Indiana Tribüne, Volume 20, Number 76, Indianapolis, Marion County, 2 December 1896 — Page 1

v o s A W .w w o KV 0 V sOr US T AO ii i s i i i Ci y iy iy iv v w v w o o W v Office : No IS Süd Alabama Strahe. Jahrgang 30. Indianapolis, Zndiana, Mittwoch, öen 2. Dezember 1896. No. 70

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Danksagung.

lla Tn1igen, fctt unsnem rft,rbn Saiten, Vater, loyaler und Cchikger,atn s, fttundlich, rhtUahm, dmiksta. bklondn, Herrn Philip Ra?pa. Fort für sin, trvftnichen Worte. sowie den artuch. Kittn bft den reichliche Llumensxenderu, spreche lr hiermit unseren herzlichste Dank au. Vkargaretda Schulmeyer, nebst Linder. Pure Food Ezposition in der To ml in son-Halle. ttouzerte vom Wheu Orchester, achmittaz ud Abend. vtrKgi KiHauinhschft , Frl. Emma Eickel, Ehtcag, jede chtttag u 3 Uhr. Eintritt 15 Esnto. . Weihnachts-Markt . beiPII0EBE : YEREEsS zur Unterstützung deö Prot. DiakoRissen Hospitals am 2 .3 und . Dezember 1SV in der ZNiinnsrchorHnlls l Nachmittags uud AbendS ) i filrf Uhr Nachmiit'gS Lunch. Abend bmdessen. Eintritt : frei. X-MAS. o Vergessen Sie nicht Ihre X-MAS Cigarren im RIALTO k kaufen und Sie für sich aufheben zu lassen. Preise von 81.00 daS Kistchen aufwärts. flep ial(o"0gar tore, 07 Ost Washington Gtr. 'Sal größte GlaS, daS beste Naß, Den feinsten Punsch und leckern Lunch, Den wärmsten Sitz, den schlechtesten Witz, Dai findet Ihr bei Theo. Dietz. uch Cigarren, welche rauchen, Wenn Ihr wollt kein Pfeifchen schmauchen. Ebenso 'nen feinen Wein, Darum kehret fleißig ein, bei rmDpcfttra HDÜ0ÖZ3 200 Süd Delaware Gtr George Hermann ä ARio 'T S-' -o i " Office ' 26 Süd Delawareft?. GOHe : 120, 122, 124, 126, 128 Ost Pearlftr elevölm 11. Offen Tag und Rächt. DaS msdernste Schuhlager tl.MODE. 9Z Ost Washington Straße, itschuh I großer hl. Clemens Yonnegnt 184 & 19t Oft Washington Str. Eisen- undStahlwaaren Krauthobel, Fruchtpressen, Fleischhack-Maschinen. , Die größte Nusttahl von andwerkzeugen aller Art.-

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Editorielles.

Ein Aufsatz auö der Feder eine? Japaners, NamenS Fusatano Takauo in der September-Nummer deö American Federationist" giebt Aufschlüsse über Geschlecht und Alter der in den Spinnereien von Osaka beschäftigten Personen. Darnach bestanden dieselben aus 2781 Personen männlichen und 12,645 weiblichen Geschlechts, darunter 354 Knaben und 2908 Mädchen unter fünfzehn Jahren. Japan wurde erst vor Kurzem' der europäischen Civilisation erschlossen. Sie hat dahin mit ihrem Kapitalismus auch den Fluch der Frauen- und Kinderarbeit in der Fabrik gebracht. . Die moderne Civilisation hat eben ein Janusgesicht. Hie und da stößt man auf radikale Aeußerungen seitens in der O:ffentlichkeit bekannter Personen und fühlt sich dann geneigt zu glauben. daß der Geist der Zeit auch bei ihnen eingezogen. Wenn man aver rayer zusieht, entdeckt man zumeist, daß sie daS Resultat grober Unwissenheit und Oberflächlichkeit und zumeist auch deS Wunsche, von. sich rede zu machen, sind. Der. durch seinen politischen Eifer in dem Versuche, die Prostitution zu unterdrücken und durch die Anwendung sehr zweifelhafter Mittel zu diesem Zwecke, bekannte Reverend Parkhurft in New Sork hat am BanksagungStag eine Predigt gehalten, worin er urter Anderem Folgendes sagte : Wenn eine Anzahl von Personen, die z. B. an Kohlengruben interessirl sind, übereinkommen, die Ausbeute auf oiese oder jene Art zu beschränke, weil sie die Sache in der Hand haben, dann müssen die daraus entstehenden Leiden und die Todesfälle, welche sicher eine Flge davon sind, den KohlenMagnaten direkt zugeschrieben werden. Und dies rt nicht mehr anwendbar für Kohlenhändler alS für Händler in irgend anderen Waaren." Ferner : Wenn eine Dame in einem Laden eine Waare kauft, von der sie glaubt. daß sie wunderbar billig ist, dann weih sie, daß irgend ein armeS Mädchen ir einer ungesunden Seitenstraße für ihre Arbeit halb bezahlt wurde. Sie todte: daS Mädchen nicht auf der Stelle, aber, sie hilft, eS Zoll um Zoll umzubringen Und dann spricht sie sich selbst Muth zu, indem sie sich einbildet, daß sie kein Blutsauger und keine Mörderin ,ft. wenn sie einer HilfS- und WohlthätigkeitS. Gesellschaft beitritt." SS ist nichts leichter auf der Welt, alS gesellschaftliche Wirkungen einzelnen Personen zur Last zu legen, und eS ist auch bequem. Man spart sich dabei die Mühe, die gesellschaftlichen Vorgänge und den Zusammenhang der gesellschaftlichen Erscheinungen zu prüfen. Man braucht dabei nicht wirklich radikal zu sein, eS genügt mit ein paar radikal klingenden Phrasen groß zu thun, und findet sich einmal eine philantropisch angelegte Person, welche im Gefühle ihres HerzenS eine gute That begeht, dann kann man für die radikale Aeußerung gewissermaßen dadurch wieder Abbitte thun, daß man auf jene Person und ihre Handlung als ein Beispiel hinweist, durch wen und durch waS man die Welt reformirt. Der Herr Reverend würde eS wohl schwerlich wagen einen Vorschlag zur Einschränkung deS Besitz- und Eigenthumirechte zu machen, derart, daß der Minen- oder der Fabrikbesitzer nicht arbeiten lassen kann, wie und wann er will, daß er mit seinem Eigenthum nicht schalten und walten kann, wie er will. Und wir wetten zehn gegen einS, daß der Reverend bei einem Kaufe noch niemals mehr bezahlte als man ihm abverlangte, und daß er noch niemals sich bemüht hat, zu entdecken, wo AlleS am theuersten ist, um gerade da zu kaufen. SS gehört weder Weisheit noch Studium dazu, den Menschen zu sagen: Bessert euch!" Auch gehört venig Muth dazu, denn man legt ja alles in daS Belieben der Leute. ES braucht sich ja Niemand zu bessern, wennS auch der Herr Pastor sagt. Wohl aber gehört Studium und. Wissen dazu, um die Mängel und Uebel der'gesellschaft lichen Ordnung zu kennen und zu be greisen und zweilen gehört auch Muth dazu, Vorschläge zu deren Abschaffung zu machen, weil man daß nicht kann, ohne die Interessen der ganzer Klasse zu be,ühren und ohne positive That. Der Herr Reverend Parkhurft hat versuch!, durch Mittel, deiche jede

gentleman widerstreben würden, die Prostitution zu unterdrücken. Wir zweifeln, daß eö ihm je eingefallen ist, die gesellschaftlichen Ursachen der Pro stitution zu studiren. ES ist viel lach

'ter, ein s75r Dirnen vor den Strafrichte? zu bringen, als zu verlangen, daß die Gesellschaft Jedem ohne AU nähme einen auskömmlichen LebenSunterhalt sichere. ES ist leichter schön zu reden, als klug zu reden, eS ist leichter zu schwatzen, alS zu lernen. Mit Phrasen bethört man die Welt, aber man bessert .sie nicht. DaS haben wir leider während der letzten paar vkonate mehr, alS zur Genügeerfahren. Jrasjliittdjiidjleii. Inland. . Weiterbericht. Wärmeres trübes Wetter heute Nacht und morgen, vielleicht etwas Schnee. Gestrige Temperatur: Minimum 12 Grad, Veränderung in 24 Stunden 2 Grad. Der LebenSretlungSdieng Wasbington, D. E, 1. Dezbr. Der General-Superintendent des Lebenörettungödiensteö, Herr Kimball, hat seinen Bericht für daö mit dem 20. Juni endigende Rechnungsjahr eiligereicht. AuS demselben geht hervor, daß die Zahl der SchiffSunsälle in dem Jahre größer war alS je zuvor, daß der Prozentsatz deS Verlustes an Menschenleben und Eigenthum aber geringer war, alS in früheren Jahren. Am Schluß des Rechnungsjahres bestanden 256 LebevSrettungSftationen, 186 an der atlantischen und Golfküste, 55 an den großen Seen, 14 an der Pacisicküfte und eine an den Stromschnellen deS Ohio in Louiöville, Ky. Sei 487 Unfällen, bei denen 4608 Personen involvirt waren, griff die LebenörettungSmannschaft helfend ein. und von den gefährdeten Personen wurden alle b S auf 12 gerettet. Der Zerth der Schisse und Ladungen, welche von Unfällen betroffen wurden, betrug $12.725,520, wovon der Betrag von $1,422.750 verloren ging. Außerdem wurden 82 Personen, welche sich nicht an Bord von Schiffen befanden, durch die Wachsamkeit der LebenSrettungSmannschaft vor dem Ertrinken gerettet. TyphuS-Antitoxin. Washington, D. E, 1. Dez Consul Sawter in Glauchau in Sachsen hat an daö Staatsdepartement einen Bericht über Erperimente geschickt, welche die Professoren Pfeiffer und Kolle mit TyphuS-Antitoria angestellt haben. Wenn die Hoffaungen der Gelehrten sich erfüllen", sagt der Consul, so wird die therapeutische Wissenschaft, waS Infektionskrankheiten betrifft. wieder einen großen Schritt vorwärts gethan haben. Die beiden Tsperimenteure glauben entdeckt zu haben, daß im menschlichen Blute selbst Substanzen enthalten find, welche ein Gegengift gegen die TyphuSbazillen enthalten. Dahingehende Experimente sollen außerordeutlich günstige Resultate erzielt haben. Daß die Theorie von Äußerster Wichtigkeit ist, wird klar, wenn man die Lebensfähigkeit deS Typhuö-Ba-zilluS, wie sie von, Koch, Sbert und KlebS entdeckt wurde, in Betracht zieht. Der TyphuS-Bazillu? existirt hsuptsächlich in Brunnen- und Quellwasser, und die Thatsache, daß diese häufig die direkte Ursache der Infektion find, wird von allen bakteriologischen Autoritäten anerkannt Folglich ist diese letzte sehr wichtige Entdeckung mit Freude zu begrüßen, als dadurch in Zukunft zahllose Leben vor frühzeitigem Tode errettet werden mögen, zumal gerade junge Leute tm Alter von 20 bi 25 Jahren hauptsachlich der Krankheit unterliegen. Gemäß der Entdeckung der genannten Gelehrten kann eine Einimpfung mit ZyphuS-Antitorin" leicht und schnell erfolgen, und dürfte sich namentlich in Zeiten einer Epidemie vorzüglich bewähren. Die genauen Ergebnisse her Erperimente verben zum Besten der Menschheit und der medizinischen Wissenschaft binnen Kurzem bekannt gemacht werden" DaS Raines -Gesetz Nev O or k, 1. Dez. DaS Spe-zial-Comite des Staates, welches er-

i ' ( nannt wurde, um die Wirkung deS fxtiM ftr i n i r. nxr4t.A (.fniii.M

4IUIII19 VflIl9 JU Ullltt Utylil, verhörte heute weitere Zeugen. Pater Doyle, von der Kirche der Pauljften Väter, ein irischer Priester, der sich hii4, fin 'StmtotTfniihÄiint ifr IVM.Mf ... HIIIQIHlig.tll voraetban bat. saate : ..ES iit meine feste Ueberzeugung, daß die Trunken - - U ' l I ff I heit am Sonntag seit Einführung deö neuen Gesetzes sich ganz bedeutend der mehrt hat. Dies hat Roth und Armuth erzeugt.- Unsere Wohlthätig keitSinftitute werden mehr in Anspruch genommen und wir haben mehr Streitereien, die durch Trunkenheit veran laßt wurden und mehr Beschwerden von Frauen und Kindern zu schlichten." Theodore Rooseoelt, der Präsident des Rathes der Polizei-Eommissäre, gab eine lange Erklärung ab von Uebertretungen des Gesetzes und VerHaftungen von Liquörhandlern, die mit Tammany Hall nicht in Verbindung stehen. ' Er schrieb die Gesetzübertre tungen den Mängeln deS Gesetzes zu. Er sagte zum Schluß : Ich möchte vorschlagen, daß ein Gesetz erlassen werde, welches inen Unterschied macht zwischen einem Manne, der an einem Schanktisch steht und trinkt, und zwischen einem Manne, der in ein anständiges UnterhaltungS lokal mit seiner Familie und seinen Kindern geht und dieseS Ereigniß zu einem Feiertage oder einem Aukffuge macht. Ich sage dieses, obwohl ich einsehe, wie schwierig die Abfassung eineS solchen Gesetzes sein vird". m in m Ausland. :. Der große Streik. . Berlin, 1. Dezember. . 3n einer Sitzung von Vertretern der vereinigten Gewerbe, die gestern Abend hier abgehalten wurde und welcher der Reichstagsabgeordnete Molkenbuhr präfidirte. wurde eine Resolution angenommen, in welcher den Streikern in Hamburg die einmüthige Unterstützung der Arbeiter von Berlin versichert und sinanzielle Unterftößung versprochen wird Gleichzeitig wurde vereinbart, die Abreise von hiesigen Arbeitern, welche die Plätze der Streiker einzunehmen beabsichtigen, zu verhindern. Hamburg. 1 Dezember. Die Vertheilung der Streikfonds begann heute Morgen. ES erhielten 7000 Männer Unterstützungen. SS find jetzt ungefähr 14,500 Dockarbeiter und Andere am Streik. Die Bootsleute an der oberen Elbe beschlossen, nicht zu streiken. Die Vereinigung der SchiffSeigeathüme? hat den Brief, in welchem die Ernennung eineS Schiedsgerichts vorgeschlagen wurde, beantwortet, daß sie die Sache der allgemeinen Association der Arbeitgeber überwiesen habe, weil jetzt alle BesörderungSgesellschaften an der vorliegenden Frage interessirt wären. Die Börsenhalle" sagt, daß die Arbeitgeber der Ernennung eineS ychiedSgeeicht opponlren. ES wird behauptet, daß in Bremen heute 1.300 Mäaner in 20 von 40 LagerhauSkrahnen arbeiten. OchisfA. Nachrichten. Angekommen in : New york Southwork" von Antwerpen, Philadelphia; Pennland" von Liverpool. allerlei. Im Alter von 93 Jahren ist in New Orleans die verwittwete Frau Marie Madelewe Zoe Cruzat Peychaud, eine der interessantesten Figuren der Halbmondstadt, aus dem Leben geschieden. Tante Zoe", wie die alte Dame allgemein hieß, reprasentirte daS Creolenelement par ex pellence und war eine Enkelin de? Ehevaliex Chajmette (Chglmette. d? Llno), auf dessen Pflanzung die Schlacht von New yrleans (von den. Creolen stets die Schlacht von Chalmette genannt) geschlagen wurde. Ihr Vater wr Sennor Cruzat, der aU panischev Gouverneur an der SPiN eneö ungeheueren Territoriums, da? ich vom Mississippi bis an die Küst, deS Stillen Oceans erstreckte, stand. Uti General Jausön nach Um Siege ven New Orleans in diese Stadt sei nen Einzug hielt, setzte ihm die damals 12 Jahre alte Zoe einen Lorheertranz auf das Haupt. . NsiZdem seit einigerZelt die Einrichtung getroffen, daß in Has den Nero York die Postsachen fcteci v5 den Damdkern stetigst und

nach den Bahnstationen gebracht werden, trug man sich schon bald, nachdem diese neueMethode sich bewährt, mit der Idee, statt der zur Ueb-.rführung der Postsachen benutzten Schleppboote einen Postdampfer. ein - schwimmendes

Postamt, zu benutzen. Dieser Plan hat nun in Washington Billigung gefun den und das erste schwimmende Post amt wird nun demnächst den genann ten Hafen durchfurchen. Der bis herige Schleppdienst hätte ca. $4500 per Jahr gekostet. Durch den neuen Postoampser, der em sehr schnell fab rendes Boot sein soll, wird die Einbrwgung der Postsachen nach Ntw Woxl und Jersey City wieder beschien nigt. Man spricht sogar von einer Reduarung um 50 Procent. Freilich wird dieser Dienst auch sehr theuer werden, das '-Host - Departement will vom Congreß $40,000 dafür verlangen. Daö unbesiedelte Gebiet unseres Landes beträgt im Ganzen 600,040.671 Acres, wovon 316.651,631 vermessen sind; im verflossenen Jahre wurden 8,908,808 Acre? vermessen. JndiesemWinterwirdim Staate Maryland mit der Etablirung von Larmersinstituten" begonnen werden, zu welchem Zwecke die letzte Legislatur die Summe von $3000 bewilligt hat. Man hofft, daß die Farmer von dieser Einrichtung zur Vereicherung ihres Wissens ausgiebigen Gebrauch machen werden. DerStromsicilianischer Einwanderer ergiebt sich immer noch nach New Orleans. Ein einzigev Dampfer brachte jüngst 1235 Sicilianer, bei deren Landung sich manche pathetische Scenen abspielten. Bärtige Männer kükten den Boden und bekreuzigten sich, worauf sie, Freudenthränen weinend, einander in die Arme sanken. Diese Scenen lassen erkennen, unter welcher unerträglichen Knechtschaft die armen Leute in ihrer Heimath ,u seufzen hatten, und mit welch' froher Hoffnung es sie erfüllte, als sie endlich das Land der Freiheit betraten. Einen seltsamen Passagier Hai der Dampfer JaQa Walla" nach San Francisco gebracht.'Wah' rend daS Schiff mit einem heftigen Unwetter zu kämpfen hatte, kam eine schneeweiße Eule, die. von den StUrmen aus dem hohen Norden auf das Meer verschlagen war, an Bord und ließ sich auf einem Mäste nieder. Die sehr ermattete und zerzausteEule wurde mit leichter Mühe eingefangen und in einen, aus einer Kiste lmprovisirten Käfig mit nach San Francisco ae bracht, wo sie bei der Landung des Dampfers gn der Werfte von vielen Neugierigen angestaunt wurde, Hiesiges. Qin brutaler Qerl. Der No. 237 West S. Straße wohnende Neger Alezander Foster, ein Angestellter d'.r Western Furniture Comp., welcher vor ungefähr zwei Monaten die farbige Anna Fields heirathete, wird jetzt von der Polizei eifrig gewünscht. Seine Frau brachte ihm auS ihrer ersten Ehe nur sechs Knaben mit und nicht lange dauerte eS, so fing der Kerl an seine Stiessöhne und Hauptsachlich die beiden ältesten zu mißhandeln. Gestern kam er betrunken nach Hause und zog bei seinem Eintritt inS Zimmer ein Taschenmesser. Der Aeltefte. ein 17jähriger Zunge, lief seinem Stiefvater zuerst in die Hände, doch war er schnell genug dem Messelstoß auszuweichen und sich in Sicherheit zu bringen. Draußen rief er mit lauter Stimme um Hilfe, während drinnen der viehisch betrunkene Kerl dcn 15jährigen Knaben mit dem Messer bearbeitete. Mehrere Stiche erhielt der bedauernswerthe Knabe in den Kopf, die Seite und am linken Schulterblatt. Erst dann gelang eS ihm sich loßzureißen und zu entfliehen. Der Betrunkene dagegen ging in ein anderes Zimmer, holte sich feine Sonntagskleid der und verschwand. Seiner grau rief er noch zu, daß er die beiden Knaben vor Anbruch deS MörgenS tödten würde und wenn nicht, so würde er nach Louiöville gehen. Gleich nachdem er daS HauS verlassen hatte traf die Polizei ein und ließ sich die Sache erzählen. Der verwundete Knabe wurde nicht zu einem Arzt gebracht, sondern die Nachbarn verbanden ihm die Stiche. - Feuer in Brigbtwood. AlS gestern Abend um 8 Uhr der Nachtwächter 0 "Bentwood Work" in Brightvood einen Rundgang in dem Gebäude machte, bemerkte er in eine nichtbenntztea Zimmer im zweiten Otock

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lIMfli.M1frnMUWtMIt'?Hitl17m lttfttt eitle) ton Tmington. Comu litt gerade an solche Verbindung toon rankheit all 9. iile iu seiner umsangreicheu Erfahrung und Untersuchung gesund hat. taft fi au Entkräftung del NervtnsSkm entsteht. Herr Ja. S. Lidley schreibt am 2& Oktober 1895: Meine Fra wurde mit Neuralgia Ui Herzen, nervöser Erschöpfung und Le derkrankheU befallen. Wen gleich vo zwei erzten behandelt, wnrde sie dennoch vo ZeU zu ZeU schürn mer. tu sie vor vn Thür del Todel stand. Ich gab ihr dann vo Dr, Miler Ncrvln and New Care Dr. niles tr tn t! Mit und sie besserte H.4. r...A dundervarlich von der Zeit an. neari wirre hab ia sofort hit mit t Restorcs Health.... Sie t&t und fällst gut vud thut ihre eigen, Hausarbeit. 833 ;r habe Jdn Heilmittel Dielm tu unserer Stadt empfohlen, und alle ist dadurch geholfen Worden.' Dr. Mile! RemedlLH tonn ff mntfitttm unter aewiffn Garantie verkauft. fiBrrft du erste stIalAoat fin IHf!.ninn so tmrh hnff urs nrr). erstattet TkNtsche Buch Über Herz und Nerve wird .I ftvf Cul t -t. uu vuwuyu mmiiguiU DR. MILE3 MEDICAli CO EUcbftrt, Ind. in dem nordwestlichen Theil deS SebäudeS nahe der Ofsiee ein kleines geuer, welches er mit einem Eimer voll Wasser zu löschen versuchte. AlS er mit dem zweiten Eimer ankam hatte sich daS Feuer bereits derart ausgedehnt, daß er demselben machtlos gegenüber stand. Bon der Ossice telephonirte er dann dem Brightwood Feuerdepartement, riß nachdem daS Fenster auf und schrie um Hülse. AlS die Brightwood Feuerwehr um 8:10 Uhr ankam, war bereits daS ganze Innere des nördlichen Theiles ein Flammenmeer, worauf um Hilf- -ach der hiesigen Feuerwehr tel-v ;:t teuere, tzomvanv No. 8 .: iaei Vampfspritze und Schlauchcompagme No. 16 fuhren mit größter Schelligkeit zur Brandstätte, konnten aber absolut nichts ausrichten, da großer Wassermangel herrschte. In kurzer Zeit stand daö große zweistöckige, ZOO Fuß lange Gebäude in Flammen und brannte total nieder. Herr Oskar Gillette, der Eigenthümer der Fabrik, traf erst um 10 Uhr Abends auf der Brandstätte ein und gab auf B. fragen an, daß sein Verlust sich aus 550,000 bis $75,000 erstrecke, dem eine Berficherung von 526.000 gegenüberstehe. m ,,, m Wer einen Eatarrh heilen will, muß mit dem Blut anfangen Hood'S Sarsaparilla beseitigt die Ursache dieses Uebels und heilt Katarrh dadurch, daß sie daS Blut rermgt. Hood'S Pillen wirken milde aber rasch und sicher aus die Leber und den Magen. 25. CZT Detektiv Thornton schickte gestern an Superintendent Eolbert eine Depesche auS HarrodSburgh, Ky., in der er meldete, daß er um 12:25 Uhr letzte -Nacht mit Harvey Singleton, dem angeblichen Mörder btl Eal. Borhis eintreffen werde. Am Abend traf jedoch eine weitere Depesche ein, in der Thornton anzeigte, daß er mit Singleton Schwierigkeiten habe. Wahrscheinlich hat Singleton ein HabeaS EorpuS Verfahren einleite . lassen. Der New York Store, (ÜtaMirt 1853.) Sgentta für Butt xld'i Muster. Lampen I Noch 5 Tage nur 3 für den großen (ampenVerkauf. Eine gute Gelegenheit für Weihnachten und eine Menge Menschen benützen dieselbe. Zwölf Muster. Ansehen kostet nichts. 11

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