Indiana Tribüne, Volume 20, Number 96, Indianapolis, Marion County, 22 December 1896 — Page 3
vBWS
That heritage of rieh and poor, has saved many a life. For Throat and Lung affections is invaluable. It never fails to cureXough, . '1, Croup and Whooping-Cough. DR. BULL. S JGH SYRUP is the best. Price 25 cents. . ,. ; CE'S PLUGS.The Gre&t Tobacco AntidoteJOc. pealtrs or man.A.C.M mr k Co.. Balio..M d. --.. bei: ß. C. Pomeroy, Drp. oii Office. Jno. D. Gauld, 201 Indiana ve. I. W. Bryan, Cor. Illinois und Jackson Icüit.
Dr. j, A. WAGNER No. , v Delaware Str. Vprech?..: Nach.: . tT,xv..; 24NjT 'UHirBtfa. 2)r..'Lc-. Bell, Deutj ' .,t, Ecke EaS unz. , ' prattijirt gemeinschafti.?, ' Bat ' Dr. 1?uidr . .a.... ersttt? ,rechftde,. , ... .. Dr. I. -Btt, . 180 Sst WeGnrty Sprechstunden : 8biZ9 Uhr Vorm. . Vhr Nachm.; 8 b'S 9 Uhr Abends. Telephon 1446. SprchSde: Sinntaz n BcrmUtaal C. C. EVENTS, Deutscher Zahn Arzt. No. 8j Nord Pennsylvania Str. Oal wird auf Wunsch angewandt. Dr. C. N. Schasse?, sJrzt und äfcJmr. Ho. 430 MadisonAve.. nahe MorriS Straße. SpreckKnde: S V ? Ndr Morq,p. Uhr :amtttagk, 79 Uhr bend. TeledbouSSS. - Dr. I. A. Sutcliffe, fc.fAtUiA stA Atlft.4sif st A mit TrntrtfcfiT itft&tf I I fctfcl l k u v I - , via? unb mitescdlckrs und Urinkankd ' No. 95 Ost Market 6tra". Office.Stuuden: S dtS lOU J :r..! . ' Nr Nach. KonntagI " i c g?N 941. : - -'- Vatient, ' ; . "r .aitdtae Hliunq von scknmLkida . einem JjottorbuA angegebenen rienei vr -rt. lägt drch n daffeld kokst an seine lkideudea Wttmesche verschicke. Ueber (it Itehung und J&tllung vo Krankheiten giebt luti rriüglidjt Wert genauen ufschlui. auch enthält kzept. die in jeder Apotheke aemadt werde ttnne. ddrelstr: Frivat Clinic DispaniAiy. 23 West llth St., New lork, N. I. C I Dr Jgendfved ist fflr is dtrt oo bet GLttranDt, (., 7 fib Pennsylvania trs&c, JvdianapoitS. Ind., u habe. AAAAAAAA 03 j :,v ff i 23r I n i e f r l o v 2 xinc pcrinnncmc hui let artnfltftflr.c Fälle rsn (lenerrftea und (lUet, f araBUrt in on 3 'K C aae, tetn der ehanrlunz Stdiz. und rhae die an kIdn e'ultat det ei,tdaknL rr iu. bebe, tida der Sandelö!. I. ?err, (r3r'l 9id)flgcO, pofVUr, ai( e. r. taust 0 allen Druggiflen. c 3 wiaiPfMiia fv. g? U' Der Serien freund. . - c - j Caser Üksurmme Cpne frei mit jcd ZNaste. VaH Ktlt. rrhük?? -BtHttvrrn. Hl Trir? nv ffiteffluft in 1 blA f.wm. Frägt isoifcefnn fcajie. Verjsndt bet Ikchrei i2r.tk au adreiiire: t FG. CO.. LAPCASTCR. 10. VschMaterisl. f.F.SMITHEFU Händler i tdachPkat?ial, t ply ead, Koonng, wasserdichte ESeettng, feuerfekera hatt gil, Strohpsppe. Dach, und VetaU Karde ,e. ,e. Oksiee : 169 Uft rylttd trhe. Telephe l. Dach d e rf p r e i. gihtge d ,tttltche Dachdecker, ie. dächer, Trinidad ad Sillontte ?pdaltDcher. Alle rte ornptntto.D2cher tt beste Wf terial. Osftee: Ho. 169 ; Sard : 180 W. Marylanbsir. ' Telephon 861. Indianapolis, Ind. The C0AST LINE to MACKINAC ÖIVIACKINAO DETROIT PETOSKEY CHICAGO 2 New Steel Passecger Steamers Thm OraciMt Piectlon yettUIncd In Böt CooitractJon Luxurtou Equipient. ArtJtic UhSr. DoratJoa mnd EKlckat Scnlc aring the Lohest dcijee of COslFORTt ? SPEED AND SAFETY. Po Tm Wx Bcrwtn Toledo, Detroit Mackinac PETOSKEY, MTHE SOO MAflQUETTE. ' ANDDtLUTH. LOW RATES to Ptctnrcqn MmeMnmc iW Utara, Indadlnff slemJ mnd Bertti. From CUvtUn4, IiS; iroa Toled, 9'5 i wn Detroit, l-so. CVERY EVENINO Betweea Detroitand Cleveland Cooaactlnr t Clereland with Barllst Train r all point, jrj st, South and Soathwet and at Itroit (or an poir u North and Northwest. a4ijTrlttittatJfy, Aaflatttni Stpttmber Onfy. EVERY DAY BETWEEN . Llevekanä, PtiUiti'Bay Toledo od for E!otrWd Wphlt, -. Addr - A. A. CMAT4TL . OBVaOlT, MICH.
rr t ...
fJ
OA
51)
I f 0 L
WM
ni
vk
1 t-TAKE THE1 1 TTvCt OQff ' &L,
T
TümrlC!:ilSlaDl.C3
Schuld und Sühne. Roman oi Alexander Römer. (gortjetzung.) ,U;ct Baron Jods: und seine Vegleiter waren an dem langen Fabrikgebäude vorüber gegangen und standen jetzt vor dem Packhof, wo die Expedienten, Packer und Auflader beschäftigt waren. Der Baron hatte sich zuletzt ausschließlich an den Direktor gewandt und Mr. White war zur Seite getreten und redete mit den Leuten. Wie hell klärten sich ihm gegenüber die Gesichter, wie zutraulich-blickten sie zu dem stämmigen Manne auf, wie herzlich und respektvoll klangen die Grüße, man kannte ihn hier fehr gut, wie es schien. Schlosser und Schmiede 'amen von ihrer Hantirung die ..'Üttagsglocke hatte eben geläutet sie . endeten sich an ihn mit Fragen und c . 'kungen, und er stand da, breit, Gestalt, die sich mit den kräftig..?s der Kolonne messen konnte, in '. 'tung eines geborenen Befehls- ' '"en Stempel der Superiorität 'tirn tragend, und o.ab kurz -: , ttelte auch hie und da 'ne nd oder rief ein launiges 2 s mit einem breiten Lache gefurchten Gesichtern erw''. -th und beobachtete das al ' in einiger Entfer-tt-.ii: "J 'ktor redete. Dieser l v ,.ung, in der die Blicke d Mgen, und bemerkte: Amerikaner ist sehr beliebt l r i it auf die Leute einen merk- ' - . öinfluß. Er kommt öfter. sen von mehreren Monaten, : ilt Arbeiter in ihren Haui r in weit gereifter, welter- :.:..... der sich für alles in- ,,. ron 'em etwas versteht. i y l'.ch bisher nicht getraut, '" Herrn Baron melden AU las,.4U . .Der Direktor gab diese Erklarunbeflissen, ihm stieg die Sorge auf, ob es dem Gestrengen auch genehm sein möge, daß er einen Fremden hier in l:m innern Getriebe so heimisch hatte werden lassen. Indes, waö der Undurchdringliche nun auch davon halten mochte, er sagte kein Wort. Hertha trat jetzt zu ihnen heran. Onkelchen-, seit ihres Vaters Tode hatte sie die Erlaubniß, ihn so zu nennen wie mich das freut, daß Du nun so von ungefähr Mr. White kennen lernst, kann ich Dir gar Nicht sagen. Du mußt nämlich wissen, der Herr und ichsind alte gute Bekannte. Ich traf ihn zuerst in Baden-Baden, wo er Sieger im großen Rinnen und Held des Tages war. Du solltest seine herrlichen Thiere kennen, den RappHengst Almanzor und die Fuchsstute Elvira da ginge auch Dir das Herz auf.' Wir haben manchen forschen Ritt mit einander gemacht, nicht wahr, Mr. White?".. Sie nlckte dem langsam näher Slcm menden 'traulich zu und sah mit einem hellen beinahe liebevollen Blick auf den wettergebräunten Mann, auf dessen Zügen jetzt ein gutmüthiger, beinahe melancholischer Schein lag. , Baron Jobst, dessen Mienen sonst nie seine Gefühle verriethen, sah so überrascht und verwundert aus, daß Hertha beinahe gelacht hätte. Den Undurchdringlichen zu überraschen, das war ein Kunststück. Aber seine Miene sagte ihr doch, daß sie jetzt schweigen müsse. Er wendete sich langsam mit einer schwerfälligen Bewegung dem Fremden zu, lüftete seinen Hut zum Abschiedsgrüß und sagte zögernd, als fiele jedes Wort mühsam von seinen Lippen: Wollen Sie mein Gast sein heute an der Mittagstafel, Mr. White? Um vier Uhr wird gespeist. ES war schwer zu sagen, wie es kam, daß nach diesen einfachen Worten eine athemlose Stille in der kleinen Gruppe entstand. Herthas Augen leuchteten hell auf, sie sah am unbefangensten aus. die Villany blickte seltsamerweise nur auf Albert, und dessen Gesicht ward fahl; er fühlte es wie Todes. kälte durch seine Adern rinnen. Mr. White, der baumstarke Mann, dem die Einladung galt, wankte einen Moment. Seine Linke umklammerte den Pfosten des Thores, als müsse er sich daran halten, sein dunkles Gesicht verfärbte sich. Aber nur eine Sekunde lang blieb diese Bewegung an ihm sichtbar, dann richtete er sich straff auf. verneigte sich förmlich und kalt und sagte: Danke verbindlichst, ich werde mir die Ehre geben, Herr Baron. .Auf Wiedersehen also bei der Mit tagstafel!- rief Hertha in übermüthig heiterem Ton und löste damit die peinlicke Spannung. Sie ergriff Mathildens Arm und meinte, ob sie dieser durch allerlei Intermezzos verlängerte Rundgang nicht langweilte. Sie wollten jetzt in den Wald gehen, und Baron Albert, dem s ansähe, daß er lieber bei den Herren bliebe, dlspenst ren. . Dieser machte einige Reden, als aber der Onkel ibn keranwmtte. konnte von seiner Kavalierpflicht ohnehin nicht mehr.die Rede sein und er verabschiedete sich won Mathilde mit ceremoniellem Gruß. Mr. White hatte Mallem
in anderer Dichtung entfernt, der Direktor kehrte in die Fabrik zurück und Onkel und Neffe wanderten langsam den Feldern zu. Auf den Wiesen wurde .schon daserste Gras gemäht, der Geruch des frischen Heus durchdrang würzig die Luft, die Natur athmete Frieden. ab:r in der Brust Alberts war ein wilder Tumult. Der Alte wandelte schweigsam neben ihm, Albert wartete und hoffte, daß er ihm etwas über diesen Fremden, der ihm doch kein Fremder sein konnte, sagen werde. HanS hatte ihn damals gesprachen, darüber konnte kein Zweifel sein, wiedererkannt mußte der Onkel ihn haben was beabsichtigte er? ihn anzuerkennen? Dann war er ein ar-
mer Schlucker, über dessen Haupt sich die Verlegenheiten thürmten, trotz all seines guten Willens, trotz all seiner guten Vorsätze. 11. Capitel. Hertha verwendete heute ganz besondere Sorgfalt auf ihre Toilette. Sie hatte eine gewaltige Rivalin. Diese Villany verstand die Kunst, sich zu kleiden, das saß und stand alles so wundervoll, sah einfach aus und war doch komplizirt, nebenbei ohne Rücksicht auf die Kosten gewählt. Damit konnte man gar nicht in die Schranken treten. Ueberdies war sie schön, was Hertha von sich nie behauptete. Sle war auch nicht, was man eine Schönheit nennt, sie hatte ein angenehmes. kluges, interessantes Gesicht, aber die Nase war kurz, der Mund zu breit, nach klassischen Regeln waren ihre Züge nicht gebildet. Sie sah sich recht e u ". c r t r pruseno im Spiegel an uno.sano neu gar nicht hübsch. Eigentlich war es wenig schlau, daß sie sich selbst eine solche Concurrentin ziur Seite stellte. Die Villany überstrahlte sie rn ieder Beziehung. Sie verzog aber dann gutmüthig den Mund und nahm es nicht schwer. Sic wußte nebenbei eins nicht, daß nämlich der Anzug bei ihr aar keine Rolle spielte, daß man nie beobachtete. was sie trug, ihre ganze eigenartige Person wirkte. Heute aber wählte und probirte sie doch so ungewöhnlich lange, daß ihre Jungfer sich in höchstem Grade wunderte. Der Amerikaner, der zu Tisch erwartet wurde, war doch kein so bedeutender Gast, daß man um seinetwillen sich besonders schmückte, meinte die erfahrene Person. Lertba entschied sich zuletzt für ein mattrosa Gewand mit reichem Spitzenausputz, das zu ihren belebten Zügen auch sehr gut stand. Ein paar frische Theerosen am Gürtel vervollständigten die Toilette. Sie war aber daneben sehr zerstreut, warf den Schmuck wirr durcheinander. und als, die Jungfer ihr das Armband um das Handgelenk legte, sah sie, daß sie zitterte vor Erregung. . Sonderbar das kannte sie nicht an ihrer Comtcsse. Herthas Gedanken irrten sehr unstat umher; sie meinte der Lösung des groftm Geheimnisses n5er zu kommen. Ver war Mr. White? Er war ke:n Amerikaner und sein Herz wurzelte hier. Das sagte ihr ihr hellseherischer Instinkt. Ach. sie möchte so vieles wissen, auch wie sein Verhältniß zur Villany war. Als schmachtender Courmacher einer so Vielumworbenen war er gar nicht zu denken, ihr Verkehr ren war auch zu ruhig; die Villany lattc Albert im Auge gehabt und nicht ihn bei dieser unerwarteten Einladung, die eine tiefere Bedeutung haben mußte, nach allerlei Anzeichen zu urtheilen. Sie beobachtete gespannt den Zeiger der Uhr, welcher heut langsamer vorrückte, wie es sie dünkte. Sie spähte den Fuhrweg entlang nach dem erwarteten Gast. Da kam er heraus, zu Fuß, mit langsamem Schritt, eine stolze, gebieterische Gestalt, wie die Helden der Vorzeit. Ihr Herz schlug plötzlich schneller und sie erröthete. Hatte dieser Mann es ihr angethan? Wenn sie ihn verglich mit den anderen, die sie auf ihrem Wege kennen gelernt hatte, so erschienen ihr die sämmtlich als geschniegelte Salonhelden, nur ihr alter, eiserner Vormund hatte ihr bis l,tx imponirt, und nun dieser eine Kopie von ihm in jüngerer Ausgabe. Wie kam sie nur darauf, die beiden zu vergleichen? Gab es eine Ähnlichkeit zwischen ihnen? Nein nicht direct und doch! Bei Tische ging es heut so sonderbar zu, wie vielleicht noch nie in diesem alten, dunkel getäfelten Speisesaal, wo dic Wappenschilder der Ahnherren, ihre Speere und Rüstungen an den Wänden klirrten, wenn Jemand fest auftrat. Für gewöhnlich trat hier Niemand fest auf. Die Dienerschaft bewegte sich auf lautlosen Sohlen, und unter den Gästen herrschte steifes Ceremoniell. Heut trat ein fremder Fuß diesen Boden dessen Schritt 'dröhnte, und als ob die Geister der Abgeschiedenen, welche einst in jenen Rüstungen steckten, davon erwachten, so klirrte und klang es hohl und unhmlich. durch den Saal. Hertha, welche an Mr. White's Arm dem Haushenn.'der die Villany führte, folgte, sah, wie der.Alte bei dem Klang erbebte, und auch ihr, der sonst so Furchtlosen, ging einSchauer durch die Glieder. In dem strahlenden Kerzenlicht, das diesen Saal zu jeder Jahres zeit erhellte, da die hohen, mit GlasMalereien geschmückten Bogenfenster nur gedämpftes Licht hereinließen, sah ihr Kavalier in seinem einfachen Gesellschaftsanzug aus, als sei er verzaubert und aus einer jener Eisenrüstungen herausgestiegen, um hier für eine Stunde als moderner Mensch zu'fungiren. Diese athletische Gestalt. di:s kühn geschnittene Gesicht, . die Adlernase, die mächtigen Augen, der feste m i r- . , 4 .f rr r jr yjlVLTiD, iz oiiocicn eine vjiicqcinung, wie die moderne Generation sie wenig auswies.- , ' . . Hertha verstand es wieder, die Unterhaltung in Fluß zu bringen, ein Talent, für welches ihr der alte Herr st Dank wußte' ' Heut half ihr Maihilde dabei. Das. Thema-drehte sich n rr i i . ' -!l.f ? V. . UM Pseroezucyl, ein napllel. an.veut der Schloßherr und'. Mr White .gleich reaes Interesse nahmen, und bei dem I auch Albert mitreden konnte. Bald
aber hörte man nur Mr. White allein. Er hatte sich die freien Thiere in der Wildniß mit dem Lasso eingefangen, ilre Natur studirt und mit ihnen gelebt. Er liebte die Thiere, seine Augen leuchteten, als er von seinenLLwenund Thierjogden erzählte. Der Wüstenkönig war eine edle Creatur, furchtlos und großmüthig, wie jedes starke Geschöpf, dessen rohe Krast sich nur dem überlegenen Geiste eines Menschen beugte. Die frische Regung eines Zitterns spürten diese Thiere bei ihren Feinden, und ein Triumphgeheul, das ihre Ueberlegenheit kund that, war die Antwort und besiegelte das Verderben desjenigen, der, seines Muthes nicht gewiß, es gewagt hatte, den Kampf mit ihnen aufzunehmen. Ich habe Freunde in der Thierwelt gefunden." fagte Mr. White in einem seltsam berührenden, harten Tone, und ich entdeckte bei ihnen mehr Treue und Mitgefühl wie bei den Menschen." Hertha's Hand, in der sie Messer und Gabel hielt, zitterte und. was ihr
nicht leicht geschah, ihr stiegen Thränen in die Augen. Dieser Mann mußte sehr traurige Erfahrungen gemacht und schwer gelitten haben. Wie gern hätte sie ihm die Hand gereicht und ihm ein warmes Wort gesagt, aber sie waren nicht in den Urwäldern unter den wilden Thieren, sie saßen da. unter dem Banne eines steifen Ceremoniells. das jede freie Regung einengte. Sie blickte gespannt zum Vormund hinüber, dessen Antlitz heute undurchdringlicher denn je war. Ich muß im Interesse der Menschhrit gegen diesen letzten Satz streiten tönte seine klare Stimme in die deinliche Pause hinein. Was im Thier als roher Naturtrieb schlummert, ist im Menschen zu Höherem erhoben, und cr als erstes Glied in der Stufe zum Geistigen und Göttlichen vermag erst btwußt zu unterscheiden und freieWahl ?u üben. Das Ueberlegene, dem sich die physische Kraft des Thieres ergibt. lc!nn sich seines Sieges nur freuen im Kampf mit seinesgleichen, wo Liebe und Haß bewußt gesaet und geerntet werden. Es ist Rückschritt, wenn man am eigenen Geschleckt verzagt, unsere -eele kann nie Bcsriediguna finden im Anschluß an ein Niedrigeres als wir selbst, nur ein Streben nach Höherem ßibt unseren Leben die Weihe, die es baben soll." Aller Augen richteten sich auf den Wirth an der Tafel, der selten solche lange Rede hielt. Mr. White sah ihm fcst in das Gesicht. Sie mögen recht haben," sagte er. aber was nützt dem Dürstenden der Durst, und dem Hungkrnden der Hunger, er bringt ihm nur Qual und Tod, wenn es für ihn keine Speise und keinen Trank gibt." Es gibt für jeden Speise und Trank," sagteBaron Jobst hart, wenn .maßvoll Haushalt. Die. Unersatt lichen. die Schlemmer und Schwelger, mögen sich zuweilen an unbesetzter Tafei finden, das ist dann ihr natürliches Loos. Ehre übrigens jedem, der mit eigener Krast sich durchringt und die Würde trägt, die er sich auflud. Kraft und Muth sind Eigenschaften, die auch ich zu schätzen weiß." In Mr. White's dunklem Gesicht flammte eine jähe Gluth auf. Albert trank hastig sein volles Glas aus. Der Onkel hob die Tafel auf und man trat auf die Terrasse hinaus. Man übersah von hier einen großen Theil der schonen Besitzung, und Al bert hörte, wie der Onkel sich in eine Erörterung über Forsi5ultur mit Hans einließ, und auch auf dem Gebiet war dieser zu Hause. Den jungen Ossiner überkam ein dumpf resignirtes Gefühl, die glänzen den Perspettiven, die ihm von seiner Geburt an, oder wenigstens so lange er folgerichtig denken konnte, vor Augen gestellt waren, versanken; das Damoklesschwert, das nun seit vier Jahren-über seinem Haupte schwebte, fiel herab. Aber braucbte es ihn zu vernichten beinahe empfand er es wie eine Befreiung, daß die Entschei dung jetzt kam. Auch die 'Gewissensqual und Sorge Mathilde war von seiner Seele genommen, und dieser noch nicht geklärte Zustand seines Innern, den die neuen, plötzlich hereinbrechenden Eindrücke schufen, kam ihrq vorerst als dumpfe Ruhe zum Bewußt sein. (Fortsetzung folgt.) Ltt langem Leben bestimmt. In den Kreisen unserer amerikanl scheu Aesculaps - Jünger- interessirt an sich neuerdings lebhaft für die Frage, ob das Menschengeschlecht be stimmte äußere Anzeichen für die indl viduelle Lebensdauer an sich trage, und eb ein Sachverständiger schon bei einem oberflächlichen Blick auf die Körperbildung einer Person zu sagen vermöge: Der ist zu einem Leben von 10 Iah" ren oder mebr bestimmt, und Jenes Lebensuhr wird mit 20 oder 40 oder 50 Jahren abgelausen sein." (Unfälle und andere gewaltsameTodesarten natllrlich nicht mit in Betracht gezogen) Die angesehene Zeitschrift Medical Record". sp. sein bekannter Redacteur Dr. George F. Shrady, beantwortet diese Frage mit einem entschiedenen Ja. Er unterstützt dabei die Ausfüh, rungen eines VortrageS von F. W. Warner, welchen derselbe vor noch nicht langer Zeit vor der .Academy of Science" hielt, und worin er sich hier über in folgender, vorläufig etwas sehr kühner Weise ausdrückte: Eine langlebige Person kann man schon auf den ersten Blick physisch von einer zu kurzem Leben bestimmten un terscheiden. In vielenFällen braucht ein Arzt, blos auf die Hand eines Patien ten zu schauen, um demselben, wann er will, sofort zu sagen, ob er am Leben bleiben oder sterbe' wird. Dieö wird ziemlich allgemein von der Profession zugegeben werden; die Sache geht aber noch viel weiter. Sowohl in der anima lifchen wie in der vflanzlichen Welt er hält jedes Leben seine kennzeichnenden Eigenthümlichkeiten von demjenigenLe ben. vgn welchem es entsprungen ist. Die Bestimmung zu-langem Leben vor Allem eine erbliche. Unter günstl aen Perhaltnissen und Amaebunaen
mag sreM'ch diese innenwohnende Fcihigkeit beträchtlich verringert, sie kann aber auch andererseits unter günstigen Verhältnissen und Umgebungen noch weiter gesteigert werden, sodaß sie sich in derselben Familie und Rasse in erhöhtem Maße fortpflanzt. Die Grundbedingungen für Langlebigkeit sind zunächst: Daß das Herz, die Lungen und die Aerdauungsorgane groß seien, und das Hirn desgleichen. Sind diese Organe wirklich groß, so wird derRumpf lang sein, und die Gliedmaßen verhältnißmäßig kurz. Eine solche Person wird groß erschei nen. wenn sie sitz t. und klein, wenn sie ste h t. Die Hand wird eine lange und ziemlich schwereHauptfläche haben, dagegen werden die Finger Verhältnißmäßig kurz sein. Das Gehirn wird tief liegen, wie sich durch die. niedere Lage der Ohr - Mündung zeigen wird. Ein günstiges Anzeichen bildet auch das blaue, dabei nußbraun angehauchte. oder ganz nußbraune Auge, weil es auf ein günstig entwickeltes Tempergment deutet. (Ueber das Warum er fahren wir jedoch in dieser Hinsicht gar nichts weiter.) Auch sind die Nasenlöcher groß und offen, wie es groß ent wickelten Lungen entspricht. Halb geschlössen und verkniffene Nasenlöcher dagegen deuten entschieden auf kleine oder schwache Lungen. Wir können in
entsprechender Weise dieselben Erschei nungen auch im Pflanzenreich durchweg verfolgen, sowohl an Pflanzen derselben Gattung, wie auch besonders auffällig beim Vergleich zwischen Pflanzen verschiedener Gattungen und verschiedener Lebensdauer, z. B., wenn wir Vergleiche zwischen dem Bau einer Elche und demjenigen einer Fichte an stellen." Soweit F. W. Warner, der seiner seits wiederum die Grundsätze, welch: Zrancis Galton in seinen Werken über Erblichkeit aufstellte, weitelentwickelt, , , c rjLtr.r. aoer zu oeoeuieno raoicazcreu tu,sen führt. Jetzt wüßten wir also, welche Menschen zu langem Leben bestimmt sind und sozusagen schon die äußerenStempel dafür aufweisen, so deutlich, daß Jeder, ob Arzt oder Laie, den Stempel lesen kann. Und wo dieser Stempel fehlt, wüßten wir ebenfalls ungefähr, was zu erwarten ist. Es wäre gar. keine ärztliche Untersuchung mehr über den Austand der inneren Organe nöthig; ebenso wenig wäre es mehr nothwen- ' 'if-jci .:r or" r w. vig, eine ivei.jcylveiilge Pruuilg amen Familiengeschichte eines Jndiiduums anzustellen, da dieselbe ja schon zur Genüge in körperlichen Aeußerlich. leiten dieses Individuums ausgespro. chen ist. Aus letzteren allein könnte der Arzt. derLebens - Aersicherungs-Agenl und jeder Andere, den es interessirt. sich rm !j. V : oyne Mneres eine zuirlHciivc lll'gnose bilden. Gerade wie bei manchen Schildkröten, auf deren Rücken der Mensch aufgezeichnet' hat. wann sie geschlachtet werden sollen, könnten wir Jedes Lebensende auf seinem Körpz, ungefähr ablesen! ' Selbstverständlich konnte d:eu Theorie, wenn sie völlige Bestätigung erführe, von großer Tragweite werden. Aber gerade damit hapert es noch! Wären diese Ansichten ganz zutreffend, s? sollte es cif der Welt von alten Lu ten wimmeln, deren Körperbau durch, weg jene physische Zeichen, aufweisen und Athleten, die in ihrem Beruf groß entwickelte innere Organe, starke Ah nungskraft u. s. w. unbedingt brau chen'' sollte auch stets darnach, in er. wähnter Weise äußerlich gebaut sein und unter allen Umständen sehr lange leben, wenn sie nicht verunglücken. Abei die Erfahrungen bestätigen uns diese Voraussetzungen durchaus nicht; obwohl dielleicht i: diesbezüglichen Veobachtungen sovgsältiger sein könnten, als sie bisher gemacht würden, dürften sie doch kein wesentlich anderes Erceb niß zum Erstaunen Ut Menschheit li. fern. Damit soll selbstverständlich nicht gesagt sein, daß körperliche Aeußerlich leiten ganz werthlos zur Beurtheilung der Lebensfähigkeit seien; aber die obige Theorie dürste doch nur in ganz extremen Fällen in vollem Maße 'zutreffen. Dies ist auch die Meinung der meisten bisher darüber befragten Col legen der Genannten. Weitere Untersuchungen darüber wären indeß nicht von der Hand zu weisen. Drei Louisviller. William Vogt, Constantin Georgel und John Rathließen sich in einem dortigen Restaurant ein Katzendiner, das sie mit Rheinwein hinuntersplllten, gut schmecken,' und zwar der Noth gehör chHtd, nicht dem eigenen Trieb, da eZ sich um eine verlorene Wette handelte. Mehreren Zuschauern wurde so übel, daß sie Kotzebue's Werke studirten; allein das genannte Trifolium erklarte, i sich an dem ungewöhnlichem Braten' vorzüglich delectirt zu haben. D erKaufmann Mamed Andisi-Seid Kasim wurde in seiner Wohnung auf der Sretenka in Mostau erdrosselt aufgefunden. Der Er mordete war Händler mit Edelsteinen, Gold, und Silbersachen. Sämmtliche Werthgegenstände waren geraubt. Von den Mördern feblt bis iefet iede Svur, E t n Z u g m e i st e r d e r hes ischen Ludwigsbahn in Mannheim chwang sich, als sein Zug schon in Be oegung war, auf das Trittbrett deö Packwagens, rutschte aus und fiel herab. Infolge der Hilferufe des Publikums wurde sofort gebremst, aber der ganze Train ging noch übev den Mann hinweg, den man getödtet glaubte. Er wurde jedoch völlig unversehrt vorgefunden, da er die Geistesgegenwart be sessen hatte. Arme und Beine sofort anzuziehen, als er fiel. So blieb er unbeschädigt und konnte sogar alsbald 'niede. seinen Dienst aufnehmen. Fehlt Cuä Lebenskraft in irgN'dei. nern Theil eures OyftemS, oder ist euer Ner kmsystem zerrüttet durch unpeise Lebensart der irgend welche Ursache ? 3 heilt mir eure Feiler mit und ich will euch gerne schreiben Wkk ir am Neisien half, da ich auch Hilfe notwendig baUe. Ferner sende ich auch frei Izl Sta'vt tkt einfachen Hausmittel, das ich rettete. ' - : Terfchiebt ni&t Aorgen,Lva5 heute thu sollt. Ochreiit unter Leischluh einer Oriefre für MckLnrort an ThomaH Cz. v.0,Qr? 74, r,zlr.a Sich.
Bei dem Brauen unserer Biere verwenden wir nur IXT reines Brunnenwasser. Die besten Aerzte empfehlen unser Holumbia und Mi-bmz, als der Gesundheit höchst zuträglich und empfehlen dieselben angegelegentlichst für den Familiengebrauch. CPT 3n Flaschen zu beziehen auS unserem Bottling-Department.
M
Telephon 1050. GCT' Bestellungen werden nach allen Theilen der Stadt Prompt abgeliefert
Geschäfts - Erziehung eine Nothwendigkeit. Zeit kurz. Kolken lies. Erfolg sicher. . X BndianapofisISusinessOniversif Beste Schule für Knaben im Staate. Persönlicher Unterricht. Sprechen Sie persönlich vor bei
Tngw und Zlncht-Schule. WHEN Ceb&ude. MMMW UN. KAY'S
v.i uns vcim das ganze yuem, neigen oen vippcni, soroerroie eroauung, reinigt und bereichert das Blut und verleiht dem ganzen. Körper neueS Leben i:udjiraft. Preis 25c unb 11.00.
Hl TitV 1 HTir'cT m
SLMl . liyOLJ S liXVlliiMJ' V ÖlllAJ'lL Man sende seine Adresse und den Namen dieser Zeiwng, worauf wir Dr. Kay's Hand Book of Valuable Receipts and a Treatite on Diseases" tosten frei zuschicken, dessen Werth von Manchen aus fünf Dollars geschätzt wird. Dr. B. j. Kau Medical Co., (Westliche Office) 620 S.!6th St.. Omaha; Keb.
VA IM m k
& '. Du haven vei-i
H. C. POMEROY, geaenü!' der Tat- größte Glas. daS beste Naß, Den feinsten Punsch und leckern Lunch, Den wärmster. S'tz. den schlechtesten Witz. DaS findet Ihr bei The.i. Dietz Auch Cigarren, welche rauchen. Wenn Ihr woll! kein Pfeifchen schmauchen. Sbenso 'nen seinen Wein, Datum kehret fleißig ein, bei ZPJ2nai HDjl&Ü23 29!) Süd Delaware Str. Günstige Anlange für Grsparn.sse. 8 8 5 te h- ü Ip - te bezahlt halbjäbrliche Dividende für Summen von 550 00 und aufwärts. Eine vorzügliche Gelegenheit er wordene Gelder anzulegen. Positiv keinen Ver'ust beim Austritt. Nähere Auskunft zu erhalten von: Albert E. Metzger. Prftd,nt. Slrmia Bohn. E,kr,tk. arl S. Lieber. Sch,tzm,ift. Versammlung jeden Samstag Abend Deutschen Haus Adttipift IFn5yf ; (01(1 Fsoclon RIght.) Sfolary Public, Translator, Corresponslcnt etc. No. 196 Elisabeth Stret. Take Blake St. Car The Twentietli Century, eine ausgezeichnete Wochenschrift, welche fortschrittlich aestm ten Lsern sehr zuempfeh 'en ist. 3 der Tendenz zwar so;iaiifti ch, werden doch an?ere fortschrittlich Theorien darin unvarteiisch desorochm. Man bestelle direkt der der Humboldt Publishing Co., 19 After Wa, nr York. M. Merke. Deutscher Buchbinder. 408 süd öaft. Ecke MeCarty Stt. Up'Stairs. Herr Carl Pingpa k. 7 öd Aläbaa ttrifei immt Bedtünnae für ich catacaca. Telephon 1269. Unterstützt die 1 MM , betriebe von Nnien WaschSdrhe. o. 133, 140 und 1 Virginia Vvenue XT fi. SornerviUs. Manager. Beim Eisendahnbau erfolgte in der Nähe von Jav, Me.. eine furchtbare Dynamit-Explosion, die aus mehrere Meilen im Umkreise hörbar war. Infolge - der Unvorsichtigkeit eines italienischen Arbeiters Namens Orlando La Rocca, der über einem ' Feuer Dynamit aufthaute, explodirtm plötZlich 60 neben ihm liegende Statt I gen Dynamit. Nocca wurde äugen . blicklich getödtet und in Stücke zerris ' sen; die leine, die ihm abgerissen wur , den. hat man überhaupt nicht wieder : auffinden, können. , Etwa fünfzig in c . ertT 5, i oer-naye aroeuenoe Jlaiiener muroen durch die Gewalt dev Erschütterung zu Boden geschleudert und mehrere von ihnen" erheblich verletzt, einer NamenZ Antonio Damore wahrscheinlich todt-lich.
Öl
EWIM CO.
E. J. HEEB, Präsident. BEliOVATOR fs 0 o G 0 's
lOzTrrTirdirKtV
Post Office. 3,umpu, Jno. - Die - ir 99 ILttDUnC Ist bil einzige Blatt in Snötana, tozi es 5rU Interessen des Volke! gegenüber txr Macht der ylntotratt. vertritt U Organ des Volkes und nicht einer Partei oder Pärtetin tereffen kämpft sie entvegt fS Freiheit .Recht uf allen Sröta des Lebens. :pv T?deÜ 5e? Kolkt bx. Schöpferin aNeß Wohlstandes und da rum wirken toh n solche soziale Re fyrnnn) welche ktt Arbeit zur freude bringenden Qu fltt' rnuVnt enden Last machen. Zeder fortschrittlich Gesinnte, fallt, es eil 'moralische Pflicht empfinde Leser der Sndiaaa Tribk zu s' Der WonuenentS Preiö der täglichen Tribüne ist 12c. deß vormtsgsblatts ut beider zusammen 10 OK per Woche oder OD Ct$. per Monat, . Durch Ue yoft versandt, koste! bo! rageölatt 00 daß vonntagkblatt OQ per Jahr, beide zusammen 03 in Ooranßbezahlk, rt Daß reichhaltige Sonntags ' Vlatl . ; L : r,: : ' " r. - bietet erne Hölle nnterhaltmden Sek,. fof?.- ' . i . - , , - ) l . SlSi! AM i'aia
mm
Wlifls-MMUlD
von INDIANAPOLIS. keder'handlungcn. Ilide, Leather Iieltin? Co., 125 L. Meridian St. Schuhe und Stiefel (Retail.) Schaureth & Ca, 38 O. AVasliington St Pianos und ZNusikalicn. Carliu & Lennox, 31 Ost Market St Gebendes Diclz. Merchants Union Stock Yards. Barber A. & Co. M. Seils & Co. Tolin, Totten, Tibbs & Co. Stockton, Gillespie & Co. Clark, TVysong & Yoris. Landwirthschafl. Gcratlie n. wagen. Holten W. B. Mfg. Co., 177 O. WaslL Gale Mfg. Co.. 117 AY. AVashington St. II. T. Conde Implernent Co., L 27 y. Capitol Ave. Bau und Cctbpcrcitic. Gerraan-American Ittdg Ass'n, . 100 y. Delaware St. International Bldg & Loan Ass'n 23 Ost Market St. Indiana Mutual Bldg & Loan Ass'n '. Journal Gebäude. Zückerwaaren, (IVHslcsalc.) Daggett & Ca, 18 West Gcorgla St. Dreschmaschinen. Minneapolis Tlirashing Macliinc Co., 117 W. Washington St. Riemen und cbcr. Taylor & Smith, 137 S. Meridian SL Schnittwaaren. Murphy, ITibbcn & Co., 97 S. Meridian Erwin, D. P. & Co., 10G S. Meridian ! Apotheken. Sloan Prug Ca, 22 W. AViishlnglon St. THierZrzte. Grelner L. A., 18 S. East St. Fcuer'Versichcrung. McGillard Agency Ca, 83 O. Market 3cc Crcam. Furnas IL W. 112 y. Pennsylvania St. inilchcrct. Indianapolis Creamery, 52 Mass. Av. Trust Compagnien. Indiana Trust Ca & Safety Yault. The Marion Trust Ca. Monument Pla.ce. GrundeigentHum und Versicherung. Spann Jolrn S. & Ca, 86 Ost Market Bauholz. Coburn Henry, Georgia St. Weißblech. Tanner & Sullivan, 116 S. Meridian St putzwaarcn. Fahnley & McCrca, 140 S. Meridian St Bäckereien. The Parrott & Taggart Bakerv, Tel. m. Bryce's Bakery, 14 Ost South St Schuhe und Stiefel (Wholesale.) Hendrlok, & Cooper, 85 8. Meridian St McKee IL S. & Son, 102 S. Meridian. hüte, Handschuhe etc. nendrickson, Lefler & Co., 89 S. lerid. Eisen und Schmiedewaaren. Yan Camp Hardware & Iron Co., 73 S. Illinois St Illldebrand Hardware Ca, 52 S. Ierid. Layman & Cary Ca, C3 S. Mcridion St Francke & Schindler, 33 S. Meridian. Clemens Vonnegut, 184 & 156 E. Waslu Eisen und Stahl. Holliday W. J. & Ca, 59 S. Meridian. Farben, (Dd und Gla5. Burdsal & Ca, 34 S. Meridian St. Indianapolis Paint & Color Co., . 40 Massachussetti Ave, wagen und Kutschen. Irvin, Eobbins & Co., 32 O. Georgia St plumbcr Artikel. McElwalne, Richards & Ca, C2 W. Maryland St Spiel und Aurzwaaren. Mayer Charles & Ca, 29 W. Wash'gt Extracte und Gewürze. The Groceru Mfg. Ca, 80 S. PennsyL Banken. Capital National, 23 S. Meridian St Indiana National Bank. Gummiwaaren (Wholesale.) Indiana Rubber Ca, 127 S. Meridian. Blechwaaren (Wholesale.) Cooney, Seiner & Ca, 17 E. South St Bücher und Schreibmaterialien. Ind. Book & Stationery Ca. 75 S. Icridian St Commission ZNerchants. Syerup& Ca, 22 8. Delaware St. Keach J. I., 62 S. Delaware St. Droguisten (Wholesale.) Indianapolis Dnig Ca7 21 E. Maiyland Ward Bros.. 72 S. Meridian St Groceries (Wholesale.) Schnull & Ca, C0 S. Meridian St SeTerin, Osterrneyer & Ca, ( öl S. Meridian St Kothe, Wells & Bauer, 128 S. Meridian O'Connor M. &Ca7 47 S. Meridian St Perry J. a & Ca, 26 W. Georgia St. Geschirre und Sattel. Indianapolis Harness Ca. 10 McCrea. Holliday & Wyon, 96 S. Pennsylvania. (pefen und heerdc. Home Stove Ca. 79 8. Meridian St Lrukutsn nnd ganzen E 0 2 zuhs! lei Iti
Mpolis öas Co.
'C
. .
