Indiana Tribüne, Volume 20, Number 82, Indianapolis, Marion County, 8 December 1896 — Page 3
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t s i r Schuld und Sühne. Roman von Alklandn Römer. (Fortjehung.) sx yane Das sletZ als gemeinen Kunstgriff der Halsabschneider geach tet, die ihm höhere Procente aufzwingen wollten. Jetzt stand der Todtgeglaubte greifbar lebendig da sein Gehirn war heut' Nacht zu wenig klar, um weiter zu folgern. Llber er ging doch auf des Bruders letzte Andeutung ein. Und wie nach all' den wirren Eindrücken sich wäh rend des Redens seine Aufregung stet gerte, so schilderte er auch seine Liebe mit glühenden Farben. Er mußte sich das Mädchen um jeden Preis ?rringen, und wenn der Oheim sie nur anerkennen wollte, aber derOheim war auch gegen ihn ein Filz, ein sieinharter, unerbittlicher. Verwandter, der keiner Jugendempfindung Rechnung trug. Ein sonderbares Licht glänzte in den harten Zügen des Amerikaners auf. Er brannte . die ausgegangene Pfeife wieder an, schellte dem schlaftrunkenen Kellner und ließ neue Zu fuhr von Rum bringen. Dann, als diese? sich wieder entfernt hatte, schlug er dröhnend mit dev Faust auf den Tisch. Und. Gott verdamm mich, ein feig, herziger Philister wärst Du, wenn Du das Staatsmädel aufgäbst und Dich unter des Alten Knute beugtest!rief er. Vorwärts, Junge, und da rauf! Und wenn Du Muth hast, helfe ichDir!Was meinst Du, fyms?" fragte Albert, der jetzt nüchterner wurde. Für den Augenblick ist ja gar nichts zu machen, aber der Alte kann nicht ewig lebend Und da meinst Du. eö sei bequem, aus seinen Tod zu warten wie aber, mein Bester, wenn ich da aufträte? Ich habe, wie Du weißt, etliche acht Jahre vor Dir voraus.'' Hans Du würdest freilich bisher weißt Du " Albevt st?tterte in jämmerlicher Verlegenheit. Mr. White schlug ein dröhnendes Gelächter auf. Ja. es ist verteufelt unbequem, wenn so ein Todtgeglaubter, den man so gern todt sein-läßt, unversehens wieder auftaucht, aber ändern laßt sich das Ding nicht. Mußt mit den wilden Bestien drüben, denen ich oft genug merne Haut zum Markte trug, rechten, öder mit den Apachen, den wilden Kerls, die meinen Skalp schonten, aber Goddam! ein Spaß soll eS mir sein, des . Hagern aus Trautdors Ge sicht zu sehen, wenn der Tramp da vor ihm steht. Hm hier' ist Dein Erbe, Dein rechtmäßiger. ' Die alte Geschichte ist längst verjährt, hast sie ja selbst begraben und zu Protokoll gegeben. daß die Sache auf einem Irrthum beruhe. Also, der Hans von Trott blieb ehrlich, und ist eS seinem inneren Sinne nach gerade so, wie mancher hier zu Lande, vor dem ihr tief: den Hut zieht, und am Leben blieb er auch, wie Du siehst, er haust also hier , dereinst auf Schloß Trautdorf auf feine Ma nier, wenn nicht " Hier hielt der übermüthige. Redner inne, der inzwischen aufgestanden wav und gestikulirend .das Zimmer .durchmessen hatte. Albertö Herz drohte stillzustehen vor innerer Bewegung: Hahaha! Ein famoseö' Bild, nicht wahr? Ja,' Du siehst ziemlich verblüfft, um ; nicht zu sagen stupide, aus, das geht Div arg an die Gräten. Na, beruhige Dich einstweilen es wäre noch möglich, daß der Geachtet der jetzt ein allzu freier Mann geworden ist, euch Repräsentanten einer hochcivi lisirten Nation .den erbärmlichen Lumpenkram vor die Füße würfet Vielleicht thut er eS auch zu Gunsten eines schönen Mädchens' "das zufällig seinem Bruder den Kopf verdrehte' hm, waZ meinst Du?Der baumstarke Mann sah gutmüthig lächelnd auf den bleichen, zittemden Bruder herab. - ...... Albert sprang auf und umarmte jetzt zuerst den Bruder stürmisch. HanS! Das wolltest r-..dS könntest Du thun?" . Gemach! So weiß ich doch jetzt wenigftens.' wie man am' besten die bruderliche Liebe weckt. Ja, Deine Mathilde..die Tochter '.des Geigers, einst Herrin auf Trautdorf; vielleicht käme es den Onkel ebenso hart an. als wenn er den Tramp als seinen Erben anerkennen sollte aber ' doch ich glaube, er würde, zwischen die Wahl gestellt, sich zu Deinen Gunsten entscheiden. Du aber 'hältst Du den Part?" ' ' ' -Den Vact? Wieso?" ' . Lllbert von Trott, dessen Geist in dieser Stunde sehr umnebelt war, ver wirrte ftck überwiesen Problemen, - frnft Du nie daran gedacht. Dein schönes Mädchen dem , Onkel unter die .Augen zu bringen sragie zgans vagegen. ' 5a sonderbar gerade heute als ick Ne traf, blitzte solch': ein Ge danke durch meinen Kops aber eL ist i m ' ' ' ' ,! unmöglich. Unmöglich? Seit ich .drüben und allein in der Welt war.-hat das Wort für mich nicht mehr &istirL."Hi in deni Coder von euüchneidik'm Leuten kistirt ei alk' xuzch. Ueberclmvle
doch' 5en Alten, führe lhm daS'Madchen zu. ich möchte wohl wissen, ob er auch für Weiberschönheit ganz unempfänglich ist. Er soll ja einmal Havarie erlitten haben in der Liebe und seitdem ein Weiberhasser sein darum überrumple ihn wenn 5hr beide Muth habt, so winkt euch dev Sieg,
nur dem Muthigen gehört die Welt. Und solltet ihr das Spiel dennoch verlieren, nun, so stehe ich hinter euch. Offenbar gefiel der Gedanke dleses Stückleins Hans von Trott immer mehr. Er blies mächtige Dampfwolken in die Luft, balancirte in den wagehalsigsten Stellungen und machte so viel Larm dabei in der nachtlichen Stille, daß der verschlafene Kellner unwirsch hereinlugte und einen brum menden Warnruf ertönen ließ. Mr. Whlte warf ihm nnt Jongleurgescdicklichkeit ein Goldstück genau an die Nasenspitze. Der Verblüffte fuhr zurück, grinste aber dann dankend. trotz des ungewöhnlichen Weges, auf dem er die Gabe empfing, und erschien nicht wieder. Albert erhob sich taumelnd. Das Zimmer wirbelte mittlerweile mit ihm im Kreise, er vermochte kaum noch auf seinen Beinen zu stehen. Schwächling! brummte der Aeltere. Mußt wohl in's Bett und Deinen Rausch ausschlafen. Wollen sehen. wie Dir morgen bei klarem Kopf zu Muthe, ist. Hans, Du bist em prächtiger. ganz fanroser Kerl forsch bei Gott, pyramidal forsch, und der Onkel und' die Tilde gottvoller Spaß hast recht em ' gottvoller Spatz Er lallte etzt bedenklich. Hans griff ihn energisch am Arm und leitete ihn in sein Zimmer hinauf, wo er ihm sein Bett überließ. Bald verkündeten laute Schnarchtone den festen Schlaf desselben.' ......... Hans von Trott aber schien keweS Schlafes zu bedürfen und sein eiserner Körper ganz seinem Willen zu gehörchen: Er stand mit verschränkten Armen am Fenster und schaute auf die versckneite Straße hinab. Seine Stirn lag jetzt tn tiefen Falten, und ein harter, finsterer Zug entstellte sein Gesicht. Der Letzte von den Meinen, murmelte er, aber kenne ich ihn denn? Ist er Nicht vielleicht ein schwächlicher, charakterloser Knabe, der zu dev Rslle nicht taugt und dem ich den Platz nicht räumen sollte? Gut mag er es zeif . y 1 n e v n . ct..e gen !eiaz,i in ia eine nacyne A,usgäbe niHt führt er sie brav durch,' wohlan" mir ist wohler da drüben in der Freiheit zeigt er. sich feig für' einen Feigling rührte Hans von Trott keinen Finger." - 3. (5 a v ! t e l. Albert von Trott erwackte am näcb steitj Morgen mit schwerem Kopf. Er konnte sidj anfanas nickt besinnen, wie 1; j 1 a 1 1 er hierher gekommen war. allmählich st; entwirrten sich die bunten Bilder des-vergangenen Abends in seinem Geiste. Das Zimmer, m dem er sich befand, war leer, sem Bruder zevenfalls schon ausgegangen. Während er fick bastia ankleidete, fiel ibm ein Zettel in dieÄugen. der auf dem Tische lag..vandle. wie wir verabredeten stand darauf. aber fo ralck als möalich, ich bleibe ein paar Tage fort, kehre . . : : ftfrt.a . lvieoer, um uuzs in sutwnuiig zu uuu gen . Albert faßte an seinen wüsten Kopf. Der abenteuerliche Plan des Bruders kam lhm wieder in s Geoachtnlv. .Abenteuerlick ia. erschrecklich abenteuerlich murmelte er, und doch seine Liebe zu Mathilde, war helö aenua. er dachte zuerst ernster darüber nach, daß etwas geschehen müsse sie wat ein so ungewöhnliches Geschöpf, . m iA STt datz sie ihre ittoile überall mit iianz spiele?i"wllrde. Wenn sie nur einer in den'Sa.l hob, aber der. Onkel es wallte dem jung:n Lieutenant heiß herauf, er war gewiß nicht feige, einer Kugel! wollte er sich stellen, aber vem Onkel t den mußte man kennen, um zu wissen,, was es bedeutete, ihm mit solch'' einem' Ansinnen zu kommen. Un , ' 1 . Eine urgeriicyc, eine ganz nnevriibüriige sollte er ihm unvorbereitet zuführen er. der junge Habenichts, den seht Schulden drückten, eine solche Braut. Das war im Grunde die That eines Wahnsinnigen. Der Onkel war der ''letzte der heiße Liebe gelten ließ, dafür. Verständniß und Mitleid hatte. So 'aber freilich galt es zu warten) zu hangen und zu bangen bis in alle? Ewigkeit Und Mathilde war ehrgeizig, fühlte sich' todtunglücklich in ihrer engen Spyäre und drängte ihn immer, der Heimlichkeit ein Ende zu machen. Jetzt bot sich ein Helfer der Heimgekehrt, ia. der rnockte dem - Onkel einen Sazrecken einjagen, wenn er ihm da rm , , n .Yi . : w.. f tfii eme Uisam ou ncuct welch' eine 'Lage! Es blieb noch immer eine? Möglichkeit offen, daß ihm daö Majorat verloren ging wer. hätte je den' haarsträubenden Gedanken haben können! Albert ngie an seiner Unterkippe und starrte zum Fenster hlnäuS. Draußen hatte sich der Schnee in Regen! ausgelöst, der Himmel war grau, die jstraße schmutzig, ihn fröstelte und :ihm war sehr elend zu Muthe. - Es wai 'aber die höchste Zeit, - in - sein Quartier" heimzukehren, 'der Dienst ep. - - '. -::. Msznd er eilia die Trevve deS HotekS ' hinunterstieg und 'sein Säbel . . .j.i.JPm- c. ra. neven ;.ym . san eue. Iiog .iqm vcv,vj,rdan'durch aufntaucktte'vrude 'ihm-dochböse Verlegenheiten schaffen könne." Schon ein' Gerückt -von seiner Existenz brachte ähn-um seinen ganzen Credit. und wenn den 'Alten, aus Ä.rauloors nun derchla rührte beim Anblicke ,f. dtaeÄauten. dann wär der 'dem Rechte riach sein Erbe und sollte ein-Mttisch-wU. dieser da im Ernst zurUcktrete,solch' einen .Besitz au5scklaacn daS war aai nicht denkbar! - OäS'gsterntspTochen toar . , 1 t- , i v. rmtJf..iM.' DUuciajLslwöN-Pit; ücraiiiur.uwi slw-urtb wie ' Lackte) 'wenn eS WizttlchteZtÄd"LrMwuda2ar. -ne andere. Saöe.
In selje schweren Erwägungen schritt der junge Officiev durch den regnerischen Wintermorgen und fuhr zu Hause seinen Burschen, der seines Herrn schon lange harrte, unwirsch an. Ihm war heute nichts recht. Die Knöpfe waren nicht blank genug geputzt, auf der Uniform entdeckte ev Stäubchen, und der Bursche meinte bei sich, sein Herr Lieutenant müsse den Abend , vorher schwer geladen haben, der Kater sei gründlich. Unterdessen saß der Majoratsherr auf Trautdorf. Herr Jobst von Trott, der einsame Junggeselle, in seinem geräumigen Studirzimmer, das von seinen hohen Fenstern aus, den Ausblick in eine grüne Wald- und Bergeinsamkeitbot. Das Schloß lag hoch, man schaute aus. die Wipfel der kräftigen, schlanken Tannen hinab.' Der dichte Wald zog sich die Berglehnen hinan, von grünen Matten, auch Kornfeldern unterbrochen. Jetzt war es Winter auf Matten und Feldern lag noch die Schnee-
decke, schwärzlich dunkel stach der Wald dagegen ao. An das Studirzimmer stieb die Bibliothek. Die schwere eichene, mit schonen Holzschnitzereien versehene Thür zu derselben stand geöffnet, in dem großen, altdeutschen, grünen Kachelofen prasselte ein Holzfeuer. Der hagere angehende Seckzioer batte ein strenges, eingefallenes Gestcht. Ev hielt emen Brief in. der Hand, den er heute Morgen schon zum dritten Male las. Das war etwas sehr! Merkwürdiges. Der Schloßherr lebte einsiedlerisch, er verwaltete sein reiches Besitzthum ganz allem und führte eine rege geschäftliche Correspondenz, die er sehv rasch, und gewandt zu erledigen Pflegte. Man nannte ihn den Actienbaron, denn er besaß ein ungewöhnliches Specula tionsgeme. Er hatte aus seinem Besitzthum große Fabriken eingerichtet und betheiligte sich auch noch an. anderen industriellen Unternehmungen. . Sem Verkehr mit den StandeSgenossen beschränkte. sich auf' wenige 'gegenseitige Besuche, einige, üppige -Jer-rendiners während der Jagdzeit und ein größeres, dann überaus glanzvoll ausgestattetes Fest im Jahr, zu dem auch die Damen der Aristokratie aus der Umgegend und der benachbarten Garnisonstadt eingeladen wurden.' Was enthielt denn dieser Bnef so Besonderes? Er war unterzeichnet: Herbert. Graf zur Lippe, und kam aus Florenz. Herbert Graf zur Lippe der einsame Mann mit dem stark gebleich- , ' ä . . . . e v;. rL ren zgaar men oen ops in oie yanu gestützt der Träger dieses Namens hatte ihm einst schweres Leid zugefügt. Seine ihm anverlobte Braut hatte ihm umijenes willen die Treue gebrochen und war die Gattm dieses Herbert geworden. Nun war er alt und grau, die Stimmen der Leidenschaften waren verstummt, die Herzen kalt geworden die Gluthen alle erloschen.- Sie ruhte lange im kühlen-Erdenschooße und er, sein gehaßter Nebenbuhler, lebte seit Jahren mit seinem einzigen Kinde im Auslande. ; 5tt!rnen Sie noch. Jobst?" stand in dem Briefe. Sahen Sie, der tiefe Denker und. grüblerische Philosoph, als welchen Ihre Schriften Sie der Welt darstellen, nicht längst ein. daß Liebe Naturaewalt ist. und dan wir armen Menschen keine Macht über Naturgewalten haben? Hertha liebte mich und wir waren glücklich. Ihrer gedachten wir als emes uns theuren, bedeutenden Menschen, dem nahe zu bleiben das! Schicksal unS 'verwehrte.' Sie standen über uns, was Geist 'und Charakter anlangte, abev wir waren glücklich und Sie nicht.. Mir ist Hertha nie gestorben, sie lebt neben mir in ihrem Kinde fort. Die jetzt achtzehnjährige Hertha ist ihr Ebenbild geworden,' äußerlich und innerlich. Ich bin ein kranker Mann. daS südliche Klima, in dem ich seit Jahren lebe, heilt meine kranke Lunge nicht, und ichs sehe mich um nach einem Schutz für meine, für. Herthas Tochter, wenn ich nicht mehr bm; Dürfen wir zu Ihnen kommen? Wollen Sie uns sehen? Vielleicht erwärmt sich Ihr Herz für dieses junge, reine Wesen. . Während ich dieö schreibe, ich. der Schwärmer und Idealist, ver ich geblieben bin bis heute, stockt mewe Feder. 'Dem nüchternen Gelehrten, dem einsamen Philosophen saae ich das und doch sende ich diese Zeilen ab Und Über diesem Briefe saß der kühle Denker. Es war todtenstill um ihn , her. Niemand sah, Niemand störte ihn; Auf einmal erhob er sich, strich daS noch volle, graue Haar aus der niedrigen Stirn und trat an'ö Fensters In seinen :. stahlgrauen Augen, deren durchdringender Blick von. seinen Untergebenen gefürchtet war,. blinkte ein Kem.der Strahl, ' ' ' Wortsetzung folgt.) ,, . Vif Eourage der ZZaronln. , ' f . , . . ' .Eine wahre Räubergeschichte von Louis e l ' Helmrich. . Von der Baronin Grollwitz ging die age, daß sie einst, in verflossen Ju'.i.wi.... r.. rjf ' j. f-l ciiviugcii, icqr O)0ll geweiN lt jedenfalls waren diese Zeiten schon ehr lange vorbei: heute sah Niemand der abschreckend mageren,- spitznasigen, fläckeraugigen Dame an, daß sie inen kleinen Hof nebst Umgegend durch ihre Reize in Ausruhr gebracht.'. Der VerZusti ihrer Schönheit bekümmerte -sie aber herzlich wenig. Vergnügt und stets unternehmungslustig, lebte sie mit ihrem dicken, gemüthlichen Gatten auf seinem schönen Gute und versamMelte aus heiteren - und zwanglosen Festen die ganze Umgegend. - Die Diners. dje Jagden-auf Grollwitz waren berühmt durch den ; vortrefflichen Wein, durch ausgezeichnete Küche und Lustigkeit., ,- ' : t'D Baronin war die Seele all' die-' f ltr Lerstreuunaen. .,2 8 eme .uner I ri " cr'?i. i. m rm roaene wmuh, unyjttoMenlerM nahm ne an allen Jaen Antbett uns
wurzke nachher daZ Mahl durch ihren schlagfertigen Witz. Böse Zungen behaupteten freilich, daß sie nicht immer die engen Grenzen zarter Weiblichkeit inne hielte, jedenfalls traute man ihr sozusagen Alles" zu. Eine That aber, von welcher, diese Erzählung berichten soll, erhob sie vollends zur Heroine. Der Theil unseres gesegneten Vaterlandes, in welchem Schloß GrollWitz liegt, hatte sich bisher des Rufes einer ziemlichen Sicherheit erfreut. Diebstähle, d. h. solche im großen Stil, gehörten zu den Seltenheiten im Kreise Stolzenhagen. Doch seit einiger Zeit machte sich in diesen Zuständen eine böse Wandlung bemerkbar. An einem heiteren Frühlingsmorgen stand der reiche Amtsrath Weber vor i seinem Geldschranke, besah verdutzt erst die aufgebrocheneThür. dann die ! leeren Fächer und konnte sich schließlich der betrübenden Erkenntniß nicht verschließen, daß man gestern eingelaufene beträchtliche Pachtsummen seinem Bereiche entrückt habe. Nachdem er seiner sittlichen Entrüstung in einem äußerst gediegenen Donnerwetter Luft gemacht, begab er sich auf die eifrige, aber' erfolglose Verfolgung des Diebes, der auch nicht die kleinste Spur zurückgelassen. Alle Nachforschungen, alle Muthmaßungen waren auch später nicht im Stande, einen Lichtschimmer in das Dunkel, das über der schwarzen That lag,' zu werfen. Einige Wochen verstrichen; die Gemüther der ' Unbeteiligten hatten sich über den Eingriff in das Eigenthum ihres lieben Nächsten längst beruhigt und, waren schon etlicheMale über o.ndere unerhörte Geschehnisse in Aufregung gerathen. Vielleicht hatten sie durch diese Gleichgiltigkeit den Ehrgeiz! der HerrenEinbrecher erregt, denn ein neuer, keck und sichec ausgeführter Diebstahl erfolgte. Nun gerieth die ganze Gesellschaft in grenzenlose Aufregung. Es gab wohl kaum einen Mittags- oder Kaffeetisch, an. dem nicht angstvolle Gesichter immer wieder das eine Thema behandelten und schrukensbleich erwogen, daß ihnen täglich ein gleiches Schicksal widerfahren könnte. Jetzt ward die Frage: Wer und wo ist der Dieb,? zu einer brennend:, denn nun fühlte Jeder sein eigenes liebes Ich" bedroht, und das pflegt gewöhnlich das Interesse erheblich zu sieigern. Aber so viel Scharfsinn auch aufgewendet wurde die Diebe waren doch wohl noch schlauer als ihre hochgebildeten. Widersacher , auch diesmal ward .nicht das Geringste entdeckt. Ja,, die Räuber wagten, allen . Nachforschungen so schnöden Spott entgegeni zu setzen, daß dem Herrn von Rechnow am hellen lichten Tage zweihundert Thaler aus seinem Schreibpult gestohlen wurden, während er im Nebenzimmer ruhig bei Tische saß. Solcher Frevel l?ar noch nicht dagewesen! Wohl nur wenige Tollkühne gingen-in dieser Zeit schlafen, ohne vorher in allen Gängen, unter Betten, in Schränken und Truhen geleuchtet zu. haben, und ohne alle Thüren doppelt und dreifach zu verschließen. . Vorderhand schienen die Verbrecher von der erreichten Wirkung befriedigt, wenigstens herrschte lange Zeit Ruhe im Kreise Stolzenhagen. Nun wur den. auch die zeitraubenden und auch etwas unbequemen - Vorsichtsmaßregeln weniger vorsorglich genommen; die Gefahr schien nicht mehr gar so bedrohlich nahe. - . Ein volles halbes Jahr verlief ohne aufregende Zwischenfälle, und die Ordnung schien wieder hergestellt. In seinem kühlen und . schattigen Schloß, das der es üppig umspannende Wein vov' dem Eindringen der Sonnenstrahlen schützte, saß am Mittag eines heißen Julitages Baron Grollwitz an seinem ; Schreibtische. Sein gutmüthiges Gesicht glänzte vor Freude, sowohl; üb die willkommene Erntehitze draußen, als auch über die vielen blanken Goldstücke vor ihm, die er soeben überzählte. ' Seine Frau stand neben ihm und. hörte einem Berichte über einen abgeschlossenen günstigen Kauf mit gebührender Aufmerkamkeit zu. ! Na sagte der Baron, so weit wären wir! Jetzt will ich nochmal auf's Feld, dann komme ich zum Essen ;hm!" Er erhob sich, um das Geld in der Schublade, seines Schreibtisches zu verschließen. In diesem Augenblicke überkam die Baronin, die dem Fenster den jRücken kehrte, das sonderbare Ge fühl, als ob Jemand herein sähe. Sie wandte sich rasch um. Es wollte ihr einen Augenblick so scheinen, als ob ein Schatten vorüberglitte, sobald sie aber hinausschaute, war weit und breit keine Menschenseele zu entdecken. Weißt Du, Karl sagte sie, laß das Geld lieber nicht hier! Am Ende kommt etwas damit vor Ach. Unsinn, es wird nicht gleich Jemand bei uns einsteigen! Woher sollte man's denn auch wissen, daß ich so' viel Geld im Hause habe?r Na, höre, man könnte doch nachgerade genug gewarnt sein Ja. ja, eigentlich hast Du Recht, will'sgleich nachher fortschicken!" " Abev es blieh het dem Vorsatze. Der Tag brachte mancherlei Ansprüche, erst durch die Arbeit auf dem Felde, dann noch durchBesuch. der nicht vor Abend davonfuhr. So blieb das Geld im Schreibtisch und wurde vergessen. ..Als d Baronin Grollwitz sich schon zur ' Ruhe in ihrem an das Arbeitszimpiev ihres ManneS stoßenden Schlafgemach niedergelegt hatte, fiel ihr .dasselbe, wieder ein. Ihr Mann saq 'bereits im Schlaf deI Gereckten.
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H. C. POMEROY, gegenüber der Me Fenster standen weik offen," aus dem Garten drangen weiche Duftwellen und die leisen, melodischen Töne der Vögel und Jnsecten. Der Mond leuchtete voll und hell; sein rundeS Gesicht schien die Baronin vergnügt anzuschmunzeln. Die aber hatte wenig Sinn für den Zauber einer Sommev - Mondnacht, Herz und Gedan ken weilten bei den blanken Goldstücken drinnen. Sie hatte lange so gelegin und war schließlich in eineArt von Halbschlummer versunken. Da schreckte sie auf: sie hörte im Nebenzimmer ein Gerausch! Angst empfand sie nicht, sie wußte, die Revolver über dem Bette ihres Gatten waren geladen, und sie verstand mit denselben umzugehen. Ganz leise erhob sie sich, wickelte sich in ihr langes weißes Betttuch und nahm die Waffen vom Haken. So schritt sie unhörbav auf die Thür zu, öffnete sie blitzschnell und sah zwei dunkle Gestalten mit geschwärzten Gefichtern, die sich am Schreibtische zu schaffen machten. Ruhig blieb sie im Rahmen der Thür stehen. Jetzt wandten sich die nächtlichen Gäste um. Was nun geschah, was in der Baronin vorging, darüber hat sie weder sich noch Anderen je Rechenschaft ablegen können. Denn anstatt zu schießen oder zu vufen, that sie etwas ganz Absonderliches, selbst in Anbetracht eines so außerordentlichenFalles: sie öffnete weit ihrenMund mit den großen, weißen Zähnen und schnitt ihren ungebe tenen Gästen eine fürchterliche Fratze. Und wie die That ungewöhnlich, so auch der Erfolg! Die riesige, spindeldürre Gestalt im weißen Betttuch, den Kopf mit einer ungeheueren Dovmeuse mit großen Quetschfalten umhüllt, die stechenden, schwarzen Augen, die ' lange Hakennase, all' dieses, regungslos auf dem Hintergrunde der schwarzen Thüröffnung vom tages hellen Mondlicht beschienen, ein solcher Anblick mochte den Herren Ein brechern noch nicht vorgekommen sein. Einen Augenblick starrten sie das vermeintliche Gespenst wie versteinert an, dann aber ließen sie ihr Werkzeug nebst ihren guten Absichten im Stich und stürzten Hals über Kopf zum Fenster hinaus. . Doch wenn sie auch noch , so schnell davonstoben, sie waren nicht hurtig genug. ihrer kühnen Verfolgerin zu entgehen. Denn kaum waren sie aus dem Fenster, als der Revolver der. Bavonin sie ereilte und mit einigen wohlgezielten Schüssen Beide verwundete. Der Lärm weckte das Pille Hauö auf; Herr von Grollwitz und. einige der Dienstboten stürzten herbei und fanden ' die unternehmungslustige Dame, noch immer in ihr weißes Tuch gehüllt, kerzengerade am Fenster aufgepflanzt. Bald fand man im Garten, eine stöhnende Jammergestalt, einen der Hallunken, den eine Kugel im Schenkel am gewünschten Fortkommen verhindert hatte. -.Natürlich sorgte man für ein gemüthliches Un.terkommen in einem festen Kämmerlein, wo ihm Schmerz. Wuth und Haß gegen die ' treulosen Gefährten die Namen seiner Helfershelfer entrissen, noch zeitig genug, um das ganze Räubernest auszunehmen und sogar noch den letzten Rest der einst so widerrechtlich eroberten Summen glücklich wieder zu entdecken. Die ganze Umgegend war wie von einem Druck befreit. Unauslöschliche Dankbarkeit aber ward der Baronin zu Theil. Ungezählte Equipagen roll, ten an ihrem gastlichen Thore vor; ihre Hand schwoll beinahe an von all' dem Händedrücken, ihre Stimme ward heiser von den unzähligen Wiederholungen des interessanten Abenteuers. Ja, enthusiastischeSeelen schlugen vor, ihr einen Ehrenschild zu widmen, auf dem ihre Heldenthat in begeisterten Worten gepriesen wurde. Leider verlief dieses edle Unternehmen imSande und Frau von Grollwitz mußte sich Mit dem mündlich verbreiteten Ruhme begnügen, sie die Retterin eines ganzen Landstriches. Im Museum. Dame: Die weibliche Mumie ist .ilso nicht so alt, wie die männliche? Aufseher: Nein; die Damen machen sich ja immer etwas tünaer! Moderne Dienstboten. Dame: ...ich sehe mich leider gezwungen, Ihnen zu kündigen. Nanette!" So, und warum denn? über meine Behandlung haben Sie sich doch nicht zu beklagen!?" Wink. Onkel (ermahnend): Also., mein lieber Neffe, du gehst jetzt zur Hochschule sieh dich vor. daß du nicht auf glatte, schlüpfrige Wege gerathest und zu Fall kommst Studiosus: Ich hoffe.Onkelchen, du wirst mir die nöthige Afäe streuen Send year atme ffor Sovrrafr I U Werks of Efn Flcld, FIELDFLOWE Ctt csm TUUmcsunttt Sasrclr The tnostbeaatiful Art Prodactlon of the Century. A II baneb of tta nst frairaat f tl oral tithtrtd trom ttt braad aerti f Eaecs FUI4' Farn f Lot. Contains a selection of the most beaulif ul of Ihe porms of Eugene Field. Hand somely illustrated by thirty-five of the trorld's greatest artista as thtir coottibution to the Monument Fund. Bot for tb aobla coatribotlaoa 4 tbt treat artista thla book conld not hart beea naaatac tared for 17.00. Forsale at book stores. or seat prepaid on reeeipt os$t.io. The love offeringto iheChild'a Poet Laureate, publisbed by the Committee to create a fund to build the Monument andtocare forthefamilyof thebelovedpost. ; Eugene Field Mon iment Souvenir Fand, tt , Uoaroa Strat, Cakaf. tu,
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