Einkommen vom Passagierverkehr auf diese? Linie schwerlich hin, um auch nur das Oel zu bezahlen, das in den Lampen der Personenwagen verbrannt wurde! Als nun weiterhin Leute aus dem Osten Billete füv diese Linie kauften, mischten sich auch die Condukteure der letzteren auf eigene Hand in das Geschäft," und in dem Maße, als die Bahngesellschaft ihre Paß-Ordnung strenger machte, erweiterten sie ihr eigenes Paß-System. Sie stellten zwar nur an persönliche Freunde Freipässe aus, machten aber eine besonderePreistabelle füv Extra-Verkauf billiger Fahrkarten und zogen so ziemlich das ganze Geschäft an sich, welches die Gesellschaft noch mit dem Passagier-Ver-kehr hatte machen können. Utbrjgsns mußten die Güterzuz - Condukteure ihren Verdienst dieser Art 'noch mit den Bremsern tbeilen. und sie erzielten aus dieser Quelle netto oft nicht viel mehr, als die Bayn iyrensaia zayilk. Manche Personenzug - Condukteure aber, welche alle diese Einnahmen für sich allein behielten, erwarben sich in zwei bis drei Jahren ein kleines Vermögen, daS sie wenigstens instandsetzte, diesen Beruf zu Gunsten irgend eines selbstständigen, vielleicht nicht übermäßig einträglichen, aber auch nicht so gefährlichen Geschäfts aufzugeben, Man kann sich leicht vorstellen, zu wie vielen Mißbräuchen solche VerKältnisse fübrten. Be! d e r a r t ia e ? Diät wie sie freilich in diesem Maße etwas sehr Seltenes war konnten sich die Korporationen nicht .mästen.Es gehört eegfnwärtig ein sehr starker Einfluß dazu, von $rner unserer Babnaesellscbasten einen .iialzres Freipaß zu kriegen, und es muß eine außerordentlich gute Ursache dafür vorgebracht werden. Die westlichen Bahnen waren tn diesem Punkt im soeben verflossenen Jahr strenger, sls iemals. Nur ibre .General Managers- durften solche Pässe überhaupt ausstellen, wahvend sich die General Vassaaieraaenten auf EinzeZfabrt Pässe zu beschränken hatten und damit ebenfalls sehr vockbemlg waren. Hun derte, welche sonst stets die Vergünsti auna von 5!aKresvässen aenossen bat ten. erhielten in Erwiderung auf ihr Gesuch um die Erneuerung diese? r-. ry r c . . 0" fc Passe sur oas ayr oyo aozcynenok Antworten, natürlich mit dem tiefsten Beoauern. Man kann nicht sagen, daß unsere m rYrj.ri r:: c . i t r jt Baongeseuasien ui vas zivliweii staatlicke VerkebrsaefeK. so zabm das Mfi mirfi nnrfi in kractiscker fReilthunn y ""7 " x i W(J v V ist, im Allgemeinen schwärmten: aber hinsichtlich ver 'anfrage ,1t es xynen wie aerufen aekommen. Wäbrend sse früher viele Freipaß-Gesuche nicht gut abweisen konnten, ohne sich politischt oder geschäftliche Femde zu machen, saaen sie iekt in solchen Fällen: .Lieber Herr, es würde uns das größte v " II. 1 f. C fVt Aergnugen oeieiiei i;avcn, agiern Wunsch zu willfahren, und Su Haben Anrecht genug dazu, aber es i?m rrni unendlich leid, das despotische zwischenstaatliche Vrkehrsgesetz hindert uns daran." So ist ein schon lange gesuchtes Karnickel glücklich gefuMn! Sieben Bewohn er der Gemeinde DorazS wollten dZe Donau aus einem Kahne übersetze. Der Kahn kippte um; sechs Insassen er tranken, der siebente konnte sich retten. brach aber, am Ufer angilangt, in Xolat des ausaestandenen Schreckens und in Folge der Kälte zusammen und starb alsbald. v:tn schweres Verbrechen ist in Kummernick, Kreis Liegnitz. begangen worden. Dort fing ein aus freiem Felde stehendes Strohschober Feuer. Die Leute eilten zum Löschen herbei. Plötzlich entdeckten die Löschenden zu ihrem Schrecken mitten im Schober den Körper eines ManneL.dessen Beine schon verkohlt waren. Es schien ein Han.delSmann zu fn, kein Strolch. Es 'sind sich bej ihm ein großer Geldbeutel, eb'er ohn Anhlj, Der Schober hat von außen angefan gen zu brennen. ES ist also ilt MvA? lichkeit völlig ausgeschlossen, daß der im Innern des Schobers aufaefundene Fremde mit einer Cigarre oder einem. Streichholz fct Haufen angezündet bätte. Wahrscheinlich ist hier ein furchtbares Verbrechen, t)n Raubmord, den man durch Verbrennen deS Lelchnams zu verbergen- suchte, begangen worden. .

Jnland-Chronik ves Jahrev 1808. Januar. 1. Ernennung der Venezuela - Cmmis sion durch den Präsidenten. 2 Feucrtbrunft in ColumbuS, O., 0 Todte. Großer Brand und Erplsion in

St. Louii. mehrere Todte und diese Bertoundete. 4. Grubenunfall bei Victor. Col.. mehrere Todte. Proclamation des Präsidente Eleve land ittress Ausnahme von Ulay an Etaat. 5. Eine neue Bondsanleihe don $100, 000,000 ausgeschrieben. 7. Prairtebrände in Kansas. 3. Rtesenseuer in New Port. 13. Untergang des MiffissippidampferZ .Congo bei Caruthersvillc, Mo., 4 Todte. Grobseuer in Baltimore, tz100,000 Schaden. 14. Untergang des SchoonerS .Fortuna" m Haseneingang von Boston, 9 Todte. Großer Brand in Buffalo, $250,000 Schaden. Auflösung des BondsyndicatS. lt. inn A,g!ianz vomtte hangt un roeZt von .JasuaS' Store in Oklahoma 3 vanditkn. 17. Eiscnbabnunsall bei Victor. Col.: 6 yersonen schwer, 12 leicht verletzt. 21. Explosion und yeuersbrunst in New ftrthftn (K rinn O Cfni A flrfM itnh y" f Wlllttl ß bW4, u w t fr (j 1 1 .' $100,000 Schaden. 27. Untergang eines FischerschoonerS au Gloueefter, Mass.. 14 Todte. 23. Das nach Cuda bestimmte amerika nische Flibuftierschisf .Hawkini geht unter: diele Todte. 30. Aksselerplofion in öollidadSbura. S Todte und 20 Verletzte. Februar. 1. Annahme de Freifilbersubftitut für die Bondbill dcS Hauses im Senat. Gro ßer Streik aus der, Chicago und Southwe pern Bahn. 2. Millionenseuer tn Philadelphia. 3. Gründung eines Holzhändler Trusts mit 70 Mill. Capital in Port TownZend, Mass., unter dem Namen Central Lumber (So. Ueverschwemmunaen im unteren Mississippi - Thal. 4. Die neue 100 Mill. . Anleihe beinahe 5 Mal überzeichnet. Richard Klettke in Chicago ermordet seine Eltern, seine Frau, zwei inder und sich selbst. 6. Einsturz einer Brücke in Bristol, Eonn.; 13 Todte. 8. Grotzskuer in Mctteeöport, Pa.: $200.000 Schaden und ein Todter. Drei Cchooner unweit von Newburgport, Mass., gestrandet; eine Anzahl Leben verloren. 10. HilsSftaatssecretSr Edwin F. Uhl zum Botschafter in Berlin ernannt. Ei senbahnunglück bei Eentralia, Jll., 5 Todte. 14. Niederlage her Freisilber Bill im Hause. 17. Fairikbrand in Troy, N. U, meh rere Todte unp großer Schaden. Groß seuer tn Philadelphia, $425.000. Brand in Grand apidS, Mich., $200.000 Schaden. 13. GrubenunasUck bfj Newcaftle, Col. ; ta. 60 Todte. 23. Yrand tn Baltimore, 7 Todte. LZ. Ende de? Tarisbill im Senat. Große SchneiderftreikS in Baltimore, Eaft New York u. s. w. 23. Annahmt der Resolution, die Aner kennung der kubanischen Insurgenten be tressend, im Bundessenat. 29. Bankerott der B. und O. Eisenbahn. z-- Fluthen in Neu England. Ter Tampser .Atlja? in dir Vai den York, von der Bourgogne in den Grund gebohrt; 4 andere Oceandampser gestrandet. März. . 2. Elevatorbrand in MinneapoliS, $750, 000 Echad,'n. Annahme der Cuba Rtsolution im Hause. 3. Explosion und FeuerSbrunft. in. Na kine. Wis.z S Verletzte und großer' Schaden.' Großer Brand in Utica. R. ?).; eineJrau umgekommen und bedeutender Schaden. 6. Untergang des SchoonerS .Jonathan vourne bei'Vinkyard. 8 Todte. ' . 11. Grubenunglück hei Charskston, W. Va., 7 Todte. Jabrikbrand tn Boston,' $350,000 Schaden. 15. Gouverneur Bradley von lZentucky lZßt das Capitol in Frankfort durch Miliz' besetzen. 16. Unfall aus der Pennsylvania, Bahn pei Steelton, 3 Todte und 4 Schwerverwun tete. 13. Explosion der Pulperfabrik der Las lin und Rand Powder Eo. bei Kingston, N. k).: 5 Todte. 20. Furchtbarer Cchneefall in einzelnen' L)eaenven ve? fciaai vitro von. 21. Großfeuer in Ptttsburg. Pa.; 11,000,000 Schaden. 23. Erplosion in der Verwind j Mhite Grube bei TuboiS. Pa.; 13 Todtes .Brand in Philadelphia, $400.000 Schaden. 24. Ter Senat nimmt die Hauöbill an, öer zufolge frühere EonfSderirte Officiere tn der Armee und Marine werden können. 23. Stapcllauf der .Iowa in Philadel khia. 29. Brandkatsftrophe in' New York, 4 Todte. 30. Bildung eine? Eisen und Stahltrusts. ?prtl. 1. Republikanischer Sieg bei der CtaatSxahl Zn Rhode JSland. Kesselexplosion ln Greenville, Miss.5 Todte, 6 Verwundete. Brandkataftrophe in Brooklyn, N. Y.; 0 Todte. Fenersbruntz in BrvNßwick, Va.z $500,000 Schaden. Wolkenbruch am ylttle Sexten und vusfalo Erkkk in entucky, 16 Todt? und öedeutender iateriell,r Ccbaden. 6. Annahme der Euba Resplntiensn im Hause. 7. Wahlunruhen in St. Landry, La. ; 2 Neger getödlet und über 20 verwundet. 8. Explosion in Ogden. Utah? 7 Todte. 9. TaZ Vollschiff ,B?airmore. kentert m Hasen von EanJrancisco, 6 Todte-i-PrZ sident Cleveland sendet eine freundschaftli che Depesche im Interesse von Cuba nach Madrid. 12. Furchtbare Blizzards im Westen. 17. Untergang deS SchoonerS ,J. W. ssampbell- von Glöucefter, Mass.,' an der ssüfte von Long Island, 9 Msnn ertrun ken. 13. Pulvererplosion in der Broadwater Grube bei' Neihart, Mont., 7 Todte ind 6 Schwerverwundete. Brand in Philadel phia ; 2 Feuerwehrleute getödtet, eine An zadl verwundet und $350,000 Schaden. 20. Wirbelfturm in Candusky Eounry, O.z 2 Todte, viele Verletzte und großer ma terieller Schaden. 21. Nationale FriedenSconfereu, in Wa shtnton, D. C. 25. ' Großer Brand in Eripple Ereek, Col.. über eine Million Dollars Schaden. L6. .Tornado in Clay Eounty, titan.; mehrere Todte, diele Verwundete und großer .Schaden. 23.. Äusammenftoß des TampferS .Wya noke mit dein Kreuzer Columbia bet New Port News. Va. ; .Wyano.'k- sinkt, mehrere Todte. 29. Abermals ein aroker Brand in Crippl Creek, mehrere Todte, viele: Ver wundete. ToS amerikanische Flibustier schisf .Competltor ,it Wassen und Muni flon von : dem spanischen Kanonenboot ,M,sagera, gekapert. Mai. 3. Großer Streik der - Angestellten der elektrischen Straßenbahnen und Elektrici tatlwerke in Mtlwaukee. 4. : Eröffnung der 5lektrie!tt5aukftel 'ung in New Pork. Gasolinerplosion in " ; ein Haus in Trümmern und r!,rere Todt,, sowie viele Verwundete, si. Veröffentlichung der Clvildienft , 0rdre des Präsidenten Clkvkland: ca. 30,000 Bundes , ngepellte betroffen l. p,euersbrunft tn Ashland, Ms.. (500,000 tdjUtJl! 11. esselerpkofio, ous denk Dampfer .Harry Browu' 'umocit von Bickjbura, liss.. 11 Todte. Große Waldbrände tn ew Z)ork. 14. Verheerende Ctürme (n Theilen von Wlsconsi, RebraSka, Kansa, klado?,a u. s. w.z großer Schaden. ' 15. Furchtbarer Tornado in Grad son County. Teras z über 100 Todte. 18. VerbeerendO Khttnn in w?? ansas und Nedraska; Ueberschwemmungen IN M.iflKUpj, Broker materieller - Cdade

nno o 013 60 Toole. Großfeuer in Wa shington, D. C., $250,000 Schaden und mehrere Feuerwehrleute getödtet. 20. Annahme der .Vildungsteft - Bill" im Repräsentantenhause. . 24. Tornado in den Counties Polk, Storey und Jasper von Iowa, eine Anzahl Todte.

25. Die Counties Oakland. Lavier und Macomb in Michkgan von einem Tornado yeimge,ucyr, uver iw Todte. 27. St. Louis und Umaeaend von einem furchtbaren Tornado verwüstet, mehrere UNdert Todte und über 1000 Verwundete : der materielle Schaden beträgt viele Milliom t r i x ; v cr t tu.. jiuiiurnu s viirnpcniion ocr Pioyi bitioniften in Ptttsburg, Pa. Juni. 3. Brauer Congreß in Philadelphia. 8. Beainn des 2. Sanaeriekes des nord. amerikanischen SSngerkundes in Pittsburg. 11. Schluß der ersten Session deS 54. Congreß. 13. Republikanische National Eonven tion in Ct. Louis. Teutsches BundesSchützenfest dortselbst. 13. Wm. McKinlev und Karrett A. ISos tart in St. Loüis als republikanische Canvlvaren nomtnirt. 19. Kesselexploflvn auf der Nacht .TituZ Sbeard" bei Little alls. N. 2 Todte und mehrere Verwundete. 20. In Louisville, y beginnt die 17. Tagsatzung des nordamerikanischen Turneriundeö. 23. Eisenbabnuniall bei Kootenai Zalls in Oreaon, 12 Todte. 6. Jahresconvent der .Jnrernaltonaien tga von Pretzcluds. 23. Grubenkataftrophe bei PittSton, Pa., 70 Todte. 29. Achtes SSnaerkeK deutscher Kesana vereine von Connecticut in Hartford, ucnn. 30. Großfeuer in Greenpoint, N. ?)., t500.000 Schaden. Juli. 2. Streikerunruhen in Cleveland, O.z ein Streiker erschossen. 4. Allgemeine Feier des glorreichen Vierten. Utah'ö Stern kommt in die Bundes flagge. ' ö. Mgr. Diomede Talconie wird als Cardinal Satolli'S Nachfolger päpgliche? Delegat in den Ver. Staaten. 6. 26. Tagung des .Nationalen Deutsch, amerikanischen Lehrerbures- in Bussalo, N. N. 7. Demokratischer National Convent in Chicago. 8. Furchtbare Stürme an der Golsküfte, großer Schaden. 9. Nationalconvent der Socialisten in New York, ChaS. L. Matchett als Präsipentschaftscandidat nominirt. Nomina tion von Wm. I. Bryan von Nebrasfa in Chicago. 11. Eisenbahnunfall bei Logan, Ja.: 31 Todt und 50 Verwundete. Großfeuer in Nashville, Tenn. z $300,000 Schaden. 13,; Großfeuer in St. Vouis, $500.000 Schaden. 15. Ein Fährboot in Cleveland, O., kentert; 15 Todte. Wolkenbruch in Pitts. burs. und Allegheny, eine Million Doll. Schaden. Das Ehescheidungssetz vonKan saS vom Staats - Obergericht für inc:stitutionell erklärt; ca. 35,000 Ehen betroffen. 19. Verheerende Waldbrände in Washington und Jdaho. 25. National-Con-dent der böhmischen grauenvereine in Te jroit, 21. Großer Schneiderftreik in New Vork und Brooklyn. Wolkenbrüche in entucky, großer materieller Schaden und eine Anzahl Todte. . 22. Centennialfeier in Cleveland. O. 23. Jahresconvent eS deutschen evangelischen LthnrvereinS don Nord - Amerika in. Quincy'. Beginn der Populisten Con vention in .Ct. Louis. ' ' 23. . Cängerfest des .Sängerbundes dcZ Nordweftens in Dubuque. . 24. - Stürme, Wolkenbrüche und UeberschNzemmnngen fn verschiedenen Landestheilenz 50 Todte' in Colorado. 25. Wm. I. Brnan und Thomas C. Wat son Vom Populiftenconvent nominirt. 30. Eisenbahncolliiion bei Atlantic City, N. I.; ca. 60 Todte und über 100 Ver roundete. August. 3. , Riesenbankerott von Moore BroZ. in llhieaag lTiamond Match Cp. und ?few Vrk Bis'cuit Co.) Elfter Jahresconvent tn Alabama, demokratischer Sieg. - 7. Das Parktheater und zahlreiche Nach targeiäude in Niagara Falls durch Feuer zerstört. 9. Straßenbahnunfall bei Columbia, Wa.; 5 Todte und 40 Verletzte. 9. tt. Furchtbare Hitze sn vielen Lan destbeilen; Hunderte von Todten in New Pork, Chicago u. s. w. 11. Feuer in New York, 3 Todte. 13. Wolkenbruch in Pittsburg und Umgegend, 30 Todte. L Sebaudeeinfturz ' und TampskesselExplosion in (San Claire, Wis.; 8 Todte und 18 Schwerverletzte. Einsturz einer Kirche in Sandy Hook, Ky.; 9 Todte und 50 Verwundete. 19. . Col. Charles G. Sawtelle zum Geperak Quartiermeifter der Armee ernannt. 20. Furchtbarer Wolkenbruch in New Mexico, gewaltiger materieller Schaden und grober Verlust an Menschenleben. 22. Brand der Ausstellung in Buffalo, N. V., $200,000 Schaden. Hole Smith tritt als Seeretär deS Innern zurück. 23. Kniehosenmacher Streik in New s)ork. -r- Verhängnißvolle Stürme in Indistna und Obio. 24. Er Gouverneur Francis von Mis souri zum Sekretär deS Innern ernannt. - 25. Die Stadt Ontagon, Mich., durch Feuer zerstört. $1.000,000 Schaden und Tausende obdachlos. 27. Großfeuer in Cault Et. Marie, Mich., $300,000 Schaden. 29. Zwölftes JahreSfeft deS deutschen Kriegerbundes in Belleville, Jlls. Das Kriegsschiff Bancroft- nach den türkisch: Gewässern beordert. Li Hung Chang bei Cleveland. September. ?. National Feldlager der Grand Army in St. Paul, Minn. 3. Nationalconvent der Gold - Demokraten in Indianapolis, Senator John M. Palmer von Illinois und General Simon Bolivar Buckner von Kentucky nominirt. 12. Deutscher Technikertag in PittSburg, Pa. Großfeuer in Norfolk, Va., eine iertel Million Schaden und 100 Familicn obdachlos. 4. Ende des Mühlenbesltzer - TrufS. y. Feuer in enton Hervor, MuH., 11 Feuerwehrleute getödtet. 7. Wahlen in ArkansaS, große republlka? ische Siege. Dje Chicago Hydraulie hressed Brick Co. schließt ihreHütten, 10.000. Arbeiter brotlos. Feier des Arbeitertages. 14. Zusammenbruch einer Eisenbah? brücke bei Eureka, Cal.z 4 Todte und 16 Verwundete. Wahlen in Maine, großer Sieg der Republikanex. . 20. Ächter deutscher Kathclikmcongreß jn Detroit. . .. ?. .... . LZ. Achter Convent des Braumeifterver, banpe jn PittSburg', Pa. Blutige Streikerunrklhen in Keapville, Col., mehrere ?odte. 27. Brand im Mt. Holyoke College bet Holyoke, Mass., $150,000 Schaden. 29. Furchtbarer Orkan von Florida bis tu den Großen Seen, An 100 Menschenleben verloren und ungeheuere materielle Echä den. Großer Telegraphiftenftreik in Montreal. Oktober. 5. Lafomotiveiplosion bei Peterton, Kan.. 7 Todte. Aienae Maldbrände bei Pasadena, Cal. ' ß. Ctaatswabl in Florida, demokratischer ...... r- v ' 7; Ctgatswahl in Georgia, demvtr Äscher Sieg. - &, Großfeuer in Wilmington, ,Tei., (200,000 Schäden und in Todter. ' .' II. Sturmthärtr fortan ir fltTflnti schen Küste, sehr große materielle Schäden. ' 12. ' Große Feueribrunft in Gr,at Bar rinaton. Waff.. tZ00.000 Söaden. .

t4. TluLgeccynte Walddränve aus der San Gabriel Reservation tn Calisornien. 19. Untergang des Dampfers .Arado. in der (5ooS Bai, 14 Todt?. 20. Princeton College feiert das 150 fährikze Jubiläum. Grobfcuer in Ation, O., $200,000 Schaden. 21. N,n,-kr;LlZlk vs,;'

l - -'v-, tvy v tvuv i'ß j capert die Flibustierdampfcr Tauntlcß UN0 sei. . Aiabry bkl New myrna. Großfeuer in Bearcr Falls, Pa., $100,000 Schaden und mehrere Personen töotlich derletzt. 22. Großer Brand in Brooklyn, N. ; $250,000 Schaden, ein Todter u::d mehrere Lcrletztc. 25. Eisenbahnunglück bei Windsor, Mo.. 8 Todte und 30 Schwerverletzte. - 20. Brand ton Getreide - Elevatoren in Chicago: $1,200,000 Schaden. 27. Untergang des Schoones .Sandill" auf dem Ontariosee. 6 Todte. 20. Cyklon t Verheerungen in Oklahoma, Louisiana und Mississippi, viele Menschenle ben vernichtet. Grubenexplosion in SüdMlkcsbarre, Pa.. 6 Todte. N o v e m b e r. 3. Nationalwahl. Sieg der Republik, ner mit McKinley's Erwähluug zum Präsidenten. 6. Der Schooner .Maggie" vom Tam pfer .Tiber im Hascn von St. Johns, N. F., in den Grund gebohrt, 13 Todte. 7. 3000 Bergleute in Jackson County, O., streiken. Brand in Cambridgeport, Mass. 8. Untergang des Schoones .Waukesha bei Muskegon. Mich., 7 Todte. 9. Convention der Arbeitsritter in Rochcfter, N. Y. Die Stadt Spencer, W. Va.. theilweise durch eine Feuersbrunft zer stört, $200,000 Schaden. 10. Eisenbahnunfall bei Paradise Bluff. Mont., mehrere Todte und viel; Verwun dete. 12. National - Congreß der Farmer in Indianapolis. 15. Furchtbare Ctürme und Ueberschwemmungen im Staate Washington. 17. Die Stadt Mercer. Pa., von Flammen zerstört. 20. Rector Dr. Conaty zum Leiter der katholischen Universität ernannt. 24. Verheerende Prairiebrände imTeminolcngebiet; eine Anzahl Menschenleben ver loren. 25. Bildung einer Republik unter dem Namen Große Republik von Central-Ame-rika, bestehend aus Honduras, Nicaragua und Salvador. 25. Große Niederlage der Spanier in Cuba; General Weyler verliert mehrere ta, send Mann. 26. Allgemeine Feier deZ DanZsagungsTages. 27. Unwetter in Minnesota und Takota, großer materieller Schaden und Verlust an Menschenleben. December. 1. Großer Brand in New York, $200.000 Schaden und mehrere Feuerwehrleute ver letzt. Schlimme Eisstauungen und Ueber schwemmnngsgesahren am Chippewa, Wisconsin und anderen Gewässern in Wisconsin. Präsident Porsirio Tiaz von Mexico tritt seinen fünften Amtstermin an. 2. Naffekämpse zwischen Arbeitern in Trenton, N. I. Brand der Ct. MonikaKirche in Atlantic City, N. I., 2 Feuerwehrleute getödtet. 3. Erlaß tiner Proklamation des Präpdenten Eleveland, betrefsend Aushebung der Befreiung von Tonnengebühr für deutsche Schlffe in amernanischen Vasen. Grog teuer in Ottawa. Ont.. $400.000 Schaden. Furchtbare Sturme an der atlantischen Küste und auf den Windward und Leeward Inseln große Schäden und bedeutende Verluste an Menschenleben. 5. ' Stapellauf der Kanonenboote .Newport und Vicksburg in V,aty, Me. 6. Collision bei Waelder. Ter., auf der Southern Pacisic, mehrere Todte. 7. Eröffnung der zweiten Session des öl. ilongreß und Prandentcnbotschasr. 8. Großfeuer in' Montreal. $400,000 Schaden. Ter Jnsurgentengeneral Maceo b an Pedro getödtet. 14. Jahresconvent der American Jederation of Labor" in Cincinnati. Vorlage von Cuba freundllchen Resolutionen im Congreß. 16. Streik und Gewaltacte von 300 6a nalaibkitern in Syracuse. '17. Der Staat nimmt Lodge's Einwan derungsbill an. Auf Angel Island bei Can Francisco wird eine Ouarantäneftation für dle aus den insuirten Hasen Zlokohama und Kode kommenden Schisse etablirt. 18. DaS Cenatscomite für auswärtige Beziehungen berichtet zu Gunsten der An erfennung der Republik? Cuba. Reorgani, lation der Philadelphia und Reading Bahn. das Actiencapital von 40 auf 140 Mill. Toilars erhöht. Dreifaches Lynchgencht iq Russellville. Ky. . 19. Feuersbrunft Zn St. Paul, Minn.. $300.000 Schaden. Brand in Clizabeth, I., $200,000 Schaden. 20. Feueröbrnüfte in Eaft Nadford. Va.. und Urbridge, Mass.; Schaden in jedem Falle $100,000. Jn New Pork kommt eine ganze Famute u einem Brande um. 21. Riesige Bankbankerotte in Chicago 2Z. Bankkrach in St. Paus, Minn. Auf bei dem Militär schickplatz bei Felt;dors ere,gnete , sich sin sehr schwerer Unfall. Nach den vorgenommenen tzcytetzversuchen wurden die abgefeuerten Geschosse aufgelesen, .flls nun bei dieser Gelegenheit zwei Artille riden eine Ecrailtaranate vom Boden aus. hoben, erplodirte daö Geschoß. Die beiden ArtiUeriften wurden auf der Stelle getödtet. ein Ossicier, Hauptmann Joh'an Kieslek. und ein vormeiner, oie ncy n ver viaye ver Artilleristen desanven, wurden schwer ver letzt. -SeitvZerzigJahren ist officiell in der Türkei die Sklaverei aufgehoben, aber trotzdem mögen noch viele der durch Sitte und Gesetze so streng geschlossenen Hauser Unstete in sich bergen, die aber kemesweqZ em unßlückllches Dasein führen. Von Ze!t öu Äeit rritö man wieder an sie ennnert und" das heimliche Bestehen von Sklavenmärkten 'erwiesen. ' So serfol gen die türkischen Gerichte augenblicklich zwei Sklavenhändler, die für 30 Pfund nein Moslem tn Beylerbey ein fttigeb?rencs Mädchen aus Skutari rerlaiift hären. i3twa 600 Hörer der me. dZzinischen Fakultät in Pest veranstaltelen auf der Unioersitätsklinil eine Kundgebung gegen den Professor der Chirurgie Josef Kovacs wegen dessen angeblich ungerechter Harte hci den Prüfungen. Professor Kovacs erklärte. er könne sein Versahren, das er für gerechtfertigt halte, nicht ändern. Der japanische Genexalstabsoffi. cier Oberst Jassumassa Fukuschima.der durch seinen kühnen Ritt von Berlin durch Rulanh, Sibirien, die Mongo lei und die Mandschpskj bis ngck Wladiwostok in denJqhren 1891 und 189Z hekannt geworden ist, befindet jekt wie? der auf einem großen Ritte, diesmal tn umgekehrter Richtung durck Asien nach Europa. Oberst Fukuschima ist diesmal gleich nach dem PersischenGolf gefahren und erst von da aus abaeritten. Sein Weg führt ihn zuerst durch Persien, über Kaukasus und durch ArGenien am Schwarzen Meere entlang kach flonstantinopel. Welchen Weg er rnrnr weitu nehmen will,' ift hngewih, och scheint 'es ziemlich bestimmt zu v c r,i-lri v....r jf.:" .r- .er." j' rein, vaßijüciji uiuscqiina jcinciua teile über Vmerikq mgcken wirh. ,

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i ,.v,u..vi aiunpic :-. Fttr die Feiertage. :-: Rhein, Mosel, und Nahe W.ine. Nuedlsheimer. Bin?e? Schlos.b?rg, Blume der Nahe, P'.sporter. JosephShoeser. ?ohan. nisberger, Li bkrau?nmilch, Ninsteiner, Zel t-nger, Brauneberaer. Gelsenheimer, Winkler, Ostyosener Rieslina. Tuerlheimer,ßmannshaus ro h, Ober.Jr.getheimer. Französisch Cläre? S und Sauterne?. St. Julün, Medoc. Marg'nse, Canienoc, Chaleu Berncne. Chateau VoiLac, Pcntet anet, Sauterne, aule Lsuterne. Hiesige und impottirte Champcgner.Jrish uv Stvtch WhttkieS, Jamaica Stuni, Cal. B:andi S und impoitirte SognacS. Alle Sorten Liqöe wie S'enedictine, Curaco, Aniittte etc. Ech'er Wilka Kümmel. wt deit n tzsor:en Vat rn RYe's KY. Bour, don, Wdiski's in Flaschen uns bei der at lone. Sallfornia und Oyis We-'ne in gröbttr uswyl ul.v vurcywez reiner Waare. Mkügwm Telephon 407. BOS, Rhein- und Wkosel-Weine eigener Importation. RkzelN i JoHanniZberger. ) Steinberg Kabinet. . S Rüöesbtzmer Vera. tVCine. j Markobruriner VuSlele. Mosel Bernkastler Doktor. k ... yyi i - Vitvuil A-ltVj-tn. It'Cine. ( JosephSHSfcr uölesk. Absolute Reinheit wird garantirt. 88 87 Süd Lelnwnrs Str. Tel. 1669. ColiiiBbfa Malle! Scke McCarty & Delaware Str. Jolrn 0. Zscliecli, (Eigeniljr. VerfsmmZuvgSSa!endert Vierbrauer XL Verein, 1. Sonntag imVonat. Südseite Cchftal'sn-Lerein, 2. Eonntaz im Monat. Sozialistische Sk!ÜLn,2 Sonntag im Monat. Badischcr Unt.Dnin, 3. Sonrag im Wonat. Sachsendur.d, 3. Sonntag im Monat. Preußen XL Verein, letzten Sonntag im . Monat. tzermannSsöhne, jeden 2. und 4. Montag im Monat. Sozialistiscber Sängerbund, Gesangstunde jeden Dünstag Abend. Preußen Gesangverein Gesangstunde jeden Mittwoch Abend. Lincoln League jeden Freitag Abend. 26. Unt. Verein wenn berufen. Gute Getränke und eiu feiner Lunch. 4 SO YKAR.V KXPERIXNC9. L .-4 TB AMT MIBV ' PISIQII COPYRIGHTS AO. Anyon tendlnc a tkatcb and deaciiptton mar qulckly McertAin, sree, wbetber an loTantlonl probably p&tentable. Commnnloattona trictlr oonfldentlaL Oldeat Mmncj forseouring patent In America. W bave a Waabtrigtoo offie. Patent taken tbrouffb llunn ä Co. reoelr f paoiai notio In the SCIEIITIFiC AMERICstll, beaatlfollr tUurtratad, lartrett clrcnUtlon of or cientlflo lournal. weekly, tenn $i.00 a Teer lUOtU montba. äpecimen ooplei and iLa'D liooa ox Patixts aant fre. Addreaa MUNN 4 CO., 301 4roa4war. Ktr Yark, Arno chiittig . empfiehlt sich all Klavierstimmer . Ouch übernimmt er die Verrichtung kUn Instrumente zu zivilen reisen. 'I' f ' Veste Reserenzen. 72 Oüd ?oblo Qtr. 72

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