Indiana Tribüne, Volume 20, Number 77, Indianapolis, Marion County, 3 December 1896 — Page 1

o y ff H TVO xr s As 'p n n n l iV w v y y w V k ov V Office : No. 18 Süd Alabama Straße. Indianapolis, Indiano, Donnerstag, ÄdrgsVS 30 öen 3. Dezember 1896. No. 77

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iroiers, Editorielles. Die simple Ursache sür den Zusammenbruch deS Nageltrust liegt jetzt klar zu Tage. Die Leute haben ganz unfinnig operirt. Sie haben die Preise ihrer Waaren in die Höhe geschraubt, zu einer Zeit, wo noch eine halbwegS 'Menzsäh'ge Konkurrenz im Felde war. Ein Trust, der in der Bildung be griffen ist und eS noch mit beachten?werthen Konkurrenten zu thun hat, muß vorher die Konkurrenz durch Preisunterbieten aui dem kelde ss. 9a k ynä np. MfgH . VM..M, VW O schehen ist, wenn er daS Feld beherrscht, hat er wenigstens, die Macht, lohne Sesahr mit dem Preistreiben zu beginnen. (N. S. VolkSztg ) 3rn WiSc. Vorwärts" lesen wir Folgendes : Glückliches Glasgow ! Mit Begmn oek nacynen Jahres hören in Glasgow die städtischen Steuern ganz und gar auf ! Die Voranschläge für daö dortige städtische Budget haben zlich ergeben, daß die Stadt mit ihren Einnahmen auS den Wasserverken, GaS- und ElektrizitätS-Anstalten. den Straßenbahnen und aus den mit Kloakenabfluß berieselten Farmen sämmtliche städtische VerwaltungSkosten zu decken vermag. Und dabei ist GlaSgow, die größte Handels und Fabrikstadt Schottland?; es hat nahezu 600.000 Einwohner und mit den in unmittelbarer Nähe gelegenen Fabrik. orten Patrick und Govan 100.000 mehr. GlaSgow ist also Großstadt und kommunale Einrichtungen werden dort nicht kleinl'ch bemessen, allein eS besitzt eine mufterailtiae Verwaltung und diese, sammt den von ihr eingeführten prakitschen und heilsamen Reformen, erklärt den glänzenden Zustand der städtischen Finanzen." Und wir in Indianapolis fahren fort, hohe Steuern zu bezahlen vnd besinnen uns, wie wir die Steuern noch höher hinaufschrauben können, um die stetig steigenden Kosten zu decken. Da iti laiTen mit uni ton der Wasser, i sellschast verpestetes und vergiftetes " " Wasser liefern; sind sorgsam daraus bedacht, daß die Telephongesellschaft keine Konkurrenz findet; gucken unS die Augen blind bei dem schlechten GaS, daS wir bekommen; frieren im Winter, weil man unS nicht genügend NaturgaS giebt und sehen ruhig zu, wie die . . errer (i m m mgung uno lrapenpstasterung adjolut nicht kümmert. Schließlich haben wir noch, diele Leute, welche glauben, die Welt von Grund auS mit Silber zu kuriren. Was für kluge Leute wir doch find ! Wir lesen in einem Wechselblalt Folgendes : Auch in der afrikanischen Tränt vaal-Republik, wo Europäerund Ame rikaner daS Gold noü auf der Straße zu finden vermeinen, ist die soziale Frage akut geworden. DaS Elend hat dort wie überall seinen Einzug ge halten, und auch dort wie überall glauben ihm die bürgerlichen Politiker durch die lächerlichste Palliativ-Sesetz gebung Einhalt gebiete zu können. Ca hat gestern der Oolktrasd von

Transvaal eine Vorlage zur Beschrän-

kung der Einwanderung angenommen Zeder Einwanderer, der nicht genügende Subfistevzmittel besitzt oder nicht 'nachweisen kann, daß er im Stande ist, msfcäf;tn 111 (inhn sstIT fernste vikHiiyHu j. - -g - halten werden." Die Transvaal Republik hat einen Flächenraum von 285.363 Quadrat, kilometer, ist also mehr als halb so groß, wie Deutschland. Während aber Deutschland ungefähr fünfzig Millionen Einwohner hat, lebt in Transvaal kaum eine Million Menschen. Bei gleich dichter Bevölkerung wie in Deutschland müßte eS also über 25 Millionen Einwohner haben. ES hat nur eine Million und trotzdem Uebervö'.kerung. Dabei hat daS Land ein angenehmes und gesundes Klima, ist überaus fruchtbar, hat reiche Goldfelder und ist sonst reich an Mineralien. Ist eö möglich, daß die Uebervölkerung natürlichen Ursachen zuzuschreiben ist ? Tritt nicht vielmehr klar hervor, daß die Ursachen gesellschaftlicher Natur sind? Ja der ganzen Kulturvelt, überall wohin der Kapitalismus mit seinen ihm eigenthümlichen Einrichtungen dringt, erzeugt er künstlich eine Ueber" völkeruno, ES giebt heutzutage kein Land auf der Erde, selbst Sachsen und Belgien nicht ausgenommen, das nicht eine größere Zahl von Menschen, all die seiner jetzigen Einwohner ernähren könnte. Belgien ist 29.455 Quadratkilometer, also nur den zehnten Theil so groß wie Transvaal, hat aber etwa sechs Millionen Einwohner. Dasselbe Verhältnis ergäbe sür Transvaal etwa 55 Millionen Einwohner. 65 Millionen und eS hat nur eine, und diese eine scheint bereits zu viel. Wo immer der Kapitalismus sich festsetzt und daS ist heute überall, wohin die Kultur sich wendet, da trennt er den Menlchen vom mütterlichen Nährboden, führt diesen in den Privatbesitz über, schafft ein besitzloses Proletariat und damit eine abhängige Klasse, innerhalb welcher ein mörderischer Kamps um Arbeitsgelegenheit ftatlsiädet. ' " Sei das Land noch so groß und die Bevöl kerung noch so dünn, so wird dieser Zast2nd als Uebervölkerung empfunden, und die Proletarierklasse fürchtet sich vor der Einwanderung. ' Dagegen helfen bloß Maßregeln, welche die Tendenz haben, den KapitaliSmuS alS gesellschcst'icheS System zu unterminiren VmsilNlllhlicljlen. Inland. Wetterbericht. Wenig wärmere?, schönes Wetter heute Nacht und am Freitag. Gestrige Temperatur: Minimum. 18 Grad, Veränderung in 24 Stunden 18 Grad. Uns tt Deficit. Washington, D. E, 2. Dez. Im Monat November betrugen die Gesammt. Einnahmen der Negierung $25,210,696 und die Ausgaben 532,260,720. Die Einnahmen während der ö ersten Monate des Fiskaljahres betrugen $131,650,189 und die Aul ! $171,592,335. Da, Dkfiei, . i sür den November stellt sich somit aus $$,050,224 und daS für die genannten 5 Monate auf ZZ9,946M6 gegen tzlki, 869,837 während desselben Zeitab schnitt? im Vorjahre. An Zöllen brachte der Novemöer $9.930,386, an Inland. steuern $13.104.478 und auS diversen Quellen $2,175,482, waS einen Rückgang gegen den November 1895 von $1,524,929 an Zöllen, und einen Gevinn an Inlandsteuern von $64,744 bedeutet. Amerikanische Zweirade r. Washington, 2. Dez. Der amerikanische Consul Ti'ngley in Vraunschweig, giebt in einem Berichte an daS Staatsdepartement verthvollt Fingerzeige für Fabrikanten von Zwei rädern. Er sagt voraus, daß der deutsche Markt für Zweiräder im nach sten Jahre sehr groß werden wird und daß amerikanische Fabrikanten durch Anwendung geeigneter Mittel sich einen großen Thel des Absatzes sichern können. Dieselben müßten aber schon jeht beginnen, ihre Pläne auSzufüh ren, denn die Konkurrcz werde schon bald im Frühjahr beginnen und man 'würde in der nächsten Saison in

Deutschland gerade so großen EnthusiaSmuS für daS Radeln" sinden, wie jetzt in den Ver. Staaten. Der Consul sagt, daß die deutschen Räder schwer, plump und auS schlechtem Material gemacht seien; Sie Preise seien

aber niedriger alS die der feinen amerikanischea BicycleS und die letzteren wurden außerdem von deutschen Kaufeuten steig mißrepräsentirt, um die Amerikaner auS dem Markte zu halten. 9 DieOSkamp'schen Diaman ten. E i e i n n a t i. 2. Dez. Der Saoonwirth ThomaS Frazier auS Lebanon, O., stellte sich heute der Polizei und erklärte, daß er den Diamantendiebstahl in OökampS JuweliergeschSft in voriger Woche begangen habe. Bekanntlich wurde der Dieb verfolgt und ieß in einem benachbarten Hause so wohl seinen Raub, alS seinen Ueberrock zurück, während er selbst verschwand. Frazier erklärt, daß ihm daS Bewußtsein seiner Schuld den Schlaf raube, und daß ihn ein plötzlicher unwiderstehlicher Antrieb zu der That veranlaßt habe. B e g r a b n i ß W m. S t e i n w a v'S N e w S o r k, 2. Dezember. Die Leiche Wm Steinway'S wurde heute ur letzten Ruhe gebettet. Eine öffentiche Leichenfeier wurde in der Liedrranzhalle, die nie zuvor so mit Menchen gefüllt war, abgehalten. Vorher hatte eine Privatfeier im Familien kreise stattgefunden. An den Eingangen zur Liederkravzhalle hatten sich 2000 der Angestellten der Steinway Compagnie aufgestellt. Vielebervorragende Personen der musikalischen Welt nahmen an der Feier Theil und große Sänger ließen ihre Stimmen zum Gedächtniß deS Verstorbenen hören. EmmaEameS-Storey und Eduard Retzke sangen Soli und Lillian Blauvelt sang mit dem Liederkranz ein Requiem. JuliuS Hossmann und Carl Schurz hielten GedSchtnißreden. Die Leiche wurde im Steinway Mausoleum m Greenwood Begräbnißplatze beigeetzt. -- Ausland. Gerade wie bei uns. Hamburg, 2. Decbr. 3n einer Bersamm'ung, an welcher sich unge. ähr 8,000 Streiker betheiligten, wurden heute Beschlüsse angenommen, in welchen der Vorschlag, den der Polizeichef, der Stadtrath und der Vorsitzer deS Handelsgerichtes gemacht hatten, nämlich ein Schiedsgericht zur Schlichung der Streitfrage zwischen den Dockarbeitern und ihren Arbeitgebern zu ernennen, von Seiten der Streiker angenommen wird. Die Arbeiter erwählten dann vier Männer, welche die Streiker im Schiedsgerichte prüfeniren sollen. 3n einer Versammlung der Vereinigung der Arbeitgeber wurde heute einstimmig beschlossen, den Vorschlag zur Ernennung eines Schiedsgerichts, welchem der Streik der Tockarbeiter unterbreitet werden soll, zu verwerfen Die öfter r. Kaiserin in Paris. Pari S. 2. Dez. Die Kaiserin von Oesterreich ist hier gestern eingetroffen. Auf ihren Wunsch unterblieb jeder offizielle Empfang und sie fetzte sofort die Reise nach Biarritz fort. Präfident Faure begab sich nach dem BahnHof der Orleans - Bahn und geleitete die Kaiserin nach ihrem Salonvagen BiSmarckS Enthüllungen im ungarischen Landtag. Budapest, 2. Dez. Im UnterHause deS ungarischen Landtages reichte Herr Polonyi folgende Interpellation in : Warum wurde in der Thronrede die auswärtige Situation nicht erwähnt? Hat der Premier irgend welche Kenntniß von der Existenz eines Vertrages zwischen Rußland und Deutschland vor 1890 ? Liegen irgend welche Anzeichen für die Störung deS Friedens vor ? War der Vertrag dem auswärtigen Amte mitgetheilt? Will die Regierung den Vertrag dem Hause mittheilen? Hält die Regierung den Vertrag angesichts d,S deutsch. öfter reichischen Vündnisseö für erlaubt? Und hat die Legierung die Versicherung erlangt, daß Dentschland seit 1?90

keinen ähnlichen Vertrag mit Rußland

abgeschlossen hat? - Premier Baron von Benssy erklärte, daß die Enthüllungen der Hamburger Nachrichten nur historischen Werth hätten und die auswärtigen Beziehungen deö Landes oder die gegenwärtige Politit in keiner Weise beeinflussen. Baron von Benssy fügte hinzu, daß er die übrigen gragen später beantworten werde. . allerlei. In einem einstöckigen Häuschen der Schulgasse in Prag wohnte seit vielen Jahren still und ?,u rückgezogen die Wittwe des Landesausschuß Jnspectors Franz Pristoupil, Marie Pristoupil, nur mit ihrer Bedienerin, einem Hund unv neun Katzen. Das ganze Haus, welches ihr gehörte, bewohnte sie bis auf ein Gewölbe, in welchem ein Spängler etablirt ist. ganz allein, und dieser hält sich auch nur tagsüber in seinem Gewölbe auf, weil er anderswo seine Wohnung hat, so daß das Häuschen bei Nacht nur von der Wittwe und ihrer Bedienerin bewohnt war. Vor einigen Tagen starb nun die Greisin im Alter von 82 Jahren an Marasmus. Der Arzt, welcher die Leich:n schau vornahm, fand die Wohnung in einem ungemein verwahrlosten, mit verpesteter Luft gefüllten Zustande. Erne oehorollche Commission sano neien vielen anderen ganz eigenthümli chen Dingen im Bett der Todten mehrere Sparkassebucher, auf errnge tau send Gulden lautend, und 10,000 Kupfeikreuzer. Der Huno und bis neun Katzen mußten Abschied nehmen von ihrem trauten" Heim und zum Wasenmeister wandern. In Budverg bei Uerdingen stürzte sich der Kaufmann Emil Bred."w aus Crefeld mit seiner Frau und seinen drei Kindern in den Rhein. Der Mann, die Frau und zwei Mädchen im Alter von 6 und 12 Jahren ertrunken, während es dem Sjährigen Knaben gelang, sich zu retten. Nach den Schilderungen des geretteten Knaben ist die Familie deS in Crefeld in großem Ansehen siehenden Emil Aredow, Mann, Frau, zwei Mädchen im Alter von 5 und 12 Jahren und der 9jährige Knabe. Vormittags um 10 Uhr mit einer Droschke nach Uerdiugen gefahren. Schon während der Fahrt hatte die Mutter zu den Kindern ge sagt: Heute wollen wir zusammen in den Rhein springen.- Das ältere Mädchen und der Knabe erwiderten: Mama, wir wollen cb:r richt sterben." Und auch der Vater sagte: Da thue ich aber nicht mit." In Vudberg nahm die Familie zuerst eine Erfrischung und ging dann an den Rhein. An der Landungsbrücke . vor der Schmitz'schen Weinwirthschaft sah sich die Mutter wiederholt um, dann sagte sie: Jetzt ist es stille.- band das ältere Mädchen, das sich widersetzte, mit dem Haarband an ihren Arm und sprang mit den Worten Ihr kommt mir doch nach- in den Rhein. Hierauf faßte der Vater das jüngste Mädchen auf den Arm, faßte den Knaben bei der Hand und sprang mit dem Rufe Johanna, was hast Du gethan," seiner Frau nach. Dem Knaben gelang es, sich an'S Ufer zu retten, während die Uebrigen ertranken. Der Unglückliche war u. A. Besitzer des weitbekannten Sasthofes Zum wilden Mann-, den er vor einigen Jahren an der Stelle deS alten Gasthofs in prächtiger Gesialt neu erstehen ließ. Noch in jüngster Zeit hatte er große Hausankäufe gemacht. Nach Aussage der- Familie stand der Verstorbene nicht vor seinem geschäftlichen Ruin, doch seien ihm die großen Unternehmungen zu Kopfe ge stiegen. Die Frau war als heitere, lebenslustige Dame sehr beliebt. , hiesiges. Morzen in aller Frühe werden fünf Männer mit einem, großen Kampagnehorn hierfelbst eintreffen, welches sie infolge einer Wette nach Canton, O. zu McKinley schleppen müssen. DaS Horn ist nur 30 Fuß lang. Während der Abwesenheit der Familie deS Herrn G.M. Weber drangen gestern Abend um 9:30 Uhr Diebe in dessen Wohnung im Marlowe Block. Sie machten aber einen derartigen Lätm, taß die Nachbaren aufmerksam wurden und sie verscheuchten. Einige verthlose Spielsachen nahmen sie mit. Nächsten Dienstag Abend beginnt für eine kurze Zeit in den Näumen deS Century Clubs im Denifoa Haufe eine Ausstellung der Sommerarbeiten deS Mal?rS Forsyth. Die Bilder sind in Wasserfarben und yel und der Künstler hat dieselben in der Umgegend CorydonS gemalt.

EG" B dem gestrigen Bankett im Scottish Rite betheiligten sich 800 Personen; daö größte Bankett, welches jema'S hier oder auch im Staat stattgefunden h:t.

CCT DaS Supreme Gericht eutschied gestern eine weitere Steuerklage gegen die Western Union Telegraph Co. Dieselbe muß die Steuern mit der 50 Proz. Strafe zahlen. CD" Der Koktraktor ChaS. Ru benstein ist nach Terre Haute gefahren. um dort feine 17jährige Schwester zu suchen, welche vor ein paar Tagen ihre Wohnung hierfelbst verließ, um, wie sie angab. Freunde zu besuchen, aber seit der Zeit mcht wieder nach Hause zurückgekehrt ist. CT Der Ausschuß für tat süd liche Irrenasyl in EoanSville hat sei nen halbjahrlichen Bericht eingereicht. Der Ausschuß empfiehlt, daß die Ap. propriatiön aus $126,000 erhöht wird. Diese Summe wird dem Bericht zu Folge nöthig durch nothwendige bauliche Veränderungen. 515.000 verlzngt der Ausschuß sür den Ankaus weiteren Farmlands. In den letzten zwei Jahren kostete jider Patient 48c den Tag. GCT Robert M. Foster, Präsident der Capital Oll Co., verlangte gestern im Gericht einen Massenverwalter für seine Gesellschaft. Die Gesellschast ließ sich am 13. Män 1896 mit einem Aklienkovital von $180,000 inkorporiren und verlegte ihre Hauptosice nach hier. Foster giebt an, daß am 16. Oktober 1896 einige Aktieninhaber sich versammelt haben um daö Kapital zu reduziren und ihn sozusagen auS seiner Stelluvg heraus zu wimmeln. Nun soll der Stand der Gesellschaft ein sehr schlechter sein. GgF Gestern Abend um 6:30 Uhr fuhr der Neger Richard Kennedy über die Eisenbahngeleise der New Jersey Str., alS plötzlich der sogenannte Knickerbocker" Zug heransauste. Die Pferde wurden unruhig, der Zug erfaßte daS obere Gestell des WagenS und fchl'Uderte eS mit Ziegelsteinen und Kennedy etwa 40 Fuß weit weg auf die Erde, ennety war gänzlich unverletzt, ein Pferd jedoch wurde sofort getödtet, dem anderen wurden mehrere Nippen gebrochen und der Wagen total demolirt. ÜJO Der Neger Zerry Simpson bekneipte sich gestern, kam nach Hause und zankte sich mit seiner Frau. E;nige Polizisten körten den Lärm und wollten Frieden stiften. Zerrh sah die Blauiöcke kommen und glaubke er soll verhaftet werden, lief nach oben, öff nete ein F er. st er und sprang hinaus. Unten blieb er regungslos liegen und die Polizisten telephonirten dem DiSoensarium. 3m Stadthospital stellte sich später heraus, daß der Mann eine leichte Gehirnerschütterung davcnzetragen hat. GCT Der Südseite Turnverein hielt gestern Abend seine regelmäßige Versammlung ab. DaS StiftungsfestComite berichtete einen Reinertrag von $150 75. Der Turnlehrer berichtete eine Schülerzunahme von 20. Aufgenommen wurden 12 neue Mitglieder. ES wurde beschlossen die Weihnacht?seier am Weihnachlösest, Freitag, den 25. Dezember, abzuhalten. Die Statuten deS Vereins kamen in erster Lesung zur Sprache. Für die zweite Lesung wurde eine extra Sitzung auf Dienstag, den 9. Dezember, anberäumt. Wenn ihr ein gutes Mittel haben wollt Euer Blut zu reinigen, die Nerven zu stärken und die Conftitution zu kräftigen, gebraucht Hood'S Sarfaparilla. Gebraucht uun Hood'S. Hood'S Pillen heilen Brechreiz, Kopfschmerzen auS dem Magen unv UnVerdaulichkeit. CZT DaS dreijährige Kind deS No. 8 Malott Ave. wohnenden George Finnin wäre gestern Abend um 7 Uhr beinahe verbrannt. DaS Kind spielte in der Nähe deS OfenS und die Mutter welche eS eine kurze Zeit allein gelassen hatte und sich' im unteren Stockwerk befand, hörte plötzlich lautes Schreien, worauf sie hinauseilte und ihr Kind in Flammen gehüllt sah. Sie rief die Nachbaren um Hülfe welche auch sofort die Flamm n löschten. Die her- . 9cig'iucacn rrz,r vr, ivprniariumv & c oi i . v . iyn : . . r . verbanden daS arme Kind, dessen Zu stand sogleich zu großen Befürchtungen Veranlassung gab. ES starb heute früh um 7 Uhr unter furchtbaren Schmerzen.

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