Indiana Tribüne, Volume 20, Number 80, Indianapolis, Marion County, 6 December 1896 — Page 10

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Muppchcn. VonL.Unb,ck. Vor vielen Jahren war es. bei einem Besuch auf dem Landgut meiner Freunde, als ich Wuppchen zuerst kennen lernte, und von da an führte mich das Schicksal bei mehreren bedeutenden Epochen ihres Lebens mit ihr zusammen. Wuppchen waltete als Mamsell" im Gutshause; eigentlich hieß sie Amalie Wuppedahl, aber dieser schöne Name war längst in Vergessenheit ge rathen. Denn während sowohl die Herrschaft als ihre Untergebenen sie nur Mamsell- anredeten, hörte sie bei den Kindern des Hauses auf die bequeme und hübsche Abkürzung Wupp chn, die auch bald, wenn die Rede von ihr war, bei der ganzen Familie in Gebrauch kam. Wuppchen patzte aber auch erstaunlich gut zu diesem Namen; sie war klein und rundlich und ihre Bewegungen zeichneten sich durch eine gewisse Behendigkeit oder, wie die Kinder sagten. Wuppdizität- aus. Dabei war ihr Gesicht, obgleich es keineswegs an übergroßer Schönheit litt, mit solch ausdrucksvollem und unge heuer schnell wechselndem Mienenspiel begabt, daß wir immer behaupteten, innerhalb einer Minute mache Wupp chen sechzsgmal ein anderes Gesicht. Sie war eigentlich eine zufriedene und heitere Seele, die alle Dinge im Leben von der Sonnenseite ansah. Nur ein tiefer Kummer nagte an ihrem Innern: sie fühlte sich durchaus nicht zum ehelosen Stande geboren. Wenn sie mir manchmal ihr Leid klagte und ich sie trösten wollte, dann meinte sie: Ja, gnädiges Fräuleinchen haben gut redend Sie sind noch in die. Jahre, wo man noch leicht Einen kriegt. Aber ich ! Mal hat es mich ja auch fast glücken wollen, daß ich Einen kriegte, aber als ich ihn so weit hatte, daß er reden mußte, schwenkte er ab und ließ mir sitzen! Aber es war auch man 'n Lump, er ging blos um die Ecke, als er hörte, daß ich kete von die Reichsten bin!" Trotz ihre? Vierzig hatte sie die Hoffnung aber noch nicht ausgegeben. Mensch iS man so alt als er aussieht meinte sie philosophisch, und was nich iS, das kann noch werden." Als ich nach einem Jahr wieder zu Besuch auf das Gut kam, fiel ich fast auf den Rücken vor Staunen bei der Nachricht, daß Wuppchen sich verlobt habe. Ich hatte sie am Abend meiner Ankunft nicht gesehen, aber am anderen Morgen eilte ich gleich zu ihr, um ihr meine Glückwünsche zu bringen. ma, gnädiges Fräuleinchen, nun bin ich glücklich so weit rief sie mir stolz entgegen, und nächste Woche ist all die Hochzeit!Haben Sie denn kein Bild von Ihrem Bräutigam?- fragte ich; wie ist er denn und wie ist es denn Alles gekommen, Wuppchen?- . Ja, 'n Bild hab ich woll, aber wie er sonst so is, das weiß ich selbsten auch noch nich, ich hab ihn ja noch nicht gesehen.Ich starrte sie einen Augenblick in sprachlosem Staunen an: dann fragte ich: Noch nicht gesehen? Aber wie haben Sie sich denn verloben können, Wuppc1)5n?Wuppchen zog sich einenS.tuhlhe.ran und setzte sich mir gegenüber. Gnädiges Frguleinchen erlauben doch, daß ich dabei, sitzen gehe, dann will ich Al lens mal erzählen. Also gnädiges Fräuleinchen wissen woll, daß ich nie einen kriegte, der Stand hielt, weil ich nämlich kein Geld hatte. Nun ist vor fo'n Wochen acht 'ne alte Tante von mich gestorben und ich kriegte da 'n Brief, daß ich ihre Sachen geerbt habe. Na, das is n' ganz tüchtiger Posten un mich ging eö gleich durch den Kopf, daß ich nu doch woll heirathen könnte. Aber der von damals war nicht mehr da un andere Herren kannte ich nich. Ich setz mich nun also hin und bedenke . t rrt . c. mrcy, roic leg es anfangxn fvu, rocifj aber nichts. Mit 'n Mal fällt mir was ein: I, denk ich, sollst es doch mal mit die Zeitung Probiren, da suchen immer so Viele 'ne Lebensgefährtin, Ich seh mich also jeden lbend die Anzeigen durch, un richtig, nach n' paar Tagen steht auch was drin." Wuppchen hielt inne mit ihrem Redefluß und reichte mir einen kleinen Zeitungsausschnitt. Darauf las ich: Ein Mann in den besten Jahren, Oberförster, von angenehmem Aeußern, sucht als Lebensgefährtin eine Dame mittleren Alterö, von heiterem und liebenswürdigemEharakter, in der Wirthschaft erfahren. Etwas Vermögen erwünscht." Ich habe es mich aufgehoben als Erinnerung." setzte Wuppchens Vortrag wieder fin. als ich ihr den Zettel zurückgab. Dies sah doch so nett auS und paßte such grade, und ich schrieb denn auch gleich hin, schickte mein Bjlh und erzählte von metner Erbschaft. Direktement kriegte ich auch. 'n Brief wieder gnädiges FrAuleinchen nehmen eS wohl nicht übel, wenn ich den Brief nich zeige so'n erster Brief unter Brautleuten Wuvvcken

steckte: als ich sie beruhigt hatte, daß i r , tr' tit' -i c

mir ver verfagie umrnla in ores Schriftstück leine Entbehrung sei. schloß sie ihren Bericht. Er heißt Fritz Hidding und im Pommerschen is er Oberförster und hier is sein Bild.Wuppchen reichte mir die Photogra vhie eines dunkelbärtigen Mannes in Forstuniform, die ich nachdenklich an. sah und ihr dann zurückgab. .Und den Mann wollen Sie heira. then, ohne 'ihn zu kennen, Wuppchen? Und so bald schon V Ach. Fraulemchen, er sieht doch so fein aus. nicht wahr, und seine Briefe sind auch so prachtvoll 1" Na. da bin ich aber neugierig auf ihn," sagte ich; bei der Hochzeit wich ste Woche sehen wir ihn doch auch wohl, nicht wahr?- . Wuppchen schüttelte verlegen den Kopf. Nee, das woll grade nich! Die Hochzelt s rnch hier; ich reise zu ihm und wir treffen uns in X. Meine Papiere bringe ich auch gleich mit, mein Bräut'jam will das Geld irgendwo in Pommern anlegen.Man wlrd sich unser Erstaunen vorstellen, als an dem Tage, wo die Hochzeit stattfinden sollte. Wuppchen wieder bei uns erschien. Sie erzählte unter vielen Thränen, wie es ihr ergangen, aber meine Freundin vermied es doch, während des Berichtes mich anzusehen.und auch mir zuckte es krampfhaft um den Mundwinkel. Wuppchen hatte aus. dem Bahnhof ihren Bräutigam nach dem Bilde gleich erkannt. Sie waren zusammen nach dem Hotel gegangen, wo ihre Schwiegermutter sie empfing. Den Abend hatten sie zusammengesessen und der neue Bräutigam hatte ihr ganz gut gefallen. Im besten Einvernehmen hatten sie sich spät getrennt undWuppchen hatte dem Verlobten noch ihre Papiere und Werthsachen anvertraut. Im Wirthshaus sei so etwas bei einem Herrn sicherer, hatte der schlechte Mensch- gesagt. Am andern Morgen nun fand Wuppchen im Speisezimmer weder Bräutigan noch Schwiegermut ter vor. Die Herrschasten waren vor einer Stunde ausgegangen, hieß es. Wuppchen setzte sich ans Fenster und wartete: es wurde spat und spater Niemand kam und sie begann unruhig zu werden. Der ganze Tag verging schweren Herzens ging Wuppchen zur Ruhe: sie dachte nichts Anderes, als daß ein Unglück ihre Lieben befallen habe und that die ganze Nacht kein Auge zu. Am andern Morgen kam dann die Aufklärung in Gestalt eines Briefes, der nur die folgenden Verse enthielt: An Fräulein Amalie Wuppedahl. Die Erde ist ein Jammerthal! Dein Geld, daS thut mir Passen, Doch Dich muß ich verlassen.' Altbackne Semmel schmeckt mir nicht. Leb' wohl, mein Schatz, vergiß mem nicht! . Die verlassene Braut hatte erst e?n großes Lamento angestellt. Da sie Zh rer ganzen Baarschaft beraubt war, lieh der Wirth ihr etwaö Geld für ein Billet nach unsrer Eisenbahnstation, und so hatten wir denn das schmerzlich vermißte Wuppchen wieder bei uns. Nachdem unö unter strömenden Thränen dieser Bericht gemacht war. fing meine Freundin an, der UntröstIlchen zuzureden: Nun seien Sie nur still. Mamsell, wir sind Alle froh. daß wir Sie wieder haben. Sie können gleich hier bleiben! Und lassen Sie sich die Sache eine Lehre sein, daß Sie sich nicht mehr mit dem Heirathen einlassen! In Ihrem Alter ist man doch über solche Geschichten hinaus!fcl.. v.. v.:. auci uu mm uic uuuuiyc tf(uu schlecht an. Wuppchen richtete sich auf unh trocknete ihre Thränen:. Zu alt bin ich. meinen die gnädige Frau? N' Mensch is man so alt als er aussieht, und wenn gnädige Frau meinen, ich hätte die Hoffnung aufgegeben, dann irren sich gnädige Frau!Bis hierher hatte meine Fassung Stand gehalten, jetzt konnte ich nicht mebr: trotz WuppchenS j beleidigter Miene lachte ich Thränen. Als ich ihr aber zurief: Wuppchen, ich würde an Ihrer Stelle nach Amerika gehen, da dürfen die Damen auch Anträge m'achen," sagte sie vorwurfsvoll: Ich hätte nich gedacht, daß gnädiges Frauf A f( rt haVÄAniw to l ViM " itlilUytil lillU UUU VlliVyjltU iUUlUCUf und verließ mit derMiene der gekr'änkten Unschuld daS Zimmer. Nach dieser Begebenheit gingen f nige Jahre hin, ohne daß ich bei den Freunden war. Endlich luden sie mich so dringend ein, daß ich den Besuch nicht länger mehr ausschieden konnte; und so traf ich denn eines schönen Herbstmorgens aus der altbekannten kleinen Station ein. Die lieben Freunde empfingen mich mit offenen Armen. . Ms ich nach der ersten Begrüßung mit den Kindern durchs Gutshaus lief, fand ich auch das gute Wuppchen wieder vor, frisch, rosig.aber auch lebendig wie immer. Sie begrüßte mich freudig und wir frischten die alte Freundschaft von Neuem auf. An einem der nächsten Tage wax Schützenfest im nahen Städtchen; unsere Gutsleute gingen fast sämmtlich hin und zu unserm Staunen bat sogar Wuppchen um Urlaub, Als wir am anderen Morgen beim Frühstück saßen, klopfte es und Wuppchen trat ein; sie war feuerroth im Gesicht und augenscheinlich in großer Verlegenheit. Na. Mamsell, waö giebt'S," fragte freundlich die Hausfrau, als sieWuppchenS wichtige Miene bemerkte. Gn'ädige Frau ich ich wollte man blos fragen, ob ich zu Micheli wohl gehen könnte; ich kvollte nämlich ich wollte heirathen!Da war's heraus. Heirathen? Ist das Ihr Ernst?- riefen wir durcheinander, wenedenn? Wuppchen wurde womöglich noch rother und senkte den Kops. Meinen Brält.'iani !- jaaje jie. ganz verschämt.

I Na, Mamsell, va? nrnfstn wZr uns

denken, lachte der Hausherr, mal 'raus mit der Sprache, wer ist denn der Glückliche?" Wenn mich die Herrschaften blos nicht auslachen," meinte Wuppchin ängstlich, er is er 'is n' Ausländer " dann senkte sie die Stimme und sagte mit niedergeschlagenen Augen, er heißt Bill Tibbins." Der Hausfrau schien plötzlich etwas nzufallen. Saaen Sie mal. Mamsell.- sagte sie. es ist doch wohl nicht der Schwarze, der seit drei Wochen in der Stadt beim Krugwirth wohnt?- . Ja, doch, aber er is rnch ganz sckwar, man blos dunkelbraun und so'n netter, guter Mensch!Wenn wir bis jetzt noch ernst gebueben waren, so entfesselte Wuvvckens letzte Antwort einen solchen Lachsturm, daß Wuppchen erschreckt in Thränen ausbrach und spornstreichs aus der Thür rannte. Halb erstickt vor Laihen eilte ich ihr nach; ich fand sie auf ihrem Zimmer. hxt Tbränen waren sckon kalb versiegt, sie stand am Fenster und hielt ein Bild in der Hand, das sie bei meinem Eintritt erst versteckte: dann aber besann sie sich eines Besseren. Gnädiges 'Fräuleinchen,- sagte sie, feie m 4. m & . sollen vasBiio seyen, venn oyne Jynen wäre diesGlück mich nicht zuzestoßen." Erstaunt sah ich sie an. Ohne mich nicht? Wie meinen Sie das, chen?Das sollen Sie Alles zu wifjen krieaen. anäd'aes 5?rauleincken! Also gestern war ich doch auf'n Schützenfest. rr ri . - e . I . , I . . . . war es man o eie-peiele. ich langweilte mich sehr. Nach ner Weile'fab ich Bill aber da nannte ich ihn noch nich fo! w die Ecke stehen, und weil :jc i... i: af..3r,v. i iuy rnii luuuci vut, wie iuuuuuci wi teresstrt habe, dränale ich mich 'n bis eben in seineNäbe. und wir kamen denn auch bald ins Gespräch. Er spricht ja man n' schlechtes' deutsch, aber versiebn tbun tbaten wir uns dock, und er gefiel mich auch ganz gut. Er erzählte mich von Amirtta, und daß er bald wieder hinginge, und daß er dann 'ne kleine Wirthschaft anfangen wollte. Es wäre man blos träuria. dak er noch keine Frau hätte, die hätte man so nötfirn - . . llnS s,s,,n S -w " " "V O " 9 " f jr VV Fräuleinchen, da is mich eingefallen, da is Mich eingefallen, daß gnädiges Fräuleinchen mich selbst mal aelaat haben, in Amerika, da wäre es so Mode, daß die Damen auchAnträge machten. I. denk ich da. wenn der das aewohnt is, wird er wohl drauf warten, daß' du ihm das fagst.' und dies sollte eine Andeutung sein. Und da hab' ich denn mich Bedacht, wie das in Büchern steht, und hab ihm 'nen Anlrag gemacht. Erst kam es mir schenierlich vor. aber nachher nicht mebr. Und Bill freute sich und sagte, ja. er nehme den Antrag an, und Geld brauchte ich nicht zu haben, das könnte man in Amerika leicht verdienen. Und merkten gnäd'ges Fraulemchen letzt, daß Sie mich zu dem Glück verholfen haben?Wuppchen hielt inne und ick Ebestif. terin wider Willen starrte so verblüfft wie noch nie auf die Photographie des krausköpfigen Vollblutnegers, die mir Wuppchen in die Hand gedrückt hatte. Wuppchen folgte meinem Blick und mit einem leisen Anflug von Verlegenheit sagte sie: Daß er so .. . dunkel is, war mich auch, erst bischen unbequem aber er iS 'ne Seele von Mensch, und das is auch was werth!- . 'tichaeits hezrathete . Wuppchen denn ricktia ibren Bill: leider konnte ich der Hochzeit trotz ihrer dringenden Einladung nicht beiwohnen. , DaZ junge Paar siedelte nach New Nyrk urix. wo ste eine Wirtbsckakt eröffne. ten. die sie innerhalb einiger Jahre zu wohlhabenden Leuten machte. Wuppchen ist mit ihrem schwarzen Gatten und im Kreise ' ihrer wirklich nu? bräunlichen Kinder sehr glücklich und hat es nie bereut, dak ste einst Alle daran gefetzt hat. um dennoch ihr Ziel zu erreichen. Eine zärtliche Sattin. Arzt: So, die gnädiaeFrau ist krank? Ich habe doch gehört, der üerr Gemahl fei gefallen!- Frau: Davon nachher! Allerdings ist er gefallen .ich aber, bin zu Tode darüber erschrocken!" Variante. Hausherr: Darf ich Sie für morgen Abend zu einem gemüthlichen Punsch einladen, Herr Wurzel? Sle kommen doch be stimmt?" Wurzel: Ihr Punsch ist mir Befehlt ; Vom Erßrcievplahe. Sergeant: Einjähriaer. troddem ich stillgestanden commandirt, sehe ich noch eme Fliege aus Ihrer Nase herumspazieren Mensch, müssen Sie denn immer 'was AparteS haben?!Schlechte Ausrede. Richter: Sie räumen also ein, die Klagerin geküßt zu haben können Sie einen MilderungSgrund dafüv angeben?- Angeklagter: Ich habe die Dame mit einer Briefmarke, die ich gerade ankleben wollte, verwechselt !" Probe. Lieber Freund, ich will Dir sagen, wie Du darüber ln'S Klare kommen kannst, ob Vlmanda alß Frau für Dich paßt oder nicht. Bei Eurem nächsten Beisammensein sagst Du: Mein Fräulein, können Sie daS ttäthsel lösen: Wa, geht auf?- Antwortet sie: Der Mond." so schlage sie Dir auS demSinn; fagt sie aber: .Der Kuchen, dann ist sie eme gute HauSfrau und für Dich die rechte Partie.GuA LebeuSkratt in iraend ei nem Theil eures Systems, oder ist euer Nervensystem zerrüttet durch umveise Lebensart ode? irgend welche Ursache ? Theilt mir eure Fehler mit und ich will euch gerne schreiben wa m am einen half, a tq? aua, ui liothnienvtg ane. ferner fenv wo ouco rre, daS Recept eines emsgyen yausmnlk, ea, mia inxeu . Verschiebt nicht auf Sorgm, was Ur heute thun sollt. BQttttt unter uetjquiB emer vriefmarr für WckSntort an TbomaZ

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Der Preis Wolken. Von Ernst Zahn. Ueber Dir, mein Lieb, und mir Graue Wolken stehen. Und die Sonne sahen wir Lange untergehen! Fern nur, fern in grauer Nacht Loht's wie letzte Funken. Dort ist unsre Sonnenpracht Still hinabgesunken! - Schau dorthin, und laß an mein? Traut Dein Haupt mich preisen! Schau dorthin, daß wir des Scheins Nimmermehr vgessen! Daß wir, ob die Wolken sich Schwer und tiefer senken. Daß wir, ob der Tag verstrich. Doch der Sonne denken! VeränderteSituation. Herr: Fräulein Anna, einen einzigen kleinen Kuß. Dame: Unterstehen Sie sich, und ich rufe um Hülfe! Herr: Aber es ist ja am ganzen Strande kein Meizsch außer uns. Däme: (nachdem sie sich sorgfältig umgesehen, resignirt): Na. dann ist es etwas anderes. StillesHoffen. Sagen Sie mir nur, was thut denn das at. Fräulein Huber jeden Morgen am Standesamt droben?" .Mein Gott, sie hofft halt immer.-es könnt' doch einmal ein Bräutigam übrig bleiben!- . Einziges Hinderniß. Warum zögerst Du denn, den jungen Arzt mit so brillanter Praxis " zum Manne zu nehmen?" Aber wie soll ich ihn denn später überzeugen, daß ich in ein Bad muß?!" Dregescheiten Leute verbessern ihre Fehler, die Dummen gestehen sie. .z m m e r derselbe. Ihr, Neugeborenes schreit aber fürchterlich, Herr Lieutenant!" Natürlich, daß armer Bengel sich nicht wohl fühlt, so ganz ohne Uniform!Boshaft. Was sagen Sie. wie blühend der Reisende Mayer aussieht?Das ist doch natürlich, nachdem er so oft an die frische Luft gesetzt wird!" V o m K a s e r n e n h o f. (5o r. poral: Was, Sie Einjähriger. 3i wollen ein Doctor dev Philosophie sein und können noch nicht auf einem Fuße stehen? Das kann ja jede alte Gans!ZummodernenTheater. Ich erlaube mir, Herr Director. mich Ihnen als Naive" anzubieten!" Als Naive?! Bedauere, ich gebe nur moderne Stücke, und da kommen keine Naiven" drin vor!" Annonce.. Reelle Heirathen: Garantie zwei Jahre, permitte.lt: I. S.Mayer. Reflexion. Studiosus Süffel: Ich glaube, ich eigne mich zum Wüstenreisenden; so wie ich nur an's Wasser denke, vergeht mir der Durst." -KF r e u d e. A.: Du freust Dich, daß Deine Schwiegermutter Dich besuchen wird?" B.: Ja. sie gibt es nie zu, daß meine Frau selbst kocht!" . Zu kunfts leiden. Du hast also eine Aerztin geheirathet, wie lebt Ihr denn?" Ach. ich muß fortwährend von ihrer Schönheit sprechen, sonst nimmt sie mich als Augenleidenden in Behandlung P. Berschnappt. Herr: .Kann hie Dame auch selbst kochen?- Heirathsvermittler: Natürlich; deshaü hat sich ia. gerade der frühere Mann von ihrcheidn lassen!"

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