Indiana Tribüne, Volume 20, Number 89, Indianapolis, Marion County, 15 December 1896 — Page 3

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Earth for Pain. Cures Schuld und Sühne. Roman voa Alk x and er Römer. (Fortsetzung.) Die Mutter lietz sie schlafen bis spat in den Morgen hinein, sie klärte ihrem Manne, der nach , einem tobenden Ausbruch seine gewohnte Nachtruhe gefunden hatte, wie seine lauten Schnarchtöne ihr bewiesen, die Dinge so weit, daß seine Wuth, sich einzig gegen den Verführer, den jungen Lieutenant, wendete. Er hielt lange Reden, wie er ihn zur Rechenschaft ziehen, ihn zur Erfüllung seines Ehev?rsprechens zwingen wolle, bis es der sanften, be srnnenen Frau endlich gelang, ihn .zu überzeugen, daß man es hie? mit einem aussichtslosen Freier zu thun habe, von dem nichts zu erzwingen sei, und dah man um des Rufes der Tochter willen sehr vorsichtig sein und vor allen Dingen schweigen müsse. Knurrend und grollend fügte er sich schließlich, erklärte aber, die Tochter einstweilen nicht, sehen zu wollen, womit seine Frau nur zu sehr einverstanden war. Er redete immer noch von ihr, wie von einer Gefallenen, die seine stolzen Hoffnungen zu Schanden gemacht hatte. Die Frühlings sonne schien hell in's Zimmer, als Mathilde aus ihrem Schlaf erwachte zu dem neuen Tag, dem neuen Leben, das vor ihr lag. Sie stand taumelnd auf, von einem jähen Schwindel erfaßt, so daß sie sich mit Mühe aufrecht halten konnte. . Heut galt es. Entschlüsse zu fassen zerbrochen lag alles hinter ihr, was sie in selige Hoffnungen gewiegt hatte. Albert! Der Schmerz um den Geliebten, an den sie doch nicht blos der Ehrgeiz gekettet hatte, wollte heraufquellen, sie drängte ihn gewaltsam zurück. .Sentimentales Liebes sehnen einer Verlasse nen sollte sie nicht hemmen auf ihrem Wege sie sah sein fröhliches Gesicht wieder vor sich, als er in tändelndem Spiel der andern huldigte, der toen bürtigen, bei der ihm alles bequem lag. Wenn er dazu fähig war in einer Stunde, wo er sie in qualvoll peinlicher Lage seiner wartend wußte, dann hatte er sie nie wirklich geliebt. Also ein Strich unter die große, groge Thorheil. , Sie kleidete sich langsam an, ihre Bewegungen, ihre Glieder waren heute so schlaff, sie freute sich, daß Niemand kam. nach ihr zu sehen. Die Mutter war da gewesen und hatte ihr Milch und ein Brötchen hingestellt, sie war ja auch eine Ausgestoßene und man nahm es als selbstverständlich an, daß sie allein blieb'. ' Ihr Mund verzog sich bitter, und doch hatte es die Mutter ja gut gemeint und ihr wirklich eine Wohlthat erwiesen. Wenn sie nur nicht so müde wäre heute morgen, was sollte werden? Sie trank die Milch und aß em paar Bissen, dann nahm sie Hut und Jacke rnid schlich sich hinaus, unbemerkt, die Treppen hinunter in's Freie. .Ach. wie das wohl that, die Mt draußen. Ein scharfer, herber Frühlingsodem wehte in derselben, den sie gierig einsog. Sie aing vorwärts, ufs Gerathewohl ohne Ziel und Zwick, und instinktiv richtete sie ihre Schritte aus den belebten Straßen heraus einer einsamen Gegend zu. Sie durcheilte die Promenadenanlagen, die Wiese dahinter, - wo Kinderspielplätze eingerichtet waren, in der frühen corgenftunde und bei dem kalten Wetter war es da noch leer, und überschritt die kleine Brücke, welche zu einer Weidenallee, die sich an einem Graben entläng zog, führte. Hier war es gnz still. Der Weg trua einen melancholischen Charakter, die verkrüppelten Weiden hingen über das trübe, rascd und lautlos - hinfließende Wasser, das einem Wehr zueilte, wo es rauschend niederstürzte. Wer vxx war verrufen, vom in jüngster Zeit zahlreiche Lebensmüde ihn gewählt hatten, um in dem wirbelnden Strudel ihre verfehlte Existenz auszulöschen. Sie dachte nicht daran heute morgen, sie hatte gedankenloZ diesen Psad gewählt. Jetzt, als das Brausen und Tosen an ihr Ohr schlug und sie die weißen Schaummassen da hinunterstürzen sah, fiel ihr das ein und sie schauderte. In Gedanken derfunken stand sie dicht am Rande, der aufsprühend? Gischt netzte ihre Wange. Da fuhr sie plötzlich zusammen, und hätte nicht ein starker Arm sie kräftig gepackt, so Ware wirklich Gefahr gewem a l a. fen,' vag fie erfcyreaeno oa mnunierstürzte. Sie wandte sich jäh um und sah Hans von Trott's Gesicht. Er hatte sie ein paar Schritte vom Rand zurückgerissen und seine Züge Waren finster, fast verächtlich. . ' Na," sagte er kurz, was sollt's?" Sie verstand, was er meinte, und kräuselte bitter ihre Lippen. Sie irren.sich,- entgegnete sie.stol. Ein Mann wie Ihr Bruder . treibt mich noch nicht zu Selbstmordsgedanken.- ' - Brav! rief er laut und herzlich und zog sie zu der Bank, die unter der Weide am Wege stand. So sind Sie in der rechten Verfassung. Der Himmel hat es wohl gewollt, daß wir uns treffen sollten, denn hier suchte ich Sie allerdings nicht." Er sah sie prüfend von der Seite an. Der gestrige Tag und diese Nacht hatten ihre Spuren in das hübsche, junge Gesicht aeiraben. ia so ein Mädchen,

das war noch schlimmer daran als ein Mann. Sein gesurftes Gesicht trug heute morgen einen sehr gutmüthigen Ausdruck. Mitleidig sah er auf sie herab. Sie sah schweigend vor sich hin und zeichnete ;rit ihrem Schirm Figuren in den Sand. Sie ringen mit Entschlüssen," sagte er langsam, was wollen Sie thun?" Sie erhob den Kopf. .Ich will fort von hier. " Er nickte. Gut, mag das beste sein, aber wohin? In irgend eine Dienstbarkeit? Ich fürchte, Sie . laufen da bald davon." Sie sah starr vor sich hinaus. Sie haben recht, ich tauge in keine Dienstbarkeit." Er lächelte; sie gesiel ihm. Was dachte sich nun schließlich solch ein Kindskopf. Von der Welt kannte sie noch nichts, als Waffen und Hilfsmittel hatte sie nur ' ihre Schönheit und ihre Weiberschlauheit, und die Lebenslust, die Sehnsucht nach Lebensgenuß guckte zu jedem Spalt heraus. Konnte solch ein Geschöpf je das Liebäugeln lassen und c!nen kühlen Kopf oben beholten, wie es im Kampf um's Dasein unerläßlich war? Es war eigentlich komisch, daß er in seinem Leben noch nicht härter geworden war. daß ihn immer noch das Mitleid packte. Was ging ihn die verlassene Geliebte seines - Bruders an? Denn eine Verlassene nannte' auch er sie. Albert traute er nach seinem gestrigen Benehmen gar keine ehrliche Absicht mehr zu. Der Knabe hatte auch ihn zum Narren gehalten, na das mochte er schwer büßen? . . Also keine Dienstbarkeit," nahm er das Gespräch wieder auf, aber doch Arbeit. Denn auf eine - andere Macht" Er vollendete nicht, sie blitzte ihn mit ibren zornsprühenden Augen an und erhob sich von ihrem Sitz. Er lachte, laut, beinahe fröhlich. Nicht weglaufen," sagte er in dem Ton eines, der zu befehlen gewohnt ist. Ich weiß jetzt ungefäbr Bescheid, und einen, der Ihre Lage und Ihr Temperament besser versteht, finden Sie für's erste nicht. Ist auch, denke ich, g.ar nicht nöthig. Also beleuchten wir einmal die Dinge." Sie hatte sich wirklich gehorsam wieder gesetzt, ihr war auch . noch so elend und schwindelig, daß sie der Rule bedürfte. Ich habe mein musikalisches Talent," fragte sie, und muß mir damit eine Ezistenz gründen. Dazu muß ich nach Leipzig od?r auf ein anderes Conservatorium gehen und stu diren. Freilich, Geld brauche ich für den Anfang, und das habe ich nicht. Die Elteni können mich nicht unterKLKen.'Äo'd ich will auch: vom Vater und seiner einseitigen Tvrannei frei sein." So so richtig, an die Musik dachte ich gar nicht. So geht ei einem mit. euch Weibern, ihr blendet immer mit dem Aeußern und allmählich erst kommt man an das, was . drin steckt. Nun, da fehlt Dir ja nur recht wenig Geld pah! Das dumme Geld freilich für den. der es sucht, findet es sich zuweilen schwer, nur für den. der es verachtet, ließt es auf der Stoße." Er fiel wieder in daS formlose Du, er schien es so gewohnt zu sein, aber sie fühlte mit ihre.n feinen Empfinden, daß es bei ihm immer herauskam, wenn er' warm wurde, und keine Geringschätzung bekunden sollte. Sie beachtete es nicht. Ja, ich brauche Geld, und ich werde es finden, weil ich diesen Weg gehen muß," sagte sie fest, wenn mein Kopf nur erst klarer ist und diese Mattigkeit der Seele und des Körpers überwunden. Aber ich will frei sein und bleiben," setzte sie hinzu, keine Wer pflichtungen, keine Fesseln." Er lächelte wieder. Ei! ei! Also keine Verpflichtungen. Na, natürlich denken Sie daran, daß ich Ihnen das Geld am ehesten vorstrecken kann." Ihr bleiches Gesicht überzog sich plötzlich mit . purpurner Gluth. Sie sah ihn erschrocken an. . Natürlich erschien ihre ganze Rede als kluge Berechnung und sie hatte wirklich nicht an seine Hilfe gedacht. Reiche Familien, in denen sie Stunden gab, freundliche Gönnerinnen waren vor iyrem Geist aufgestiegen, von denen jie'vielleicht ei Darlehen für solchen Zweck erzielte, ihm hatte sie sich nickt so nahe gefühlt. Er verstand es, in den Physiognomien zu lesen, und er las. in der ihren. Er beugte sich zu ihr nieder und redete jetzt ernsthaft. , Sie sollte frei bleiben, von ihm konnte sie die Hilfe annehmen, die ihr ja doch von irgend Jemand werden mußte, denn er hatte ja beinahe Verpflichtungen gegen sie. Ihre Wangen, glühten ihr' Athem 'ward schnell

und kurz, welch ein Mensch war er. Er benahm sich, als sei er ihr Vater . oder ein seh? guter, treuer. Freund.. Er s gestaltete den ganzen Plan in seinem erfahrenen Kovf. und '-shr "wurde. so ri'hig zu Muth, als sei nun Friede ein gekehrt,. und alles, was die Zukunft an. amps und Noth für sie noch .barg, schon-überwunden. - v.-. i:.-.:-.-.:. ' Als sie - sich trennten, unten in Ux Weidenallee: war. ihr Schritt . wieder j leicht und elastisch und .ihr .Entschluß gefaßt. . .iioi dotc hier, von der ganzen Vergangenheit, mich vom ElternbauZ. Der Vater durfte ihr -nichts .dreinreden m das neue Leben, auch nicht m?ihr Studium,'sie -.kannte ihn. Kein Schät ten eines Makels 'sollte ihr 'folgen auf der neuen,Vabn, .Häns von Trott war auch Mr.'White . geworden, und Mr. White.hätle Beziehungen.-. in 'der halben Welt Er -hatte )h? versprechen müssen,--sie unter fremdem Namen. ern zuführen, wo seine Empfehlung ihr zuerst bic; Wege'bahnen sollte. Und - dann dar sie frei, angewiesen auf ihre Kraft, auf ihren! Fleiß.und! mußte isehens wie weit der sie trug. - Sie war eine andere, als sie die Treppen zu ihrer elterlichen Wohnung wieder hinaufstieg. 'Die müde Lähmung war aus ihren Gliedern gewichen, aber auch alle weichen und warmen Regungen aus jhrer. Seele.. In ihr war es kalt, - als ob jede leidens chaftlicheEmpfindung,' derHoffnungsreichthum, der Glaube, das Verträum.

das ott Jugend noch eigen Ist, dort vernichtet seien für immer. Trotzig, verbittert malte sie sich das neue Leben mit keiner rosigen Farbe. Aber eS war gleich, es gab für sie kein Schwanken. d'5 Weg nach eigener Wahl mußte eher zu ertragen sein als die Hölle, die ihrer hier wartete, wenn sie blieb. Die Mutter spähte schon wieder angstvoll nach ihr aus, dieses Sorgenkind ließ sie nie zur Ruhe kommen. Mathilde drückte ihr stumm die Hand. Auch für die war es besser, wenn sie ging. Der erste Schmerz überwunden, wurde ihr Das tägliche Einerlei nicht mehr unterbrochen durch Scenen und Aufregungen, wie sie sie niit ihrer den Verhältnissen widerstrebenden Natur unter den Ihren schuf. Der Vater war ausgegangen und die Mutter deutete ihr an. daß es besscr sein möge für beide Theile, wenn sie sich eine Weile aus dem Wege gingen. Mathilde athmete auf, das erleichterte ihr ihr Vorhaben. Vor der Mutter, der Vielbeschäftigten, konnte sie mancherlei verbergen.- und so betrieb sie in der Stille ihre Vorbereitungen. Mr. White sie nannte ihn jetzt, selbst in ihren Gedanken, nur bei seinem angenommenen Namen hatte ihr eine Summe Geldes eingehändigt, die für ihre nöthigsten Ausgaben reich te. Sie hatte sie angenommen in der Zuversicht, in einigenJahren schon ihre Schuld wieder abtragen zu können, und bei den nüchternen Erwägungen, bis in ihr die Oberhand gewannen, sagte sie sich auch, daß es keine ändere Chance für sie gab, und er. der diesen mißlungenen Plan mit in's Werk gesetzt, und gefördert hatte, wirklich Verpflichtungen gegen sie habe. - Sie war an eine gewisse Selbftständigkeit und an viel Heimlichkeit gewchnt. hatte schon lange andere. Nei-s-.ungen und Bedürfnisse gehabt als die Ihren, so ging sie auch jetzt praktisch zu Werke. Sie packte nur das Nöthigste und Brauchbarste auS ihrer Garderobe in ein Köfferchen. das sie auf Ferienreisen zu benützen pflegte und in ihrer Kammer, die sie, gottlob! für sich allein, hatte, verbarg. Das übrige konnte sie sich in Leipzig kaufen, je nach

Bedarf, fobald sie sich dort ein Unterkommen gesucht. Pensionen gab es in jeder großen Stadt, sie wollte seh? vorsichtig in ihrer Wahl sein und von vornherein ihre Stellung solide aufbauen, mit weisen, aber nicht zu kümmerlichen Einschränkungen. Sie war ja frei. Und so verließ sie denn ior Elternhaus, heimlich, ohne Abschied, em Abend des dritten Tages nach dem Zusammenbruch ihres ertraumtön Olückes. Eltern und Geschwister waren schon zur Ruhe gegangen, es war spat, sie benutzte den Nachtzug., Ein Lriefchen an die Mutter verbarg sie in deren Arbeitskorb. Sie hatte -deren Mahnen, sich für einen wenigstens zeitweilten Aufenthalt bei der Tante zu entschließen, ausweichend beantwortet und um Bedenkzeit gebeten. . Jetzt schrieb sie ihr: Ich bin gegangen aber nicht in .die Sclaverei zur Tante, sondern auf meinen' eigenen freien Weg. Forscht nicht nach mir, sondern laßt mich. Dir gelobe ich, ich halte mich auf ehrlichen Pfaden und strebe in die Höhe, nicht in die, Tiefe. Aber ich mußte los von euch, besonders vom Vater, dem ich seine Worte nicht vergeben kann. Was er in mir sieht, muß er ja verstoßen, und so habe ich mich selbst verstoßen. Du gräme Diq nicht und sorge Dich nicht zu 7 schwer um mich. Ich habe Mittel für die erste Zeit ein Darlehen, das ich' in Ehren annehmen konnte und kämpfe mich durch. Aber auch Du darfst nichts von ; mir wissen, denn Du müßfest ,reden und dann wäre meine Freiheit aus und ich ginge verloren. Laß uns ein Wiedersehen hoffen, wenn auch in ferner Zeit." Die erste schwere Thräne feuchtete ihre. Wimper, als sie diese Zeilen für dk Mutter unter der auszubessernden Wäfche barg, ab es mußte fein. . Dann fand sie sich aus dem Bahn l:of..wo sie ein Billet dritter Klasse löste. Sie war nich früh gekommen, ihr Handköfferchen hielt sie in der Hand und drückte sich scheu an dri Wänden, um nur nicht von irgend einem Bekannten entdeckt zu werden. Um diese Zeit war es leer, den Nacht zug benutzten Wenige, aber der Perron war! tageshell im Strahl deS elektrifchen Lichtes, und einige Officiere' vom Regiment, in dem Albert stand, wandelten schwatzend und rauchend' auf und' ab. : . Ihr schlug das Herz doch wild, und hier! erst überkam sie mit voller Wucht das. Gefühl ' des Alleinstehens.! 'Der heranbrausende Zug bog um die' Kurve, die glühenden Augen wurden sichtbar und! kamen näher, er hielt in der Station. Die Schaffner rissen die Thüren auf, die Passagiere stiegen cms' ihr Herz stockte.' Aus dem Salonwagen erster Klasse trat Albert aufden Perron, mit lautem, fröhlichem Willkomm von den Kameraden begrüßt. bre Füße wankten und ein Schwindel ?ßte sie er kam zurück vonraütorf, sie sah in der strahlenden Helle deutlich sein Gesicht, die scklanke.- eltgante Gestalt, das sonnige Lächeln aus der. geliebten Zügen. Sie hörte- seine vertraute, . fröhliche Stimme, ' wahrend sorglos mit denGefa'hrten plauderte, und' ihre Kraft drodte sie zu verlasse?!. : : (Fortsetzung folgt.) r - ' pariser Toiletten. ' Je einfacher sich die feine Pariserin für die Straße., insbesondere n den Morgenstunden, kleidet, . .umsomehr Eöigfalt verwendet sie für die Toilet-. ten zu Besuchen und Promenaden, die inehr in die Mittagsstunden des Täcel verlegt werden. Hier, sowie für die Fünfuhr - Thees, die Theater- und Concertbesuche entwickelt die Pariserin häufig die größte Eleganz, und es werden von den Kleiderkünstlern für diese Toiletten die phantasievollsten Ideen der Mode verwendet.' ' ' Hie folgenden Toiletten sind sür die verschiedensten ; Zwecke eignet. . Figur 1 zeigt eine sehr hübsche, einfache, Toilette? ,,DaS

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Bfföfti -'y'r ekne Jacken taille mit vorn auZeinandertretendem choß. der hinten sraaartig, von zwei -Tütenfalten . flankirt. ' derläuft. Der 5kackentaille lieat ein Untenjeckigzr vorn. Aufschläge bildender Kragen aus weißem, Tuch auf., der in ersichtlicher Weise .mit . Perlen bestickt tu.; Sie ossnet sich über einem mit Stahlknöpfen geschlossenen Westeneinsad aus meinem Tuck. der mit einem stickten Officierskragen . abschließt ; der Jackentaille 'ist 'ein geschweifter, seitlich eckig abgegrenzker Mediciskragen angefügt. Die engen, oben mit angeschnittenem Bausch gearbeiteten Aermel haben am Handgelenk bestickte Tuckaufschläge. Figur 2 veranschaulicht ein Kleid mit Kragen-, Spangen- und Knopfgarnitur. Aus dunkelgrünem Tuch besteht daS bübsckr Kleid, dessen runder Rock unten auf den vorderen Näh ten mit Spangen von 3 Zoll breitem, schwanem Atlasband aarniert ist. die mit schönen Straßknöpfen zusamrnengehalten sind. Die vorn und hinten .mit Einsatztheilen aus plissirtem Atlas 'gearbeitete Taille wird vorn durch Bandsvanäen und Knövke über einem Westentheil von weißem Tuch zusammengehalten, der mit einer feinen. grünen Passementerteborte ausgestattet istAußerdem lieaen der Taille große.- gezackte -Kraaentheile aus weiim Tuch aus. die gleichfalls mit grüner Vassementerieborte verziert sind. Aus gleichem Stoff besteht auch der leicht geschweifte Tellerkragen, der den hohen Stehkragen von schw7?em Atlas .begrenzt, sowie die - anstehenden Manschetten der mit kurzer Luffe aearbeiteten Aermel. Den Ansatz der Manschetten decken mit Knöpfen gehaltene schwarze Atlas bandspangen.' - VluS draun?m Tuch ist die Toilette, Figur 3. gefertigt und an dem Rock, sowie der Taille mit Einsätzen von sandfarbenem Tuch ausgestattet; der grohe Kragen "ist aus dunkelbrauner Seide mit - einer Umrandung von i sandfarbenem Tuch hergestellt; auZ gleicher Seide besteht auch die eingekräüste Bekleidung des Stehkragens, sowie die Garnitur der Aermel, die an der Außennaht kleine Köpfchen bildet. Dak Kleid ist auf der Vorderbahn des Rockes, auf deni Vordertheilen der Taille, die Zipfel bildend über den un tern, miederartigen Theil herabfallen, mit Verschnürung von brauner Soutache ausgestattet. ' Gleiche Verschnürung schmückt auch den vordem Theil des j Stehkragens, die mäßig weiten Keulenärmel .und den Einsatz der Taille, dem längs der Mitte . braune Paffementieriesiaurcn auMeaen. die sich M gleicher Welse auf den Einsatzen deZ jRockeS toiederyo!. ... Sehr apart ist die sür Theater, Concerte. Gesellschaften u. f. w. geeignetejBlufe, Figur 4, die aus weißem Surah. sowie weib-r in sick aeflreifter yc)tt Que) Lebenskraft in irgend ei rcn tssni Cnftml, oder ist euer Ner. VnrlAe zrrröttet durch unweise Lebensart oder traend UriaSe ? eilt ir en tott nd q will euch ernt schr?iben rsa, arn meinen dais.j da ta auch Hilfe nothwendig batte. ' Ferner sende ich auch frei fcS Keet tt eizze, einsehen Hau5ittelk, daZ tiütttu . . : ... - . CexfwUM niit auf Dorent.' traft (fit tmtt ttu tCt. Cchtrtdt unter Cifc)lu ein 4f. 9 m Ah m

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H. C. PÜMEHUY, aeaenü" der und vunt geblümter Seidengaze g fertigt und durch ein weißes Spitzenjäckchen vervollständigt wird. - .Der Qordertheil aus weißem Surah ist in kleine, etwa einen Viertel Zoll breite, sehr krause Köpfchen gezogen und der Nückentheil aus gleichem Stoff ist' blusenartig in Falten geordnet. Die Bluse schließt mit einem Stehkragen aus gefaltetem Surah ab, aus dem hinten zwei große, faltige Schlei fen aus Surah und drei aus Seideng'aze herausfallen; der breite,' faltige Gürtel aus Seidengaze ist vorn und hinten mit Köpfchen eingereiht, ünd. durch Fischbein gestreift. , AuZ Gaze sind auch die in horizontale Falten ge krAusten Aermel gebildet, denen an den .Schultern schleifenartig arrangirte Garniturtheile aufliegen. Für diefe ist zunächst für den - mittleren. Theil ein 20 Zoll langer. 24 Zoll brei-' ter Gazetheil in eine Schlinge geordnet, die noch einmal eingepufft, oben auf der Mitte des Aermels befestigt ist. Aus einem zweiten. 30 Zoll langen, gleichbrciten Ende ist eine Schleife von zwei Oesen mit einem Knoten in der Mitte geformt . und derartig auf dem Aermel befestigt, daß die Oesen nach vorn und hinten fallen und der Knoten den Ansatz der mittleren Schlinge 'deckt. Das zierliche Figarojäckchen aus wei ßer Schnurspitze ist hinten mit aufstei Sender Spitze gearbeitet. - . ' Die letzte Abbildung zeigt eint hübsche Toilette für Gesellschaften u. s. w. Rock und Jäckchen dieser für junge Da men geeigneten Toilette bestehen aus graugrünem Easchmir, während die in Puffen gezogenen Einsätze am Rock nnd an der Taille, sowie die bis zum Ellenbogen reichenden, in Puffen gekrausten Vauschärmel aus roth ' und grün schillernden Glacöseide bestehen.' Die Taille wird von einem rubinro then Sammetgürtel begrenzt, . unter, dem ein Pattenschoßchen aus gleichem Sammets hervorfallt, das von einem grünlicben mit rother Ehenille bestickten Tüllspit'.chen umrandet ist. Gleiche kleinere Patten fallen über den Stehkragen. Dem Jäckchen liegen vorn Vatten aus Sammet auf. die mit Knöpfen geziert und mit einer breiten, mit der sckmalen übereinstimmenden Spitze aarniert 'sind, die sieb am Rande des Jäckchens fortsekt. SvitzenvolantS bilden den Abschluß der Aermel. . -Splitter. . Es aibt auch Protzen der Resignation. Man nennt sie Blasirte. " ' Wie kannst du das Gute zum Schlechten entstellen? . , Du darfst nur denMißbrauch dazu gesellen! Vergiß nicht, daß die Menschen Menschen sind; . .! . Der größte Mann ist einer Mutter , Kind. Jugend ohne Begeisterung ist so traurig, wie Alter ohne Erfahrung. . - Seines Glückes Schmied ' Stolzer Ruhm! Seines Unglücks Meister Heldenthum! Der hat seinen Vortheil wohl bedacht. Der sich unö unentbehrlich macht. 1 ' '. .-v t ' ' Prüderie ist deplacirte Schamhaftigkeit. - . SlücklicherZufall. Ko. chin (zum Küchenmädel): Was hast Du denn da wieder für a' Dummheit g'macht, Du Gans! Gleich möcht' ich Dir a' Ohrfeig geb'n, wenn mei' Hand net g'rad nach Vanill' ! riechen thät'. . . aber den guten G'ruch bist Du gar net werth! '1 Anzüglich. Herr (zu sei. r.em Freunde): Ich habe es mir überlegt und meine Verlobung rückgängig gemacht! Freund: Wer hat Dir de?n wieder gepumpt? 'Auch ein Sammler. Kellnerinz Ich . soll Ihnen einen ;Kug geben? . Vorhin haben Sie sich erst einen' von-der-Köchin geben lassen!?. Gast: O das macht n'chtS,btnkkußsammler!" , - . Der gute Freund. Erste: Kaufmann: Wenn's einem schon schlecht geht, muß man sich .doch we, nigsteNS aussprechen - kdnne.. - Mich besucht fast aye ?age ein gujer Freunds und ich schütte ihm dann .mein 'Herz auS. Zweiter ? Kausrnann: Se.'iipk Vsindet cr wrnetleiG.-'-): - '

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w . ... -m li , ,,, Il r.f 0 o o 0 1 f4 t S 5 5, . l Post-Offiee. .Hnonupvtl, Ind. - Die - ribüns ist bal ewzige fßtatt in SudUma, fcclMhu Interessen des Volkes " . . gegnriiön der Bkucht der ykrtokra.vertritt, I - ! - i, Organ des Volkes - t -. i . und nicht einer Partei oder Partetw teressen kämpft sie nentwegt fö ' : ' " Freiheit u. Recht iuf eSen Atbwen M Leben?. .fct&ttt 5 Boe b Ichöpsein slle Wohlstandes vnd da rarn xtitlta mli tt solche soziale Re s9r, velche bi Arbeit tue frende briKgeabe &i tt x meeed'vck enber; öaß Wach. Stdtt fottseZkitMch Sefinati. UQx es U : morakscht Pflicht empsinöe' yes?r Ut Subw.r'. Ktfföv.t sr Der Abonnements Prei der täglichen Tribüne ist Ir. :et SönstsgeblattS beider zufsrnrnta IS per Woch. oder F TtA Per Monat. Durch .die yoft- versandt, kostet dc' TeMtt YJ? d? ToritSZkbi 33 per Jshr, beide tzufamrnes l öS w SvNAHSeziZwz al reichhsMg, Sonntags 'Vlat! bietet eine gALe uterZsVMbe Se?SsSfS. , ':' --. . . . v : IlMMÄchM : t ' aller Art werden rasch nd M&c auft geführt. ' ! . QipttitiSQzzZtn, '-j ;h QsSttungt Coc0totic3 ,,!.;""'---'- eÄMngen OssSöMSsrSss, - i.' m r pHmt&te r?c ! ' ' i ÄVgraNNS . s. v.' für QeschäfUleÄk nndVerrine werde, gesLlackvoll esszeftrt) 5 t ; t T. , t t m$. KWilZ . UM u(;t i r i I fj - '

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