Indiana Tribüne, Volume 20, Number 96, Indianapolis, Marion County, 22 December 1896 — Page 2

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Erscheint Täglich und Tonntag . . - . -r.itDnf rRft hur ben ZtSütt Xte iaaue .. 7--I (Jenti per Woche, die eonntagS..Trlbüne , Öctl per Woche. Seide iuf acnartt 15 Cent oict 65 CtntJ P Womat. Vtx Post berhalb d .ubi ,elchiSt l oraukbetahlunz $ 6Hr. - Oftun IS Süd Vlabams SSratzt. Indianapolis, Ind., 22 Dezember '96 Di: grökten Kabcltar.e. ' Wäbrend das allgemeine Publikum diejenigen Kabel, welche dem überseei schen Telegraphenverkehr dienen, sogut wie gar nicht zu sehen kriegt, hätte eZ dagegen vielfach in den Groststadten Gelegenheit, mit den gewaltigen Kadeln. die einen großen Theil des Stra-ßenbahn-Verkehrs vermitteln, näher bekannt zu werden. Merkwürdiger weise aber wird von dieser Gelegenheit fast gar kein Gebrauch gemacht; die Allermeisten wissen nicht, was für industrielle Wunder sie in diesen, mitunter ungeheuren Kabeltauen vor sich haben, namentlich was ihre Gewichtsmasse anbelangt, und viele Großstädter sind nicht einmal im Stande, ein Drahtkabel von einem hänfenen Tau zu unterscheiden. Wie viele New Yorter wissen z. 23., daß New York eineZ der größten Kabel der Welt besitzt, und dasselbe Taq für Tag den Blicken Aller zugänglich ist? Eben diese Alltäglichkeit scheint der Unwissenheit Vorschub zu leisten; der Durchschnittsmensch kümmert sich um solche Dinge wenig mehr, wie um die Verhältnisse und Ge setze der auf- und niedergehenden Sonne und anderer Alltäglichkeiten" des Himmels und der Erde, welche gleichwohl desErstaunlichen und Räthselhaften noch viel bergen können. (Es würde sich vielleicht noch weniger um die Kabe! kümmern, wenn der Stra-ßenbahn-Verkehr immer ganz glatt und ohne Stockungen vor sich ginge!) Unser Land versorgt heutzutage den 'größeren Theil der Welt mit riesigen Kabeltauen. Abgesehen von Europa, werden von den Ver. Staaten aus solche Taue nach jedem Land der Erde gesandt, das Verwendung für sie hat. Das europäische Festland wird von britischen Fabriken versorgt und bis jetzt ist unsererseits noch kein Versuch gemacht worden, England auf diesem Absatzgebiet entgegenzutreten. Dahinpegen kaufen Australien, Südafrika, Indien und sogar die übrigen asiatischen Länder ihre Kabel aus den Ver. Staaten. Eine Industrie von so weitreichender Bedeutung ist jedenfalls einiger Beachtung werth, und Liese Beachtung findet sie sonst gewöhnlich nur auf großen Verkehrsmittel-Ausftellun-gen, zu denen man sich weither hmüht hat. Auch hier läßt sich halbwegs der Spruch anwenden, daß der Prophet nichts in seinem Vaterlande gilt.Ein großes Kabel ist auf alle Fälle ein sehr bemerkenswerthtr Gegenstand. Seine Stärke ist mitunter ein: so gewaltige, daß sie beinahe das Gcwicht eines Berges tragen könnte! Auf allen Oceanschiffen sind hänfene Taue von einem Fuß Durchmesser etwas ziemlich Gewöhnliches: aber so stark diese auch aussehen mögen, so ist ein Drahtkabel von unr Z Zoll Durchm?sser thatsächlich stärker, als das c roßte hänfene Tau, das jemals fabricirt worden ist. Oft werden Tonnen und Tonnen Metalles zur Herstellung eines derartigen Kabels bedurft, uno die Zahl der Meilen einfacher Drahtlänge, welche dabei draufgeht, könnte den Uneingeweihten in das höchste Grit.uenen versetzen. Das erwähnte längste Kabei derWelt, welches von derMetropolitan Traction Eo." in Gotham benutzt wird, ist seine 44.000 Fuß lang und wiegt 163,000 Pfund oder IQSOGeni ner. Schon ein Drahttau von 125.000 Pfund Gewicht muß mit 39 5i5 40 Pferden durch die Straßen gezogen werden. Mit fast jedem o$iv. Kabeltau könnte man eine s,?:ozhn!iche Landstadt ganz und gar einkreisen. Wenn ein solches zusamm:ngerollt ist, und auf dem Wagengestell liegt (auf der Eisenbahn braucht man besondere Waggons zur Beförderung dieser Kaiel), gewährt es einen imposanten Anblick für das Auge. Bei aller Verschiedenheit in der Leistungsfähigkeit welden die Drahtkabel übrigens ganz nach demselben Princip hergestellt, wie die hänfenen Taue, indem man Verhältnißmäßig kurze Drahtstücke zusammenspleißt; tausend solcher Stücke von je 10 Fuß Länge geben, zu einem Kabel gewunden, ungefähr 100 Fuß Drahttau. ' Man kann die Kabel ein:n kostspieligen Luxus nennen; denn sie kosten etwa 2000 Dollars auf die englische Meile und halten trotz aller ihrer Stärke noch ificht ganz ein Jahr. Viele der größeren Kabelbahn-Gesell-schasten halten sich daher stets Duplicate vorräthig, sodaß sie jeden Augenblick ein Kabel durch ein anderes ersetzen können. Auf der Kabelbahn ist die Beförderung eines Kabels gerade kein Auftrag, um den man fch reißt; wie schon erwähnt, müssen besondere Waggons hierfür gebaut werden, und mitunter muß man sogar Extra-Schie-nen legen! Die betreffenden Züge fahren stets nur langsam, damit r.'.öglichst wenigSchütteln und Rütteln cntfttfy denn hierdurch könnte das e leise unter das Bahnbett hinabzorängj werden. Ueberraschend mag es auch für Viele Hingen, daß Australien, der am spätesien civilisirte Theil des Erdballs, geenwärtia das größte Kabeand d?r Welt ist, obgleich es selber nichts derrtiges fabriciert. Es sind dort vier der größten Kabel im Betrieb, die es gibt. Auch der Bedarf Südafrikas nach riesigen Kcbeln ist ' bedeutender, als Manche glauben möchten, so bat die Kapstadt ein Kabeltau von 29.000 Fuß ununterbrochener Länge aufzuveisen. Einschränkung. Vater' Ist mein Junge ein offene: Kopf? Lehrer: Wenigstens bleibt nichts drin.

yattk,efr,undll,eK Mexico. Von Haus aus haben die Bewohner der lateinisch - amerikanischen Länder im Allgemeinen bekanntlich nichts we niger, als natürliche Neigung für die Anglo - Amerikaner, und überhaupt

für Alle, welche aus den Ver. Staaten kommen. Tausende, auch viele Deutsche, wissen davon ein Lied zu singen, und noch vor wenigen Jahren waren ausführliche Zeitungsberichte (nichtpolitischer Art) über sehr schlimme Erfahrungen Solcher in süd- und Mittelamerikanischen Ländern, in Mexico und auf Cuba, etwas seh Häufiges. Auch der pan-amerikanische Verbrüderungsduscl hat daran mdjt gar viel zu ändern vermocht. Die Mezicaner machten keine Aus nähme von dieser Regel. Im GegenHitlU Seit den Tagen von Präsident Polk machte sich tvit eine besonders starke amenkafeindliche Stimmung geltend. Selbst abgesehen von der Rassen - Gegensätzlichkeit hatte ja Mexico einen schweren Krieg mit den Ver. Staaten geführt und etwa zwei Fünftel seines Gebietes an dieselben verloren. Dazu kamen noch allerlei örtliche Grenz- und sonstige Streitereien. Aber vor etwa zwölf Jahren begann sich ein Umschwung im Weken-Lande zu Gunsten der Amerikaner geltend zu machen, langsam zwar, aber anhaltend. und gegenwärtig sind, neuerlichen Schilderungen von mehrerenSjten zu folge, die Meiicaner, d. h. wenigstens die maßgebenden Elemente und folglich auch die anderen mehr oder weniger, geradezu Freunde und Gönner der Amerikaner geworden und sehen sie nicht blos in der Hauptstadt, sondern auch in den ländlichen Districten, allenthalben gern. Die Zeiten, da Amerikaner und Amerikanerinnen nie mit völliger Sicherheit durch jenes Land hindurch reisen konnten und manchmal von Ordnungs - Organen ebenso viel oder noch mehr behelligt zu werden fürchten mußten, als pon Vriganten und Raufholden, scheinen gänzlich daKingeschwunden zu sein; man begün stigt die Niederlassung pon Amerikanern (wenn auch nicht zu vieler en einem Fleck) überall und bringt ihnen Achtung und Sympathie entgegen. Niemals mehr hört man von ihnen daS verächtliche, gehässige spanisch - amerikanische ringo", das ungefähr auf dasselbe hinauslauft, wie bei uns das d -1 foreigner Dieser Wandel, der im geschäftlichen und gesellschaftlichen Leben durchweg hervorzutreten scheint, ist theils eine natürliche Folge davon, daß alte Wunden endgiltig vernarbt sind, und auch die leidigen. Grenzstreit - Fragen nach-' gerade in der Hauptsache, ihre formelle Erledigung gefunden haben, theils auch ist er auf die persönliche Politik ' deS Präsidenten Diaz zurückzuführen, die eine ausgesprochen amerikanerfreund, liche ist und sich immer mehr gls solche kundgibt. Auf Diaz blicken alle dsuernd in Mexico lebenden Amerikaner in dieser Hinsicht mit entschiedener Dank barkeit und weiteren Hoffnungen für die Zukunft, gleichviel, welches ihre Haltung in politischen Fragen sein mag. Llde, rothe BananeM Wir können im Allgemeinen nicht darüber klagen, daß die Bananenfrucht heuer rar sei; gerade gegenwärtig ist das Angebot auf den wichtigeren amerikanischen Märkten wieder ein ziemlich großes, und diePreise sind entspr? chend bescheidene, trotzdem die alter. Bezugsquellen aus äußerlichen Ursachen zum Theil spärlich fließen. Aber wohin sind eigentlich die r o t h e n Bananen gekommen? Nirgends mehr ist eine Spur von ihnen zu entdecken und die Gelben beherrschen das ganze Feld. Von den Liebhabern der röthlichen Frucht wird das sehr beklagt, und man kann ihnen herzlich wenig Hoffnung für die unmittelbare Zukunft machen. Seit mehreren Jahren schon beginnt die Einfuhr der rothen Bananen in unser Land zurückzugehen. Dieselben sind theilweise thatsächlich von den gelben aus dem Felde geschlagen worden welche vor einigen Jahren in riesigen Massen von den Westindischen Inseln. Centralamerika und anderswoher zuzuströmen begannen und da und dort einen positivenNiedergang in der Nachfrage nach den rothen herbeiführten. Daneben behielten die rothen freilich. eine bedeutende Anzahl Verehrer. Gut gereift, sehen, die röthlichen etwas reichhaltiger aus, als die gelben, haben wirklich auch eine etwas größere Süßigkeit, und ein klein wenig ist auch ihr Aroma ein anderes und wird von Manchen vorgezogen.' Darüber entscheidet hauptsächlich, der Geschmack, und wer kann dessen Geheimnisse ergründen? Besonders verhängnißvoll für die Zufuhr der rothen Bananen aber wurden die Wirren-, auf Cuba. Denn sie kommen fast, ausschließlich von Baracoa und anderen albanischen Häfen, und daher gelangt seit einiger Zeit keine einzige mehr zu uns. Von der weiteren Gestaltung der Dinge auf der Perle der Antillen" hängt daher auch diese Frage ab. Auf alle Fälle scheinen die rothen Bananen nicht sobald mehr in unseren Märkten zu erwarten zu sein, da selbst nach bei Beendigung jener- unheilvollen Wirren wohl noch einige Zeit bis zu ihrem Wiedererscheinen vergehen wird. Den gesammten Engros - Werth der Bananen - Zufuhr nach den Ver. Staaten im Jahre schätzt man auf etwa 13 Millionen Dollars (für etwa 14 Millionen große Büschel), und die gelben werden trotz der kubanischen Frage wohl zahlreich genug bleiben, um uns wenigstens -durch ihre Menge für den Verlust der rothen zu trösten. . Vollendet Nobbenfell Fälschung. Mehr als je scheinen sich, in diesem Winter bei uns die Pelzwaaren ewubürgern, und es sind besonders viele Müden und andere Kleidungsstücke

aus seeyiMdSfell mi'Markte, trotz der

vielen Nachrichten über schlechten Wov benfang und über die zunehmendeVerMinderung dieser Thiere. Auch sind die Preise dieser Robbenfell-Artikel im Vergleich zu früher nicht gerade hoch. DiefeUmstände sind einigermaßen ausfällig, und es hat damit auch seine. ei gene Bewandtniß. Ein Theil dieser Artikel besteht nämlich aus wunderbar vollkommenen Nachahmungen, die j e d e n gewöhnlichen Käufer täuschen können und geradezu eine neue Acra in dieser Industrie bedeuten. Die bekannten alten Nachahmungen der Robbenfell - Ärtikel und Plüsch lassen keineVerwechslung zu; auch der.schieden? andere Nachahmungen, z. B. aus Stinkkatzen-Fellen. haben schwerlich schon Jemanden getäuscht; alle diese Nachahmungen sind denn auch ausdrücklich als solch- in jedem reellen Geschäft verkaust worvcn, und sie wilrden und werden von Vielen, welche den Preis für die echten Artikel nicht erschwingen können, auch gerne gekauft. Daneben gibt es freilich auch eine Classe Käufer und Käuferinnen, welche lieber keine von beiden Sorten sich zulegen, so lange sif die Preise der eckten nickt bezahlen können. Für dies, Masse dürfte die neueste Nachahmung I. , r.i... v w;.r. tt yocnmiulommrn im, i eine dermaßen vollkommene, daß nur wenige Sachverständige sie von der echten Sorte zu unterscheiden imStgnde sind! Im gewöhnlichen gesellschastZichen Verkehr haben daher die Träger von Kleidungsstücken aus echtem SeeHundsfell nichts mehr vor denjenigen, dieser neuesten nachgeahmten Artikel voraus, und die Letzteren können so stolz einhergehen, wje pje Ersteren. Dabei ist aber vorausgesetzt, daß die Nechahmungen nicht von dem Verkäufer für echte Artikel verkguft, und ihre Preise darnach berechnet Werdens Ob diese Voraussetzung zutrifft, ist. noch nicht ganz gewiß; jedenfalls, ist die Verführung, die Käufer aller Classen und vielleicht auch Kleinhändler ein fach über'ö Öhr zu hauen unter, den obwaltenden Umständen eine ziemlich große, unp es wäre nicht zu verwundern.' wenn Manche ihx erliegen sollen DieseNachahmung ist nur durch eine neue Erfindung möglich geworden, und auch hierbet hat wieder der Tausendsassa Elektricität die Hand gereicht, um die Ausführung einet Gedankens zu ermöglichen, der schon seit Jahren in gewissen Kreisen herumspult, afctt bisher praktisch aussichtslos erschienen w.' Mau verwendet dabei das Fell des gewöhnlichen französtlchen Zjben - Kaninchens. Diese Felle werden erst höchst sorgfältig gereinigt, theilweise gestutzt, weich und geschmeidig gemacht und gefärbt; zuletzt aber und das ist eben daS Haupt-Kunststück, über welchem natürlich noch derSchleie? des GeschäftsGeheimnisses liegt und wohl noch lange liegen wird werden sie electrisch behandelt, und zwar mittels einesMechanismu, welcher als wunderbar bezeichnet wird,"und wobez jedes noch vorhandene auffällige steifere Haar, das pon der ersten Maschine zurückgelassen worden sein sollte, unbedingt entfernt wird, und geradezu eine VerWandlung in Robbensell stattfindet,außer, wie gesagt, für die Augen emiger Sachverständigen. Man nennt denn auch die solcherart behandelten Felle Electric Seals-, und das klingt mindestens ebenso schön, wie z. B. Electric Soap. Noch hat die Erfindung ihre Höhe stufe nicht erreicht: nur die Felle zahmer Kaninchen konnten bis jetzt für diesen Zweck mit vollkommenem Er folg benutzt werden. Man macht aber bereits auch Versuche mit Fellen von wilden Kaninchen auö Amerika .und Australien. Sollten auch diese koch zu dem gewünschten Ziel führen, so könnten wir, soweit die menschliche Bekleiduno in Betracht kommt, die et waiae völliae Ausrottung der See Hunde ja beinahe so leicht verschmerzen, wie man schon längst das Aussterben der echten Möpse Verschmerzthai! Aber selbst wenn es nicht so loeit kommen sollte (das Hinderniß liegt jedenfalls nur in dem verschiedenen Grad der Feinheit der Haare), so ließe sich diese Neuerung immerhin als eine der bemerkenswerthesten in der Geschichte des Vel,bandels bezeichnen, und daS will schon viel heißen. Nördliches Himmels-Feuerwerk. Was das Nordlicht ist, weiß heute so ziemlich Jedermann, oder glaubt es ungefähr zu wissen. Aber ejne wahr Vorstellung davon läßt sich nur auS eigener Erfahrung in hochnyrdischen Regionen erlangen; denn was Derar tiges zu manchen Zeiten auch in gemäßigten Zonen erscheint, ist kaum der Rede werth, und selbst bildliche Darstellungen bieten nur einen sehr unvollkommenen Ersatz. Zu den begünstigten nördlichen Gegenden in dieser Hinsicht gehören di in neuerer Zeit wieder in Aerbindung mit der Goldgräbern mehr genannten Gefilde am Yukon. Dort ist das Nordlicht während der Wintermonatr. von überaus lebhafter Schön heit und glänzender Mannigfaltigkeit und kann selbst einem einigermaßen Kundigen noch manche Ueberraschung bieten. Es beginnt schon früh im Herbst und dauert mit mehr oder weniger Glanz den ganzen langen arctischen Winter hindurch, ohne jemals zu langweilen! Gewöhnlich fänt es zur Zeit des Sonnen-Unterganges an, obwohl es im Hochwintev bei seiner großen Helligkeit mitunter sichtbar ist, während die Sonne noch hell scheint. Erst schießen die Lichtstrahlen in rascher und zuckender Bewegung vorw'ärts, aber dann sammeln sie sich und bilden einen gewaltigen Feuer-Thor-bogen, welcher sich über den ganzen Himmel spannt. Einen Augenblick glüht . derselbe wie ein ungeheurer Gürtel blankgeputzten GoldeS. ja Äan.'. möchte glauben, daß daS- vielgesuchte Edelmetall auS dem dunklen Sckook der Erde cmvorauaubert und

in verklärter Gestalt an den Himmel versetzt worden sei. der Gier der armen Menschheit entrückt, abev in anderer Richtung, als der Nibelunsien-Schatzl Im nächsten Augenblici entfaltet und theilt sich diese Masse, und große

Llcht-Vorhange senken sich erdenwärts. aber ohne auf die Erde zu kommen. Diese unbeschreiblich herrlichen ausgebreiteten Mäntel von Hellem Orangegelb. Grun. Dunkel- und Hell-Rosa. remem Gelb und Scharlach hanaen zwischen Himmel und. Erde und werden wie von einer unsichtbaren Hand auf und ab geschwungen. Die raschen Wirbelbewegungen und Funkensprü hungen dieses vlelsacyen Lichtes und die sich beständig vzu verschmelzenden und neugeborenen Farben bilden eine Sceneri: von alles bezuubernderSchönheit. welche man überirdisch nennen möchte. Dann alle diese Phänomene sich webender Kränze, flackernder Flammen, Strahlen, Vorhänge, Franzenwerk, wehender Bänder und aufblitzender Lichter, diese seltsame, einzigartige Vermengung von Licht und Bewegung, bald hoch in den Himmelsräumen.bald sich wie goldene und silberne SpitzenGardinen, die aber noch mit einem unevmeßlichen Reichthum von Rubinen-, Saphir- und anderem Juwelenschmuck funkeln, niederlassend uiid über düstergraue Wälder dahinhüpfend, die ganze Landschaft wie mit Tausenden bunter elektrischer Lichter erhellend und jeden Moment' ihre Schönheit verwandelnd und noch mehr steigernd, das ist nur ein sehr schwaches Bild von dem, was unfe arme Menschensprache von diesen Dingen bieten kann. Dem entzückten Beschauer versagen alle Worte ßrst recht, Ein Bild auf dem Papier kann doch im günstigsten Fall nur einen einzigen Moment halbwegs gut festhalten, nicht aber das wunderbare beständige Leben" und ' Ächgebä'ren Zeichnen. (Vielleicht kynnje das m,oderne Kinetoscop, das jq noch immer weiter vervollkommnet wird, sich mit Glück in einer einigermaßen würdigen Darstellung dieser schönsten Nordlichtsixscheinungen versuchen.) Dazukommen noch die hohen Reize der umgebenden Landschaften, die gejrorencn Ströme, die eisschimmernden Bergriesen, die' gewaltigen Schneehänke, die 'schwarzen Reihen Tannen: das Alles verklärt von dem blitzenden Wunderlicht! An allev dieser märchenhaften Schönheit und Großartigkeit fehlt weiter nichts, als die Wärme. Uebrigens ist bei der ungemein trockenen Atmosphäre die arctische Kälte Durchaus flicht sy Empfindlich, wi- man von Weitem glauben möchte. " Mr dix ykskllsiZlasltzstisyq. Die. Zeit des Jahres, welche die tanz- und vergnllaunaslustiaeWelt all die schönste bezeichnet, ist gekommen. Wir wollen daher von den Neuheiten berichten, welche für die Saison der Bälle und Gesellschaften bestimmt sind. Da sind zuerst die verschieoenen Ballund Gesellschaftskleider, die noch im mer. selbst für die jüngsten Mädchen. aus Heller Seide ' gefertigt, ineist abe? pon duftiger Gaze und Tüll uberschlnert werden. Die zarten, der Jugend angemessenen Farben Hellblau, Rosa, Gelb. Cröme. Grün u. s. w. sind in allen Schattirungen vorhanden; als besonders beliebt gilt Nil- und Lindengrün. Die Formen der Gesellschaftskleider sind durchaus einfach: meist ungarnirte Röcke, sehr oft ä aoWW gebrannt und iur am Rande von einer Rüsche aus Äaze, Band oder 'Blumen, oft auch iur von einem Saum umgeben. Gern setzt i man derartige Kleider auch zruppenweise mit Babyband, was nanentlich an den eörannicn Röcken sehr l.laziös aussieht. Rosenrüschcn, d. y. Zlumenavirlanden ohne Laub, qn deen sich immer eine Rose an die andere chmiegt,' oder Tuffs sehr großer Roen mit frischgrünem Laub bilden eben,'alls einen beliebten Schmuck für solche Toiletten, doch' wählt man auch große seidene? Mohnblüthen. Wiesenblumen, schattirte Nelken u. dergl. Die Rosenrüschen' garniren den Ausschnitt, den Kleidersaum, die Aermel, Schultern u. s. w. - . Bei den Blumengarnituren scheint die Mode mit der-Natur einen' Compromiß geschlossen zu haben.' denn sie paßt ihre Erzeugnisse den Vorbildern der letzteren genau an, mit Ausnahme der grünen Rosen, die eben nur in der Form . ihren natürlichen, , duftigen Schwestern 'gleichen. Breiie , Bandgürtel, flatternde Schleifen und duftige Spitzen erhöhen die jugendliche Grazie der anmuthigen Costüme, .zu denen entweder in der Farbe passende seidene Schuhe oder solche aus Gold- oder Silberstoff getragen' werden. Auch werden Schuhe auö bronzefarbenem Chevreauzleder mit Seiden- und Perlenstickerei getragen, die wirklich sehr hübsch aussehen. Endlich bilden noch weiße Schuhe mit farbigem Schmuck ' eine sehr beliebte Neuheit.' Die Form der Schuhe it noch spitzer geworden als bisher, und wenn die Mode in dieser Richtung weiter steuert, dürften wir mit den Gesellschaftsschuhen bald im v!er.,ebnten Jahrhundert stehen, nur daß die neue, sehr- schmale Form der Schuhe einen sehr: hohen Spann ' ergibt,' "weil die Mode in 'der Zunbekleiduna Zekt den brasilianischen ÄorbiZdNA &!L Di2

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voNrttende Spitze hat schon eine Lang; von ca. 2 Zoll. Die Handschuhe behalten ihre oft bis zu den Saultern reichende Länge und werden ebenso aus Glac6- wie aus

- schwedischem Leder getragen. Bei den Farben sind nur die hellen, rothlichgelben Töne und Weiß maßgebend. Letztere haben vielfach schwarze Verzierungen. Bei Fächern wird die 'Empireform bevorzugt, wo es sich um die Verwendung für junge Damen handelt. Reizvolle Malereien an den oft nur sehr schmalen Blättern und blitzende Pailleiten sind hier der beliebteste Schmucks Häufig setzt sich die Malerei auch über die zierlich geschnitzten Gestelle fort, was in der That ganz allerliebst aussieht. Es vereinigen sich an solch' ein?.m Fächer verschiedene Stilarten; während die Form der Empirezeit angehört, entspricht die Blumenmalerei, die oft nochWatt-s,ubZldchen einschließt, dem Geschmacke der Zeit Ludwigs XIV Allerliebst sind auch Fächer in Delfter Manier mit prächtigen sen gus Pzrsmuttfr, Die letzteren sind meist mit Malerei oder Einlagen geschmückt eine n?ue Art dn Decorajion. die in dieser Weise zum ersten Zale in die Erscheinung tritt. Ganz kleine,' zserlicheFächer sind oft über und über mit farbigen Pailletten bestreut, sie flimmern und leuchten bei ieder Bewegung. Sehr passend für elwa$ altere Damen sind Fächer mit Gaze blättern, die in Gouachemanier bemalt sind. Dadsrch erschunt das Blatt, haS guf Abgetöntem gelbem? grUnem, rosa yder lila Grunde einen Blüthenzweig trägt, vollkommen dicht. Diese Fächer sind mit einem glatten, ungemein edel wirkenden Gestell auS Perlmatter versehen, dessen Farbe mit dem Grundton des Blattes harmonirt. Den großen Fächern aus Slrqub und. Marabusedern gesellen 'sich 'solche aus Splelhahn-, Adler-, Bussardfedern u. s. w. hinzu; sie siad vielfach in Flügelform gearbeitet. Derartige größere Fächer eignen sich besser für etwas ältere Damen. Die Fächer werden an langer, um die Taille gelegter Kette getragen und stecken in einem Täschchen aus besticktem Atlas, Plüsch u. dergl. Unter den modernen Schmuckgegenständen begegnen wir häufig dem Kleeblatt und der Schlange. Das erstere findet sich sowohl in der Form, 'wie auch gemalt oder eingelegt. Broschen und AnHanger sind seh? zierlich und klein, überhaupt ist der Schmuck für junge Damen recht maßvoll gehalten. Dieser leichte Schmuck wird zur Zeit nicht aus Golddoublö. sondern aus echtem Gold mit. Silberboden gefertigt und wirkt daher vollkommen echt. Sehr beliebt sind auch die Florentiner Mosaikarbeiten, die in reizenden Anordnungen vorkommen. Als Haarschmuck hat man allerlei hübsche, mit Sternen und Gold verzierte Kämme, die den einzigen Kopfputz junger Damen bilden. Sehr niedlich sind auch lange Schlangen, die durch den Haarknoten gewunden werden. Sorties und Kragen sind meist weiß, elegantere aus Seide, einfachere aus Kaschmir. Rips u. dergl. . Sie werden vornehmlich mit Angora. doch auch mit .Schwan, Strauß- und Marabufedern verziert und bilden oft einen runden stehenden, oder einen über die Schultern fallenden Kragen. Für Gesellschaftstoiletten ist jetzt das Fichu in allen Abarten sehr beliebt, während der glatte Spitzenkragen dagegen mehr und mehr zurücktritt. Die einfache Form der Klkider wird durch ein Fichu, Jabot, Jäckchen u. dergl. gehoben, die aus Chiffonkräuschen und Spachtelfpitze. aus Tüll und Spitzen zusammengestellt werden. Besonders hübsch, ist eine Fichuform. auf den Schultern durch einen breiten, eckiaen Kragen und vorn durch ein faltiges. ncy kreuzendes .uch gebildet, das vorn auf der linken Seite mit einer Rose zusammengefaßt ist. Statt der BluMen wählt man auch große, färbenprächtige Bandrosetten. -Farbiae' Gaze- und Svikenrüscken die letzteren jedoch nur in aelblicken Tonen sind ebenfalls ein fehr belieb-ttt.SöÄUck.

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Unse're erjte Illustration veranschaulicht eine Balltoilette mit Stickereiverzierung. Duftig und hübsch wirkt diese Toilette aus apftlgrünem Taffet. deren Rock mit graziösen, in weißer Seide. Pailletten und Perlen gestickten Bouquets verziert, am unteren Rande mit zwei schmalen Frisuren von plissirter Seidengaze umgeben und oben mit einem faltigen Gürtel in dunkler Nuarce begrenzt ist. Die ausgeschnittene Taille ist mit ca. einen Zoll dreiten, niil Pailletten und Perlen bestickten Spitzene'msätzen geschmückt -und schließt vorn und hinten krause, mit Vouquets bestickte Theile ein, die mit schmalen, plissirten Gazefiguren b?grenzt sind und sich vorn über einem faltigen Gazeeinsatz öffnen. Den oderen Abschluß bildet eine gleiche Frisur, die auch die aus Gazevolants arrangirten Ärmel umranden. Eine Schleife vorn und ein Mohnblumenstrauß auf der linken Schulter vervollständigen die anmuthige Toilette. Geschmackvoll und hübsch ist die Toilette Figur 2 aus blaßblauerSeide, deren leicht schleppender Rock am unteren Rande mit einer Plissfrisur von gleichfarbigem Creppchiffon und über dieser mit einer gleichen, vollen Rüsche verziert ist. Die ausgeschnittene, vorn ölusenartig mit Äreppchiffon bekleidete Taille wird von einem breiten, faltigen Vandgürtel umschlossen. Ein kurzes, vorn offenes Jäckchen aus Seide, desscn vorderen Rand an beiden Seiten in Windungen geordnete Plissfrisuren ouS Crtppchiffon begrenzen, Negt der Taille auf. um deren Ausschnitt sich eine gleiche, schmalere Frisur legt. Die Aermel bestehen ebenfalls aus plissirten Chisfonfrisuren und sind an den Achsen mit gleichen Rosetten und Schleifen von schmalem Seidenband geschmückt. In Figur 3 ist eine Empfangstoilette dargestellt. Diese in Prinzeßform gf fertigte Toilette aus mandelgrüner Faille ist hinten und vorn in gleicher Weise mit Passentheilen von dunklerem, grünem Sammet ausge.sty.ttei, die, leicht gefaltet, einander kreuzweise übertreten; hiesen schließt sich ein hinten sehr hoher, vorn abgerundeter, gsschwcifter Kragen aus gleichem Sammet an, Den unseren Ansatz der Passenthetle deckt ewr Frisur und eine Rüsche von plissirtem Creppchiffon in der Farbe des Kleides, die mit schmalem Händchen begrenzt sind; verschiedene lange Gehänge von schillernden Perlen fallen über die Frisur bis über den Taitlenabfchlufz herab. Die langen, geschlitzten Aermel werden durch kreuzweise gespannte grüne Sammet-, b'änder zusammenaehqtfw; jn gleicher Weise sinh pnten seitwärts Sammetbänder angebracht, die sich glatt um das Kleid fortsetzen, dessen unteren Rand gleichfalls ein Band begrenzt. Aus blaugrauem Tuch besteht das für junge Damen geeignete Costüm Figur 4, dessen Rock und Taille reich mit dunkelblauem Sammetband gar nirt sind. Die glatte Taille, die seitwärts unsichtbar geschlossen wird, ist vorn mit kurzer Schneppe, hinten mit kleinem Tlltenschößchen gearbeitet. Ein mit Passementerie überdeckter Stehkragen. dem sich ein mit Marabubordüre verzierter Tellcrkragen anschließt, begrenzt die Taille. Die engen Aermel sind gleichfalls mit Sammetband, sowie mit Marabubordüre ausgestattet und oben mit Tuchdraperien überdeckt. Die letzte Abbildung zeigt eine Bluse aus schwarzer Seidengaze. Die Gaze ist auf leichter Seide gearbeitet und vorn, einen Einsatz bildend, in etwa einen Zoll breiten Zwischenräumen in je 3 kleine Köpfchen gezogen; der Rückentheil ist in Falten gekräust. Schwarze,- mit weißer Seide bestickte Gazegalons. die auf fchwarzem Atlas band ruhen, grenzen vorn den krausen Gazetheil ab und bilden hinten bis zum Taillenabschluß geführte Bretcllen, die in dem Gürtel aus schwarzem, gefaltetem Atlasband verschwinden; dieser ist vorn zu einer Schneppe ausgenäht und hinten mit zwei flotten Schleifen geschlossen. Den Stehkragen deckt ein Gazegalon. über den hinten große, breite Roscntollen aus Atlasband fallen, und die anschließenden Aermel aus Seide sind mit krauser Gaze bezogen und oben mit drei breiten, stark gekrausten Frisuren von doppelter Seidengaze garnirt. Jwangschcn. Wenn bei den Gallasvölkern in Ost, asrika ein junges Mädchen mit einem Mann sich zu verheiratheten wünscht, so erklettert sie, von ihren Verwandten unterstützt, Nachts die Einfriedigung der Hütte, w der erkorene Jüngling wohnt, und bleibt auf der Schwelle sitzen, bis der Tag anbricht. Der Jüngling muß sie alsdann heirathen. er mag wollen oder nicht.' Man baut daher bei dem beiaaten Bolk die in. friediaunaen der Slltten so bock als möglich zur Abwehr heirathsluftiger Mädchen. , ' m ' Parirt. Student (zu seiner Klavier spielenden Schwester): Weißt Du, die Affen haben eö doch eigentlich gut, die können ganz allein vierhändig spielen. Schwester: Ja. aber Du kannst mit allen Affen, die Du schon gehabt hast. Nicht daS kleinste Stück spielen. , ' j

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