Indiana Tribüne, Volume 20, Number 100, Indianapolis, Marion County, 27 December 1896 — Page 5
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ypiüp In use for fiftv vears. Folgen der Seclenwandernng. Die paradiesische Schönheit von Srinagar. der Hauptstadt von Kaschmir. ist von vielen Reisenden gerühmt worden. Einer der schönsten Punkte der Stadt ist der Wular See. Seine Ufer sind mit herrlichen Gärten.Schöpfungen dev mächtigen Mogulkaiser, umkränzt. Bäume und Blumen von tausenderlei Gestalt und Farbe prangen und duften in ihnen jahraus jährein. Hunderte von Wasserfällen verbreiten mit ununterbrochenem Geplätscher angenehme Äühle. Der See selbst ist mit weißleuchtenden Lotosblumen über und über bedeckt, eher einer Wiese als einem Wasserspiegel gleichend. Von den Fischen dieses Sees erzählt der Bischof French eine drollige Geschichte. Der Beherrscher von Kaschmir, Maharadscha Galub Sing, war gestorben. Seine Priester, die. wie der Verstorbene, entschiedene Anhänger, von der Lehre der SeelenWanderung waren, verkündeten, die Seele des Fürsten sei in eine Biene gefahren. Infolge dessen wurde es bei schwerer Strafe verboten, Bienen zu fangen oder Honig zu suchen, damit man sich nicht etwa unversehens an der Seele des Fürsten vergreife. Ein Bienlein flog über den Wular-See und wurde von einem Fisch weggeschnappt. Wie. wenn es gerade die Biene gewesen wäre, die der Fürst sich zur Wohnung seiner Seele auserkoren hatte? Dann wäre sie ja nun in den Fisch übergegangen. Es wurde also das weitere Gebot erlassen, daß . Niemand einm Fisch aus dem See fangen dürfe. Zwölf Jahre danach stürzte eine Kuh in den See und kam darin um; ihr Fleisch wurde von den Fischen gefressen. Nun ist die Kuh bekanntlich in den Augen der Hindu das heiligste ?ssr' s?K Zik n tt rr. :n I" sl vni vtu gu C II Cll ll eine Todsünde. Sollte so . schloß man in Srinagar die Seele des verstorbenen Maharadscha solche Todfünde auf sich geladen- und in der Ge statt eines iener ffiscbe mit von d?m Fleisch dieser Kuh gefressen haben? n . ß w.M. .e: tn. , juu9 ivui uiuuugwuj. ajugci Ivnntt vle Seele des Maharadscha auch nicht bei diesen Fischen sein. So bob man das Verbot des Fischfangens und Fisch.er... s t' v. el i!. (v'p ccu lvievrv auji oie tfliajcr am lUJlt lar-See durften wieder ihrem Handwerk nachgehen und in Srinagar aß man wieder Fische. Erwischt. Loa H. P. Leggett. ' I. Wäbrend des wahres 1860 wurde London mit falschem Gelde ; überfluthet; es war so gut nachgemacht, daß man den Unterschied nur selten constatirte. Das Uebel wurde schließlich so groß, daß ein Detectiv entsendet! wer den munte. um das Z?alschmünzernest auszuheben, und ich wurde mit dieser Aufgabe betraut. 3tö hatte mckts. was mich aus eine Svur bätte leiten können. Doch die Thatsache, daß gerade die Stadt Birnungham stark mit dem gefaiscylem Celde überschwemmt wurde, führte mich zu der Annahme, die Münzen würden im Weichbüde derselben angefertigt. Daher fuhr ich zunächst nach Birmingham, und hielt mich in diese? Stadt fünf Wochen auf, ohne die gerlngste Spur von den ueveltyattrn zu entdecken. Ich verlor bereits alleHoffnung. und fürchtete schon, ohne jedes Resultat nach Haufe zurückkehren zu müssen. Da erhielt ich eines Tages einen Brief von meiner Frau, die mich bat, ich möchte ihr doch einiges Geld schicken. Ich ging in eine Bank und verlangte einen Check, gleichzeitig händigte ich dem Kassirer eine Summe Geldes ein unter der sich auch mehrere . halbe Psundstücke befanden. Der Kassirer schob mehrere derselben zurück und sagte: Gefälscht!" Was!- versetzte ich. Sie behaupten, die Goldstücke waren gefälscht?". Allerdings!" Wissen sie das genau?" Ganz genau. Sie sind sehr gut nachgemacht, aber geringer an Gewicht; sehen Sie selbst!" Dabei legte er eins der Goldstücke in die eine Schale und ein echtes in die andere, die schwerer wog. Das ist die beste Nachahmung, die ich je in meinem Leben gesehen habe," ries ich. die Münzen genau betrachtend. Ist das . sämmtliche gefälschte Geld, das hier im Umlauf ist, so fein hergestellt?" Ach nein entgegnete der Kassirer, so gut ist es nicht. DaS hier stammt von dem berühmten Falschmünzer Ned Wilson. Ich kenne seine Arbeit" genau, denn ich habe viele von seinen Falsificaten in Händen gehabt.. Hier haben Sie einige von den Stücken, die hier im Umlauf sind.- fuhr er fort und nahm einige halbe Pfunde von einem Tische. .Sie sehen, die Arbeit ist nicht halb so hübsch wie die Ned Wilson's. obwohl sie auch ganz gut ist." Ich verglich die zwei Münzen und fand, daß er Recht hatte. Ich ver.
tauschte die "drei 'Falsifikate mit echtem Gelde und steckte das andere in die Tasche. Wenige Tage später erhielt ich eine Jnstruction, die mich veranlaßte, nach einem drei Meilen von Birmingham gelegenen Dorfe zu fahren. Ich kam zur Nachtzeit an und stieg in dem einzigen Wirthshaus des Ortes ab. Es war eine schmutzige Herberge, die von einem alten Mann und seinem Weibe gehalten wurde, dem widerwärtigsten Paare, das ich je in meinem Leben gesehen hatte. - Ich war oft in meinem Leben genothigt, mit wenigem vorlieb zu nehmen, daher konnte mich das elende Obdach, das man mir bot, nicht aus meiner Ruhe bringen. DasZimmer war klein und das Bett bestand einfach aus einer Streu, die die man in eine Ecke geworfen hatte. Das war mir indessen ziemlich gleichgiltig. denn es war Sommer und furchtbar heiß. Ich stand über eine Stunde an dem klcinenFenster und blickte hinaus. Vor mir dehnte sich weithin eine Landschaft, deren Grenzen ich nicht erkennen konnte. Das Wirthshaus, in dem ich abgestiegen war, schien von allen anderen Wohnungen weit entfernt zu liegen, denn außer dem Schrei einer Eule und dem Knabbern einer Maus vernahm ich nicht den geringsten Laut.' Es war eine schöne Diondnacht, und dabei so hell, daß ich die kleinste Schrift hätte lesen können. Schließlich wurde ich müde, warf mich auf meine Spreu und lag bald in tiefem Schlummer. Wie lange ich schlief, weiß ich nicht, 'doch plötzlich wurde ich von einem dumpfen Geräusch erweckt, das einem schnellen Hämmern nicht unähnlich klang. Ich sprang auf und eilte an's Fenster. Der Mond stand ganz tief im Westen und ich ersah daraus, daß es bald Morgen sein mußte. Der Ton, den ich vernommen, drang deutlicher zu meinen Ohren, wenn ich in den Hintergründ des Zimmers trat. Er schien von einem der Schuppen zu kommen, die etwa hundert Fuß von der Schenke gelegen waren. Ich bin von Hause aus mißtrauisch, und dieser Ton, den ich mitten in der Nacht vernahm, reizte meine Neugier; daher fühlte ich das dringende Verlangen, das Zimmer zu verlassen, und die Ursache des seltsamen Geräusches zu entdecken. Dieser Wunsch wurde endlich so stark in mir, daß ich beschloß, denselben um jeden Preis zu befriedigen. Ich zog mich an. öffnete vorsichtig die Thür meines Zimers und stieg geräuschlos die Treppe hinunter. Wenige Stufen führten mich in ein niedriger gelegenes Gemach, das ich vollstän dig verlassen fand. Ich schlich schnell und leise zur Thür und öffnete sie. ohne daö leiseste Geräusch zu machen. Nicht eine Seele war zu sehen, doch der Ton
dauerte noch weiter fort und wurde immer deutlicher je mehr ich mich dem Orte, von dem er zu kommen schien, näherte. Schließlich befand ich mich vor einem langen, niedrigen Gebäude, durch dessen Risse ich em Licht schimmern sah. Ich bückte mich. , sah durch das Schlüsselloch und erblickte zu meinem größten Erstaunen em halbes Dutzend seltsam ausschauender Gestalten, die mit aufgekrempelten Aermeln sich einer ganz eigenartigen Be schäftigung hinzugeben schienen. Einige arbeiteten an einem Ofen, ein anderer schnitt Metall und ein dritter glättete Münzen. In einem Augenblick ward mir alles klar. Hier war das Falschmünzernest, das ich suchte und der Wirth und sein Weib gehörten sicher der Bande ebenfalls an, denn in einer Ecke bemerkte ich, wie sie die nachgemachten Goldstucke pourten und sodann in Rollen einwickelten. II.' Ich hatte genug gesehen und wollte mich eben in mein Zimmer zurückziehen, als ich plötzlich eine schwere Hand auf meiner Schulter fühlte. Schnell wandte ich mich um und sah mich einem der Falschmünzer gegenüber. Was thun Sie hier, mein Lieber?" fragte er in höhnischem Tone. Ich Sing im Mondenlicht spazieren," versetzte ich und suchte mich gewaltsam zu fassen. Nun, dann spazieren Sie nur hier hinein," fuhr er fort, öffnete die Thür und stieß mich hinein. Sämmtliche Insassen des Raumes hielten sofort in der Arbeit inne und traten näher. , Wer ist das?" sagten sie, auf mich zeigend. Ein Spion, den ich draußen abfaßte." versetzte der Mann, der mich hineingeschleppt hatte. Es ist ein Reisender, der gestern Abend in die Schenke kam und Nacht lager begehrte; als ich ihn zuletzt sah, lag er ruhig in seinem Bett," erklärte der Wirth. Die Männer traten in eine Ecke und hielten Rath. Der Mann, der mich bewachte, sagte kein Wort und ich hatte ebenfalls während der ganzen Zeit keine Silbe gesprochen. Schließlich schien die Berathung ein Ende zu neh men, denn einer der Männer trat auf mich zu und sagte, ohne jede Umschweife: Hören Sie, Mann! Sie müssen sterben!" Ich zuckte mit keiner Wimper und sprach kein Wort. Sie haben unser Geheimniß herausgefunden und todte Leuie schwatzen nicht." Ich schwieg noch immer. Wir lassen Ihnen zehn Minuten Zeit. Auch können Sie wählen, ob Sie erschossen oder gehängt werden wollen!" Plötzlich kam mir ein Gedanke, der mir vielleicht das Leben retten konnte. Ich brach in ein lautes Gelächter aus. und die Männer blickten mich erstaunt CXL
Er nimmt die Sache sehr kaltblü tig auf," fagte Einer.
Er weiß jedenfalls nicht, daß wir Ernst machen, meinte em Anderer. Sprechen Sie lieber Ihr Gebet! erklärte der Mann, der vorhin gesprochen. Die Zeit vergeht!" Meine einzige Erwiderung war ein noch lau teres Gelächter als vorhin. Der Mensch ist verrückt!" rief Emcr. Oder betrunken," fetzte ein Anderer hmzu. Kinder!" rief ich lachend, das ist der beste Witz, den ich je gehört habe! Was! einen College wollt Ihr hängen?" Ein College! Sie ein College?" Nichts Anderes!" lautete meine Antwort. Wie ist Ihr Name?" Habt Ihr schon je von Ned Wilson gehört?" fragte ich. Natürlich! Ist er doch das Haupt unserer Zunft!" Nun denn! Ich bin Ned Wilson!" Sie Ned Wilson?" riefen alle. Ihr könnt Euch darauf verlassen!" versetzte ich. Das Glück war mir günstig. Keiner der Anwesenden hatte Ned Wilson je gesehen, obwohl sein Name ihnen wohl bekannt war. Mein selbstbewußtes Austreten hatte auf sie einen Eindruck gemacht, doch sah ich deutlich, daß ihre. Zweifel noch nicht ganz verschwunden waren. Und das nennt Ihr gute Arbeit?" fragte ich und nahm einige von den Münzen in die Hand. Na, wenn Ihr nicht bessere liefern könnt, dann solltet Ihr Euren Laden lieber schließen." Können Sie uns etwas besseres 5igen?" fragte einer der Männer. Ja. das kann ich; wäre das nichi der Fall, würde ich mich selber hängen." Lassen lpie doch sehen!" riefen die anderen. Das war mein Hauptcoup," von dem mein Leben abhing. Sehen Sie her, meine Herren," sagte ich und nahm eins von den gefälschten Goldstücken aus der Tasche, die man mir auf der Bank zurückgewiesen hatte. Das ist meine letzte Arbeit; was haltet Ihr davon?" Es ging von Hand zu Hand, und einige erklärten, das Goldstück wäre echt. Wie wollen Sie beweisen, daß das ein Falsifikat ist?" fragte einer der DZänner. Indem ich es gegen ein echtes Goldstück abwiege." erklärte ich. Dieser Vorschlag wurde sofort aus geführt und die falsche Münze wog leichter. .Vielleicht bat er's zufällia bekomwen." sagte einer der Manner zu seinem Nebenmanne. Seht Euch diese Stücke an." saate ich und nahm die beiden anderen MUnzen aus der Tasche. Jeder Zweifel schwand Zetzt;. sie schüttelten' mir e. -..rcCLtu- v.' -. iluuuuuuiu; uic zanoe uno icgicn mir einiae technische 5?raaen vor.i erklärte jedoch, ich wäre auf einer Vergnugungsrelse begriffen und wurde lieber ein Glas Whisky oder Brandy trinken, als ihre Fraaen zu beantworten. Der Whisky ward herbeigeschafft uno erst gegen Mittag trennten- wir uns. Am nächsten Taae kedrte ich in die Schenke zurück und nahm die ganze Falschmünzerbande fest. D e r k l e i n e T r i n k e r. Va. ter (zum Kellner): Bringen Sie ein una Aler!" Hanschen: Ja, Vater.. oann yazt ia Wu kem's!" Kunst-Ersan. 5,Lr' nur Moriz. wie breit sich macht die Baronlrt toi. Hi f - r . na -ic juicuct lavier Ilimperi: W se klimper Du mit'm Geld!" Frommer Wuhs cfiV Kö chin (die einem Hahn den Hals umoreyi): viujuzt. Du Ungetreuer. Tu solltest jelt der Gockel sein! Verblümt. Unteroffizier (dem es verboten, zu starke Ausdrücke zu georauqen): Krause, die Vegetation in Ihrem Kopfe möchte ich sehen!" UnangenehmePerspekt i v e. Frau ( die in der Ausfiellungsiotterle emen Kleiderschrank geWonnen hat): Ach. das ist reizend. jetzt habe ich wieder Platz für sechs neue Kostüme!" ' : Aha! Verheirathete Freundin: Du. Anna, ich wurde aeltern in den Hausfrauenverein. aufgenommen.Alte Jungfer: Ach, dort-möchte ich auq o gerne veltreten." fr 3m- Bureau. Buckbaltn (ärgerlich) : .Donnerwetter, .'.immer haben Sie was zu fragen! . . . Können V ..... : i r .a n n e cu ylll leloniianoig faulenzen?!" Mit TJood's Sarsaparille, "Redet Absatz" Und zeigt dass diese Medizin Kede't das Cffentlicbe Vertrauen in einem grösseren Masze genossen hat, als Irgend eine-, andere Patent Medizin. Das kommt einlach daher vell es grösseren Verdienst besitzt und grössere Kuren als irgend eine andere hervorbringt. Ulcht was wir sagen, sondern was Ilood's 8ar aaparilla thut, Ist von Wichtigkeit. - Alle Annoncen über Ilood's Sarsaparilla wie Ilood's Sarsaparilla selbst, sind ehrlich. Wir haben das Pubhcum niemals getäuscht, und es. Ist seiner grossen heilenden .Wirkung zuzuschrei ben, dass die Leute dauerndes Zutrauen.' darin haben, und Lnl Sarsaparilla kaufen, fast ausschliesslich von allen Anderen. Versuchen Sie es, Nur, von C L nood 8t Co.. Lowell, Mass., prXparirt, $1 ; sechs für $5. Hood's Pillen flftRÄSffiS uaiieuleiden. 23 cents. Bei aua Droguutea.
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föemitent Der Freien Preße." Ein Redakteur und seine Frau,'beide geyettt, uaQ tm die Aerzte sie aufgegeben. Zvei Dankbkiefe an den Verfertiger von Dr. Schsop'ö Wiederycrsteller. Dr. Schoop's Wiederhcrsteller wird meistens von intelligenten 2enlr:i braucht. Er besteht nicht aus beruhigenden Mitteln, um die Ntchtden5:'.d5" tauschen. Er thut mehr als den Kranken zu beruhiqcn und dic Sd-n;er,pi -u stillen. Er wirkt auf die Ursache der Krankheit. Wenn er Sie geh?i!t macht, dann sind Sie geheilt, und auf immer. ' Denkende Leute wissen heutzutage, daß die meisten Krankheiten ir.;rg Schwäche unserer inneren Nerven verursacht werden. Die Nerven f!;ib q schwächt, welche unser Herz, Magen, Leber und Nieren in Thätigkeit scke. vc?v.x diese Organe krank sind. Wenn wir die Nerven stärken, so werden jene Organe richtig arbeiten. Es giebt Medizinen, welche Sie besser fühlen mache, aber seine Medizin wird Heilung verschaffen, außer sie stärkt die Nerve::, e:::: Ihre Hauptorgane ordentlich arbeiten, so sind Sie gesund. Nur 'die Vesühlö. nerven zu doctern, hilft nicht. Die Nerven, welche man nicht behcrrs.ht, fi:D die Nerven, die man kräftigen muß. Es giebt eine Menge Arzneien für d: ;ii:üne Nerven, aber nur eine für die inneren Nerven-Dr. Schoop's icderü.:s'cüer.
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Herr H. entz. Frau S-phi dtnf.. Herr H. Gentz ist der Redakteur der .Freien Presse. eine hervorragende drntse Zeituilz. welche in (Xleveland. Ohio. erscheint. Er und seine Frau waren beide krank n:D bettsuniähig. Aerzte waren nicht im Stand?, ihnen zu helfen. Im vergangenen ?e. emdcr sah Frau Gentz eine Anzeige von Dr. Schoop's Wiederherstellerund si'eprodirte idn. als er sie kunrte. gebrauchte ihn auch Herr Gentz, und hier sind die Dankbriese, die sie frei, lvllllg darüber geschrieben haben.
C l e v e l an d, O., 20. Jan. 1LOS. werther Doktor! Frau Gentz hat Sie bereits davon in Kennt ''!i gesetzt baß durch den Gebrauch Ihres :cderber,telleri ibr Zustand sick bedeutend i 'vezsert hat, und ich möchte noch hinzufügen, au vlrie Beiierung nlcyr nur temporär, en )cni von Dauer war, und daß sie seit Jahren ncht so woht gefühlt, als jetzt. Ihr Appetit ,r sehr gut. sie schläft gut, und sie hat fast ;ar keine rheumatischen Schmerzen mehr. Was mich anbetnfft. so möchte ich erwäb ilen, daß ich den Wiederhersteller regelmäßig oreimal des TageS, vor jeder Mahlzeit, ge draucht, und von den Resultaten äunertt be friedigt bin. Meine Gesundheit im Allgemeinen ist besser und der AuSschlag an meinem Äesicht und Körper' ist ganz verschwunden. ooaieicn ,cn nie erwartete, vafc dies durch Äedizin bewerkstelligt werden könnte, da mein Familien arzt, der mich jahrelang behandelte. ,,i.i..,i.iu.0t, vit tuiuf juniirny f tluiuillE, iSÄSl nur tcm0rarc Linderung, verschaffen konnte. Mit der Wlederberstelluna memer Gemnd. lictt hat sich meine Thätigkeit qesteigert, .ind befinde mich täglich am Pult, mit oen Redaktionsarbeiten für meine Zeitung . U. -LZH rvx rrl . r? j r- V cTiajuiugi. ijtu lann le verilllzcrn, oan oel ?.,cinem jetzigen Gesundbeikszuüand ich mich ::och mü Erfolg mit fast jedem mciuer jungercn Collegen zu messen im Stande bin. Ihr Wiederhersteller ist nach den von mir gemachten Erfahrungen ohne Zweifel die be deuteudste unter den Medizinen. rgevenzt H. e n tz. Dr. Schoop hat eine Lebenszeit dem
stellung einer Medizin, welche sie kräftigt, gewidmet. Sie ist heute das cinfaz Heilmittel für die 9!erven, welche uns am Leben erhalten. Lasset Euch Dr. Schoop's Buch schicken. Es kostet nichts und kann Euch ein Leben lang vor Leiden beschützen. Dr. Schoop's Wiederhersteller kostet $1.00 die Flasche' in den Apotheken. oder bei Elpreßsendung vorausbezahlt. Sechs Flaschen $5.00. reffe Zr. Schoop, No. 8 State Str., Racine, Wis.
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Cleveland, O., 5. Jan. 1800. Werther Doktor! Ich habe zwei Flaschen Ihres Wieder??, stellers gebraucht und erlaube mir, J.j!!?:: hiermit meinen innigsten Tau! aus.lfpr.-':: für die Wohlthat, die er nur gebracht yai. Ich konnte des Nachts nicht schlafen u?!d war sehr unruhig und litt viel in Folge vo.k Nervosität; ich nahm zuerst eine Ihrer wierw herstellenden Nerven-Pillcn vor dem Schief rn gehen, die mir jedoch nicht gleich Liuderu:?q verschaffte; am nächsten Abend nahm ich .yrci Pillen und schlief die ganze Nacht kindurö gut. Die Medizin thut mir scdr gut. war auch viel geplagt durch Schmerzen Magen und konnte keine Nahrung vertra.: ; diese Symptome verschwanden jedoch :'v. dem Gebrauche Ihres WicdcrkerstellerS. Icl; nehme die Medizinen abwechselnd in liebn einstimmung mit Ihren Gebrauchauweis:::l-
qejt Ich litt sieben Jahre in Folge einer E'?al tung an einem Fußleiden. Dies ist ebcnf.-.Z bedeutend gelindert, auch habe ich wieder ten Appetir. Ehe ich Ihre Medizin gebrauchte, hr:1-, die Leiden und Schmerzen in meinem M -. durch die Medizin, die mir ein hiesiger Ä--. verschrieb, nicht gelindert werden. Jc.i Wiederhcrsteller habe ich e? aber zn vcr.:;i.i. daß ich vollständig davon befreit bin. Ihnen nochmals meinen iniiijstcn Tank aussprechend, verbleibe ich Ergebenst SophieGentz. Studium dieser Nerven und d?r .fier, - Geschenke. ""C3 Hauthallungsgegenslände und in unserem 165 to 169 Last Washington Str. Verlangen Sie ein Souvenir. JV Wlr für Damen und Herren bei
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