Indiana Tribüne, Volume 20, Number 89, Indianapolis, Marion County, 15 December 1896 — Page 1

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Editsrielles DaS Repräsentantenhaus in Washington hat eine Bill pisfirt, durch welche der Verkauf von berauschenden Getränken im Kapital derboten wird. ES ift unS natürlich gleichgiltig, ob die Bill zum Gesehe wird, oder nicht. ES ist unS einerlei, ob die Leute Heuchler oder Feiglinge, oder beideö zugleich sind. Wenn die Bill pasfirt wird, werden sie, wie daS schon öfter der Fall war, ihren Schnapö entwederiaihrea Comitezimmern, oder n der Restauration unter dem Namen Thee auS Tassen trinken, und wird sie nicht angenommen, dann haben sie sich doch alS Sklaven der Muckerei und als Feiglinge gezeigt, welche sich selbst Ketten anzulegen bereit find. Traurige Cumpane ! - Wenn der niederträchtige Verrath durch den Arzt deS cubamschen ZnsurgentensührerS Maceo sich als wahr herausstellen sollte, so wird daS über all: Beschreibung gemeine Verfahren der Spanier eine solch böse Stimmung gegen dieselben hierzulande erzeugen, oaß amerikanische ..Intervention zur größten Wahrscheinlichkeit wird. Und allem Anscheine nach beruht sie auf Wahrheit. ES klang von allem Anfange an so sonderbar, daß sich der junge Gomez selbst umgebracht haben sollte, weil er die Leiche MackvS richt verlassen wollte, eine lediglich senti mentale, zwecklose Selbstaufopferung. Dr. Zertucho liefert sich den Spaniern auS und wird sofort freigelassen. 2000 Insurgenten von ein paar Hundert Spaniern geschlagen. In der That die Erzählung von dem Verrath hat sehr viel Wahrscheinlichkeit für sich und wir würden UNS nicht wundein, wem-die Entrüstung darüber durch energisches Handeln Seitens unserer Regierung nach dem 4 März zum Ausdruck kommt. .,,. Die Spanier wollen jetzt die Sache so darstellen, als habe Maeeo irrthümlich die Spanischen-Truppen, denen er sich näherte, für daS kubanische CorpS unter Sanchez gehalten und set im regulären Kampfe mit oder aus der Flucht vor den Spaniern, denen er nicht mehr aukweichen konnte, gefallen. Unmöglich wäre dies freilich nicht, aber eS ift nicht wahrscheinlich. Dagegen spricht der Umstand, daß bei Maceo sich ausschließlich seine Stabs offiziere befanden. ES ist nicht anzu nehmen, daß ein so gewiegter Führer wie Maceo sich unter solchen Umstän den mit so geringer Begleitung so weit von seinen Truppen entfernt hät!e. Auffallend ist eS auch, daß die Spanier so ängstlich eine Besichtigung der Leiche Maceo verhinderten. Vielleicht hätte man an derselben Spuren deS Meuchelmordes entdeckt. Ganz sicher aber hätten doch die Verletzungen deS jungen Gomez auf Selbstmord schließen lassen müssen, wenn die Erzählung aus Wahrheit beruhte. ,, 3n New Jork ist am Freitag die Italienerin Marie Barberi von der Anklage deS Mordes freigesprochen worden. Vor etwa einem Jahre schnit sie ihrem Verführer den Hals ab Dieser, Namenö Cataldo. hatte sie unter dem Versprechen der Heiralh ver führt, weigerte sich dann sein Wersprechen zu halten und wollte sie zvin

gen, sich einem Leben der Schande zu

widmen, entweder um sie loS zu werden, oder von ihrem Verdienst zu leb-n Sie wurde prozessirt und zur Hinrichtung vermittelst Elektrizität verurtheilt. Ihr Anwalt appellirte. DaS Obergericht fand einen Formfehler und stieß daS Urtheil um. Ein zweiter Proß endete mit Freisprechung. DaS nennt man nun Gerechtigkeit. Wegen ein und desselben Vergehens einmal zum Tode verurtheilt, ein andermal freigesprochen. Wir haben schon bei dem ersten Prozesse daS Urtheil ein monströses genannt. Von allen Formsehlern abgesehen, war die Verurtheilung auS psychologischen Gründen ein nicht zu rechlfert'gendeS. ES war grausam und einsichtslos. Wie aber, wenn der Richter nicht irgend wie die vorgeschriebene Form verletzt hätte, wenn also daS Urtheil nicht umgestoßen worden wäre ? Dann wäre eben die jetzt unschuldig Erklärte Hingerichtet worden. Liegt in dem ganzen Vorgang nicht ein unwiderleglicheö Argument gegen die Todesstrafe? JmhlNchichlell. Inland. Wetterbericht. Wolkig heute Nacht, schön Mittwoch. Gestrige Temperatur: Minimum 32 . Grad, Veränderung in 84 Skunden 4 Grad. Regenfall .62. AuS Washington. . Washington, 14 Dezbr. Als heute die vorgeschlagene Resolution zur Erwählung der Bundessenatoren, durch direkte Volkswahl im Senate ux Sprache kam, sagte Ehandler, er hoff', daß dieser populistische Vorschlag von allen Parteien niederqestimmt werde und daß nur die Populisten übrig bleiden würden, um denselben zu unterstützen. Ehandler war aber nicht wenig überrascht, als Senator Mitchell, Republikaner von Oregon, die Anficht, daß diese? eine populistische Vorlage sei, lächerlich machte und erklärte, daß sie von einem repudl kanischen Comite komme und mehr als die Hälfte der republikanischen Stimmen deö Senats erhalten würoe. Herr Mitchell willigte ein, daß die Bill verschoben werde, erklarte aber, daß er sie bei der nächsten Gelegenheit zur Abstimmung bringen werde. DaS HauS beschloß heute sich am 22 Dezember aus zwei Wochen zu verragen Der Sekretär deS Schatzamtes sandte heute dem Congresse eine Ausstellung der Einnahmen und Ausgaben der Regierung während deS am 30. Juni beendeten Fiskaljahres, einschließlich Einnahmen und Auögaben deS Postdiensteö. Die gesammten Einnahmen waren $409 475.408, die Ausgaben $434,678.654 Gräßlicher Tod. Washington, D.E,14. Dez. Frau Alice Thompson, eine farbig, Person, welche über 102 Jahre alt war fiel heute in ihrer Wohnung gegen einen heißen Ofen. Da sie nicht die Kraft hatte, von draußen Beistand herdeizurufen, und da sich kein anderer Mensch in dem Hause befand, wurde sie buchstäblich geröstet und starb einen gräßlichen Tod. Antonio Maceo'S Nachfol- ; g er. N e w I o r k, 14. December. Der letzte Brief den die kubanische Junta in dieser Stadt von Antonio Maceo erhielt, enthält merkwürdiger Weise eine Schilderung der Fähigkeiten des Generals Nuiz Nivera, der, wie allgemein zugestanden wird, jetzt nach der Tödtung deö Führers der.Jnsurrectionisten der Nachfolger im Commando werden wird. Erö f falkn g der Damrosch Opernsaisön. Philadelphia, 14. Dezember Damroschß Opernsaison wurde beute Abend in der Academy of Musie unter den glänzendsten Auspizien eröffnet DaS HauS war überfüllt und Herr Damrosch und seine Mitwirkenden ernteten enthusiastischen und unge theilten Beifall. Zur Aufführung kam WagnerS Lohengrln. Die Sänge der Chor und daS Orchester boten eine vollendete, glänzende . Aufführung

Ernst KrauS trat als Lohengrin zum

ersten Male in Amerika auf. Er ist eine imposante Figur und besitzt hohe musikalische Fähigkeiten. Er riß daS Publikum zu Heller Begeisterung hin, Frau Gadöki sang die lfc".unl Niza Cibenschütz die Olttud", Walter Damrosch dirigirte. Einer Operation erlegen. N e w I o r k, 14. Dezbr. General Eatlin, der frühere amerikanische Consul in Zürich, starb heute im St. LukaS Hospitale an den Folgen einer Operation. Er war vor nicht langer Zeit mit seiner Tochter, welche die Gattin Frank Dewoli'S war, zurück gekehrt. Dewolf und seine Frau hatten sich getrennt und Dewolf, dessen vahrer Name Smith war, beging vor ungefähr zwei Wochen Selbstmord. Er stammte auS dem Süden. American gederation of Labor. Eineinnati, 14. Dez. Heute wurde hier.ie Jahresversammlung der American Federation of Labor eröffnet. GomperS, alS Präsident derselben, derlaS seinen Jahresbericht. AuSEuba. H a v a n a, 14. Dez. DaS amerikanische Consulat in dieser Stadt ift unter besondere Bewachung gestellt Diese Vorsichtsmaßregeln haben die spanischen Behörden aus Grund der ausgesprochenen Befürchtung eines AngrissS auf daS Consulat getroffen. ES haben sich neue Zeichen eineS feindseligen Gefühls gegen die Ver. Staaten angesichts der Nachrichten über das tiefe Beileid, welche die Amerikaner für die Insurgenten beim Tode Antonio Maceo'S und die Behauptungen über die Art und Weise. in der der große Führe? der Znsurgenten getödtet wurde, bemerkbar gemacht. -Während der Abwesenheit deS & St. General-ConsulS Fitzhugh Lee ift daS Consulat in Handen deS ViceGeneral. SonsulS Joseph A. Springer. Der Dampfer Alicante" traf hier von Spanien mit 1620 Verstärkung?truppen ein. ES wird hier berichtet, daß die Ma rinebehörden und der Marineminister in Madrid die Behauptung untersuchen, daß Antonio Maceo von Pinar del Rio über die See nach der Provinz Havana sich begab. Der Zweck ist, die Verantwortung dafür festzu stellen. Dr.Zrtucha ist berufen, Zeugniß darüber abzugeben. Ausland. . W i l l a b o a n k e n. Madrid, 14 Dez. S''.?' Depesche deS Jmparcial" meldet von Rom, daß Don CarloS, der Prätendent auf den Thron Spaniens, seine Ansprüche zu Gunsten seines SohneS Don 3aime abzutreten beabsichtigt. Der gegenwärtige Don Carlo ist der Enkel deS ursprünglichen Prätendenten auf den spanischen Thron gleichen NamenS, der von den spanischen LegitimiSen Karl der Siebente von Spanien" genannt wird. König Ferdinand war ohne männliche Nachkommen und ernannte gegen daö Gesetz seine älteste Tochter Jsabella zu seiner Nachfolgerin, dabei die Ansprüche seineS BruderS Carlos ignorirend. Der Letztgenannte erhob in Spanien die Fahne des AufstandeS, wurde aber ge schlagen. In 1845 trat er seine Anspräche zu Gunsten seineS SohneS, Carlos deS Sechsten ab, bei dessen Tod 1861 sein Bruder, Don Jecar, der Erbe der Ansprüche wurde. 3m Jahre 1863 trat Don Juan seine An spräche an den jetzigen Don Carlo? ab, der nun zu Gunsten seines SohneS Don Jaime abgedankt hat. Soll vielleicht V eranlassung zu einem Bruch mit Spanien geschaffen werden?. Valencia, Spanien, 14. Dezbr. Herr Theodore MertenS, der Ver. Staaten Consul in Groa, dem Hafenort von Valencia, hat einem Journalisten mitgetheilt, daß er 'n See stechen werde, um dem Dampfer Laurada entgegenzufahren, der früher in Flibu-ftier-ELpeditionen nach Cuba engagirt war und der die Absicht nach Valencia zu segeln haben soll, und man rnuthmaßt, daß eS Nuheftörungen dort ge-

den werde. Herr MertenS erklärt, daß,

seun der Kapitän deS Laurada seinen Rath, nicht nach Valencia zu fahren, in den Wind schlägt, er ihm im Namen der Ver. Staaten daö Anlegen im Hafen von Groa verbieten wird. Der Commandant der Hafenstation von Valencia hat eS unternommen, dem Consul Alleö zn liefern, waS er für sein Fahrzeug braucht, im Falle Privatpersonen eS ablehnen soll en, dem Consul Beistand in seinem Unternehmen zu leisten. London, 14 Dez Eine Depesche auS Rom an die Daily NewS" meldet. daß -der amerikanische Dampfer Laurada" von Palermo abgesegelt ist CapitSa KugheS, der Führer deS Dampfers, erklärte auf Befragen, ob eS wahr sei, daß er nach Valencia gehe, um dort durch die Wegnahme deS Dampfers einen Casus Bellr" gegen Opanien von Seiten der Ver. Staaten zu schaffen, daß er davon nicht wisse und seine Befehle erwarte. Sein LeftimmungSort sei Baltimore. ' Der Standard" veröffentlicht eine Depesche auS Madrid, nach welcher die Regierung die Polizei- und Militärforce in Valencia vermehrt hat. Dem Dampfer wird erlaubt werken, neben einem Kriegsschiff im Hasen vor L.nker zu gehen, aber nicht an den Werften anzulegen oder zu laden. Die Regierung ist entschlossen, heißt cS in der Depesche, die Achtung vor einem Fahrzeug, welches die amerikanische Flagge führt, zu erhalten, schiebt aber die Virantwortlichkeit für die Folgen eineS Konfliktes den Eigenthümern zu. Die Anweisung derRegierung in Washington an den Dampfer Laurada, spanische Hafen zu vermeiden, hat in offiziellen Kreisen hier allgemein gefalle. . LS a S Zertucha erzählt. Madrid, 14. Dezbr. ES wurde hier eine lange Erzählung deS Dr. Zertucha, des ArzteS und angeblichen Verrätherß. Antonio Mae o'e, über dre Umstände, von welchen der Tod Ma ceo'ö begleitet war, veröffentlicht Dieselbe schließt uttt den Worten : Maceo bewunderte stetö die Tapfer. kett der Spanier und liebte die Amerikaner nur wenig " SchillS-NaÄrichten. Angekommen in: Gibraltar: Normannia" von New Fork nach Genua. allerlei. MerkwÜrdigeJusttz Kurde von dem Gerichte in Ckowhegan. Me., verzapft. Ein dortiger Langfing:r hatte zwei Bushel Zwiebeln gestohlen und hatte deshalb vor dem Richter zu erscheinen. Während der Verhandlung machte der Vertheidiger geltend, daß von einem Diebstahl nicht die Rede sein könnte. Mein Client." führt: er aus. -hat die Zwiebeln der Erde entnommen und daraus ergibt sich, daß dieselben ein integrirender Th?il der . letzteren waren. Da man aber Grund und Boden nicht stehlen kann, kann auch nicht ein Theil desselben gestohlen werden Sprach's und der weise Richter sprach den Spitzbuben frei. Unweit vonLong Sault, Oklahoma, ist eine ganze Familie von religiösem Wahnsinn ergriffen worden. Zuerst zeigte derselbe sich bei dem altesten Sohne, welcher sich Fürst der Sandhügel" nannte ' und behauptete von Gott mit der Bekehrung der Welt beauftragt worden zu sein. Nachdem seine Schwärmereien eine Zeit lang angehalten hatten, wurden seine Eltern ergrisfen; diese behaupteten in ihrem Wahn. d:r junge Mann wäre vom Teufel besessen, und schlugen ihn halb todt, worauf sie das jüngste Kmd als Opferlamm hinschlachteten. Da' die Familie von anderenAnsiedlungen wert entfernt wohnte, wurden diese Greuelthaten nur durch einen Zufall bekannt. worauf die Wahnsinnigen n das Kingstoner Jrrenasyl ubei-.uhrt wurden. - ' ' Das Städtchen Jeanette in Pennsylvanien kann sich rühmen, die iunasie verheiratheie Frau des Staates Pennsylvanien in semen Mauern zu beraen. Die zwölf Jahre alte Caneta Gatt, eine Schülerin der Volksschule, wurde seit einigen Tagen von ihrer Lehrerin vermißt. Als der zuständige Beamte in Gemäßheit der Bestimmun, gen deö Schulzwangs-GesetzeL nach der elterlichen Wohnung ging, um die sau mige Schülerin zum Besuch derSchule zu zwingen, wurde er von der Mutter deö Mädchens in Kenntniß gesetzt, daß Letzteres soeben mit Einwilligung der Eltern den 35 Jahre alten Italiener ff. Patri geheirathet habe und mcht ; w?p o(fmI-. kommen werde. t lUtUfc " "T" " " . . . i AnqesichtL dieser Thatsache mußte dtt , " ' i::.r:. tniirrtsttttr Kam iöCfliruc liuiut.ku uiv" i aaiii&ta. . . -'

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