Indiana Tribüne, Volume 20, Number 74, Indianapolis, Marion County, 30 November 1896 — Page 2
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ZäUlJitAw m v irlAcun TagllÄ imD Somung ttetaaltdjt.Xrttane- couct w 1 Cent oft Goe. bte Sonntags. Zrtoüne 5 Cent per 15304t SetHe aulocme iSSniab W -Itnt vti Ctoa, Vex vou taDt ,?,e?cht otttttSötiaftlttna P ,r. tfu Iß SÜV lad D-ratzs. 3aCi.napone, 3no., 30 Rov'dr 1. lt l'.UW Ctr MarttanN i flon Leo Brenner, Tirellor dcr Manra etcrnraite in liijfutp;ccclo. Unter den astronomischen Ent"bedungen der neuesten Zeit hat wohl keine das Interesse des großen PubKZums mehr erregt, als jene sogenannlen Marscanäle durch Schiaparelli im Jahre 1877. Kein Wunder, daß seither eine Meng: Tinte verspritzt wurde, lediglich zu dem Zwecke, das große Publikum mit dem Wesen und der Beschassenheit dieser Canäle bekannt zu machen. Das Drolligste dabei war laber der Umstand, daß von all den Leuten, die darüber schrieben, kein Eisziger je einen solchen Marscanal ge- ' sehen hatte ja, die Wenigsten überHaupt den Planeten in einem ordentlichen Fernrohr! Denn volle neun Jahre veraingen, ehe überhaupt ein anderer Astronom jene geheimnißvollen Canäle zu sehen vermochte, nur der Umstand, daß Schuparelli bereits in dem Nuse stand, einer der größten lebenden Astronomen zu sein, verhinderte es, daß man ihn unverblümt für einen (Schwindler" erklärte. (Der Curiosität halber sei bemerkt, daß .3 noch heute in England eine Menge Astronomen giebt darunter sogar bekannte Namen die an die 6i sienz der Marscanäle nicht glauben, weil sie diese noch nicht gesehen haben!) Denn wenn immer ein gefchickter Beobachter etwas Außergewöhnliches entdct, schreit daS Heer der Ungeschickten : Einbildung !" ter Schwindel!" sobald die Entdeckung , nicht i?)n aller Welt gesehen werden kann. Mit den Marscanälen war es aber so eine eigene Sache. Schiaparelli besaß nur ein mittelgroßes Instrument ,(8j-ZLller) und vermochte die Canäle nicht nur zu entdecken, sondern sogar ihre Verdoppelung wahrzunehmen, obwohl die Luft von Mailand durchaus nicht von besonderer Güte ist. Nun mühten sich aber alle Astronomen (darunter wirklich geschickte Beobachter) 9 lahre lang ab. Gleiches zu se hen, ohne daß es ihnen gelungen wäre, trotzdem viel größere Instrumente, ja sogar die roßten der Welt der 33zöllig? Lick-Nefractor und der 72-zöl-. lige Roffe-Reflector) dazu verwendet wurden. Endlich im Jahre 1886 wurde der Lann gebrochen, indem der 30-zöllige ttefractor von Nizza ebenfalls eine. Anzahl Canäle zeigte. Seither lernten immer mehr Astronomen den Mars zu beobachten und seine Kanäle wahrzunehmen? aber immerhin ist ihre Zahl noch eine sehr beschränkte. Die Meisten sehen überdies nur in Ausnahmesällen ab und zu einen Canal, so daß jene Astronomen, die bisher ein paar Dutzend Canäle gesehen haben, an den Fingern abzuzählen sind, mehr als . 20 Canäle gesehen und neue Canäle e 'deckt zu haben, können sich aber gar nur drei Astronomen rühmen: Schiaparelli. Lowell und meine Wenigkeit ; Ersterer mit Refractoren von Si und 19z Zoll Oesfnung, Lowell mit solchen von 13 und 24 Zoll und ich mit einem siebenzölligen drefractor von Reins.lder & Hertel in München. Aus dem Bisherigen wird der Leser einen Begriff bekommen haben, wie schwierig es selbst für den Fachastronomen ist, die Mars-Canäle wahrzunehmen, und er wird hoffentlich von dem eitlen Wahn geheilt sein, diese Canäle selbst sehen zu können, wenn er sich auf die nächstbeste Sternwarte begiebt. Denn dazu sind drei Dinge er-5ark-?r;' -n ,? sr mrnn.i.n. - vj. .y V it Vkt yi.Ultfcibit' Beobachtung außerordentlich geübtes Auge; 2) durchsichtige ruhige Luft (wie sie in Deutschland und überhaupt am Continent nur sehr selten gefunden wird); 3) ein tadelloses .Fernrohr. Immerhin haben ausnahmsweise an unserer Sternwarte vier Personen aus dem Publikum Mars.Canäle zu sehen vermocht; sie waren aber. das will ich hier offen verrathen von dem - Gesehenen sehr enttäuscht! Wie ich nämlich von ihnen erfuhr, hatten sie in 4 einer vornehmen belletristischen Zeitschrist Teutschlands eine überaus phantasievolle Schilderung gelesen, in der es beiläufig hieß: Lieber Leser ! (Der Leser nämlich ist immer lieb, wenn man ihm Unsinn vorZeZen will.) Wenn Du den Mars durch ein großes Fernrohr ansiehst, so erschrickst Du, selbst wenn &u keine garten Nerven hast, denn Du glaubst, daß unsere Erde mit ihren Bergen. Flüssen und Canälen über Dir schwebt..." Danach darf man sich nicht wundern, wenn die guten Leute nur mit Langen sich vor unser Fernrohr setzten und dann mit enttäuschten Mienen aufstanden. Sie hatten erwartet, den Mars so zu erblicken, wie man unsere Erde aus einem Luftballon sieht, und statt dessen sahen sie eine kleine orangerothe Scheibe mit dunkleren und helleren Flecken in verschwommenen dunklen Linien eben den berühmten Ca- ' nälen! Ich mußte herzlich lachen und tröstete die guten Leute mit der Bemerkung, daß ein paar Hundert Astronomen überglücklich gewesen wären, wenn si? Gelegenheit gehabt hätten dasselbe zu sehen ... Ich wette, daß die Mehrzahl der Leser jetzt ebenfalls ein enttäuschtes Gesicht macht. Es wäre ja so schön qe Wesen. -zln lesen, wie man daS Wasser in den Canälen schimmern und stolze Flotten auf denMars-Meeren schwimmen sieht; und nun kommt so ein nüchterner Astronom daher, schwatzt osfen aus der Schule, zerstört die II.lusionen. der Laien und schildert 'tizQdtn, bit der interessante Planet
Mari! in einem vorzüglichen Fernrohre flm Powells auch nicht bestätigt. Denn wirklich aussieht!... Es thut mir ach seiner Theorie hätten die Halbberzlich leid, aber meine Gewohnheit ist inseln Atlantis und HeLperia sowie es nicht,' die von einigen populär- die Canäle erst sehr spat sichtbar wer-astronomischen-Schriststellern im , den müssen, während ich sie heuer schon Laienpudlikum großgezogenen falschen sehr früh unzweifelhaft sah (darunter Anschauungen noch zu nähren. Mein mehr als ein halb Dutzend neue) Streben geht dahin, dem Laien die außerdem erklärt auch Lowells Hyponockte Wahrheit ' zu entschleiern, und td,ese durchaus nicht die räthselhaste das ist gewiß auch etwas werth we-, Verdoppelung der Canäle. ' nigstens für den denkenden Leser. Wenn man nämlich Mars bald nach iüet Atars also zeigt sich im Fern- seiner Frühlingsnachtgleiche beobachroh unter günstigen Bedingun- tet, beginnen flüchtige verschwommene nämllck als eine rötblicn sctnm- Schatten auf seinen Festländern auf-
mernde Scveibe (meist nicht kreisrund, m i rt nnniir viriip iiiiciil l (v.j. . :
kegen der Phase), aus der ein geuvles unv iwu, wim unv vmnci naycr Au Folgendes wahrzunehmen der- lommt und man deutlicher sieht, ge--v r (y.j. :r (im:, man imm rrrr nr inlmpr (s.n
I schung von Grau, Grün, Blau und näle - sei es daß diese erst in Folge ' Braun), die gegen den hellen Nest des fortgeschnttenen : SchneeschmelrM c . r.w k;. m?..?. znnasvrocesses neuentttanden sind, stt
,a;ars aogrglrn wv , . U.SMt nUn Pkn der Polariaznee; ileme ruttii? , U" rr ii i. C. ?n Wrf rtnnnnmftnscinen Nekes stellend - die Kanäle-. Jetzt entsteht die Frage ! sind daö aber auch wirklich Meere, Seen, Ca. ! 's. (ZZrb-np2 ITnh f?T ftnV fetIlUifr . u W,kni,na,n Tforfi aetkikllt. Sckiava-' relli und ich mit ihm, ebenso die mei-
Ttltdt in den heuen onnnenien ic , ir .ri , wv" .Seen-: endlich lange gerade Linien, . d esen Canälen zeigen sich manche nur
rt' " ' geradeso wie auf unserer Erde j am v . , . . 1 ; i..4 ausgeoeymenen ti er, wenn aus o:r betreffenden Halbkugel Winter herrscht (bezw. Frühling), während er noch vor dem Sommer zu schmelzen beginnt und im Sommer oder Herbst entweder ganz oder bis auf ein Zvinziaes Stück " - M, Ort 1. ver cvwunven tu. 0 z. . ereianeir siS 1894 zum ersten Mal? der Fall, daß der Südpolarschnee am 13. Otto-' y .77 . J " 1 .
sten wirklichen Mars . Beobachter, be.. o? vieler moru nur ahen diese Frage und zwar aus sol, Täuschung war, indem thatsachllch der genden Grüiiden. Der Contrast zwi- Cana doppelt. erscheint wje daß Geschen hellen und dunklen Flecken Ist ein leise einer Eisenbahn. .Merkwürdig ist o scharfer, wie er sich nur durch den nur. haß nicht alle Canale -7 obwohl Gegensatz zwischen Festland und Meer die meisten solche ,Be,rhoppelungm erklären lätzt, und auch die Cynfjgura- gen BlSher nahm man an'f dah tion der Grenzlinien stimmt mit einer ,hltse yerdoppelungen das letzte Stasolchen Annahme überetn. Dann er- dium d-s SanalzntwZSelungsprocesses klären sich aber die Canäle auf die na- feien, doch fand ich Heuer di, Canäle türlichste Weise: s sind Wasseradern, , chon im fristen Stadium so breit, dazu bestimmt, den Verkehr nach allen, daß sie sicherlich doppelt waren, mithin Richtung-n hin zu erleichtern. , noch eine andere Erklärung gesucht Auch der Polarschnee verhält sich . werdmuß.
I ber vollständig geschmolzen war tcy , m maji im nianoe. oie aernraen 1 selbst war einer der Wenigen, die sein in der Gestalt eines trigonometrischen verschwinden beobachteten und l Nces anzulegen, und zwar. so zwecknachdem ich im Jahre 1895 meine ! mäßig, wie e nothwendig war, um ' Mars - Beobachtungen länger aus-, einen raschenVerkehr. ohne Zeitverlust, dehnte als irgend ein anderer Astry-nach allen Seiten der Mars-Welt hin V - " I I, ' M, imnAf!i(in
r.oin, war es mn flucy vcrgonni, iw April die Neubildung des Sudpolarschnees wahrzunehm:n ebenfalls dis erste Wahrnehmung dieser Art. In diesem Jahre begann ich abermals meine Mars - Beobachtungen einige Monate früher als die übrigen Astronomen und fand am 14. April . den
vierten Theil der sichtbaren Scheibe cs ist nun freilich keineswegs selbst-. (bis 50 Grad) mit Schnee , bedeckt, verständlick, und es trifft auch bei I Letzterer aber schmolz so rasch, daß ich Schiller gar nicht z i, ebensowenig wie ; ? I 5 1 . . I WI Cl a 4VMAt3l.'. V . v' 1 . . f'
oerelis im juni wie jmuivuua uu sorack. er werde im August gänzlich 1 ocricDrouuüCH . icuu jicv iu uuuy ' ' - n rw..i . r." w:. rr:'.- . r 1 . . v r.i. tt i4 mim INI am 10. -uu wai xi üic vauu kugel des Mars dasSommersolstitium eingetreten und sechs Wochen später sah ich den Schnee verschwinden. Da für sah ich bald darauf den NordPolarschnee austauchen (in FoZe Aenderung der Neigung des Mars gegen unsere Erde) und zwar reichte er bis 60 Grad herab, was ebenfalls damit im Einklang steht, daß am 13. Juli die Nordkugel des Mars ihr Wintersol stitium gehabt hatte. Danach kann eö wohl keinem Zweife. unterliegen, daß eö wirklicher Schnee ist. was wir an den Polen des Mars sehen. Wenn dem aber so ist, so muß das Wasser des geschmolzenen Schnees doch irgendwohin fließen; und da ist s recht bezeichnend, daß Anfangs die an die Schneegegenden grenzenden Meere sehr dunkel sind, während sie später allmälig lichter werden und gleichzeitig die Canäle erst auftauchen. Dies etkläre ick nun so. daß die Meere auf dem Mars überhaupt sehr seicht sind. Schmilzt der Schnee, so werden sie nefer und dadurch dunkler. Fließt je, doch das überschüssige Wasser weiterhin in die Canäle ab, so werden diese (bis dahin trocken gelegenen, aber unsichtbar gewesenen) plötzlich sichtbar, während das wieder seichter werdende Meer beller erscheint. Ich denke, diese Erklärung ist noch die natürlichste und vernünftigste. , . Eine andere Vermuthung hat aber 1893 Pickernich . ausgesprochen und 1893 Lowell wi:derholt. Diese Astronomen glauben, daß die Meere ein mit Vegetation versehenes Land, die Festländer hingegen trostlose Sandwüsten sind. - Die Canäle lassen sie wohl als solche gelten, meinen aber, daß es nicht das Wasser selbst sei, das wir sehn, sondern nur die zu beiden Seiten dcS Canals sich entwickelnde Vegetation. . Letztere Erklärung hat viel für sich und könnte sogar richtig sein; denn bisher baben wir uns immer den 5opf zerbrochen, weshalb denn die Marsbewohner so riesig breite Canäle (die größten haben 100 Kilometer Breite, ähneln also dem Rothen Meere oder d:m Golfe von (Kalifornien !) gegraben haben. Aber einerseits rscnnt es wunderbar, daß diese Vegetation sich so plött'cb (binnen wenigen Taen) gleichmäßig auf der gleichen Ausdchnuna des Canals entwickeln soll, und ' andererseits erscheint mir die Picker-nich-Lowellsche Hypothese aus sonst,gen Gründen zweifelhaft. Ich begreife nicht, wesbalb. gerade ein Drittel der Marso5erfläck:e dickt ' mit Vegetation bedeckt sein soll, die übrigen zwei Dri!Ul ab".r nur schmale Vegetationslinien ; Tanffi?Tnttnn3wf vesttzen sollen? Ferner spricht die 1 aenihümilche Comiäüration der ctu sten und ihre schatte Begrenzung dag:gen. . Endlich , frage ich, was aus dem geschmolzenen Schnee der Polarzonen wird? "Fließt er gleichmäßig über die . ganze . Vegetationssläche 1 Lowell freilich behauptet, er habe sogar in seinen Meeren- dunkle Linien gesehcn, die er sür Canäle - hält, durch welche das Wasser weiter zu den Caaalen des Festlandes fließt; aber diese .Canale aus dem Meeresgrunde kommen mir unwalzrscyelnttcy .vor. un . Äberdkö. Laben siÄ andere Äebauvtun,
zutauchen: die ersten Canäle. Nach
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; " , r. li c n i w.. .tzt kberhau bzss.r s.. v i.vVm vv vv , ri, KhhTI frt rtrnfi irfJpvtnf flirrn doch gleisen breiten MeereSarmen (so z. B. gegenwärtig der Ga.lges NlluZ. Zerberus, tat Tartarus usw.), ja ogar großen Kmriinm v,ulc letzt der Ceraumus), ;lnttr,de,n aun tigstenUmständen bemerkt man jedoch. i r. ' i!r-t. wo lange eine jo:cye man aesunven nt w coitr.r v u? Maröcanäle nicht losen können. Hier ist der Angelpunkt des Ganzen. . der Schlüssel zur Erklärung der .geheimnistvollen Aorgünge aus unierem aq barplaneten zu suchen! Nur so hiel steht fest: me Canale smo kein Erzeugmß der Natur, sondern esn Z?unstproduct; denn die Natur, also der' Zufall, ?ft iv. c?. mfr nt bw Wie Schiller sbrach Diese Frage wird mancher Leser sehr leicht beantworten zu können glaüben? GZrfifl?T sfirslff) -5?n wie tT schrieb, das ist dock selbstverständlich. , m irgend e nem andern Dichter. Zu ' ;rl,r's nd nett's rnnr . ' . hex Schauspieler Anton Genast Regisseur am Weimarischen Hoftheater. Sein Sobn Eduard Genast, gleichfalls Schauspieler, berichtet in seinen Memoiren auch über die Thätigkeit seines Vaters in dieser Stellung. Als in Weimar erzählt er am 14. Mai 1800 zum erstenmal Shakespeare'S Macbeth" in Schiller's Bearbeitung gegeben wurde, steigerte sich her Beifall yon Act zu Act, und namentlich war es der Darsteller der Titelrolle, der Schauspieler Voß. dr. das Publikum begeisterte. - Nach dem zweiten Act eilte Schiller aus ' die Bühne. .Wo ischt der Voß?", fragte er, und dann, als dieser ihm entgegenkam, umarmte er ihn und sagte: Nein, Voß! Ich muß Jhne sage, meischterhaft, meischterhaft! Aber nun zi:he Sie sich gum dritten Act um!", Voß dankte dem. Dichter, worauf dieser sich an den Regisseur Genast wandte: Sehe Sie, Genascht, wir habbe Recht gehabt ! Er hat zwar ganz andere Versch ge-, spräche, als ich sie geschriebe hab. aber er ischt trefflich! Ein andermal, als ein Schauspieler Haide, der trotz mehrfacker Mahnunaen Goetbe's immc wieder in ein höchsten Tönen seines Organs declamirte und keftig mit den Armen qestikulirte. Schiller bei einer Probe seine Gründe dafür auseinanderset?en wowe. rief dieser ?ornia: Ei wos! Macke Sie's, wie ick's Jbne sage und wie's der Goetbe babbe will! Und er bat reckt, es ischt a GrauS. das ewige Vaaire dene 5and und das Hinauspfeife bei Recitation.per irf;c ,,ZVe'tun!ergang" In Perliu. Ein berühmter Astroloae Namen? Stöffler, hatte im Jahre 1510 geweissagt, daß im Februar, 1524 e'ne allge me'ne Sündfluth die aanze Ende stören werde. Ein Zweifel hierüber könne nicht sein, denn eZ . tre!e eine Conjunktion des Saturn.' Jupiter und Mars im Zeichen der Fische ein und znverläfstae Astrolcgcn bestätigten diese Prophezeiung. Ganz Europa war viele Jahre läng in Angstund Schrecken. In den offenen Dörfern und Städten, welche der Wasserfluth am meisten aus geseyi erschienen herrschte tiefe Berzweif lung. ' Die Wohlhabenden verkaustm ibre Aecker und Häuser, um in die Ge birge zu ziehen. Man baute große Archen, nach dem Beispiel des Vater Noah, um in ibnen sich vor den ffluthen zu retten. Andere vergeudeten ihr Hab und Gut, um die wenigen Jahre ihrcö Lebens noch zu genießen. Ter Februar 1524 kam und verging: daS Wetter war schön, der Himme'. blieb heiter, die Prophezeiuna erwies ' sich a!S trüaerisch. Dem Volk sank ein schwerer Alp vcn der Brust, nur nicht! dem Kurfürsten Joachim von Branden bürg, denn dieser hatte vorher gewußt, daß die Gefahr nicht im Februar 1524 sondern erst später, am 15. Juli 1525, zu besorgen sei. Ter .gelehrte Carion, der Hofastrolog Joachims, hatte cenau, berechnet-, daß Stöffler sich im Datum geirrt habe, er hatte dies dann dem Kurfürsten heimlich mitgetheilt. Joachim war von einer peinigenden--Angö und. Unruhe. erfüllt. ... Wie oft: ! schaute es, als siS a Morsen de5 IS. j
dar al ounne, slucyttge imen, andere je
Juli IS'5 dle Sonne erhoö, von seiner Warte aus nach t:n Wetterwolken,
welche die Sündsluth mit sich bringen ! sollten, nichi eine allgemeine Sündfluth, sondern ein grausames Wetter, welche die Städte Berlin und Cölln zerstören würde: So hatte Carion prophezeit. Ter Tag brach klar und heiter an. Nirgends eme Wollte an dem lichtn, tiefblauen Himmelsgewölbe, kein Bor zeichen, daß die Vorhersagung eintreffen wüide. Ter Mittag nahte, eine glü t.cnde Hitze herrschte, und wenn auch noch immer keine Wolke sich zeigte, kein Liistchen wchte, so war doch der Himmel r.'cht mehr, so blau, wie am Morgen.? er hatte eine fahle,' gelblich graue Farbe angenommen, und jetzt endlich sticg am fernsten Horizont ein schwarzer Walken saum aus. ' ' Im kurfürstlichen Schloß zu Cöllll begann die Dienerschaft sich zu regm. Die Hosequipagen wurden in' höchster ' Cile angeschirrt, auf den Treppen und Gängen liefen Trabanten, - Hofherren und Dienerschaft eilig durcheinander. Aus allen Gesichtern prägte sich die Angst vor einem nahenden Unheil aus.Joachim selbst ging mit verstörter Miene schwankenden Schrittes in seinen Gemächern auf und nieder. Er hatte no einmal leinen Marion betragt, no einmal die Bestätigung hes kommenden Unglücks gehört die Sterne konnten ja nicht trügen. Die Hitze war kaum mehr zu ertragen. Eme dumvfe Gewitterschwüle lag über den Städten Tfrlin und Colln. Höher und höher hob sich die Wplkenwand, langsam stieg' sie -empor, aber schon bedeckte sie neu Zbsil jes Himmels und durch die dicht zusammengeballte, schwarze Wolken maffe zuckten ferne Blitze. , , Da öffneten sich die Schloßthore, der Kurfürst, seine Gemahlin und die fürstlichen Kinder fuhren in vierspän jiiaen Waqen über den Sch!oßpIaA, peben. den Wagen ritten die vornehmsten Räthe und Öfficiere. Im scharfen Trab, sö schnell die P'iede laufen sonnten, flüchteten die (Beängstigten aül dem gefährdeten Cölln. Die Holdiener ? folgten zu Pferd oder zu Fuß. Jeder beladen mit so viel von seinem kostbaren . Eigenthuln',.wiß sn. der Eile retten' konnte. ' ,," ' ' Südlich von den Schwesterstädten er' hoben 'sich dik cöllnischen We.mberge auch die Tempelhofer Berge genannt; nach dem höchsten von diesen, dem heutigen Kreuzberg, ging der Zug bcx Wagen, Reiter und Fußgänger, aus dem Gipfel der Anhöhe suchte Joachim Schutz gegen die drohend? Siiitfluth. Stunden vergingen und wieder' Stun? hen, der Kurfürst saß mit seinen Ge?. treuen oben auf dem Berge und schaut; halb nieder auf hiy mauer nnd'wallum, gürteten Städte zu seinen Füßen, bald hinauf nach den schwarzen Wetterwol ken, die immer drohender am Himmel heraufzogen; ein anderes Wetter, welche? nicht minder drohend stch unter ihm zu, sammenzog,' sah er nicht. Ten Bürgern von Berlin und Cölln war die Provhezeihung Canon's nicht , mitgetheilt worden und dennoch kannten . le dieselbe. Ein Geheimnis wird ja 0 hald verrathen! Einige verlachten ie Gefahr und erinnerten atr Stoff? er's verunglückte Weissagung, an'de ianden mit bleichen Gesichtern vor den Thüren und schmähten tief entrüstet auf den Kurfürsten, der den Weg zum TWpelhof'schen Berg durch seine Tra 6anten hatte absperren lasten, der sich selbst retten wollte vor der Gefahr, jvelche das Volk von Berlin und Cölln bedrohte, Schon war der ganze Himmel mi! Wolken dicht bedeckt, in jedem Augen blick .drohte sich das Unwetter zu entla den, - da brach plötzlich die Sonne mit lichten Strahlen wieder hervor, du Wolken zertheilten sich. . War die Gefahr vorüber? Joachim glauhje es nicht, er war zu sehr von dei Untrügllchkeit seines Carion überzeugt, aber Während er oben vom Berge aus die dem Untergange geweihten Städtt herabschaute, begann er sich seinn Eurcht zu schämen. Die Stunde, der efahr . hatte ihn wieder zusammenge führt mit seiner Gemahlin Elisabeth, her er schön seit langen Jahren fremt aewsrden war; erbewunderte die ruhigi Fassung der furchtlosen Frau, und alj diese jetzt sich 'muthig an ihn wendete! und ihn dringend bat, nachdem Schloffi in Cölln zurückzukehren, dort mit seine Unterthanen auszuharren und mit ih nen das b eschick zu theilen, welches Goti senden möge, ermannte er sich und gak den Befehl, die Wagen wieder anzu. spannen. . . . '.Er kehrte nach Cölln zurück.' Nich! .mit. freudigem Gruß, sondern mr sinsteren Blicken wurde er empfangen, als er schnell durch die Straßen fuhr. . Berlin und Cölln, ja sogar bei Kreuzberg stehen heute noch. ! Aufmunterung. Der kleine Rudi Orn seinem Vater, welcher eben daS Frühstückszimmer betritt): Nun, Papa, so gib doch Deiner Frau einen Kuß!" ' WenneineFrau.sagt, sie kenne die Liebe nicht, so sucht sie eine Meister, der sie darin unterweisen' soll. 3) er Pantoffelheld..--Meine Frau beherrscht außer mir drei Sprachen! . yuS einer Vertheid U aunas rede. Vertbeidiaer (eineZ Raubmörders, der schon einmal wegen Mordes, zu lkbenslangllchem ZuchthäuS verurtheil!, aber nach 20 Jahren begnadigt worden war): Und ein weiterer Grund, meine Herren Geschworenen, der zu Gunsten meines Clienten spricht, dah er bis jetzt nur ein cinziges' Mal vorbestraft ist!Kleiner I rrthum. Ein junger Arzt.' der schon mehrere Monate etablirt, aber noch immer ohne Patienten und Einnahme ist, empfängt den Mahnbesuch seiner , Hauswlrthin. Hauswirthin: .Herr.Doctor, der Erste ist vor der Thür'!" Doctor (freubig): Soll 'reinkommen, soll 'rein-kommen!-Höflichkeitistachsicht in kleinen Din. . ,
0o Jnlanve.
CVm K v. m M 5 k t S ? (Q K . . . .' . -V 11 U C lli j l l l 1LI 1 U C 3 II II oes - Äaeroauoepariemenls ?ur oen Monat November wird der diesjährige Krlmn hnn TOni2 in d-n m.ht.WnU, st V -ptnn lyiwuiuiiL 01.x, vui oc7.c, Michiaan 37. .ndiana 32.4. Illinois 01 40.4, Wisconsin 33.6, Minnesota 30.6. Iowa 37.7. Missouri 26.3. Kansas hl, Nebraska 37.2. Da aber der Er-. trag für den Acre in vielen anderen Staaten hinter den angegebenen Iah-' lenbeträchtlich zurückeKieoen ist7.so stellt stch der Durchschnittsertrag, für das ganze Land den Acre Im 9ß 9 sPrlrnrt hrm Witrf Vn?3n Vk x vM wt vHuivkinvii uu den Acre war 18.7 Bufhelgegen 16.1 . im Bor abre: der von Kar of e n 86.8 i auf den Acre, was mehr ist, als währcnd eines ;den der vorhergehenden zehn'Jahre; der Durchschnittsertraz von Heu auf den Acre 1.36 Tons, gegen 1.03 Tons im Vorjahre; von Tabak 679 Pfund vom Acre, gegen 734 Pfund im Vorjabre. JnhellemAufruhrbefind e n sich die italienischen Arbeiter von Newark, N. I., gegen ihren Landsmann, den 'dortigen Contractor Seme, welcher es übernommen hat, alle noch LrbigenArbeiten am Branch Park binnen acht Monaten für $29,155.5 auszuführen. Sie opponiren nicht allern, weil derselbe als Marimalloyn nur $1.12 zahlt, sondern auch, weil er nicht einmal in Essex County wohnende, sondern meistens frisch angekommene Italiener beschäftigt, welche keine Familie haben und , in seinen Kosthausern wohnen müssen. Von. hundert Italienern, welche er. lete Woche beschäftigte, sollen nur zwei in VfftZ County wohnen, die Uebrigen wurden aus' New Aork und Brooklyn geholt. Seme selbst soll gesagt habe, t we;de keinen einzigen Deutschen t m. .)i 1 Pi.r ooer zrianoer zur 'üxvtu nneuen, sondern nur Italiener sollten eine Chance" Haben. In esnr Persgmm? lung von italienischenArbeitern, welche In Newark wohnen, wurde ein Comite ititini nrrr Vn fltVlrA TOfrtr niuvi, w. . den vorzusprechen und. zu sehen, ob nichts i der Sache an werden könne. ' Es wurden auch Drohungen laut, die auswärtigen Italiener mit Sewalt zu vertreiben. Irgend etwas scheint in dem Bundes - Flottenhof von Long f?ul stin. st jede Woche ereignet sich irgend ein schlimmer Un-, fall in demselben - wie viele Unfälle ' erinoerer Bedeutuna dort vorkom. ken. läßt sich nicht beurtheilen, da den Berichterstattern, außer wenn sie sich in jedem einzelnen Falle specielle Er-. .laubniß verschaffen,, kein Zutritt ge'Mta.uklimn w- o?. i ßWJÄfÄ vttttUtlvn, lvce vie cumicu uusju geben für gut bifinden. nichts nfähit. W!n LMBköVM. Wshiügtn das hübsche Sümmchen von 550.000 kosten werden. Dieses Vock.solltk Zas größte stiner Art in Amerika werden und die neuen großen Kriegsschiffe aufnehmen, wenn Reparaturen nothwendig werden. Bei der Construktion . desselben wurden nebst anderem Material schwere Eichenstämme verwendet die namentlich bei den Theilen des Docks in Anwendung kamen, welche die Last der riesiqen Krahnen vorzugsweise zu tragen hätten. Wie sich jetzt herausgestellt hat, haben sich diese Stämme um vier bis acht Zoll verschoben ; ein Versuch, sie in ihre ursprungliche Lage zurückzubringen, ist mißglückt, so daß-die ganze Arbeit noch einmal gethan werden muß. l?in grausige.r Vorgang (a!. sich in dem kleinen Qxit Mount i'.uäii, jjiuiivn 2,uumi)f im oiaaic Or?.on zugetragen. Dort sollte die srau des Handwerkers Abraham DiJenson beerdigt werden. Der amtirende Geistliche. Vater Dominick. stand in der Kirche bereit, um die Leiche der verstorbenen einzusegnen, aber er wartete vergebens, der Trauerzug kam nicht. Zuletzt meldete dem Geistlichen ein Bote, seine Dienste seien nicht von Lothen, die Frau sei nur scheintodt s-ewesen. Gerade als der Leichenbestatter den Sarg schließen wollte. slaubte er zu bemerken, daß die verueintliche Todte sich bewege und einen Moment später stand ihm das Haar zu Lerge, als er plötzlich die Todte sich aufrichten sah. Als diese die Vorlänge um sich her begriff, sank sie ohnmächtig zurück. Man entfernte sie natllrlich sofort aus dem Sarge und rief einen Arzt, welcher ein schweres Rerdenfieber constatirte, jedoch die Frau ihrem 'Satten und unmündigen Kindern zu erhalten hofft. Die Eisenbahnen befin den sich einer, schwieriaen Aufgabe gegenüber. Es handelt sich um denTransPort cines für das Moriarty - Monument in New Orleans bestimmten co loffalen 50 Tonnen wiegenden Granit fiTorfä hon fefn nfTi;rftt in Wnrn Vermont, nach Louisiana., . Für den , Block, der bei einer Dicke von di
Fuß fünfzehn Fuß tm Quadrat gr reme euenyell meyr smo. ecys mißt, wird gegenwärtig ein besonderer Schulclassen fanden sich sogar mit Eisenbahn .. Frachtwagen . erbaut. ,..mehr. als 140 Schülern und, damit Derselbe ist so eingerichtet, daß der Nicht genug. 156 in Bruckdorf. die von Block durch den Boden des' Wagens", Zwei Lehrern gerade noch unterwiesen hindurchgelassen wird, sodaß er nur' werden könnten, wenn die Vorschriften acht Zoll überdem Geleise' schwebt.' beachtet wären. Diese für die genannte Trotz der auf diese Weise erreichten Re-'k Provinz so unrühmlichen Zahlen müsducirung der Höhe des Vloö:S ist er lJ die volle Aufmerksamkeit der Aufdoch bedeutend hoher alS der höchsteCi-' sichtsbehörden beschäftigen, um gründsenbahnwagen; eine. Untersuchung hat' liche Abhilfe zu erfahren. . Ein Blick ergebendaß fast alle Eisenbahnbrücken' 'auf die Volksschulen im benachbarten so niedrig sind, daß der Wagen ' mit Herzogthum Anhalt liefert Eindrücke, dem Granitblock nicht hindurchgeht. ie für Preußen recht wenig schmeichelDie Eisenbahn Verwalwngen er-, hakt Nnd. . brechen": :)t den Kopf mit dem Ver- , Bestrafte Verschwen-
such. ."weg zu finden, auf welx . 9 chcni i'it Port dev müngS' w.V. er Brücken den TranZ- ' nach seinem Lestim 77' Orleans gestatten
ttitifäLi '.'Weisen, lange Itvttföe pfeifen; (Lcat: erjjn lt,, bei Ca; ülzo, IM L:.lh!-:J
vom UtxiXamt
Eine bemerkenswert ye - . - rn hrnf I rri mu?;l.Mv..r.i... c jir z7 7 "J.;; ' ä1, U ?llTn tcij franzosischen Botschafter 5"rre und der bernischen Polizeib:sj.r!.: c sr" 1 r - . . . gesandter, den Gar ner sofort entlaß L?. artnerauZ b:im sandtichaftsholel aus reiben zu kon 'L' " die Hil e ?1 ?T 0lJ0rbe.' bll5 ioch. da der Ga,r em .Schweizer ?nd . Banö -nach der berni chen Aufr ?' , 1 , m . uAe ,?rferc d;c v tein. wi scheu einem Mitgliede der Berner Negierung und Barrre fand darauf ein officiöser Meinungsaustausch statt, der zur Folge hatte, daß die Angelegenheit gütlich erledigt werden konnte. Die Frauenbewegung macht in Italien gewaltige Fortschritte; selbst das Duell ist dort nicht mehr ein Vorrecht der Männer, wie folgender Vorfall beweist, der aus Salerno gemeldet wird: Maria Antoniello und Maria Lullo aus Oliveto Citra sind TodfeZndinnen. Eine von ihnen hatte der Anderen den Liebsten abwendig gemacht. Dieser Tage geriehen die beiden Damen auf der Straße hart an einander; Drohungen flogen herüber und hinüber, und schließlich schrie die An toniello der Lullo in's Ohr: Auf dem Kirchplatze sei; wir uns wieder!" Jawohl, in einer halben Stunde", bekräftigte die Lullo. Eine halbe Stunde später standen sich die beiden Kämpinnen, mit ... . Aexten bewaffn, aus dem Kirchplatze gegenüber und schlugen, tapfer auf einander los. Die Lullo derließ den Kampsplatz mit einer schweren Kopfwunde; aber auch ibre Gegnerin war etwas arg zerzaust", wa3 die !i5 niglickien, Carabinieri jedoch nicht binderte, sie zu verhaften und in's Gefän niß w ti'n. Folgend? MusteiZe!UU.NY der. wurttembergischen Justiz ? . . - Ä..i 1 or " lvl TciX 5FiaWd 1L93 warf ein FabrikZ ter auf einem Bahnhofe em Holzfön&"?? . ö!-? JtH1 "S'l9 wurde. D yrt,vftehn. fft Sache der Staatsanwalt. ZSZ K wwuiji 9cianii, migi m ! ?tater zu zwei Tagen Haft verur Ni. . Der Verur hellte appelllrt ÄZLVNMgmcht und dieses Landgericht hob als weitere BeTTdVi P X -l' weil keine Uebertretung, sondern em vnaew- d Sm,kkma n. tt?stskt .A S,aIsanstgl,schst erhob - K VMWLTM e,k Äras!? atÄffi yrY vY- ikut viw wiu uiiiuiv. vier Tage Gefängniß aus und jetzt ist has Urtheil rechtskräftig geworden. DieRechnungender städtischen Verwaltung von Paris für die Russenfeste sind abgeschlossen. Es zeigt sich, daß Vaudirector Bouvard den Credit von 2.200,000 Francs, der ihm zur Verfügung stand, nicht ganz aufaebravcbt bat. Er bat 80.000 Francs Erübrigt und dafür wird man 19M ohne Hweliel oic Haplerommen m den Bäumen, die Celluloidkugeln auf den großen Boulevards und andere Geschmacklosigkeiten verzeihen. Er hat, im Allgemeinen mit möglichst billigen Stoffen gearbeitet, denn mehr als die Hälfte de? ausgegebenen Summe entfällt auf die Arbeitskräfte. Die PaPierblumen am Rond-Vomt der Champs-Elysees haben für jedenBaum 40 Francs und für den ganzen Platz 4000 Francs gekostet. Das Feuerwerk des Trocadero kostete 34.000 Francs und der Bahnhof in Passy 70.000 Francs. Hier wurde der ausgesetzte Credit überschritten, aber dieser Posten ist vom Staat übernommen worden. Die Stadt hat bloß 14.000 Francs zu zahlen für die neu angelegte Allee. Diese wird erhalten bleiben, da man im Jahre 1900 bei der Weltausstellung andere hohe Besuche ähnlich zu empfangen gedenkt, wie den Zaren und seine Gemahlin. DiehöchstzulässigeZahl von 80 Schülern in der Volksschule, die an den Lehrer schon ganz besondere Anforderungen stellt und namentlich bei gemischten Classen zu großen Unzuträglichkeiten führen kann, wird nach einer neuesten Feststellung allein im Regierungsbezirk Merseburg in der Provinz Sachsen so oft und so bedeuUnd überschritten, daß das wenig rühmenswerthe Ergebniß in weiteren Kreisen bekannt zu werden verdient. Schülerzahlen von 80 110 sind so häufig, daß die Feststellung sich auf sie nicht einmal näher einließ. Dagegen fanden sich nicht weniger als 50 Classen mrt emer noch höheren Besetzung, f? ßo130 und 140 Schüler, von "e Lehrer zu unterrichten, schon dung. A.: .Warum hast Du Dei' a r r . & 'ungcicoe vormn so ourcyg'yaut?" auenr-awir, yai er geiraumt vergangene Nacht, er, hätt' gewonnen in dei Lotterie fünfhundert Mark, und als ich ihn hab' gefragt, was er' hab' engefangen mit dem vielen Geld,-sagt eN. a Velociped hab' er sich dafor gein rr.uii rrv v i t
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