Indiana Tribüne, Volume 20, Number 80, Indianapolis, Marion County, 6 December 1896 — Page 9
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ßin Kusarenstrelcy. HuuloreZke von Arthur Roehl. em. rffiflimfflf Miifn neuen freund manififittHeii bi Ueberaang des cannillzasleil u 1.1 n T 1 1 TIIsTIl II1H 4 1 I I1U1L1L. . . . V r i h tn in fl 1 1 FTT I eacn uno vjuocu wwu r t- i ... V. ... VI I W4ttttV' O " I 7 1 . straffer an- und neue Saiten au gezo'"er- ,. nnrmnl Sc. P ..'7:. se selten, wird plötzlich für höchst un. t..r.ikt'?.; rfTnrf avr Koke I
Sir V pifei bet Stiwe sucht .Gu'!.Jch werde auch gleich herum seinen Unteraebenen seinen Ernst und kommen. -C f und"? JndKidualität seines Das Quartier des Herrn L.eule. min.., ... , n,h,n. Alle nants von Quast lag an dem Ileinen
UaMer'w R7 iment' machen dann fein still gule Miene zum bösen Spiel, Sie denken: neue Besen kehren gut l , innm kick! die Well wirb auch er nicht einreißen! Natürlich kann sich die Eigenart .! rf. .. !rm;n.s mmr nur IIC iwiuys.il tiiuut v - auf Nebensächlichkeiten im Dienst trstrecken. In der Hauptsache ist daS w..,...t fntntmt hnfe ncuicmcui iv iui uiiw vw ... "u . w,t Nk ZU moal II HIV WM.wt - o - . I dein vnmaa. Den Parademarsch mit k& n!r,,,n die v,t kt r?nn ckulter t traaen lassen zu wollen, das kann selbstverständlich Niemandem-einfal-tn jw nrrft hnn stiinotoSfi. der mit v.t ftriftmt yr in riiitt Kammerscken M,TKrn,THhk ?n.snittnden Xten Husaren betraut worden, galt als ein schneidiger Herr, der von der Garde uz Berlin kam. Sein 'Boraänaer nvir rin t f sn um seiner militärischen Tüchtigkit geschätzter wie um seiner Leutseligkeit beliebter Herr gewesen, t s,Zn n?ns nickt in ieden Todf-der Regimentsküche steckte. Wenn nur der &trrH nickt litt, war er dafür, dak einem Jeden Freiheit und BequemlichAtrfnn tnr D,m neuen Commandeur sckienen die Zustände in dem Regiment nahezu an Verwilderung zu grenzen. Es war nicht zu glauben, welch ein Unfug von den Leuten mit den sogenannten Eztrauniformen aetrieben ward. Er verbannte die Eztrasachen bis auf .die tmühr 8 dem Regiment. Den Einjährigen beschnitt er ihre Prärogative, daß sie alle Freude an ihrer Stellung verloren. Aber auck die 5trren Officiere nabm er sick, vor. und mit Entsckiedmheit rottete er das Pincenez vor der Nront. die unvorsckriftsmäkiae Gröfcc der Vortevees und die enalifcken Absätze aus. Als er eines Taaes gewichtigen Schrittes durch die Straßen der Stadt wandelte, war er sprachlos, als ibm von. unaefäbr einer seiner Lieutenants ohne Säbel an der Seite entaeaenkam. Wie ein Tiaer auf seine Beute fubr er auf den iunaen rrtfirier Tna I
Potz Kukuk, Herr Lieutenant!- rief Lieutenant aus seinem Hause herauser. Trau' ick meinen Auaen? Ein treten sab.
preußischer Officier auf der Straße öerren dies nison ist!" I Der junge Officier stellte sich in Positur. Er hielt die Hände stramm wie ein Rekrut an der öosennabt und ließ seinen ehrfurchtsvollen Blick nach der nächsten Hausthür hinter sich gleiien. Zu Befehl. Herr Oberst sagte er. . , , v r f. r T Jcy woqne izier in vielem ijauz, aus i dem Hofe des Hauses, aus dem ich herauskomme, befindet sich meine staltuna. I . I Aeh!" stieß der Oberst hervor, Und da glauben Sie. Herr, weil das so m der Rahe lst. den Sprung über die Straße ohne Waffe machen zu können?' iDcr Lieutenant ruckte bocy t unvorschriftsmäßig, als er Zu Befehl! sagte. Und das hat mein Herr Borgäw ger. der Herr Oberst von Furnau, ge billigt?' Zu Befehl, Herr Oberst!" Daö ist unerhört! Daö ist uner hört!" wiederholt er noch einmal. fTS.! 1 c rs.ef I ?" ÄSfe W. W1 L; ' ' rl mnL M jj? SS? &. o5Ä dung um und ließ den Lieutenant vf.' .. r .. mXaZ Herrn Commandeurs eingeschärft: vas auch mmer so lange der Brauch rn ir -w rt s ? len sem W'. Zukunft nicht mehr in die Verlegenheit zu brin gen, daß ihm einer der Herrn des RegimentZ auf der Straße ohne die Waffe entgegenträte, mit der die Er scheinung eines. Ofliciers so gut wie ftZnWW f m m 1 S im 5 VI 'RkTJ ?Sl Säbel umzuschnallen, so soMen sie sich verwachsen sem müsse. Wenn die eme Wohnung miethen, wo sie zu ihren Pferden gelangen konnten, ohne auf die Straße treten zu brauchen. Dieser mit dem Tone eines Befehles vorgetragene Wunsch erregte nicht all- ? Pt t Vfi P. 1. ÄPF''' zu teoHasl oen Wweriprucy oer ciere. Gut die Hälfte aller Herren, die nicht Wohnuna und Stalluna sammknhänzend besaßen, sahen sich zvar von der Verordnung getroffen, mdeß. der Wunsch deö Obersten war leicht zu erfüllen. Wenn es sem muß te. schnallte man einfach den Säbel um. Meistens that man daö ja schon von sslber. Wer verzichtete gern aus fcU Hochgefühl, sein " blinkende! i.
. ohne Seitengewehr! Da soll doch Auge fester über den Platz richtend, gleich einmal! Ich hoffe, daß dies nicht der Lieutenant von Quast! So uneine neue Sitte der sperren dieser Gar- ter meinen Augen! Das ist uner-
Schwert über daä Pflaster der Straße
lmren zu lassen i Der Lieuteiiant von Quast, der als einer der schneidigsten Officiere der . X-ten Husaren bekannt war. iiazerncy nicht. Wenn er wirklich einmal den alten Schlendrian mitgemacyl yane, , r t " i n . - Vn war oas gemiy nur in u und Eile geschehen. Zum Beispiel wie eines uitorgens. als sein Bursche w sein Cabinet gestürzt kam und iym zurs. Herr Lieutenant, yerr meuxcnuiu; . . V rxri Die braune w:e mcht recht gesch idt um sich. Oluu luyiuyi -- i mit i6r Se .xuu mnml 5 " ' . . jtl(). Tii .ui e.... ;"r c wird wieder einen Kolikanfall Yaven. aeschlcit. cv frtn mm Doktor IJUVlil. 4VV Q" dreieckigen Mar.chlatz M 6W der Sommer, Wenn boi ra jt schm dem hlperzen Pflaster sxr,K. grun wie eine Wiese, aussah. em Stall stand schräg gegenüber au wer M'ten Seite des PlaieZ Auf bet dritten Seite hatte der Oberst eine "ii r i t Wohnung bezogen. Hatten nicht die: große Akazien vor Herrn von QuastS Saufe standen, der Commandeur 7, " ' ... ', rt hatte ihm Mitten in seine Stube hin . H.. VWB. . em gucken können. Indeß auch so war das neue Gegenüber, das er bekom men. nicht nach des jungenLieutenantö Geschmack. Wenn tzk?r von unowSki am Fenster stano uno ,r ,iany ewig am Fenster konnte er jeden Schritt, den er auf die Straße setzte. aenau controliren. Der Lieutenant hatte sich deshalb längst vorgenommen. bei der ersten Gelegenheit vom Markt ZU verziehen. Indeß, daran dachte er heute, als. ihn sein Bursche zu der kranken Stutt nach dem Stall rief, nicht. Das Thier war em war mi em m der nächsten Zeit stattfindendes Rennen angemeldet hatte, und alle seine Gedanken galten war es ein Wunder? nur dem Zustand der Stute. Salz über Kopf stürmte er aus seiner Wohnung und schoß gera deswegs schräg über den Platz hmüber auf das Haus zu. in dem sich die Stallung befand, als plötzlich dur5i die Luft der laute Ruf an sein yr lajiug: Herr Lieutenant von Quast!" Der junge Officier zuckte zusammen. Er hatte die Stimme erkannt. Es war die des Commandeurs. Sie kam von dem Fenster des. Regiments gewaltigen her. Der Lieutenant schwang sich herum, und wie r mecha nisch mit der Linken nach dem Säbel greifen und ihn zum Salut an sich ziehen wollte, merkte er. daß ihm kttner zur Seite hing. "Er hätte in semer Uebersturzung die Waffe vergessen oder war m dem Wahn, daß e? sie um geschnallt, fortgelaufen. Herrn von Kunowskis Falkenauge hatte die von ihm strenge m Acht und Bann erklärte UnVollkommenheit der Adiusttruna bemerkt, sowie er den Alle Wetter", brummte er, sein hört!" Und dann hallte aus seinem Mund weithin über den Platz der taute 'us: Herr Lieutenant von Quast! Der Lieutenant wußte, ohne daß n einen Blick auf das drohende Antlitz des Gestrengen warf, was dieser von ihm wollte, und warum er ihn mit WI. Cn.f...... W.3 fi CV einet an du vvunz vcv luugcn i. ges gemahnenden Stimme zu sich ent bot. 1 k . . vjr yaiie. wenn er nicyi meyr oedachte, am liebsten einfach die Beinein die Hand nehmen, dem Rufenden eine Nase dreyen und sich versmcytlgen mö gen. So hielt er jedoch mit militari scher Strammheit an' der -Stelle, rief laut und vernehmlich Zu Befehl, ich komme, Herr Oberst! über dm Platz, und dann schritt er mit der Unerschrockenheit, mit der ei einem Soldaten ziemt, den Feuerschlünden der Schlacht entgegen zu treten, auf das Haus des Commandeurs zu. Innerlich aber war ihm zu Muthe, wie einer Fliege sein mag. wenn sie sich mit der Flie UlUliUfffc Uil Vib. CUUilV U(.i4UIUt sllhll. Ein paar Mal warf erlauf i!Z. genklappe an die. Wand geklatscht nem Gang über den Platz einen raschen. verstohlenen Blick zdem schrecklichen Menschen, empört der ihn von ,?nm Fst .z gerufen hatte. Dieser grinste! Natürlich grinsteer. Er freute sich, wie die Katze sich freut. welche die Maus, der sie auflauerte. hrpn Un l,ni vrt lT rI7 T;'i Der Lieutenant knirschte mit 1 5hm. Daß das auch gerade i den Zähnen. Daß das auch gerade ihm passiren mußte! . Die dermaledent Stute mit ihrer Kolik, die an alledem schuld war! Er hörte bereits daS scha denfrohe Gelächter des ganzen Casi nos. Der Spott der Kameraden, bet ihn treffen würde, machte ihm meh, Gedanken als die Verwarnung ode, Strafe, die er sich von dem Com. ndeur bolen konnte. mandeur holen konnte. Indeß, er zuckte mit den Achseln. . Was hilft alles Zittern vor den Frost?- sagte er sich. Vorwärts! - Er schritt so festen SchritteSdaf die Sporen klirrten, die Treppe zu de, oberstlichen Wohnung hinan. An de, Flurthür klingelte er, und eine Ordon. nanz machte ihm auf. .Ich bitte, mich dem Herm Oberst zu melden " sagte er. Zu Befehl. Herr Lieutenant!- ant. wartete der Soldat. Der Herr Oberst befinden sich in seinem Cabinet."' Er verschwand, um die ihm aufgegebene Meldung zu vollziehen, hinter einer der Tbilren der Wobnuna., Herr
Quast blieb ein Aüaenbs.ick auf dem Corridor allein. Dieser , Augenblick des Alleinseins war sewe Rettung. An einem Pflock eines Riegels an der Wand sah er einen Säbel, den Säbel des Hausherrn hängen, und in? Nu ward der kecke Gedanke, der ihm durch sein Hirn flog, zur That." Als die Ordonnanz durch die Thür, hinter der sie verschwunden, mit den Worten: Der Her7 Oberst lassen bitten-, wieder zurück kam, hielt seine Linke den
goldenen Knauf eines blinkenden Rei- i tersabels umspannt. Der Oberst kam. von dem Fenstkr wie ein Häher auf ihn zuqestürzt. Potz Taufend und Millionen, Herr Lieutenant!" rief er. Er hatte den Anfang einer furchtbaren Standrede auf der Zunge, sperrn von Quast stand ein Vortrag über sämmtliche Strafparagraphen des Kriegsgesetzes bevor. Ein Wischer war ihm bestimmt, an den er bis an das Ende seiner Officierszeit denken sollte. Potz Tausend und Millionen. Herr Lieutenant von Quast!- wiederholte der Oberst. Doch dann unterbrach er sich plötzlich. Er machte ein eigenthümliches, langes Gesicht und fuhr vor etwas, was ihm nicht ganz aus natürliche Weise zuzugehen schien, zwei Schritte zurück. Er hatte den Säbel an der Linken des Lieutenants gesehen. Er kniff die Augen zu und blickte ein zweites Mal hin. ehe er sich von dem Vorhandensein der Waffe fest überSenat hielt. Aeh. ah!" stieß er hervor. Potz Tausend und Millionen, Herr Lleutenant von Quast!" Sein Potz Tausend und Millionen aber klang diesmal gar nicht, natürlich. Wissen Sie auch, mein lieber Herr Lieutenant vonQuajt, warum ich Sie eigentlich zu mir heraufrief? Aeh. äh! Woher sollen Sie es wissen Zu Befehl, nein. Herr Oberst!sagte der june Officier, dem etwas verlegenen Blick des Vorgesetzten mit schmunzelnder, lucht übermüthiger Miene begegnend. Kann mir wirklich sticht denken !" Natürlich nicht. Ich beabsichtigte nämlich, a, was heabsichfigte ich tf gentlich gleich?Herr -von Quast biß die Lippen zusammen. Er wußte genau, was er beabsichtigt hatte. Gezwiebelt sollte er werden. Indeß, er machte jetzt ein tMgeheuer neugieriges Gesicht, als oh js ihn Gott weiß wie sehr wtiressirte. was der Herr Oberst wohl vorgehabt haben kennte. Ja so fuhr dieser fort, ich wollte Sie nämlich mal bitten Er konnte absolut keine geschickte Be mäntelung deö Fehlgriffes, den k? than zu haben glaubte, finden. Ich wollte. .Sie mal . bitten. Sie .wissen. ich war gestern Abend im Casino. Sie wollten wahrscheinlich gerade portbin rV Allerdings nicht, Herr Oberst, in, deß Wo wollten Sie hm? In den Stall.Aber Sie kommm heute noch nach dem Casino V Sicher. Herr Oberst!" Sehen Sie. dann seien Sie so gut und thun Sie mir den Gefallen und fragen Sie mal dort nach, ob sich nicht in dem Rauchzimmer, in dem ich gestern mit den Herren von Strautz und.Knesebeck Whist spielte, meine ßigärrentasche gefunden. Ich vermisse die Tasche seit gestern, und da ich nicht weiß, wann ich selbst wieder nach dem Casino komrnen werde Der Oberst war froh, daß ihm feine abhanden gekommene Cigarrentasche eingefallen, und er den jungen Of ficier, den er zu sich entboten, um ihm tinen Rüffel zu ertheilen, mit diesem plausibel klingenden Auftrag entlassen konnte. Er suchte durch Liebenswürdigkeit gut zu machen, was er an ihm Unrecht gethan. Er begleitete ihn, als er sich zurückzog, bis an die Thür seines Cabinets. Verwünscht, seine Höflichkeit !". dachte Herr von Quast. Wenn er Nur nicht bis auf den Corridor mit hinauskommt! Wo lasse ich sonst den Säbel ?- Er machte an der Thür ein paar extra tiefe Verbeugungen, als ob er sagen wollte: Schon gut. Weiter be müh' Dich nur nicht! Ich finde fchon meinen Weg. Indeß. Herr von Kunowski hatte sich nun einmal vorgenommen, sich höflich zu zeigen, und ließ ihn nicht allein, bis sich die Flurthür hinter ihm geschlossen. Und dann stand der Lieutenant draußen mit einem fremden Säbel um die Hüften; verlegen an seinem Schnurrbärtchen zwirbelnd, stieg er die Treppe hinunter. Das war nicht schlecht! dachte er bei sich. Und wenn das herauskam! Wenn der Oberst ausgehen wollte und' die Waffe brauchte? - - - .Bah!- tröstete er sich. So nimmt er einen anderen Säbel. Ein Oberst hat mehr als einen Säbel. Der, den er, Herr von Quast,- augenblicklich umhatte und mitnahm, würde sich wieder ausfinden! Bei. der erAen Gelegenhett würde er ihn wieder zu sei nem rechtmäßigen Besitzer zurückschaf fen. ' . . Aber wie? daö war die Frage. Wie würde das geschehen können, ohne daß er Gefahr lief, dafür, daß' er dem Regen entgangen, in die Traufe zu gerathen? Er sann und sann, als er nach dem Stall zu seiner krankenStute eilte. . Wie wird er den Säbel, den er nicht diel anders als wie ein Dieb auö. ei. nem fremden Hause mitgenommen, wieder los? Und wie stellte, er ihn in möglichst unverfänglicher Weise seinem Eigenthümer zurück? - .
J.i dem S'taU war, als er dort eintto',, der Kolikanfall seiner Stute vrlländig gehoben. Der herbeigerufert Roßarzt hatte mit Erfolg seine Schuldigkeit gethan. Des -Officiers Anwesenheit in dem Stall war nicht mehr von Nöthen. Er. konnte sich alsbald zurückziehen und 'all sein Sinnen wieder auf- Waffe, die an seiner Seite , hing und ihm nicht gehörtet richten. Die vermaledeite überflüssige Höf. lichkeit des Commandeurs! Sie war allein schuld, daß der Säbel jetzt nicht längst wieder an dem Pflock im Corridor hing, von dem er ihn heruntergenommen hatte. Er kannte einen Hinausgang des oberstlichen Hauses, aus dem er sich unbemerkt aus dem Staube zu machen gehofft. Eine Weile schien ihm jetzt aber nichts anderes übrig, m bleiben, als sich mit einem der Burschen des Obersten in Verbindung zu ' setzm. Er mußte einen der Burschen in sein Geheimniß ziehen und ihn veranlassen, gegen Geld und gute Worte, den Säbel in den Besitz seines Herrn zurückzu bringen. - Sehr erbaut war er von diesem Ausweg nicht. Der . Mann, dem er sich anvertraute, konnte, ein Schwätzer sein. ' Und wenn er inzwischeu schon von seinem Herrn wegen der fehlenden Waffe zur Rechenschaft gezogen war, konnte ihm am Ende an seiner Rechtfertigung' mehr als an dem Gelde und den guten Worten liegen. Indeß, wie. war daS, anders zu machen? . - ' Nachdem Herr von Quast lange vergeblich hin und her gesonnen, kam ihm plötzlich, als ' er sich im Casino nach der Cigarrentasche, des Herrn Oberst erkundigte, ein Gedanke, j "". Topp!- sagte er sich,' alZ ihm-im Casino Niemand über eine -gefundene Tascbe Auskunft , geben konnte. So mache ich es, Wenn der Alte-, der sich sonst als unfehlbar ausgiebt, ge stern Abend nach dem Liebesmahl in einer Verfassung gewesen, daß er glaubt, etwas vergessen und liegen gelassen zu haben, so kann er sich nicht wundern, wenn noch ganz andere Dinge von ihm herauskommen. Er schnallte, vor sich hinlachend, den. Säbej des Obersten ab und stellte ihn in eine Ecke des Casinosaajes. Dann ließ er seinen Burschen holen. Als dieser kam, schickte er ihn in aller Eile nach seiner Wohnung zurück. Geh' in die Vorderstube", sagte er, an dem Schreibtisch steht, mein Säbel, nimm ihn und kymm' tzann wsedez mit ihm her; aber daß Du mir schnell
machst, und wenn Du unterwegs Je?manden triffst, sagst Du Niemandem, wo Du mit dem Säbel hin willst! : Also pascholl!- . . Sobald der Bursch? zuigck war.unh fr die Koppel seines eigenen Säbels um. seine, Taille.k.ühlte,machte.er sich auf den Weg. den Herrn Oberst von dem Resultat-der in seinem Auftraz im Casino angestellten Nachsuchung iff Kenntniß zu setzen, Er wurde wieder in dasselbe, nach dem Markt hinausgehende Gemach eingelassen, in dem er mit beklommenem Kerzen vor ein paar Stunden gestanden. . ; Verzeihen der Herr Oberst", sagte er, als der . Commandeur ihm entgegentrat. ich habe, wie der Herr Oberst befohlen, pflichtschuldigst im Castno Nachfrage nach der Cigarrentasche gehalten. Indeß, der Inspektor und Niemand hat etwas gefunden." So?" meinte der Oberst. Es ist gestern Abend nichts zurückgelassen worden, nur nur ein Sä bel hat sich, als ich mit dem Znspecto; noch einmal alle Räume absuchte, ge funden.- ' , Was!" rief der Oberst. Ein Sabel? Wem gehört der Säbel? Wer war in solcher 'Verfassung, daß er seine Waffe stehen ließ?" . . .Der Lieutenant von Quast zuckte die Achseln. . . ,Es hat sich, noch Niemand zu dem Säbel gemeldet." Wohlan-, ' erklärte - der '. Andere, das muß ermittelt, werden. Herr Lieutenant!' Der Officier, der seine Waffe beim Heimgang aus dem Casino, yergißt, den muß ich kennen lernen, Ich bitte Sie. Herr Lieutenant von Quast, unverzüglich nach dem Casino zurück zu gehen und den Inspektor zu ersuchen, mir schleunigst' das corpus lelicti -zu übersenden. Wenn Einer sidj zu dem Säbel meldet, soll er zu mir kommen und sich ihn holen. Ich bitte Sie,-5err Lieutenantr ' Herr' von Quast zog sich zurück. Eine Viertelstunde später überbrachte em '.Husar dem Herrn Oberst den Sa. bel aus dem Casino. ' Was Herr 'von. Kunowski bei sich gedacht haben mochte, als er seinen eigenen -Säbel in der 'Hand des Husa. ren erkannte, kann natürlich Niemand wissen. . : . '' Der Ueberbringer, den der Casino inspector .über . den AuSgang seines Auftrags zur Rede, stellten berichtete nur, daß der Herr Oberst ihm den Säbel wie ein Wilder aus der Hand gerissen habe. - Kerl!- rief er ihn an, , das ist daS Ding, das bei Euch im Casino stehen blieb? Seid Ihr besessen?- - Zu Befehl. Herr Oberst!" antwortete der Mann.- Der Herr Inspektor hat ihn gesunden." v - Dann hatte sich der Herr Oberst den Säbel nochmals und nochmals- von allen Seiten betrachte, und dann hatte er gesagt: Hol Euch Alle der Teufel!" und ihm die Thür gewiesen. Als er hinausging, hatte er seinen Burschen hereingerufen. : Johann!- brüllte er. '.. ... : ' Die Casinoordonnanz . hatte daS Nachfolgende von dem Burschen de Obersten erfahren; .Weiß Gott, was' ihn anfocht-, erzählte dieser dem Kameraden. : -ISo-'
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hänn!"'drullte r ini'ch an, kennst Du diesen Säbel?"- - Zu Befehl. Herr Oberst!. Er gehört km Herrn Oberst. .Und weißt Du kannst Du Dich erinnern, hatte ich gestern Abend, als ich nach dem Casino ging, diesen Säbel um?- . ....... Zu Befehl. Herr. Oberst!- . .Und wie kam ich zurück?Ich kann nicht sagen.Herr Oberst ! ' Du 'bist ein Kameel!-, . Damit zog Johann sich zurück. Der Casinoinspector aber hörte über den dem Herrn Oberst eingesandten Säbel nichts mehr . Der Besitzer wird .sich hüten, sich zu melden"., erklärte ihm Herr von Quast das Räthsel. Er kauft sich lieber eine neue Plempe. 4 Und von ihm. dem Herrn' Obersten, ist es klug, die Sache nicht an die große Glocke zu hängen. Er wird sich sagen, daß wir andem Liebesmahlabend alle etwas im'Kopf gehabt haben." Daösagte er zu dem Casinoinspec tor. Bei sich aber aber meinte er noch manchmal hinterher,- daß er gern einen Hundertmarkschein r daran wenden würde, zu wissen, ob der Alte" trotz seines Stillschweigens nicht doch den ganzen Zusammenhang durchschaute, , MeersSaumPseisen, lauge deutsche pfeifen, Cigarrenspitzen :c., bei O. Vtuio, 199 Ost Washington Ct?. '
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