Indiana Tribüne, Volume 20, Number 79, Indianapolis, Marion County, 5 December 1896 — Page 1

A -fVO tfct- o tti W O K A A 0vO ffc 6 L UU l lV V y W W O Office : No. 18 Bub Alabama Straße. I Zdrgsn 20. Indianapolis, Zndiana, Samstag, öen 5. Dezember 1896. No. 79

I

fr: 3 Todcs-Nnzeigc. Freun:. ur.bf saunten die ttamige Mittheilung daß uns, innig,': geliebte 'Knute uub Eioßmutter Gertrud Nccker, Wittwe ro Eottsried QtSa, 2tn., un am Freitag bend. fcen 4. Tezembkr, 8 Uhr Abend, im All von 89 Jahre u. G Nonate, durch den Tod entrissen nrnrte. Ti Veerdigunz findet ai? Sonntag, den, d.. Nach !ii.. Ant. c- 7. an. eil c.fc c r.- I ""ä' ui."" vi Etrab, au: statt. Die trauenden SInterbliebenen.

rl?hi";lj

-r-- - 1

Starb sitrf Sla. Freitag morgen Uhr. im Alin von v Monate. ? ser, digung findet onalaz Nachmittag um 2 U91 vom xrau erhanfk. 130 Windior Straft, au statt. Ti trauernden Ellern, Hone, nnb Marg. Hei. QUtxn. 9out Se,n. ) 1!,tdt de Dein. S)kr,v He. "- '- "" j,a.,.. G'SOI'W RS??IZ12IM fr-fe iMv&ißi 7Z: ?i3?ttz-?&-VC --r - r "J.Wi 4.Vr jmmmm. 'i-m 1 . . v y 1 v0,y-;' 1 - '12 r-är..FV V V."- - V- V'---vWC-fcÄ- . W iVii. Seich snbspMsr, Office : 26 Süd Delawareftr. 'Sti'Je: 120, 122, 124, 126, 123 Ost earlfl 3r!tr5pn ftli. Onen To? und Nacöt. Daö moderost: Schuylager M. MOün, 3 Ost Wasymzlon Straße, Wiaterschuh iu groß Auimahl. GünUlge Anlange für Erspa?n!sse. 888 fei? h- ul lp - hk bezahlt halbjäbrliche Dividende für Summen von 550.00 und aufwärts. Eine vorzügliche Gelegenheit erwordene Gelder anzulegen. Nontiv keinen Verluli beim Austritt NZher: Auskunft zu erhalten von: Albert G. Metzger. Präsident. Armin Bolzn, ekretär. Carl v. Lieber, echatzmeistn. Versammlung jeden Samstag Abend Deutschen Haus. TaS größte GlaS, daS beste Naß, r " I Den feinsten Punsch und leckern Lunch, Den wärmsten Sitz, den schlechtesten Witz, DaS findet Ihr bei Theo. Dietz. Auch Cigarren, welche rauchen. Wenn Ihr wollt kein Pfeifchen schmauchen. Ebenso 'nen feinen Wein, Darum kehret fleißig ein, V I H?ÜQ.SS0 JlDlL&1lZZ I LvZI ezaivare rr. A I X-M8. Nera.ssen Sie nickt 3bre x3 Eiaarren im Ö II zu kauten uno re sur n) le . . r - i r rr t zu lassen. Preise von daS Kistcbcn aufwärts. Bei3 iallo $igar orej U7 Äst Wasbingo Str. Aergert Dich Dcin'Auge 1" Vl6e i "l2ii,Bi w"fe ' m cn Zix' rier 'r-V-t ,y " .ULli r ' i-i 1EEIS1I!P vr-.T'rrrSi-: c!f? 4 wsf C- - QPTICIAU'OSU v .4 11 ri rui..u 9in.rii.t.)i. wtirnüN nuüt, IN3IAMAP0L1S-IND. .-' . , . . - . .

UU1-

f'ÄV ) V1 l

RIALTO

do man itl Tut a;ttne tauge ca boicibc spiaivt --- ffJSSfr 'HUSit äU3t ttetben mnUi werde sollen. ES war eine moralische

1 tUs dtl v ?aü7 '

Sditorielles

Die New Jorker Medical So- ? eiety ist gegen einen gewissen Doktor" . Gustav Koch her, der, ohne jemals Medizin studirt zu haben, eine sog. Naturheilanstalt betreibt. ES find amlikd mebrere Kranke in seiner An- ' n. i4 v..-x -z.i:i aj-x jiiii vuiq yunjiiuj uuuuut vnjuu lung und durch ganz unangebrachte Kaltwasser-Umschläge zu Tode kurirt worden. Bei einem kleinen Kinde mw"v .v, ..y,..., .. holte einen wirklichen Doktor herbei, v. ii .V lt CTN ftli aW 3A ÄhaA(!A nnX als eö indeß schon zu spät war. Vor der sog. Natur- und WasserHeilkunde ist sehr zu warnen. WaS gut daran ist, ist der me0lzln,jcyen Wissenschaft längst bekannt und lst nickt neu. DaS Meiste daran ist aber schlecht und die scscnannten Naturarzke pnc meist uuaaaio uno Zvetrüger. AuS einem kürzlich herauögegebenen Buche Dr. Albert Ghaw'S übe? Städteverwaltung in Europa ist zu ersehen, daß in puncto Bevölkerung? I Zuwachs die großen deutschen Städte die amerikanischen in den letzten 25 Jahren bedeutend überflügelt haben. 3m Zahre 1870 hatte New Fork um 150,000 Einwohner mehr alö Berlin; 1830 war Berlin schon volttreier als New Fork und hat den Vorsprung.behalten. Während der 25 Jahre seit dem deutsch-sranzösischen Kriege war die Zunahme der Berliner Bevölkerung thatsächlich so groß, wie die Chieago'S. Vor 20 Jahren war Ph'ladelphia größer als Berlin; seither ist eS nur um 500.000 Einwohner gewachsen. Die Sladt Hamburg besaß 1875 eine Einwohnerzahl von 248,000, Boston von 242.000; 1890 hatte Hamburg 569.260 und Boston 443,000 Einwohner. Baltimore war srüher so volkreich wie Hamburg, ist aber weit hinter dieser deutschen Stadt zurückgeblieben. Leipzig wuchs von 127,000 im Jahre 1875 auf 255.000 im Jahre 1890 und überflügelte San Francisco BreSlau war weniger bevolkert als Cicinnati und hat jetzt mehr Einwohner als diese Stadt. Cleveland. Bussalo und Pittöburg waren 1830 größer als Köln am Rhein, aber dieses hatte 1890 die genannten drei Städte überflügelt. Dresden wächst schneller als New Orleans oder m. onr ? 5 tt . A . aio 2iiiwaulee. uq aunoorr nimmt in stärkerem Maße zu als LouiSville oder Jersey Eity. Man braucht sich darüber übrigens nicht besonders zu wundern. Die Industrie Deutschlands ist in den letzZen Jahren riesig gewachsen, mehr als die Amerikas und die Industrie zieht die Landbevölkerung nach den Städten, wo sie die Ueberschußbevölkerung bildet. , ,,, Der deutsche Frauen-HilfS-Verein hat $35 für die Tomlinson Halle bei Gelegenheit seines ZahreSballeS bezahlt. Wahrscheinlicht wollte der Verein fich nicht wegen der paar Dollars herumstreiten. Gelegentlich deS WeihnachtSmarkteS deS Phoebe Vereins wurde bei dem ? M , Board os Public zvorro wegen ueberlass ung der Halle in uvosfizieller Weise anaekraat und eS wurden trok deS Aia k,.;r,. auf xz, fflam.k MiskZan dock ' " $25 per Abend verlangt. Der Verein verfolgte die Sache nicht weiter, weil ihm unterdeß die Männerchor Halle unentgeltlich angeboten wurde, (waö I f i r i . m r r m neoenoer ge,agr vom lannerqor eyr i . - . . . nobel gehandelt war) Allein wir sind der Anficht, daß so wobl der brauen, 5ilfSderein. wie auck l m l , x g Phoebe Verein nicht richtig gehan delt haben. Wir geben zu, daß die geilscherei kein angenehmes Geschäft ist, allein eS handelt ttch in dieser Sache um Feststellung eines Grundsatzes, deS Grundsätze: Gleiche Recht für Alle' Die Tomlinson Halle ist ein össentlicheS Gebäude und wir sinken eS ganz in der Ordnung, wenn sie für Zwecke öffentlicher Wohlthätigkeit unentgelt I.. p. ....... cm r r . lq uverlaiien wiro. zxix oaoen oayer gar nichts dagegen einzuwenden, daß die Flower Mission die Halle für ihre Fair umsonst bekam. Wir können aber keinen Grund einsehen, warum der deutsche Frauen-HilfS-Verein und I K Mk 9r,in sfi(Afr ftfftnhft Pflicht dieser Vereine aus gleiche BeHandlung mit der Flower Mission zu I Gingen. DaS waren sie dem Oerech-

tigkeiiöprinzip schuldig. Sine öffent- sundheitöcommission auS über 100 liche Behörde muß gezwungen werben,! Familien ein, und Dr. Kempsier ordalle Schichten der Bevölkerung gleich 'nete die Untersuchung an.

ga behandeln. Die zu thun, hat man vorkommenden Falles die moralische Pfl cht. Die zu zahlende Miethe selbst spielt dabei eine ebensächliche Rolle. Sollte wieder ine Gelegenheit körn men, so wollen wir hoffen, daß mehr backbone gezeigt wird. aistÖUistdjiidjlen. CVnlrtiti muuu Wetterbericht. Wolkiges Wetter, möglicherweise gelegentlich Regen heute Nacht und am Sonntag; kälter am Sonntsg Abend. Gestrige Temperatur : Minimum 42 Grad, Veränderung in 24 Stunden 23 Grad. FrecherRaubüberfallin S t. L o u i S. St. Louis, Mo., 4. Dez. . Drei Räuber, welche mit Revolvern bewassnet waren, drangen gestern Nachmittag um 2 Uhr in da Bureau der Home Brewing Co., zwangen den Kasfirer Robert Haverkamp ihnen 5400 zu übergeben, begaben sich dann hinter den Zahltisch und erbeuteten dort noch weitere $800. Der Naubansall war einer der frechsten. der je in St. Louiö verübt wurde, denn eö befanden sich außer dem

Kasfirer noch ein halbes Dutzend ClerkS 9,694,000 Unzen, HandelSwerth $200,und mehrere Kunden in dem Bureau. 406,000; Münzwerth $200.406,000; Sämmtliche Anwesende mußten fich Silber 168,208,252 Unzen; Handel.

mit hochgehobenen Händen in Reih und Glied stellen und wurden von den Räu bera in Schach gehalten, während einer ULL a7iIliJLlCII UUB VJJEIU CIIIIltlLU. UUF I

X.. i ki v. ra.i a..J. .Qc.ll90LD X22 1.US7.43H: DtlD

bald die Desperados das Geld einaesäest hatten banden sie die Anwesenden an Handen und Füßen. Die Prozedur " nahm ungefähr 10 Minuten in An soruck und .S ist ein wabre Wunder, daß Niemand den Vorgang von der wtiupt u u iitiuit. wvuiv ic um gebunden waren, befahlen die Räuber .k.. .. sii.ii.u c - n. i den Nebe,fllenen unter TodeSdrohun. gen. sich ruhig zu verhalten und suchten hnnn mit ihr.m ?.,nfc vwit. "I Bffr VMMV WMV V 1 Nach einiger Zeit gelang eS einem der ClerkS. seine Hände frei zu machen und die Anderen ihrer Fesseln zu entledigen. worauf die PoMei sofort telephonisch in Kenntniß gesetzt wurde. Der Casfirer Haverkamp sagt, er wäre gerade mit seinen Büchern beschäs, tigt gewesen, alö drei Leute hereiagekommen wären, von denen einer ihn fragte, ob er daS Adreßbuch einsehen könne. Als er in daö Nebenzimmer gehea wollte, um daS Adreßbuch zu holen. habe einer der Eindringlinge ihm einen Revolver vorgehalten und die Herausgabe deS Geldes verlangt. Da er unbewaffaet gewesen sei und gesehen habe, daß seine Gefährten von den beiden anderen Räubern in Schach gebalten wurden, sei Widerstand unmöglich gewesen und habe er dem Befehl der Banditen nachkommen müssen. Die Polizei begann sofort mit den Nachforschungen, hat aber bis jetzt och k:ine zuverlässige Spur, da die Angestellten d:r Brauerei keine genaue Be - schreibung der Räuber zu geben im Stande waren. Der Führer der Banditen wird als ein Mann von 5 Fuß 8 Zoll Höhe geschildert, der ungefähr 28 Jahre alt ist. Er hatte einen kleinen schwarzen Schnurrbart, trug einen dunkl len Anzug, einen Ueberzieher und einen Derby-Hut. " . 500 bis 600 Personen vergiftet. Milvaukee, Wiö., 4. Dez. Eine Massenvergiftung wurde heute! im nordwestlichen Theile der Stadt entdeckt, nachdem in etwa 100Fami - lien zwischen M)0 und 600 .Personen! unter BergistungSerscheinungen erkrankt waren. ES fiel auf, daß die sämmtlichen! Familien zu den Kunden gehören, welche von dem Bäcker Otto Fliegel - thaler, der einen großen Absatz hat, ihr Brod beuchen. Heute Abend wurde die chemische Analyse deS BrodeS gemacht und dabei die Anwesenheit von! Arsenik konstatirt. Von den Erkrankten ist biS jetzt Niemand gestorben, aber diele Fälle werden a! ernst, wenn nicht al kritisch betrachtet. Die erste Meldung ging auf Veranlassung deS Dr. F. R. Weber von einer Familie Heckberg auS, und!

darnach liefen Hre Berichte Hei der Qston Hamburg kommende Ochiffe ans'

Allem Anschein nach hat eine Persönlichkeit, welche man noch nicht kennt, und welche Fliegelhaler in seinem Geschäft schädigen wollte, dem Mehl, welcheS er im Keller aufzubewahren pflegte, Arsenik beigemischt. Verhaslungen werden morgen erwartet. Mlll ' " Go 15- und Silber-Statistik. Washington, 4. Dezbr. Der Bericht deö Münzd'rektor Preston zeigt, daß im Liufe des JahreS Gold im Werthe von 568.769.288 in den Münzen und Assay.Ossicen dtponikt wurde. Die Prägung der verschiedenen Münzen im Laufe deS FiScalJahreS war wie folgt : Gold $58 878, 490; Silber-DollarS $7,500.882; silberne Scheidemünze $2,929.819; kleinere Münzen $369.227; Total $71,. 183,528. Der Metallweth in den Ver Staaten betrug am 1. Juli 1896 $599,597.964 in Gold und $623.723,071 in Silber, im Ganzen $1,228,226,025. Die Produktion edler Metalle im Kalenderjahre 1895 in den Ver. Staaten wurde wie folgt geschätzt? 2.25t, - 760 Unzen sein Gold; Handelswerth P46.610.000; Münzwerth $46.610,000; in Silber 65.727.000 Unzen fein;

HandelSverth $26,445,000; Münzwerth $72,051.000 Die WeltproAuktion wird wie folgt geschätzt: Gold werth $110,072.700; Münzwerth $217,510.800. Geprägt wurden von den verschiedenen Landern der Welt W I " ' 610,219; Total $252.697.657. Der Total - Metallwerth und daS ungedeckte Papiergeld der Welt wurde , c r,rf . c-ts. - .rxri.i. am A nuar ioaa wie ivigi grmui. old $4.142.700.000; Volle Legal Tender Silber $2.616,700.00; bef r . rm k aaava. ' " ' 00; Total Metall-Werth $8.280, icaranrre 2.enoer liver iözu.zuu. L00.000; ungedeckte Papiergeld $2,. 558 000.000; Total $10,938.600.000 Der Mün,direktor sagt, es könne w w' nicht bezweifelt werden, daß die Ver. Staaten Silberdollars in vorzüglicher Weise nachgemacht werden, zum Theil i, aß selbst Fachmanner die nachge machten Stücke nicht von den echten unterscheiden können. Der Direktor empfiehlt, dem Schatzamtösekretär die Erlaubniß zu ertheilen, Versuche anzustellen, um die besten Mittel und Wege auözusinden, durch welche solche Nacyaymung verlzmdert werben kann. - Ausland. Er redet einmal v e rnünftig. Berlin, 4. Dez. Der Hanno ver'sche Anzeiger sagt, daß Kaiser Wilhelm gestern die dortige Militärschule besuchte. 3n einer Ansprache an die Olfiziere spielte er auf die Blüse witz. Affaire an, und sagte daS VorI kommn.ß habe ihn auf' Schmerzlichste berührt. Er ermähnte die .Oksiziere, I sich stetS der hohen Pflichten bewußt zu bleiben, welche ihnen ihre Unifoim auferlege, und fügte bei, sie sollten sich vor Allem daran erinnern, daß die Uniform keine Veranlassung zum An tagoniömuS zwischen Offizieren und Bürgern bilden sollte, und daß eine I solche Auslegung nickt durch daS Benehmen der Offiziere unterstützt werd n sollte. Zum Schlüsse sprach der 5 r ser die Hoffnung aus, daß die Offiziere sich stets bestreben möchten, mit den vu,sten aus freundlichem Fuß zu siehe ! Der große Streik. Hamburg, 4. Dez. 3a einer heute abgehaltenen Sitzung deS allgemeinen Streik - Comites wurde be schlössen, einen allgemeinen Streik zu erklären. ES wurde ein Flugblatt er ! lassen, daS alle Quay. Arbeiter, Ingenieure, Boot - Leute und Wagen Mannschaften auffordert, die Arbei niederzulegen, um das Geschäft deS HasenS vollständig brach zu legen I Die Mehrheit der Quay. Arbeiter ha der Aufforderung entsprochen, und die übrigen werden wahrscheinlich heute Mittag ausstehen. Eine hier eingelaufene SpezialDepesche von Antwerpen meldet, daß die dortigen Dockarbeiter fich weigern.

zuladen. Man befürchtet einen allgemeinen Streik. Eine Abtheilung von 200 Mann Polizei von Berlin ist hierher beordert worden, um der Lskalforee beim Aufrechterhalten der Ordnung zu helfen.

echiffs'Nachrichten. Angekommen in: RewJork: Pocahontai" von Trieft. Dover, Passirt : Jllinoit" von Philadelphia nach Antwerpen. B r o w h ca d, Passirt : Jndiana" von Philadelphia nack Liverpool. Scilly, Passirt: Kensington" vo New Jork nach Antwerpen. Lizzard, Passirt: Zaandam" von New Fork nach Amsterdam. Dunnelhead, Passirt : Virginia" von New Fork nach Stettin. Liverpool: ..Orion" von New Orleans. allerlei. Ueber A laansee Töwnship, Bmnch County. Mich., entlud tick bei fast voJständia heiterem int mel und Hellem Sonnenschein ein GeWitter, in dessen Verlauf R. D. Tift'ö Scheuer vom Blitze getroffen wurde. Der elekrtische Strahl setzte das Gebäude in Brand und letzteres wurde sammt seinem Inhalt ein Nauo v:i Flammen. Maior Calvin ovin on, ein alter Fallensteller in Huntingdon County. Pa., fmg kürzlich m emer Falle fünf Bären, zwei alte und drei junge. Jäger entdeckten die Falle und tödteten einen der alten Bären. Als sie ihm eben das Fell über die Ohren zogen, kam de? alte Trapper" herbei, und die Jäger mußten ein gewaltiges Donnerwetter über sich ergehen lassen. Sie bezahlten schließlich-M und konn ten den Bären dann mitnehmen, während Robinson die anderen vier behielt. .Wiedevumhatdas unvorsichtige Hantiren eines Gewehrs, em Menschenleben gekostet. Die traurige Affaire spielte sich nahe Upper Croß Roads. Belair County, Md.. ab. als der 20jährige Howard Engel vor dem Hause seiner Eltern mit :iner dappelläufigen Jagdflinte spielte. Plötzlich ging ein Schuß los und traf Frl. Jda Richardson, eine junge Waise von 16 Jahren, die bei der Engel'schen Familie seit dem Tode ihrer Eltern wohnte, in die Seite und führte ihren Tod nach kurzer Zeit herbei. JnFolgevonKummer tobsüchtig geworden ist Frau Lammers in Ellicott City. Md. Ihr Satte August Lammers, der Bäcker im dortigen Charles - Colleg, wurde Nachts in der Badestube plötzlich von einem Blutstürz befallen. Seine Gattin, die bei lhm war, weckte die Priester des Collegs, und obschon Alles gethan wurde, den Mann am Leben zu erhalten, starb er am nächsten Morgen. Infolge des Schmerzes wurde die Frau irrsinnig und zertrümmerte alle Fenster in dem Backhause, und es erforderte der Hilfe von vier Männern, sie festzuhalten. Edward Kline, der 17 Jahre alte Sohn von Peter Kline aus RockySprings bei Frederick, Md.. wurde von Elmer Putnam aus Frederick durch einen Gewehrschuß schwer verletzt. Die beiden jungen Männer befanden sick auf derJagd, als ein Streit begann. Putnam erhob sein Gewehr und schoß auf Kline. Die volle Ladung drang in das Gesicht. Hals und Brust des Letzteren. Der Verwundete wurde nach Frederick geschafft und von Dr. Haffner in ärztliche Behandlung genommen. Putnam überlieferte sich dem Constabler John W. Simpson. Die Ausfuhr amerikanischer öutter nach Deutschland weist eine f '!e Zunahme auf. Während dieselbe nc ch den amtlichen Statistik! im Jahre 1893 erst auf 21.500 Kiloramm sich bezifferte, wurden 1894 bereits 293.400 Kilogramm und 1895 875.100 Kilogramm in Deutschland eingeführt. In den ersten acht Monaten des laufenden Jahres hat die Ausfuhr aus den Ver. Staaten 393.800 Kilogramm betragen, gegen 139.100 Kilogramm im entsprechenden Zeiträum des Vorjahres. Allein im August 1896 wurden 12Z.100K!logramm ausgeführt, gegen nur 49.800 Kilogramm im August 1895. Vor etwa 18 Jahren verschwand aus Garrett County, Va., der SchullehrerJack Dell auf eine ganz mysteriöse Weise. Man glaubte damals. daß er ermordet worden war. Letzthin W der Mann jedoch wieder in Thayerville aufgetaucht, und als man ihn erkannte gab er endlich zu., de? Todtgeglaubte zusein. Er lich sich 5200. den Betrag, den er bei seinem plötzlichen Verschwinden für rückständiges Gewalt im Stich gelassen batte. tnn der Schulbehörde ausbezahlen. Die Belegscheine kierfür führte er in seiner Tasche mit sich. Herr Dell beabsichtigt. im nächsten Frühjahr wieder nach der Gegend überzusiedeln. Er will sich während der ganzen Zeit seiner Abwesenheit in Virginien aufgehalten haben.

?urs Food Exposition :: in der To ml in son-Ha 11 e. Konzerte vam Wven Orchester, Nichmiilag und A!endZ. Dorlrkge Lber HauSmirlischoft ron Zsrl. Emma Ei5ett, von Chicago, icden Xachmitlag um 3 llgr. Eintritt 15 Cents. In Neühäus el bei Ems ist dieser Tage eme einst vielgenannte und bewunderte Persönlichkeit aus dem Leben geschieden, Miö Wanda, die ge feierte Lustspiel- und Trap:zkünstlerw, die überall durch ihre großartigen Leistungen auf dem von ihr culti.Zrten Gebiete Aufsehen erregte. Als die zunehmenden Jahre die Künstlerin zum Ausgeben ihles Berufes zwangen, kaufte ihr Ehemann, Herr Schwandke, gcnannt Frankloff, ein Karussel, mit dessen Betrieb er seine Familie crnährte. Er kam auch zu dem im Herbste in Eitclborn abgehaltenen Gesangwettstreite. Hier erkrankte die Frau und starb, wie Eingangs erNY.Mit. in Neukäu sel in dem der aanzcn Familie zur Wohnung dienenden ! Künstlerwagen". Sie transit glori" ' muuüi. I Gin eigenartiges Verhängniß lastet auf den beiden Tor pedobooten, welche die italienische Marine zu Zollwacht-Zwecken aus dem Lago-Maggiore stationirt hat. Eins derselben versank bei einem Sturme im Frühjahr spurlos, unweit Luino, und zwar mit Mann und Maus, ohne daß man jemals hat genau die Ursache d?s Versmkens feststellen können. Alle Taucherversuche am Ort der KawstroPhe, um das Boot aufzufinden, sind bis jetzt nutzlos geblieben. Nunmehr hat das Torpedoboot No. 15, das seitdem den Wchtdienst besorgt, ebenfalls bei stürmischer See.den größeren Theil seiner Mannschaft durch Erstickung verloren. Da es sehr kalt war, hatten die Maschinisten und ein Soldat sich unten in der Cabine eingeschlossen, wo man sie am Morgen entseelt vorfand. Die Aerzte constatirten Tod durch Maschinengase. Seither hat der Volksmund den Booten den unheimlichen Namen Todestorpedos" beigelegt. Der elfjährige Mayer Reiwe stürzte sich aus einem. Fenster des Hauses No. 11 der Vleichergasse in Wien und blieb mit zerschmetterten Gliedern im Hofraume liegen. Reiwe ist in Philadelphia geboren. Im April wurde er. nachdem er aus dem Medener Spital entwichen war, als subsistcnz- und obdachlos von der Polizei ausgegriffen. Dort gab er an, daß seine Eltern aus Rußland ausgewanvert seien und sich in Philadelphia angesiedelt hätten. Die Eltern starben und er verblieb in der Pflege seines Onkels. Dieser konnte ihn nicht erhalten und schickte ihn nach Europa zurück. In Hamburg kam der arme Junge ohne einen Kreuzer Geld an und von dort nahm ihn ein Conductcur nach Wien mit. Hier würd; er krank und begab sich in das Wiedcner Krankenhaus, aus dessen Pflege er bald entioich. Der Knabe wurde aufgegriffen, der Magistrat gab ihn zu einer Kostsrau in Pflege. Seit Mai befand sich Reiwe dort. Wegen eines kleinen Fehlers, den er begangen hatte, wurde er seitens der Kostfrau zur Rede gestellt und wenige Minuten spa ter stürzte er sich aus dem dritten Stockwerk in den 5)fraum. Hiesiges. tV DaS Ttstzwent von Theodore Holly wuldeheuteimNacklassenschflSgeeicht zugelassen. Der Verstorbene hinterläßt fein ganzcS Vermögen feiner t)rau. HT Patrolmann Walker erhielt heute Morgen vom SicherheitSralh die Nachricht, daß er w'gen ungebührlichen Benehmens den Wärterinnen deS Hospitals gegenüber als Polizist entlassen wurde. Der SicherheilSrath bestrafte Walker am Freitag wegen dieses Vergehens mit 10 Tagen Lohnabzug, jedoch nach Widererwägung det galleS einigte er sich auf die oben angeführte Maßregel. Salzfluß tritt oft auch bei kaltem Wetter, die innere Hand er qreifend und andere Körperlheile Hood'ö Sarsaparilla, der große Blut reinige? heilt Salzfluß. Hood'S Pillen wirken vorzüglich nach der Mahlz-it und kuürev Kopfweh. 25. Der ach.jzhrige Elfte Carroll, dessen Eltern an der Laurel Str wohnen, wagte fich gestern Nachmittag um 4 Uhr auf d:e dünne Elödecke des Pleasant Run. DaS EiS brach und der Knabe fiel in das an der Stelle ziemlich tiefe Wasser. Durch die Hilferufe der Mutter eilte . ein in der Nahe wohnender Brunnengräber. Na menS John Wright herbei, warf dem Ertrinkenden ein Seil zu und zog ihn ans Ufer,

ml

ianapolis Ozotonic

Gebrauche Sie Sttmnlatkv Mittel, wenn Sie sich müde oder ermat et fühlen? Sie Kissen, tab solöe Mittel auf die Dauer an grobem Neglieil sind Machen Sie ftalt dessen einmal einen Versuch m,l unserem Malzezlrakl

0Z0

TOI

s dem ausgesuchtesten Malz und Hopfen gebraut. OZOTONIC wirkt wunder bei überanstrengten Nerven. In Fällen vsn Unverdaul.ichkeit und !NagenschwZche ist es unersetzlich.

Der Preis per Flasche

Baum-Verzierungen, Kerzen und Lampen. l'vüLür'Ils M5'K' wart To.y - . 29 & 31 Wett Washington Strafte.

Möbel, Teppilhe und Oefen, zu den mäßigsten Preisen. CHAS. wilho-, No. 79 Most Washington Strafte, peaeüber hem Vark Tbeat,?.

UZT

Weihnachts

Spielwaaren. Puppen. Blocks and Books, Doll Buggies, Baby Wagons and SIcds, Girls Tricycles and Boys Velocipedes, Bicyeles for both, boys and girls. Childrens furniture and chairs Useful presents for the grown folks are to be found in our Furniture. household goods and Plush-Departrncnts. Haueisen & Hartinann, 165 to 169 Last Washington Str. Telephone 1724 Ask for Souvenir.

haltet Euere Füße warm. Die gröhle Auöwahl von warmem J-ßzeug zu den billigsten Preisen findet ihr bei ' 2TIDS. (D. IDÜ-irorDIEE, No. 73 Ost Wasblvgton Straße No. 73. Warme Hausschuhe sür Damen 50 Cents. Knöpf- und Schnürfchuhe zu 51.00 bis $2.00. Tuch-Stiesel für Herrn zu Z2 c .

Eemmt-Arbeiten

aller Art werden prompt gut und billig ausgeführt von cxn:niD:TiTfD esixeiüilieiig Office: Zlo. 7 Jicmbtohc j2rcac.

Deutsche Feuer-Versichernngs

von IX22iLalL:n.a:BrL2& Hauptofsice : 7h Süd Delaware Str., Indianapolis, Ind. Die älteste VersicherungS .Gesellschaft mit 42jährigem ehreuhasten Bestände Solid ! Sicher ! Billig! Capitäl$100,00O. Rescrve-Fond$27Oi000. JersitZeri auch geg-n Eas'Enlosion und Sturmschaden ! rkeoüos Stein. Präsident. 1?ksoSor Never. CchatzNlister. Lorenx Schmidt, etirtir. Augusi Ooppers. Oawald Qoidonsticker, Sslintrr, CreM, und Cteateec: t.

Co. Dcpt. ist 25c ; pcr Kiste $2.75. Geschenke.

Irewin

11 v.

gefellschaft