Indiana Tribüne, Volume 20, Number 84, Indianapolis, Marion County, 10 December 1896 — Page 2
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Zndwns Tribüne. Erscheint Täglich nud Sonntag. Die täzliche .Tribüne kostet durch ben Trlge J CentV per Ooche, die eonntagSTrkbSne"! Ztt per Ooche. Leide mfa 15 Cent U Cent$ per rkonat. fJer brhald n Suftt zuzeschtZt U VoraubSezahlunz V p Jahr. cmt 18 eüd rllabam etratze. JndicapoliS, Ind., 10 Dezember '9S DaS dynamische Flugproblem. Mit der Herstellung brauchbarer Flugmaschinen beschäftigen sich schon seit viehn Jahren zahlreiche erfinderische Köpfe. Eine Menge Aufsätze, Letrachtuilgen und Beobachtungen über den Vogelflug sind veröffentlicht und mehr oder weniger sinnreiche Vorschlage für den Bau von Flugfahrzeugen verschiedenster Art zu Tage gefördert die Möglichkeit der Luftschifffahrt gilt als erwiesen und doch ist in Wirklichkeit immer noch kein brauchbares Luftschiff vorhanden. Woran scheiterten den bisher alle Versuche? Georg Wellner, Professor an der Technischen Hochschule in Brünn, unterzieht diese Frage einer kritischen Beleuchtung. Es giebt heute zwei Dichtungen, welche sich zwar beide, die Bewegung in freier Luft zur Aufgabe stellen, die aber dennoch sich gerade gegenüberstehen. Aus der einen Seite die Aeronautik oder statische Ballon technik, loclchc für militärische und me-. teorologisch - wissenschaftliche Zwecke durch verhältnißmäßig reiche Mittel gefordert wird, und welche, wenn zum freien lenkbaren Fwg wohl nicht geeignet, doch sicher in-hohe Luftschichten emporsteigen kann; auf der anderen Seite die Aviatik oder dynamische FlugtechNlk, welche, nur von Privat Personen gepflegt, auf praktisch brauchbare Errungenschaften noch nicht hinzuweisen vermag. Bei ihr besteht die Hauptaufgabe im Emporkommen, die Frage' der Lenkung, Steuerung und raschen Fahrt wurde sie dann schon schneller lösen. Die Schwierigseit des dynamischen Fluges liegt nun nach Prof. Wellner in der Nothwendigkeu der Verwendung emer Trieb kraft zur, Bewegung von Flügelflä chen, bezw. zur Erweckuna eines künst lichen Luftwiderstandes, welcher der zur Erde niederziehenden Schwerkraft entgegenwirkt. Die grundsätzliche Mogllchkelt dynamischer Flugmaschi neu ist gegeben durch die uns vor Au gen befindlichen fliegenden Geschöpfe der Natur. Der Vogel fliegt mit Hilfe seiner Flügel durch seine Muskelkraft. Sein specifisches Gewicht ist nur ein Drittel von dem des Menschen, trotz dem bleiöt der Vogel aber immer noch etwa 200 mal schwerer als 'die Luft. Durch die Hohlräume rn den Knochen und Federkielen "tiv sein leichtes FeLerkl'.id allein hat der Vogel nichts sonderlich voraus; denn der Techniker kann sich aus Stahl einen Vogel her stellen, so zart gebaut, daß er dasselbe Gewicht und dieselbe Flügelfläche be säße, wie ein lebender Vogel, aber die sem Stahlvogel fehlt noch die Kraft, die semer Bewegungsfahigkeit dauern den Antrieb giebt. Die Erfüllung d?r Bedingungen für die Ausführbarkeit dynamischer Flugmaschinen ist also von der Beantwortung der Frage bhängig, ob es möglich ist, Flugsayr zeuge zu bauen, ausgestattet mit Flü gelflächen 'und einer Maschine deren bewegende Kraft hinreicht, um durch den erzeugten Luftwiderstand daö Er gengewicht zu tragen. Für den wage recht bei Windstille vorwärts fliegen den Vogel läßt sich die für jedes Kilo gramm Hebekraft erforderliche Arbeitsleistuna aus seinem Eigengewichte, aus der Schlagweite und Anzahl der Fluaelschlage berechnen: wenn man danach durch Flugmaschinen mit Motorbetrieb einen ebenso Vortheilhaften Wirkungsgrad erzielen will,wie es beim Vogelflug der Fall ist, dann müßte jede ausgeübte Pferdestärke 100 Kilogramm heben können. Die Hebekraftwirkung beruht auf der Erzeugung eines verdichteten Luftpolsters unterhalb der Tragflächen und in einer Luftverdunnung oberhalb dersel ben, und es handelt sich, wenn man einen guten Nutzeffekt erzielen will, im mer darum, diesen Druckunterschied bei möglichst geringem Bedarf än Arbeitskraft möglichst hoch zu bekommen. Je rascher die Flügel und die Vorwärtsbewegung vor sich geht, desto kleiner können die erforderlichen Flachen und Arbeitsleistungen sein; immer neue Luft wird vorn gesatzt uno un ter den Tragflächen zusammengescho ben und verdichtet. Die Bewegung der Flügelflachen kann gradlinig, schwingend oder im Kreise umlaufend sein: di? Gruppirung der Flächen geschieht nebeneinander, hintereinander oder überemanoer. uno oanacy irno oe reits verschiedene Gattungen üblich ge werden. Die Drachenflieger, deren Vorbild durch das bekannte Kmder spielzeug gegeben ist, sind in dem Aeroveloce von Kreß in Wien,' dem Fallschirmflug Lilienthal's. in Langley's , Drachenvogel " und Maxim's Flugfahrzeuz verwirklicht. Letzteres trug mit einer Drachcnfläche. von zu- " ir m '.zzn.i:i' oor lammen &sj vcoiciimcict ooöj iw aramm, d. h. neben dem Eigengewich des Fahrzeugs noch eine 260pfündige - - 7 v - . r - r f e Verbund ampsmaiazine uno ore Menschen. Die Möglichkeit der Dra cbenflieaer siebt außer Zweifel. Die SchwinLenflieger, welche die Flügel schwingung der Vögel nachahmen, sind venig ausgebildet, sie entsprechen der technischen Zweckmäßigkeit ebenso wenig, als wenn man bei der Erfindung der Nähmaschine die Bewegung der menschlichen Hand beim 'Nähen hätte nachahmen wollen. Dagegen belehrt uns das bekannte SchraubensliegerSpielzeug der Kinder über eine sichere und stabile Flugmethode; ihm sind die Nad- oder Schraubenflieger mit im Kreise umlaufenden Tragflächen nachgebildet. Prof. Wellner erzielte mit größeren Luftschrauben von 3,5 Ger:ertmeter Nläche und 25 Kilogramm
Eigengewicht bei einer Umdrehunggeschwindigkeit fcen 40 Metern in der Sekunde und 4 Pferdekräften eine Hebekraft von 65 Kilogramm und darüber. Der Aufstieg und das Landen erscheint bei dieser Gattung ungemein beauem. weil auck ein Scbwebenblei-
oen an ijri uno .vöicuc m -cuj r;. ;n (vrt c.i. C- T.. XC.".. . -n i t. ri.Tf- C O..C4 mogiicq vioci o ocr jumuuv rung aller dieser Plane fehlt nocy immer das Wichtigste, das ist eine leichte. kräftige Maschine. Die menjaznaze Muskelkraft bat x& als unzureichend erwiesen; die elektrische durch Accumulatoren ist zu schwerem ausstcylsvousten sind bisher die Versuche mit Gaskraftmaschinen (mit Benzm- over Petroleumbetrieb) ohne Wasserkühlung ; Bestrebungen dieser Art sind an mehreren Orten im Gange. Und Prof. Wellner faßt sein Urtheil dahm zur r ix. V fC.Coktinfl mrtT Kaminen, oag mu o viiinvung Kraftmaschine, welche bei einem Gesammtgewicht von 20 Kilogramm eine Stunde lang für jede Pserdekrastleistung zu arbeiten vermag, auch die Verwirklichung von Flugmaschinen sicher ist? Bei Flugapparaten, deren Eigengewicht unter 100 Kilogramm beträgt, ist daS Mitaussteigen emes Menschen, welcher die Regelung und Steuerung des LustsahrzeuseS besorgen' könnteauSgeschlossen. Das geringste Gewicht für eine Kraftmaschine von 10 Pferdestärken und dem Tragmeckanismus Stadlrivven mir eidenüb,eua für kleinere Traakr'äfte und BewegungSgeschwindigkeiten ; für größere Tragfähigkeit Holz- over ftoU - Stablaerivve mit einer Deckung von dünnen Aluminiumbronzeblechen oder mit nem Ueverzua von aursckukstoff mit Drabtnetzeinlaaen sammt mitfahrenden Menschen it nacy Prof. Wellner's Berechnungen 375 iloaramm und die AussukrunasMöglichkeit einer solchen Flugmaschine ? rrn' "?lri! r r:t .l zwanzig 'IHM gunigcr, ui ui um allein obne Kraftmaschine fliesenden Menschen. Aber wir dürfen uns darüber keiner Tauschung hingeben unv die vorbandene Sacklaae nicht verheimlichen wollen:- Daö dynamische Flugproblem heischt in erster Linie eine befriedigende osung ver coior frage." Die Btorphwmsucht in yartS. Anläßlich der in einigen der letzten Pariser Gerichtsverhandlungen grell zu Tage getretenen Thatsache, daß die Morphiumsucht bereits in alle Schichten - der Pariser Bevölkerung eingedrungen ist, macht ein dortiger Arzt sehr bemerkenswerthe Angaben über das wahrhaft erschreckende Ueberhandnehmen dieser verhängnißvollen Leidenschaft. Es sei schwer, sagt er, eine hatbivegS genaue Statistik der Morphiumsüchtigen Trrufzustellen, da diese ihr Laster mit, möglichster Sorgfalt verbergen und sich zum mindesten in der Öffentlichkeit nicht gleich den Alkoholikern 'durch äußerlich erkennbare Anzeichen verrathen. Aber auf Grund von Mittheilungen einzelner Apotheker und Aerzte kann die Zahl der in Paris lebenden Morphiumsüchtigen aus minbestens 50.000' veranschlagt werden. Die Mehrheit davon, mindestens 30.000, gehört dem weiblichen Geschlecht in. Ein ebenso auffallendes als lehrreiches Ergebniß bietet die Zusammenstellüng 'mehrerer hundert Falle, von Morphiumsucht nach den Berufen. Da kommen zunächst die Aerzte mit ihren Frauen, die fast den dritten Theil der Kranken ausmachen, die zweitstärkste Ziffer weisen die Officiere auf, denen sich dann die Apotheker anreihen. Ungewöhnlich viel Morphiumsüchtige finbet man unter den Handwerkern und Tagelöhnern, weniger heimgesucht von diesem Laster sind der Künstler- und Schriftstellerstand. Die seltsame Erfcheinung. daß gerade dieAerzte, welche Die unheilvollenFolgen der Morphiumsucht am besten kennen, den größten Theil des Heeres der Morphiumsllcktigen bilden, kann nur damit erklärt werden, daß sie infolge ihres häufig so undankbaren und aufreibenden Berufs im leichtesten in die Versuchung gerathen, in dem Morphiumrausche ihre Mühsale zu vergessen. Das Schlimmste dabei ist, daß der Morphiumsüchtige llrzt einen unwiderstehlichen Hang hat, für seine Leidenschaft Propaganda zu machen, daß er diese erst in seiner Famitte und dann unter seinen Kranken verbreitet. 'Jn'ähnlicher Weise trugen lüch MApotheker an dem Ueberhandnehmen des Morphiumlasters Schuld, da sie theils 'aus Gewinnsucht, theils aus einer gewissen Sympathie für die diesem Laster fröhnenden Kunden, den strengsten Vorschriften zum Trotz, das Gift oft sogar ohne jedes Recept verabfolgen. So wurde vor Kurzem ein Pariser. Apotheker zu einer hohen Geldstrafe verurtheilt, weil er einer reichen Dame innerhalb weniger Monaie ohne' arzsNche. Verordnung eine zröße .Menge 'Morphium ' : verkauft atte. Ebenso leicht, wie es den Morbhiumsllchtigen gemacht wird, sich das Verderben bringende Gift zu verschaffen, tonnen 'sie auch in den Besitz der erforderlichen Pravaz'schen Spritze gelangen; demi nicht nur die Erzeuger chirurgischer Instrumente, sondern such andere Industrielle haben sich auf ihre Herstellung verlegt. In Paris giebt eö Juweliere und Goldschmiede, deren Hauptgeschästszweig die Herstel. lung eleganter Pravaz'scher Spritzen ist. Sie -verkaufen Schirmgriffe, Fächer?tiechfläschchen' ja selbst Äuchembände, die nichts Anderes sind, als ein versteck sür daö zierliche und doch so schlimme Gefahren bringende Instrument. Der Aufsatz des Arztes erhebt lum Schlüsse die Forderung,' daß die n -r ri.r.i-. - - rr c i jircnguen 3Cc$c lauen weisen mo- ! gen um dem Umsichgreifen der Mor- ; phlumsucht vorzubeugen, die mit der Zeit für daS Volk von. noch verderblicherer Wirkung werthen könne,' als der Alkoholismus. ' ' ' ' Diagnose. Junge Frau: .Nun, wie finden Sie meinen Zustand?" Arzt: .Hm, eine. Seereise kann ich nicht constatiren scheint nur so ein vorübireeZenver Somrnerhüt-, äsr, ... ft .U- A. I C r-. .? l ,w - - -
Gemeinnütziges. Gegen das Ausfallen der Haare. Um dieses zu verhindern, wasche man die Kopfhaut mindestens zweimal in der Woche, in folgender
Weise: Man tauche em wollenes appchen m eme Mischung mit Franzbranntwein, den man mit der doppelten Menge Wasser vermengt, in welchem man mit 15 Gran voppelkoylensaurem Natron eme Handvoll leitenwurzeln abgekocht hat. Durch dieses einfache Mittel wird die Kopfhaut rein erhalten und die Haarwurzeln werven befestigt, so daß ein Ausfallen deS Haares möglichst verhindert wird. Zur Krankenpsege. vue wecke man einen Kranken aus dem Scklafe.. auch nicht zum Eingeben von Arzneien. Ist der Kranke aus dem ersten Schlafe aufgestört worven. so schläft er sobald nicht wieder ein. Niemals rede man ihn plötzlich an der stelle seine Erwartung auf die Folter. Auch lasse man ihn nie lange aus eiwas warten. Lärm und Geräusch, das den Kranken aufregt oder sein Gehör anspannt, ist ihm besonders schädlich. Nichts erfreut denselben mehr, als ein frischer Blumenstrauß. Dies sollten sich Krankenbesucher merken. Man zeige ihm keine Ratlosigkeit und Unschlüssigkeit, sonst nöthigt man ihn. seine Gedanken selbst anzustrengen. ES muß derEmdruck auf ihn gemacht werden, daß man weiß, was man will. Einem Genesenden biete manAbwechstz lung. Auch hindere man ihn nicht an kleinen Handarbeiten, wenn ihm dieselben Freude machen. In vielen Fällen darf man zum Heil desselben eher aus hie Apotheke, als auf richtige Kranken. Pflege verzichten. Zur richtigen Krankenpflege gehört ein angeborener Tact und Geschicklichkeit. Dieselbe läßt sich nicht allein aus Büchern lernen. Die lästige Ausdünstung der Vogelkäfige verhindert man, wenn man den Boden des Käfigs erst mit einer Schicht Feldgips und schwefelsaurem Kalk bestreut und darüber Sand; besonders wo sirt Trinkund Badegefäße befinden. Auf ZauUn nS Sniknerböden bat dieses Ver. fahren noch den Vortheil, daß es die Dungkraft des Vogelmistes erhöht. tf - X 1 . s"l t f i n N g U i fc't. VSJlfcU. Will man Blumen durch Stecklinge fcr WhTrrr ZlkdeN. 10 01DI C INdN cherlei zu beachten. Zunächst schneide man die Steaimge nicyi wng, u stets unmittelbar unter einem Blattknoten ganz glatt ab. wähle keine U Krtm Hmeiae und entferne nicht unnöthig Blätter davon. Die Erde (gute Gartenerde) vermische man mit etwa? cznnt fennof. aus den Boden des Topfes oder ttistcyens eme cyiazl , . y Scherben ooer u)coos, um nagnixenvk Feuchtigkeit zu verhindern. Darüber r,",M mnn h Krde. steckt den Steckling etwa einen Zoll tief in die Erde und drücke ihn fest ein. Wasser gebe man nur so viel, daß die Erde feucht bleibt. Im warmen Zimmer kann man Stecklinge zu jeder Zeit zichen. Die Hauptbedingungen zum guten l im C Fortkomme Mo marine uno manige Feuchtlgleil. eyr gur i es, namenl llck bei marteren Vklanzen. den Luftzu tritt zu verwehren, oder doch zu vermindern, damit der Steckling nicht verrodn, tht er Wurzel fakt. Auck das Licht kann man abschließen; desto kräftiger und schneller treibt das Pslänzchen Wurzel, weu es azsoann an den oberen Theilen kein reges Leben entfaltet und so den Wurzeln Kraft entzieht. Das Ueberdecken mit einem dunkel gefärbten Glase ist für die erste Zeit sehr rathsam. Um das Einballen deö Schnees unter den Hufen zu verhüten, reinige man beim Anschirren des Pferdes den Huf sorgfältig von jedem Unrathe, trockne ihn alsdann ab und schmiere ihn mit brauner Seife recht tüchtig ein, Vorzugsweise aber da, wo das Eisen sich anlegt. Dieses Verfahren muß aber jedes Mal erneuert werden, wenn das Pferd wiederum auf demStallmiste gestanden hat, indem dann die Seife abläuft und der Huf wieder mit Unrath beschmutzt wird. Sonst genügt ias einmalige Einschmieren für den ganzen Tag. Das Sägemehl, daS vielfach ganz unbeachtet und unbenützt bleibt und für ein geringes Geld zu kaufen ist, kann der Hausfrau in der Küche mannigfache Dienste leisten. Es entfernt rasch und sicher bei Flaschen, Krügen oder Gläsern jeglichen Bodensatz, der sonst mancherlei Mühe beim Reinigen macht; es ist in leicht angefeuchtetem Zustande zum Kehren von Veranden, Terrassen, Höfen und Gängen, bei denen man keinen Staub auswirbeln WÄ, unübertrefflich', zumal es jeglichen Schmutz mit entfernt, so daß der Boden wie aufgewaschen aussieht. Trockenes und erwärmtes Sägemehl dagegen ist ein treffliches Mittel, um von geputzten Metallgegenständen jegliche Spur von Feuchtigkeit zu entfernen, so daß sie sich länger glänzend erhalten. Erhitztes Sägemehl endlich nimmt Fett- und Petroleumflecken von Teppichen, Läufern oder Decken fort; man schüttet eö einfach auf den Fleck und erneuert es durch frisch erhitztes so lange, bis der Fleck verschwunden. Zu guter Letzt ist Sägemehl auch noch ein gutes Entfachungömittel für das fast erloscheve Feuer des Herdes, das zu neuer Gluth entflammt, wenn auch nur noch ' ein Fünkchen glimmt, auf daS man das Sägemehl alsdann schüttet. I n Algier wurde ein Eingeborene? zum Tode verurtheilt, der seine ehemalige Frau, die sich von ihm geschieden und nxeder verheirathet hatte, die ehemaligen Schwiegereltern und den neuen Gatten beim gemetnsamen Mahle überfallen und ermordet hatte. Zu dieser That hatte er sich mit einer Doppelflinte, einer bis zurMündung geladenen Pistole, einem frisch geschliffenen Dolchmesser und . einem Knüttel, bewaffnet und alle diese Mordwerkzeuge der Neihe nach in An Wendung cebraöt. '
Deutsche Lokalsttachrichten. !
vauern. München. Die Zahl der Haberer, die sich noch in Untersuchung befinden, i i. i i c t cr . t r ! kviro ICBi aus ca. xsv ajiacuucu. jüu , runter sind mehrere, die aich in dem ! jungst zur Verhandlung gekommenen . 2t W l X, l. Proceß aogeuriyeni wuroen. zn viesem Jahre kommt es jedoch zu keiner gerichtlichen Äervanvlung mehr. Anaeblich sollen die Beschuldigten in 4 Parteien vor Gericht gestellt werden. In der Kramerstraße wurde em Taglohner vom Bersolgungswayn befallen. Er besitzt große Aehnllchkeit mit dem Raubmörder Johann Berchtold, worüber er des Oesteren v?n seinen Colleaen aufgezogen wurde. Jetzt glaubte er sich wirklich als der Raubmörder Berchtold verfolgt. Ein zu atye gezogener Arzt constatirte VerfolgungsWahn und ordnete die sofortige Verbringung des Erkrankten durch die Freiwillige Nettungsgesellschaft nach dem Krankenhause an. Vom Hofe wurde dem Magistrat mitgetheilt, daß die Trambahnlmie, die den Nordwesten Münchens mit dem Südosten verbinden sollte, aber mitten in der Stadt bei der kgl. Residenz unterbrochen ist. geschlossen werden darf. Es hat lange gedauert, bis der Stadt dieses Zugeständniß gemacht und eine Verkehrsunterbre.Hung aufgehoben wjrd, die geradezu ein Unikum war. Ansbach. Ein schweres Unglück passirte am W'örlein'schen Neubau im neuen Vauviertek, Ein sn zweitßrGtockWerkshöhe angebrachtes Gerüst brach und riß tm Fallen 5 Personen, sowie das auf die Diele gelagerte Baumate rial mit sich in die Tiefe. Zwei Personen wurden leicht, drei schwer verletzt. AugSburg. Im benachbarten GriesbAch ist der Arbeiter Wimmer von einer abstürzenden Kiesschicht verschüttet worden und nach wenigen Stunden unter gräßlichen Schmerzen erlegen. In seiner Wohnung an der Jakobermauer erhängte sich der 20jährige Schlosser Hauga. Als Motiv der That wird Trübsinn bezezcknet. Erlangen. Der Prinz-Regent hat dem Schlossergehilfen Friedrich Kottmann von hier für dieRkttung deh Schreinergehilfen Andreas Bromiz von hier vom Tode des Ertrinkens die Rettungsmedaille verliehen. G e m ü n d e n. Der Postbote Conrad Holzemer von hitt, !st in AusÜbung seines Dienstes auf schwere Weise verunglückt. Holzemer wollte in Michelaubrück aussteigen. ehe der Zug hielt, blieb am Trittbrett hängen und gerieth unter die Räder, die ihm daS rechte Bein am Knie abschnitten und den Oberschenkel und den Kopf schwer verletzten, Württemberg. Stuttgart. Der 26 Jahre alte ledige Schuhmacher Andreas Seeger von Unterroth. OA. Gaildorf, welcher den Fuhrmann Georg Kleiner von Gründelhardt. OA. Schorndors. m der Rothbüchlstraße vermessert hattet wurde zu 8 Monaten Gefängniß verurtheilt. Biberach. Wie Böckingen. OA. Heilbronn, so beherbergt auch der Bezirk Biberach einen Menschen, welcher durch fortgesetzte Brandstiftungen die Bewohner m Angst und Schrecken ver setzt. Im Verlaufe weniger Wochen hat es in Altheim, einem Pfarrdorfe , tmnn. fr ? . . I . 1 INI! odu inlvyyncrii, zulll virilen Male gebrannt, und immer sind um fangreiche Gebäudecomplexe dem Elemente zum Opfer gefallen, darunter auch das vom dort stationirten Landjäger bewohnte Haus. Bei dem letzten Brande rettete eine Familie von zehn Köpfen niz mit knapper Noth das nackte Leben. Buchloe. Dcr ledige 24jährige Wagenschieber Klöt von hier wurde, als er das Geleise überschreiten wollte. von der Vorspannmaschine des nach München fahrenden Personenzuges überfahren und sofort aetodtet. Dem Unglücklichen wurde der Kopf vollstänbig entzwei- und die linke Hand abzefahren. BZöcn. Karlsruhe. Ein Karlsruher Kutscher überfuhr neulich mit einem Jagdwagen in Ettlingen das Kind des Franz Bretzinger fr. Die Verietzungen, welche dasselbe davontrug, waren derart, daß das 3jährige Kind kurze Zeit darauf verstarb. . Der Kutscher ist verhaftet. Geländet wurde kürzlich im Neckar unterhalb der Friedrichsbrücke die Leiche des seit mehreren Wochen vermißten Kohlenhändlers Peter Ruf. F r e i b u r g i. Ar. Frl. Fedder, die kürzlich in Baden - Baden gestorben ist, hat der Stadt Freiburg 200.000 Mark testamentarisch vermacht. Die Zinsen dieses Capitals sollen nach dem freien Ermessen der Stadtverwaltung für wohlthätige Zwecke verwandt werden. Grünwinkel. Ein tragisches Ende hat der Sohn einer Wittwe von hier gefunden. Vor kurzer Zeit ging der junge Mann mit einemWirthe zum Weinkauf, bekam mit diesem auf dem Rückwege Streit und schlug ihn im Zorn nieder. In der Meinung,' er habe seinen Gegner, der sich jetzt vollständig wieder erholt hat, getödtet, flüchtete sich der junge Mann und irrte im Walde umher, wo er sich schließlich entleibte. Heidelberg. Der hochbetagte Geheime Rath Professor Dr. Knies, der bekannte Nationalökonom der Heidelberger Universität, ist kürzlich in den Ruhestand getreten. KnieS war in den sechziger Jahren Director des OberSchulraths und hat als solcher es zu Wege gebracht, daß die badischenVolksschullehrer die bis dahin verpönten Barte tragen durften. Nbempfalz. Land a.u. Der schon zweimal wegen Mißbrauchs der Dienstaewalt vorbestrafte Unterofficier Adolf Becker der 1. reitenden Batterie, wurde wegen des gleichen Vergehens zu sieben Tagen Mittelarrest verurtheilt. ' A l s e n z. DaS Anwesen des Tünchermeisterö Hilgert an der Einmün' dung der-EngLasse auf den MarktplaZ' ist in Flgnimea aufgegangen. DaZ
yeuer gnss sv raprv um srcyoa'g nur wenige Möbel gerettet werden konnten. Edenkoben. Der in den 70er Jahren stehende Laternenanzünder W. Jung machte durch Erhängen seinem Leben ein Ende. Das Motiv hierzu ist unbekannt. Ernstweiler. .Altbürgermeister Karl Ludwig Bachmann und Frau begingen ihre goldene Hochzeit. ' Bachmann steht im 73. und dessen Gattin im 72. Lebensjahre. Beide sind körperlich und geistig noch sehr frisch und erfreuen sich der besten Gesundheit. Elsaß-Lochnngen. Straßburg. In der Fremdenlegion sind wieder achtzehn Elsaß-Lo-thringer zu Grunde gegangen. Hier fand die feierliche Beisetzung des fran-
z fischen Obersten und Directors der Artillerie in Nizza Paul Hueter, eines geborenen Straßburgerö, statt. Es wurden ihm dieselben militärischen Ehren erwiesen, wie einem Obersten' der deutschen Armee. Dem Sarge folgten die gesummte Generalität, sowje Abordnungen de Offiziercorps der in Straßburg ltegenven Truppentheile. Colmar. Der Senatsprästdent am hiesigen Oberlandesgericht, Dr. Karl Heinrich Zentner, ist gestorben; er war 1830 geboren. H e l l i m e r. Neulich erhängte sich hier ein in ärmlichen Verhältnissen lebender Mann. Motiv zur That soll sein: Demnächst soll seine Tochter, Hochzeit feiern, wydurch der Aermste seines Obdachs beraubt worden wäre, ßo suchte er sich qlso durch Er.hängen dieser Gefahr zu entziehen. Mecklenburg. Schwerin. Weaen Betrugs erhielten der Former Wilhelm Gentz aus nedland und der Handelsmann Joannes Sandbera von mer. welche eide zur Zeit Zuchthausstrafen von 3 bezw. 6 Jahren verbüßen, Zusatzstrqz fen von 6 bezw. 4 Monaten ÄuchthauS, Die goldene Hochzeit feierten folgende Ehepaare: Rose in Boizenburg, Rentier Heinrich Goesch in Augustenruh bei Güstrow, Büdner I, Knief in. Reufloster, Zimmerer Doßln Sfeustre.litz. Forster a. D. Rehfeld in Rostock, Hotelbesitzer und Senator q, P, He!nsich Hardt in Stargard sowie HausWirth in Techentin. Güstrow. DaS- Schwurgericht fprach'die Ackerbürger Wilbelm Jerlden. Snd Wistsym Röpke zu Crivitz von dez Anklage auf Brandstiftung frei, I a s s e w i tz. Anläßlich seineö 50 jährigen BerusslubiläumS erhielt der 73 - zährige, noch, amtirende Lehrer Seitz die silberne Medaille mit der Inschrift: Dem redlichen Mann und guten Bürger.Oldmburg. Oldenburg. Die Vertiefung der sogenannten Haus- oder Mgrschoake, die unseren Schloßgarten in der gann Hänge durchzieh! und während des Sommers nrit einem bedeutenden Kostenaufwand ausgeführt wurde, hat sich in ganz vorzüglicherWeise bewahrt. Das Wasser hat nicht allein eine weit bessere Farbe bekommen, sondern flieht auch aus den oberen Eversten Ländereien tiefer und schneller ab. Der durch seine Schulbücher ' in weiteren Kreisen bekannte und verdiente Mathematiker Christian Harms, Professor an der Oberreasschule, ist im Alter yon 77 Jahren gestorben, B arghorst. Die Käthe des LandmannS Grimm ist ein Raub der Flgmmen geworden. Ein siebenjährier Knsbk hat eingestanden, aus der Küche Zündhölzer geholt und damit die Gardinen in der Stube in Brand gesetzt zu haben. ' 'c?rzaglhum Hessen. Darmstadt. Der Fortbildungsverein und der LehrervereinDarmstadt .trtJtll VI, TJ " V "r oeaoncyiigen vie runoung einer vsfentlichen Lesehalle, wie solche in Frankfurt a. M.. Mainz, Wiesbaden u:.d in anderenStadten schon bestehen. Mit der Lesehalle, soll auch eine öffentNche Bibliothek verbunden werden, Der Besuch der Technischen Hochschule hat' in den letzten Jahren einen außerordentlichen Aufschwung genommen. Während noch am Schlüsse des Wintersemesters 189596 die Zahl der Studirenden 773 betrug ist vor einigen Tagen der tausendste Student immatriculirt worden, so daß jetzt mit Zurechnung der Hospitanten die Zahl der Hörer nahezu 1100 beträgt. In den Jahren 18781881 betrug die durchschnittliche Besuchsziffer 187. Das Schöffengericht verurtheilte zwei Studirende der technischen Hochschule, Ernst August Beck aus Meisenheim bei Kreuznach und K. Göhrs aus Darmstadt wegen gemeinschaftlich auf dem hiesigen Main-Neckar-Bahnhof verübten Hausfriedensbruchs, Widerstand und Korperverletzung. Beck erhielt fünf Wochen, Göhrs einen Monat Gefangniß. B e e r f e l d e n. In der Siefertschen Schneidemühle zu Falkengesäß kam Oskar Wolf von dort mit der rechten Hand in die Kreissäge, so daß ihm die halbe Hand buchstäblich abgeschnitten wurde.' .D ie tz en ba ch. Unsere Kirchweihe hat mit einem traurigen Unfall abgeschlossen. Ein 14jähriger Knabe, Otto Bern, der. mit dem in einer Schießbude angestellten Mädchen scherzte, wurde von diesem durch einen Schuß in daö rechte Auge verwundet. Das Auge ist. verloren. - - -Schweiz. Bern. General v. Wyttenbach, der Vertheidiger Palermos gegen Ga ribalhj und Begleite? des Königs von Neapel nach Gaeta, ist hier gestorben. An daS eidg.' Turnfest in SchaffHausen hat' der Vundesrath eine Ehrengabe von 2000 Francs in Baar, zwei Repetirgewehre und zwei Ordon-nanz-Revolver bewilligt. Der stramme, oft schon bewunderte Stsndesweibel Häubi in Bern feierte in allerStille sein LZjährigeS Amtsjubiläum. ' .Base i. Hie? starb der Professor der klassischen Philologie Dr. FerdiNUNd Dümmler, erst 37 Jahre alt. 'e lf lngen. 1 Der letzthin verstorbene Straßenmeister Egli in Gelfingen, früher in ttothenhurg bei der
Eemk5ivahn angestellt, verteuerte ein Vermögen von etwa 40.000 Francs. Nach seinem Tode brachte die Behörde ein reines Vermögen von gegen 100,000 Francs an den Tag. Eine vierfache Nachsteuer soll in Aussicht stehen. Gretzenbach. Der 64 Jahre alte, von Hauenstein gebürtige, aber seit vielen Jahren hierselbst ansässige Johann Gisiger, stürzte so unglücklich von einem Baume, daß er eine schwere Rippen- und Lungenverletzung erlitt, welcher er nach 36 Stunden erlegen ist. Jnnerthal. Ein schweres Unglück hat in den -letzten Tagen Präsident Züger heimgesucht. Seine Söhne waren in einem Walde mit Reisten beschäftigt. als ein in rsenr dilt den Berg herabstürzender Baumstamm einem derselben mit der ganzen Gewalt des Sturzes in den Unterleib drang. Schnell eilten die Brüder herbei, rissen ihm den Baumstamm aus dem Leibe und transportirten den Verunglückten nach Hause. Der Arme, der bald darauf verschied, war ein 23jähriger beliebter Mann. Oestemich-Ungam. Wien. Hier starb Andreas Hofer, ein Neffe des Tiroler Helden, seines Zeichens Versicherungsinspector, im 73. Lebensjahre. Die 72jährige Pfründnerin Marie Stöger, in der Krongasse wohnhaft, ist ermordet worden. Die 42jährige Metollschkeifersgattin Leopoldine Gaspari,' Fünfhaus, Sorbaltgasse No. 4, hat sich mit Spiritus über, schüttet und sodann die Kleider in Brand gesteckt. Während die Flamme aufloderte, trank die unglückliche Frau eine Phosphorlösung. Die geschiedene Friseursfrau Anna Kurz stürzte sich mit ihren beiden Knaben, 20 uiid 9 Monate alt, in die Donau. Die Kinder ertranken, die Mutter wurde geret tet. Motiv der That: entsetzliche Noth. Kaufmann Josef Polonowski auö Pruszany (Rußland) wurde hier aus Anzeige der Vereinigten Sensenwerke wegen betrügerischer Entlockung von Sensen im Tyerthe tjon. 07,000 Gulden verhaftet, Im st. Im Schmidtobeltunnel am Arlberg entgleiste ein Gütereilzug. Der Zugführer und ein Conducteur wurden verwundet. Die Maschine und Waggons sind beschädigt. Linz. In der Dampfsäge de? Actien - Zesellschaft für Mühlen- und Holz - Industrie, zu dessen Bereiche auch das Kesselhaus. Dynamo Ma. schwe, Schmiede und Bautischlerei gehören, entstand ein Brand, dem diese Objecte und 15 Werkzeugs - Maschinen zum Opfer fielen. B e r z a v a. Omfoy Peczeniuk hat seinen Taufpathen Iwan Czolhan, der. ihn sammt seiner Frau an K.indesstatj aufgenommen, aber Zänkereien wegen f ernach enterbte. Nachts im Schlafe er, chyssen. Peczeniuk wurde dem hiesigen Gerichte eingeliefert. Luicmburg. Luxemburg. Neulich klagte der 60 - jahrige Schreiner Peter Galles, gebürtig zu Kleinmacher, welcher bei dem Restaurateur Fr. Renquin zu Limpertsberg beschäftigt war, über Unwohlsein und begab sich rn's Freie, um frische Luft zu schöpfen. Kaum vor der Thüre angelangt, stürzte er in Folge eines Hirnschlags todt zu Bo tzn, ' Berg (Betzdorf). Vor Kurzem waren die Angehörigen des AckererS M. Ufelding bei der in der Scheune aufgestellten Dreschmaschine mit Dreschen. beschäftigt. Die 11 - jährige Tochter lseldings, welche sich in den Raum, wo die Pferde das Triebwerk , in Bewe gung setzten, begeben hatte, wurde tu nige Augenblicke später . daselbst als Leiche aufgefunden. OhneZweifel hatte daS Kind den Drehbaum erklettert, wurde jedoch herabgeschleudert und tu litt einen Schädelbruch, welcher ihren Tod unmittelbar zur ssolae batte. W t e aus anscheinend kleinen Dingen Großes werden kann, dafür liefert die Sammlung eines Pfarrers bei Jsny einen deutlichen Be. weis. Der Pfarrer hat innerhalb 18 Jahren aus Münzen, Marken.Stoffen und auch Geldbeiträgen die hohe Summe von fast 65L00 Mark erzielt. 73 Centner Postmarken allein brachten ihm einen Erlös von 20.300 Mark ein. Diese Summe sandte der eifrige Sammler an 100 arme Missionsanstalten der Welt. Ver Gouverneur von
'Gerona ist einer Verschwörung auf die ispur gekommen, die m Perplgnan ihren Sitz hatte und den Zweck verfolgte, die spanischen Deserteure, die sich in großer Zahl an der Grenze aufhalten, zu sammeln, um einen Handstreich gegen das Zollamt in Portbou und dessen Kasse auszuführen, die Carabineros zu entwaffnen, die Eisen-bahn-und Tekgraphcnlinie zu unt?rbrechen, eine Lande von 600 Mann zu bilden und dann weiteren Zuzug abzuwarten. Es gelang der Gendarmerie, zehnter Hauptaufwiegler festzunehmen. Der Ausschuß der cubanischen Seperatisten in Paris soll dahinier stecken. Ungeachtet der. in Vologna, Mailand und anderen Orten vorgenommenen Verhaftungen von Eisenbahnbediensteten und den scharfen Vorkehrungen des Ministers Prinetti zur Verhütung der Diebstähle auf den Eisenbahnen, kommen doch fortwährend solche vor, ohne daß es gelingt, die frechen Urheber zu erwischen. Wieder ist ein preußischer Osficier, Baron Roeder v. Roederich, Lie,:tenant im 6. preußischen Ulanenregiment, das Opfer eines solchen, gewor den. Herr v. Roederich war mit seiner Gattin im Grand Hotel zu Venedig abgestiegen. Beim Oeffnen der Koffer. derenVerschlüsse in bester Ordnung waren und äußerlich .keinerlei Zeichen von, angewandter Gewalt an sich trugen, fand sich,' daß'daS Geschmeide der Baronin', im Werthe von 20.000 Lire verschwunden war. Der Diebstahl muß auf der Linie Genua-Mailand-Venedig verübt worden 'fein. ,,,, NeerfeanRpfeifen, lange dentfche Zfeif, Cigarrenspiten ,e., bei Da CrC3lC3 O? O-shi-;tcn
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Eö ist unzweifelhaft wabr daß durch ein vernaäzlässistkS MsZealeiden Vikiöstläi, begleitet von opssÄmezn: entstebt. eine eitere Vernachlässigung eeugtLc5erlkidcn und schließlich vlrd das Blut in Mitleidenschaft gezogen Jeder weiß oder sollte es toisscu, daß - Dr. August Ikoenig's Hamburger Tropfen ein unfehlbares Mittel gegen obige Leiden ist.
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Disease commonly comes on with slight Symptoms, which when ncglected increase in cxtent and gradnally grow dangerons. UZ1TJ?"T.T::? RIPANS TABULES " Z"Z.?.Zh"'. RIPANS TABULES RIPANS TABULES rotZlT..lT. RIPANS TABULES Ripans Tabnles Regnlate the System and Preserre the Hoalti. SSSKSSIS-SESSXJa r-, , tT. I dPime I asy t0 ta5E Gives 1 Qu!c to act. W -jr 7 . Nlp!dvievr?I bj drnpgiflU, or r mail PltCltCt H theprioe(50cenu a box) is ent to Tbe Ripta Chemical Company, No. 10 Spruce St New York. pwZWZZMWMXXTTÄ Sample Tial 10 oenu.
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