Indiana Tribüne, Volume 20, Number 92, Indianapolis, Marion County, 18 December 1896 — Page 3

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Schuld und Sühne. Roman vo.i Alexander Slöaicr. (Fortsetzung.) Ä:r Zater war vor einem Jahre an einein Schlaganfall gestorben, als sie in Amerika war. Er hatte die erste 5!unde. die sie den Ihren von sich gab, begleitet von einer reichenGeldsendung, noch erlebt und sich in einem Freudenrausch darob ergangen. Sein Drängen, e Tochter solle sich jetzt, auch mit ihrem Namen, wieder zu den Eltern bekennen, seine Auflehnung gegen ihre einzige Bedingung, ihren selbstgewählten Weg und die selbstständig errungenen Erfolge nicht zu hemmen, hatten sie gequält damals. Jetzt war auch die Sorge von ihr genommen. Der Mutter konnte sie ein sorgenfreies, behagliches Alter schaffen, die Geschwister stützen und versorgen, das gab ihr Befriedigung und Freude. .Sonst war Ruhm und dieser Glanz Glück? Es gab Momente, wo während ihres Spiels die Zeiten ihr heraufstiegen, als sie die Seligkeiten ihrer ersten Liebe durchkostete, wo sieAlbert in dem Lichte vor sich sah, in dem er damals vor ihr stand, und sie all die mit Angst und Schmerz gemischten Wonnen jener Tage ihres Lebensfrühlings und Liebeslenzes wieder empfand und das Glück hinausjauchzte in Tönen, in der Sprache, die ein vom Himmel herabgestiegener Geist ihr einhauchte. Und jedesmal entfesselte sie damit einen Beifallssturm, jedesmal zündete es in den Seelen der Hörer. Glück! Lebensslühling Liebeslenz kurze Zeit von Illusionen und Täuschungen! Die Mutter schrieb so dankbar. Sie hatte eine Wohnung bezogen vor dem Thor mit einem Gärtchen, darin blühten schon Krokus und Veilchen. Der Brief athmete ordentlich die Lust an der ungewohnten Freikeit, die Erlösung aus der beklommenen Enge, es wchte Blumenduft und Lenzeszauber daraus. Alle Sorgen lichteten sich, die arme Mutter hatte ja immer nur Sorgen gekannt. . Emma war Lehrerin, Heinz Kaufmann, die sechzehnjährige Lene lernte die Buchführung, alle waren gesund und fanden ihr Loos jetzt beneidenswerth. Das konnte sie also mit ihrem Gelde doch schaffen. Sie war da gewesen, bei den Ihren, ein paar Nachmittagsstunden nur. und war mit dem Nachtzug weiter gereist, demselben, der sie damals in die Welt hinausführte. Sie hatte die alten Räume wiedergesehen, aus denen sie so heiß hinausstrebte, die Mutter, welche sich bei ihrem Anblick belebte und doch ein wenig scheu war. Sie kannte ja die Tochter kaum wieder und fühlte, daß sie nie mehr zu ihr passen könnte. Auch die Geschwister waren fremd und scheu.' . Nur in der Ferne konnte, sie ihnen etwas sein, die Nähe gab Disharmonie und Beklemmungen. Sie war losgelöst von ihren natürlichen VerHältnissen, von ihrer Heimath und Färnilic und stand ganz allein. War das Glück? Es ward Besuch meldet. Viel Zeit blieb ihr am Tag für solche Betrachtungen nicht. .Es war Comtesse Hertha zur Lippe, welche sie aufsuchte Die junge Dame war ihr mit liebenwürdiger Wärme entgegen gekommen, tox einem Jahre schon' in Wien. Seitdem correspondirten sie, die Comtesse warb um ihre Freundschafs, sie war begeisterungsfähig und hatte ein feines Verständniß für Musik. : .. Sie war das Mädchen, welches Albert heimführen sollte. Warum war die Partie noch immer nicht zu Stande gekommen? i: Lag es an ihr oder ihm? Jbr,. Anblick auch Mathilde hatte sie sofort erkannt wenn auch ihr Name lhr nicht die nöthige Aufklärung dazu gegeben hätte hatte ihr den schrecklichsten Tag ihres Lebens in's Gedächtmß gerufen.' Sie wußte aber nicht, daß auch von jener Seite ein Erkennen stattfand, daß Hertha sie damals überHaupt gesehen und ihre Züge so treu im Gedächtniß behalten hatten. Sie verkehrte also unbefangen mit ihr. Natürlich interessirte die Dame sie besonders. Eine Jugendliebe löscht man nie'so'ganz aus dem Herzen, daß nicht der Gegenstand derselben und was ihn angeht und mit ihm zusammenhängi, immer noch eine Saite der Seele berührt. , Mathilde .studirte zu Anfang Comtcsse Hertha und fand sie sehr liebenswerth. Ob sie das nun freute sie war. natürlich für das weite unem pfindlich. Sie hatte auch kaum Zeit übrig, um Freundschaften zu pflegen. Comtesse Hertha war heute sehr warm und herzlich. Sie war aufrichtig erfreut, hier in Berlin mit ihr zu sammen zu treffen. Sie hatte sie ge stern Abend im Concert gehört und sprach mit feuchten Augen von dem Ge nuß. den ihr Spiel ihr und allen im Publikum bereitet habe. Und denken Sie, ich hatte noch eine besondere Freude, mein Einsiedler von Traut dorf, der Alte vom Berge, wie ich ihn zu nennen beliebe, war hier, und ich schleppte ihn in Ihr Concert. Wundern Sie sich nicht über den Ausdruck, .ich schleppte-, aber Sie müßten Baron Jobst kennen. Eine sehr dringende Geschäftsangelegenheit führte ihn nach Berlin, er kommt ja nie aus seinem Bau heraus. Da existiren Theater und Concerte auch schon seit langen Jahrezi nicht mehr für ibn. und

dabei besitzt bet ätte Herr das feinste 5kunstversiändniß ich habe das alles erst nach und nach entdeckt, während mein Staunen, meine Verehrung, meine Liebe für ihn wuchs. Also ich preßte ihn mit etwas List für die unvergleichliche Villany." Gelesen hatte er doch von Ihnen, er machte nur eine ganz leise abwehrende Bewegung zu Anfang, dann lächelte er resignirt und ging. Sein Neffe. Baron Albert, der jetzt Adjutant im Generalstab geworden ist, begleitete uns. Es ist schade, daß Sie. die Ur

heberin, diesen Wechsel, diese Stadien in dern Mienenspiel desUndurchdring lichen" so nennen ihn seine Nach; barn und Untergebenen nicht 'ver folgen konnten. Anfangs blieb er noch kalt, dann erwärmte er sich zusehends. und zuletzt saß er. den Kops zuruckgelehnt, die Augen an die Decke des Saales geheftet, ein Weltentrückter, neben mir. und ich versichere Sie, ich habe nie einen solchen Ausdruck auf seinem Gesichte gesehen. Als ob alle Falten daraus weggeglättet seien und ein Abglänz der Jugend darauf zurückgekehrt, fo erschien er mir. und gesprochen hat tz dann, auch später, nur wenige Worte: Sie ist eine große Künstlerin." Aber ich versichere Sie, Sie können stolzer darauf sein als auf spaltenlange Artikel der Presse." Die Villany lächelte, und Hertha, welche sie scharf beobachtete, fand, das Lächeln eigenthümlich.' ES war nicht die befriedigte Eitelkeit und der Triumph der Künstlerin, die daraus sprachen. es war anderes, beinahe ein Zug schmerzlicher Bitterkeit. Also den alten Herrn habe ich gerührt," sagte sie; wie äußerte sich denn der Neffe, der junge Generalstäbler?" LiegtJhnen darn, das zu ifte?' entgegnete Hertha geringschätzig; .lq denke, darnach bedarf es Zerner Frage m'hr, die jungen Herren spannen sich ja ohne Ausnahme anJhren Triumphwagen. Ich muß in diesem Fall gestehen. ich habe gar nicht auf Baron Albert geachtet, mich fesselte mein Alter vom Berge zu sehr." Meine Frage hatte auck weiter gar nichts zu bedeuten," sagte die Villany, ich wollte nur Ihren Enthusiasmus abdampfen." ' : ' Meine Rede ist übrigens noch nicht zu Ende," fuhr Hertha lebhaft fort. ,.Jch komme noch mit einem Vorschlag. Sie sprachen davon, daß hier der Abschluß Ihrer Gastspieltov.rn6e sür diese Saison ist. Sie gehen' dann in die Ferien. Wie wäre es, wenn Sie, bevor Sie in Bäder oder Höhencurorte gehen, mich nach Schloß Trautdors begleiteten? Sie thäten mir einen ganz riesigen Liebesdienst, denn trotz der Anstrengungen meines theuren Vormundes, Geselligkeit zu meiner UnterHaltung zu schaffen, langweile ich mich da doch oft zum Sterben. Es gäbe keine ungestörtere Gelegenheit zum Seelenaustausch zwischen uns beiden, und die ländliche Ruhe Trautdorf ijt ein Unikum, was das anlangt würde Ihren Nerven, denen doch viel zugemuthet wird, gut thun. Als letzteö Argument führe ich den altenHerrn in's Feld Sie können mit Ihrer Kunst ihm seine Jugend zurückzaubcrn, eine Verklärung über sein arbeitsames, strenges Leben breiten, wie keiner, keiner sonlt es vermag das lehrte mich der gestrige Abend." Die Villany war bleich gewordm Hertha entging keine Veränderung ihres Gesichts sie schüttelte langsam den Kopf. Welch ein Einfall Sie sind Enthusiastin, Comtesse, die fremde Künstlerin würde dem streng aristokratisch gesinnten Herrn gar kein roillkommener Gast sein." Ausflüchte, Theuerste! Sie wollen sich noch besinnen, Sie wissen genau, daß ich die Einladung nicht ausgesprochen hätte, wenn nicht des HausHerrn Einwilligung bereits vorläge. Er gab mir Vollmacht, aber wenn Sie ein eigenhändiges Schreiben nach allen Regeln der Etikette wünschen " Mathilde wehrte ab. Ihr Herz scülug auf einmal, seit langen Jahren, unbotmäßig. Der Vorschlag, kam ihr zn überraschend. Sie überwand die Schwäche in 'wenigen Minuten und antwortete dann in der liebenswürdigen Weise, welche sie sich im Verkehr mit Fremden aller Nationen zu eilen gemacht hatte. In ihrem Ton lag crne Wärme und reizende Bescheidenheit, welche jeden bezaubern mußte. -Und sie bezauberte auch Hertha. Wer war sie? dachte diese bei sich. Sie traute ihren Augen zu sicher, eine Ähnlichkeit täuschte sie nicht. Die Villany und jenes Mädchen im Park von Trautdorf waren identisch. Sie war mit dem Amerikaner Mr. White gekommen damals,.-in welchem Verhältniß stand sie zu ihm? Seit Hertha Mr. White kennen gelernt hatte, brannte sie noch mehr darauf, das Geheimniß zu ergründen. Mathilde lehnte nicht, endgiltig ab. Sie konnte noch nicht genau über ihre Zeit bestimmen, es Ware möglich, daß sie den Monat Mai frei hätte für ew solch verlockendes Beisammensein." Es stieg etwas in ihr herauf, schmerzvoll, prickelnd. Warum sollte sie vermeiden, gerade nach Trautdors zu gehen? War dieser Herrensitz 'für sie etwas anderes als jene in England, in Frankreich, in Belgien, wo Je öfter solchen Einladungen gefolgt war f : Er barg Erinnerungen für sie, aber - der Stachel dieser Erinnerungen war' nicht mehr vorhanden. Jetzt, unter diesen Verhältnissen, konnte sie ja in Ruhe prüfen und vergleichen, welches Glück sie damals angestrebt hatte, und welches ihr geworden war.' ' . - Und. Albert?' Natürlich würde sie Albert dort treffen. War sie denn gegen. ein solches Wiedersehen nicht gewappnet? Jeder Zufall konnte es ihr hier in Berlin bringen er hatte sie ja gestern Abend im Concert gehört, sollte er sie nicht erkannt haben? Es war mehr als wahrscheinlich, , daß auch er jetzt mit der Möglichkeit eines Wiedersehens rechnete. . Und ihr Herz war kalt es lohnte sich vielleicht, ihm jetzt gegenüber, zu treten, damit. er sich uberzeuge, daß sie. an seinem feigen Verrath nicht . zm .Grunde euanclM'sei. 7, ; ,

Comtesse Hertha nahm Abschied, sie :

küßte und umarmte lhre geliebte, entzückende, ihr an's Herz gewachsene Villany. ihre verkörperte Poesie, der holde Genius, der in ihr hausbackenes Leben hineinleuchtete mit einem kurzen, slüchtiaen, aber doch schon wärmenden . Strahl. ! Comtesse Hertha hatte es sich anae wöhnt, mit solchen überschwenglichen Reden srelgiebig zu sem, ihre Freund; kannten das. Sie empfand auch wirkllch lebhaft und war lerne Heuchlerin. Sie hielt ja in entgegengesetzten ffällen mit ihrem Urtheil auch nicht zurück und ließ an rücksichtsloser Offenheit oft nichts zu wünschen übrig. Wenn sie in diesem Falle noch kleine Nebengedanken hatte, so beeinträchtigten sie wenigstens ihre Bewunderung für die junge Künstlerin nicht, die wirklich mehr, als sie wissen konnte, Anregung und Aufregung in Comtesse Herthas durch keine großenPassionen und keinen Pflichtenkreis anaefülltes Leben htathkt. Wenig Stunden' später trat Mr. White bei der Künstlerin ein. Er war ihr treuesier Freundder einzige, .vor dem sie kein Geheimniß zu haben brauchte, der in allenDingen ihr Rathgeber blieb. So sprach sie ihm auch von dieser Einladung. Er runzelte die Stirn. Diese Comtcsse Hertha hatte seine Gedanken in letzter Zeit, seit er sie in Baden-Baden kennen gelernt hatte, mehr beschäftigt als je eine junge Dame seiner Bekannte schaft. Ihre Neugirr" konnte sich also nicht zur Ruhe geb?. Seine' Worte lraren damals deutlich genug gewesen, sie wußte, daß er es nicht wünschte, daß sie jenem geheimnißvollen Vorgang 'im Park von Trautdorf nachforsche, jetzt verfolgte sie jedenfalls den Zweck, durch Mathildes Anwesenheit dort die Aufklarungen heraus zu locken, welche sie wünschte. Die richtige, gewöhnliche Evasnatur, und er' hatte sie für ' eine VvcA nähme von der Regel gehalten ihr kühner, offener Freimuth hatte ihm gefallen, ihr Wesen war ihm sympa irisch gewesen. Er überlegte. Sollte er Mathilde rUhen, hinzugehen? Mochten die beiden sich messen, wer die Schlauere war.' Sie fühlen sich also ; ganz' sicher," sagte er laut. Albert werden Sie selbstverständlich dort treffen, und 1 wäre ja. möglich, daß seine Liebe jetzt kühner aufflammte." Ihre Augen blitzten. Sie behalten Ihre geringe Meinung von den. Frauv," sagte sie traurig. Nein, bei Gott." vertheidigte er sich warm. Ich denke nicht gering von JhremGeschlecht, undSie haben es mir bewiesen, daß einWeib zielbewußt, zäh, ausdauernd und stark sein kann wie ein Mann." So rathen Sie mir, zu gehen?" Das müssen Sie wissen." Gut ich weiß es; ich werde geEi." 10. Capitel. . Der Mai. der Wonnemonat, entsal tete seine Vlüthenpracht. Es war ein ungewöhnlich warmer schöner Frühling. Die Saaten auf den Feldern standen so üppig wie selten, die Obstbäume, welche die Fahrstraße von der Station nach Schloß Trautdorf- einfaßten, waren schneeweiß in ihrer Vlu-1 thenfülle. ......... Welch eine andere Scenerie als damals an jenem vierzehnten März, wo alles kahl und düster und die Wege schlüpfrig und schmutzig vom aufgeweichtem Schnee waren. . Mathilde saß mit Comtesse Hertha, welche sie auf der ?ah empfangen hat t-, in den weichen Polstern des eleganten Gefährts, das zwei stolze Rappen zcge:i. Sie fröstelte und war schweig sam. hatte sie sich für stärker.-gehalten als sie war? Der Gedanke peinigte sie. Trug diese Episode ihrer Jugend, nach all dem, was sie erungen hatte, einen ewig dauernden Schatten in ihrLeben? Hertha neben ihr machte sie auf die landschaftlichen Reize der Gegend aufmerksam. die durch die- sorgfältige Pflege von Menschenhand erhöht waren.' Diese reichen Waldungen, welche sich die Höhe hinaufzogen präsentten ein fürstliches Vermögen, diese ge segneten Fluren in. den Niederungen, diese wohlgehaltene Wege, sie erfreuten das Auge. ' ' ' " ; 1 (Fortsejung folgt.) ' , Speculative Jungen. . . - Humoreske von Karl Rode. Vei Kruphorn's war der Teufel los, trotzdem es die guten Leute gar nicht nöthig hatten. Wie der Decentberwind durch die Straßen fegt, so schnob Herr Rentier Daniel Leberechr Krumphorn durch die . Wandelgange seines eleganten Landhauses " hin,' und wie jener aller Welt eifch'mn die Nase bläst, so hauchte Herr Daniel Leberecht , alle Mitbewohner seines Heims an: Kreuzmillionenschockladistöckel! wo sind meine Krempstiefel, giblieben?" vL:M ' Es war aber auch wirklich arg: Herr Daniel Leberecht Krumphorn hatte als gewaltiger 'SonntagS-Rimröd vor dem Herrn mindestens drei Paar Langschästige" im Besitz.' und heute wo-er zu einer großen TreibjaAd Nach Hohen--edelsitz, dem Gute deS ' Herrn Baron von Katzinsky geladen war,' heute warim ganzen Hause 'nur ein einziges. Paar alte, abgetragene und: schnfgelaufene. längst in die Rumpelkammer zu den Hadern gewiesene lange Stiefel m ' zu finden. 1 Frau 'Krumphorn rang' die Hände vor Verzweiflung. Frau Schwiegermama ' stöberte ' höchst eigenhändig-' lle Ecken und Winkel, sämmtliche. Truhen. Schränke und sonstige Verschlage deö Hauses zum neunundneünzigsten Male durch; die weiblichen Dienstboten' verkrochen sich.und die männlichen-Dienst, boten rannten wie besessen' von mem Winkel in den andern.- Indessen -dir vermißten Krempstiefel waren nicht zu finden. Und der Wagen hielt schon vor der Thür! .... .

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Daran, die vorhandenen alten, schabt

gen und schiefgelaufenen Krempen für heute noch einmal anzulegen, denn gänzlich ohne Langschäftige hätte er ja sein ganzes Ansehen bei der Jagdgesellschaft eingebüßt, da kamen im letz ten Augenblick noch die jungen Herren, Fritz und Fratz, die leiblichen Sprossen der Krumphorn'schcn Ehe. ein Paar Zwillinge , im Alter von zwölf bis dreizehn Jahren, die man, da sie in ihrem ganzen Sein und Thun einen einzigen Sammelbegriff bildeten, auch mit dem Sammelnamen Fritz und Fratz, statt mit den Einzelnamen Fritz und Franz belegt hatte, mit zerzausten Haaren und die. Mützen schief auf den Hinterköpfen sitzend, aus dem Garten herauf, 'wo' sie sich zur MorgenunterHaltung, herumgebalgt hatten. . . .''He Hallunken schnob' Herr Daniel Leberecht , die mit glühenden Wangen und fliegendem Odem um den-) väterlichen - Morgenkutz lachend ausihns einstürmenden Sprößlinge an, JixCb meine 'Krempstiefel ge blieben? ! - ' ' Die Jungens stutzten und blieben auf halbem Wegen stehen. Das Lachen verschwand voir ihrem ' frischen, ' brennenden Wangen-und machte einen kostlichen ' Eindrück verlegener Ueberraschung Platz, mit welcher sie jetzt einander anschauten. ' ' Das ließ den Herrn Papa allerdings schon, ahnen, daß er der Lösung .des Räthsels auf der Spur sei. " Konnt ihr etwa nicht . antworten, ihr Schlingels? Wo ; meine Krempstiefel sind habe ich gefragt!" rief er deshalb jetzt' noch eindringlicher, als vorher. , , Lieber Papa, wir " " Wir haben uns " Weiter kamen" die Knaben nicht. Da machte Herr Daniel Leberecht kur zen Schluß. . . . Die Krempstiefel her, Kanaillen!" schnob er seine Sprossen an, sammt und sonders, hierher zur Stelle, oder . . ." und hierbei fuchtelte er unglückverheißend mit der Reitpeitsche über die Köpfe der Knaben hin, ich gerbe euch , das Fell durch, daß ihr an den Wänden' hochgehen sollt !". ' : DaS war deutlich auch für Fritz und Fratz, sie machten sich schleunigst aus dem Staube. He. Heinrich, Wilhelm, August !" schrie der Vater hinter ihnen her nach den Dienern,' cllons, die Bengels haben die Stiefel irgendwo hin geschleppt! schafft sie mir zur Stelle, hierher,, vorwärts! Dalli!!". , , . Die i Gerufenen kamen angerannt und der ganze Trupp, Fritz und Fratz' vorweg, stürmten die Haustreppe hinan bis zum alleroberften Dachbaden hinauf. Wenige Minuten später kam der Troß von oben wieder herab, die Die ner lachend und spöttelnd mit den Krempstiefeln in den Armen, welch, sie mit merkwürdiger Sorgfalt, den Fuß' nach unten, die lange Schäfte hochgerichtet trugen; Fritz und Fratz zögernd hinter ihnen her, ein Jed ekn paar dicke Thränen in den Au-' gen., . ' ' . ' '5 ' Herr Daniel Leberecht nebst Frau Gemahlin und Frau Schwiegermama erwarteten den Train im Salon. '.'.!' :Na, da . sind sie ja! Wo waren sie denn?" wollte ,der Erstere.. mit. dem Ausdrück der Befriedigung rufen, als er die Langentbehrten in den Armen der Diener sah. Indessen-das Wort blieb .'ihm im' Munde stecken, denn schon .legten . die Diener die Krempen behutsam auf den Teppich nieder und horribile dictu! Frau Krumphörn sprang zurück. Frau Schwiegermama kreischte auf' und flüchtete auf einen Stuhl', aus allen Schaftröhren krabbelten ganze Schaaren kleiner Meerschweinchen hervor und den Herrschaften um die Füße. ' Nichtswürdige Rangen " Herr Daniel Leberecht wußte nicht, ob er lachen oder noch schelten sollte bei diesem Anblick, was soll denn dieser Unsinn??. . . Das sind doch Meerschweinchen, yapa! flöteten die Sünder. 5 DaS sehe ich. Kerls! Aber wa3 in aller Welt fällt Euch denn ein,' dieses Viehzeug in meine Stiefel zu stecken, he?!"::z . .. ... .... .... . .. ;' Die' sind allein hinein ' gekommen, und und wir hatten doch nichts andereö'alS die Stiefel "-..:. c : Da? werde ein. anderer draus klug! Wo.sind die Beester her? rauS mit der Sprache!". . .. ...... . ' ' ' T Zwei Paar haben wir uns für unser 'Taschengeld gekauft", beichteten Fritz und Fratz endlich mit wehcküthiger Stimme die.underen :sind chernach von ll'ein: gekommen, -mnd erst Z haben wir-. -ein Paar Stiefel gebraucht aber aU die --Kleinen dazu' gekommen waren,? da 1 mußten wir die andern: auch holm. 0 ;u S-.tjii.iV- s::..:;j 5,'?j.. Und da habt Ihr ein Paar v-nach dem andern hwaufgeschleppt, Ihr Rangen ?"; n - l . . . ist. cn iu. 1 -.. ' : 0 ufu; ES ist.doch toll!" Herr Daniel L derecht.sah halb.-, lachend schon, halb ärgerlich nach'' seinen ' Sprößlingen, nach den - Meerschweinchen und den Stiefeln, von diesen ' nach seiner Frau' und Schwiegermutter und dann wieder, nach den .. . Sprößlingen. , WaS wollt Ihr. denn, mit dem Viehzeug.gentlich anfangen,' Ihr' Racker?" " Hast 'doch neulich "gesagt 'und auS der Zeitung vorgelesen, daß' man mit Meerschweinchen jetzt.viel. Geld verdienen könnte,, weillsie zu Experimenten mit. Heilserum verwendet würden ". Jetzt' mußte Herr Daniel Leberecht laut " auflachen," während ' Fritz v und 5?rak wekmutbsvoll aus die über den Fehlt 7nü Lebenskraft w irgend ei nem Theil eure Systems, oder ift euer Ner ensystem zerrüttet, durch- unweife Lebensart cot trgend weiqe uriaeye 1 . X&ttit mir eure Keiln it und ich will euü aerne sSniben fcftl nir csx Oeiften half, da ich ' auch Hilfe ständig hatte. . Fern fende ich auch frei lz Uxept efee einfachen Hausmittels, das vxq rettete. I .verschiebt nlöt auf Norgen, xoal ihr heute teÄÄ

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