Indiana Tribüne, Volume 20, Number 98, Indianapolis, Marion County, 24 December 1896 — Page 2

"7'

n

A

5 V

J

Znsiana Arwüne,

ErZHciM Täglich und Soamags, Die täzliche .Tribüne' rostet durch den TrSzn z Centi. per L'oce, die eonntagS.Trtb2e-S 2en:' per Woche. Seide lufacmc 15 Cent ec 65 CtntJ Per Hauai. Ver yoft außerhalb dn t.dt ,Lschickt U srauSbe,aUun2 V V ahr. -' OsfU. 18 Süd Vllabam Straße. Indianapolis, Ind., 24 Dezember '96 ZNörderischc Wayltämpfe. DaZ ungarische Blatt Esti Ujsagveröffentlicht eine Liste von Todten und Verwundeten, die im letzten Wahl kapf sielen. Am 13. October wurden in Hruszyn (Comitat Arva) zwei grauen von Gendarmen erschossen. , , r , . , . , , - C Vlni iy. S)cl0oer Ivuroen IN vtvtvz drei Wähler niedergeschossen, elf Wä ler schwer verwundet. Am 20. October wurde in Remete der dortige Lehrer erstochen. Am 21. October wurde in Egyhazmarten ein Wähler schwer verwundet. Am 22. October wurde in Nyiregyhaza der Führer der oppositionellen Partei erschossen. Am 23. O tcber wurde in Szekely-Udvarhely ein Wähler erstochen. Am 24. October erschoß der Führer der Volkspartei in Äis-Tallya den Richter und seine Frau; ein Wähler wurde mit Absätzen todtoeschlagen. Am 25. October kam es in Tyrnau zu einem Kampfe zwi schen den Wählern ur.d dem Militär ; ein Husar wurde getödtet, viele verroundet, zwei Wähler wurden von den Pferden zerstampft, zwei brachen bis Füße, dreißig wurden durch Sahiebe verwundet. Am selben Tage wurden in VaiZlo zwei Wähler der Volkspartei erschlagen; in Dragus wurden zwei Wähler und eine Frau erschossen; in Felsö - Lehota wurde ein Wähler erschlagen; in Nedec wurden zwei Wähler erschossen und zwei beimundet; in Hadju BöreZzmeny wurde ein oppositioneller Wähler niedergeschossen. Am 23. October wurden in Dunapatag bei der Husaren-Attacke fünfzig Personen verletzt; in Diosad erschoß der Notar Kaufmann einen Wäbler und es wurden bei dem dadurch entstandenen Aufruhr zwei Personen durch Säbelhiebe getödtet, eine große Zahl verwundet. Auf der Station in Sziget-Szent-Miklos eröffneten die oppositionellen Wähler gegen die in Waggons einsteigenden liberalen Wähler einen Steinhagel, wodurch vielfache Verletzungen vorkamen. In Lorenz ermordeten die Wähler von Szent - Lorenz zwei Wähler aus Mikosz und schnitten hehn Wählern die Ohren ab. In Lipic wurde der Notar, in Temes-Morawitza ein Führer der Volkspartei ermordet; zwei Wähler aus Tisza - Eszlar sind spurlos verschwunden; in Fünfkirchen wurde ein Wahler und ein Polizeimann er-schtfl&ni-ut Szabald-Battyan wurden zwei Wähler ermordet: in Szatmar feuerte das Militär in den Haufen, wobei drei Personen todt am Platze blieben. Bei allen diesen Daten sind nur die Todten und Schwer verwundeten angeführt. Dazu ist zu bemerken, daß wir das Jahr 1896 schreiben und daß Ungarn zu den Culturstaaten gerechnet wird. - Gegen die Italiener. In dem Zuckerdistrict des StaaieZ Zouisiana, der sich auf eine Entfernung hon 120 Meilen von New Orleans bis Baton Aouge hinzieht, macht sich neu"?igs eine starke Bewegung gegen die 5lienischen Arbeiter bemerkbar. Seit Reihe von Jahren schon sind aus erplantagen die Neger aurna i Italiener ersetzt worden. aU nie ist dies in so bedeutendem geschehen, wie in dieser Saison. ehrere Schiffe haben ausschließlich liener nach New Orleans gebracht diese wurden nach emem Aufent- . 1 I f. )N Hur wenigen siunoen naq ckechlantagen, für die sie bewaen, welter dmgirt. Zum Theile waren es Landarbeit lien oder Suditalien, welche Feldarbeiten wohl vertraut. anstellig, freilich aber auch sind und das Messer schnell nd haben. Da sie die Auser Blutrache meistens auf fi.r? r n.fi kö nnt!" t iuiuHu, w u,uinen die Pflanzer an dem Jähzorn der Italiener weiter keinen Anstoß, sind doch ihre Arbeitsleistungen billiger und besser, als diejenigen der Neger. Auch die farbigen Plantagenarbeiter nehmen den Italienern gegenüber keine feindselige Haltung ein, trotzdem sie von diesen verdrängt werden, die Opposition kommt vielmehr einzig und allein von den Landlrämern. Diese behaupti, daß die immer mehr zunehmende VWmrn,., tinn trtTtPttfTN den 1 uyu t J " !n aller Kleinhändler bedeute, da Neger ihre Löhne bis auf den letzCmi ausgeben, während die Jtaicr mindestens 90 Procmt sparen, v ,der Hoffnung, mit ihren Erspar n :c. c:.-i iMrWAt n Ciuji ui lyic-suiiuiv & -i-v-. ii können. Seitens der meisten iwngen in dem sogenannten Zucker ärict werden die Kleinhändler in rer Ovvoütion atatn die Italiener unterstützt und die Agitation hat be reus sol'cbe Dimensionen angenommen. daß sie zu einem wichtigen Factor in d"r-Psliti! der Zuckerparishes gewor"den ist. Ei'curiosesUeberbleib sel dsr jüngsten Ueberschwcmmung, welchelso aewaltigeVerheerungen längs den Linien der S!orthern Pacific und Greäf Northern Eisenbahn im Staate Washington angerichtet hat,ist 14 MeiIm öon Seattle zu sehen. Es ist dies ein Kleines Haus, das auf den Aesten tirh Ceders hängen geblieben ist. ' - , ? . : : . , ' agiicj nur ein einzige fiat der Ort Calais, Me., der70J0 .dohner zählt, eine Postverbindi:ng dann muß die Post noch über brihes Gebiet befördert werden, rnn ,rthin gelangen zu können. .

Nahrung und Gift zugleich.

Kürzlich ist eine Liste anscheinend harmloser und sehr viel gebrauchter i?nrmirmftoffe Gemüse. Obstsorte u. s. w., welche gleichwohl starke Gifte ! in einem gewissen Grade enthalten,; t t en . rr - CTD A I ourcy Die HllC gegangen, xriuuu;t Hausfrauen und Männer mögen erstaunt darüber gewesen sein, auf dieser Litte u. A. auch das so beliebte Ta piöca zu finden, welches bei uns für Puddings, Suppen, Kuchen und viele andere Zwecke eine so großeRolle spielt. Von dieser interessanten Nahrung und Labsal, deren Herkunft eine Menge nordamerikanischer Leser gar nicht kennt, mag nachstehend etwas näher die Rede sein, daes damit eine eigene. Bewandtniß hat. Tapioca kommt von einer merkwurmgen Pflanze, die in Südamerika zu Hause ist und in fast allen dortigen Staaten, sowie auch auf den ostindischen Inseln, in Neu - Caledonien und in Westafrika mehr oder weniger angebaut wird: der Cassawa, auch Mynioc" genannt. Die Pflanzengelehrten unterscheiden die bittere und die süße Cassawa; beide sind aber hochwichtige Quellen für Nahrungs - Stärkemehle, und in den meisten tropischen Gegeni if rr - l . den herrscht Die vmere ai,uwa i. Diese Pflanze ist ein Strauch, welcher eine Höhe yon ß his 8 Fuß erreicht. Ihre Wurzeln werden sehr groß uny wiegen mitunter ihre 80 Pfund; es wachsen ihrer drei bis acht an emem Büschel zusammen. Sowohl die Wurzel, wie die übrige Pflanze enthalt einen scharfen iischigen Saft, welcher so hochgradig giftig ist. daß er i N w e -nigenMinuten den Tod verur fachen kann! Und doch liefert selbst dieser Saft eine ausgezeinete Sauce, nachdem die giftige Säuce durch' die Einwirkung der Hitze. zerstört und der Saft dick eingekocht worden ist. Diese Sauce ist. streng genommen, nicht un giftig, aber ihr Gift ist wenigstens bis zur praktischen Unschädlichkeit ßekrmgert. Aus den Wurzeln gewinnt man ein Stärkemehl, welches durch Anfeuchten, Körnen und Erhitzen in Tapioca verwandelt wird (übrigens zumTheil auch unverändert unter dem Namen Ar-row-Rooj-sus Brasilien in den Handel kommt). Die Wurzeln werdm entweder gerieben oder zu Brei zerstoßen und nach Ausquetschung des giftigen Saftes getrocknet: die mehlige Masse, welche man so nach weiterem Zerreiben erhält, wird auch Cassawo-Brot ge nannt und dient auch bittet zu Backzwecken, wenn sie nicht in Tapioca verwandelt wird. In Brasilien bereitet man eine ganze Menge Nahrungs-Prä-parate (auch Nachahmungen) aus der Wurzel der bitteren Cassawa. Aber, wie gesagt: wir kommen bei dieser Pflanze dem ärgsten Gift geradezu unheimlich nahe, und Leben und Tod scheint für uns auS beinahe derselben Quelle zu fließen!- . Cchlaffreie Geschöpfe. Jei den Menschen findet man zwar allerhand Curiositäten auf dem Gebiete der Schlafgewohnheiten, und in neuerer Zeit will man sogar mehrere Menschenkinder, darunter ein kalifornisches, entdeckt haben, welche beständig stehenden Fußes schlafen! Aber Menschen, welche den Schlaf ganz und gar entbehren können, haben sich doch noch nicht finden wollen; obwohl Einige It hauptet haben, das Schlafen sei nur eine Gewohnheit (ebenso wie Andere hinsichtlich des Essens oder Trinkens). haben sie doch nicht einmal an sich selber die Anschauung jemals auf be nächtliche Zeitdauer zu bewahrheiten vermocht. Indeß gibt es in anderen Reihen der sterblichen Geschöpfe wirklich solche, die über das Schlafbedürfniß völlig erhaben sind. Kenner in den verschiedenen Zweigen der beobachtenden Na? turwissenschaft sind sich jetzt ziemlich einig darüber, daß mehrere Arten Fische. Reptilien und Insekten in unserer Welt niemals schlafen. Unter den Fischen weiß man das jetzt positiv vom Hecht, vom Lachs und von den Goldfischen. Andere Familien Fischt wiederum schlasen niemals mehr als einige Minuten in einem ganzen Mo nat, und in der Brutzeit gar nicht Dutzende vonGattungen Fliegen (meist in den tropischen Gegenden) schlafen ebenfalls . niemals, und von drei big fünf Gattunaen Schlangen vermuthet man des Gleichen, man hat sie wenigstens. noch nie beim Schlummer ertappt. Das' Gleiche gilt, von den Ameisen, und als 1874 Sir John Lubbock von diesen Solches behauptete, rregte er bedeutendes Aufsehen damit; kr hielt auch damals diese Ausnahme von Schlafbedürfniß für die einzige vorkommende. Ein gewisses zeitwetses Ausruhen von Arbeitsfunctionen muß natürlicherweise M jedem Wesen angenommen werden, braucht aber selbstverständlich vcv, lange kein Schlaf, kein Bewußtseins-Unterging zu sein. Zahlensinn der Thiere. Ueber die Fähigkeit der Thiere, zu zählen, hat der russische Arzt Dr. Ti mofieff sehr eingehende Untersuchung?n angestellt. Seine Versuche betra fen hauptsächlich Hunde, Katzen und Pferde. Höchst interessant ist die Art und Weise, in welcher Dr. Timofieff den Zahlensinn seines Hundes unter suchte. Dieser letztere besaß nämlich die vielm Vertretern seiner Rasse eigene Gewohnheit, Knochen, die er nicht so gleich verzehren konnte, zu vergraben, und zwar wohlweislich nie mehr alZ einen auf einmal. Um nun zu fehen, eine wie große Zahl von verschiedenen Plätzen der Hund im Gedächtniß hehalten konnte, gab ihm sein Herr einst nach einem reichlichen Mahle 26 Kno chen auf einmal, die der Hund sofort an ebenso vielen Stellen im Garten vergrub. Am folgenden Tage ließ der Dcctor ihn ganz und gar ohne Futter, so daß der Hund sich genöthigt sah, die Tags zuvor vergrabenen Knochen auf usuchen. Sejn &en beobachtete sein

erhallen aufs Aufmerksamste von einem Fenster des Hauses aus. Zuerst scharrte das Thier zehn Knochen aus und trug sie auf einen Haufen zusam men. Dann hielt er jnne und über legte eine Minute, worauf er von

Neuem auf die Suche ging und weitere 9 Knochen herausgrub. Auch hiermit war er noch nicht zufriedcn, und nach einer weiteren kurzen Pause begab er sich wiederum an's Werk und scharrte noch 6 derselben aus. Nachdem er also im Ganzen 25 Knochen zusammengebracht hatte, legte er sich selbst zufrieden auf den Bauch und b?gann sie zu verzehren. Indessen binnen Kurzem hielt er inne: etwas schien ihm doch nicht in Ordnung zu sein. Er stand auf, trabte in bedächtigem Tempo um den Garten herum, bis er an die Stelle kam, wo der letzte Knochen verborgen lag. grub diesen aus, trug ihn zu den übrigen und vollendete nun seine Mahlzeit ohne weitere Unterbre chung. Dr. Timofieff ist der Meinung, daß die Zahl für den Hund zu grob war und daß er sie sich innerlich in orei Gruppen zerlegte. Die An zahl her Knochen, in je.der Gruppe war nicht zu groß, als daß er sie nicht be halten konnte; trotzdem aber war he: der geistigen Anstrengung, die diese verwickelte Lösung mit sich brachte, ein kleiner Irrthum wohl möglich, den das Thier nach längerer Ueberlegung doch herausfand. Die Katze besitzt nach den Versuchen Dr. Timofieffs einen weniger entwickelten Zahlensinn. Dem Doctor gelang es zwar, ihr das Zählen bis fünf beizubringen, aber darüber hinaus verwirrten sich ihre Zahlenvorstellungen, Er Nickte ihr ein Stück Fleisch dar, zog es aber, sobald die Katze darnach griff, wieder zurück. Dann hielt er es von Neuem hm, um es abermals zurückzuziehen, und so fort, und erst nach dem fünften Male erlaubte er dem Thiere, es zu ergreifen und zu verzehren. Nachdem er diesen Vorgang einige Wochen lang täglich wiederholt hatte, hegann die Katze, sich an denselben zu gewöhnen, und bald, lernte sie, genau btf zum fünften Malt zu warten, bevor sie nach dem dargereichten Leckerbissen griff. Während mehrerer Monate beging sie niemals einen Irrthum; sie muß daher lH't vollständiger Genauigkeit bis fünf haben zählen können. . Dr. Timofieff versuchte in derselben Weist shren Zahlenkreis bis zehn zu erweitern, indeß, sowie er dem Thiere das Fleisch zum sechsten Male hinhielt, um es dies mal indeß wiedr zurückzuziehen, ge rieth dasselbe in Verwirrung ' und konnte auf keine Weise dazu gebracht werden, über ihre gewohnte Zahl hinaus zu warten. Daß Pferde einen oft nicht geringen Sinn für Zahlen besitzen, ist wohl all gemein bekannj. Man sieht wohl in jeder Circusvorstellung ein zahlenkun diges Pferd. Dr. Timofieff erwähn als interessantes Beispiel eines Acker, gaules. der die Eigentbllmlichkeit besaß. nach jeder 20. Furche, pje cj gepflügt hatte, eine Pause zu machen. i?anz gleich, wie lang die Furchen wa ren, oder wie mühe das Thier war, es hielt nicht an, ehe nicht tzie Mste poslendet war. so daß der Bauer, dem daö Thier gehörte, nur zählte, wie oft das Pferd pausirte, um zu wissen, wieviel l . r vom eioe nocy zu pslllgen vorig roar. Daß übrigens auch einige Vögel ei nen wenigstens kümmerlich entwickelten Zahlensinn besitzen, beweist folgendes von dem berühmten französischen Na tursorscher Audubon erzähltes Vor lommniß aus den Tropen. Audubon begab sich einst n Gesellschaft von vier fremden aus die Jaad Im selben Augenblicke, als sie die Hütte verlassen hatten, flog ein Papagei durch das offene Fenster ln sie hinein. In der Absicht, denselben, wenn möglich, le bettd zu fangen, kehrte der Forscher mit einem seiner Freunde zurück, doch kaum hatten sie die Thür geöffnet, als der Vogel schon durch das Fenster wieder hinausfloa. Audubon selbst gmg hm aus, in der Hoffnung, der Papagei würde das Zimmer für leer halten und wieder hinem fliegen, doch Vergehens: erst als auch der Andere die Hütte wieder verlassen hatte, wagte sich das Tmer wieder hmern. Um nun aussm dig zu machen, wie weit der Zahlensinn des Vogels reichte, ließ Audubon alle seine Freunde mit sich in die Hütte kommen und dann einzeln wie der hinausgehen, während er selbst da rin zurückblieb. Der Papagei war tete. bis er die vier Begleiter hatte her auskommen sehen, aber bei vier endete augenscheinlich seme Fähigkeit zu zäh len. denn in der Meinung, es sei Nie mand mehr im Hause, flog er hinein. Audubon schloß hieraus, daß der Vo gel mit Genauigkeit bis vier zu zählen vermochte, ein geistiges Problem, daS ewige der wenigst civmsirten Men schenrassen bisher noch nicht gelöst ha ben. denn bei den Botokuden gibt eö z. B. nur drei Zahlenbegriffe: Einö. Zwei und Viele. Fund? aus der ältern Steinzeit. Von einer wichtigen Entdeckung im Somali-Lande (Ost-Afrika) hat der Vice-Präsident der Londoner Novel Society, Sir John Evans, dieser Ge sell cha t Mittheilung gemacht. Es handelt sich um Werkzeuge aus der alteren Stemzett. die Seton Karr m dem genannten Gebiete gefunden hat. Sie bestehen aus Kiesel und Quarzit und stimmen durchaus mit denen überein, die man in den jüngsten Erdschichten des nordwestlichen Europa . (ganz besonders häufig im Thale der Sonne) gesammelt hat, und diese Uebereinstimmung genügt, um die Zeit ihrer Versertigung in die ältere Steinzeit (die paläolithische Periode) zu verlegen,obgleich, in den betreffenden Bodenschichten des Somali-Landes noch keine Fossilien entdeckt werden konnten, nach deren Alter man dasjenige der SteinWerkzeuge unwiderleglich hätte bestim men können.' Aus der Ueberemstimmung dieser Werkzeuge mit dm europäischen desselben Alterö schließt Sir John Evans, daß die damaligen Oe wohner des Somali-Land:S cntw:dtt

,4 r ir-i! -?i?v2

zu oerielven ooer vöcy zu einet sehr nahe verwandte ' Rasse gehört haben, wie die des damQligen Europas. Ganz ähnliche Werkzeuge und Kiesel finden sich auch IM cilthal m Nord-Afrika, ''I i I im Thale des Manzanares. in Mittel Italien, im Osten ferner im EuphratThal; Qucrrzit-Werkzeuge derselben Art wurden auch im Lateritboden In, diens und Sud-Afrikas Gesammelt. Evans nennt die Entdeckung von Seton Karr ein neues Glied in der Kette der Thatsachen, deren Verfolgung der Forschung vielleicht gestatten wird, bis auf die Wiege des. Menschengeschlechts zurückzugehen. Diese Thatsachen scheinen aus den Beweis hinzuzielen, daß in der älteren Steinzeit die drei Erdtheile der alten Welt von nur einer Rasse des Menschen bewohnt wurden. Evans hält daran fest, daß die spätere Cultur von Ost nach West vorgedrun gen sei. Die Spuren des vorgcschichtlichen Menschen bildeten auch auf der diesjährigen Zusammenkunft der ametitanischen Vereinigung zur Förderung der Wissenschaften einen wicht! gen Gegenstand der Verhandlungen. Der classische Ort der Funde in unse rem Lande ist das Ufer des Flusses Delaware in der Umgebung der Stadt Trenton. An der Terrasse dieses Ufers finden sich steil über dem Flusse Bodenschichten, deren Ablagerung in die sogenannte Eiszeit fällt. Zuoberst liegt eine 12 Zoll d. jcke Schicht' Sand. hurH Zersetzung von Pflanzenstoffen verfärbt und augenscheinlich in gestörter Lagerung; darunter folgt eine 24 Zoll dicke Schicht von festem, deutlich geschichtetem Sand, die sich zweifellos noch in derselben Lagerung hesindet, in der sie abgesetzt wurde. . In der oberen Schicht sanden sich wei Pfeil- oder Speerspitzen auö Stem. ferner ein Zlhonfcherben, ein Feuersteinfplitter, ein zerbrochener Kieselstein, vier Topfscherben und ein Stück eines verkohlten Knochens. In der unteren, ungestörten Sandschicht , wurden verschiedene Thonscherben ausgegraben, die deutliche Merkmale von unvollkommener Bearbeitung von Menschenhand zeigten. Diese ersten Funde wurden von dem berühmten Geologen Frederic Wright gemacht. Weitere Untersuchung durch Volk förderte aus der oberen Schicht ebenfalls mehrere rohe Werkzeuge aus Feuerstein und Jaspis zu Tage, während in der unteren Schicht 30 bis 40 verschiedene Geräthe und Fragmente von Thon gesammelt wurden. Diese Stücke wurden den Gelehrten der American AssociaNon vorgezeigt, ohne daß Jemand Zweifel gegen ihre künstliche Herstellung vorgebracht hatte. Die Bedeutung dieser Forschungen liegt zunächst darin, daß zum ersten Male die Existenz des eiszeltlichen Menschen einwurfsfrei be wiesen ist. Freilich sind auch schon früher z. B. von Claypole bei NewLondon, O., aus eiszeitlichen Ablagerungen Spuren menschlicher Thätigkeit beschrieben worden; es handelte sich damajs um sogenannte neolithische Aezte. die von einem Arbeiter 20 Fuß unter der Oberfläche gesunden worden waen; hier wurden zedoch noch viel, Zweifel laut. DaS zweite wichtige Ergebniß der Funde von Trenton ist die Thatsache, daß die Thongeräthe und die Steingeräjhe nicht nebeneinander, sondern in zwei verschiedenen Schichten übereinander vorkamen; daraus ist zu schließen, daß jenes vorgeschichtliche Menschengeschlecht sich zuerst ausschließlich deö Thones für seine Geräthe bedinte und dann allmählich zum Gebrauch von Feuerstein und Jaspis überging. Die von Chamverlin früher geäußerten Bedenken, daß solche Geräthe durch Tryckenrisse in dem Erdboden, durch ' umstürzende Bäume oder durch grabende Thiere xv tiefere Schichten gelangt sein könnten, kann für diese .neuesten Funhe ebenfalls lejne Geltung begnspruchen, da die .untere Sandschicht in Trenton sich, wie erwähnt, in völlig ungestörter La, aerüng befand. Deutsche Lokal-Nachrichten. aycr. . München. Das MUtärb'zirks. gericht hat den Neserverz'ieutenant Rechtsanwalt Schanzenbach w?gen Herausforderung eines Droguisten zum Duell zu 10 Tagen Festung verurtheilt. Ursache der Bel:id!gu:lg war die Ablehnung einer von dem Trocui sten erstrebten Hypothek bei ein?? auswärtigen von Schanzenbach vertretenen Bank. Beim ' Schlachten eines Ochsen im hiesigen Schlacht- ':nd VnhHofe sprang das Thier, nachdem ihm der Hals hab durchschnitten war, vom Boden auf. , Der Schächter zog schnell das Messer zurück Und schnitt hicbei einem anderen Metzgerburschen' die Hand ab. "Augsburg. Aus dem hiesigen Kränkenhaus ist in der Person des Fabrikarbeiters Geiger ein sehr gefährlicher Verbrecher entsprungen. Er befand sich Zn Unftrsuchungshzft. und fingirte Krankheit, weshalb ec in's Krankenhaus verbracht worden war. . . Deggendorf. Der jährige Inwohner Michael' Jglmaier' von Brädlberg wurde heute wegen 23 Verbrechen des Diebstahls, Vetrugs etc.. sowie wegen Waffentragens unter Einrechnung , einer vom k Landgerichte Passau ihm ' zuerkannten Zuchi(aus.strafe von vier Jahren zu einer Gesammtzuchthausstrafe von ier Jahren acht Tagen Haft, zehn Jahren Ehrverlust und Stellung unter Polizeiaufsicht verurtheilt. . G r a f i n g. ' Der . Bauer Jcsef Weil von Solkam wurde wegen Thulnähme an einem Haberseldtreibn in Steinhöring von der Gendarmerie vtr hastet und in das Untersuchungsgefängniß nach München derdracht. Weitere Verhaftungen stehen noch bevor. Die Verwaltungsbehörden des Habererg:bietes' sind angewiej:n, allwöchentlich einen Bericht , übe? den Stand der Habererverhaftung an die k.'Kreiregierung und an das StaatsMinisterium. einzureichen. . ' . Hengeröberg. Die sammtlichen Gebäude der Zimmermann'schen Gerberei- sind vollständig. Nie dercebrannt. DäZ Arbwc:r'5cbi Galt-

.

yaus, sowie dieMüller'sche EiscnlMvlung, welche ebenfalls vom :uer ergriffen wurden, konnten gerettet werden. Augsburg. Im Gasthause zum KönZgsplatz" wurde ein Brauer Namens teininger todt aufgesunden. Er hatte sich mittels eines Revolverschusses entleibt. Bei dem Todten fanden sich nur wenige Werthgegenstände vor. Als Grund des Selbstmordes gibt er in einem Briefe Furcht vor Wahnsinn an. Durch den fortwährenden Genuß von Kaffeebohnen ist die Frau eines hiesigen Buchhalters so n:rvenleidend geworden.daß sie in einer Heilanstalt für Geisteskranke untergebracht werden mußte. Miesbach. Aus dem .Sohlenbergwerk Hausham sollen große Mengen Dynamit gestohlen zoorden sein. Drohbriefe, welche mit der Unterschrift Mehrere Haberer" versehen waren, besagen, daß demnächst das i. Bezirksamt in Miesbach und das Kohlenbergwerk in die Luft gesprengt werden sollen, aus Rache dafür, daß die Behörden Mittheilungen zum bevorstehenden Habererprozesse gemacht haben. Untersuchungen sind eingeleitet worden. Württemberg. Stuttgart. Prof. Dr. v. Wolff. der von 1854 bis 1894 an der Landwirthschaftlichen Academie Hohenheim wirkte und viel zu deren glänzendem Rufe beitrug, ist hier im Alter von 78 Jahren gestorben. E a n n st a t t. Der wegen Mordes verurtheilte Wilhelm Mannuß von j hier ,st in Geisteskrankheit verfallen. Dietendorf. Die Kunstwollfa ' brik von Pins Ochs ist von einer ??euersbrunst heimgesucht worden. EUnf Maschinen sowie eine große mantität fertiger Wolle verbrannte. Auch eine benachbarte mit Fruchtvorräthen gefüllte Scheune wurde ein Opfer der Flammen, j F e u e r b o ch. Bei der Aufstellung einer neuen Maschine in der I. G. Schober'schen Fabrik verunglückte der Besitzer Herr Schober, indem die Ma schine auf ihn siel und ihn so schwer verletzte, oaß er nach einigen Stunden starb. Der Verunglückte war erst vor 14 Tagen von der Hochzeitsreise zurückgekehrt. G m ü n d. Der noch rüstige, in der Stadt und auf dem Lande wohlhzZannte Oberschäfer Georg VLHm aus dem Krähengut feierte mit seiner Ehefrau das seltene Fest der diamantenen Hochzeit, Der Jubelgreis steht im 87. und die Jubelbraut im 83. Lebens . jähre, Seit 86 Jahren hahen die biederen Leute das Pachtgut auf der fhähe inne, das sie jetzt gemeinschaftlich i mit einem Sohne bewirthschaften. Ulm. Der Sohn eines hiesigen RegierungSsecretärs, der vor einigen Jahren wegen eines schweren Einbruchsdiebstahls in der Oberamtspflege zu Vlaubeuren zu ß Jahren ZuchtHaus verürtheilt worden wqr. ist unter Erlaß' eines Theils feiner Strafe zur Auswanderung nach Australien .hegnadigt worden, Baden, Karlsruhe. Musikdirektor A. Bö'ttge hat als Leiter der Kapalle des eib - Grenadierregiments das 2öjährige Jubiläum gefeiert. Der Mau, rer Wilhelm Merkle wurde wegen einer Schußwunde in der Ferse in's städtische Krankhaus eingewiesen und ist an den Folgen dieser Wunde am Starrkämpf gestorben; er hatte dieselbe beim Wildern bekommen. .Breiten. Ober Steuerinspec tor Holtzmann stürzte aus dem Fenste und war sofort todt. Heide lhe r g. Hier starh nach einer Magenoperation der Hofpianist Professor Dyonis Pruckner aus Stutt gart. Mannheim. Im RangirbahnHofe trennte eine Maschine dem verheiratheten 33 Jahre alten Bremser Jo ses Seubert, als dieser ein Geleise überschreiten wollte,' Hände und Füße vom Körper. Der Unglückliche, war sofort todt. Eassirer Kastner von der Oberheinischen Lahn wurde we gen. Unterschlagung von 6300 M. verhaftet. Freiburg, Nach dem Berichte des Oberbürgermeisters beträgt der Hochwasserschaden des Frühjahrs für die Stadt ca. 800.000 M., für Private ca. 200.000 M.! Eine Vorlage des Stadtraths beantragt, die Schwabenthorbrücke neu herzustellen, die übrigen Brücken umzubauen und zwei weitere Stegverbindungen herzustellen. Abzüglich der staatlichen Zuschüsse dürften ich die Kosten auf ca. 560,000 M. be ausen, zu denen möglicherweise noch ein außerordentlicher Flußbautenbeitrag von 200.000 M. kommt. Fabrikant R. Dysler von Staufen ist we gen fahrlässiger Tödtung zu 6 Monaten Gefängniß verurtheilt worden. Auf der Jagd entlud sich seine Flinte und der Schuß traf den Dienstknecht Keh rer so unglücklich, daß derselbe todt zu sammenbrach. Rhempfalz. Brücken. Das Anwesen deZ Adj. Spies brannte vollständig nieder. Reiche Nahrung fand das Feuer durch die vollgefüllte-Scheuer.' In wenigen Au genblicken stand das ganze Gebäude in hellen Flammen. Die Töchter des Hauses entgingen wie durch ein Wunder dem Feuertode. Sie schliefen in . einer kleinen Dächkammer. Der Mann hat wenig oder gar nichts versichert. 5?rankentbal. Der ßUhrr ak. Dellari kam in betrunkenen K.t ,tande nach Hause und mißhandelte eme ??rau. die deshalb ibre 6hn w " 9 - -vvwvvp r c.r.ic. -:.r rs . . tooqnc zur U!,c uc. xjzi eine verjelben. ein 12 Jahre alter Junge, ergriff ein Vrodmesser und stc.ch feinen Stief vater in den Rücken. Die Verletzung ist eine bedenkliche, da die Lunge getroffen ist. Dellari wurde in's Spital verbracht. Freinsheim. Der erblindete ZNusiker Hammel in Grvßkarlbach ermordete seine Geliebte und erhängte sich alsdann in seiner Woynung. . ' Elsaß-LotwugkA. ' Straß bürg. Vor verStrafkam mer des hiesigen Landgerichts ist der Proceß gegen die Inhaber der hier un ter dem Nayey .Moses Frankb:öe.

fm

yenven U)etretdeyanLlung, namttcy Moses Frank, dessen Sohn, David Frank, und Theodor Kaufmann, ferner gegen den Oberaufseher beim hiesige'n Proviantamt. K. Müller, sowie gegen den Tagelöhner Freisberg ver handelt worden, welche angeklagt waren, den Militärfiskus bei Haferliefe- ! rungen fortgesetzt betrogen, Bestechun- - gen verübt,beziehungsweise solche ange- : nommen zu haben. Das Urtheil lautete ! gegen Moses Frank auf zwei Monate. gegen David Frank auf zwei Monate, gegen Kaufmann auf drei Monate Gefängniß. Ferner hat die Firma Moses Frank die Kosten zu tragen. Müller wurde zu fünf Monaten Gefängniß, drei Jahren Ehrverlust und 1000Mark Geldstrafe verurtheilt, Freisberg wurde freigesprochen. 'IMIniburs. Friedrichshagen. Pastor Schulz feierte das 25jährige Amtsjubiläum. G r a b o w. Eine bewundernswerthe Kunstfertigkeit im Geigenbau hat sich der Weichenwärter F. Dreyer angeeignet. Mit den primitivsten Werk geugen und ohne jede Anleitung fertigt er in seiner freien Zeit Instrumente an, die nicht nur allen Anforderungen hinsichtlich der Form und der Ausftattung entsprechen dürften, sondern auch in Betreff der Klangfülle dsn Beifall der Sachverständigen finden. Parchim. In der Köbler'schen , Tuchfabrik verunglückte der Faorikar l beiter Markmann, indem er mit dem linken Arm, auf welchem er Garn han gen hatte, einer kleinen Welle zu nahe kam. Die Welle erfaßte das Garn und riß ihm die Hand buchstäblich ab. Da . auch der Arm sehr gelitten hatte, mußte er amputlrt werden. Die von dem Bankdirector Helmuth Ehlers gegen das Urtheil des Güstrower Schwurgerichts eingelegte Revision ist vom Reichsgericht verworfen worden; daö Urtheil ist somit rechtskräftig. Oldenburg. Oldenburg. Im großherzogli chenSchlosse brachFuer aus, und zwar im Mittelbau, oberhalb der Gemächer des Erbgroßherzogs. Nach einstündi gen Bemühungen wurde man des Feuers Herr, die Feuerwehr brauchte nur wenig in Thätigkeit zu treten. Nach Aussage eines hiesigen EapitänZ verwickelte sich im Altantifchen Ocean ein großer Lufballon im Takelwerk seines Sckiffes, so daß Gefahr für dieses entstand. Der Ballon trug die Inschrift Belgien- enthielt werthvolle Instrumente, konnte aber wegen des schweren Wetters nicht geborgen wer den. Freie Städte. Hamburg. Zu Funchal auf Madeira, w er Heilung von einem Lungenleiden fuchte, starb am 13, No. vember Dr. med, arl Eisenlohr, frü her Oberarzt am Allgemeinen Krankenhause hierfelbst undVorsitzender des hiesigen ärztlichen Vereins. DaS Segelschiff Pomona", das von Fucatan nach hier abging, ist mit der Be satzung untergegangen. Der Kornträger Riegel, welcher an Bord eines Dampfers verunglückte und dann schwer verletzt in's Kurhaus geschasst wurde, ist dort gestorben. Schwell A d l i s w i l. Nach kurzem Wort Wechsel schoß ein gewisser Sager aus der Straße dem Gassenbesetzer Attin aer. einem unbescholtenen Mann, mit einem Revolver eine. Kugel in henHalS und eine ln mt Bauchgegend, Dtt ge fährlich Verwundete wurde sofort in das Cantonsspitsl nachLyrich transportirt, während der Revolverheld ver haftet wurde. ' A z m o o s. Hier fand eine vom Schulrath von Wartau veranstaltete Jubelfeier -zu Ehren der LOiahrigen Amtsthätigkeit des Lehrers Geißler statt.' 'Basel. Auf. dem hiesigen Güterbahnhof fand ein Zusammenstoß zweier Maschinen statt, wobei der Locomotivführer E. Kulj erheblich am Kopf und Arm und der Heizer Frey an einem Bein verwundet wurde. Biel. Hier wurde der WeichenWärter Blaser todt gefahren. B u b e n d o r f. Der Nebenhof Hinterkapf" von Müntschi brannte gänzlich nieder. Etwa 600 Centner Heu gingen zu Grunde. Man vernmthet Brandstiftung. . Daro. Der erste Postillon des Gotthardpasses. Anton Christen von Andernstatt, geboren im 'Jahre 1815, ist gestorben. Derselbe zog in den L0er Jahren mit seinen Saumrossen übei den Gotthard und führte sodann nach Eröffnung der Gotthardstraße die erste Goithardpost von Flüelen bis Maga dino. Ins. Der Landwirth Gottsried Gugger erhängte sich in seiner Woh. nung. Ocstcrreich-Ungam. . Wien. Der Kunsthistoriker Dr. Albert Jlg ist in Folge einer Lungen, entzündung. 49 Jahre alt. gestorben, Der Wiener Zeichner Josef Dier. der beste Skiläufer Oesterreichs, ist auf emer Schneeschuhpartie bei Mürzzu schlag um's Leben gekommen. De, Fälscher Krauthauf wurde von den Geschworenen schuldig gesprochen und zu achtzehn Jahren Kerkers verur theilt.- ' Görz. Im hiesigen fürsterzbischöflichen Knabenseminar kam -. Nachts ein Brand zum Ausbruche. Ein Zöglina hatte am Abend beim Anzünden del Lampe.ein . glimmendes Zündhölzchen in einen mit Sägespähnengefüllten Spucknapf geworfen und dadurch wur, de schließlich ein Bett in Brand gesetzt. Der Schaden ist nicht bedeutend. G r a z. Ein Werkmeister der Mei. ßendorfer Zwangsarbeitsanstalt, Na. , mens Raimund Kremer, welcher erst' vor elf Tagen geheirathet hatte, erschoß sich und hinterließ ein Schreiben an seine junge Fsrau, worin ' er angiebt.' daß , das sortgesetzte Drangsaliren zweier Vorgesetzten ihn in den Tod getrieben haben. Kremer diente be reits zwölf Jahre in der Anstalt. . ! .Hatschein. Der 60jährige aus. ' mann Berthold Baß kam Nachts von, ertrank in der Warc5. .j

MN??s??sf?Msf??Z?Z????NZNlN?Nf?sZ?

tA isl Wrrh o y o c:

55 j&xm . vsllk eln Klum WSW athniknd. VÄr ' scheu Ecbl Ei. ii'V V .

So 1? i rund K VI iiil:'i,i,,:!i.;iii;5iV

WT3 I

r -im ii

schlimmerer Art leiden, und daö Resultat. n wir bekommen Verstopfung. Es ist ein Zustand welcher durch g Ar. IuZnj! Köch's Hamburger Tropfen Es o- auf'S Wirksamste geZoben wird, dieselben kuriren prompt die iSl schwerstenFälle. MMMiiMMjjMMMiM

FIEL SICK ? - Diseasc commonly comes on with slight Symptoms, which when neglected increase in extent and gradaally grow dangerons. U,ZZT..D.. EE RIPANS TABULE3 "Ä:.1:: RIPANS TABUL1S " '7'... a RIPANS TABTJLES roro nJXlT" RIPANS TABTJLES Ripans Tabnles Regnlate the System and Preserve the Health. pcsäEESEEsasasssEsaa . , r I CPnne 8 3Sy ttrt4e I Gives Huivtz td act. W --fc - m O RiPADB Tabnles nre eold br dmivlifaL nv hT m aii

!

l JttCltCT U Wthe

! 8 uncmicai Company, No. 10 Sproce 8t.. New York.

Sample Colnmbla- HaUe! ESe McCarty & Delaware Str. John C. Zscbech, Eigenthr. Verfammluugö'Äalendert Vierbrauer U. Verein, I. Sonntag im Monat. Südseite SchroabewVerein, 2. Sonntag im Monat. Sozialistische Sektion, 2 Sonntag im Monat. Badischer Unt. Verein, 3. Sonntag im Monat. Sachsenbund, 3. Sonntag im Monat. Preußen U. Verein, letzten Sonntag w, Monat. tzermannSsöhne, jeden 2. und 4. Montag im Monat. Sozialiftischer Sängerbund, Stsangstunde jeden Dl'nstag Abend. Preußen Gesangverein Gesangstunde jeden Mittwoch Abend. Lincoln League jeden Freitag Abend. 26. Unt. Verein wenn berufen. Oute Getränke und th seiner Lunch JOOB BOS. Nheiw und Mosel-Weine eigener Importation. Rhein weine. TXloteU JohanniSber?. I ternbngn Kabinet, j RüdeSb. cimer Verg. Zveaikobrunner Auslese. Bernkastler Dottor. vs.:. 1 Erdner Tredpchen 4cuie. ( Josephöböfer lese. Absolute Reinheit wird garantirt. S6 s? Süd Lelnwnre Str. Tel. 1669. 80 YCAR8" EXPERIENCC T mm X- TRABE MARK OE8ICNS, C0PYRICHT8 &0. ABTone endliyr a ketch and deaeriptioa ma? qnickly ascert&in. free, whether an nrentlon 1 probnbly patentabla. Communications atiictly oonfldontlil. Oldest axeac; for Mcurtng patonu in America. We hare a Washington offlee. Patenu taten throuxa Munn Co. reoelT peciai nouc in the 8CIEIITIFIC AMERICAN, beantlfallT tUustratod, lanrest clrcolatlon of Bqrscieotlfle Journal, week!y,trma$3U a reari f U50 slx month. gpedmen oopia and UAX Uook. os Patkxts ent tree. Addreu MUNN Sl CO., 361 llrondwny, New York. Theodor &tein, Abstracter of Titles, Ecke Market und Pennsylvania Etr Tnx Lemcke, Culte 229, eine Treppe hoch. Telephon 17 IndianavoliS. Arno Hüttig empfiehlt sich al Klavierstimmer Ruch übernimmt er die Herrichtung alter Instrumente zu zivilen Preisen. Beste Referenzen. 72 Süd Zloble Str. 78 Send yoar me for Sooreoff of tlie Works of Eugene Fleld, HELDFLOWE tbt G&ztzt UtU messest $ces!r The taost be aatiful Art Prodoction of the Century. 'A smaU booeh es tht BMt fratraat as bl nm eatktrcd trm tb kni4 mert af EaccM Flcl4'a Warm f Containa a aclection of the most beautiful of thepoems of Enen? Field. Bandsomely illnstrated by tbirty-five of the world greatest artiats aa thir contribution to tbe Monument Fund. Bat for tb aabl coatribaUaae af tb frtat artista tala book ceald not da been naoafac tartd tr ?7-oo. Foraale at book störe, or eent prepaid on reeeipt ofi.io. The Vyrc offeringto iheChild's Poet Laureate, published by tbe Con mittee to create a fund to build tbe Monunent nd to care for tbe famlly of the bcloved poet. Coes Fiel llonumeat Souvenir Foad, tU Uaem ttmt, cae. la.

i

TT

u

Aeinaß erstickt.

fühlen rcir manchmal als eb pen tm Halse fleckte, schwer sauren Eeschmack. sieberi Ecklaf und nianaimal Schmerlen Krämpfe, wenn wir an Und erd aulichkeit price (60 cenU a box) u eent to The Bipaaa vi&l 10 centa. f S 0KCE TRIEO, aLVAYS" OSEO. Cooptintw Citanti ao BAR FIXTUREGs I OOAin BOARDS AND AU -Tln ZInc Droco, Coppcr rilokot and alt Kltchcn end Plotod UtonoIlOe ClncOa-Vood. rJIorblo Per II fu cololn, Etc : CEORCE WM. HOFFMAN. M t loli KiaLüetutr iai frosrtaior. 298CaaTWAaMiiTeSrlMe)iaMaMLi. pi l iui- uau.ri.i.ui.uv1 iiiiui ri f 1 1 M K I a ,MMMMO aaaki.M I iiu uiurnuj um i utUiUi Zum Verkauf tu Lpolbeke .5 kentt oe? tnnl - (nlIliiJLcssiicnd Nach Hn dem Wellen, NordwNena MW (0)lDülSYlLir.NnrALBAITlCK:saft(g) mmm m wmm Zeittabelle 13. Sept. 3 tägliche Züge verlassen JneianapoliA -7.00 3 SS 12 SS Vorm. Naa.m - aqtt Ankunft in Chicago : 1S00Mittagö. 8.L0N. 7.L0V bfahrtSbicego Ultm lt.k0Dm Ittn Uln,t Jndlanap'lA 7 tibrn 44tfm tJOUuk Schlafwagen ach Chicago kan um MO - Aveuda beftlegr werbe. Kürzeste, schncllste und beste Linie. Pullman Büffet Echlüsvagen. Vestibüls. Parlor CnS. Tiöet-OfsiceS: 2 West Wasbinatön Str.. Union Sta:t?n, Massachusttti zve. Depot. Seo. W.Hayler, D.y. v. t d bettkdttke Bah ach IKJCIlMMArJrn, mit Gaff und SpeiseCar Dikuft -. tfta Cincinnati, Indianapolis 6c Chicagfo Die beste Linie ach - D ayton. JA m a. Tole do. D a tro 1 1 und nördlichen Ilichi- . gan Resorts Direkte Verbindung tn Cinctanati aise Oa caiuisaQ Washington, Baltimore, Philadelphia und Nev Zoll und allen Punkten f&!i$. nforniatien 6iflff- : crtbetU in der f Gift Sashingf (iicvicrtataa 0(0. fc. UEßiiAi, 187 OOi tttaa v Qentsc)55 ClcsJccfCr N. stnneffer, Scheere tU

1. j l " ' ro l

h, feil o rc CINCI N NAT faDIANAPOUS oG ON , r00 . -5r I klC- ZW TOCITRCITl

CZsstizSxvzvzU Criihl urb

J

s

. r "". x c .