Indiana Tribüne, Volume 20, Number 78, Indianapolis, Marion County, 4 December 1896 — Page 3
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Das Magdalenenhaar. Von Jean Rameau. (sortsehung und Schluß Aber sein Herr schien zerstreut, und Moussu betrachtete daher mit seinen großen, 'nachdenklichen Eselöaugen dies Schauspiel für sich allein. Bald gab es jedoch nicht nur etwas zu sehen, sondern auch zu hören, und das Thier spitzte seine langen Ohren. Mitten in der weißen Wüste hatte sich eine Stimme erhoben: He, Jacqueline! Bist du da?" Und das bestürzte Echo rief eS wieder und wieder allen Borgen zu: He. Jacqueline! Bist du da?" Da fuhren die Liebenden jählings aus. und Silvöre sagte: .Horch! Hörst du nichts?" Gleich darauf erklang dieselbe Stimme noch weit deutlicher: m&t, Jacqueline!.He, Silvöre! Hört ihr Mich?" Es ist der Herr Pfarnr!" siam. melte Silvdre, indem er sich erhob. Was kann er von uns wollen?" .He! He!" Hierher!" rief jetzt eine andre Stimme, die Silvöre als die deö Führers Eollquerot erkannte. Ich sehe ihre Spuren im Schnee;- sre müssen hier ganz in der Nähe sein!" ' Wenn er nur nicht kommt, um sei ne Einwilligung' zurückzunehmen!" sagte Silvre zu semer Freundin. Aber das junge Mädchen schien nichts zu hören. Völlig theilnahmö los starrte sie nach wie vor auf, die zwischen schneeigen Gipfeln aufgehende bleiche Sonnenscheibe. He! Jacqueline!" Diesmal kam die Stimme ganz auö der Nähe; Moussu hob energisch den Kopf und glaubte, gerauschvoll ant wörten zu. müssen. Da smd sie!" ruf Louquerot. Hier er dresem Felsen!" unter m ' Und jetzt gewahrten die Liebenden den Abbck Bordes, der. -den Hatt mit einem unaeheuren, Shawl umwickelt. auf . seiner EseUn Cadette schwerfällig herantritt. In der linken Hrnd trug n ine rnacht?geLaterne,-die er, in Der. Aufregung : seiner nothgedrungenen Reise der Tagesanbruch auszulöschen vergessen hatte.. Ihm zur Seite schrit ten zwei Führer: Couquerot und L6on Bielle. ' ' .He! Jacqueline! Endlich findet man dich! Konntest du denn nicht früher antworten? Und auch du. Mont Furlhem faßt die Leute . sich heiser schreien,' ohne rhnen em Lebenszeichen zu Heben Z Ach,' sicherlich werde: ich die Stunme verlieren! Jacqueline, netn. Kind, umarme mich! Weißt du auch. dak i du, ihn . nicht getödtet hast? ES war gar nicht Herr Roumigas, sondern nur seine Vogelscheuche, erne Pup pe in Stiefeln und. mit einer rothen Schärpe.die. .ihm ähnlich sah. Der Wind- hatte -das Ding vom Baume 'geweht: Begreifst du' nun? Komm in meine Arme! Du bleibst meine Nichte, und jetzt können wir ruhig nach Hau se zuruckkchrm. Ach, du mein ,,Gott, diese; Aufregungen .bringen mich' noch um.-MeineFuße sind ganz erstarrt." -Zugleich 'zog der Abbö eine Flasche auö . der .Tasche und trank dann, die Vuaen gen Himmel-, gerichtet, einige Schluck alten TognakS." : Jacqueline hattediese Erklärungen angehört, ohne sich , besonders überrascht zu zeigen. " Ah. wirklich?" hatte sie mit ruhi. ge? Stimme gexintwortet. Eine Vo gelscheuche . war'S ? - So habe- ich . -also . Niemand umgebracht?.' Desto besser!" Hör' mäl," - rief ver Abb6, nun durch den Cognak warm geworden, .mir scheint, du bist gar nicht erstaunt darüber! Spitzbübin du! Ware das etwa gar ein abgekartetes Spiel? H'at tet' ihr mich etwa nur zum Narren gehabt, um meine Einwilligung zu erzwingen?...Hal Ihr Äosewichter!?- -' Onkel, wie kannst du so etwas denken! Ich war, völlig aufrichtig! Frage nur Silvöre..:'.Nicht wahr. Sil. vöre, auch du wußtest nichts davon?" .Ihr Spitzbuben," sagte, er, indem er umlenkte, ich habe euch meine Ein willigung gegeben und nehme sie nicht zurück.- Das Wo?t - des Abb6' Bordes Uebrigens wäre eS wohl gar nicht mehr Zeit dazu. Nun, einerlei.. I' könnt von Glück sagen, daß es gest.. Abend .windZg"war-.Wlllst du ein wenig'Cognak, Jacqueline?' Nun. unv du-MW? 'Ihr scht ja alle feifc adni verschlafen aus; trinkt nur, das Wird .'euch wieder ' beleben.'' Ich selbst. nehme, auch noch eln.Thrancyen....ZNn der. ihr bringt mich noch um." Die kleine Karawane trat jetzt den Rückweg nach GargoS an.: Und umer dem sonnenbestr'ahlten.' Himmel schie nen alle Berge ein -hochzeitlich 'Kleid angelegt zu haben.Gmiit Montaurtvem narv emlae v. nn ft'tntT Qerbaktuna an den KtAatn der Sckwindsucbt. wie die Aerzte sagten, an der Behebung durch " , . m t. v. Ti . t : aroque, wie o:e ewoyner oes wiou hArr)tn ' Trauer um ibn her zögerte ,die Heirath .SilvöreS und Jacquelines um 'einige zonale., - rn' ecrukl'mä' aber als die - Lawl nen, wie jedes Jahr, 'vom 'Gipfel deS k,,aK.ü?S'S .Dorfs aeltünt waren, segnet: d:i AbbS ysrdeS!ia der
Ik'mxn zersaüenen ircye, - deren Mauerlücken noch ein wenig größer geworden , und deren Steinplatten noch etwas dichter von Gras überwuchert waren als früher, die Ehe seines .Pa thenkindes mit dem Eigenthümer des Magdalenenhaars ein. Poupotte lau tete die Glocken mit Macht. August ministrirte glänzend; er hatte sich seit Lange darauf vorbereitet und versah sich weder beim Sii8cipiat noch bei der Elevation. Hinter den Vermählten befanden sich einige. Verwandte und unter diefen Franois Montguilhcm. der alte Schäfer, dessen Heerde am Tage vorher aus' Pontacq zurückgekehrt, war, und der Doktor Henri Bordes, der allbekannte Arzt 'von Aigueö-Vives-les-Bains Ihnen reihten sich fast'sämmtliche Einwohner von Gargos in ihren Feiertagskleidern an. Sogar Cajolas Ziege, der Stammgast des heiligen Ortes, wagte es, neugierig ihrenKops durch die Mauerlllcke der Kapelle zu stecken; aber beim Anblick der glänzenden Versammlung gerieth sie in große Verwirrung und machte sich aus dem Staube, ohne daß .man nothig gehabt hätte, ihr .Huscb! Husch!" zuzurufen. . Herr Antoninuö Roumigas war nicht im Hochzeitszug. Als er erfuhr, daß der Abb6 Bordes Silvöre Montguilhem die Hand seiner Nichte gewährt hatte, trug er eine heftige Em pörung zur Schau. : Wie?" rief er aus. Ein Mitglied des Klerus verschwägert sich mit dem Bruder eines Mörders! Diese Leute entehren meine Familie!" Und er hatte nichts Eiligeres zu thun gehabt, als Gargos zu verlassen, wo er Uverdies fürchtete die Neuvermählten möchten, von . ihrem Onkel, dem Doktor Henri BordeS, unterstützt, ihm nach dem Vorfall Laroque-Montguilhem das Leben sauer machen. So war er nach Sauveterre de B6arn, seinem Heimathdorfe. zurückgekehrt, wo. ihm
ein Zenatdr aus der Umgegend, de? sich offenbar vor Hexen fürchtete. d:e Erlaubniß zur Uebernahme eines Tabakladens erwirkt hatte. Auf -dem Pik de GargoS. -inrnU ten der blamveißen Pyrenäen gewahren die jetzigen Besucher ein Marmor kreuz, aber' die' Bercre.-auf denen sich Jacqueline und Sildöre in der Folge aekükt. babn deraleicken nicht aufzuweisen. . Die Einkünfte des jungen Paares hatten dazu nicht ausgereicht, obgleich das Magdalenenhaar immer wachsende-Einnahmen erzielte! : ' ': Einiae Wöcken nach der Hochzeit erfuhr der Abb6 Bordes aus dem Munde der Neuvermählten selbst die wahrheitsgetreue Geschichte der , Ablenkung deö Wasserfalls die ihn im verflossenen Jahre so erregt hatke.' Du Svidbube!" Irkef er' sich zu Silvöre wendend. .Du also ' warst es!" 'Und er fürchtete, einem Schlaaan-' fall zu erliegen. Aber wir haben ihn dir n zurückaeaeben. Onkel!" sagte Jacqueline lächelnd. Komm nur. du kannst deinem Neffen die Absolution ertheilen. Das war die letzte Gemuthsbeweauna deö Abb6 BordeS. Seitdem hat er allen Aufregungen dieser Welt entrönnen, neben dem neuen Wässerfall seine hydraulische Drehbank wieder aufgestellt und mitten unter seinen schonen Bergen die er Niemals an lttüt. wieder beaonnen. Eierbecber am verfertigen. (Ende.) Schuld und Sühne. i Roman von Alexander Römer. (Fortjedung.) . Sie sagie es beklommen und riß sich dann gewaltsam von ihm los.' Der Wind'faßte wieder ihr Kleid und fing sich unter dem aufgespannten Regenschirm. So eilte sie durch den fallmden Schnee, der sie wie eine weiße Wolke einhüllte, in. der sie dem Gesichtskreise des Nachblickenden rasch entschwand,- . !Süßes. Geschöpf." murmelte .er, warum besitzest Du nicht eine Adelskröne und für den Moment, wenigstens ein anständiges .Vermögen?" Er seufzte melancholisch' und stapfte dann durch den Schnee mit ' großen Schritten dem Casiny zu, wo um sechs Uhr, das Liebesmahl begann. Wenn Rüdiger und Wurmb wieder ein Jeu entriren wollten, heute blieb er aber fest. Das - verdammte '- Makao', und diese beiden Fremden, welche - der alte Sünder, der, Herr von Kolb, da eingeführt haltender Industrielle und der Bankier, sie gefielen ihm gar nicht. Die gleisnerischen Kerle gewannen immer. Er halte gestern mit Rüdiger darüber geredet, denn sein. Verlust, sechstausend Mark,- drückte ihn schwer, und wie er den Alten auf Trautdorf zu. der Bezahlung dieser 'Schuld her anziehen sollte, war-ihm noch ganz unklar. Rüdiger hatte dttAchfeln ize. zuckt undemrmr. 'sie- ,mWen'beim, nächsten' Spietvrwmal)scharfanfpassen, aber besser war es, er ließ sie laufen, und sprelte.. überhaupt.- nitoieder. Heutging er My) in's, Cotzert) bas paßte, da kam er auf -unvsäygliche Ätfft loä gut, ..dab'Mathilde ti nicht gemerkt hatte, ? ihm wareS ganz ans dem Sinn gekommen, daß sie heute öffentlich spielte,' er wqre ohne lhre Erinnerung daran' nicht rchingegangen: denn -Musik, wteressrrte ahn gar nicht. "" ' -' -yp ' ' - Auf der dunklen Treppe zum zweiten Etöck, hinauf, in der:.Ostersträße.i wo ihre Eltern wohnten'.'stanVMl? thilde eirrpaar Secunden still, 5um Athenr schöpfen, unv,sichzu süm-' meln5Mr!Herz i schlug so wildj und' sie hattheütÄbeNd'dielMhe und Besonnenheit.nojhig. Der Vater hatte Mühe gehabt. eL'dursetze'n' daß' Z!e in dem Concert 'der Müsikalka'demje spielen "durste.'' sie wußte ?ftü) rxi Scheuüberwänden lewen und durste sich :nich tlslnirTtj' "C: -:" ' t Alsle, vannben die Thür, zu ber. Wo2'Vkschlob. kdw.'lh.c'
scharfer Dunst von yeitzen Bügeleisen -und nasser Wäsche entgegen. Eine schwache, angegriffen klingende Stim ine rief auö dem Hintergrunde: . Bist Du es. Tilde? Vatrr hat schon dreimal nach Dir gefragt." Sie antwortete in niedergeschlagenem, verdrießlichem Tone: Ja, Mutter." klopfte den Schnee von Kleid und Jacke und hing die letztere nebst dem Hut an den Garderobenhalter auf dem Flur. Hier war kaum Raum dafür, verschiedene Knabenröcke, Mäntel und Hüte hingen da bereits, und mit ungeduldiger Bewegung warf sie diese durch und über einander auf einen darunter stehenden Stuhl und machte für ihre Sachen einen der Haken frei. ' Sie trocknete sorgfältig das Pelzwerk der Jacke mit . einem Tuch und breitete sie auseinander, damit sie nicht kraus werde. Das alte Ding ist scheußlich genug, aber ich werde damit auskommen müssen diesen Winter," murmelte sie für sich. Dann trat sie ein paar Schritte weiter in eine ziemlich geräumige Hinterstube, in der die Mutter bügelte und drei Knaben und . zwei Mädchen zwischen acht 'Und-vierzehn Jahren über ihren. Schularbeiten saßen. Zwei kleinere Geschöpfe kugelten sich auf der Erde,' spielten mit Kegeln und kreischten dabei von Zeit zu Zeit laut auf, bald im Freuden-, bald im Zorneseifer. Zwei Lampen, eine am Bügeltisch der Mutter und eme auf dem Arbeitstisch der Geschwister, erhellten den Raum genügend. 'Ein schwüler, schwerer Dunst, eine heiße Luft., welaze den Athem benahm, erfüllte das Gemacht Mathilde war ohnehin sehr warm geworden vom rasehen Gehen und der inneren ErregUNg ' l .Mutter, wie könnt ihr es in dieser Temperatur aushalten?" rief sie. Emma, stäche doch ein Fenster auf, ihr erstickt za sämmtlich hier!" Dann müßte aber die Thür geschlössen ' werden, weil es sonst Zug gibt, und da ich wegen der Bolzen häufig aus und ein gehe, kann das nicht geschehen."-sagte die Mutter. 1 ' Sie war eine große, hagere Frau mit abgezehrten Zügen und einem gehetzten Ausdruck in dem blassen, mageren Gesicht. Die Küche ist ja so klein, daß ich da nicht bügeln kann," setzte sie hinzu; ich habe daher hier gar nicht geheizt." Wenn Du nicht krank wirst bei dieser Wirthschaft, so ist das ein Wunder," bemerkte Mathilde mürrisch. Wenn Emma ein Jahr weiter ist, so kann sie schon helfen," sagte die Mutter leise. Emma war ein vierzehnjähriges, stämmiges Mädchen mit -rothen Backen und gutmüthigen Augen, aber gar nicht hübsch--. Man wäre nicht auf den Gedanken verfallen, daß sie und Mathilde Schwestern seien. Sie hatte ihre Schularbeiten beendet, wie sie eben berichtete und schickte sich an. Wäsche zu sortiren und in die Schubfächer zu legen.. Sie : benahm jsich sehr anstellig und geschickt dabei. Kannst Du nicht Roberts Aufgabe noch durchsehen, Mathilde?" fragte die Mutter. " Er. klagt, daß er sie nicht bewältigen, kann, und hat mich schon seit einer Stunde damit gequält." . Robert, der elfjährige,, meldete sich stürmisch. Tilde müsse ihm helfen, Emma habe es schon versucht, sei aber noch. dümmer" ali tz selber. Heinz habe keine Zeit für ihn, und er müsse sonst morgen brummen, er bringe es nicht heraus. ', 'Heinz,' ein hochaufgeschossener Vur sche,' der aus seinm' Beinkleidern und seiner Jacke gründlich herausgewachsen war, unv dess en '. langen .Glieder sich überall hervorreckten, blickte auf. Hilf Dir nur selber. Junge. Du bist faul," sagte er und machte dabei seiner schönen Schwester 'heimliche Zeichen, welche Mathilde mit Stirnrunzeln erwiderte. Sie verwahrte sich ebenfalls gegen die Zumuthung, hier noch helfen zu sollen, sie habe keineSecunde Zeit'mehr übrig. ' 'Hört ihr' eö nicht, wie' der Vater ruft?"sagte sie..::Undin .der That, eine fette,- herrische Stimme rief mehr-
.mals ihren .Namen. 'Heinz war ausgestanden und trat an ihre Seite. " als ' sie über den Flur schritt'!! -Nun,, war er da?": raunte er, ich habe es richtig bestellt und mußte la chen, als Mutter so. jammerte über Dein spätes Kommen." . 'Toller Junge! 'Millst - Du den Mund halten!" stieß Mathilde hervor. Heinz, der fünfzehnjährige, war posMlön ü'amonr.'.von Albert zuerst dazu, gedungen,, der dem aufgeweckten, aber geriebcnen Jungen allerleiNäschere!en..auch schon. Cigarren zusteckte. Mäthilde.waren,.-diese Dinge . lange gründlich ,unange.nehm,' -ihr Gewissen plagte sie. Heinz wurde durch die Heimlichkeit verdorben und nahm sich aücd7viele kecke Freiheiten gegen' sie heraus. sie schwebte in einer beständigen Todesangst.- :Sit wollte ihm- nichts weiter bekennen und faßte hastig den Lriff der gegenüberliegenden Thür, aus der Klavierunel ertönte. (Fortsetzung flgt.) ' -' Bedenkliche.AuSkunft. Hausfrau . (zu. wem Gast, der von einer Tröpenreife heimgekehrt ist): .S&en Sie, Herr Doctor, giebt eS in Australien- auch Kameele?" - Gast : Bedauere. Gnädige, ich war nicht dort!" : Eine g e s ch e i d t e Frau. Sagen Sie mir.- ist eS wabr. da Ihre Gattin eint gelehrte Frau ist?" -Sott sei Danr. nein! Dazu ist sie viel geZchelvt!'" S Tb st St to ii 6 t Nun. Fräulein Irma, überrascht Sie mein nirag, durchaus nicht! Ich welßja, Sie haben Geschmack!" Gegendie.Regel. Der Tzuftl soll's'holen! "Jetzt kann man sich aufi gar nichts mehr verlassen!" Warum denn - Die Meteorolohaben, schlechtkZ Letter - angesagt zd richtig rkgnet.'Z.jeöt!7 . ' - ;,
Ein Telegramm.
Tie Geschichte einer vornehmen Ehe. Wie gut Sie heute Abend tanZen, Jack. Ich muß Sie wirklich mehr beachten. Herren, die gut tanzen, sind selten. Ach. Nell. ich fühle mich inspirirt. Ich glaube, heute würde mir Nichts schwer fallen. Nell Hollyards lachte nervös, ließ die Augenlider sinken und begann ihren Zeigefinger sorgfältig mit der seidenen Quaste zu umwickeln, die von ihrem Tanzprogramme herabhing. Es scheint, Sie werden ernsthaft sagte sie dann. Es steht Ihnen aber viel besser an. wenn Sie frivol sind. Sagen Sie mir, was Sie von Bessie Walker's Toilette halten. Ist sie nicht bezaubernd? Jack sah wie geistesabwesend vor sich hin. Aber Jack! Ah richtig, eine Toilette in Grün und Gelb. Sehr hübsch, wirklich sehr hübsch! Aber Jack! Was ist aus Ihrem Geichmack getH.den? ' Nell. sagte er, indem er ernst ihre Hand ergriff, quälen Sie mich nicht. Ich kann heute gegen emanden grausam.- sein. Mir erscheint Alles rosenroth und snbst. die Geschmacklosigkeit von Miß Walker's Kostüm beleidigt mich nicht. Nell, Sie sind lieb gegen mich gewesen! Seit Monaten lebe ich in ei.?er Agonie der Erwartung. Nun ist das Alles vorbei. Nach dem Heutige kann ich an Ihnen nicht mehr zweifeln. Doch. Theuerste, ich habe Ihnen noch in so vielen Worten zu sagen, daß .... Sie legte ihm die Hand auf den Mund, während sie in Lachen ausbrach. Jack, seien Sie vernünftig. Ich glaube, Sie wollen mir eine Liebeserklärung machen, und 'das kann ich nicht brauchen. Sie sind der Dritte in dieser Woche und . . . und Jack erhob sich und fragte: Haben Sie einen von ihnen acceptirt? Warum sollte ich nicht? Nell, seien Sie gescheidt. Haben Sie mich heute den ganzen Abend nur zum Narren gehalten? Sagen Sie, sind Sie verlobt? Eine halbe Minute lang herrschte Stille, dann sagte Nell leise: Jack, gestern Abend hat mich Lord Townley gebeten, seine Gattin zu werden. Jack sah bestürzt empor. Und Sie haben ja gesagt? Wirklich. Jack. Sie sind ein wenig einfältig. Sie meinen wohl, daß ich Freudensprünge machte bei der Aussicht Lady Townley zu werden. Nun, ich kann Ihnen sagen, daß ich es nicht that. Ich erklärte ihm. daß ich ihm morgen Antwort sagen werde. Und wie wird diese Antwort lauten? '. Darüber habe ich noch nicht ncchgedacht. Nell. Sie spotten! Ruhig! Nichts welter davon diesen Abend. Lassen Sie uns zurückkehren... Die Thüre des Conversations-Saa-les öffnete sich und ein Diener trat ein. Entschuldigen Sie, Miß. sagte er, hier ist ein Telegramm, und sie las es. Während sie dies that, begann ihre Hand zu zittern und ihr Antlitz färbte sich tiefer. Kann ich Ihnen in irgend einer Weise beistehen? fragte Jack voll Sympathie. Nein, nein, es ist Nichts, sagte sie, indem sie das Telegramm in der Hand zerknitterte. Sie nahm wieder zwischen den Palmen und den Farrenkräutern Platz. Jack, Sie halten mich also für ein wenig ernsthaftes Mädchen? Sie lachte hell und vergnügt, dann fügte sie' bei: Und ich bin auch nicht ernsthaft. Nein, Nell. Sie sind es. Sie sind nicht leichtsinnig genug.' um einen Mann zu . heirathen, ' den Sie nicht lieben. ; Nell spielte mit ihrem Fächer, ohne Etwas zu sprechen. Nell. ich darf nicht schweigen. Ich muß mein Schicksal noch heute entschieden sehen. Ich liebe Sie, und Sie lieben mich, leugnen Sie es nicht, Ihre Augen haben mir hundertmal an diesem Abende die Wahrheit verrathen. Ich bin ein armer Teufel, das weiß ich, und muß mir erst eine Position in ' der Welt schaffen. Wenn mein Onkel Lord Gower stürbe ... Doch der ist ein rüstiger Mann, ich habe also zunächst nur auf das zu hoffen, was ich 'mir selbst erwerbe. Ich weiß es, deß es eine brillante Verbindung für Sie wäre, Townley anzunehmen, abej ich ' liebe Sie und ich kann nicht denken', daß es jemals anders sein sollte. Sie, legte ihre Hand auf seinen Arm. Jack. Sie sind ein guter, braver Mensch. Es war schlecht von mir, Sie zu quälen. Natürlich 'lckchte ich nie! daran, einen Anderen zu heirathen. als Sie. Vergeben Sie mir, Jack. Als Nell den Conversationssaal verließ, glänzten ihre Augen Heller als je. Sie hielt die zusammengeknüllte Envelope des Telegramms sorgsam in. der Hand, das Telegramm selbst war jedoch, ohne daß sie es bemerkt hatte, zu Boden gefallen und lag 'zu Jacks Füßen, der allein im Conversationssaal zurückgeblieben war. Jack sah aber nichts davon, er befand sich in einer wahren Ekstase deö Glücks und rief begeistert aus: ' Welch ein Engel sie ist! Und da saat 'man. dafr die Mädchen qeldluck, Fehlt VS Lebenskraft in irgend einem Theil eures vvstemS, oder ist euer Rerenspftem zerrüttet durch unweise Lebensart oder irgend welch Ursache f Theilt mir eure Fehler mit. und ich will euch gerne schreiben vaS mir am Neiftm half, da ich auch Hilfe nothwendig datte.' Ferner sende ich auch frei daS Nept eneS einfachen HauSmittelZ, das ich rettete. verschiebt nicht auf Norgen, vaS ihr heute tönn sv2t. schreibt unter OeischM em Lrkteitf s2r ;O2ckLntssrt 'an TSoms? c:.x. n. D. ri5 7Zi. c?r-rti rk'.t
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H. C. POMEROY, gegenüber der ug seien. . 8 ist eine Lüge. Sie gab Townley meinetwegen auf! Einen Moment später kam der Diener an diese Stelle. Seine Augen sielen auf das Telegramm. Er hob eö auf. glättete es und las: Eisenbahn, unglück auf der Brighton-Linie. Lord Gower unter den Getödteten." Vierzehn Tage Ipäter feierte Jack, nunmehr Lord Gower, da der Besitz und Titel seines Onkels auf ihn übergegangen war. seine Hochzeit, und als das neuvermählte Paar die Kirche verließ, flüsterte er ihr zu: Nell. ich bin so. glücklich, daß ich Dir Reichthum und gesellschaftliche Stellung bieten kann, was mich aber noch glücklicher macht, ist das, daß Du mich gewählt hast, als ich noch der arme Jack Gower war. Und als Lady Gower ihren Handschuh über den Ehering zog, blickte sie unschuldig ihrem Gatten in das Geficht und sagte: Ich liebe Dich. Jack. Ich begreife nicht, wie einMädchen so schlecht sein kann, anders als aus Liebe z heirathen. Reich oder arm, Jack.würdest Du für mich immer derselbe glwesen sein. Was sehr schon gesprochen war und Lord Gower in der That höchst glücklich machte. Leuchtende BlumenstrSuke. Auf unseren Millionärs - Tafeln werden jetzt täuschend nachgeahmte elektrische" Sträuße oder ganze Strauß.Gruppen von Rosen, Nar cissen, Lilien, Chrysanthemums u. s. w.. welche in innerer elektrischer Beleuchtung wunderschön strahlen, zur Wintermode. Verantwortlich hierfür ist Niemand anders, als der Herrscher aller Reußen oder vielmehr die für ihn schwärmenden Franzosen; denn beim kürzlichen Zaren-Vesuch in Paris wurde dieses eigenthümliche Blumen schmuck-System zum ersten Male als besondere Kunst angewendet, und bald genug wurde unsere höchste" amerika nische Gesellschaft von der Mode angesteckt. Infolge der Leitungsdrähte, welche durch diese Bouquets gehen, können dieselben naturlich nicht so leicht über allhin herumgetragen werden, wie die bescheideneren Kinder Floras; doch läßt sich immerhin erstaunlich viel mit ihnen anfangen. Eine unternehmende und excentrische Gesellschaftsdame hat diese elektrischen Blumen bereits auch nach der Theater-Loge verpflanzt, in welche ja Platz genug für die Unterbringung der nöthigen Batterie ist, welche das Zauberlicht zu liefern hat. Auch wird man vielleicht noch eine bequeme Art ersinnen, vorhandene elek, irische Lichtleitungen in großem Maßstabe zu diesem Zwecke anzuzapfen, A b g e w i es e n. Professor, (sich beschwerend): Unter mir wohnt seit vierzehn Tagen ein Student. Der unverschämte Mensch singt jeden Abend zum Klavier: Komm' herab, o Madonna Thcresa!- ... Was soll ich da thun?" Polizeicommissär: Heißen Sie Theresa?" Professor: Nein!Polizeicomuissär: Nun. dann brauchen Sie sich auch nicht darum zu üm mern!" Zu geistreich. Verdingerin: ...Ich kann Ihnen das Mädchen als treu und sehr fleißig empfehlcn. muß Ihnen aber gestehen: daS Pulver hat sie nicht erfunden!- Dame (geistreich): Das ist mir egal das besorge ich schon selbst !" Ausweg. Vater des Lehr lings (empört): Ich sehe schon, wie Sie den Jungen behandeln; sein lin kes Ohr ist ja bedeutend länger, als das rechte!- Schuster: Ja. das fällt mir jetzt auch auf . . . er muß mal eine Zeit lang links neben mir sitzen !- SchwereArbeit. A. (abgehetzt und schweißtriefend): So jetzt hab' ich meinen Hausschlüssel ge holt!" V.: Aber Sie wohnen doch gleich um die Ecke wie konnten Sie da so lange dazu brauchen und sich da bei so erhitzen?- A.: Ja ... holen Sie einmal bei meiner Frau den Hausschlüssel!" . Aus der h L h e r en Töch i e r s ch u l e. Lehrer der Grammatik: .. .Nun geben Sie mir, Hedwig. einen Satz an. welcher sich auf die Zukunft bezieht!" Schülerin (mit triumphj, render Miene): Der Kafseesatz NettschzIQpfeisen, lange dentscZe pfeifen, Cigarrenspixen c, hi Qa I?,1CD 03 C:shte;tcn
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Zobn Drew . sagt: Clch finde da achte Johann 0 Hoss'sche Malz-Extratt für Kopfarbeiter sehr zuträglich. ES erhöht die geistige Energie und wirkt anregend auf den ErnahrungSprozeß, ohne daS System zu überreizen. V m Reeoyator rX Office) 620 $.16th St.; Omsks, Heb, Poft'Osfiee. Indianapolis, Ind. Die - iana Erlbün e ist dos einzige latt in JMoms. w.k W Jltteresseu des Stolle gegenüber der Macht der Plntokrati. vertritt. ( Organ des BMe5 unö nicht einer Pattei ob?r Partetw teressen käntpft sie nentwezt ?S Freiheit u. Rech! sus all?3 Geboten t ßebet Die fcbei ffaftt ift t Schöpferin a WshlftavHes und da rum wirken wir für solche soziale Re sonnen, welche &i? Arbeit zur sreube bringenden 9m statt wt stets jdv enden Saft lache. .. Jeder fortschrittlich SesinaZe, sslld es !al sraZischt Pflijt empfinde Yese? der 3Ma Kttltvt z fk Der Abonnements Preic der tägliche Tribüne ist ASc. Itf SonntagSblatts c, beider zusammen 13 t., Per Woä oder S Gt. Per Monat. Durch die Paft dersandt, kotzei 00! , Tageblatt O0v das SonntaoMatt ' 03 per 3ahr, beidr zusarune? SV w BsSbrAabwu? t)ä ?chhsirigt sonntags ' Blatt bieget eine Füll unte?Za!t?nk?: Loffsß, l aller Art werden rasch und billig auH. geführt. ClntzlMVozUu, .. Quittungen, OoaQUvLtiotusu NeQnuvgeu' c)esSästSSsrtsu, ;'J''v::'Vi' ' otumpici LlrLal, tutcr: n. f. v. fix CtföHKlpZi titb ütr.zx teerica eesi;HZ cr.:;:s:;. v .
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