Indiana Tribüne, Volume 20, Number 88, Indianapolis, Marion County, 14 December 1896 — Page 3

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yirdip In use for fiftv vears, Schuld uns Sühne Roman von Alkiander Römer. (Fortedung.) Der Alte saß und hörte ihn an, seine hogere. sonst noch so straff sich tragende Gestalt war gebückt; er lieb die Augen am Boden haften, aber er horchte gespannt, und die wechselnden Bilder zlitten greifbar deutlich an seinem in neu Auge vorüber. Den, welchen er selbst berurtheilt hatte, den er aus sei mm Gedächtniß tilgen gewollt, den hörte er jetzt an und mit gläubigem Ohr. Jung, sehr jung war er gewesen, zls er ging, ein Geächteter, ein Ver zweifelte?, und er hatte sich durchge kämpft, aber wie? Dn stolze Aristokrat empfand es lvie Geißelhiebe, die Schilderung die ses Lebens unter den Niedersten des Volkes, dieses Ringens um das tägliche Ärot. .Ich habe nicht nach Gold gegraben ln den Minen, wie es Hunderte in mek ner Lage versuchten, das feige Gesin del, das sich da zusammenfand, ekelte mich an, und ich haßte das Gold als meinen Fluch,- sagte Hans jetzt. ,De? sich hier mit vorgreifender Hand an Deinem Eigenthum vergriff, in dem Kinderglauben an Milde, Liebe und Verständniß bei denen, die ihm die Nächsten waren, der hatte doch lächerlich ehrliches Vlut in seinen Adern, daS ihn immer zu rechtschaffener Arbeit zwang. Sein Leben aber schlug er tausendmal in die Schanze und achtete es keinen Deut. So aber pflegt es zu gehen, was einem nichts werth ist. be hält man. Mich haben die Rothhäute Blutsbruder genannt, ich bin mit ih nen auf den Kriegsvfad gegangen, ih nen galt Muth als höchster Ehrbegriff. Sie waren grausam und wild und mordeten im Kampf ohne Bedenken, wie wir es ja hier in der Civilisation auch thun. Aber sie vernichteten nicht mit kalter Ruhe um eines Begriffes willen junge, blühende Leben, die ihrem Stamme angehorten. Der Schloßherr zuckte zusammen. seine Hände, die eine merkwürdig bläuliche Färbung trugen, umkrampften noch lmmer die Lehne des Sessels, er richtete die Augen jetzt auf den Sprecher, fest, als wolle er ihm aus den Grund der Seele schauen. Hans , war aufgestanden und hotte tief Athem. Nun. so weit wären wir fertig," sagte er in nachlässigem, verwandelte Ton, Du mußtest wissen. daß ich lebe, daß ich meine Rechte seinerzeit geltend machen werde. Ich verzichte nie und süble mich nicht mehr als Unwürdigen. Ich sah die Felder, die Waldungen, die Fabrik, lle Anlagen, welche Du geschaffen hast, und verstehe, was sie Dir werth sind. Meintest Du etwa, der Knabe, der AI bert, werde Dich zetzt ersetzend Höhnend hallte die Rede durch den Raum. .Nein tönte es plötzlich dumpf von den Lippen des Alten, wir Menschen mühen uns vergebens, über unsere Spanne Aeit hinaus zu schaffen. Ueber Nacht schon kommt der Sturmwind . '. .1 e rrrt uno segr uns mi unseren xuerien t)nm weg. . Es war emen Augenbtta tovteninu im Gemach. Sans blickte mit einem seltsamen Ausdruck auf den Alten. Seine Züge glätteten sich und wurden weicher. Ich hatte andere evanren, als reg kam," sagte er dann leise, ich wollte Dich schrecken mit meinem Anblick und dann entsagen, um Alberts willen, der. wie ich wähnte, Dir als Dein Erbe lieb war. Aber ich bin irre geworden an dem Knaben, er ist noch kein Mann. So warten wir denn unsere Zeit ab. Ick gehe und belästige Dich nicht wieder, bis Du Dein Leben vollendet hast. Vielleicht ereilt mich der Tod vor Dir. dann muß Albert hier seine Kraft erproben sonst sollte. dieseHand hier einst die Aüael fassen, fest wird sie sein, eisern wie die Deine, aber der mein Leben gelebt hat, regier: anoers als der Aristokrat." Der Boden erdröhnte unter seinem Tritt, ohne Gruß ging er. wie er ohns Gruß gekommen war, und der.SchlovHerr hielt ihn mit keinem Wort zurück. Er blieb in dumpfer Erstarrung sitzen. eine schwere Müdigkeit lag über seinem Geist und Korper.. Wozu schaffte' er? WaS-warsein Leben mit all seiner tadellosen Tugend und Ehrenhaftigkeit-werth?- -Sein m . r - t t r . klarer nops verwirrte q unier vieler tiefen Erschütterung. War dieser Auferstandene von seinem Stamm und Vlut noch der Ehrlose, wie er immer in seinen Gedanken gelebt, oder ein Held? 7. C a p i t e l. 15& war svät. am Abend, als Ma thilde in ihr. Elternhaus zurückkehrte, c8 von Trott batte sie aeleitetbiS sie sich am Bahnhofe in Stadt ' ' . ' w. "y l c ev .... trennten, uaoreno oer tfa? was kaum ein Wort zwischen lhnen geweq s?lt worden. Wie lange sie noch . einsam in der Dorsschenke gesessen haue, wann ans vom (Säloff aurückaekebrt war. sie wußte es nicht zu sagen. DaS Gefühl ihres ElendS war so gron, vav es sie betäubte und für alle anderen Eindrucke stumpf machte. .Dem Sviel ist verloren, armes Ding.- batte sie ihren Begleiter saau

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t)ütetf, .Du hattest T ,)ein Saus aus Sand gebaut. Soll ich Dir rathen, so lerne aus eigenen Nüßen stehen, und mache Dein Schicksal Nicht' von' einem Mann abhängig.' den Deine Reize in einen Rausch versedten.-

Die Worte . waren an ihrem Ohr vorbei geglitten und kamen ihr nun spater immer wieder, allmayllch erst er faßte sie ihren Sinn. Aufklärungen brauchte er ihr nicht weiter zu geben, sie wußte alles. Und nun stieg sie mit müden, schleppenden Schritten die Trcppen zu ihrer elterlichen Wohnung hinauf, verwandelt äußerlich und innerlich. Sie dachte noch nicht darüber nach, was nun werden sollte sterben ja konnte sie sterben, rief eS tn ihr, aber es stirbt sich nicht so leicht mit siebenzehn Jahren, wenn man so kerngesund und blühend in Jugendkraft ist, wie sie es war. Ihre Füße trugen sie noch und in ihrem Kopf lebten noch Gedanken eine tiefe, entsetzliche Scham.' Sie öffnete die Thür deö Korridors. des VaterS laute, zornige Stimme tönte ihr entgegen. Da ist sie. Gott fei Demi!" rief die Mutter aufschluchzend, alö sie dieToch ter erblickte. Mathilde sah verstört von einem zum andern. Ihr war so wirr und weh, und der Vater, der sie meist m Hätschelte, sie stets vor allen . Geschwi? stern bevorzugte, stand mit einer rothen Zornesader auf der Stirn vor ihr, und von seiner brutal herausgepolternden Rede verstand sie anfangs kein Wort. Sie sank zum Tod erschöpft in einen Stuhl und ließ den Sturm über sich hinfluthen, sie fühlte sich am Ende ihrer Kräfte. Ehrlose!" schlug eö jekt an ihr Ohr, .sage die Wahrheit, hast Du Dich zur Dirne erniedrigt?Mathilde fuhr wie von einer Natter gestochen empor, sie stand hochaufge richtet dem Vater gegenüber, lhr dli ches Gesicht mit Purpurröthe Lbergos Jen. Die großen Augen funkelten ln lrrem Glanz. : Wer wer sagt das?Die ganze Stadt, alle Lästerzungen auf den Straßen zischeln es, beim Tischler Langhans hat der Bube, die st? er? Baron, das Quartier für eure Schäferstunden gemiethet, und Du Du warst dort bei ihm. Mit einem lauten Schrei, dem Au' bruch der lange zurückgehaltenen Qual, sank Mathilde, wie vom Blid gefallt. zu Boden, eine tiefe Ohnmacht umnachtcte ihre Sinne.' In blindem Jähzorn, außer sich in seinem Schmerz, wollte der Vater auf sie losstürzen, die geangstete Mutter warf 'sich ihm entgegen.' Diese Stunde gab ihr einen Muth, den sie in ihrem Leben noch nie gefunden hatte. Was ihr Mann aus dem Aufschrei des Mädchens entnahm, das las auch sie darin, Schuldbewußtsein. Waren ihre schlimmsten Ahnungen noch übertroffen? War es möglich, daß ihre stolze Tochter nem, es war. nicht möglich sie konnte keine - Gefallene sein, sie mußte -sie erst boren, mit ihr allein sein. Mit einer an ihr Uberra schenden Energie drängie sie den Wlltbend'en zurück. ' Geh und überlaß sie. mir, sagte sie fest, ich will erst aus ihrem Munde er fahren, was vorliegt. Deinx böswilligen Zutrager, Collegen, die dir nicht wohlwollen und eine Freude daran fin den, Dich zu demüthigen, denen glaube ich mcht. Mit Mühe gelang es ihr, ihn zu ent fernen. Nur der Anblick der leblos Daliegenden brächte ihn ein wenig zur Besinnung. Behutsam suchte jetzt die unglückliche Mutter Mathilde wieder in's Bewußten zurückzurufen und sie auf ihr Lager zu betten, in ihren Armen erwachte sie endlich' und blickte wild und verstört um sich. Mag doch der Vater mich todten, sagte sie. es ist daö beste, was er mir anthun kann. Aber Dir, Mutter, will ich es sagen, ich bin keine Ehrlose, nur dumm, unsäglich dumm ' und leichtgläubig irtr ich, und ich ward unerhört betrogen.- - -' Es. währte eine Weile, bis Mathilde im Stande war, eine gründliche Beichte abzulegen, aber derMutter Herz wurde Ie:chter unter zedem ihrer Worte, denn so schlimm die Dinge auch' für den Augcnblick lagen, Mathilde war jung und mußte vergessen und überwinden. Ihr winkte wohl noch eine andere Zukunft. Das ärgste war,, daß durch die Klatschzunge'n. der Ruf des jungen Mädchens angetastet war. Sie war. grenzenlos unvorsichtig gewesen, und diesen Herrn Baron von Trott hielt Frau Weiland jetzt für einen sehr leichtfertigen und gewissenlosen jungen Herrn. Ein im erfahrenes Mädchen' so am Narrenseil zu führen. 3 war. abscheulich. Mathilde, schhie'g zu' den Ausrufen dei-Mut ter und vertheidigte den, den sie gestern .'noch. r)eiß ,get!ebt. htte, nicht sie haßte ihn. in, diesem Augenblick als den Urheber all ihr' Elends. Nur für HanS von Trott legte sie. Wnihs acrem! Nachdenken, ein Wort. ein,,r hatte es ehrlich. gemeint,vie sie glaubt?; aber er ließ, den Bruder auch fälle nach diesem Vorgang,' sie- war davon überzeugt. ' . Mutter und Tochter saßen und be rietheü-dii gan&-'acht;' AraüWeZs land grWlte'mlj .ihrem . verhärmiey Gesicht und sah immer nur einen AuSweg: Mathilde, mußte.fort von" hier,' wenigstens auf eineZeik lang'.'-- Auch Mathilde susitdasselve. Avtt wohin? Darübesmgen beider cbanv ken weitÄUkinandr. . " N Die Mutter war nicht, uithr. sangüir r-i" w . m r niicy, ne yane oe eoens vioiq inuroe und sehr demukffg' .gemachr." Sie fürchtete hauptsächlich" ihren ' Mann, dessen Taktlosigkeik ,'. daS Unheil - noch vergrößern konnte.: "SeZneLrahlereien über die. schone Töchter üt)er dje Cavaliere, welche' sit.teikI umschwärmten, hatten, die Bosheit herausgefordert. Man war aufmerksam geworden, hatte ein spähendes Auge auf daS Mädchen aehabtund an das Tageslicht aefor-dert,-was . sonst., viesteicht unbeachtet aeblleben Ware. So würde er auch fer ner nicht den Mund, halten und das Unheil . ziöch verdrZßern'. Im LörZgm dar an tn Zummenleben von Oater

unv Tochter zunächst ntchr Ivl denkeü. Mathilde ertrug des AaterZ'Rohheitcn nicht. , ' Da Tarn ihr nun die Schwägerin und ihr lekter Brief in den Sinn, sie war eine lieblose Frau und Mathilde würde sich sehr beugen müssen, aber sie war da im Hause von Verwandten, die reich und angesehen waren, und daS pellte ihren Ruf am besten kieder her und entzog diesen schlimmen Gerüchten die Nahrung. Im Grunde waren sie doch nur unbedeutende Leute, solch ein Gerede kommt auf und erlischt, wenn der Gegenstand aus den Augen ist., MathildenS Gedanken', gingen in ganz andere Richtung. Bei der Mut ter Vorschlag erhob, sie' mit entschieden abwehrender Geberde die Hand, vor der Aussicht graute ihr. Das konnte sie mit ihrem Naturell nicht, tausendmal lieber sterben, als so langsam in'S jämmerlichste Nichts hinabgedrückt zu werden. Sie saß. vom Weinen und den unerhörten Aufregungen . tief erschöpft, in sich zusammengesunken auf ihrem Lager und ' starrte in'S Leere vor sich hinaus.. Sie. hatte die Mutter endlich vermocht, sich, noch ein Stündchen jur Ruhe zu legen, morgen konnte weiter' berathen werden, aber sie fand keinen Schlaf und sann und dachte bis zum Morgengrauen. Lerne auf etge ncn Fühen stehen,- hatte er geiagt, der selbst' einen schweren Weg gegangen wär. ' Ja auch sie hatte einen schweren Weg vor sich auch sie war jetzt ct Ausgestoßene, wie einst dieser Wetter, gehärtete Mann. Aber sie war ein Mädchen, und sie stand ganz . allein, Niemand war jetzt da, sie zu . stützen und zu heben. Die Mutter konnte es nicht, und der Vater ein Zittern überlief sie, wenn sie seiner gedachte, und kein Funke einer Blutsverwandtschaft regte sich in ihrem Herzen, der sie z.i ihm gezogen hätte. In ihrem El ternhause war keine Heimath mehr für sie. Und doch wollte sie ein Leben haben nach ihrem Sinn, , wollte in die Höhe mit all ihren Kräften, die noch nicht ge brechen waren von diesem Schlag. Der Zorn, der aufgestachelte Stolz in ihr erhöhten sie sogar. Aber nimmermehr ging sie zu diesen protzenhastm Verwandten, die sich ihrer schämten, sich nie geschwisterlich zur Mutter gestellt hatten und sie als Aschenbrödel halten würden. Nie! nie!

Ein Ausdruck eiserner Festigkeit lag auf ihrem jungen Gesicht. Was dann? Sie sing an, ruhig zu werden,' zu rechnen, nüchtern, kaltblütig. Mache Dem Schicksal nicht von einem Mann abhängig, den Deine Reize in einen Rausch versetzen-, sie lachte kurz und bitte? aus. das wollte sie sich selbst. ge sagt sein lassen, es war ein gutes Wort. Aber' sie brauchte Waffen und eine Macht. Geld und Geburt fehlten ihr. aber sie besaß die Gabe der Schönheit und ihr schon theilweise ausgebildetes Talent für Musik. Beides Mußte ihr das Fehlende bringen. Sie sagte sich in dieser Stunde, wo ihre überreizten Nerven sie fast hellseherisch machten' daß die Ausbildung, welche der Vater ihr durch sein, Drillsystem gegeben, keine künstlerische und keine genügende gewesen, daß ihre kleinen Erfolge auf gebauscht seien und zu keinen glänzenden' Aussichten berechtiaten. Sie mußte also auf die hohe Schule, auf ein Conservatorium, und studiren. Das kostete Geld, woher eö nehmen? Sie streckte sich lang aus,- und wie unter! den kühlen Berechnungen ihr Blut ruhiger geworden war,' überkam sie eine Todesmattlglett, ein plötzliches Ausloschen aller Qual, aller Gedanken Sie verfiel n einen tiefen, traumlosen Schlaf. (Fortsetzung folgt.) ; . Valenlwagcnkapstln. Humoreske von O. Kreutzberge , Wenn man durch ; eine albern: Schicksalslaune genöthigt ist, in einem Gemeinwesen von nicht mehr alö 20, (XX) Seelen Lebenswonnen , nachzuja, gen, dann ist es immer sehr hübsch, einen ' engeren Kreis von drei bis vier Getreuen gewönnen' zu habend auf die man sich zu jeder TageS und brsonders Nachtzeit verlassen und Mit denen man die übrigen 19,99S. Seelen . ,und ihre bescheidenen Freuden zur eigenen stolzen ' Tages- und Nachtördnüng übergehen kann. Ganz köstlich'wird' es nun 'gelegentlich mit - der Tagesordnung,' wenn einer dieser Getreuen sich eines eigenen, stattlichen Gesährts erfreut.' " ' '' i ' : Hofopernsänger Mildekehle war ein Glückspilz; er besaß' die benannten Köstlichkeiten und nutzte sie aus. Am Sonntag in aller Frühe war er mit sammt, seinen vier Cumpanen nach Dodenstedt zu Amtmann' Oehlmeyer hinausgerollt und erst am Montag mit demersten Strahl treffen wir die Fünf wieder auf der Chaussee heimwärts gewandt. .Mildekehleö vier engere Freunde erfreuen sich durchweg solcher Ehegat .innen, die, durch - lange Erfahrung trainirt, die Nacht friedvoll durchträumen.. Aber Mildekehle selbst! Der Aermste hat gestern . eine junge Nrau dön.nZcht mehr alö sieben Monaten " . e L v - iir.! r jtv.tr. ; jr aus -, uc viaTä"NiurTa?n?cuc juiuu gelassen,' ihr Ohr füllt von' seinen heiligen Betheuerunen, nock am selbi ge' Tage . wieder einzutreffen und sie hina)lSzüfühttn ' zu Nachmittagscön certzu Spiel und Tanz. Statt dessen ist' Astern um die Zeit ein ' reiiender Bote, in die Stadt gezottelt mit einem Äizsjräge nicht , an die ' harrende Frau, sondern an Doch das ist vorläufig daS Geheimniß Oehlmeyer'S und der gewissenlosen Fünf, die soeben an. einer Straßenbiegung.'wie um sich durch gute Werke zu rechtfertigen, ein mühsam hinschleichendes Exemplar von Handwerksburschen in ihrenBreak mit einladend ' ' ' Nur immer rin", ruft Siese. der Fuhrverksbesitz'er,' je mehr t toäi mer! Und Du. Mildekehle' singendes Ungeheuer,, raff' Dich empor!. . Aus jeder Wimper Dnnes träumerischen Auenaufschlags.'. fcf i$ den Namen Deinrr holden Therese, ' verziert ' rntt bean.tgendn Frageinchetr. r

. Wozu His man das einschmeichelnde Opernorgan,- meint Partttulier Böckmann, wenn's 'einem nicht, wenn Noth am Mann ist, beim Anlügen seiner jungen Frau zu Hilfe kommen sollte. , Mit der Stimme hätt ich meiner Alten schon in den ersten acht Tagen 'was vorgezaubert !" Na, Böckmännchen, den Zauber brauchtest Du bei Deiner Hausehre garnicht,- entgegnet Mildekehle unwirsch. Die war gewiß schon damals froh, wenn sie ein Abendbrot sparen konnte." Alles lacht, denn jeder kennt die verächtlichen Selten der Madame Böckmann: Aber ihr natürlicher Schutz begehrt auf: HörtJhr, das ist nun des Sängerö Dank für unsere rettende Idee, ohne die er schon gestern, noch vor dieser ambrosischen Nacht, heim getrottet wäre !- Rettende Idee! Flunkern kann' ich schließlich auch allein.Aber nicht so wie wir!" braust al.

les etnmutlng aus. Nein, nem.- aunert sich auck Kaufmann Wurmstick zur Sacke, .obne unsern moralischen ' Beistand wärst Du heute nichts Deiner Frau gegen über Wenn Deii schmelzender Bariton hilflos versägt, brauchst Du. um Thereschen endailtia zu übeneuaen. Deinen Finger nur stumm auf den EstaatSanzeiger von heute früh zu legen, wo geschrieben sieht: Achtuna! 10 Mark Belobnuna dem ehrlichen Finder einer Sonntag 'aazmlttag aus dem Wege nach Do denstedt verloren gegangenen - Doch daö ist vorläufig Geheimniß der Fünf auf dem Break. und kein Mensch braucht sonst was Näheres darüber 'zu erfahren; freilich auch der Pennebruder nicht, der mit offenem Munde daneben sitzt und sich über die eingefädelte Intrigue köstlich zu amüsiren scheint. Aber der zählt ja wohl nicht! Als sie um halb sechs herum vor Giese's Thorweg landeten, war's Apo1C.I .i TJI.ti r i nrJ ycici vicßiocin gewesen, oer im liiscg traben ein kurzes: Also beim Frühschoppen sehen wir uns wieder!" oeäußert hatte. Das war von den Ehe mannern der Stadt der abgebrühteste. So in ihrer Mannesebre aebunden. waren sie denn auck vünktlick um kaif zwölf am Stammtisch erschienen. Nur ' Muveleyle fehlte. Opernprobe hatte er nicht. Trotzdem war man sckon stillschweigend geneigt ihn für heute zu dispensiren, da. trat er glänzenden Angesichts, sieghaft gesträubten HnurroartS über die Schwelle. Na?" stlea's fraaend aus vier Kehlen. Glänzend gcglücfU" .Also!Däs nächste, was Mildekeble zum besten gab, war eine umfängliche Maibowle: dann kam der Berickt: Kinder, was mir zu Hause zuerst auffiel, war Nicht so sehr meine Therese, als vielmehr , ihre, radicale Abwesenheit. Sie war aus meiner Näbe ausanoaen und muß - irgendwo auf dem Sopha camptrr yaven. , .. JEJarum; bester M ldekeble ?' grunzte'! der Apotheker dazwischen, warum? ' Warum schmeckt Kämpfer nicht nach' Marzipan'?rv ' c v je n. rn..v.. ' pJi ui ine uuüich givli vsiuiiwu sah und hörte ich sie nicht, denn .da schlief ich; von da ab jedoch sing ich an, sie ausschließlich zu hören. Sie svrack mit Dir durck die Blume, d. h. durch die Thür im zuf liegenden Zustande, warf Giese ein. .Stimmt, aber als ick sie endlick doch stellte und nun glaubte, unsern t ' sf I C ... .1, ... t . großen sieanoer an oen nops zu. oekommen, war sie plötzlich welch wie Butter. 5kck überleate mir aerade. ob's nun noch nöthig wäre, ihr was vorzuflunkern, da . fragte sie mich mit herzbrechender Stimme, Thränen im Auge: Weißt Du was von Patentwagenkapseln? Sle hatte also unsere gestern abgeschickte Annonce von. der verloren gegangenen Patentwagenkapfei bereits aelesen und die Äeitunasnummer augenscheinlich in der Tasche." ot!. to..' v; tfn.:&. r.;4t Vku, ivit ttittu wit utiyti. i(iuy mäcken. sie anzufiibren!- rief Böckmann, ganz begeistert. - In der That, ich hatte nun nichts weitet zu thun, als eine kurze aber rührende Beschreibuna davon zu aeben. wie grausam, hilflos so ein armer Wagen nebst Insassen .sind, wenn aus offener' Landsträke solch' ein wicktiaer Bestandtheil wie eine Pätentwagenkapset verloren geht. Noch dazu am ruhevollen Sonntagnachmittag, wo män wie wir aestern. aezwunaen ist. einen derartig aus Rand und Band gehenden Wagen mit den eigenen Schultern zu stüden. bis notbdürftiae Hilfe aus dem nächsten natürlich meilenwett entfernten Börse anlangt, lnd wie so' eine Karre dann langsam ährt oh, das brauchte ich dem guen kleinen Thierchen schon gar nicht mehr, sehr glaubhaft auszumalen, sie hatte mir schon verziehen." , .äbaba. und auf den blöken Gedanken, daß eine Patentwagenkapsel dloße Jierraty . am Wagenrade sein i'Anni! ym n. ..i.s;. v(uiv. uut iv ttuU44iuy iiiui. jauchzte Führherr Giese. Mildekehlcyen, unsere rettende Idee ist mit sect nicht zu theuere bezahlt.Der Sect kam. und eben siiek man auf die theure Idee an. als Mildereyle's, Dienstmädchen eintrat. ' Die Gnädige ließe schön grüßen und sie schickte hier das Päckchen. waS darin war', würde dem anädiaen Herrn gewiß viel Freude machen. Die Gnädiae war wirklich ganz ' glücklich," fuhr die.Ueberbringerin noch aus eige nem fsrt. und ich mußte dem Mann statt zehn Mark gleich elfe geben.- "! v?-.V. r. . m . uioclcmc riß iroy auer pcrpicji tät ds aiemlick ' schwe Wndft ncnb - . . Ce.t Ctö LebesSTraft i irgenk eieunS Oizftnns, oder tft euer Nn Vnsrr zerrüttet durch mrweise Lebensart tltr ixztsb vtlch Nrsae ? ZheUt mir eure EIsr ntt und ich vUl euch gerne schreib vak n leisten half, da h auS VUfe noendiz batte. fferner sende ich auch frei t2 l?t er emsache yaukrameis, das ichrettete. Casitit r.iit kuf Oorsen, iZr heute fzziUZL Schreibt ter Oetschwi einer itrr.u T2r Si-Qttsort n sss -Ü.G.C7Zi,ZZZZX(X Cich.

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H. C. POMEROY, gegenüber der Ineu genug auf. wichtig ! Es btttzle gelb eine regelrechte Patentwagentapsek lag darin! Donnerwetter! Daß es so kommen würde - Wo der ehrliche Finder das nur her hat?Mein Gott, was nicht alles um 10 Mark gefunden werden kann!" Aber warum denn gerade an meine Adresse?" forschte Mildekehle. Giese'S war doch in der Anno?ce angegeben." Ein fürchterlicher Verdacht gegen die andern stieg in ihm auf, umsomehr, als sie sich nun nach dem ersten Schreck anschickten, ihm zu dem Schaden den obligaten Spott zu besorgen. Aber das Schwert hing über allen! Herein kam Wurmstich's Laufjunge. Das Mittagessen ist längst kalt, und der Herr möchten denn doch wenigstens den Nachmittag dazu benutzen, um die für die abgegebene Patentwagenkapsel ausgelegten 10 Mark einzukassiren. Was! Ich auch?- fuhr Wurmstich in die Höhe. , Jetzt aber rief der Wirth den Apo theker an's Fenstu: Gießwein, kom. men Sie doch mal her; Ihre Frau drüben scheint Ihnen was sagen zu wollen.Gießwein ging knurrend hin und verlor vor Aerger über das, was er sah, beinahe die Brille. Vom obern Stock der Apotheke winkte seine Frau mit etwas w der Sonne Glänzendem. Gelbem herüber und dann hielt sie alle zehn Finger weitgespreizt in die Hohe Himmelschockschwerenoth ! polterte der bettoffene Ehegatte. Das ist ja 'ne wahre Wagenkapselepidemie! Wer macht sich denn nur den Wid? Wiese?" Aller Blicke wandten sich auf den Genannten. Dem wurde es unheim lich und er rief: Seid doch nicht ko. misch! Das heißt neugierig bin ich doch, ob - Dann zum Kellner: .Fritz, jetzt läufst Du hinüber zu mir und zu Böckmann's und fragst, ob im Laufe des Vormittags was avgegeben. hörst Du, aber fiz!" Die Zwischenzeit bis Fritz wieder, kam verlief ziemlich einsilbig. Der Verdacht gegen Giese wollte nicht oeichen, stieg aber in's Riesige, alö Fritz die Nachricht brachte, daß bei Gieses durchaus nichts abgegeben wordm sei. Frau Böckmann freilich hätte die bewußte, verlorene Wagenkapsel. in Em. pfang genommen; aber wie man nur 10 Mark für so was ausbieten könnte; sie hätte 5 gegeben und es wäre auch gegangen. - Böckmann wurde ordentlich verliebt ln seine Frau. Seht Ihr wohl, so handelt 'ne kluge Frau! Der macht man so bald-nichts vor. selbst wenn man so ausgekocht ist. wie unser lieber, uter Freund und Patentwagenkapselbescher Giese!Laßt mich zufrieden !" Und zum Beweise, daß Ihr mir leid thut, Fritz, noch ein paar Sect! Ich würde Euch die Dinger für die Auslagen gern abkaufen, aber ich habe eine Verwendung dafür. Ich hab', Gott sei Dank - Giese,- rief der Wirth vom Fenster aus, JhrWagen fährt eben zur Bahn. Wen lassen Sie denn hinausschasfen?" J.'eine Schwiegermutter war die Tage zu Besuch.Ach so! Darum so poplig! Nicht mal die neuen Patentwagenkapseln an die Naben gemacht !" Wie?- Giese sauste flink wie der schnellste Renner seines Stalles an's Fenster; die andern hinterher. Es stimmte, die prunkenden gelben Dinger fehlten. Giese. Du bist doch ein Erzgauner gegen uns und gegen Deine Schwie germutter!" klang's im vorwurfsvollen Chorus um ihn herum. Fritz stöhnte der so arg im Dilemma Sitzende, rette mich, mein Junge! Was hat die gute Frau Böck mann noch gesagt? Wer brachte die Unglückskapsel?" Wer? Ach ja. ein Handwerks bursche!" Alles: Ah!Und er hätte gesagt, bei Giese's wär zufällig keiner da gewesen und sie könnt's ja annehmen, er hätte keine Zeit, er müßte mit dem Halbeinuhr zuge wieder fort." Und jetzt ist's zwei durch ! DaS ist ja ein Patentgauner! Darum lachte der Kerl auch so dreckig über unsere rettende Idee heut früh!Der Ssct ist da, meine Herren l Gott sei Dank! Und unser Geld kriegen wir von Giese gegen die Wa genkapseln zurück. Hoch, die theueren Patentwagenkapseln!" schrie alles .Und die Nächstenliebe !" unkte Giese melancholisch drein. In der Menagerie. Pepi: Was ist denn das?- Der Löwe, der König der Thiere!- , Pepi (einen jungen Lo'wen erblickend): DaS ist wohl der Kronprinz, Mama?" Auch ein College. Erlaube mir, mich vorzustellen.Herr Lieutenant: Schauspieler Brüll vom Hoftheater hier. Heldendarsteller!- Ah. sehr angenehm, also gewissermaßen College von mir!" B e n ü tz t e G e l e ge n h e it. Beamter (der eben pensionirt worden); Weiberl, möchtest du nicht, auch dem Zunge in den Ruhestand fetzen. , Beweis.' Der. Herr Graf muß ein sehr beschränkter Mann sein?" .Gewiß, von dessen Dummheit : ledey : rx , i : v . f. , ' "m .. '

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