Indiana Tribüne, Volume 20, Number 90, Indianapolis, Marion County, 16 December 1896 — Page 2
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Erscheint Tazlich nud Somttag. Die tZglich Tribüne- kostet buxift Icn Zeiget l Srr.ti per Ooche, die eonr.tagI,Trib2ne'I Eeti perlZoSe. Blbe,ttar155itlftt Ütf per rr,t. Ver Poft 5hali U (tult ,geschiZ: U orauHdezZlz V pti crnrtt 18 ead Nladana Straöt. JsdicmapoliS, 3so., 16. Dezember '96 2erNoman von Via Neggio.
Ueber die Entführung von Prinzeß fm Elvira von Bourbon - durch - den Maler Folchi, über welche romantische Affaire bisher nur liintrc, zum Theil uch einander widersprechende MitTheilungen vorlagen, kommt jetzt auS Rom die erste zusammenhängende - Darstellung. Der Maler Filippo Folchi, welcher die Prinzessin ent führte, sieht im 35. Lebensjahre und Ist ein auffallend schöner. Mann;, seit fünf Jahren ist er mit einer Französin vekhcirathet und dieser Ehe entstammen zwei Binder. Folchi war durch seinen Freund, den Prinzen . Del Drago, in der Sommerfrische Via vieggio bei dem Oheim der Prinzessin Elvira, Herzog Robert von Parma, der dort eine Villa besitzt, eingeführt worden. a eleaante. weltniänni-
sche Benehmen und daö gefellschaftliche Talent Folchi's hatten bald den - Herzog für ihn gewonnen, so daß er dem Künstler den Auftrag ertheilte, im Schlosse einige kostbare Gemälde für ihn wieder aufzufrischen. Im Hause des Herzogs war es nun auch, daß Folchi die Prinzessin Elvira- von Bourbon kennen lernte, welche oft in der ihrem Oheim gehörigen Villa weilte. Donna Elvira ist 25 Jahre alt, groß und schlank, wohl keine Schönheit, aber von einnehmenden und charakteristischen Gestchtszügen; seit drei Jahren ist sie leidend, und zwar constatirten die Aerzte bei ihr hoch gradige Anämie, und Neurasthenje. . Die- Prinzessin - entbrannte nun in : wahrhaft glühender Liebe zu Folchi. Er schien anfangs ihre Liebe nickt zu erwidern, sie konnte jedoch ihre Leidenschaft für ihn so wenig verbergen, daß bald alle Welt-von dem Verhältnisse, sprach, besonders, da die Prinzessin vier- und fünfmal täglich die glühend sten Liebesbriefe an Folchi durch ihre Diener übersandte. Und natürlich werden jetzt auch die unmöglichsten Geschichten erzählt, so zum Beispiel, daß die Prinzessin einmal in Gegenwart zweier fremder Personen (!) vor j 5?olchi einen Fußfall gethan hätte . . . ! Der Maler so lautet nämlich diese Geschichte hätte die Aeußerung gethan, daß er nun bald zu seiner Frau nach Rom zurückkehren werde und die Prinzessin habe sich darauf dem Maler wie gesagt, in Gegenwart .zweier Zeugen unter Thränen und Schluchzen zu Füßen gestürzt. Der Herzog von Parma erfuhr von diesem wirklichen oder der Prinzessin nur angedichteten Fußfall (denn vielfach wird angenommen, daß die Prinzessin vielleicht nur ohnmächtig wurde und des halb zu Boden stürzte) und nun versuchte man das Verhältniß auf diZcrete Weise zu lösen, um weiteres Unheil zu vermeiden. Man wollte auf Folchi durch den Prinzen Del Drago einwirken und dieser bot dem Künstler im Namen des Vaters der Prinzessin eine hohe Summe, angeblich eine Viertelmillion. Francs, an, falls er Italien ' VirTn fT. unW mA (ls.! 9 1
n..tuni unu uuui .amci.ua auuiuaii dern wollte. Folchi wies, aber dieses Anerbieten mli Entrüstung zurück. Inzwischen war die Frau Folchi'S durch anonyme Briefe auf diese Liebschaft der Prinzessin mit ihrem Manne aufmerksam macht worden - und sie eilte nun 'zu ihrem Gatten, dem sie die heftigsten Scmen machte. ES gelang ir auch, zur Prinzessin Elvira vorzudringender sie eine so furchtbare Scene machte, daß die Prinzessin heftize Ner'enanfälle bekam. Folchi reiste nunmehr unter dem Drucke dieser e gebenheiten nach Florenz, nachdem er der Prinzessin erklärt hatte, daß von einer Fortsetzung des LiebeZverhalt-' j nisses keine Rede sein könne. . Indessen' war die römische Fürstin Massimo aus i dem bekannten Geschlechte, das sich der I Abkunft von. Fabius MaximuS Euretator rühmt nach Via Reggio gekom- - men und machte demHerzog von Qourbcn den Vorschlag, Prinzessin Elvira mit sich nach Rom zu nehmen. Man befolgte diesen Rath, allein die Gesundheit der Prinzessin litt -in Rom' sichtlich. Sie hatte fast täglich eme Rervenkrise zu bestehen, und schrie und jammerte nach Folchi, so daß man fürchtete, sie werde trübsinnig werden. Die Dienerschaft im Palais Massimo Hatte Befehl, alle an die Prinzessin ankommenden und von ihr abgescickten Briefe der Fürstin zu überqeben. Allein die Prinzessin kam auf dusen Betrug und beschloß zu fliehen. Fürstin Massimo,. die nun schon.be-. reute, die Verantwortung in einem so verzweifelten Falle auf sich' genommen, zu haben, schrieb nun an Don Earlcö, den Vater der -Prinzessin,-das Jeneh men seiner Tochter sei ein so erregtes, daß sie .für nichts einstehen könne, nid Don Carlos telegraphirte zurück, daß' er noch am selben Abend- abreisen werde, um seine Tochter abzuholen. Es scheint nun, daß die Prinzessin von dieser Absicht 'i ihres 'Vaters Kenntniß erhielt denn' am' Morgen nach 'dem Telegramm war sie verschwunden. Sie eilte nach Via Reggio, wo sie mit Folchi zusammentraf; von dort reiste daS Paar nach Genua und schließlich nach Frankreich. Don Carlos, der Vater der Prinzessin Elvira. hat aus Anlaß 'der Entführungsgeschichte an seine Anhänger folgende Proclamation erlassen: Carlisten'!.' Sie alle . gehören - zu meiner Familie und zählen zu meinen Bindern. Deshalb halte ich es für geboten, Ihnen znitzutheilen' daß eines rneiner Kmder. "die Jnfantin Dona Mvrra."unS allen durch den Tod entrückt ist. Zwei Haupttröstungen halfen mich bei 'diesem mir gewordenen r
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schrecklichen Schicksalsschlage aufrecht: ier Zustand der Gnade, den ich unaufborlich für mich erflehe, und die Zuversicht, welche ich zu Ihren Gebeten und zu Ihrer Anhänglichkeit habe, die mich für alles entschädigen. Möge der liebe Gott in seinem unbegrenzten Erbar men Mitleid mit der armen Seele meiner Tochter haben." GUctxitlM im Betriebt der Land wirthschaft. Daß die Elektricität auf daSWachsthum der Pflanzen einen bedeutenden Einfluß ausübt, war schon seit vielen Jahren bekannt; Lemström in Finnland, Spechnew in Rußland. Celi in Frankreich und andere Forscher waren bereits vor längerer Zeit zu positiven Ergebnissen gekommen. Man kann die Elektricität in folgender Weise auf die Pslanzen einwirken lassen: entweder wird ein elektrischer Strom an ihren Wurzeln vorbei geleitet, was sich leicht mit. Drahten, die durch den Voden gezogen sind,bewirken laßt, , oder aber die Pflanzen werden -dem elekirischen Lichte, am besten dem Bogenlichte, ausgesetzt. . Nach dem ersten Verfahren ; erhielt Spechnew Rettiche von 17 ZollLänge und 6j Zoll Durchmesser, und Lemström auf einem -mit Leitungsdrähten durchkreuzten Felde um 50 Procent größere Erträge, als von einer ebenso -großen Fläche ohne Anwendung desl elektrischen Stromes. Diese und ähnliche Erfolge haben zur Erfindung einer Vorrichtung geführt, die statt der theuren Dynamo-Elektri-cität diejenige der Luft verwenden foll, und zwar auf folgende Weise: In der Mitte des Gartens, der von dem Netzwerk zur.Vertheilung des elektrischen Stromes durchzogen, ist befindet sich ein etwa 60 Fuß hoher Mast, der auf seiner Spitze einen Einsauger trägt, ähnlich denen,' die auf Blitzableitern angebracht sind. Dieser . Einsauger sammelt die atmosphärische Elektricität, infolge i seiner . Höhe von einem ziemlich großen Umkreise, und leitet sie durch einen isolirten Draht ..in daö dicht -unter dem Erdboden befindliche Stromnetz. Obwohl die auf. diese Weise gewonnene Luftelektricität be! Weitem nicht dieselbe Stromstärke und Spannung hat, wie die aus einem Dynamo zu gewinnende, so sollen 'aus diese Weise doch recht' gute Ergebnisse erzielt worden sein. Die in unserem Lande angestellten Versuche beschäftig gen sich mehr mit dem Einfluß deS elektrischen LichteS auf die Pflanzen, Die ersten Untersuchungen hierüber wurden vor ungefähr fünf Jahren in der Cornell 'Universität - angestellt. Es fand sich." daß qlle Pflanzen. .-die bei Tage, dem Sonnenlicht junb bei Nacht be'nT Lichte 'einer Bogenlampe ausgesetzt waren, . bedeutend schneller wuchsen, als' andere. - Salat. Spinat, Rettiche, und andere' Gemüsepflanzen entwickeln sich in kaum-der Hälfte der gewöhnlichen ZeitI In. einem. Versuche, bei welchem die Pflanzen- den Strahlen des Bogenlichtes unmittelbar ausgesetzt wurden, wuchsen 'Salatpflanzen sogar so schnell, daß bereits dev Blüthenschaft erschien, bevor eßbare Blätter vorhanden warm. , Aehnlich beschleunigte daö elektrische Licht . die' .Entwicklung der Blumen, Dabei waren die Blüthenstengel lang und dünn. Einige Blumen litten stets unter dem Einfluß des Bogenlichtes, r . . Ort t . Ort 1 ' o z. ?. vie zervenen, oeren ZcZlUlyen und Blatter zwar auch sehr' schnell heranwuchsen,, aber oft welkten und abfielen, ehe sie völlig ausgebildet waren. Anderseits fanden sich Blumen, denen das elektrische' Licht. sehv zusagte, und Petunien . Anbrachten bedeutend mehr Blumen hervor, als unterlflormalen Verhältnissen.- Interessant, waren auch die Veränderungen der Far ben4inigerBlumen unter dem Einsluß deS künstlichen LichteS: die Verbenen, soweit .Z'.ch ' die Blüthen entwickelten, wärers vor gcknz .nscheinba?,. Farbung, w. überhaupt . die meisten. rothen, rosa ' oder 'blauen" Blumen 'ihre Farbe fast ganz einbüßten-und statt dessen einen schmutzig-weißgräüen Ton annahmen.' - Ganz entgegengesetzt verhielten sich idessen (Tulpen, deren lebhafte Farben bei den Versuchen noch feuriger uüprachtkgtt'wutden. UebrigenS waren alle dem elektrischen Lichte ausgesetzten.' jBlumen rechts Utfiipi unlv iwlfjen- außerordentlich schnell,' sowohl an' der Pflanze wie abgeschnitten ; ; eS machte den Eindruck, als ob dieselben.durch daS fortwährende Licht übermüdet wären. Denn eS ist der Pflanzenwelt. eine regelmäßige Periode der Dunkelheit ebenfo'von Nöthen, wie der Thierwelt.? Nur wenige Pflanzen konnten daS elektrische Bogenlicht in großer Nähe vertragen; die meisten gingen sehr bald,, oft .schon, nach einer. Nacht, zu Grunde,' wenn sie zu nahe an die Lampe gebracht. wurden. , ES wurden' daher lasglockm 'angewandt, um das Licht, zu dämpfen, farbige Glocken, um U sehend ob die Lichtfarbe auf daS Wachsthum der Pflanzen irgend zrelchjtt.lZinslftß ausübt. Die Versuche ergäben, daß orangeaelbe Strahlen' die Entwickelung am meisten begünstigen während candere Farben des Lichtes bic Blüthenfarben ewiger Blumm.vercwderjcn , ...... Die elekirischeLandwirthschaft nach den oben' beschriebenen Grundsätzen ist übrigens bereits über die Ganzen rein wissenschaftlicher Versuche fortgeschrijten Vor ungefähr vier 'Jahren bemerkte nämlich ein Gemllsegärtner Namens Rawson in der Stadt Arlington, Mass.. . daß : .e!n bestimmtes Gemüsebeet in seinem Garten bedeutend schneller heranwuchs, alalleandernr. Er suchte, nach der Ursache dieser Er-' scheinung, fand aber nur,, daß daZ Licht einer großen Bogenlampe, die in vnmittelbarer Nähe 'dieses Beetes auf der angrenzenden. Straße .errichtet worden, war, jede- Nächtidb bedeutende Helligkeit darüber verbreitete, während der Rest seine) Gartens., der größeren Entfernung halber. : des NächtZ stets derhaltnißmäßig dunkel blieb,. UeberZeugt, daß nur r elestrsche Licht Diesen Unterschied iin'.WaNhu der verschiedenen Pflanzen- iettbrechr
yakte, ttetz Rawjon eme grotze Aogenlampe in seinem Glashause anbringend Der Erfolg bestätigte seine. .Vermuthungen; er konnte bedeutend, mehr Wintergemüse in viel kürzere? Zeit. heranziehen als sonst, und. der, Mehruiy ; ,'.k..efs.zZ! f,,;sf.rs, -7"-- "O 1 ff ' - " sich bei einigen Gemüsearten, bis auf 40 .Procent, während er bei anderen nur 25 Procent erreichte. Heilung der Kurzsichtigkeit. Ueber die Heilung der Kurzsichtigseit hielt der BreSlauer Ophthalmolog Prof. Hermann Eohn in dem dortigen Humboldtverein einen interessanten Vortrag, dem wir Folgendes entnehmen.' Einleitend führte Prof. Eohn aus, daß, wenn auch sonst nur Hygiene und Vorbeugung von. Krankheiten die Aufgaben der ; populären Medicin, seien, doch ausnahmsweise auch über Heilung einer weitverbreiteten Krankheit gesprochen werden - müsse, wenn dieselbe auf einer neuen, epochemachen denj bewährten Methode beruhe; eine folcde sichere, gefahrlose und schmerzlose operative Heilung der Kurzsichtigkeit, sei jetzt gefunden, eine Methode, deren Kenntniß die weiteste Verbreitun verdient. Die Kurzsichticzkeit.berah: auf Verlängerung der Äügenaze von. vorn nach hinten, daber - sehen Kurzsichtige in die Ferne undeutlich, in sogenannten Zerstreuungskreisen. Die schwachen Grade bis No. 2 und die mittleren Grade bis No. 6 sind nur ein Gebrechen, welche, die Wahl deS Beruf stören, aber aus ' den mittleren Graden entstehen, oft durch anhältende Nahearbeit die hohen Grade, bei denen nicht einmal bis auf '4 Zoll gelesen werden kann. Diese hohen Grade sind wahre Krankheiten deS. Auges, 'führen leider oft zu Blutungen und AblösMlaenjder Netzhaut, d. h..zu totaler oder theilweiser Erblindung. Alles .waS den Druck im Innern deS.AugeS erböhj, treibt das Auge auö der Küzelform in di Eiform hinein; 'der. Druck wirb aber vermehrt durch ' besiandige Accomodation der Krystalllinse für hje. Nähe, durch die Convergenz der Auaen beim Nahesehen und durch, gehemmten. Blutabsluß beim Herunterveugen' ves, Kopfes. Demgemäß suchte man schon seit Jahrzehnten die Schäden der Naharbeit zu verringern durch', gutt!Be leuchtung. gute Schultische, . , Stellschrift,' großen Bücherdruck und. richtige 'Brillen. Für schwäche und inittlereGrade der Kurzsichiigkeit.'biS No.8 genügen such meist djeCyncavbrillen; allem 'die stärkeren Nummern No."9 bis 0 (das stärkste Glas, welches ezistirt) lind leider nicht zu brauchen, da sie Alles verkleinern, verzerrn und in die Ferne zu rücken scheinen, Solchen. Kurzsichtigen war bisher nicht zu helsen. Jitzj yher könnesi ste geheilt werden,.Zndem man ihnen die Krystalllinfe aus i dem Auge nimmt. Der Vorttagende. schilderte, wie diese Idee stch geschichtlich entwickelt hat. w:e schon vor 200Jahren Boerhave in Holland 'beöbachtete, daß Kurzsichtige, denen er die getrübte Linse, den grauen Staar. herausnahm, für die Ferne dann keine Gläser mehr brauchten, und wie Boerhave auch schon die richtige optische Erklärung dafür gab. Im Jahre 179b sprachen Richter in ' Gotjjngen. und -1317 Beer in Wien die Idee aus. daß! Kurzsichtige geheilt werden könnten, wenn man ihnen die gesunde, nicht getrübte Linse herausnehmen würde. Allein, da damals noch 25 Procent der Staaroperationen durch Eiterung zur Erblindung fühlten, wagte Niemand diese Operation. Als Mooren ;a Düsseldörf 1858 einige Yälle mit Glück operirte, opponirten die drei größten Augenärzte jener Zeit,. A. v.' Graefe' Arlt und besonders Donders aus theotischen Gründen so heftig, daß -die Idee ganz in Vergessenheit gerieth, Nun war 1884 von Koller daS Cocasn entdeckt, und durch die antifeptischen Mittel gelang eS, die Verluste bei Staaroperationen von 25 Procent auf 1 P'rocent herabzudrücken. Da nahm 1890 ein bis dahin unbekannter junger Auaenarzt. Dr. Fukala in Pilsen, (jetzt Wien), die Fraae trotz aller Warnunaen ivractiscd wieder auf? er kämpfte.' unbekümmert um alleZweiselenergisch für die- Operation, und ' heute wird leine Methode von den erüen Operateuren mit glanzenden Erfolgen crns aeführi. Auch der Vortragende der 'lange. unter dem . Banne, theoretischer Vorurtheile stand, hat sich erstspät .$u Versuchen entschlossen, ist aber lcfet n begeisterter . ,Anhänger...yon' Fukala'S Methode. Dr. Fukala macht erst durch eine? Einstich die klare Linse trüb: so entsteht künstlich grauer Staar. Dieser wird nach einigen Wochen durch esnen einfachen Schnitt'in die Hornhaut aus jdem Auge entfernt. . Dann, brauchen.die Kurzsichtigen w der That keine Brillen oder nur ganz schwache Gläser, um in die Ferne scharf zu sehen? auch lesen sie' dann mit schwachen Brillen beou'em eitunaSschrift in IS bis 20 ?Z?ll. Ganz überraschend war ferner, bzß die Sehschärfe nach der Operation' m das Drei-'bis Fünffache sich geen früher besserte.' . Fukala. glaubte,.dab die Methode nur bei Personen unter U Jahren sich empfehle? indessen sind icht schon auch SechzigShrige.mil Erfolg operirt. worden. Seit. Z.Jahren. haben sich etwa .000 , Kurz sichtige, des Operation in Deutschland unterzogen;man kann also noch nicht sagen, ob-für alle Zeiten die operirtenAugen vor dem -Weiterschreiien der Kurzsichtigkeit be. wahrt bleiben werden. Aber eS ist dies sehr wahrscheinlich, da die genann-, ten Faktoren, 'welche den Druck im: Auge erhöhen und daS Auge'gusdeh-' n,' nunmehr beseitigt - sind.' ' Durch Herausnahm,. der Linse fällt die Acco-' modation fort; Convergenz und Kops senkung' sind nicht rchSich. da ja '5. Sehen in aroßer Nahe nun nnausfuhr- . w' r " f . 1: ? VI bar ist.' Fukala sah auch auf dem n öperirten Auge Netzhautabl'ösung ent-. stehen, während, das operirte gesund, blieb Andere Forscher ' fanden wäh-' eend zweijähriger Beobachtung -Stillstand! der Kurzsichtigkeit, Aber selbst wenn daö Zdamokleöschwert der NetzfzuUblosung vettn ud:r,t:2t.Opmt infchwfbt. h toi er hsÄ t-kiaLS
I sche Methode eine der hervorragendsten i n ' rn r i ?? . rjt?.t. Ä - . rt , , jm r f emunaen ver Neuzeit, le er aznene '.dem Kurzsichtigen eme neue Welt und lwax, oninu aiv, sere seine Existenz, sie mache ihn berusstüchtig und erwerbsfähig, sie verbessere seine Sehschärfe, sie dauere nur eine Minute und sei ebenso gefahrlos wie schmerzlos. Das Wichtigste bleibe natürlich daS Urtheil der Kranken. Diese seien alle zufrieden und können meist, kaum die Operation des zweiten AugeS erwarten. i ßuropaische 'Rundschau. :'V, Provw Brlmdcnburg. Berlin. Daö Deficit der BerlU rer GeWerbeausstellung wird auf mindestenS anderthalb Millionen Mark veränfchlagt. Die Garantiezeichner sollen mit mindestens 35 Procent der gezöchneten Summen in Anspruch genonimen werden. . Gegen 50 Processe schweben zwischen demArbeitsauSschuß uno verschiedenen Ausstellern. Der Lzjhrige Söhn deS Togohäuptlings Bruce.. Namens Guassi, der von dem Besttzer deS -Deutschen ColonialhauseSI Antelmann zur Erziehung übernommen worden,- wurde in der Neuen Kirche-getauft. Von der Frau des Restaurateurs Handle ' in . Moabit wurde ein Kind mit sechs Zähnen gehoren. ÄlS Mitglieder einer Falschmüijzerbande ' wurden verhaftet' die Kechier Robert Vriesemeister. Otto Kühn, .WalterBriesewitz und Arthur Kliß, sowie der Schriftsetzer Amandus Friedig. Ein Opfer der Börsenspelculation'ist der 51 Jahre alte GrünI L 1. t ' rr.' ni . .YYi! a iramyanoier' .izrinian euw der ' Zeughosfstrae geworden. . Der Vertust, seines Vermögens hat ihn zunl Trwker Md jetzt zum Selbstmörder - gemächt. Die 24 Jahre 'alte Frau . deS... städtischen SteerheberS Grebe.' die .von ihrem Manne, der an ihiej ehelichen .Treu zweifeln zu müs. sen alaubte. vor. etwa 1j Jahren durch einen Dolchstich schwer verletzt wurde und' seitdem trank -.darniederlag. ist jetzt! vom Tode erlöst worden. Ein SpielhauS .in Eisenconstruction läßt der Kaiser im 'Park deS Schlosses Möübijou herstellen. Der Neubau wird sich etwa von dem Apothekenflügel bis zur Stadtbahn hinziehen. DaZ Haus wird' räumlich so groß werden, daß in ihm!auch Lawn - Tennis gespielt werden Ikann. Fr e i e n w a s d e. Im Dorfe Br litz hat der Arbeiter Falmer. der in einem!Locale .mit anderen -Arbeitern t Streit gerqthen war. sieben Personen mit dem Messez ZebensAesährlich verwunet. :i ) Provinz Osreußen. Fisch hau sen. Kahnschisfer Bausemio aus Tilsit begab sich spät Abends auf sein im hiesigen Hafen Iieaevdes Fahrzeug. . Um 1 Uhr Nachts schlugen auö dem Hintertheil des Kahnes Flammen heraus.' Später wurde der Schiffer aus der vollständig ausgebrannten Kajüte als Leiche herausgezogen. Augenscheinlich ist der Mann eingeschlafen und hat hierbei die brennende Lampe umgeworfen. Hohenstein. Auf dem Gute Amerika' ging die Brennerei des Herrn Linna in flammen auf. Der Schaden ist beträchtlich. Jnsterburg. Gegen SchlachthauSdirektox Braun von hier wurde wegen' Unterschlagung im Amte und Unrichtiger Buchführung auf drei Jahre Zuchthaus erkannt. . Provinz Wes.prcußkn. D a n z i g. Der Schutzmann Ferdinand Poschmgnn, welcher ohne Grund bei einer Verhaftung einem Manne eine so heftige Ohrfeige gegeben hat, daß dem Geschlagenen das. Trommelfell platzte, wurde zu zwei Monaten . Gefängniß verurtheilt. Eine' große Provinzial - GewerbeauSlicllung soll hier, im Jahre 1899 stattfinden. Der hiestae Dampser Tfoa, i Cäpitän Schröder, rettete in der Nähe von Amrum drei Mann Bejahung des sinkenden Seglers Anna (von Leer nach Z Sylt mit Holz unterwegs); daö Schiff wär bei Sturm leck aeworden. m. Nachts brannte das HauS des ConditorL Joost am Markt nieder. Von dem benachbarten Hause des Fleischermeisters Haesler. wurden derDachstuhl und. erste. Stock ebenfalls theilWeise vom Feuer zerstört. Auf dem im FriZutdale Feldmark Vorstadt Kulm und.OSnowo belegenen Territorium. deS ZieaeleibesttzerS Egon v. Moriiz M in diesen .Tagen , beim Anstich einer .Schicht diluvialen kieZhaltigen SandeS' ein großes vorzüglich erbalteker Mammuthzahn von ca. 15 Pfund Schwere gefunden worden. Provinz Posen. Bromberg. Dje . Arbeiterfrau lNalotki,' welche auf den tt Hr.Augstein einen Anschlag dadurch yusgesührtz hatte, daß sie ihm in ihrer Wohnung'einen Topf heißen ChlorkalkwasserS inS Gesicht goß, wurde , zu drei Jahren Gefängniß verurtheilt. Anläßlich elnesBefuches, den der Arbeiter Karl.Dehnert seinem hier wohnenden verheirateten Bruder Reinhold machte, kam eö zwischen Beiden zu Streltigkeiten, die dadurch ihr vorläufiges Ende' fanden, daß Reinhold D. seinen Bruder mit Gewalt' hinausbeförderte.' Karl Dlegte sich nun in den Hinterhalt' und alZ'Reinhold D. bald darauf Über den dunklen Hos ging,, nhielt'er von seinem Bruder einen heftigen Mefserstich in den Unterleib. Der Schwer-. verletzte wurde nach dem städtischeny.tünkenhause gebracht, wo ee bald darauf verstarb. Der Mörder wurde verhastet. ' . ' Provinz Sacksen. . .Erfurt. In den Tvd gefolgt ist die Frau des NikolaithurmwächlerS Pfautfch ihrem Manne. AlS die fechZig Jahre alte Frau erfuhr.' daßihr .DZgnn,llS' Leiche.. aus. dem Wasser deS umlstrymes gezogen yorven war. SN4h?k sie sich eyensÄlS das Scheit.
o zu Mttt, vielleicht eij! riech längen Jahren eintretenden Katastrophe viel besser gesehen, als. ohne Operation: Der' Werth der Operation , sei gewiß ein aanz'aroßartiger. und die Fukala-
?ceuyalden sieben. Der Abeckereibesitzer Baer von hier wollte unweit der Stadt den Althaldenslebener ! Chausseeübergang. welcher von der Eij senbahn durchschnitten wird, mit sei-
i nein Myrwerl paistnn. ver Baynzug erfaßte letzteres, schleuderte' Wagen und Pferd bei Seite.Baer stürzte herab und wurde von der Maschine ' des BahnzugeS- getödtet. G r o ß k ü h n a. Die Maurer Panner'schen Eheleute haben in kurzer Zeit fünf Kinder an Diphtheritis verloren; ein sechstes liegt schwer krank darnieder. Provinz Hannover. Hannover. Wegen Betrugs ist die Wittwe Maria Link, geb. Merg, zu 2 Jahren Zuchthaus verurtheilt worden. ? : B ur g d o vf. Der erst kürzlich aus dem Gefänojiß in Hannover entlassene' 13jährige Schulknabe Karl Grimm aus Linden wurde wiederum wegen Diebstahls hier verhaftet. E m d e n. Hier brach ein Brand aus, welcher sechs Häuser vernichtete. Zwei Personen verbrannten, eine Dame, welche, um sich zu retten, aus dem Fenster sprang, brach beide Beine. Dieselbe ist den erhaltenen Verletzungen erlegen. Grasdorf. Der Anbauer Heinrich Schröder wurde von seinemPferde derart unglücklich geschlagen, daß 'er auf dev Stelle todt war. H e e r s u m. Beim unvorsichtigen Hantiren mit. einem Revolver traf den Sohn des Händlers Weddig ein Schuß in den Kopf, der den Tod. herbeiführte. Provinz Westfalen. H a m m. Der in Holland aeborene. l vom Kreisgericht Straßburg wegen versuchter und vollendeter Nothzucht, sowie wegen' räuberischer Erpressung Mit 'S Jahren Zuchthaus vorbestrafte Bergmann Johan Strybusch aus Botyite wurde . vom hiesigen Schwurgericht wegen eines Sittlichkeitsverbrechens zu 8 Jahren Zuchthaus verurtheilt. I ser lohn. . Eine Fabrikarbektersfrau hatte ihr dreijähriges Stieffind verhungern lassen. Der. Staatsanwalt beschlagnahmte die Leiche zum Zwecke einer gerichtsärztlichen Untersuchung. Ochtrup. Selbst Brautschleier und . Myrthenkranz sind vor dem Gerichtsvollzieher nicht sicher. So wizrden eZne? jungen Dame- hier diese von allen jungen Mädchen so heiß ersehnten Brautrequisiten am Morgen deZ Hochzeitstages gepfändet, .nd zwar wegen einer Putzmacher-Rechnüng von 1400 Mark. Da eine Freundin der Gevsändeten mit ihrem eiaenen bräutlichen Schmuck ausyalf. sonnte dke Trauung in ungestörter Weise vyr pkh yeyen. Nheinprovinz. . Aachen. Der Mörder deS Försters van Loo aus Gülpen ist endlich in' der Person des im ganzen Grenzbezirk als Wilderer berüchtigen Thiewissen aus 'Graven-Voeren in Belgien entdeckt und verhaftet worden. Am folgenden Morgen fand man ihn erhängt in seiner Zelle vor. Thiewis. sen hatte noch Manches auf dem sterb? holz.' wofür er gleichfalls steckbrieflich verfolgt wurde. Der jetzige Criminalcömmissär G.. ein ehemaliger Officier. betrat neulich Abends offenbar angetrunken eine hiesige Wirtschaft, mißhandelte die Gäste,, während er sagte: Ich bin Brüsewitz der Zweite, wer mich oder mein Monocle beleidigt, den schieße ich nieder!", zerschnitt dem fiellner. der ihn entfernen sollte, die Oberlippe und versetzte ihm Fußtritte. Düsseldorf. Fabrikant Johann Weuthen aus Neuwerk bei M.Gladbach und dessen Werkmeister Johann Hoppenkgmp wurden von der hiesigen Strafkammer verurtheilt, weil sie jugendliche Arbeiter übermäßig lang . arbeiten ließen. Ein 14 Jahre alter 'Knabe bekundete, er habe wiederholt von Morgens 7 Uhr bis zum andern Morgen 4 Uhr ununterbrochen arbeiten müfien. Fabrikant W. wurde zu' 1000 M., Werkmeister H. zu 200 M. Geldbuße verurtheilt. Diese Vußen wurden der Ortskrankenkaffe in LN.-Gladbach überwiesen. ' DaS Düsseldorfer Röhren- und .Eisenwalzwerk ln. Lierenfeld. A.-G.. . hat einen neuen Kamin erhauen lassen. Von dem eben vollendeten Bau stürzte ein Stück Mäuerwerk der sog. Krone 'herab. Ein Arbeiter wurde von' der stürzenden Masse erschlagen, . Provinz Hessen-Naffau.' B i s s e. Der 18jährige Sohn de? hiesigen Einwohners Berg, der in der Sandgrube beiHertingshausen beschäftigt' war. wurde von nachstürzenden Erdmassen verschüttet und erstickte. Frankfurt. Im Stadtwald hat sich derZiegeleibesitzer Jos.VrandtEisleben erschossen. Fürstenhageic. Die Frau deS Mühlenbesitzers Freitag . wu?:de von einer; Transmission am Htuch erfaßtwelchcS sich mit solcher Schnelligkeit aufwickelte, daß Frau Freitag nach wenigen Minuten erdrosselt war. Hanau. Wegen einfachen Banferottö wurde de? Diamantschleifereibesitze? Heiliger zu 4 Monaten Gefängfiiß verurtheilt. In dem communalstandlschen Land - Krankenhause urzte vZ) eme ranke aus dem Fener ' und ' zoct sich dabei schwere Wer'etzünaen zu, denen sie nach kurzer 5Zcit erlag: . ; Mitteldeutsche Staaten. . V r du n s ch w e i g. Der Ackermann Homburg, der wegen Tödtung seines Sohnes'zu 7iäbric:er Äucktbausstrafe verurtheilt wurde, hat sich im Gefänänik erbanat. Das Amyr gericht . perurtheilte den. 19jähen Maurer Fritz Lüer wegen BrandstifCtC 1 CVn 1 rtt . f e uu $u x uy. j. 'jjiyiiat VDCjgngniß. ' Cobura. Der dier verstorbene Bjldöaper'Scheler hat die Stadt Eobürg zum Unjversälerhen ftjnes 1p,500 Mark betragenden Nachlasses eingesetzt. Dessau.' Von., einem ' schnellenT0K5 Uurde der m einer hiesigenBraue-' m m t m m . " 7 Itt oezazartigte 10 Jalzre alte Brauer I
Äergek aus Sakzungen ereilk.' Er.saß in der Braustube am. Tische und fiel plötzlich, vom Herzfchlag getroffentodt um. Gehren. Mit Schwefelsäure 'hat die ledige Fabrikarbeiterin Therese Geyer ihr uneheliches.! erst 6 Wochen
altes mv getodtet. Entdeckt wurde die That durch .Sanitatsrath' Dr.'Hen ningsen, welcher ein- anderes älteres Kind der Geyer wegen Diphthentis be handelte und bei einem Besuche . daS iungere Slmo in der Wiege vorfand. G r e i z. Bei den Gemeinderäthö. wählen wurden zum ersten Male zwei Socialdemokraten gewählt. Auch m Zeulenroda gelangten einige SoaslM mokraten in den Gemeinderath. M e i n i n g e n. Der hierselbst kinderlos verstorbene Kaufmann Karl Dreier hat der Stadt Meiningen zu mildthätigen Zwecken testamentarisch 25.000 Mark vermacht. ' Sachsen. Dresden. Vor einiger Zeit tauchten hier vorzüglich gefälschte Reichspostmarken aus. AlS Hersteller und Verbreiter wurden von der Straf kammer der angebliche Schriftsteller und Maler" Lamprecht Heys, der Gra veur Wagner und der Dachdeckermeister Dohnhardt zu t mun Monaten Ge fäncmik verurtheilt. Hier wurde der Grundbuchführer Richter 'verhaftet. Derselbe soll allem in den letzten Iahren 1o0.000 M. durch Mißbrauch .sei nes Amtes sich in unredlicher Weise verschafft haben. Richter ist geständig und letzt im Gesangnlk schwer er krankt. Arbeitersecretariate sollen in Dresden und Leipzig errichtet werden. Die Borbereitungen für Anstel luna eines Arbeitersecretärs sind in den . genannten Städten in vollem Ganae. Der Inhaber emer Mehl Großhandlung. Franz Uhlemann, wurde mit Frau und 3 Kmd-m in seinerWohnung todt aufgefunden. Der n. -isiivt.!.- . r - lungne löjaqiigc vuy gao noca Lebenszeichen von sich.' Selbstmord lieg! vor. " Bermsgrün.' Erfroren wurde der Arbeiter Rudel von hier aufoefun den. Aus dem Hsimwege ?aUe er sich in der Trunkenheit, entkleidet und am Wege niedergelegt. E u n n e r S d o r f. Auf dem Ma rienschacht verunglückte der Bergarbeiter Hahnisch. indem sich derselbe beim Schienen das Gesicht derart verbrannte, daß man ihn mittels Siech kortZ in's Krankenhaus transportj, ren mußte - .. - 5rmn', Pcrintru. Stettin. Nach kurzem Krankenlager starb der Oberarzt der Diakonissen- und Krankenanstalt Bethanien", Dr. Hans Schmid. an den Folgm einer Blutvergiftung, die er sich bei einer Operation zugezogen hatte. Dr. Säimid ist früher lange Zeit am Au gustaHosp!tal in Berlin thätig gewezen. Belgrad. In dem nahen Dorfe Lenzen wurde der hiesige Kaufmann Lewin von dem Ziegeleipächter Fischer weidlich durchgeprügelt, als er unter eigenthümlichen Umständen bei der Frau des Fischer überrascht wurde. Lewin entfernte sich darauf, holte einen Revolver und schoß auf Fischer. Letzterer ist schwer verletzt worden, aber auch Lewin muß ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. B ü t o w. Von dem Neubau deö VarbierS Hermann Mückley stürzte der Maurer. Karl Albrecht aus Stolp ab und war sofort todt. Provinz SchleSwig-Holstein. A l t o n a. Die beiden verhaftet gewesenen, aber gegen Eautlon wieder entlassenen Schwindler Leopold Elkan und X- tnUxa sind flüchtet. Beim Bau eines Schuppens stürzte der Arbeiter Jahnke aus' beträchtlicher Höhe auf die Siraße und trug er schwere Verletzungen davon, daß er zlsbald verstarb. Die Eheleute Grabel eryielten anläßlich ibrer goldenen Hochzeit die Ehe JubiläumsMcdaille. I tzhoe. Der wegen Blutschande und Todtschlags - zu zwölf Jahren Zuchthaus verurtheilte Rentner Simon Hai die von ihm eingelegte Revision wieder zurückgezogen. K ä l ü b b e. Ihre Diamant-Hoch-zlit feierten ' die Eheleute Alttntheiler Johann Theden und Frau. Der Jubilar ftc$t im 91., die Jubilarin im 85. Lebensjahre. . - Provinz Schlesien. - Breölau. Cardinal Fürstbischof Kopp. hat die Pensionen sämmtlicher Wittwen der verstorbenen fürstbischöflichen Beamten und Diener um 25 Procent erhöht. . Altreichenau. Dem Oeconomen Jofef Riegev von hier wurden beim , Transporte von Buchenblöcken durch einen in dcr Nähe gefällten Buchenstamm beide Pferde im Werthe von 1200 Mark erschlagen. . Die beim Fuhrwerke beschäftigten beiden Knechte entgingen nur durch rasches Wegspringen dem gleichen Schicksale. B r i e g. DaS Schwurgericht vevurtheilte den 26 Jahre alten Knecht August Dubilzek aus Kuhnert (KreiS Ohlau) wegen Gattenmordes zum TodeGletwitz. Auf dem Sterbebett hat der Maler Mroß von hier, welcher' wegen - des - Raubanfalles gegen die Lehrerin Brauner in Kattowitz.vom Schwurgericht jw 15 5abren Äucht. Haus verurtheilt worden war und der kürzlich gestorben ist. dem Geistlichen gegenüber ein volles Geständniß seiner cyuld adgeleg D er milde Winter' Schulinspector: Kannst Du mir einen milden Winter nennen, Kleiner? Schüler: Der Winter 94. da ist unser Lehrer sechs Wochen krank gewesen.. . Aorvet. Junae Frau: und mein Mann, wir bekommen den Katarrh immer miteinander!" Aeltere Z5iau: 0 diese schöne Zeit ist bei uns. längst vorbei!" ' Zuvorkommen d. v Mad. chen, (welches den Dienst verläßt, zur Herrw): .DaS Äeuanik babe ick, schon geschrieben Sie brauchen-- nur - Ihren Ramm, darunter zu setzen.
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