Indiana Tribüne, Volume 20, Number 82, Indianapolis, Marion County, 8 December 1896 — Page 2
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Zndisns Tribüne.
Erscheint Täglich uns Somüag. Die tZsttche, Tribüne- kostet durch lenXtlaet J (Jent per Osche, die So?ntagS.Trlbüne'I Ckti per Ooche. JLlbe iusa-uea 15 Cent dn 65 Sent per vk,Rt. Per Poft nherhald n lttftt zuzeschiSt t, VorauZitzeilunz V pti )Hr. OffUi 10 eüd cllabama etrabt. Indianapolis, 2nd., 8 . Dezember 1L96 Unseres Südens Värenwelt. Wer den Meister Petz blos aus man chen unserer' nördlichen Gegenden ersahrungsmäßig kennt, der hätte in den Südstaaten wahrscheinlich Gelegenheit, noch verschiedenes Neue über ihn zu erfahren, wenn auch wenig VortheilHaftes vom Gesichtspunkt des Menschen aus. Unser ferner Süden hat drei verschiedene Gattungen Bären aufzuweisen. Eine derselben, ; der gemejne Braunbär, welcher ja allenthalben in den wilderen Landestheilen von der kanadischen Grenze bis hinunter nach dem Golf von Mexico vorkommt und sich rm Wesentlichen überall gleich bleibt, sei hier nur der Vollständigkeit halber erwähnt. Seme Gewichtig keit- beläuft sich auf 200 bis 300 Pfd. Bemerkenswerther ist em großer vollkommener schwarzer Bär, welcher in Louistana. Mississippi und manchmal auch lm Rohricht und den Sumpslan dereien des südlichen ArkansaS auftritt und sich gewöhnlich durch eine weiße, hufeisengestaltige Stelle auf der Brust auszeichnet. Dieser dunkle Geselle wiegt seine 400 bis zu 680 Psund. Individuen von letzterem Gewicht kom men allerdings nur selten vor, und als vor noch nicht langer Zlt ein erfahre ner Jäger ein solches Ungethüm in dem großen Atchafaleya - Sumpfland er legte, glaubte er anfangs, dasselbe gehöre einer.hesonderen Bärenfamilte an. da ihm m semer ziemlich langenPraxis , noch kein solches vorgekommen war. Die dritte und seltenste der südlichen Bärengattungen aber ist bei den Jägern unter dem Namen Nothbär- berannt, und sie durste auch gar Man chen, die sich für gute Bärenkenner hat ten, bemerkenswerth und ungewöhnlich vJikommen. Au den Hauvteiaenschaften in der äußeren Erscheinung des Bären rechnet man gewohnlich die Plumphrlk Der lange Körper unseres südliqen Rothbären jedoch ist beinahe so sckilank. wie derienige eines Panthers, und er hat die Farbe eines rothen StiereZ. Schwimmen kann er so gut w'e eine Otter, und jedem Rudel Bärenhunde, du jemals der Fahrte eines Baren ge folgt sind, kann er den Rang ablaufen. Die meisten südlichen Jäger haben schon Rothbaren gesehen, haben sich m deß über die Frage, ob diese und d!e Schwarzbaren von derselben Urgat tung stammten und sich nur infolge der äußeren Umgebung von Gestzlt und Größe verändert hätten, oder nicht, bis jetzt Nicht einigen können. Jedenfalls ist es nicht so leicht, an die gemeinsame Abstammung beider zu glauben. Der Rothbär lebt heutzutage ausschließlich in den großen, bewaldeten Niedirungen, wie das Iazoo-Sumpflznd von Mississippi und das große, schon oben erwähnte Atchafalaya-Sumpfland ton Louisiana. Dagegen ist der große Schwarzbär in den Niederungen von Louisiana hinter den gewalhgen Baumwoll- und Zucker-Plantazn, am Mississippi entlang und an semen Ne benflüssen in allen den erwähnten Staaten, eine ziemlich alltägliche Erscheinung. wenn auch nicht gerade in seinen Hünen-Ezemplaren. Es ist sehr interessant, einen Bären zu beobachten, wie er grünes Welschkorn stiehlt. Den Jägern ist es U'ohlbekannt, daß er die Gewohnheit hat, allemal an derselben Stelle der Einfriedigung ein Feld zu betreten und wiederum zu verlassen, wenn er nicht erschreckt oder gestört wird. Unkundige mögen sich vielleicht wundern, daß er überhaupt dasselbe Feld öfter leucht. Es handelt sich indeß hier um Maisfelder von sehr stattlicher Ausdehnung, von 600 bis 100 Acres. Nachdem Meister Petz auf die Einfriedigung hinaufgeklettert 'st vnb sorgfältig das umliegende Land ten oben recognoscirt hat, läßt er sich, wenn er nichts Verdächtiges innerhalb seineö Gesichtskreises bemerkt hat. auf der anderen Seite der Einfriedigung in sehr ähnlicher Weise hinab, wie es eine ältliche Dame thun würde. Darauf beginnt er, in möglicyiler Rähe der Einzäumung zwei Reihen Maispflanzen sich vorzunehmen und rechts und linkes die Stengel niederzubrechen, bis er alle die saftigen Kolben gefressen hat, die er zur Zeit begehrt. Lässig lenkt er alsdann seine Schritte wieder rückwärts, klettert, wie gesagt, übe? die nämliche Stelle der Einzäumung wieder hinaus und watschelt nach seiner Wohnung zurück, wo er, wenn sich keine Störung des Programms ereignet. sich em gesundes Schläfchm lnstet. Da und dort spielen die '3ären den südlichen Welschkorn-Pflan'zungen srh? iöS mit. Vor einigen Jahren waren dieselben namentlich auf der großen Richardson'schen Hushpuckang Plantage im August zu einem so b:denklichen Gemeinschaden . geworden, daff Richardson sich gezwungen sah, zur Bekämpfung desselben einen rnge wohnlich sachverständigen, mit allen Gewohnheiten und Manieren der Baren sehr vertrauten Jäger in Dienst zu nehmen. Diesen gelang es, in einem Monat 20 Bären und dann noch, im September etwa ein Dutzend zu erlegen; weiterhin wurden dann die Maiökorner zu hart, um noch eine Aersuchung für die zottigen Spi&bubrn zu bilden, und solcherart wurde trrni doch der größere Theil deö Mais-ErtrazeS mit knapper Noth gerettet. Der Bä-ren-.Ertrag" war gleichfalls nicht zu dtrachten. .... Wer sich in Hoffn un gen wiegt, verschläft oft sein Glück.
(Zwig sommerliche Hanptladt. Ungefähr 3700 Fuß über dem Mee resspiegel erhebt sich daS liebliche Caracas, die Hauptstadt der in den Icgien Monaten so oft genannten 'Republik rn f i-.lX. 0--f fZ ml
ucncjucia, iuciujc juit wuw - tes und letzt auch anerlannttS iuqcinu rikanisches Schützlmgskind gewoben Nt. Das Klima von Caracas ist wunderbar oleickmäkia und läßt sich als ein ewiger Sommer bezeichnen. Feuer in der Haushaltung, unv vayer cia? Kamine, sind hier unnöthig, wes,ilb sie sogut wie völlig durch AbWesenheit" gläneen. Der einzige Ofen" in i er trr irgeno einem ncnrzuclui-u ffrtTfirna rtfm-rfMi von den reaularen eingemauerten Küchenösen der Hotels ist ein klemes eisernes )mg. rocia? man auf den ersten Blick einfach für einen eisernen Topf halten könnte; unten jedoch enthält dasselbe einen Rost, um daS Bischen HolzkohlenAsche hindurchfallen zu lassen. Zehn Minuten nun. ehe es 3t ein ujtagi zu bereiten, wird die Holzkohle angezündet, und sowie daS Fleisch und die Gemüse gekocht sind, erlöscht daS Feuer von selbst wieder. Diese Abwesenheit aller besonderen Küchen-Einrichtungen bildet einen der Reize der venezuelanischen Haushaltung und mag manchen Hausfrauen anderwärts stille Seufzer entlocken. Daß nicht gerade gut gekocht wird, daö liegt keineswegs an die sen einfachen Verhältnissen; übrigens sind die Rohstoffe an und für sich stets ausgezeichnet, und die Gemüse und em ruii h8 Obstes kommen außerordentlich billig. Das nationale Lieblingsgericht sind .Cyryutas Negras-, nämlich schwarze Bohnen, m Oel gebraten. . rtt Für Ausländer, lebt es sich schon w. . . v:. deshalb in Caracas oequem. rocu ni.;n,n K-sckäftSbäuser in den Sänden ausländischer Händler (Deutsche, Italiener. Iranzoien, unv ucy m oder zwei Amerikaner und Englänflnh nnS hon ibnen betrieben wer den. Die einheimischen Evastöchter ' . t r" Y veramerikanern. oder europai,lren itcn immer mehr, obgleich noch ; Manches von den prüden fernen ipamiaamc rikanischer Länd?x geblieben ist. festliche Bauholz-Flotten. Man ahmt jetzt am Stillen Ycean das Beiiviel nack. das schon lanae am Atlantischen Ocean gegeben wird, und statt Bauholz in der Form von Balken ,,s (Siattf&itttn an der Küste dahin zu senden, setzen die Holz.Jndustriellen riesige Flöße solcher Stämme zusammen und lassen st? direct auf der See t , 'k. ' :c n.ft:m ouraz ampser ncuq munaSort lcblevven. KS ttt'nickt viel'über einen Monat her, daß dieses Experiment zum ersten Male am Stillen Ocean versucht worw ist Das erste Mal wurde von Vancouver Island aus ein gewaltiges . . . j . sri ri l Floß dieser Art, welches vie einer ungeheuren Cigarre hatte und 600.000 Langsfuß Stammholz ent, hielt, von dem Kohlendampfboyt Mineola- bis nach dem Hafen von CZnn Francisco aelootst und am Eingang des HafmS weiterhin mit zwei cklevvbsoten woblbebalten bis an die betreffende Werfte gebracht. Diese Cigarre' war meyr als wjv u lang. 50 Fuß Utlt und außerdem 30 Fuß tief, mit einem Wasser-Tiefgang von 24; Fuß. und sie mußte den HöhePunkt der Fluthzeit abwarten, um sich in den Hafen hineinbringen zu lassen, da die Barre, über die sie gehen mußte, selbst in der Fluthzeit kaum 25 Fuß unter dem Wasser liegt, und bei einem Auffahren am Boden und einer dann wahrscheinlichen Auflösung des FloßeS der ganze Schiffsverkehr in der Nachbarschaft den größten Gefahren ausgesetzt gewesen wäre. ..Jm.Uebrigen bewährte sich daö Unternehmen glänzend. Das geflößte Holz hatte einen Marktwerth von 560.000; man kann sich also wohl vorstellen, daß . sich die' Geschichte lohnte.. ES wird also wohl noch zu manchen Wiederholungen kommen, welche dahin führen mögen, daß San Francisco einen bedeutenden Rang unter den hervorragenden Holzmärkten der Welt einnehmen wird. Der Stille Ocean sollte sich für dergleichen im Allgemeinen mindesten ebenso gut eignen, wie daö ostliche Weltmeer. Zum Baeterien-EapUel. . Wenn man über Wasser.Verseuchuna schimpft, denkt man gewöhnlich an Wasserleitungen und an größere oder kleinere Flüsse und Seen. Sehr Viele glauben noch, daß m nesen Brunnen, besonders in gegrabenen nach der Art der guten alten Zeit, daS Wasser über den Verdacht. erhaben sei, gefährliche iSeuchen-Bacterien zu ent halten, und sind von seiner Krystallreinheit bezaubert. Indeß hat die wissenschaftliche Untersuchung neuerer Zeit den Verdacht, welchen Einzelne schon vorher gehegt hatten, bestätigt: sie hat gezeigt, daß jene Vorstellung eme völlig irrige ist. In dieser Beziehung haben sich mehrere staatliche Gesundheitöbehörden unseres Landes, vor Allem diejenige von Massachusetts, ein entschiedenes Verdienst erworben. Durch sorafältiae Prüfung von dieser Seite sst bewiesen worden, daß' Nicht nürdäS Wasser von offenen Brunnen und Quellen, fondern auch auS sorgsam gedeckten Brunnen von außerordentlicher Tiefe von gefährlichen Bacterien wimmeln kann! i . Im Zeichen vo Pulver und Vlct. Zwischen West-Virginien und Kentucky gibt eS bekanntlich noch manche schöne Gegenden, welche von ihren alten classischen Vorzügen" namentlich von ihrer blütrothen VendettaRomantik, noch' nicht ein Tüpfelchen? - eingebüßt haben, und wo kaum ein einziges wichtiges Ereigniß des Lebens sich ohne Knall-Effect - vollziehen ; kann.: Vielleicht am aLernniftvr. gilt : dies tzegknwarti'g von dem malerischen County TkZmao. im erSaennat Staat. ,
FrcrreicD t, venn es ,'st schwer, von Weitem vollständige Anhaltspunkte für ein verläßliches Urtheil zu sammeln, und ein Mord, selbst ein geräuschvoller, gehört in diesen beneidenswerthen e genden nicht zu den Dingen,- von wel-
cken der Außenwelt aeaenuoer viele Umstände gemächt werden. Unter diesemBorbeyalt ist es immerhin interessant und lehrreich, auf eine jungst veröffentlichte Zusammenstellung bekannter Morde und Todtschlä- ' .1.1 i rr i. gcicicn im icigcnannicn vllNly einen näheren Blick zu werfen. Nach der Angabe des Eounty-Sheriffs, welcher von solchen Vorkommnissen Verhältnißmaßig noch das Meiste erfahren sollte, sind in diesem idyllischen, nur dünn besetzten Erdwinkel in einem Monat 13 vollständige Abmurksungen von Welßen. vorgekommen. Der überlebenden örtlichen Menschheit erscheint dies keineswegs viel, und von Aufregung darüber kann gar keine Neve fem. as aebt schon aus der aanzen Ausdrucksweise des Sheriffs-BerichteS vor. bei welchem es sich noch einige Augenblicke zu verweilen lohnt. Darnach begann die erste kleine MißHelligkeit damit, daß ein Bewohner der west-vlrgmischm Grenzseite aus irgend einem Grunde über einen Mitmenschen drüben auf der Kentuckyer Seite bös wurde und daher, wie üblich, ihn niederzuknallen versuchte. Indeß hatte der Biedermann das Pech, statt dessen ein ganz unbetheiligtes In dividuum zu treffen, welches gerade des Weges daher kam; denn diese Wackeren. denen das Schießen zur zweiten Natur geworden, sind darum doch nicht sämmtlich Scharfschützen. Dieses schlechte Schützenglück hatte zur Foto, daß Verwandte des wirklich Getroffenen schon bei der nächsten Geleaenheit daö .Gleichgewicht- wiederherstellten und ihren Mann" mausetodt schössen. Ganz kurz darauf traf es sich, dah ein anderer . west-virginischer Ehrenmann einen Kentuckyer, dessen Name dem Gedächtniß des Sheriffs entfallen ist. in einer, an sich ganz gentlemanmä ßigen Unterhaltung so beiläufig todtschoß. Bald nachher gab eö einen wirklichen kleinen Radau zwischen County-Bürgern selbst, wobei einer einen anderen tödtete und ewen dritten schwer verwundete, und zwar, Wie der Sheriff stolz berichtete, seine Männer auf hundert. Fuß Entfernung zu Boden brachte." (Denn solcbe techNische Einzelheiten dürfen demGedächtniß des Sheriffs nicht entfallen, wenn dasselbe auch sonst noch so löcherig ist.) Das war jedoch bis dahin frft eme ziemlich flaue Zeit. Es kam eine etwa? belebtere" Woche, Zn welcher eine Anzahl Bürger ganz unparteiisch, ohne Ansehen der Person, ihre Schießeisen auf einander entlud. An Verwundungen war kein Mangel, direct getödtet aber wurde nur ein Unbeteiligter, welcher zufällig auf der Seite gestanden und keine Partei ergriffen hatte, daher auck nicht werth ist, daß man sich weiter mit ihm aufhält. Kurz nachher gab eS noch verschiedene weitere Abscklachtungen. ganz ungerechnet dtt Beseitigung" einiger Wollkopfe, welche der Sheriff als zu unbedeutende Affä ren gar nicht in hie Liste aufnehmen will, und wovon er auch itinsfl besonderen Vermerk binsichtlich der Anzahl der Opfer genommen hat; denn Neger und Mitmenschen' stnd zwel dene Dinge. Gewiß ein bemerkenswerthes Culturbild am Thorschluß des 19. JahrHunderts. und wahrscheinlich noch lanat nickt das schlimmste. Insoweit kann man es soaar entschuldbar finden. daß der biedere County-Sheriff diese Verhältnisse in emem so geschasts- und sportmäßigen Tone behandelt, wie er . , , " ri'jviirjc crif!..l etwa ln einem grovliavicyen onjci bericht bezüglich der Verhaftung mehrerer Dutzend Bezechter oder betreffs des Durckbrennens einer Gais anaeschlagen werden mag. Im Uebrigen, . . . " 3 . w: ?ri. - wie ioaic es, wenn wie iuuiiu ninaen dislen ritterlichen souveränen Bürgern jede Woche einmal ihre ir?j. f?T :fa Mifiäitiart lanimiiicncn vsuntjti m vwjivin 1 . . c4..J ..t wa rti. UNd INtt etNCM uge aus uu vyc fAflft-. nack Jahrmärkten. Dime-Mu seen u. s. w. als Attractionen schicken würden? ES ist nur zu fürchten, daß die Durchführung dieses Vorschlages an der urwüchsigen, unverfälschten Vorstellung von den unveräußerlichen Menschen- und Vlmerikanerrecyttn scheitern wird. yatentmedieiN'Fabriken. In keinem Lande der Welt werden mehr sogenannte Patentmedicinen gebiaucht als in den Vereinigten Staa ten. Für jedeS Gebrechen gibt eS. Dank der Findigkeit der Charlatane, zahlreiche Geheimmitte!, und fast alle finden einen lebhaften Absatz. Ob diese Thatsachen auf die mangelhafte Intelligenz der Bevölkerung unseres Landes oder ihr Mißtrauen den Aerzten gegenüber zurückzuführen ist, mag dahingestellt bleiben. Die Aer,te selbst aeven alS Grunb dieser Erscheinung die in den Vereinigten Staaten überall zu findende Dyspepsie an. Ein Dyspeptiker wähnt mit allerlei anderen Leiden behaftet zu sein und in seiner Ver zweiflung nimmt er irgend welche Ge-Heimmittel,-behaupten die Aeskulapjünger mit seltener Uebereinstimmung. Wenn diese Behauptung wahr wäre, dann wären die Amerikanet Consumenten von Patentmedicinen gewordm unker Verhältnissen, die an die Deductionen des famosen Col. Mulberry Sellers erinnern, der von seinem oriitalischen Augenwasser- sagte, daß dasselbe ihn reich machen würde, denn die Leute, welche dasselbe gebrauchten, würden immer mehr davon nöthig haben. Im Ganzen gibt eS in den Ver, Staaten 850 Patentmedicin-Fabriken, von denen eine Anzuhl colossale Quanthäten Herstellt, und ein bedeutendes Exportgeschäft betreibt, während viele nur in höchst primitiver Weise arbeiten und einen geringen Absatz haben. Mit dir Herstellung von' Patentmedicinen sind '10,000 Menschen beschäftigt. : die an Löhnen über Z4.000.000tJahr beziehen. An der Spitze aller Städte mit lkabrikZ dieser llrt stebt Sltto
Vor?, 7oo e8 dereZk'L5'MU000Mökstellten gibt; dankt folt Philadelphia. St. Louis. New Haven. Lowell, Chicago u. s. w. Bemerkenswerth erscheint i eö, daß es in den Südstäaten so wenig Patentmedicin-Fabriken gibt, trotzdem i c N. . V! 1! l.II. a " C. '
OIC yngxcojcnxicn. guiu icciiau grogten Theil von dort kommen und ihre Bewohner gewaltige Quantitäten der fertigen Fabrikate gebrauchen. In New Orleans wie in Atlanta gibt es wohl einige Fabriken, allem sie sind Nicht von Bedeutung. Von den Städten mittlerer Größe, in welchen dieses Geschäft sehr lebhaft betrieben wird, sind noch Rochester, Buffalo, Grand Raplds und Peona zu nennen. Im Uebrigen gebührt einer großen Anzahl der sogenannten Patentmedicinen dieser Name gar nicht, denn sie sind weiter nichts als schmackhafte Zusammensetzungen von Droguen und ArzneiMitteln, welche von allen Aerzten derordnet werden. , , , Des neuen Negers neue Zeit. Es lohnt sich kaum mehr, irgend eine höhere Bildungsanstalt für Farbige in unserem Süden noch als etwas Besonderes zu erwähnen; denn allzu groß wird die' Zahl dieser Anstalten, und eine Zusammenstellung, welche neuerdings auf besondere Anfrage des Erziehungs - Büreau in unserer BundesHauptstadt darüber gemacht hat. ist in ihrer Gesammtheit geeignet, selbst, bei vielen halbwegS Kundigen Erstaunen zu erwecken. Mehr als 160 Anstalten nicht für Elementarbildung, sondern für höhere und mittlere Bildung der farbigen Nasse gibt eö demnach in unseren früheren Sklavenstaaten, und mehr als 36,000Farbige besuchen diese Anstalten regelmäßig. Für allgemeine Bildungszwecke für . Farbige sind in den letzten zwanzig Jahren mehr als 75 Millionen Dollars von den sühlz chen Staaten verwilligt worden, DaS sind nur die officiellen Verwilligungen. ' In den sechszehn Staaten,. welche früher der Schauplatz der Negersklaverei waren, sowie in; District Columbia gab es nach den letzten Berichten 9.797.160 Kinder im Alter zwischen 8 und 18 Jahren, und von dieser Zahl waren 5.573,440 weiße Kinder und 2.723,720. oder 32.9 Procent, farbige. Der gesammte allgemeine Schulbesuch in den - Schulen der . Weißen betrug 3,845,414, und in den Schulen . der Farbigen -1,441,282. Es besuchten 65 j Procent von der eingeschriebenen weißen Schuljugend, und 59 Procent von der eingeschriebenen farbigen Schuljugend im Durchschnitt wirklich die Schulen. Wie man sieht, ist auch in dieser Beziehung-dfls farbige Element des Südens dem weißen schon bedeutend' näher gekommen, als sich Viele noch bis heute, vorgestellt haben mögen. Jm-Jahre 1860 konnte man so -ziemlich alle unsere Farbigen als Jlliteraten-, d. h. des Lesens, und Schreibens Unkundige, bezeichnen. Zehn ' Jqhre Mer ' betrug . die Zahl dieser unkundigen (vom 10. Lebens jähre an gerechnet) noch über 85 Pro cent. 1880 betrug sie 75, und 1890 nur noch 'etwa 60 Procent, und es wird versichert, daß sie m raschem Abnehmen sei, Von den 162 Anstalten daö ist die genaue. Zahl für höhere und zweithöhere Bildung für Farbige liegen nur sechs außerhalb der Grenzen der früheren Sklavenstaaten. 32 darunter haben den College"-Grad, 73 werden m die Rubrik der Normalschulen" gestellt, und 57 haben den ,n,u scliool örad. Staatshilfe er 'jalten nnr M Anstalten von der Ge samnitzahl.' und nur 18 bestehen aus 'chließlich durch SwtMfe. Mag nan die Fortschritte unserer arvigen nat im ranzen auco maj in sthr wenig rosigem Lichte ansehen, ohne alle Schönfärberei läßt sich die Thatsache constatiren, daß es ein fortschrittlichkö Element innerhalb der Rasse gibt, und dieses Element wie ein Sauerteig seinezi Einsluß verbreitet. . per ewige 'Dlvan. z ' von Hans Wachenhusen, WaS Langewelle ist, da? empfindet man nirgendwo in dem Grade, wie im Orient. 'der Heimath des Nichtsthuns. Nur ein Tag aus dem Leben eines Franken, eines Europäers sei hier geschildert, wenn er, so nehmen wir an, mit Empfehlungen reist und sich also in der denkbar günstigsten Lage befindet, überall Gast zu sein; denn in keinem Lande wird die Gastfreundschaft in solchem Maße geübt wie im Reiche Mohameds.v i Die Eisenbahnen, die auch dieses Reich schon durchziehen, haben der landesüblichen Gastfreiheit allerdings viel deS Patriarchalischen geraubt, wo aber diese nicht in großen, geraden Strecken Ich hinziehen, ist der Reisende in der Türkei auf PostPferde angewiesen, die ihm auf Grund seiner Bujurulteh, seiner Empfehlung, überall unter Begleitung eines SLrüdschi, - eines Postillons, auch eines oder mehrerer Saptiehs, Gendarmen, gewahrt werden.' Der Reisende trifft nun mit diesen !n irgend emer Stadt ein. ,-Der Po stillon verkündet schon . durch ein Haid6!, daß er einen Fremden bringe, was wenig Eindrucks auf die Bevölkerung macht,- denn die Straßen sind leer, man bewegt .sich in ihnen zwischen fensterlosen, in krummen Linien hinziehenden Mauern, -auf denen vielleicht Gknster.oder Laub wächst. Die Wohnungen sind hinter diesen versteckt fn den Höfen und höchstens streckt-eiij alter Türke oder Araber seinen grauen Bart zu der schiefen Manerthür hinAUS, um ihn gleich wieder zurückzuziehen. Im Uebrigen sieht man nur Kinder und wilde Hunde und allenfalls am Brunnen eine Anzahl alter Weir in ihren - bunten ' Ealico-Mänteln, die Kapuze über das Gesicht gezogen, Versetzen wir nö die Lage deS Res. senden, - ZVir könnten-in irgend einer .Ltjanda-absteigen, '.mem. schmutzt- . Ä r . gen Amnozyaus, aver mt irno way: CiiÄsÄiiiiSrt uns sn ßssti',
deö Paschas. deS Gouverneurs. Hält halten vor einem weiten, in den Hof führenden Thor, in ' dem allerhand Faullenzer, die Dienerschaft, umher lungern: eine Schildwache blickt uns tröge und gleichgiltig an. Der Sürüdschi knallt, um uns anzukündigen, mit der Peitsche und reitet mit uns in den Hof. Hier fragt man einen der Agassi nach dem Tertschiman, dem Dolmetscher, und dieser kommt, während wir, umgafft von Soldaten und Dienern, des Weiteren harren. Höflich nimmt er unsere Empfehlung entgegen und fragt, ob wir beim Pascha Quartier nehmen wollen, oder es vorziehen, bei einem Bulgaren, Griechen oder Armenier also einem Christen Wohnung zu nehmen. . Wir ziehen das Letztere vor. wünschen aber, erst dem Pascha aufzuwarten.' Der ist jedoch gerade im Harem, d. h. er ist im Haremlik, der FrauenWohnung, um in der Familie zu speisen oder sich dort von seinen Regierungsgeschaften zu erholen, und wir werden also von dem Dragoman zu irgend einem wohlhabenden Christen geführt und von diesem entweder mit süßem oder saurem Gesicht empfangen, darauf wird unsererseits wenig Gewickt gelegt. Nun sind wir soweit installirt, und der Dragoman empfiehlt sich mit liebenswürdigen Worten, vielleicht Einen oder Mehrere zu unserer Aufwartung zurücklassend. Die Wohnung, gewöhnlich ein großer Saal mit oder ohne Fnsterlcheiben. ist geräumig; auf drei Seiten zieht sich der hohe und breite Divan mit seinen weichen, seidenen Polstern hin; sonst ist kein Möbel vorHanden, außer der ewig brennenden Lampe in der Ecke. Herr Jovan, der Wirth, eine große breitschultrige Gestalt, wie man deren so häufig unter den christlichen Männern der Türkei begegnet, in blauem, kurzem Staubhemd, den Stiernacken
entblößt, begrüßt uns. Hinter ihm stehen zwei Knechte; der Eine bringt den Tschibuk, der Andere trägt auf eine Schale die kleinen Kasseetäßchen. Er fragt, nach unserem Begehr mit ernster Artigkeit und wir erfahren von ibm, .daß er Getreide-, Pferdehändler oder dergleichen ist. Ein BlilZ in den Hof mit den Magazinen, auf die Dirne.n. die da unter sreiem Himmel mit der Wirthschaft zu thun haben, aus den Viehstand, giebt die Vermuthung, daß er reicher ist,' als er dem Gouver? NW eingestellt, denn die Rajahs müssen bluten, wenn sie sich in den Verdacht bringen, es ergehe ihne.n zu woh ' Herr Jovan geht, nachdem' er gehört, daß wir erst yusruhen wollen, aber der Tschibuk wird angenommen und der Kaffee genossen. Und jetzt legen wir uns auf die Divanpolster. Eine Stunde der Ruhe. Da meldet einer der Knechte Besuch. Wir erheben uns und sehen den Dragoman, der unS den Selam des Paschas bringt. Ihm folgt aber ein junger türkischer Offi-:ier,-Adjutant des VizschaZ, der nach ibendländifcher Sitte seine Karte abgiebt. . Man setzt sich. Herr Jovan läßt Tschibuks bringen, auch Kaffee in den kleinen Schälchen. Respectvoll lassen lt beiden Gäste die. Ehren.Eckfttze frei. tvaS andeutet, daß noch andere Gäste ZU erwarten sind. Bald kommt auch der Besuch aus dem Konak des Paschas. Sram Effendi, ein alter Türke reinsten Wassers, den Fez auf dem baupt. im hellgelben Kaftan, aber mit blanken Lackschuhen. Er ist eine Art von Ceremonienmeister des Gouverneurs: mit verbindlichstem Lächeln legt er die Fingerspitzen zum Gruß an den Mund, schlüpft aus seinen Lackschu hen. mmmt einen der ßckplahe ?e.S Di vans, empfängt von einem neuen Die ner Jovan's in grüner Blouse den lan gen, bis in die Mitte deS Zimmers rei chenden Tschibuk, den ihm dieser mit einer Kohle in der Zange anzündet. lächelt und schweigt, wie die Uebn gen. mtt unler ven iiciv gezogenen Fußen. .AlleS schweigt, so will eS die Sitte. Bald kommt noch em anderer Ef fendi hjnzu. eine , riesig lange, aber gebückte Gestalt, ebenfalls im Fez und Kaftan, ebenfalls ejn höherer Beamte, der uns die Honneurs machen will. Auch er lost seine Schuhe vor dem Divan, hockt sich in die andere Ecke und spricht kein Wort. Diese angeregteConversation dauert etwa eine Stunde, denn so lange muß ein derartiger Besuch währen. Es werden viel Schälchen Kaffee geleert, di: Tschibuks wieder und wieder gefällt, bis endlich die Gäste unter vielen Selams sich entfernen, . Jnzwilchen ist es zu spät geworden. um einen' Ritt in die Verge zu machen. Die.Pferde sind müde. und. um Sonnenuntergang' verkriecht sich der Orientale in seinem Harem. Selbst ' der Aermste geht mit der Lerche zu Bett. Und was jetzt machen auf den Divanpolstern? ; Kein Stuhl, kein Tisch vorHanden; man wird lendenlahm durch das Räkeln auf dem breiten Divan. Und das, Schweigen! Das stumme, pagodenartige Dasitzen mit gekreuzten Beinen! Es ist auch keine Zeit mehr, dem Pascha seinen Besuch zu machen ; erst morgen früh, so hat der Dragoman gesagt, und schos aim sechs Uhr, wie. das Sitte sei. .Also bleibt nichts übrig, als ein Kaffeeha:!? aufsuchen. Man tritt in ein solches. Die ehrenwerthen Effendis sitzen da am Boden auf ihren Binsenmatten. Man kennt uns schon, bat von uns gehört. Merhaba!schallt es uns von allen Seiten entge gen. eine Rose fliegt uns in den Schoß, nachdem auch wir uns gesetzt haben, wieder mit gekreuzten Beinen. Einige Tabaksbeutel fliegen uns als Artigkeit mit einem Kußfinger der Spender zu. Wir stopfen uns damit den Tschibuk und senden sie mit einem Ew Allah! zurück. Aber auch Hier daö allgemeine Schweigen, bis endlich ein paar Ziaeunerjungen kommen, die bei Cymbeln- und Schalmeienklang ihre Tänze ausführen. . ' .Während die.Schatten, des Abends sich senken, machen wir noch eine Pronenade durch die immer stiller und
dunkler werdenden krummen Siraßen, in denen man seinenSchatten nicht einmal mehr sieht! Also nach Hause denn in Gottes Namen! Aber was dort beginnen auf dem Divan, der uns ja zur Nacht auch noch als Bett dienen soll? Indeß. Jovan hat die glückliche Idee gehabt, von einem christlichen Nachbarn einen alten kleinen Tisch und eine morschen Stuhl zu requiriren. auf dem er uns einen Pillaf von Hammelfleisch vorsetzt und eine Flasche sauren Weins. Und da sitzt man mutterseelenallein bei einem Umschlittlichte. Nicht einmal der Dragoman hat die Idee, uns aufzusuchen. Man lehnt sich zum Fenster hinaus und blickt auf die Mauer des Hauses gegenüber, das einem Türken gehört. Gedämpfter Lichtschein dringt über die Mauer, vergoldet die Blätter des Ahorns, der den Hof überdacht ; an der Wand des Hauses im Hintergrund zeichnen sich die beweglichen Schatten eines Mannes, eines noch jungen Weides in Schalwars, den türkischen Frauenhosen, und Jacke, mit aufgelöstem Haar. Sie hebt die Hand gegen ihn; das Keifen einer Frauenstimme dringt aus dem Hofe, ein Kind schreit. Es ist Jmam. der Küster der benachbarten Moschee", sagte Jovan. der eingetreten ist. Sie zanken jeden Abend!" Also tout comme chez nous ! Und Jovan fügt stolz hinzu: er habe zwei Frauen! Aber das Schattenspiel verschwindet, es wird dunkel in dem Hofe, die Fledermäuse schwirren durch die glaslosen Fenster in's Zimmer. Die Jalousien werden geschlössen und Jovan wünscht eine gute Nacht. Wir strecken uns auf den Divan. Aber erst 9 Uhr!... Die glücklichen Leute hier, die keine Uhren haben ! : Tiefe Stille herrscht in der Stadt. Nur der Uhu schreit von dem Minaret der Moschee herab. Das Unschlittlicht brennt so düster, seine Schnuppe
krümmt sich wie eme Haken. Es ist nicht möglich, in dem Buche zu lesen. das uns begleitet, das schon zehnmal durchgelesen ist! Die Moskitos umschwirren die Flamme. Man freut sich, wenn sich einer verbrennt und walzt sich unruhig auf den Polstern umher. Nach schlummerloser Nacht wird's um Sonnenaufgang schon lebendig : die Rinder im Hofe brüllen, die Pferde wiehern. Aus denTürkenhäusern treten alte verschleierte Weiber in schmutzigen Mänteln, den Wasserkrug aus der Schulter, um zum Brunnen zu gehen. Der Jmam ruft vom Minaret zum Gebet. Wir müssen zum Pascha. Im Konak ist schon alles lebendig; im Hofe sitzen die Diener um ihr Mamenga, den Maisbrei. Der Drogoman begrüßt uns und führt uns in den Divan desGouderneurs, eines weiß bärtigen Türken, der unS sehr liebenswurdia empfängt. unS eine Escorte zu den von unS zu besuchenden SehenWürdigkeiten der Umgegend offerirt und uns nach unserer Rückkehr zum Diner erwartet. Der junge Ordan-. nanzofficier erht die Ordre, diese Escorte zu fuhren. Pferde stehen als bald bereit, und hinaus geht es im be quimen Sattel mit den unbequemen kurzen Steigbügeln, die einem Schmer zen in den Kmen bereiten. Nach dem Ritt: Empfang zum Di ner. Eine Anzahl Würdenträger ist eingeladen. Sie sammeln sich um eine große, etwa zwei Fuß hoch am Boden stehende Schussel; mit gekreuzten Bei, nen sitzt man diese herum. Kein Mes ser. keine Gabel, kein Löffel. Eine Pillasuppe w,iy mit hohlen Stuckchen Brotrinde ausgetunkt; ein gekochter Hammel, mit Gaourt (d. i. geronnene Milch) Übergossen, erscheint. Der Wirth schlagt ihm zuerst den Zeiaefin ger zwischen die Rippen und löst ein fLll w rjc rrs r, e . ' rluu tf1"!1?' Zvas i oas Signal sur die Uebrigen, dasselbe zu thun, Knob lauch ist für Jeden servirt. Jetzt aber erscheinen alle die übrigen Schüsseln. L-jitf i ?r? c ' woqi zwanzig, ja oreiM an. ver 3291. Alles wjrd durch einander genossen. Guppen und eingemachte Fruchte, Mit fchwer beleidigtem Maaen er hebt man sich; die Beine schmerzen und sind sroy. sich strecken zu können. Ju nächst geht es zu Jovan. wo man sich auf dem... Divan ausstrecken darf, und dort finden sich wieder die Gäste ein, um beim Tschibuk uns die Ehre anzuthun, den Kaffee einzunehmen. Wieder dieselbe schweigsame Gesell schaft; denn daS Reden ailt für thö richt, und wieder dieselbe lang 1 . . v . cia n . nje iv rfs n 5?iunvc, vl z jicn irouen. Zvann 111 man wieder allein, wälzt sich vor.PostPferde zu bestellen und weiter zu rei sen . . Gott sei Dank, der erste Morgenstrahl! Der Sllrüdschi bringt die Pferde; der junge Ordonnanzofficier erscheint mit ewigen Sapthies, den Gendarmen unserer Escorte; er mackt sich eine Ehre daraus, uns das Geleit zu geben. Haidö!" ruft der Postillion, und hinaus geht's zur Stadt in die. große, freie Gotteswelt. Und di? ist so schön im Orient; wäre nur der entsetzliche ewige Divan nicht, auf dem eine wirkliche Rast zu finden erst möglich ist, wenn eö unS gelungen, alle Gedanken todt, ganz todt zu schlagen. 5ln Men wurde in bet ersten Aufführung der Königin von Saba" eine Abtheilung bäuerischer Tin fanteristen als Statisten verwandt, und zwar zur großen Zufriedenheit der Direktion, die die Willigkeit und Anstelliakeit der Leute bestens anerkannte. Als einer dieser Braven in der seltsamen. und unoewoonten Uniform eines königlich israelitschen Leibgardisten aus dem zehnten' 5!abrbundert vor ChristuS auf den weltbedeutendenBrettern stand, bemerkte er: D3S wenn met Muata seg'n kunt', wia ma mi z'Ehr'n der Königin von Sablon auf. pugt Hot. die that schaug'n.- Zu den andern sagte der Regisseur im Scherz: .So. 'jetzt paßt recht auf. und denkt dtan. daß ihr Königs-Soldaten seid!" Darauf erkiibnte Tvhtmtx der wackern Mthavern, zu, antworten; ..Dös jam-. rner ner. mer san LultpsloS-Solda J -L. - ..
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Disease commonly comes on with slight Symptoms, which when neglected increase in extent and gradually grow dangerous.
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ime 1 T Ecke MeCarty & Deladare Str. John C. Zschccli, LigentHr. VersammlungSKalender x Bierbrauer U. Verein, 1. Sonntag im Monat. Südseite Schwaben-Verein, 2. Sonntag im Monat. Sozialistische Sektion, 2. Sonntag im Monat. Badischer Unt. Vernn, 3. Sonntag im Monat. Sachsendund, 3. Sonntag im Monat. Preußen U. Verein, letzten Sonntag im Monat. HermannisöHne. jedm 2. und 4. Montag im Monat. Sozialistisch Sängerbund, Gesangstunde jeden Dlknstag Abend. Preußen Gesangverein Gesangstunde jeden Mittwoch Mend. Lincoln League jeden Freitag Äbend. 28. Unt. Verein wenn berufen. aaaaaan Gute Getränke und tn feiner Lunch. JACOB BOS. Rhein und Mosel-Weine eigener Jmportation. Rhein Weine. JohanniSberser. Steinberger Kabinet. Rüdesheimer Berg. Markobrunner AuSlese. Mosel ( Bernkastler Doktor. 1 Erdner TreVpcöen. . IVtmt. ( JosephShöfer AuSlese. Absolute Reinheit wird garantirt. 36 37 Süd Selnwnre Str. Teh 1669. Berliner Weißbier in Flaschen zu haben bei J.eizgeneo Gtteinigs Qaenicn. 1'slopdora 407. AdoJeBii TFnv. T y I (OW rreodoin Rlght.) i Hotary Public, Translator, Corresponslont etc. No. 196 Elizabeth Stret Take Blake St. Car. wUr Y rviLin I ö, CAIt I OBTAIN A PATHTf Vor prompt amwer and an bont oplnion. wiit to M UNN dc CO.. wbo bre bad neaxly flhr jear xperienc In the patent tmsinees, . Commanic. tlons itrlctly conSdenttfü. A Ilandboek of 1d tocmatlon conrerntn PatPDt aod bow to ob tUn tbem ent free. Also catalogu ot meehaa. toaJ and cientlflo bonka ent free. Patenti täkpn thmiurh Wnnri A Ch. mmIm jmcüI notloa In tb Hcirstisic America a, and Ibaa ara broaabt wtd!r beioratbe Doblievttb out cort to tbe Inrentor. Tbt lendid papc. wM eur, elet totly Ulastrated, hu tj tu th Urgest drcu:atioa of an? sciectitlc work la tba Baildlnx Edition, inontblr. tiJiü a year. eingi eopiea, UZ centa. ETery namber cootama bao Sfol platea, in colcra, and pbotngrapbf of new OQ. Vith Dlan. enabhnc DDlldara in ihn. it.. worio, m year. ampie cornc wi rraa. corM latt iiignm and aecura cootracta. Addrcaa wi. (fc OCX. Xxw toax. Ht Zmmwat.
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