Indiana Tribüne, Volume 20, Number 85, Indianapolis, Marion County, 11 December 1896 — Page 2

Z-Msnk Tribüne

Erscheint Täglich und oim!a&9. Tjxt tZzttche .Tribüne" kofter durch den Xrla 1 (Xenti per Woche, die eoLntagS.Tnbüne' Cent! per Woche. Beide ,nsar.'e IS Seat der Seat p,rkat. Per P,! euberhalb U :edt zuzeschickt l erauttkthlunz V Pti fjalt. Oftvcii 1L Süd ffllabama SSraJk. aaciiÄSpclil. ?nd., 11 Dezember '96 Raubthtere in Colorado. Wölfe. Baren und andere Raub thiere haben in mannen Gegenden des Staates Colorado in solchem Grade zugenommen, daß die Viehzüchter allmonatlich zum Betrage von Tausenden von Dollars geschädigt werden. Die Bestien lichten nicht blos unter den Herden auf den offenen Weiden große Verheerungen an, auch in die eingezäunten Ländereien dringen sie em, um ihren junger an dem dort weidenden Vieh zu stillen. Die Viehzüchter führen das Ueberhandnehmen des aubzeuaes auf verschiedene Ursachen zurück. v.)r Allem aber beschweren sie sich darüber, daß die Staatslegislatur kein Geld zur Bezahlung der Prämien für die Erlczung von Wölfen bewilligt und in Folgedessen das gewerbsmäßige Jagen dieser Raubthiere ein Ende genommen hat. Des Ferneren wird behauptet, daß die Viehzüchter in Texas, Oklahoma und dem Jndianerterritorium den Wölfen mit Fuchs- und Wolfshunden unablässig nachstellen und die Raubthiere dadurch nach Colorado treiben, wo des coupirte Terrain die Verwendung von Fuchshunden unmöglich macht. Die Prairie Cattle Company- hat mit solchen Hunden Versuche gemacht, allein dieselben sind sämmtlich fehlgeschlagen. Die Hunde nahmen zwar die Fährten willig auf, allein sie ermüdeten in dem coupirlcn Terrain so schnell, daß die Wölfe ihnen leicht entkamen. Noch weniger haben sich Wolfshunde bewährt. Der Manager einer am Horse CrecZ zwischen Colorado Springs und Pueblo belegenen Ranch mußte die trübe Erfahrung machen, daß zwei prächtige Wolfshunde, für die er sehr hohe Preise bezahlt hatte, vor seinen Augen von sechs grauen Wölfen ?errissen wurden. Jmportirte russische Wolfshunde (sogenannte Barzoi) ergriffen vor den Bestien sogar die Flucht, ohne es überhaupt zu einem Kampfe kommen zu lassen. Um der Plage wenigstens einigermaßen Einfoli zu tbun. wurden von fast allen bedeutenderen Vieh- und Pferdezüchtern eine Prämie von $5 für jeden erlegten Wolf bezahltda die Herden von dem Raubzeug schreckllch helmgesucht wu? den. Die .Prairie Cattle Company hat Hunderte von Rindern verloren und ein Züchter Namens Charles Walker beziffert seine Verluste an Füllen sowie Kälbern allein auf über $1000. Im Westen des Staats, namentlich in den Counties Routh und Rio Blanco gibt es außer den Wölfen auch -ahlreiche Baren, welche ebenfalls den Herden nachstellen. Die Prairie Cattle Company" be sitzt fast alles Viehland am Rey el Purgatoire m den Counties Las 'Am mas. Prowers und Bent und aewaltiae Herden dieser Gesellschaft weiden in den Canons, in denen die Wölfe ihre Brutstellen haben. Es liegt daher als der Hand, daß die Bekämpfung des Raubzeuges für sie eine Existenzfrage bedeutet und daß ihrerseits alle nur erdenkbaren Mittel angewendet werden, um demselben den Garaus zu machen. Die Anwendung von SchußWaffen ergibt keine besonders günstigen Resultate, da die Wölfe zu schlau sind, um sich Jager zu nahe kommen zu lanen. Am erfolareichsten hat sich das Ersticken und Vergiften der Thiere erwiesen. Die grauen Wölfe haben ihre Brutstellen meistens in Erdhöhlen, die sie selbst graben Entdeckt ein Cowboy eine solche Höhle, dann werden, wenn die ganze Wolfsfamilie dann versteckt ist, . brennende Baumwollbündel, die mit Schwefel oder anderen übel riechenden Stoffen gesättigt sind, hineingeworfen und der Eingang mit Lehm verschlossen, sodaß die Beflieh ersticken müssen. Auch Strychnin wird mit gutem Erfolge angewendet, doch genügen diese Mittel nicht, um der schnellen Vermehrung des Raubzeuges Einhalt zu thun. Für die gewerbsmäßigen Jäger ist die von den Viehzüchtern ; offerirte Prämie besonderer Sporn, dem Räubzeug nachzustellen, da diese nur dann gezahlt wird, wenn mit Bestimmtheit nachgewiesen '.verden kann, daß der Wolf auf dem Territorium desjenigen. von dem Zahlung verlangt wird, ge tödtet worden ist. Das Staatsgesetz verlangte diesen Nachweis nicht, vielmehr wurde die Prämie bei Vorzeigun? des Sklves ohne Weiteres bezahlt und das hatte im Gefolge, daß gewissenlose Individuen Wölfe zu Zucktzwecken hielten und den Staat um bedeutende Summen betrogen. Ob die Staatslegislatur der Forderung der Viehzüchter, die zur Bezahlung der Wolfsprämin erforderlichen Mittel zu bewilligen, nachkommen wird, muß

ci Zukunft lehren. Im Clubviertel Lon. d o n s, in Piccadilly, hat sich ein neuer Club aufgethan und bereits einen der Stellung i seiner Mitglieder entspre chenden Palast als Heim erworben. Zum Eintritt in diesen Club ist laut Statuten nurDer berechtigt, der mindestenö eine Million Pfund Sterlingalso 55.000.000 im Vermögen hat. Trotz, dieser Forderung zählt der neue Club dennoch schon zahlreiche Mitglieder; ein Beweis , für den unglaublichen Reichthum Londons. Schauderhafte Zustande scheinen in der New Forker Morgue geherrscht zu haben. Gczen den Aufseher derselben. A. m: White,' ist eine Untersuchung eingeleitet worden, weil er mit den eingelieferten' Leichen einen schwunghaften Handel, getrieben und zwar wurden dieselben an den Höchstbwendui löUich vutf!tf&

(CttfllR4Mrnsiontei.) -Streiflichter vo der (Gartenstadt. Chicago, in der Weihnachtszeit. Die Jahreszeit ist wieder da, von welcher v v a. r V

vorzugsweise oer spruq gm; cucu ist seliger, als Nehmen sofern, man etwas zum Geben, hat. t Und Gelegenheit hierzu ist auch beuer wieder in der Gartenstadt überreichlich vorhanden. Lon der Wiederbelebung der Geschäfte, von- der man jetzt viel von auswärts .hört, hat Chicago das kann ich Jh nen ohne alle politische Hintergedanken versichern bis jetzt nur einen b e sehet denen Theil abbekommen, und es gibt hier Noth in Hülle und Fülle zu lindern. Bedenklich rasch beVölkern sich wieder die Polizeistationen mit nächtlichen Obdachsuchenden (800 jüngst in Einer Nacht, die noch keine der schlimmsten war!) und die Wohl thätigkeits Gesellschaften haben alle Hände voll zu thun, obgleich ihre 5)aupt-Arbeit erst ternrnt. Die letzten Reste vom Puter und dem Mm Pie" des Danksagungstages sind jetzt hosfentlich länqst verdaut, (einschließlich des. aus Nüssen nachgemachten Bratens" vom Vegetarianer - Bankett!) aber einen kleinen Nachtrag möchte ich mir noch gestatten: Nahezu 40 Jnsassen des County Gefängnisses dahier, welche vorher in Freiheit gesetzt werden sollten, da die Großgesävorenen keine Anklage gegen sie erhob, baten flehentlich, sie bis nach der Danksagung noch im Zwniger zu lassen, da sie andern falls an diesem Tage hungcrn mli&ten Die Bedeutung dieses Ersuchens, daS übrigens großmüthig gewährt wurde, fällt besonder in'S Gewicht, wenn man weiß, einen wie wenig hencidenZwerthen Ruf dieses Proletarier - Ho Ul" Chicago's in puncto Magenversorgung qenießt. Erfreulich ist es. daß jetzt endlich einmal in das Chicagoer Wohlthätigkeitswesen Ordnung und System kommt. Gerade hierin war die Windstadt bis jetzt kläglich weit hinter bei nahe allen amerikanischen und europäischen Großstädten zurück. Es wurden große Summen aufgewendet, vom County sowohl wie von zahlreichen Privat - Organisationfn, aber die Hälfte dieser , imposanten Summen war officieller Berechnung zufolge rein weggeworfen. Manche verstanden es, doppelt und dreifach zu kriegen, und Andere, gerade die Be dürftigsten, kriegten gar nichts! Dem soll jetzt ein Ende gemacht werden. Binnen wenigen Wochen werden alle Wohlthätigkeits Anstalten unter einen Hut kommen, es wird eine Art Clearing House für das gesammte organisirte Unterstützungswtstn g? schaffen sein, mit Einteilung dieses gewaltigen Rlesendorfes in eine Anzahl Districte. deren Bedienung von einem, centralen Auskunftsbureau aus gleichmäßig 'geregelt und überwacht wird. Es ist dieIewiß ein schöner und vor Allem zweckmäßiger Gedanke, und wenn er verwirklicht ist. so wird Chicago zwar' noch keineswegs tn dieser Hinsicht an der Spitze der Civilisation marschiren, aber doch im Wesentlichen so weit sein; wie'Berlin. London. New Jork und an die 60 andere Städte in den .Ver.'. Staaten. Spät kommt Ihr, doch Ihr kommt.- Es war zwar schon vor ewigen Jahren, zur Zelt als der viel - genannte Londoner Cnrnr W. T. Stead in der Gartenstadt theils in Lumpen, theils im Frack seine anregenden Studien machte, ernstlich von einer solchen Einrichtung die Rede, aber es m damals bei dem ersten An laufe geblieben. Möge diesmal der Eifer länger anhalten, und sei es auch nur, um eine Verminderung der NothVerbrechen und Erhöhung der Eigen thums Sicherheit herbeizuführen, worum es gar manchem der Chcagoer Menschenfreunde in erster und in zweiter Linie zu thun ist!, Derjenige Egoismus, welcher das Gute' fördert, ist immer noch der erträglichste. Da ich doch gerade von Wohlthä iigkeit" rede, so will ich auch bei einer anderen Form derselben einige Augenblicke verweilen. ' Sie hat zwar wenig mit der obigen Sorte gemeinsam, ist aber von culturhistorischem Interesse, Ich meine nämlich das KellnerTrinkgelderwesen. In dieser Hinsicht hatteChicago bis vor Kur zem seine wildwestliche souveräne Ur sprünglichkeit so ziemlich gewahrt, und selbst wahrend der WeltausstellungsZeit verließ es sich weit mehr auf große Rechnungen als auf Geschenke. Jetzt vollzieht sich indeß ein Wandel, welcher eine, dauernde Annäherung zwar noch nicht an daS famose Berlin oder Pansaber doch an unseren großstädtischen,' sozusagen halb - europäischen Osten bedeutet. Nicht nur in den Hotels, sondern auch in allen der besseren Nestauratio nen Chicago's greift das Trinkgelder wesen (oder loll ich Unwesen sagen?) immer weiter um sich, und wenn es erst einmal die Höhe seiner. Entwickelung erreicht hat, mag es daS europäische Äoch in den'Schatten stellen! Bis dahin ist allerdings noch em guter Weg. Einstweilen wird es nur stillschweigend geduldet "und zum Theil sogar ossent lich verpönt: aber es wächst lustia wei ter. Seine offizielle" Anerkennung und damit. auch entsprechende Bnechnung (öder Nichtberechnung) der Kellnerlöhne ist nur eine Frage der Zeit. Bereits gibt'es hier Cafös. in. denen diVKtlTiur ?2 bis den:Tag an Trinkgeldern verdienen." Das sind Natürlich vorerst Ausnahmen, aber ge rade keine seltenen. Und Sie würde? sich sehr tauschen, wenn Sie glaubten, daß die Trinkgelder nur auö dem bunten Gewimmel zureisender foSmopolitischer Gäste kämen. Im Gegentheil hat schon eine zahlreiche Klasse echter Chicagoer sich vollkommen an die Mode gewöhnt, und an vielen Plätzen entrichten '6 unier' 10 Besuchern reael mäßig diesen unliebsamen Tribut. Erpreßt, wird .derselbe selbstverständlich keinem Gast beileibe nicht! und jeder Kellner, der auch. nur. dazu ermuthigt", . wird ' sofort: ntlassen; : , so versichern ,- au RestauratiortS-Besitzer und Oberkellner, pklchen man it die-

ser Gewtssensfrage aus den Leid rüctt. Aber der Gast weiß, daß er ohne diesen Tribut nur das erste Mal gut bedient wird, und er bequemt sich deshalb meistens dazu, wenn ihm daran gelegen ist, an denselben Platz mehr als einmal zu gehen. Bleibt er halsstarrig, so kann er darauf rechnen, daß er .gezeichnet" ist und die Folgen nicht ausbleiben. Man muß noch froh sein.

daß bereits eine gewisse bestimmte Taxe tn c r r r. r jcx ausgekommen in. oie ncg icgr icgi m Erfahrung bringen läßt: niedrigste Klasse der besseren Speiseplätze 10 Cts. pro Mahlzeit, zweithöhere Klasse 25 Cents und höchste und kleinste Klasse 50 Cents. Die Hotel - Trinkgelder sind wieder eine Sache für sich, aber in manchen der feineren Hotels werden 10 Procent Zuschlag zur Rechnung erwartet. Wenn Ihr Schicksal Sie also wieder einmal nach der Gartenstadt führen sollte, so wissen Sie, woran Sie sich zu halten haben, bei Strafe" schändlich schlechter Bedienung. Wenn es so weitergeht, so dürfte es mit dem Andrang von Gartenstädtern, welche sich dem edlen Ganymeds - Stande v? jc itj r. widmen wollen, nacy iuicgi wioü itädten zu bald ein Ende haben. Doch fort mit den Magenfragen und zu idealeren Gesichtspunkten! In dieser Zeit des Jahres tritt auch das literarische Interesse wieder jneh in den Vordergrund, und es wäre nicht unmöglich, daß Chicago eines Tages, trotz der stolzen Ansprüche von Boston und New Nork in dieser Hinsicht, daS leuchtende literarische Centrum unseres Landes würde, in demselben Sinne, wie Leipzig für das Deutsche Reich. Jeder richtigeChicagoer wenigstens (ich selber bin noch immer kein richtiger geworden und bezweifle fast, daß ich es jemals werde) hält das für absolut gewiß. wenn er nicht etwa gar glaubt, daß eS bereits so weit sei. Thatsache ist, daß es in Chicago schon jetzt über ' i ' t r ' r l ! C 1 800 Zeitungen unv Ättilcorislen givi, obgleich über der Existenz mancher dieser ein so tiefes Geheimniß liegt, als wären sie als Meteore vom Himmel gefallen und dann in der Erde oder im Michigansee versunken. Daß indeß noch keine zwei dieser Zeitschriften zum bloßen Vergnügen yerausgegeoen werden, wie es in der Bohnenesser - Stadt noch vorkommt, glaube ich Ihnen getröst versichern zu können. Ueber die geistige Höhenstufe aller dieser Publieationen Zassen Sie mich schweigen; jedenfalls aber repräsentiren sie eine ung' heuere Vielseitigkeit und vertreten wahrscheinlich veretts meyr 'callonailtäten, als diejenigen in New York, von anderen amerikanischen Städten ganz zu schweigen. Verschiedene literarische ,!,", . , . c::.. ri i (. . UUnoiliaien, rociajc jiuyci uivu1 beglückten, haben, freilich au? Ursachen fragwürdiger Art, ihren Flug nach der Gartenstadt genommen. So ist jüngst auch ein chinesischer Zeitgenosse in Chleago wieder auferstanden, und er bildet iekt außerbalb Califormens das ein zige Schlitzaugen Organ Amerikas. Ehedem ,m Osten prangte er auf golv gelbem Papier, mit der Wanderung . . , . rn-. t" weumaris aoer uai er eine uöciai bung angenommen (ich meine natürlich pur äußerlich, für paß Andere sind meine chinesischen Studien noch nicht weit genug fortgeschritten); außerdem hat er sich gänzlich chinesisirt, und statt des früheren prosaischen Titels wcnl nese American Hat er sich auf Chinesisch Mit dem hochpoetlschenTaus namen Bote der Liebe" belegt. Sein bezopfter Herausgeber ist aber noch im mer der famose Aeitunas Gründer und Demolirer VZong Chjn Foo, von welchem ich Ihnen wahrscheinlich auch von hier aus noch allerlei Aben teuerliches zu erzählen finden werde. Immer mehr scheint Chicago auch ern Sammelpunkt aller möglichen ab sonderlichen religiösen Bestrebungen zu werden, die m irgend emem Erdwmkel ausgeklügelt werden sind. Von den Erfolgen buddhistischer, brahminischer und anderer Priester und Philosophen von den Usern des Ganges habe ich Ihnen schon früher ein wenig geplau dert. Neuerdings sind auch mohame dänische Missionspriester und sogar heulende Derwische, wenn auch der mudesten Tonart, hinzugekommen. Einer der Letzteren ist eine Art Verbindung mit der Heilsamee eingegangen, die ja dieser orientalischen Gattung von Elfe rern auch am nächsten kommt, und bil det jetzt bei dieser in seinem romantisch - phantastischen Costüm und mit seinen so ausdrucksvoll rollendenAugen eme hochgeschätzte Attracnon. Däne ben kommt aber auch nicht die ein heimische Produktion in solchen Absonderlichkeiten zu kurz. Neben verschiedenen anderen Messiasen ame rikanischen Geblütes macht neuerdings der ungeheuer vielseitige Dr. Teed durch seine unsäglich kühnen Lehren hier viel von sich reden, sogar mehr noch, als zurZelt, da er semen Haupt Himmel" noch nicht nach Florida, ver legt hatte und Chicago beständig- mit seiner Gegenwart in Athem erhielt. Dieser Tausendsassa, welcher kühnlich .f Tl !i rrt. in ..i rr" r v . . r ccuau, mu yrinus, uajar, Napoleon und noch etwa 40 anderen Größen der Geschichte identisch zu sein nämlich in wiedereinverleibter- Gestalt hat außer allen möglichen sonstigen Dingen' auch die ganze copernicanische Weltanschauung auf den Kopf gestellt und predigt u. A., daß wir nicht a u f einer Erdkugel lebten, sondern an der inneren Wand einer ungeheueren geschlossenen Bowle herumwimmelten und überhaupt das ganze Weltall innerhalb dieses Hohlraumes liege, einschließlich jenes Ortes, an welchen Bob Jngersoll nicht glaubt: ja daß wir uns vermuthlich gerade an letzterem Orte gegenwärtlg befanden! Die letztere Behauptung erscheint mir übrigens bei einem Menschenkmde von großer Empfindlichkeit, das mehrere Jahre in der Gartenstadt zubringen mußte, einigermaßen entschuldbar. es wundert mich deshalb auch nicht, daß dieser MessiaS gerade i rrt.:... : :.. rariffc; ni viyicuyu luuuci .uicucv vymuuiyi findet, trotzdem so viele curiose Geschichten über ihn und seme Engel' tm Umlauf sind! Verzeihen Sie meine augenblickliche Bitterkeit und bedenken 'ce. r jt -i lf .1 U?ie, -oaff xaj qcuic aoa jiucrniui um der Kabelbahn stecken geblieben bin!

Ter Telescripteur. So werthvöll das Telephon -y, der dadurch ermöglichten raschen l!6 richtengebüng ist, so hat es dr . 5c von Vielen wohl schon empf ? ' : Nachtheil, daß die gesprochenen ! ,"- nicht fizirt 'werden und der A: ' auch keine Spur eines stattgci! ; r Anrufes zurückläßt. Man ha' i sucht, diesen Uebelständen abzi.;; indem man einen Phonograph: dem Telephon verband oder V:'j. mit einem Apparate in Verb v brachte, der die Stunde der R des Angerufenen durch die rv chende Zahl Schläge mittheilte; . ' der Kostspieligkeit und Empf :t',c keit der betreffenden Apparat' : aber ihre Anwendung nur einschränkte. Nun ist ein Appara' . scripteur genannt, in versch 7.' Ländern patentirt worden, der, Combination von Schreibmu.. und Telegraph, geeignet erscheint, daS Telephon vortheilhaft zu ersetzen oder doch zu ergänzen. Die Handhabung des Apparates ist nicht complicirter als die einer Schreibmaschine, und der Preis einer solchen wird kaum überschritten. Er setzt sick, zusammen aus einer Claviatur, wie sie die SchreibMaschinen haben, über der ein den Mechanismus enthaltender Kasten montirt ist. Derselbe Draht, der zu telephonischen Mittheilungen dient, genügt auch für den Telescripteur und mit Hilfe eines gewöhnlichen Umschalters kann man den Strom auf den einen oder anderen der beiden Apparate leiten. Will Abonnent A mit Abonnet B verkehren, so verlangt er bei der Vermittlungsstelle auf die gewöhnliche Art und Weise Verbindung, drückt einen auf dem Sockel seines Apparates befindlichen Hebel herunter und kann, sobald die Verbindung hergestellt ist, mit B verkehren, wozu von Seiten des Angerufenen keinerlei Manipulatiaien nöthig sind, da jeder Aparat im Ruhezustand zum sofortigen Betriebe bereit ist. A drückt nun nach und nach auf die Tasten seiner Claviatur und übermittelt so dem B seine Nachricht auf dem Druckwege; mit Hilfe einer speciellen Anordnung kann er auch durch seinen eigenen Apparat gleichzeitig Copie des exvedirten Telegramms erhalten Nach beendigter Conversation gibt A an B ein besonderes Schlußzei, chen, hebt den vorher niedergelassenen Hebes wieder auf und B kann nun seinerseits übermitteln. Ein großer Vortheil ist. daß der Apparat jederzeit zum sofortigen Betriebe bereit ist; man kann sein Bureau verlassen, ohne fa sondere Maßregeln zu treffen, und findet bei seiner Rückkehr den ' genauen Text der während der Abwesenheit ein aejaufenvn Mittheilungen vor. Weitere Vortheile sind, daß der Apparat die Beförderung der Depeschen durch einen Boten nach dem oftmals entfernt

liegenden Telegraphenamt entheyrncy macht und auch die Bestellboten für die einlaufenden Depeschen uberslusst:. werden, was einen wesentlichen Zeitge winn mit fick bringt. Auch für Zej tungen ist der Telescripteur berufen wicktiae Dienste zu leisten. Die Cot respondenten können, indem sie einfach eine televboniscbe Verbindung verlangen. selbst in einigen Minuten ihren I ... r--L wi;. lauern oen itcji oer -atm uocuuu teln und dies viel schneller, als wenn sie mit der Feder schreiben wurden unv odne den Scdwierialetten zu veacancn die das Dictiren per Telephon mit sich bringt. Em im Central-Telearapyen bureau anaebrackter Telescripteur ermöglicht es, den Abonnenten die für sie eingegangenen Depeschen zu ubermn teln oder den Text der von ihnen abzusendenden Telegramme zu empfangen Auch für militärische Zwecke und für oie Eisenbahnen durste der Telescnp :cur von Bedeutung sein. Der neue Apparat verbessert also die Nachrich'engebung in recht namhafter Weise oenn die Erwartungen seines Erfin ders in Erfüllung gehen. Vom Jnlaude. 3379 Amer ikaner haben ihren Wohnsitz m Australien ausgeschlagen Ungewöhnlich viel Wasch bären gibt es in dieser Saison im Staate entucky. ZuMachias.Me..galtjllngst im Tauschverkebr ein Dutzend Eier so Viel wie ein Faß Aepfel. ErneZuckerrubevon nahezu 18 Pfund hat ein Farmer in Searsdort im Staate Maine aeerntet. Ein vollständig weißer Waschbar ist von emem Jager aus Nollin, Mich., erlegt worden. Nur 53.58 pro Jahr und Kopf der Schulkinder betragen die Ausgaben des Staates Alabama für Unterrichtszwecke. Beim Sortiren von Lumpe n in einer Papierfabrik zu Otsego. Mich., fand eine Arb:iterin ein Coupert mit $65. E in e v räch t i g e V erle von drei Achtel Zoll im Durchmesser wurde zu Searsport, Me.. in einer Auster aefunden. - ?k m V olizeiaericbt zu Louisville. tty., erregte jüngst ein seltsam aussehendes Menschenkind, nämlich eine rabenschwarze, aber' rotbköpfige Negerin, gewaltiges Aufsehen. Aen Akiba kann endlick Kuh: bekommen, denn in New jp,nst etwas wirklich Neues passirt: dort hat der Böhme Joseph Jirek einen rrglühenden Ofen gestohlen. In diesem Jahr wird voraussichtlich der Bierconsum in den Vereinigten Staaten auf über 16 Gallonen pro Kopf steigen, während dereide im Vorialzre sich auf 14.95 Gal-' lonen stellte. Dr. JohnFreyervon der University of California" ist in den Besitz eines Bandes der berühmten Encyklopädie gelangt, welche im Jahre 1726 in China publicirt wurde . und welche 5000 Bände umfaßte. Das Buch führt den Titel Tu.shu.chi-Ch'eng-. Ohne auf Densioniruna von Amtöwegen zu warten, hat' Yxt Ueyrerjchajt von Boston sich vor meb-

i eine? Mnwal Feiion" zusammengethan vc;'.i von $77,455 zusam- . , -ts welchem im Laufe i - t. rl'iv ."! n 66 emeritirten Leb- . :.:iv.t von zusammen $50, 'i werden konnte. D 7 , c rmorren - Apostel "... '.'.:-r ist aus der Gemein--clf Apostel ausgestoßen '.',', c.Titv V.rt;;ter, die er unter dem ;:.'.,r."rr.,fn - Regime bekleidete, im 7.-i..-ciV'!ls enthoben worden, a vs. dc-n Verbot der Kirche zu er, d?r Politik betheiligt hat al? an'.-idat für den Bundes- . 'i.ct cvl'-Aidtn ist. j üi i. & h c h a l i s, W a s h., kommt V't uc:r'V, daß die Frau und fünf -: m Cowlitz wohnenden . - . Schumacher in dem anFlusse ertrunken sind. . ' . . : c durch die Flutb fortgermen worden und sie hatten sich mehrere Stunden auf dem Dache festgehalten, bis sie erschöpft waren. Der Mann wurde gerettet, als er ebenfalls im Begriff stand, den Kampf aufzugeben. Im Rausch umgekommen ist der 70 Jahre alte John Gleiß von Central Park, R. I. Schwer bezecht kehrte der Mann heim und da er nicht in's Haus gelangen konnte, wollte er durch ein Fenster einsteigen. Dabei stieß er den Stock um, der das Fenster in die Höhe hielt, und das Fenster stürzte auf seinen Hals. Er konnte sich Nicht befreien und wurde erdrosselt. Am Morgen .fund man ihn als Leiche vor. EineigenaktigesVerfahren bringen die Bergbewohner im Staate Georaia beim 5?orellenfana in Anwendung. Wenn eine Forelle unter einen dicht über das Wasser hängenden tfcis retlnrt, bann schlagen sie mit schweren Hämmern aus den letztern. Der Fisch, welcher sein Versteckt nicht zu verlassen wagt, wird betäubt und schllenllch mit der Hand aefanaen. JnWashington, D. C., wird demnächst em interessanter Ehebund geschlossen werden. Der Bräutigam ist ein Graf Moltke. ein Sobn des dänischen Gesandten in Paris und ein enlserntcr Zuerwanbter des verstorben nen Feldmarschalls Moltke. wäbrend : die Braut der ffamine Bonavarte an- , gehört und zwar dem amerikanischen ;Lweige der Bonapartes, dessen Mifc .' lieber fast alle in Baltimore wobnen. I S1P ? c 0 . inoeoeu!enoerA.yel!ves Bedarfs an Straußenfedern in unserem Lande wird iekt vom Staate Cas lifornia . gedeckt, nachdem die dortigen Straußenzüchter über ein Dutzend Jahre gebraucht haben, um nach zahlreichen Fehlschlägen ihre Unternehmen gewinnbringend zu machen. Zur Zelt gibt es neben ober acht Etraußensar, men im suden des Staates. Das bekannte Svrück wort: .Unrecht Gut gedeihet nicht" be': hält doch nicht immer Recht. In Oreavn ließ neulich ein sterbender SviKbube einen , gewissen Louis Davenport an sem Bett rufen, um ihm zu gesteben. dan er ihm vor 35 wahren Gold stau-? im Wertbe von S8000 noblen habe, Der Dieb wollte, 'ehe er die Welt verlieb, sein Unrecht wieder gut machen, und darum übergab er dem Kestoblenen die Summe Kon X27.000. zu welcher das geraubte Geld im Laufe M A.. 1 S t der Jahre trotz ves erwärmten prumWortes angewachsen war. &tx GesundhektSbeamte zu South Bend. Ind.. hat mehrere Fälle von Uebertraauna der DivbtKeritis durch Milchtickets constatirt. Die (V!J.l3 i 1 f jt . . iv ' i.iuzi&, ivucqe er von einer iau, omn lnber an dieser Seuche litten, erhal ten hatte, wurden von ibm weiteraeae ben und dadurch wurde die Krankheit I - ir.v..r. in mzquit anoere zgauier emgeicyieppi. D,e Zöglinge erner ossentlichen Schule m Mackiasvort. Me.. ba ben mit ihrer eigenen Hände Arbeit die Mittel zum Aussckmückm des Scbul gebäudes erworben. Die Jungen unternaymen gegen em bestimmtes Entgelt das Zerkleinern des Brennholzes, die Mädchen packten dasselbe und die Lehrerin führte bei diesen Arbeiten die Aussicht. Durch lstichterspruch ist das Bicycle für einen Luxusartikel erklärt worden und zwar in Camden, N. I. Frau Folker hatte gegen ihren Gatten eine Klage auf Ehescheidung und Zahlung von Alimenten einaereicht. Die Alimentenforderung wurde i . v j. i rn : i . rn . . ... . r izuvu) vom iNlcyiev ineeo aogewielen nachdem der Anwalt des Verklagten erklärte, die Frau besäße ein Stahlroß v cr.it uno icicc oayer icine coiy. Der Champion der Schnellheirather" scheint der Handlungsreisende W. LDaleman aus Pittsburg' Pa., zu sein. Auf einerTour.traf er in Nome City, Ind.. mit Fräulein Alic E. Wehmer zusammen und bändelte sofort mit dem hübschen Mädchen a; Zwei Tage später bot er ihr in einer Depesche von Pittsburg aus &tn und Hand an. Fräulein Alice telegraphirte Ja, und am folgenden Tage bereits würbe das Parolen rovunrt. HM Vom Auslande. - Ein Bri!ss.l,?Mnsk,,Z agent drang Nachts in daspolizeiprä M 1 m m. fI V &. 'm m iwwui ein uno i.iacy ven anwesenden Polizeicommissär Uraer nlthtr. frer verhaftete Mörder gab Nache als Motiv der. That an und gestand, daß er auner urger nocv mebrere Woli,eib--amte todten wollte.' n' Ästnn, rn t.v.. r .,. " iji vcücniitcg. 5kn ßallßfib fiViÄrtmj - . ' W 9 V rerg erzchok sich der. KunstmühlenbeMer Hans Schmidt und am hn. uf erhängte sich sein älterer Bruder. ftitV ti:c.n r .: . m juwwuucvcii uemeinlam em an delsmüblengesckäft unk wr?n inrstr. heirathet. Krankheit war bei htm ersten, Aufregung über den : Selbstmord oes zruoers bei dem anderen dasMo. w zur That. , , , ? - v ' . Die belden- Berlin - ? Anarchlstenblatter Sozialist" ' Vun1 .Ärmer Ztonrao baden nun tm nr antwortliche Redactrice bekommen. Die rt) . irr li-r Vsti' r j .vi)cno mn ncmii ncooia jöarcih. thr Debüt war vielversprechend, denn gleich die ersten unter ibrem Namen ericki:.

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nenen emNmern beiderBIaiter sind der Confiscation verfallen.

Aus Äeche Horioz tn Tilleur lauerte ein kürzlich entlassener Bergmann Namens Joaffin dem Grubeningenieur Vilet auf und verlangte wieder Arbeit. Als der-Jngenieur erklarte, er habe hierüber nicht zu ver fügen, zog Joassin plötzlich einen Re volver und feuerte auf Vilet los. Die ser floö und traf alücklickerweise bald einen Gendarmen, der den hinterher lausenden Bergmann verhaftete. Großes Aufsehen erregt die Berhastung des Arztes und Stadtverordneten Dr. Arpad Korotnai in Budapest, der das bedeutende Vermögen einer jüngst verstorbenen 75jährigen Clientin sofort nach deren Ableben sich aneignete. Eine bei ibm voraenommene Haussuchung ergab, daß dieser vie Wohnung der Clientm förmlich geplündert hatte., Karotnai ist eine als reicher Lebemann in der Hauptstadt bekannte Persönlichkeit. JedtbabenaucbdieGepäckträger zu der russisch-franz'osischen Allianz-Stellung genommen! Wie aus Moskau berichtet wird, fand zwischen den Lastträgern des Bahnhofes der Moskau - Kursker und Nishegoroder Eisenbahn und den Gepäckträgern des Bahnhofes St. Lazare in Paris auf telegraphischem Wege ein Austausch russtsch-französtscher Svmvatbie-Aeu-ßerungen statt. Na, jetzt kann's doch mcht mehr fehlen! ?kn der 5kesu tenkircke zu Berviers kam eine Messe zur Aufsührung, die der dortige elfjährige blinde Jtnabe EdmundNells compomrt hat. Ohne Kenntniß der Harmonielehre dictirte er nach mebrtäaiaen eifrigen Clavierversuchen seinem Bruder cote sur Vlolt ben Gesang wie die Orgelbegleituna zu einem Erstlingswerke. das allgemeines Staunen erregt. Das blinde Wunderkind befindet ncb aeaen wärtig in einer Blindenanstalt des Oennegaus. Die Missionare Seaebrok und Ewald Ovlr sind m Meru im Kilimandscharo-Gebiete (DeutschOstafrika) von Eingeborenen ermordet worden. Die beiden Missionare, die deutschen Ursprungs, aber, in 5lngermannland geboren, russischer Staatsangehörigkeit sind, wurden im Sommer v. ?k. nack dem Killmandsckaro Gebiet gesandt und hatten sich erst vor urzem nach der Gegend des Meruber ges zum Zwecke der Anlegung einer Station vegeden. D a s S ch w u r a e r i cb t d e S Depirtements .Aisne in Laon verurtheilte den' frühern Bürgermeister und Ritter der Ehrenlegn Grau? aus der gemeinde Merdal wegen Urkundenfäl schuna und Betrugs zu fünf ?kabren Luchlyaus. Graux hatte in Merval eine x ' . ? . . ! . ' iuaerfabrik errichtet und sich zu dem wecke mit dem reichen Senator Macherez in Verbindung gesetzt. Durck Wechselmit der gefglschten Unterschrift des Senators erschwindelte Graur 350,00 Francs. Nach seiner Verhaftun wurde er für zablungsunfama er klärt, wobei sich 1.700.000 Francs Schulden ergaben. ' Bor der Strafkammer in Liegmtz hatte sich der Oettschafer" und Hausbesitzer Auaust Schöbe! aus Kreibau im Kreise Bunzlau wegen sgyrlässlger Körperverletzung zu derantworten. Der Angeklagte hatte einem Kinde, das einen Oberschenkelbrucb erlitten hatte, ein Pflaster auf die Bruch. neue gelegt und das Betn mit einer Binde versehen. Die Vruchenden deS Schenkelknochens wuchsen dadurch in einem schiefen Winkel zusammen, so c v o r:v :: : '. o vllst vll jxinu ui münzt ciu numiuca Bein bebakten wird. Der Anaeklaaie wurde zu einer Geldstrafe von 300 M. derurtheilt. 5Xn Wiesbaden i st ein funaer Mann Namens Robert 5aberweh! aus Nüdelsheim. der sich seit Mai dort aushielt und als Faßhandler und Weincommissionär ausgab, als Wechselfälscher verhaftet worden. Er hat ein Bankhaus mit einem Wechsel, auf dem afs Acceptant ein .Frankfurter Kaufmann figurirte, mit 5000 Mark geschädigt. Als ein weiterer Wechsel über 3000 Mark vorgezeigt wurde, fragte das Bankhaus bei dem Frankfurter Kaufmann an und dieser ersubt dadurch, daß sein Name mißbraucht worden , war.' vabermebl hatte ' m Wiesbaden gleichzeitig mebrere Wob nungen inne und zuletzt eine solche eleaant ausmobliren lassen, bte Möbel aber zum Theil gleich wieder an einen Trödler verkauft. m K r e i s a e r t cd t z u E atania rubt tut 5Zeit iedw-dk nttiAHiAt Arbeit: sämmtliche Civil- und Crimi nalprccesse mußten von den Vorsitzenden fuspendirt werden, weil alle Advoiaten. infolge eines schweren Zer würfnisses mit einem der Präsidenten. ihren Dienst in corpore eingestellt und erklärt hatten, sie wurden ihn ekst dann wieder in vollem Umfange aufnehmen, sobald ihnen eine gebührende Genuathuung zu Theil geworden wäre. Damit seitens des Publikums nickt etwa Unordnungen vorkämen, sind seitdem alle Gerichtssäle durch Carabinieri be(U 0s! 3 1.1 . V 1 höi luuium. ls jcßi ii es nicyr gelungen, die Advocaten ,Ur Wiederauf. nähme ihrer Thätigkeit zu veranlassen. Die -peinliche Angelegenheit liegt berettö vem JusttzmlNlster zur Entscheid dung 00t. Der Sckubmacker Sa me k in Nachod wollte Abends eine Petroleumlampe aus emen Nagel über de.n Bette Hängens in welchem vier Kinder schliefen. In der Meinung.?die ampe hange bereits fest, ließ amek los, aber er hatte den Nagel verfehlt, die Lampe fiel auf das Bett, das Vetroleum entzündete sich, und das Bett stand in Flammen. Zwei Mädchen im Alter von dreizehn und fünf ?kabren glichen lebenden Fackeln, ein Mädchen hatte echtzeitlg sem Bruderchen ersaßt und war mit demselben . binausaeeilt. Die entsetzten Eltern undie auf die Hilferufe herbeigeeilten' Nachbarn versuchten den Brand zu loschen, zogen sich jedoch selbst schwere Brandwunden zu. Die beiden verbrannten Mädcken wuren" in Las " VezirkskrclnkenrauS. Vq&: ssfirtff n s? itnli rvt'AAlrvt iwu, w ib UiUlV UilfUiUU öchmeuen den Ctist aukaaben. .

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