Indiana Tribüne, Volume 20, Number 95, Indianapolis, Marion County, 21 December 1896 — Page 3
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Schuld und Sühne. Roman vo.t Alexander Römer. (Fortsetzung.) Die Anrede erfolgte unvermittelt und eine fliegende Nöthe kam und ging auf dem Antlitz des jungen Officiers. Der Onkel hat noch nie eine Andeutung eines solchen Wunsches zu mir gemacht," entgegnete er. Ja es ist auch möglich, daß dies nie Ihre eigentliche Sphäre wird, ein landwirthschaftliches' Genie sind Sie nicht." Mathilde hatte bei dieser Rede zuerst Albert fest in's Angesicht geschaut, mit demselben gleichgiltigen, völlig fremden Blick, wie gestern Abend. Sein Aussehen war männlicher geworden, die weichen, damals noch beinabe kindlichen Züge waren fester, ernster, er war ein sehr schöner Mann. Aber diese Hertha schien ihm kalt gegenüber zu stehen, der ganze Ton ihres Verkekzrens deutete auf keine Vertraulichkeit. Der erste Director der Fabrik kam ihnen entgegen, begrüßte sie und erbot sicb. sobald er den Zweck ihres Kommens crfabren hatte, zur Führung. Er habe vollauf Zeit heute Morgen und es sei ihm ein großes Vergnügen. Albert ging sichtlich zerstreut hinter den anderen und bereute, mitgegangen zu sein. Es war ein Impuls des Äuaenblicks gewesen, sie wollte ihn nicht kennen und er mußte sich wappnen, sie beobachten und später einen Moment für eine Aussprache zu erhäschen suchen. Denn die wollte er erzwingen um jeden Preis. Er mußte sich ihr gegenüber rechtfertigen und erfahren, auf welche Weise es ihr möglich geworden war. sich so empor zu arbeiten. Wie sie so vor ihm herging, die im vollkommensten Ebenmaß gebaute Gestalt in dem hellen, eleganten Morgenanzuge, däuchte es ihn ein phantastischer Traum. Täuschte er sich doch? Aber nein, eine Miene in dem schönen, vertrauten Gesicht verscheuchte jeden Zweifel. Sie war es und doch eine indere. Wie königlich sicher waren Haltung und Gang, ihr Wesen, ihre sanieren waren die einer großen Dame, einer verwöhnten Herrscherin, .ind sie stammte aus den kleinsten VerHältnissen. Ein wilder Schmerz benächtigte sich seiner, er war einer der Unseligen, die nie zu rechter Zeit ihr 3Iück erfassen. Dicht vor seinem Nunde schwirrten die köstlichsten Früchte vorüber, er kam nicht zum Genuß. Wenn er sich damals die Geliebte fest errungen hätte mit etwas mehr Muth. Energie und festem Willen, hatte er wohl obgesiegt. Sie hatte jetzt bewiesen, daß sie zu wirken und zu siegen verstand. Aber er war damals ein leichtlebiger Knabe und sak, die Welt als einen Lustgarten an. Jetzt wußte er, was Schmerz und Sorgen waren, er hatie sie gründlich kennen gelernt. Des Lebens Ernst war an ihn herangetreten und seine redlichen Bemühungen, die Schäden aus jener leichtfertigen Zeit auszubessern, hatten wenig Erfolg. Seit die Möglichkeit, daß der ältere Bruder i?.n dieses reiche Erbtheil streitia machen könne, aufgetaucht war. hatte er eigentlich keine sorgloseStunde mehr gehabt. Mathildens Verlust und ffl.TsrfiVritrtK.r l.im Mini! ,triS in tfm 1 vjit vtytv iti vitt luiii tiugu, unv 7 wuchs die Sehnsucht und das Streben. sich frei zu machen, auf eigenen Füßen zu stehen. Das war in seiner Lage nicht so leicht. Die Bleigewichte seiner rückständigen Schulden hingen an ihm, der Zuschuß des Onkels war reichlich und standesgemäß berechnet, aber er erlaubte ihm keine Eztravaganzen, und in seinem theuren Regiment ließen sich schwer Einschränkungen machen. Da lag ihm der Gedanke, durch eine Heirath mit Hertha, welche eigenes Vermögen besaß, sich zu befreien, nahe, und er hatte während dieser Jahre oft einen Anlauf genommen, sich bei ihr das Terrain zue robern. Sie war ja ein seltsames, ungewöhnliches Mädchen, es war ganz unberechenbar, wofür sie sich schließlich entschied. Er war eitel genug, trotz des wunderlichen Tons in ihrem Verkehren, seine Chancen nicht für ganz ungünstig zu halten. Aber er kam sich selbst vei seinem Courmachen unwürdig vor, er liebte das Mädchen gar nicht, sie ließ ihn kalt, wenn sie ihn auch nicht gerade abstieß. Es wurden freilich in seinen Kreisen eine Menge solcher Ehen geschlössen, und man sollte sich ja bei so kühler, ruhiger Stellung zu einander ganz gut mitsammen einleben, im Grunde aber graute ihm davor. Er hatte dcch noch immer ein leidenschaftlich empfindendes, heißes Herz, das Befriedigung suchte. Und nun trat sie. die einzig Geliebte, wieder in feinen Gesichtskreis, ihrer niedern Sphäre entrückt, im Strahlenalanz des Ruhmes, des Reichthums und der unbestrittenen -Schönheit. Sein Herz krampfte sich zusammen wieder eine ungleiche Partie. Es war ein keckes Stück jetzt von seiner Seite, um sie zu werben. Warum war sie hierher gekommen, wo sie wußte, daß sie ihm begegnen würde? Waren es Gedanken der Rache, die sie trieben? Wollte sie ihn höhnen und ihm zeigen: das hast du verloren. Oder war es ihr Herz, das doch noch für ihn schlug? Während er so in leine Grübeleien
verloren 'dahin'schkltt. wenig their an dem nehmend, was da vor und neben ihm gesprochen wurde, fuhr er plötzlich zusammen. Eine Stimme klang an sein Ohr, welche er kannte. Ah! ah! Hier finde ich die Herrschaften; guten Morgen. Comtesse, guten Morgen, Fräulein Villany." Sein Bruder Hans, Mr. White. stand da, den beuligen Filzhut lüftend, und schüttelte jetzt dem Director die Hand. Stürmte denn alles auf ihn ein also Hans noch im Lande und hier auf diesem Boden dem armen Albert tropften Schweißperlen auf der Stirn. Mr. White wurde als alter Bekannter begrüßt, der Director hielt es jetzt für nöthig, ihn dem jungen Herrn Baron Albert von Trott. Adjutant im Generalstab, vorzustellen. Die Brüder verneigten sich förmlich vor einander. Albert stieg das Blut zu Kopf, es war eine alberne Komödie. Wie in einem wirren Traum flocht sich alles durch einander. Hertha kannte den Bruder, stand vertraut mit ihm. wie es schien, und hatte doch seiner nie zu ihm erwähnt. Wurde da ein gemeinsames Komplott geschmiedet gegen ihn? Die wunderlichsten und abenteuerlichsten Gedanken flogen Albert durch den Sinn. Während Mr. White mit den Damen voranging. demAusgang des Fabrikgebäudes zu, der in dem Gewirre von Sälen, Gängen und Treppen gar nicht leicht zu finden war, gab der Di rektor Albert einige Erklärungen. Dieser Amerikaner sei ein ungemein intelligenter und praktischer Mensch, der sich weit in der Welt umgethan habe. Er käme öfter, nähme mit einem Zimmer unten in der Schenke vorlieb, streife dann tagelang auf der Besitzung umher, habe für alles Interesse und Einsicht, und stehe mittlerweile auf freundschaftlichem Fuß mit dem ganzen Veamtenpersonal. Es kämen häufiger Fremde, um diese Einrichtungen, die ja auch sehenswerth seien, zu studiren. aber ein so eingehendes und dauerndes Interesse habe kein anderer, als dieser Mr. White. Die Amerikaner seien eine schnurrige Sorte von Leuten. Hat denn mein Onkel den Frem den nie gesehen?" fragteAlbert mit gepreßter Kehle. Nie," entgegnete derDirektor. Wie Sie wissen, kommen ja der gnädige Herr Baron selten in eigener Person in die Außenwerke, wir müssen alle zum Berichterstatten ins Schloß. Ich habe auch dem gnädigenHerrn nie von dem Fremden gesprochen, es gab nicht die Gelegenheit, und der gnädige Herr lieben kurzen, knappen Vortrag, zur Mittheilung von nebensächlichen Dingen kommt man nicht." Der Direktor lächelte, der Neffe kannte des Onkels Gepflogenheit ja auch hinlänglich. Hertha. Mathilde und Hans gingen in lebhaftem Gespräch vor ihnen her. Hertbas helles Lachen bewies, daß die Unterhaltung heiterer Natur war. Toller Spuk Albert war zn Muth wie einem, der erdrosselt werden soll. Na nun steht die Welt nicht mehr lange." rief der Direktor plötzlich und hemmte einen Moment seinen Schritt, der gnädige Herr Baron in eigener höchster Person. Ich glaube, er war seit einem Jahr nicht in der Fabrik." Albert schaute in die Richtung, und wirklich, die hagere Gestalt des Alten, auf seinen Stock gestützt, kam da die Dorfstraße entlang, ihnen gerade entgegen. Hans Mr. White stutzte, Albert, der jetzt dicht hinter ihm stand, sah es, wie er zusammenzuckte. L5ber das ging bald vorüber. Jetzt stand er breit und massig, mit einem seltsam flammenden Blick in seinen Augen da und schaute dem nur noch wenige Schritte Entfernten gerade in das Gesicht, den Hut höflich lüftend. Der Direktor beeilte sich, vorzutreien. Er begrüßte den Schkoßherrn mit großer Ehrerbietung: Gnädiger Herr! welch eine Ueberraschung! Hätte ich es gewußt, ich würde das Personal versammelt haben " Baron Jobst winkte abwehrend mit der Hand, dann traf sein Blick den Fremden, Mr. White. Einen Moment blieb sein Fuß wie angewurzelt und
feine Züge bedeckten sich mit einer sahlen Blässe. Die Männer verharrten regungslos Auge in Auge eine Viertelsekunde. Dann stellte der Direktor den Ämerikaner vor, mit einigen erklärenden Worten, wie er sie vorhin Albert schon gegeben hatte. Die Kenntnisse des Herrn in Bezug auf amerikanische Maschinenindustrie haben mir manchen wichtigen Fingerzeig gegeben," setzte er hinzu. Baron Jobst maß den Fremden, ihm so gut Bekannten mit scharfem Blick. Nach einer kleinen Pause ging er auf btc Komödie ein. Amerika l uns auf diesem Gebiet voraus", bemerkte er ruhig. Im Klang semer Stimme war keine Spur von Erre-gung.- - Um Mr. Whites Lippen kräuselte sich unMerklich em Lächeln. Er antwor iete in demselben Ton, eingehend, sach lich. Hertha hatte mit athemloser Span nung diese Begegnung beobachtet, er hatte ihr zugestanden, er sei öfter auf Traütdorf gewesen, die Beamten hier kannten ihn, standen vertraulich mit ihm, wie sie eben erfuhr, und dem On kel wurde er jetzt vorgestellt?, . Aber er war doch damals, vor vier Jahren, zu ihm. hinaufgegangen. die - beiden mußten sich ja. kennen. War erdenkbar, daß der Eiserne,' ihr trockener Alter, sich irgend . eine Rolle aufdrängen ließ? Und die Anwesenheitdieses Mr. White hatte ihn eben überrascht, sie hatte es zu deutlich in seinen Mienen gesehen. Der Onkel setzte das Gespräch mit dem Amerikaner fort, so daß dieser an seiner Seite bleiben mußte, der Direktor, an den er häufig Fragen richtete, sckritt als dritter neben ihnen. . Hertha, welche ganz blaß aeworden
war, wandte sich setzt zu Albert. Er ging mit finster gerunzelter Stirn und fest geschlossenen Lippen an der Seite der Villany, fprach aber gar nicht nit dieser, ein unhöfliches Gebühren, wie es Hertha dünkte. Die Villany beachtete ihn freilich auch wenig, sie verfolgte ebenso wie sie die Vorgange zwischen den Herren mit regem Interesse. Wie wunderbar", sagte sie leise zu Hertha, der Baron soll sich hier selten persönlich umschauen, und dabei, bitte, hören Sie, er redet mit demHerrn Direktor, als ob er jede Maschine bis ins kleinste Detail, jede Vorrichtung daran genau kenne." Gewiß, er kennt sie auch", entgegnete Hertha. Er hat die genauen Zeichnungen, läßt sich über alles eingehend Bericht erstatten und orientirt sich in seinem Arbeitszimmer, als sei er täglich selbst im Betriebe. Er entgeht nur dem Staub, dem Lärm, den Übeln Gerüchen und dem Menschengewühl lauter Dinge, die seiner Aristokratennatur widerstrebend sind. Nur sein Geist schwebt über dem Ganzen. Ein hochinteressanter, ein bedeutender alter Herr," sagte Mathilde bewundernd. Das wollte ich meinen", rief Hertha. Ewig schade, daß er ein alter Junggeselle geblieben ist und sich so schwer für Menschen erwärmt, kaum für uns beide. Albert, nicht wahr? Und Sie sollen doch hier nach ihm Hausen. Das kann ich mir eigentlich kaum vorstellen. Na, Sie werden ein völlig anderes Regiment führen, Leben in die Bude bringen, und wenn Sie die tüchtigen, eingeschulten Beamten behalten, mag es auch gehen. Sonst leicht ist es nicht." Sie hatte ihre Rede an Albert gerichtet, der sie mittlerweile jammerte. Das Geheimniß rankte sich auch um den, ein Zug innerlichen Leidens prägte sich heute morgen auf seinem Gesicht aus. dem Aermsten lag etwas auf der Seele, und ein Meister in der Verfiellungskunst war er nicht. Er fuhr wie aus tiefem Sinnen em-
por. Wie befehlen Sie, Hertha?" Sie nannten sich beim Vornamen, ohne formliche Titulatur: bei ihrem haungen Verkehren und ihrem beiderseitigen Verhältniß zu dem Herrn auf Trautdorf hatte sich, das so eingebürgert. Dem Onkel schien eö recht zu sein, er wünschte ja ein näöereS Band. - Worc' n dachten 'vie eben? Sie haben ja go? nicht zugehört", rief Hertha lachend. Ich dachte an diesen Mr. White da vor uns", sagte Albert und seine Stirn blieb finster. Wie kommt er hierher? Und es ist doch seltsam, daß er häufig auf der Besitzung verkehrt, ohne sich dem Schloßherrn vorzustellen. Ich war auch überrascht, zu erfahren, daß. die beiden Damen ihn kennen.. Sie sprachen mir nie von dieser Bekanntschaft, Hertha." Aus Mathildens Augen hatte ihn ' tin scharfer, flüchtiger Blitz getroffen er fand sich also in das Spiel und in seine Rolle. Hertha lachte. Wollen Sie mir die Pflicht auferlegen. Ihnen alle meine Bekanntschaften aufzuzählen? Es sind ihrer wie Sand im Meer. Dieser freilich es hätte sich fchon verlohnt, von ihm zu sprechen, ich dachte übrigens, Sie kennten ihn. Er war doch ein mal hier, schon vor vier Jahren, ich glaube, es war an dem Tag. da ich mit meinem verstorbenen Papa meinen erpen Besuch auf Trautdorf machte. Ich besitze ein enormesGedächtniß für Physiognomien." Sie beobachtete die Wirkuna ihrer Worte. Die Villany bückte sich, um einen Käfer auszuüben, der an dem Saum ihres Kleides sich emporarbeitete, ein kleines, grünes, glänzendes Ding, das. ihr ganzes Interesse in An-, spruch zu nehmen schien. Wie geschickt sie ist!" dachte Hertha bei sich. Albert hatte sich einen Moment abgewendet. Ich erinnere mich nicht", sagte er jetzt ruhig. Haben Sie Mr. White in Amerika kennen gelernt, gnädiges Fräulein?" wandte er sich mit möglichster Unbefangenheit zu Math!!de. Sie erwähnten gestern, daß Sie in Amerika Ihre ersten Triumphe feierten." : Ich kenne Mr. White schon lange. er ist mir ein treuer, werther Freund", sagt sie kurz. Es entstand eine Pause in dem Gespräch der drei. Unter den Arbeitern hatte sich, seit der Schloßherr erschienen war eine unruhige Bewegung kund gegeben. Es war ein zu unerhörtes Ereigniß, daß der Herr sich ihnen zeigte. Aus all den kleinen Häusern lugten neugierige Köpfe hervor, an den Comptoirpulten reckten sich lange Hälse und verwunderte Gesichter. Die in der Nähe Befindlichen oder Vorübergehenden starrten mit offenen Mäulern und zogen langsam ihre Mützen. , .Das Auge des Herrn blitzte über sie hin, während er ihren Gruß erwiderte und seinen Hut rückte. In keinem der verwunderten oder neugierigen Gesichter war ein freudiger Ausdruck erkennbar, mürrisch fast und kritisch betrachteten sie den Gott, der heute aus seiner Wolke heraustrat, und von dem ihre Eyjstenz abhing. (Fortsetzung folgt.) Weihnachtsluft. 'lumorcsre von M. Hirchfeio. In seiner luxuriös ausgestatteten Junggesellen - Wohnung saß der Fa drikbesitzer Edmund Walther, ein behäbiger Vierziger, und starrte durch das . halbgefrorene Fenster auf die Straße hinaus, wo eben die Gasslammen angezündet wurden. Jetzt waren die Fensterscheiben plötzlich grün, ein großer Tannenbaum wurde vorübergetragen. Richtig, eS war ja Weihnachtsabend. Seitdem sein Bruder, ein Beamter, an's an dere E?ide der Welt", versetzt worden war. hatte Walther am Weihnachts fest keine Freude mehr. Er hatte dies Fest immer mit besonderer Lust - herankonzmen sehen, . zuerst . im Eltern
yaui.e. Sann im Hause semes Bruders, wo eine zahlreiche Familie dem guten Onkel, der mit offenen Händen Geschenke austheilte, umschwärmte. Im vorigen Jahre hatte er den Weihnachtsabend in einemClub, dem er angehörte, zugebracht. Das war furchtbar langweilig gewesen. Nun saß er da allein. Und die Sehnsucht, glückliche Menschen um sich zu sehen, wurde immer stärker in ihm. Da kam ihm ein Gedanke. Er war Mitglied der Armencommission, und als solches kannte er die Adressen einiger verschämter Armen. Wenn er Spielzeug einkaufte und die armen Kinder beschenkte! Ja. das war's! Schon als er im Spielwaarenladen stand, mitten unter den eilig kaufenden Vätern, Müttern, Tanten und Onkeln, wurde ihm leichter um's Herz. 'Jetzt fühlte er wieder das Band, das ihn mit der übrigen Menschheit umschlang. Unter jedem Arm ein großes Packet, verließ er den Laden. Aber bald hätte cr's vergessen Süßigkeiten fehlten noch. Er befand sich gerade in einer Straße, welche auf beiden Seiten von Pfefferkuchenbuden eingeschlossen war. In einer Bude
lauste er eme große Dute mit Confect. Aber wohin damit? Hatte er doch an den Splelzeugpacketen genug zu tragen. Er steckte die Dllte unter den Cylinderhut. Nun galt es. stch durch das Gedränge zu winden, welches zwifchen den Buden dahinfluthete. Wenn nur das Spielzeug durch den Anprall der Passanten nicht zerbrochen wurde! Während er die Packete ängstlich an sich hielt, spurte er plötzlich emen derben Schlag auf dem Kopf. Seht den mit der Angstrohre!" jubelten die Gassenjungen. Sein neuer Cylinder war zerknickt und die Confitüren darunter er hatte gar keine Zeit, darüber nachzu denken. Er mußte sich trotz semes Emboinpoints mit Schlangenbewegungen aus der Menge hinauswinden, und endlich stand er vor einem hohen, fünfstöckigen Hause. In dieser Mlethskaserne wohnen sie. Wittwe Dreyer , mit vier kleinen Kindern, fünf Treppen hoch, drei vier fünf das ist leicht zu behalten, da brauche ich nicht einmal im Notizbuche nachzusehen. Nachdem er dies vor sich hmgemurmelt hatte, begann er die hohen, steilen Treppen emporzuklettern. Uff! Im nächsten Sommer konnte er sich schon einige Wochen Marienbad leisten. Was das für eine schlechte Beleuchtung im Hause ist! Diese trüben Oelfunzeln! Und nun stand er gar m einem ganz' dunkeln Treppenflur! Wieviel Treppen war er eigentlich gestiegen? Drei, vier oder fünf? Man kann sich ja einmal erkundigen. Er tappte nach oem Glockenknopf. Klinglingling! Ging das aber scharf! Wenigstens die Glocken des Hauses waren in gutem Zustande. Die Thür wurde geöffnet. Eine weibliche Gestalt öffnete und bemühte sich, in daS Dunkel hinauszuschauen. Ah. der Onkel!" rief sie freudig, zog Herrn Walther in den Corridor, umarmte ihn und drückte ihm einen tüchtigen Kuß auf die Lippen. DaS war em 5uß! Ein schöneres WeihNachtsgeschenk hätte sich der Fabrikant auch in seinen kühnsten Träumen nicht ausdenken können. Denn das hatte er bald weg, daß dieser Kuß von einem hübschen, jungen Mädchen herrührte, yls aber die Stuhenthär geöffnet tourde und der helle Glanz des WeihnachtsbaumeS auch im Corridor Licht verbreitete, floh das junge Mädchen mit einemSchrei des Entsetzens in das Zimmer hinein. Ich danke Ihnen herzlich für die Ehre, die Sie uns anthun, Herr Walther," sagte eine schüchterne Stimme, 'i Ja. wer war denn das? War das wirklich sein Buchhalter, Herr Rappke, der da vor ibm stand und nickt auf. hörte, sich zu verbeugen? Uno die rundliche, gutmüthig aussehendeFrau, die , hinter ihm stand und knixte, war seines Buchhalters Frau? Und alle die lärmenden Kinder, die plötzlich ganz stille wurden, bis auf den Säugling im Korbwagen, das waren semes Buchhalters Kinder? Visher hatte er ihn. nur für eine lebende Rechenma schine gehalten, die nur ein vegetirendes Dasein fristet, und nun, was war das für eine reizende Familie! UllerdmgS dachte er dabei Hauptsachlich an das junge Mädchen, welches hinter, dem Weihnachtsbaume stand und bald blaß, bald purpurroth wurde. Ja, Herr Rappke, ich wollte nur einmal " dabei legte er die Packete aus einen Stuhl und nahm semen Cylinder vom Kopfe. Bautz! Da fiel der Confitüren - Brei auf die Erde, und rosa, gelbliche und braune Streifen liefen über Herrn Walther s Gesicht. .Zufällig sah er einen Spiegel und mußte lachen und die Kinder stellten sich um ihn herum und lachten. S'lbst Herr Rappke und seine Frau standen da und lächelten verlegen. Sie hätten dem Chef gern geholfen. Die Frau dachte, ihm eine Serviette zu reichen, aber das fchien ihr doch respectlos. Glücklicherweise erschien nun das junge Mädchen mit einer Schüssel voll warmen Wassers, Schwamm und Handtuch, und Herr Walther war darüber unendlich glücklich, weshalb, wußte er selbst nicht. Das Reinigungswerk war bald vollzogen, und nun theilte Herr . Walther seinem Buchhalter mit, daß ihm der Gedanke gekommen sei, den Kindern seines ersten Beamten" kleine Geschenke zu machen, und das that er zum Jubel der sonst nicht gerade reichlich bedachten Kleinen. Als Herr Waltber Fehlt ?ucb Lebenskraft in irgend eine ?heil eures Systems, oder ist euer Nerrenshftem zerrüttet durch weise Lebensart oder irgend welche Ursache ? Theilt mir eure netto mit und ich will euch gerne schreiben va5 mir leisten half, da ich auch Hilfe nctmdig batte. Ferner sende ich auch frei Izl Recept eines einfachen HaiiSnnttelS, das ich rettete., - EsftieSt ntit euf Nerzen, fccS $x heute UZL Cchtettt unter Oeischlutz einer lsÄ f2r 5Z,nt-?srt an SttcrUS Cn. C D, Zzi 7CJ rC3.Cilj,
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