Indiana Tribüne, Volume 20, Number 77, Indianapolis, Marion County, 3 December 1896 — Page 2
ii
Zndwna Tribüne.
Erschein: Täglich iuD mattag Die tägliche .Tribüne koftet durch den Traget 1 Senil, per LZoche. die eomttafiKXrfö&nc'l Cet per Woche. Seide uf acnae 1 Cent ,de, Gent per rkonat. Ver Post außerhalb U HUlt iuzeschiSt U Soxaul5taitttnj V p Jahr. OfTUt 10 Süd Vlabama Citat. SatiLJiapolt, 2uo., 3. Dezember 'ZvZ rana, ver Jnsurgentenchef. Erst vor wenigen Tagen wurde eS, Kit de: Hamb. Corresp mittheilt, in Madrid allgemein bekannt, bcO Luna der Flibustier, einer der wildesten, erbitiertlien Kämpfer gegen die Herrschast Spaniens aus den Philippinen, derselbe Juan Luna Novicio sei. den ganz Spanien als inen seiner besten, hervorragendsten, genialsten Männer fast zwei Jahrzehnte lang gefeiert hat. Der Lebenslauf dieses ManneL, der übrigens durcbauZ nicht alsAusnahmefall anzusehen, ist entschieden neben der Unfähigkeit der Gouverneure in den Colonien eines der tragischsten Momtr.si in dem furchtbaren Kampfe, der Spanien ungezählte Opfer kostet. Lu-7-. " inaeborener der Inselgruppe, er Mensch nach Majo 23cra dem. Heu spanischen Academie t in Rom, der U reitz v. . . .. Jahren in den dortigen Künstlerkreijen tonangebend war, einen väterlich wohlwollenden Lehrer und Protektor fand. Alejo Vera, der das große Talent des jungen Luna so. fort erkannte, ermöglichte diesem mcht nur ein solides, auf durchaus künstle rischer Basts beruhendes Studium der Malerei, sondern er führte seinen Schützling gleichzeitig in die clusiv:n oristokratlschen ZU!'' der Hauptstadt ein. die sich dem Abkömmling der fast völlig uncivilisirten, halb barbarischen Urbevölkerung der Colonien sonst nie geöffnet hätten. Nachdem Luna in Madrid die Religion, die Sitten und Gebrauche, die ganze .Cultur der neuen Heimath in sich aufgenommen, siedelte er fUr einige Jahre nach Rom üb:r. Hier entstand unter vielen anderen sein weit über Spanien hinaus berühmtes Bild: El Spoliarum-, in dessen völlig durch Liebe und Vc:zieihung verHärter Heilandsgestalt man dieOffenbarung eines großen Genies erkannte und feierte. Maler und Gemälde wurden mit frenetischem Jubel in Madrid empfangen. Luna Nvicio war der Held des Tages. 23: 0 darauf führte ihn sein unruhiger (Stift, der auf neue Lorbeeren, auf Ruhm und Reichthum ausging, nach Paris, wo sein Name nicht nur durch seine Kunst, sondern auch durch einenEhrenhandel. der übrioens mit einem richtigen Mord vrn Ähnlichkeit hatte, ebenso populär wurde wie in Madrid. Luna wurde vor die Assisen gestellt, aber seineFreisprechung erfolgte. Sein ' Verteidiger hatte es verstanden, in einer hinreißenden Weise die Richter davon zu über zeugen, daß der Maler, der Sohn et nn heißblütigeren Rasse, der vonKlnd- ' heit an mit der Waffe umzugehen gewohnt war, im Affect seiner Leidenschaft naturgemäß gar nicht anders hatte handeln können, daß es für ihn durchaus selbstverständlich war, wenn er seine angetastete Ehre mit Blut reinwasche. Durch diese Episode erhielt er bei den Spaniern, die wohl fast aus nahmslos genau so gehandelt hätten, einen neuen Strahlenglanz. Seme Werke fanden reißenden Absatz. Nicht nur alle reichen Kunstliebhaber und bedeutende Privatgalerien, sondern uch der Senat und dtö Nationalmuseum erwarben sewe Gemälde, er galt als einer der bedeutendsten Maler der Nation, seine Herkunft, seine Abstammung waren völlig verwischt und vergesserl. ei galt als Spanier. Da packte ihn plötzlich' vor etwas 'über drei Iahten die Sehnsucht nach dem Heimathlande; er wolle und müsse die längst gelockerten Reste der Familienbande wieder befestign, sagte er seinen spanischen Freunden, als er sich nach den Philippinen einschisfte. Die erste, 'Kunde, die von ihm nach Madrid drang und die ihn als nen der Hauptempörer nannte, wurde dort so lange mit Zweifel und Unalauben aufgenommen, bis sie sich buchstäblich bewahrheitete. Luna Novicio dankt seinem zweitenVaterlande. daö ihm Erziehung Cultur Lorbeeren undReichthum gab, mit einer wilden, verweczenen Empörung, mit loderndem Hasse. . Die Futzball-Tpielseuche. Je brutaler und unfallsreicher sich daZFußball - Spiel erweist, desto mehr scbeint es bei uns an Beliebtheit zu gewlnnen,' einen desto vornehmerenRang scheint eS unter den Hauptbeschäftiäungen unserer höheren" studirenden Jugend einzunehmen. Und die anglo amerikanische Tagespresse ergeht stch auf einer Seite in mcralisirenden Scheltworten über dieses Spiel und pufft" es gleichzeitig auf einer oder mehreren andern Seiten ganz grandios, Wie sie in so dielen anderen Fällen auch thut. Kürzlich brachten die Zeitungen eine Fülle von . Berichten, über Fußball. Spiele, welche an einem einzigen Samftag in verschiedenen Theilen des 'Landes verübt wurden. Bei einem dieser Spiele trug ein junges Bürschlein todtliche. Verletzungen davon: bei anderen Spielen 'gab es einen öembrüch,' einen Nasenbruch, eine schlimme Verletzung des Knies, und sieben Verletzungen, deren genauer Charakter nicht bezeich net wird, die aber bedrohlich erscheinen und die' Betreffenden spielunfähig machten. Das ist aewig genug aus einmal! Und aus den zwe: oder drei Wochen vorher ließen sich eine ganze Reihe ähnlicher Fälle'anführen. Vor etwa einem Jahre sah es stark darnach aus, ils ob unsere HochschulPräsidenten ernstlich zu dem Bewußt, sein gekommen seien,- daß die Jnstitu. 1s . m. . nonen, weiaze lyrer ooersten Leitung -anvertraut sind, nicht hauptsächlich fii, . -den Unterricht in lsltn und ähnlicher
Gingen gegrllnvet worden seien. - (53 wurde damals iheißen, daß diesem Brutalitätsgeist und dies-? Zurücksetzung der wirklichen Zwecke der Anttvt. YirrtifA Kinbält aetban Zollrde.
miv ' 7 Doch dieses Verbrechen ist nicht gehai-I ,-Vt tnh WlfrtmflTtrfttA tottb ICH ivi'ivit. hiiv - 7 dem Fußball - Spiel mehr Beachtung l . r , 1 , if v.iT.rc. i geschenkt, ai jemals, ocrooyi uijctw sich mindestens nicht, gehaben, hat! Die Hochschul . Präsidenten scheinen 'sich zu fürchten, auch nur einen Finger . i r ! ... ..".C... , rrmmn ipaiacgiicg gu miyim, uuö-iv""fc um ab und zu ein schönes MagazinArtikelchen zu schreiben. Sie scheinen besorgt zu sein, daß im Falle ihres wirklichen Einschreitens die Anstalten an Popularität und Zuspruch verlieren könnten. Und so frißt das Uebel weiter und zieht auch die nicht actw daran Betheiligten in ihren verdero.ichen Einfluß. Das Publikum eines modernen amerikanin FußballSpiels steht schwerlich viel höher, als dasjenige eines altrömischen Gladw torspiels. Vielleicht würde es das Beste sem. wenn die Eltern der Studiosen, die freiwilligen oder unfreiwilligen financiellen backerö" unserer goldenen Jugend. däS Rückgrat der Hochschul-Pra. sidenten etwas steife? machten und ly nen bewiesen, daß ihrerseits wenigstens die erwähnte Befürchtung unbegründet sU. ' ES gibt gewiß noch anderen, mcyt sehr viel besseren Trödel jnVerbindung mit dem Universitätsleben in den perschiedenen Ländern. Aber ein Appell an den practischen Geschäftssinn der Amerikane? wenigstens gegen solche Carr -caturen der körperlich - geistigen Vqdung sollte nicht ganz . fruchtlos bleiben. Oder sollten auch die Eltern nicht Rückgrat genug besitzen? . Er wollte nicht nach Kuba. Man schreibt uns au Mghrid unterm 3. d. Mts.: Andres Patino, auS dem galicischen Dorfe CabanaS de Veiga. hatte daS Unglück gehabt, in Spanien und noch obendrein im Jahre 1877 geboren zu sein, das will nämlich heißen, daß er sich dieses Jahr zur Re krutenaushebung stellen- mußte. DaS wurmte ihn tief, denn wenn es auch sonst mit seinen Kenntnissen in Betreff der internationalen Politik, nicht sehr weit her war, soviel wußte er jedenfalls, daß zur Zeit Spanien viele Leute, sehr viele Leute braucht, um jn sei nen werthvollsten Colonien, auf Kuba und den Philippinen, die dort an allen Enden lodernden Insurrektionen niederzuwerfen. Wenn ein Rekrut nicht gerade einen Höcker hat, oder blind oder lahm ist. so kommt er in den Soldatenrock. und es ist Eins gegen Hundert zu wetten, daß er nach den Colonien geschoben wird. Andres. Patino ist ein Pechvogel, denn er ist hoch, stäm-' mig. physisch fehlerlos. Es war kein Zweifel daran:' er mußte Ngch Cuba! Dort soll es aber sehr unangenehm her-, gehen. Die Insurgenten sind lümmel-, hafte Kerls, die bei jedem Anlaß auf die Spanier schießen. Sodann ist auch das dort grassirende gelbe Fieber wenig dazu angethan, dem Vaterlandsvertheidiger rosige Aussichten zu eröffnen. Nach Cuba geh' ich unter keinen Umständen!" dachte Andres in seinem Herzen, und er ging zum Alkalden. damit ihm dieser mittheile, welche Dinge zusammentreffen müßten, UM' für' ihn- -Dispensation vom Kriegsdienst im Gefolge zu haben. Der Alkalde fragte zunächst: Hast Du Geld? Verfügst Du über genügende Glücksgüter? Mit blos 1500 Pesetas kannst Du Dich loskaufen! Andres erbebte sichtlich; er sah aus wie ein geknicktes. Rohr. und. es bedürfte keines' psychologischen. Scharfblickes, ' rv v. 3 Sst, Itn fn an ?nfr UM 'ailülC unuug vvu v g pretiren: O Du ueber Herrgott: Jc babe keinen rothen-Heller!-' Da hu der Alkalde an und sprach: Du bist gesund und stark; für dienstuntauglich kannst Du demnach nicht erklärt werden. Es gibt nur einen einzigen Umstand, der Dich der Dienstpflicht entheben könnte:' Du. müßtest der einzige Sohn einer Wittwe sein Andres zog von dannen, und das Herz wollt' ihm zerspringen vor bitterer Kümmer-niß.-'Er lief in die Kemnate seiner Mutter, der Frau Dominga Martinez, und verkündete dort, manch' heiße Thräne vergießend, was er vernommen. .WietsagtediMutter. Du müßtest der einzige Sohn einer Wittwe seinl . DÄ8!tiif(t:sich !herrllch; Du hast' keine Geschwister. Die Sache läßt sich machen.- Mutter, ich ver. stehe nicht recht stammelte Andres -.Schafskopf.- fuhr .die .Mutter fort, das Einziae, waS Noth thut, damit ich Wittwe seiest. daS Dein Vater daS Zeitliche segne. Ist es wirklich so schwer, daS Emtreffen dieser Conjunctur etwas zu beschleunigen?- Andres schlug sich mit der Faust wider die Stirn und . rief: Donnerwetter bin ich aber ein Esel, daß mir das nichj gleich m den Sinn, kam: JHrtWeiber seid ldoch ' wirklichgescheidttr M der Teufel!- Und nachdem t: also gesprochen erhob' sich der edle Jüngling, versah sich mit einem Küchenmesser und einem geladenen Revolver und ging hinab in löen 'Garten.' wo sein Vater. Jacinto Patino. der Pflege verschiedener Nährpflanzen, als da sind Kohl. Rüben.. Möhren u., dgL. oblag.. . Andres schoß' auf den Alten . zweimal, !dann. stieß er ihmdas Messer in die Kehle und schleuderte ihm zu guterletzt einen schweren Stein auf - den Kopf. Patino '.seniof blfeö für .todt - liegen, aber 'er war nicht .todt.' er hatte erit. iM'btn eine aute Natur, und als ble ftaql heremgeorochen. weckte ihn die herabtauende Feuchtigkeit und er setzte sich und. betrat seine Wchnung. wo Frau -und 'Sohn anl flackernden' Herd' saßen, goldne Zukunftspläne spinnend. Einredete ieide:hart an und sagte, er wolle sie nicht gerichtlich belangen, weil et kein Freund! von 'Scandal sei, aber sie sollten sich nur in.Acht ehn)u Da wurden beide frech und machten'ihrem Unwillen darüber, .daß ihr schöner Plan, fehlgeschlagen in r beleidigenden Redenöartm Luft. Dem alten Jacinto Patino ging die Geduld und er lies dinauH .' jal luui. deö NÄteit.'
Eine halbe Stunde darnach 'schmachteten Andres und seine Mutter m düste rer Kerkerz:?e. Dein. Vatermörder, der nicht nach Cuba wollte, dürfte es jetzt cm den Kragen gehen, denn die spanischen Gerichte, lassen in Diesen Fällen nicht mit sich spaßen und sind gleich mit dem Garrote, dem. Würgeeisen, bei der Hand. Cttlxurarbttttu in Oritisch-Colum dien.
In dem kurzen Zeitraume von wenigen Jahren ist es dem Feuereifer des französischen Missionars Jean Marie Raphael Le Jeune gelungen, die bis dahin wilden Jndianerstämme. welche tn der Umgegend von Kamloops in British-Columbien Hausen, der Civilisation und dem Christenthum zu ge Minnen. Wie seine berühmten Vorxänger auf dem Gebiete der Civilstrung der nordamerikanischen Wilden, so beschloß der Missionar Le Jeune zunächst die Sprachen aller Stämme,, die er in seinem ausgedehnten Wirtungskreise fand, zu erlernen, uno zu diesem Zweie schlug er seinen Wohnsitz unter den Naturkindern .s, lernend und lehrend zugleich. Die Indianer erwiesen sich als intelligent und lernbegierig und, von Stamm zu Stamm ziehend, glaubte der Missionar am besten seine schwierige Aufgabe erfüllen zu können. Allein dieseö System hatte seine Schattenseiten, denn eS dauerte viele Monate, ehe er allen Stämmen auch nur einen kurzen Besuch machen konnte, und so sam es denn, daß die Lehrcn. welche er während seiner ersten Anwesenheit ertheilt hatte, bei seiner Miederkehr vollständig vergessen waren. Um diesem Ukbefstande abzuhesfen, beschloß er zu dem geschriebenen Worte seine Zuflucht zu nehmen, allein wie sollte er diesen Plan zur Ausführung bringen, da die Indianer in der Kunst des Lesens vollständig unbewandert waren, ja in ihren eigenen Jdio wen Nicht einmas eine Schriftsprache besaßen. Rev. Le Jeune verfiel in diesem Dilemma auf den glücklichen Gedanken, aus einem phonetischen System eine solche aufzubauen und in dieser die Indianer zu unterweisen. DaS Resultat war über aller Erwarten glänzend. Die Indianer lernten in unglaublich kurzer Zeit das Lesen und Schreiben nach diesemSystem und nach dem Dafürhalten der Häuptlinge gibt xs heute unter den um Kamloops sich gruppirenden Nothhäuten wohl an 8000 Männer. Frauen und Kinder,' welche desselben vollständig mächtig sind. Um das Interesse der Indianer an der neuen Schriftsprache zu esh?hen, gab er in bestimmten Zeiträumen' ein kleines Blättchen heraus, dem er den indianischen Namen KamlooPS. Wawa- (Echo von Kamloops) beilegte und daS allerlei für die Indianer interessante Mittheilungen enthielt. Da von dem Drucken des Bleichens flicht. t Rede sein konnte, schrieb der Missionar dasselbe auf einem Bogen Papier. dessen Seiten 4 bei 7 Zoll maßen, und vervielfältigte das Original aus mechanischem Wege. Die erste Nummer. welche, vier Seiten stark, am 1. Mai 1892 erschien, wurde überall mit dem größten Interesse aufgenommen und das Blättchen wurde auch von den Weißen so kräftig unterstützt, daß jetzt ,Znln?n Nummern oft 23 Seiten V0""" ' ' t . stark" sind. Die Vervielfältigung des Blattes, welcves ourcu riamaii jräge der von dem Missionar geschulitn Indianer gewiß die eigenartigste Zeitung der Welt ist, geschieht auf klectrotypischem Wege. Mit Hilfe dieser Zeitung ist es gelungen, unter den Rothhäuten das lebhafteste Interesse für die Cultur der Weißen zu wecken und sie für die Lehren der Civilisation empfänglich zu machen. Heute sind jene Indianer auf dem Wege der Cultur schon weit vorgeschritten, denn fast alle haben ihre barbarische Lebensweise aufgegeben und mit der Kleidung der Weißen auch deren Sitten angenommern Sie leben in Häusern, die nach dem Vorbilde der Wohnungen der weißen Ansiedler gebaut sind, und werben mit Ackerbau sowie Handarbeiten ihr tägliches Brot. Christen sind sie nicht blos dem Namen nach, sondern in ihrer innersten Ueberzeugung.' und diese Umwandlung hat zum großen Theile der Priester Chirou? zu Wege gebracht, der auf dem vom Missionar Le Jeune vorbereiteten Boden die schönsten Früchte erntete. Bemerkenswerth sind die Passionsspiele, welche nach Anleitung deS Rev. Chiroux.von den naiven Rothhäuten mit einem frommen Eifer gepflegt werden, der Staunen und Bewunderung erregt. Die PassionSspiele, welche aus einer Reihe von lebenden Bildern auS der Leidensgeschichte Christi bestehen, find bisher alle zwei Jechre in der. Charwoche zur Darstellung . gelangt, und zwar in einem mindestens 50 Meilen von jeder. Ansiedlung belegenen Platze unter Mitwirkung von Angehörigen aller Stämme. Die Bilder werden auf einer etwa 10 Fuß hohen Platform gestellt und begwnen'mit einer Pro-cession-Aller, während' welcher ein alter franzosischer Hymnus von jedem Stämm in semei eigenen Sprache ge sungen wird. ' Während deS Schluß!tableau. das die Kreuzigung darpellt, !sammeln'sich alle" Mitwirkenden auf ;der Platform, wahrmd die übrigen Indianer betend auf der Erde knieen. Die wilde Umgebung und die in?nge Frömmigkeit der rothen Naturkinder. welche in primitiven ' Tableau? das höchste Mysterium deS Christenthums darstellen, bringen auf die zuschauen den Weißen einen gewaltigen Eindruck hervor, der vonNiemanden wieder ver gessen wird. Geschichtlich, s vom Aussatz. In den letzten Monaten hat man aus unserem Lnd - wieder von verschiedenen, wenn auch nur vereinzelt auftretenden Bällen von asiatischem Aussatz gehört, und Schwarzseher werden nicht müde, zu behaupten, daß in-aewissen Landestbeilen diese un-beimliche-Krankhcit.bedeutendere Fort . schritte mache, als öffentlich zugegeben werde.' So aanz und aar fremdartig. WU früher, ist dieses Leiden ltenb
rrr ziqt meyr, und es ist aucy wohl möglich, daß die besagten Fö?e etwas mehr Beobachtung gefunden hätten, .oenn nicht zur Zeit andere Tagesereignisse - fast das ganze Interesse unseres Publikums verschlungen haben würden. Nicht in den, Ver. Staaten, sondern bei unseren kanadischen Vettern ist der asiatische Aussatz zum ersten Male auf dem nordamerikanischen Continent aufgetreten, und die älteste Aussätzigen - Colonie Amerikas befindet sich zu Tracadie. in der kanadischen Pro vinz New Brunswick. Dort ist höchstwahrscheinlich der erste Todesfall an dieser Krankheit in Nordamerika vorgekommen. Das sind jetzt beinahe 65 Jahre her, und das Vorkommniß war bemerkenswerth genug, um einige Auoenblicke bei demselben zu verweilen.
Damals starb in Tracadie eine Frauensperson unter sonderbaren Umständen" wie es in dem localen Bericht heißt und die Leiche wurde unter der Leitung eines römisch - kaiholischen Missionspriesters beerdigt. Dem At. welcher die Frau behandelt hatte, war die Sache ganz und gar neu. etwas noch nie Dagewesenes. machte kurz darauf eine Eurypa.-Reise und bemühte sich nebenbei, in ausländischen Hospitälern irgend einen ahnlichen Fall zu entdecken. Er sollte damit bald in Norwegen (das auch heute das größte Aussätzigen - Land Euro paö ist, und wo es nach der neuesten Schätzuno über 800 Aussatzleidende gibt) Erfolg haben, und alh nacd Canada zurückkam, erklärte ex auf daSiBeftimmteste, daß die räthselhafte. ilranfbf.it jener Frau die Levryst Wesen sei. eDamjt hatte die Sache zum ersten Male' auch in Amerika ihren, Namen. Jener Fall war übrigens noch keines wegö , abgeschlossen, sondern der merkwürdigste Theil der Geschichte kam, erst nachher an den Tag. ..Einer der vier Fischersleute namlich. welche die tzeiche. jener-Frau nach dem Ärabe trugen, war zur Zeih hemdsärmelig gewesen,und eine, scharfe Kante des SargeS hatte durch . den Aermel an einer Stelle in die Haut geschnitten. Daö -hätte wohl -weiter nichts auf sich gehabt, wenn Nicht, der Sarg sehr plump angefertigt gewesen wäre und aüch ungenügend geschlossen hätte: Überdies war auch .yie LM sehr' nachlässig hereingelegt worden. Kurzum, eine schleimige Haut-Aus-, sonderung drang ein wenig durch das Holzgehäuse unh kam mit her verletzten' Haut des Sargträgers -m Berührung. - Dadurch entstand Blutvergif-, tung,' an dem Mann entwickelte sich dieselbe .fürchtbare Krankheit.- nur rascher, und er starb ungefähr um dieselbe Zeit, als der Arzt zurückkehrte und die Krankh.t als daS verkündete was sie toar. - So wild wenigstens die Sache erzahlt. Es sollte dabei - nickt bleiben. Bin nen 16 Jahren gab e in Tracadie 2Q L T- v wicrv.i rn ÄUSjayige,.unv vlcneglkiung vti lvvinz mukte' Maknabmen treffen, sie . von dem Rest der Bevölkerung abzu? schlleken .Das ..Lazaretts", tn wel ckem . sie Alle unteraebracht wurden war ein elender Bau. . m welchem die Uussatzbefallenen unter scyreanchen Verbältnissen zu leben und sterben ae.'zwungen. waren; oft hatten sie mehr noch xon Hunger und alte zu leiden, als von den Qualen der Krankheit, i , ' Dabei nahm- die Zahl der Unglück'lichen noch immer zu. nd bis zum 'Jahre. 1866, wurde nur sehr wenig zur Verbesserung ihrer schrecklichen Lage .gethan. Jn diesem Jahre unternah men es aber die. barmherzigen. Schwestern vom Hotel Dieu" in Montreal, auf Vorstellungen von Dr. Bayard in Tracadie . hin, ein geeignetes Lazareth für diese Aussätzigen bauen zu lassen imd ihre Leiden möglichst zu, lindern. Merkwürdigerweise legten ihnen dabei 'noch eine Reihe von Jahren hindurch die örtlichen. Gesundheitsbehörden und dieRegierung allesMögliche indenWeg. - Die Ausbreitung der Lcprosein.den Verl (Staaten ist dem Leser bei einer früheren Gelegenheit geschildert worden. soweit Dgten darüber zu , Gebote siebep. ' ,,, Vttttscbe Lokal'Nachriöbten. ' Provinz Schlcsicn. - B r e s l a u. Der'. Stadtverordne-ten-Ausschuß genehmigte den.' Antrag des Magistrats, das seit.' dem Jahre 1293 bestehende Elisabeth-Gymnasium aus dem Innern der Stadt nach dem östlich' liegenden Teichäckern zu verle gen.' Die ehrwürdige Anstalt befindet !sich seit ihre'r.Gründung an der jetzigen Stelle,neben der Elisabeth-Kirche. Beieiner Jagd auf Rehwild entlud !sich durch' Zufall das Gewehr des hie.sigeni Kaufmanns Ogrowski;, die ganze Schrotladuna drana dem Schützen in die Brust. Die herbeigeeilten Jagdgenossen fanden ihn per'b?nd r l Wnrliti - srr M?w N ; - " v -ww i;tuutit vujiuw Hoche tödtete seine ??rau durck fttthe wit einem Holzbeil, da ihm diese Geld um Ankauf von Branntwein verweigert harte.. Der Mörder ist verhaftet. -Hermsdorf. 1 Jn der .Fried-ich'-Hzffnungsgrube" fand eine Ex?losion schlagender Wetter statt, durch velche sechs Bergleute nicht unerheblich verletzt wurden. ! Provinz Polen. ! Posen. Ingenieur Hermann ZOehnke. welcher für die Firma. Hoff, mann aus Berlin den Bau des Jersider. Wasserwerks geleitet ' hat. ist spurlos verschwunden. Da er weder zu seiner Firma, noch zu seiner in Berlin lebenden Familie, noch auch zu seinen in Jauer i. Schl. lebenden Eltern gereist ist, so wird angenommen, daß ihm ein Unglück zugestoßen ist. . B .r o m b e r g. In einem dichten Gehölz bei Oplawitz wurde der frühere Privatförfter Werther aus Bromberg erhängt vorgefunden. . W. hat sich zuletzt7als ' Cigarettenreisender kümmerlich ernährt. 'Gnefe n. Das fünfjährige Söhn, chen' der sBaufchreiber Schmidt'schen Ehekeute stürzte die Treppe hinab und zerschmetterte sich- den Kopf. Das Kind starb noj einer Stunde. .
rv 1 1 a n 1 1 q. ura) einen rohen Scherz ist der Kutscher Reckow aus Riesenburg um die Sehkraft eines Auges gekommen. .Bubenhänd.e hatten Zwischen den Tabak in seiner Pfeife Pulver geschüttet. : Als Peckow - die Pfeife in Brand setzte, erplodirte sie und verletzte ihn so, unglücklich im Gesicht. München. Die Baronin HirschPlanegg hat 100.000 Mark gespendet ols Beitrag für die erste bayerische Volksheilstätte. Der Grundstein ist bei Planegg gelegt worden. Eine Beleidigungsklage vor dem Amtsgericht förderte die Thatsache zu Taae, daß thatsächlich auf dem -Staatsguts Weihenstephan feit mehreren Jahren perlsücktiges V!:h vorhanden ist. das ohne Garantie, um verhältnißmäßig biegen Preis an Metzger und ViehHändler abgegeben wurde. Die Verwaltuna hatte das in den Blättern in
Abrede gestellt. Kammersergeant V0)Mii ves 3. Feld - Artillerie - Regiments hat Selbstmord begangen. Ein von Dresden ber am bieNaen Bahnhos eintreffenderHolländer wurde wegen res verdachtes, leprakrank, also aussätzig zu sein, zwangsweise im städtischen Krankenhause untergebracht und dann unter entsprechenden Vorsichtsmahregeln.über Köln nach Amsterdam weiterbefördert. Augsburg. Hier starb infolge eines Schlaganfalles der Zahnräderfabricant Joh. Renk, Er ttrstand e?. sein Etablissement aus kleinen Ansänctn heraus zu einem der bedeutendsten Bayerns auf dem genannten Gebiet auszugestalten. Der Kirchenräuber Johann Beltle, welcher die Kirche zu Stötzling erbrach und beraubte, wurde vom hiesigen Landgericht zu zehn Iah' ren Zuchthaus verurtheilt. Die Dienstmagd Bertha Bischof, feit längerer Zeit bei dem Schmiehm.eiste? Schmied' in der Jakyber.vorftadt beschäftigt, hat. sich mittels eines Seiles am Fensierkreuzstock ihres Schlafcabinets erhängt, B u r g s j n n. Von em Neubau des hiesiaen katholischen Pfarrhauses sind infolge Gerüfteinfturzes beim Aufziehen eines großen Gesimstheiles fünf Maurer aus einer Höh: von 25 Fuß abgestürzt. Alle Fünf wurden lebensgefährlich tzerletzt, wovon einer bereits gestorben ist.' Drei von den Verunglückten waren verheiratet, Hof. Im biesiaen Landaericbts. gefängniß erhängte sich der 60jäbrige teichbegüterte Bauer Doerfch auS Neudes bei Markt-Redwitz aus Erregung darüber. , daß er wegen einer Kirchweihschlögerei. bei der er seinem hart, bedrängten Sohne zu Hilfe geeilt war, und wobei ein dritter Beteiligter schwer verletzt worden war, in Untersuchungshaft kam. Württemberg. Stuttgart. Das Deficit des Deutscken. Sänaerfestes beträat ,wi. fchen 40 , und 50.000 Mark. Hier erregt derConcurs des bekannten Bau fleschäftes von Ulme? & Geißle? grobes Aussehen; die Passiva sollen seh, bedeutend sein - und besonders Holzlie feranten stark WMitleidmschaft gezoe gen werden.- Die Firma hat u. A. dm neuen großen Lokomotivschuppen, sowie die . Eisenbahnbeamten - WohnHäuser auf der Prag erstellt. Backnang. Dieser Tage starb hie? der 70 Jahre . alte ledige Tagl'öhner G. Dietrich, der wegen seiner großen Sparsamkeit und Bedürfnißlosigkeit allgemein bekannt war. Bei seiner Lebensweise, hielt er eine Schlafstelle mit Bett für LuxuS und suchte sein Unterkommen in Stallungen und Scheuern. So kam es. daß Dietrich im Laufe der Zeit ein Vermögen von w.000 Mark zusammenbrachte, in welches sich jetzt seine lachenden Erben theilen. . B e tz i n g e n. Hier brannte letzthin eine Scheune nieder. Auf dem Brandplatze wurde die verkohlte Leiche eines Mannes gefunden, dabei ein Hemdfetzen, gezeichnet mit II. M. 15. Der Leichnam soll eine deutliche Strangulationsrinne gezeigt haben. Jn Betzingen selbst wird Niemand dermißt. Ein schwarzer Pudel umkreiste die brennende. Scheuer und ist seitdem herrenlos; am Halsband desselben will man die gleichen Buchstaben gefunden haben, wie an dem Hemdfetzen. : H e i l b r o n n. Die, Collegien der Stadt haben, die miethweise Ueberlassung von Räumlichkeiten im Rathhaus an die Gesellschaft .Rathskeller Heilbronn" und damit die Einrichtung eines Rathskellers'endlich definitiv genehmigt. : K r u m b a,ch. 5ln entseklicker Weise verunglückte kürzlich dieKellnerin Thext)t Maoel in der Engelwirthschaft in .Krumbach. Das Mädchen wollte die 'erlöschende Herdflamme durck. Aufaie,ßen von Petroleum neu entfachen. Die iCrXmrMW jCsf.. . ' jf L t jjmmmc ,ug LUillll UaD, IN i0ve?N0e lÖffammen; eingehüllt, eilte das vor iSchmerz laut' aufschreiende Mädchen Zauf die Straße, wo.es zusammenbrach-. Am nächsten. Tage, starb, die Unglückiliche. ! Baden. ! Karl 8 ruhe. "Vor der Strafkammer wurden. zwei Münzfälscher per Metzgermeister Meyer ausLandau zu 4 Monaten Gefängniß und der Feisenhauer Zarowsky'aus Königsberg zu zwei Jahren Gefängniß' verurttzeilt. siie hatten-sich im' Gefängniß ?zü Hagen in Westfalen kennen gelernt und beschlossen, in Pforzheim falsches Geld zu . machen. Die Polizei bekam Wind von der Sache und verhafteteste, bevor die bereits hergestellten Formen benutzt waren.' Jarowöky hatte schon mehrjährige Gefängniß- und Zuchthausstrafen hinter sich. Der 31jährige ObertelegrapheNfAssistent Veith hat sich aus unbekannten Gründen im Rhein ertränkt. ! Altstadt bei Heudo?f. Hier brannte das Anwesen des Landwirths Karl Amann vollständig nieder. Der Schaden beträgt über 15.000 Mark. Man vermuthet, daß das Feuer durch Selbstentzündung .des Heueö entstanden ist. i Baden - Baden. . Unse Bäderstadt war in der dieZMrisen.Ssi-
Ion vom 1. covemver 1L95 bis October 1896 nach der amtlicken Fremdenliste von 61,095-Personen besucht, ausschließlich der m der Fremdenliste nicht "namentlich .'aufgeführten Besucher, deren Zahl 3790 betrug. ; . ; (5 f ch 1 1 b t o n n; Kaufmann Ludwig Ernst, der, Rechper des. DarlehenKassenvereins, wurde i wegen Unterschlagung und Wechselfälschung flüchtig. aber bald darauf verhaftet. Da die Kasse eine solche mit unbeschränkter Haftpflicht ist, werden zahlreiche Mitglieder schwer geschädigt sein. Ntzeinpföt;, L a n d a u. Drei Soldaten der achten Compagnie des 18. InfanterieRegiments, die erst vor einigen Tagen aus der Strafanstalt Oberhaus entlassen worden waren, kehrten nach ih ?em ersten Ausgang gegen Mitternacht in ganz betrunkenem Zustande in die Kaserne zurück und fingen dort argen Lärm an. Sie rempelten zuerst den Unterofficier vom Tagesdienst an. Einer schlug ihn mit dem Gewehr auf den Kopf, und als der Feldwebel der Compagnie kam, pflanzten sie das Seitengewehr auf und gingen gegen ihn vor. Als Einer ihm mit dem Bajonet eine Stichwunde beigebracht hatte, zog der -ldwebel den Säbel und schlug den Haupthelden in äußerster Nothwehr so auf den Kopf, daß er schwer verletzt in's Lazareth verbracht werden mußte. Erst der Wache und dem inzwischen gerufenen Hauptmann der Compagnie gelang es, die Ruhe wiederherzustellen. , Battweiler. Ackerer Lauer verunglückte schwer beim Abholen von Kohlen im Zweiörücker Güterbahnhofe dadurch, daß seine Pferde scheu wurden und davon liefen Lauer wollte die Pferde aufhakten, was ihm jedoch sofort nicht gelang, er kam zu Fall, und die beiden Räder der rechten. Seite des schwer Geladenen Wagens gingen dem Unglücklichen oberhalb der Hüften über den Leib. Elsatz-Lothnngen. Straßburg. Jm vergangenen Jahre wurden im Unter-Elsaß 587 und im Ober-Elsaß 17 Militär. Pflichtige wegen unerlaubter Auswanderung bestraft. Wegen dieses Berge hens, sind Heuer in Untersuchung im Unter-Elsaß 474, im Ober-Elsaß 441 Militärpflichtige D t e u z e. Eine aus Aljelsingen gebürtige Dienstmagd stahl ihrem Dienstherrn, einem Bäckermeister. 96C Mark, worauf sie mit ihrem Geklebte, einem Sergeanten des 99. Regiments in Laben, entfloh. Beide wurden in Karlsruhe verhaftet. Metz. Als feiner Zeit Fuhrmann Hanne auS Montigny und Sergeant Schreiber vom 12. fächf. Fußart.-. Reg., welche unterdessen, wegen Lnn deßverrath verurtheilt wurden in Haft genommen waren, wurde auch der im Verdachte des gleichen Vergehens siehendt pensionirte'Zeug-Sergeant Meinecke auS St. Privat . verhaftet doch bald, darauf isieder in Freiheit gefetzt. Neuerdings scheinen sich nun schwere WerdacktSrZZnk- n-,n W?ui-rf 5.
" O U 13 funden zu haben, denn er wurde foeben geschlossen hier eingebracht und sofort. oem Untersuchungsrichter vorgeführt. Mecklenburg. Q a d e & u s ch. Einen reichen Kintseezen erhielt die Familie des. Arieittts Eggers, indem derselben drei kleine Erdenbürger bescheert wurden. Mutter und Ktnder sind gesund und munter. Güstrow. Der in weiteren Krei sen als lmker bekannte Lebrer Timm Sukow feiert im Kreise seiner Kinder, Kindeskinderund Scbwestern in Qambürg sein 50jLhriges Dienstjubiläum. N e u b u k o w. Das Lehrlingsheim. welcyes stcy die Ausgabe gesetzt hat. den Lehrlingen an den Sonntaa-Abenden einen gemüthlichen Aufenthaltsort zu vielen, woleldst sie sich mit Lesen. unleryaitungssplelen u. f. w. beschäs. tiaen können, wurde eröffnet. Die Aus, sicht wird von Mitgliedern des hiesigen iLemerveverems geführt. Oldenburg. Oldenburg. Das zur Rhederek der Firma. E. Tobias aebörende eiserne z Schiff AlidaV Capitän Trüper. ist tal kV'.i... nJ.l c" . r , vi OH"" Bllu"ü uno ganziicy ? Wrack geworden. Die Besakuna. 2S iiLfiann, vewerkstelllgte ihre Rettung V, sy'tree ... .... . .1 - V L' iiiiii uni miTTftnnTTT ixnm l feler Hierselbst. . Dicbter deS Trau,?, !,?ss Gril.Lm ? iw üuigci , eigieii sur tl. . . . . n. ba! ir: . . inuc iicucjic seoicyliammiUNg oen .ugsourger cylller-Preis. Freie Städte. Bremen. Der Bote Ma? ßkrfn i wurde wegen Betrugs und Urkunden. sallcyung zu 1t-Jahren : Gefängniß veruriyeiik. Lübeck. Die Erdarbttt,n Bau ' deö ' Elbe-Trave-Canals' nehmen Ms t - fc' . F mn unv m ver Umgegend -sichtlichen Fortschritt.. In der- Nähi Lübecks-ist man. mit der Eindämmung des benleicheö und der WakenZK htf&Mink s ,.-,ss. azJL- liljXilY, ys, uuiiii jiuiu uinme , geicyulier tMW.M i!! d' erHllU-W: i t J . Ivvvitf - wt vw vuu V. J4.U.11V Vt VU 7 a -1 . . W . - - ä iiir iirir - iiip npr itcr n mv w m ii a . xitu ein yvyerer an oerver dettessen ?en ewajjer sem wnd.' 7 Viel Mühe v:. wei-- v 1 1 muuji.uif umumia oer Mil GUtN l.. c j .t . n ..." vi .r N0 ncicnqajicn zäumen bewachsenen nrr ' w v fi... un w. iunc üUiciWCll ClilC eschleuniauna der Arbeiten verbin. ert, wie auch die Beseitigung "der lten Festungsmauer. . Im Weichbilde erStadt sind bereits mebrere Trocken. bagger behufs 'Aushebung der Erds .k?. !- evt;;i l UUC14 lil MUllftlCll. , Groß en. Unwillen unter . M tf ZkTtt . ' " 1 1 m m er,eyoiierung . erregr ver AeMuH eö Landkavitels Ocbsenfurt. der der Mmh mv; w.: ra"..i: -L ' v ? - E.uui vci vcui lullllgam oen zm g. in daS gewöhnlich bäuerliche) An. 4 fen der zukünftigen! Ehe - vor der öoÄzeit. verbietet. Bis iekt war im ßchL"kurter Gau der. Einzug, immer fm Freitag, die Hochzeit selbst aber erst am' nächsten Dienstag. In der'Zwi, scheAzeit' sorgten die Brautteui fv jme würdige Instandsetzung deöHauS-n-t ;i .7 viV"f, )vlorlrizungenk zur Sochz.eitfür die standesamtliche Trau, ung- lauter Angelegenheiten, zu.de . i st.f .V! l'-1 : . i " ä ' 'w itevigung u oer 'zzusammenareu vetvn Tyeue bedarf Jetzt soll zer,stte )tiiiaxi&saüzL, . .
ovovSvS2 y so 4fe (o WO 1 lih r
ird geheilt ST. HDd "SYaMra.
m ittn.il 111 v
TMt H Q&&8i&&
FEEL
Disease comrnonly comes on with slight Symptoms, which when neglected increase in extent and gradually fjrow dangerons.
"'rrS!.. If you are BUious, Constlpated, or h&ve LiYerComplaiat II your Complexion U ehallow, or you uffer DUtresa after eaüng lTor offenaivA hiwuth nrl n taAM v"v"'" ot the 8tomack, Ripans Tabules Regulate the WSSSBSmSSSSSSSSS3ES3 Vt flDnne Columbia Malle! Ecke MeCarty Sz Delaware Str. Jolin C. Zscüecli, Eigenthr. Versarum!ungSKaleuder : Vierbraun U. Verein, 1. Sonntag im Monat. SüdseUe SchwabewVerein, 2. Sonntag in, Monat. Sozialiftische Sekti, 2. Sonntag im Monat. Badischer Unt. Verein, g. Sonntag im Monat. Sachsenbund, 3. Sonntag im Monat. Preußm U. Verein, letzten Sonnteg Kn Monat. tznmannisöhne, jeden 2. und 4. Montag im Monat. Sozialistischer Sängerbund, Gesangstunde jeden Dttnstag Abend. Preußen Gesangverein Gesangstunde jeden Mittwoch Abend. Lincoln League jeden FreUag Wend. 26. Unt. Verein wenn berufen. Gute Getränke und ein feiner Lunch JACOB SOS. Rhein, und Mosel-Weine eigener Jmportation. Rhein JohanniSberaer. 4 l Stemberger Kabinet. r S Rüdeöhewer Berg. IVZmz. Markobrunner Auslese. Mosel. ( Bernkaftler Doktor. mStf-1 dner Treppcöm. lUetlte. ( JosephSHSfer AuSlese. Absolute Reinheit wird garantirt. 35 87 Süd Selnronrs Str. Tel. 1669. Berliner Weißbier in Flaschen zu haben bei J.Olö'i'zgengo lSlleinigs flgsntsn. Telephon 407. WAsodor Msw, ; Abstracter of Titles, Ecke Market und Pennsylvania Str The Lemckk, Culte 229, eine Trepp hoch. Telephon 1760 3 n d i a n a v o l i . OOVttlQttl-S. CATt I OBTAIN A PATENT ? Tor UUNN de CO., wbo bT bad newlT t ty year.' xperliio to tb patent bnsinesa. Commoolca Uou ttrictly confldenttal. AIlaa4beko(Izu fonnttion concernln Patests and bow to ob tun them Mnt free. Also cataiogue of necfaaa toml mnd arHnf I tt hnnki Ant frM. rroruct tnawer and a honest opioion, rit to Pstenu Uken thronet! Munn A Co. NOatTO fPcsiü notios In tbe Hclestifie A inerte and Ihn ara brooght wldely befora tbe pablio wltiv. out eoat to tb tnTentor. Tbls splendid papee, Iseaed wenkly, elecrantly lllortrated.ba dy far tbaUrseat eircniattoii of anr aclenttfle vork In täa world. C$ arear. Sample coples tent re. BaijdLc Ediuon. montbl r. CUO a rear. txnrtM opiee, US eenta. Erery tiunber eontams ba Ual lt in oioea, and botograpb. ot ttvw aeaae, wnn piasa, nabling Dalldars j thow tha LttMt aakai ad eeoure eontr. Ao4rea 'iTACO- Mmw Iobx. u ntuSnAT,
f)
' I Gives I I Belief. 1 1 ii y(y',ao'eat,araogKteTggyTf
GMmW vMMWM
$3&&&tä&S&&
Werkt biefesl 8 - - , Ä Cj0 CS mad)t feinen Unterschied. Mtournalismus chronisch, ctut oder entzündlich in den an
vjtuüteui uns Gelenken,
durch' JAK0 ? RIPANS TABULES TAKE Tp TAXE RIPANS TABULES RIPANS TABULES rcxw - eajuc RIPANS TABULES System and Reserve the Health. j. r
BS 0EL. Z
iasy iu icLKp
Quic to act.
Rinans Tabules nre old by dmggisu, or br mail if tfce rica (50 cents a box) , tent to Tbe Ripaaa Chemical Companr, So. 10 Spnice 8t New 1 ork. Sample rial 10 cento.
fp " ?r ' t r " ei OHOE IRIEO, ALWAYf ÖSED. I -.ja ji '.hl ji n i . i, . ro gceowtt. Ltaaitt am fS BAß FIXTURES DßAIIU BOARDS AND ALL Tln, Zfnc Droso, Coppcr, Ulckot ond all ttitchon end Pl&tod UtonsllSo ClcaOaVood, r.lorblOaPor colaln. Etc CEORCE WM. HOFFMAN tale keaafaetarar aad YroprUuc 265CATWaaMiiiareMSrlDUMot.ts. : fi THP PiQ.irrpppQQ micrm ; n IHUlAUJUill ItlUtUt j SS2SZS2S2S2S2S2SSZ2ST Sem Verkauf iu pothekt 5 dtuii per Vfuud. .- C 1 NCI N N ÄT I Indianapolis .GctoM t0O -)!- k-A- C Of TODLTROIT tu tu ctuctunc alja ach HKDHMKJAOril tt Cafe und Cpeise'Ca? Dienft zischen iuciQllaii, Iriälariapolls Sc Chicago Die beste Linie nach . DayW. Lim. Toledo. Detroi t und nordliehen Mlchlgan Resortt. Direkt Verbine tn ttmnnnoti o(iu TLa? echseiaach Washington, Baltimore, - Philadelphia und Re Lo?k und allen Punkten sudlich. , Jnformttto bezüglich Raten. oe tc. mth ertheilt tn der tt. H. A D. TtSct.Ofkce, o. t Wetz Jashingto fetr dem alten See fciM ttt Diertttan itr.) nnb ts der Uston Statte. See. W.Hahler D.V.S. - ÜQUV Nach tt dem Weven, w Nordvestev, a mräfW, Tv.Ti UMMMN (s)lssviLLr.KEwAiEii(TiCK:r::Cg . . Zeittabelle 13. Cci. tägliche Züge verlassen JndianepoliL 7.00 3 33 1Q.Ö3 Lerm. SIcl&vx. Nachts Snkunft in Chicago : ILMMittagö. 8.L0N.'7.L0Lrk Hbfafirt CBUooo S45Bm ll.fOfnt N tt atnnstJadlanap'l 7 Sem iWim tJSüÜn Schlafwagen ach dbicaao ka n 80 Stocnba defttrge erde. ' Kürzeste, schnellste und beste Linie. Pullman Buffkt Cchlasvagen, ' , Vestibüls. Parlor l Ticket. OfnceS : 2 QeS Oasbinatsn S:-.. Union Station, Massachusett. Zkve. Depot.' , Seo. W. Hav ler. D. v. V. IlEKnAllII MliUE,, 127 Cidisa oszix '. Deutscher Mesferschicd, - R sirlnesser, Scheeren d tZt Ca CSmt dtnüruLUntt atrtitrt r-d tZ
i'o 1.J?0ERC
an . .
