Indiana Tribüne, Volume 20, Number 83, Indianapolis, Marion County, 9 December 1896 — Page 1

o A rC A rlO O 6po A n 4Y US A l5 I A I I li U IV -w Ul iy v W V y w Offiee : No. 18 Cüb Mabama Straße. J chrgasg 30. Indianapolis, Indiana, Mittwoch, öen 9. Dezember 1896. No. 83

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Lditsrielles. ES wird jedenfalls große Genugthuung hervorrufen, daß daS Obergericht von Kentucky daS Urtheil gegen den Mörder Jackson bestätigt hat und daß der lange Prozeß nicht, wie daS hierzulande so oft der Fall ist, eine Farce gewesen ist.

Die Nachricht, daß Maceo, der bedeutendste Jnsurgentensührer todt sei, ist mit Vorsicht auszunehmen. ES ist nicht daö erste Mal, daß er todt gesagt wurde. Die spanischen Nachrichten von Cuba sind meist unglaubwürbig und gegenüber der Stimmung ist Amerika ist eS im Interesse der Spanier, den Glauben an ihie Fähigkeit, die Rebellion zu unterdrücken, ausrecht zu erhalten. , , 3 in Allgemeinen ist eS eine Thatfache, daß daS hervorragendste Amt, welches die amerikanische Republik zu vergeben hat, an durchweg mitte! mäbifte Berfnnen fällt. Dann und wann aber kommt c vor, daß Einer durch die Größe der Zeit, durch die be- ' r ' sonderen Verhältnisse derselben, auS seiner bisherigen Mittelmäßigkeit so emporgehoben wird, daß er über seine rtEiiacnDncn cmuunuui. wie a rt.it ir. i- i . aal k u II r ' Mwwwnv n QtnrnT mir hrauAtn linft DtSoalb nii im K,N,N darüber ,u wun. dern, wenn unsere Präsidenten sich v,""or l wieder und immer wieder als Leute I hnn hrf3Itni6m56tfl bilAränlttt 1 k. s .f.. fftiMt 5f slfMn ' irvo I zeigen. Ob das mit republikanischen Einrichtungen im Allgemeinen, oder mit amerikanischen im Besonderen ,u-

sammenhängt, oder ob eS gerade biePeIben 0 demselben arattec

Zeitvtthältnisse mit sich bringen, da " "'? IM lnm; Uuttban Zhmttmt ou gefangenk u unt.rsucken. würde UNS beute ttn wenn sie mit etner Ic-Postmarke Insurgenten auf der Insel yu.an.

zu weit fühlen. Genug, die Thatsache ist vorhanden und sie dokumentirt sich aukt Neue in der Botschaft deS Herrn ' Cleveland. Sie ist fast durchweg, was I man cornrnon place nennt, nnb int-

hält nicht einen einzigen großen, ge- 'sern, wo relne sreie ouercrun 2aj0:i; enlf(o5 Die Flüchtlinge vursw.i. -.., K-dank-n. 3m aroken kk'sttrt. Dlese Blll bestimmt, daß der 5 Ö0 Truvven verfolgt und einae-

Ganzen ist sie nicht mehr alS ein AuShu n den Berickten der versckiede. lOU i I n DepartementS-Borsteher. Ueber dieseS Niveau erbebt sie sich bloß in m?r. Zmii i k N.. sprechuna der ' kubanischen Frage und Ux gmanzsrage. tm m er n ..x!cc. r - c i c I Zwas oxt cxfinc ocinni, I Herr Cleveland aus dem alten Standpunkte stehen, von dem auS er sich schon .r,..

iruyrr uoer einen ,vngrepoe,qiup wr;

rnipaC9ienoersu3ccsinwcu,cy.5 .uyiui der Präsident den Standpunkt ein, daß uns die ganze Sache nichts angirge und wir weder jetzt roch später einschreiten sollten, so ließe sich derselbe wohl von verschiedenen Seiten auS vertheidigen. Der Präsident sagt zedoch, daß

hl in Z,xutt MM.N könne, in b..s.n,..n Dnbi.. P.ig... Tan. .x. nx. f. 'v:Jnn. TOantl,. gnui unb Stfl ffin.

wo we ""irr.T."':: .V uiuhhu. .un dann ! Einschreilen dohl am Plötze. Wie nn. en der Kongreß der M.i. ung sei sollte, daß diese, Zeitpunkt dereN ek.mm n i ? ann man s. gen. daß nachdem Spanien nach zwei. Mi m am ke Mi. den Kubanern, 'i. e uer Arme von mehrere Ku. der.taus.nd Wann im tt.ide nach um ..:.. x.ni , i . 1 n rn rnrririii 1:1 r 1 1 rr irinininrn unn i ;Vii ei di- nfubr da Waffen und Munition Lf,,f.jfc. Ki.s, infiAt N,,im ' . , 'T; .. unverecyligt lft ? X)ssenvar giauvri v p zv ' ... fTT.K.t v v.c a:.MAMK 51,; ist. diese Frage zu e entscheiden, all selber. Starker Wille in dem Amte. daS Herr Cleveland einnimmt, ist eine sehr gute Eigenschaft, nur darf dieselbe nicht in Arroganz ausarten. Was Herrn ClevelandS Ansichten in der Finanzsrage betrifft, so find sie

einfach absurd. Ob die Einziehung I stnd allerdings dann, auch der Lieder- Nach Anficht der LtegierungS-Bak-der GreenbackS das richtige Mittel zur kränz erhält einen kleinen Theil, eben- teriologen hat die Krankheit die Eigen-

Hebung der Misere ist, wollen wir da- - hingeftellt sein lassen, jedenfalls erhebt sich der Vräfident nicht über den Standpunkt, daß es nicht die Aufgabe der Regierung sei, ein Bankgeschäft zu führen. Indeß, daS mag hingehen. Absurd wird aber Herr Cleveland, wenn er sagt, daß daS chronische Defizit in unsere ?ndeShauhalte unS nicht weiter anzufechten brauche, denn der gegenwärtige Tarif se, genugend und werde genug einbringen, sobald die Geschäfte wieder besser ghen. Außerdem sei ein SurpluS vorr ISO 1r i Millionen vorhanden und der genüge einstweilen zur Deckung deS Des.ZitI.I

Herr Cleveland sieht von dem Zusammenhange zwischen dem Defizit und der Nothwendigkeit der BondauSgabe nicht die Spur. Daß er in einer früheren Botschaft selber darauf hinwies, daß die Anleihen nöthig seien, weil die für Gold eingegangenen GreenbackS für die gewöhnlichen Ausgaben benutzt werden müssen, scheint er ganz vergessen zu haben, und so sieht er auch nicht, daß dieser SurpluS gar nicht im Zusammenhange mit unserem Budget steht, sondern gepumpte Geld ist. Die ginanzkunft, welche mit Defizits und Pump arbeitet, mag Herr Cledeland bewundern, wir und viele Andere find darüber anderer Meinung. Herr Cleveland hat immer den grob-

kapitalistischen Standpunkt vertreten aber mit sehr venig Geschick. Amhlilllchriclzlell. Inland. Wetterbericht. SchöneS Wetter heute Nacht und am Donnerstag. Gestrige Temperatur : ai 12 QA u V Q V te. a 2 w"y' v"UPV"ua '" " wu" "WBBl h , rn'ff n n r , 6 - - - D . . K. I lhtnitnn Sli rn V) . I . 9 " - - uute kündigte Cullom an, daß er am r a vi. ...k. :r j. et i .u..., 'p' c c. rrt Ai 11 A hAlMvt nhn fl iVirthfinn I v r-n " I X A O AM IT A t M M st CAmCaMAM UM V I Vlt i viiwfH UHU v m.rr. ...... na r t.: I iu.yn. v-. ,iag. brauch von Prlvatpoftkarten von derbeklebt lft. Sine andere Blll schrelbt Entschädigung von. tzlv für den rlust von regiftrlrten Postsendungen hÄ imK Kia KI(a ff) iff aOaUjI imam ' ""'" Oy m2 WAAbaa2AAteS AamV2am X 2 ASVAam mV I viib; r... Postmeister auf Ersuchen von 20 PerV0st,qrn von . . tir a . nrr r tä r t r an r t Dtn V0tt0jnce yalien, ,oiqe ver,oncn' le gewmr nno. oas in,ammezn und dle Abtteferung von Postsachen zu besorgen und für jeden Brief nicht mehr stie lc Tragerlohn zu kollekttren, alS 2.10.(1 er an iUuCUcn. - - . - ' ' ; v"" u. ..... Resalutinn eina,brackt. m .üb al - "" J ' 17 .1."

e.i... asi.M..ieme itiroTuarcnoc siami aniucricn-i

' nen. Der revublikan. Senats- ' Cau c uS. . Wasbinat. De, Dem heute abgehaltenen republikanischen CaucuS deS Senats blieben die SilI . . .!. u.km. T.. in . . " ,ai an.,en, un enmeiie s in ihre S omile.immern im Ca- ! en. S.nalor Dubai, ha,,. d. dem Caueu, einen Bri.s geschrieben, w.l. ch.n s.tr Sherman erlesen ließ ud ttoxitt ,r sei At I, S.kr.Iä. de, Caueu, und de, republikanischen ff,iinakmite nikIeli. flll an. welche nicht geb"-""'' boltet" haben. Carter. Woleoit. Mitchell. Sboup, HanSbrouah, Cameron, ' - - . - - 1 nm nuniiita tinatTUHoen I um. oicuuai) .cpaoicni. t. a j. m, m ew s orr, . Ä)ez. vas enament deS verstorbenen PianoforteFabrikanten Wm. Slelnvay überlaßt Inahezu das gejammle Vermögen den! I Mitgliedern der Familie, lemere Bermachtnijse össenlttchen Charakters so sind deutsche Schulen bedacht, jedoch I otr .(iti(.i ii N? ur roemge Woonyaligleilvoermachtmsse m dem Testamente enthal'en. Die Massenvergiftung in sur. Milvaukee, WiSe., 8 Dezbr. Die Detektivs haben jetzt positiv festgestellt, daß dem Mehl deS BäckerS Fligelthaler eme Unze Arsenik beigemischt worden iß, wodurch daS Leben von etwa 200 Personen gefährdet wurde. . 3n Oerbindnnz . mit der I i vache sind zwei Verhasturzen vorgenomatn worden.

Ob'ö wahr ist? N e w I o r k, 9. Dez. Eine Kabel-

depesche der Sun" von London melbet, daß die europäischen Großmachte sich geeinigt haben und daß eS nun ge-, gen die Türken loögehen soll, um den scheußlichen Zuständen und den Niedermetzelungen der Italiener ein Ende zu machen. - , Maceo todt. Havana, 8. Dez. Die spanischen Behörden versichern mit Bestimmtheit, daß Maceo. der bedeutendste Jnsurgentensührer, todt sei. Die Blätter veröffentlichen einen Bericht deS Majors Cirujeda, wonach derselbe am 4. Dez. mit Maceo einen heftigen Kampf gehabt hätte, alS Letzterer die sogenannte Troja überschreiten wollte. Nach dem Gefecht hätten die Spanier daS Schlachtfeld abgesucht und hätten Maceo und, einen Sohn deS JnsurgentensührerS Gomez Arm in Arm als Leichen gefunden. Jdentisizirt habe M . 4 , IB M man Die vtxqtn ourq etc anmalen auf deren Leibwäsche und durch Doku mn welche sie bei sich trugen. Sei aeeo soll auch dessen Tagebuch gefunden worden sein. AUslaW. A . L 1, ..,:.. De,. ErnkrEaael. ' ' " ' berühmte Statistiker starb,. .70 Zahre alt. A n Stleoermedeiuna von e- . sangenen. Madrid, 8. Dezember, nosfi- . Devescke. welöe bier von Manina eingelaufen find, melden, daß eine er Insel der Philippinen-Gruppr, stattgefunden hat. - - . .. sschim daß eine Anzahl der Gefangenen auS der Festung Caöit dem befestigten Seehafen von Sechzig der Gefangenen sollen den Straften aetödtet und die ande. r v Angefangen worden sein Deutschland und Cuba. Berlin, 8. Dez. Spaniens Reglerung yar nq an ttatt Wttyelm mit dem Krsncken ,want in,. naxtn 3. u. "w, . - - ' in C.ua gegen die Ver. Staaten zu unterflfilitn. Aber die ReiSöreaie. . .. .s,,k. ; !.k. Ak?.!.. ? UttUHVt, .U Itt VtjU.tb Nicht mischen zu sollen, obschon da? Gesuch Spanien von Oesterreich in It,.r, . v- 1 c 1 er r er. oouji ivuroc im onicrcc j einer uiz herzogS-Tochter. der Königin-Regen-Christine. er ,e roneroarive uno nalionail!t...f. V Lt I- - ert rr . rm " ' V SB" mm- 8" ltllt kü. die Erhaltung der Spanisch. tnnilll ffuba mit rn6,m kra ' - - " " '"'"r" ' ,ff. I)... " d'. ' ben w ll.n ... Dänemark dessen M M . ', kaufen, u "iJ'r. eeuiiqen aoioniai . nldusia sten wünschen aber, daß daS Reich jeneS Gebiet erwerbe. Die Peft in Indien. B 0 m b a Y, 8. Dez. Bis jetzt sind "" "' PW o W J" o vv t.l.MC?n. k . m Anmeldung gelangt, aber die Zahl der I x- 5 . . pser oerraulyttq vltt großer. Ble Eingeborenen flüchten auS der Stadt unv Handel und Verkehr leiten bereits unker oer Seuche. BiS etzt ist nur em Fall direkter Ansteckung konstatirt worden thümlichkeit, sich an die Oertlichkeit der I s i rn r m . . nipeoung zu halten. Außerhalv kommen nur venige Fälle vor. deren Cniueyung na nach Bombay zurück verfolge läßt, ier hielt sich die P.st zwei Monate lang auf eine Ward benqtanii. Oingavore, 8 Dez. (Zeit dem Eintritt der Regenfälle ist die Cbolera verschwunden und hier bestehen auch keine Fälle von Peft. Sine ahnlich5 Besserung ist im ganzen fernen Osten zu beobachten. 3 Oktober herrschte die Cholera ' T -" -1 "T w mm wie im vorigen Jahre ziemlich schlirn unter de chinesischen Null?.

OchisfS. Nachrichten.

Angekommen in : QueenStown: Pavonia" von Boston nach Liverpool. New Sork: Bovie" von Liver pool; KansaS Cily" von Bristol. Browhead, Passirt: Teutonie von New Jork nach QueenStown und Liverpool. Allerlei. Während des Jahres 1893 ist von der Gesammtbevölkerung Englands ic einer von 196 wegen Trunkenheit verurtheilt worden, von der von Wales je einer von 134. Gegen das Vorjahr ist dabei doch immerhin ein Fortschritt erzielt worden. Im Ganzen wurden in England im Laufe des Jahres 1893 140.064 Personen wegen Trunkenheit verurtheilt, in Wales 11,252, während sich die Zah-len-1894 auf 147,306 und 12,201 beliefen. Auf den Scilly-Jnseln machte sich 1894 nur eine Person der Trunkenheit schuldig und 1893 waren es nur drei. Eine seltsame Erscheinung ist, daß London mit seinen 3 Millionen Einwohnern durchaus nicht die Stadt m England ist, m der am meisten Leute wegenBetrunkenheit verhaftet wurden. In London wutde 1893 nur eine Person von 209 der Bevölkerung wegen Trunkenheit auf die Polizeistation geschafft. In Manchester ist das Verhältniß 1:101. in Durham 1:76, in Glamorgan 1:76, in Salford 1:99 und in Liverpool 1:126. Newcastle ist diejenige englische Stadt, deren Bewohner dem Trunke am meisten ergeben sind. Von t 53 Einwoh nern mußte die Polizei einen zur Verhütung öffentlichen Aergernisses festnehmen. Derer st e AutomobilFiaker ist auf den Pariser Boulevards erschienen. Der Wagen gleicht den geschlossenen Coupes der Compagnie Urbaine und besitzt einen PetroleumMotor von 4 Pferdekrästen. der.zwischütt denHnterradern angebracht ist. Der Kutscher" oder richtiger der Maschinenführer des Automobil-Fiakers ist gleichzeitig Eigenthümer des Fahrzeugs, für 'das die gewöhnlichen Fahrtaren Geltung haben. Es dürfte aber nur wenigen Parisern vergönnt sein, den Automobilwagen zu 2 Francs per Stunde oder zu 1.50 Francs per Fahrt zu haben, da der Besitzer bereits für sieben Stunden täglich verpflichtet ist und dafür den ganz ansehnlichen Lohn von 43 Francs erhält. Da der Präsi dent der bedeutendsten Pariser Wagengesellschaft, Herr Bixio von der Compagnie generale des Petites Voitures". einer der eifrigsten Chauffeurs-, wie die Mitglieder des AutomobileClubs" heißen, ist. so dürften die Mo-tor-Wagen bald in großer Anzahl in den Pariser Straßen circuliren. Die angestellten Berechnungen haben ergeben. daß der gegenwärtig noch zu hohe Anschaffungspreis der Motorwagen durch die vielfachen Vortheile, die dieser bietet, reichlich ausgewogen wird. Gegenstücke deö berühmten Bunzlauer Topfes können zwei irdene Badewannen genannt werden, welche dieserTage von der Monument Pottery Company" in Trenton, N. V-, an den Zuckerkönig Claus SpreckelS nach San Francisco gesandt' worden stnd. Diese und zwei ahnliche Wanaen sind für den neuen Palast, den sich der plattdeutsche' Multi-Millionär errichten läßt, bestimmt. Die Badewannen sind die größten Gegenstände, welche je von einer amerikanischenTöpfere: erzeugt worden sind. Ver emer Länge von sieben und emer Hohe von drei Fuß haben ihre Wände eine Dicke von sieben Zoll. Die Innenseiten sind emaillirt, wogegen die Außenseiten erst nach rfolgterAufsiellung decorirt werden sollen. Schon früher hatten amerikanische Töpfereien sich in der Herstellung von Arbeiten dieser Art versucht, allein alle Versuche waren fehlgeschlagen, bis das obcngenannie Etablissement Erfolg hatte. Hausbackene Justiz wurde jüngst in dem Morrisiana Polizeigericht zu New Iork geübt. In der Station erschien eine stramme, junge Deutsche mit der Meldung, daß ihr Ehemann John Schulter seit zwei Tagen nicht nach Hause gekommen sei. Der Sergeant glaubte nach der von ihr aeaebenen Vescöreibuna den Gesuckten in einem der Männer zu erkennen, die betrunken aufgegriffen und eingesperrt worden waren, und verwies sie nach dem Morrisiana Polizeigericht. Dort kam sie gerade an, als ihr Ehemann vorgeführt wurde. Sie trat ohne Weiteres neben diesen, faßte ihn beim Arm und sagte zu Magistrat Flam mev: DaS ist mein Mann; ich nehme ihn jetzt mit nach Hause.- Wissen Sie daö so bestimmt, daß Sie ihn mit nehmen ?" fragte darauf Vtx Richter. .Jawohl war die Antwort, .und Hiebe soll er kriegen, wie er sie in seinem Leben noch nicht zu kosten bekom men hat.- Magistrat Flammer über legte eine Weile, dann entließ er den Mann wirklich, Zerknirscht trollte sich L.i.r c r w . vlei am 'arme 1 einer rau von van mm, . .

Dr. Miles,

55 Dmh sein pestoratlve Kcrvlne ist Tausenden ein Wohlthater." weit bekannter Verleger in WiöcvnstN. U Vü' Gree Bay wohnhaft, schreibt am . Ston 1895, wie folgt: Vor fünf Jahren wnrde ich fo nerdöl. dak ir crt stize rbeit int Last wurde. In der acht enotz ich keine Ruhe wegen Schlaflosigkeit. Meine Aufmerksam :cii wurde aus Xr. Müer Restoratlve Nervin gelenkt nnb sing a baifelbe mit bestem Erfolg u gebrauchen. Leit der Zeit habe ich immer ein Flasche im Hause und gebrauche davon sobald ich Ner venichwache verspür, immer mit gutem Erfolg. Auch Dl. s.liles .UlklN Cohn gebraucht davon Mit Nervine Rejstores denselben guten Erfolgen. Ich habe e seUher Vielen empsod. len und ei hat immer geholfen, lle. die an Nervenschwachhet. ten leiden sollten eS verfuiben. iiealth... 5 enthält keine EiuschlaserungSmittel. ist Harmlok und dennoch lindernd und starrend. Durch sei Rtorativ Nervine ist Dr. MileZ Tausende nm Wohlthäter geworden." . C. L e h m a n. . ouor und lgentümer dei Landsmann. Dr. Mil.r VslrrTirnmiHrl yni-rK ml ... laust Wirkt die erste Flasche gar keine Besserung, so wird da Geld ,nrnckerstaUet VO. M1LE9 MEDICAIj 00., Elkhart, Ind. Hiesiges. Verschwunden. Frl. Lena Ball ist seit Donnerstag auS dem Hause ihre Vater Dr. Tay. or Ball, 1609 N. Illinois Str. derchwunden und man glaubt, daß sie sich verheiratbet hat. An dem genannten Nachmittag sagte sie zu Hause, daß sie nö Theater gehe, jedoch kehrte sie am Übend nicht zurück. Bei einer Durchuchung deS Hauseö fand ihr Vater einen Brief, in dem sie anzeigte, daß sie zum Zweck der Verheirathung durchgebrannt sei. Dr. Ball kann sich aber nicht denken wer der Mann im Spiel st. Pros. Richard G. Moulton Hielt gestern Abend im Propyläum seine dritte Rede über ..Die Werke Söakespeare'ö". AlS spezielles Thema wählte er Heinrich VIII." Heute Morgen pasfirte wiedkr durch ein ungeladene?" Gewehr ein Unglück. Ein Neger, NamenS Redman, No. 1 St. Peter Straße wohnhaft, zerschoß sich derartig den rechten Arm, daß derselbe wahrscheinich amputirt werden muß. Wenn ihr ein gutes Mittel h:ben wollt Euer Blut zu reinigen, die Nerven zu starken und die Constlution zu kräftigen, gebraucht Hood'S Sarfaparilla. Gebraucht uun Hood'S. Hood'S Pillen heilen Brechreiz, Kopfschmerzen auS dem Magen und Unverdaullchkeit. Die Direktoren deS nördichen Gefängnisses waren gestern im Denifon Hotel in . Sitzung. Zur Sprache kam daS Auslaufen der Kon rakte für Gefangnißarbeit. Die Kon raktoren befürchten die Kontrakte zu erneuern, va es möglich ist, daß vou der Legislatur angeordnet wird alle im Gefängniß gemachten Waaren zu ftem peln. Die Kontraktoren verlangen. daß man ihnen b'ö nach der Sitzung der Legislatur Zeit gebe, um ihre Kontrakte zu erneuern. Der New York Store. (GtaMltt 1853.) ?nr noch zwei Wochen blö . Weibnachten. Mann kann eS kaum glauben, und doch ist eS eine Thatsache. Sie sollten eö nicht langer verschieben Ihre Weih uachtSeinkäuse zu machen, sonst kom men Sie in daS Gedränge der letzten Tage und das ist weniger angenehm. Kommen Sie morgen in unseren Laden, der daö größte Lager von WeihnachtS-Waaren zu den billigsten Preisen führt und bringen Sie Ihre Kinder mit, daS große Spielwaaren Basement zu sehen. Tausende von Winken überall im Laden, wenn Sie sich noch nich für etwas entschlossen haben. kiM'U.'SBKi

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