Indiana Tribüne, Volume 20, Number 74, Indianapolis, Marion County, 30 November 1896 — Page 1

- H , W , O rtS -sKr rfvr Y m y y y W VV y v Offtce : No. 18 Süd Alabama Straße. Indianapolis, )ndiana, ITTontag. Zen 50.. November 1896 I -fa?aat 30 7-&

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ENGLISH'3 Oparn - Hans. Dienstag, den l Oez'br. Gonzcrt des Jndianapls Orchesters unter Dltlmkkuvg von Frl. Elise Dorst. von Cincinnaii, unter Leitung U Herrn A. Ernestinoff. He : Orcheftra und Orchestra Y,rc'e 7.c; Dttdcircl, ad alc.a, 50c; aller, 25c. iiuttmrten tot Pembrok rcad, ,u haben. Reseroirl? h Z'

Zchlag. .. Weihnachts-Markt .. -desPHOEBE: VEREINS zur Unterstützung des Prot. DiakoRiffen Hospitals im2.. 3 und 4. Dezember 1896 Miinnorchor Dnlle (Nachmittags uud AbendS.) iZ fünf Uhr Nacömitt'gS Lunch. Abends Abendessen. Eintritt : frei. Dritte Indianapolis Ausstellung :-. retrnr :-: Nahrungs-Mttel In der Tomlinsoi i-Ha 11 e, vom l.biS 15. Dezember KN 1 Uhr Nachmittag bi I Uhr bend. Große (Sröffnung Tienftag. dea 1. T'z mber. m7 iiioujtwi. sprach von Tma Tag gart, May,r an Zdiaaaplt. Konzerte Vom When Orchester, slachmittag und bend. Bfctilp Sit di Hauhaltngkunft werben tltn ach ttt, um 3 Unr von Frl. Emz,a Stckett, van Shicaz, gehallt. Eintritt 15 Sonto. Aergcrt Dich Dein Auge so reibe 18 icht au, und werfe es nicht von Dir, sodern wende Dich an MUUi. sA.. S&ttwS A itAmö Gf6 - 0PTICIAN- -Öi) " M kl lifiiu kni i k . . m NNTlTr' 5WN.rtNK.il. utNiiöN naut INDIANAPOLIS-IND. ,maTir für Deine uge da nöthige la aaseniat. ünft.tche Äugen werden schmerzlo tngesegt. O r i t C erben ach den teste Nethoden dea lugen an ?akt. DsS modernste Schuhlager i i , v '..- 'AfL7J'j''' l- ;-''r-- i T ) V. -r'rf Vx'; y M.MODE. 92 Ost Washington Straße. Winterschuh tu großer Lulahl. Äsorg Äerrmsun ZeichenbeftstteV, Office : 26 Süo Delawareftr. stalle : 120, 122, 124. 126, 12g Oft Pearlftl Jelesdon 8 1 l. Offen Tag und Nackt. X-IiS. -v0 Vergessen Sie nicht Ihre X-MAS Cigarren im zu kaufen und Sie für sich ausheben zu lassen. Preise von 81.00 baS Qlstchen aufwärts. flBF Mallo Ogar Willig 07 Ost Wasbiugtou Ctv.

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Ct UUWIU Wetterbericht. KalteS. sdöae Wetter heu'e Nch'. und Dienstag. MSllchrweise eiwas wärmer Dienstag. Gestrige Temperatur: Minimum 10 Grad, Veränderung in 24 Stunden 4 Grad. Verlust an Menschenleben. S t. P a u l, Minn., 29. Novbr. Menschen sind im Schne,: erfroren. Vieh ist in Masse umgekommen und unter den hohen Schneewehen begraben. der Eisenbahnverkehr lahm gelegt und die Telegraphenleitung unterbrochen. daö find die Folgen des jüngsten BlizzardS, welcher schlimmer gewesen ist. als alle seine Vorgänger und noch immer den Nordwesten in eisigen Banden gefangen hält. Wie viele Menschen ihr Leben eingebüßt haben, wird sich erst feststellen lassen, wenn die Schneemassen geschmolzen sein werden und bis dies geschieht, können Monate vergangen sein An vielen Orten, welche die Wuth des SturmeS zu fühlen bekamen, werden Menschen vermißt und die Aussichten, daß sie mit dem Leben davon gekommen find, find nur gering. Die Umgekommenen und Vermißten, von denen man Kunde hat, find folgende: Thomas Anderson, 18 Jahre alt, in der Nähe von Moorhead, Minn , im Schnee verloren. F. M. BurrowS, Post-Agent bei Devil'ö Lake, N. D , im Sturm ver loren. Frank Back von Ch'cago, in der Nähe von Fargo, N. D , erfroren. Zwei noch nicht identifijirte Männer in der Nähe von Fargo erfroren aufgefunden. Drei Männer in der Nähe von Fargo vermißt. Minneapoliö, Minn., 29. Nov. Eine Spezialdepesche auS Moorhead, Minn., meldet : Der 18jährige ThoS. Anderson ist während deS Blizzard in der Nacht von Donnerstag auf Freitag umgekommen. Er verließ die Zuckerwerkfabrik von Cverhart in Fargo, wo er beschäftigt war und brachte eine junge Dame nach Hause, welche etwa eine Meile von dem Geschäftsviertel von Moorhead wohnt. Seit er sie verließ hat man von ihm weder etwas gesehen noch gehört. Daö Schneetreiben war so schlimm, daß eS kaum möglich war, Nachforschungen nach ihm anzustellen. Mayor Kieser hat aus morgen Vormittag um 9 Uhr eine Bürgerversammlung einberufen, um Anstalten für eine systematische Suche nach der Leiche zu treffen. St. Paul, Minn, 29. Nov. Der Pioneer Preß wird auS Devil'S L,ke, N. D., gemeldet, daß der Blizzard dort von außergewöhnlicher Heftigkeit ge wesen ist. Der Passagierzug von der Küste kam bis dort, mußte aber seit dem DanksagungStag auf einem Seitengeleise stehen bleiben. Am Donnerstag Nachmittag um 4 Uhr verließ der Postagent X. F. M. BurrowS den Postwagen, um nach dem Bahnhof zu gehen und sich zu erkundigen, ob Befehle für seinen Zug angekommen waren, kam aber dort nicht an und eS bleibt nichts anderes übrig, als anzunehmen, daß er in dem Schneesturm seinen Weg verfehlt hat und erfroren ist. Man hat eifrig nach ihm gesucht, bis jetzt aber noch keine Spur finden können. Er war derheirathet und wohnte in St. Paul. Fargo, N. D., 29. Nov. Frank Back von Chicago wurde heute Nachmittag zwei Meilen von Fargo erfroren gefunden. Er hatte sich im Schneestürm verirrt. Da Defizit, des Schatza m t e ö. W a s h in g t o n, D. E., 29. Nov. AuS dem Jahresbericht deS SchatzmeifterS Daniel N. Morgan ergiebt sich, daß die Netto - Einnahmen der Negierung in dem Rechnungsjahr, daS mit dem 20. 3uni 1896 endigte, $326, 976,200 betrugen und die Ausgaben $352,179,446. SS bleibt demnach ein Desijit von $25,203,246, d. h. $17, 601,977 weniger all in dem vorher gehenden Rechnungsjahr. Die Zolleinnahmen haben um $7,863,134, die Einnahmen auS Inland steuern um $3.341,192 und die Einnahmen auS verschiedenen Quellen um $2,479,622 zugenommen, und die Ge

sam.nlzunadme beleiM $ 3 fS(H25( Dlc Ausgaben baden dagegen um $4,015 8'2 abgenommen.

M y st e r , ö s e Ermordung eineS MädchenS. &olu in bia. S (5... 29 Novbr AuS 'wis.cky i5ouniy.in lkie l Siaake, wird solgenve Morothat berichtet. In der Mittwochnacht schliefen zwei Mädchen, die 13 Jahre alte Rosa Josephs und die 14jährige Anna Jsaacö in einem Hause allein. Anna sagt, daß sie durch Klopfen an der Seite deS Hauseö geweckt wurde und daß sie, als sie Licht anzündete, eine Person in dem Zimmer erblickte. Ihre Mutter befand sich im Nachbarhause und Anna lief dzhin, um sie zu rufen. Die Mutter fand zu ihrem Schreck Rosa als Leiche. Der Kopf war nahezu in zwei Hälften gespalten und man fand eine blutig? Axt neben dem Mädchen. Nur ein Schlag war geführt worden, die Art war aber sehr scharf. Eine sorgfältige Durchsuchung des Hauseö und der Umgegend war fruchtlos und da Anna die einzige Person war, die mit der ermordeten Rosa im Hause zusammen gewesen, so wurde sie nach Sumter ins Gefängniß gebracht, wo sie einstweilen in Host gehalten wird, bis L'cht aus daö Dunkel der entsetzlichen That gefallen sein wird. WeylerS Großthuerei. N e w I o r k, 29 Stov. Enrique Jose Varona, der Redakteur der Zkitung Patria", deS offiziellen Organs der kubanischen Junta Hierselbst, derössentlichte heute eine Erklärung, in welcher er auf daö gestern erschienene Interview mit General Weyler antwortet. Er bezeichnet darin WeylerS Angaben sämmtlich als falsch, lächerlich, absurd, erlogen, dumm u. s. w. Auch behauptet er der Insurgentenches sei ein besserer Taktiker als Wey. ler. Er beweise daS hauptsächlich dadurch, daß er seine Leute schone und nicht unnütz opfere, während Spanien seine Soldaten herdenweise zur Schlachtbank treibe. Wenn Weyler sage, M.ceo drücke sich jedes Mal, wenn die Spanier erschienen, sei daS Unnfinn. Moceo befolge diese Taktik nur, um die Spanier möglichst unvorbereitet treffen zu köinen. Er beherrsche daö ganze Feld und komme und gehe, wenn die Spanier eS am Wenigsten vermutheten. Varona geht dann näher auf die Operationen in Pinar del Rio ein und erklärt, eS sei den Insurgenten ein Leichteö, ihre Positionen zu halten und sie könnten den Krieg fortführen, so lange es ihnen nur beliebe. Dann kommt er auf die spanische Tyrannei zu sprechen. Weyler beHaupte. Spanien habe die Sklaverei in Cuba aufgehoben, allein thatsächlich hätten daS die Kubaner selbst gethan. Er gelangt endlich zu dem Schlüsse, daß die Sache der Freiheit triumphiren und Spanien Cuba verlieren werde. m ,,, Ausland. W e i n s ä l s ch u n g. Berlin, 29. Nov. Die Berliner Neueste Nachrichten" sagen über die enorme Ausfuhr künstlich bereiteter Weine, untergeordneter Spiritussen und Biere seit der Passirung deS WeingesetzeS vom April 1892 von Deutschland nach Amerika: Bezüglich der Verfälschung von Weinen und Alkohol enthaltender Getränke sind immense Quantitäten unter dem Namen Wein zu solch niederen Preisen in den Markt gebracht worden, daß die Preise allein die Unmöglichkeit beweisen, daß jene Getränke im Einklang mit dem Gesetz bereitet wurden. DaS Blatt sagt ferner: Eine gewisse rheinische Firma derkauft jahrlich Tausende Fässer Wein, bei dessen Zusammensetzung unmöglich mehr alö nur ein nomineller Prozentsatz von Traubenwein verwendet worden sein konnte, und ti könnten noch andere Beispiele der Produktion ganzlich künstlicher Weine biö zur Erschöpfung unserer Spalten gegeben werden." Die Berliner Neueste Nachrichten" verlangen einen sofortigen Gefeherlaß zur Abhilfe und schlagen eine hohe Steuerauflage für die Weinfabrikanten vor. Der Streik in Hamburg. Ha mbu rg, 29. Nov. Die llrbeiter, welche in den städtischen Wasser-

und Gaswerken bkicdäflil sind, haben eine Lohneidöhung v.'rlnt und gedroht, wenn ihnen dieselbe nicht bewilligt wird, an den Streik zu gehen. P arik, 29 Nov. Der F'aarobe-

säuleigt di. briiikchen 6ch ff-eigen-tdüm r und Ftbrlkanten, den streik ln Hamburg angestlflet zu h den. im den Handel Hamburgs nach britischen Häfen zu leiten Hamburg, 29 Nov. Der große Streik ist jetzt auf die Angestellten der Getreidelagerhäuser ausgedehnt. Die Dockarbeiter in Lehe, Bremerhaben, Geestemünde und Nordenham haben beschlossen, in Folge des Streiks die Ausladung von Schiff;, welche nach dem Hafen an der unteren Weser gesandt werden, zu verweigern. Die Hamburger Nachr'chten" ppelliren an die Mitglieder der Hamburger Athleten - Vereine, in diesem Nothsalle, der durch den Streik veranlaßt wurde, als Dockarbeiter zu fungiren und dadurch den Ruin des Handels der Stadt zu verhindern. Vorwärts" erklärt, daß die Schiffseigenthümer die Regierung baten, Marineleu'e zu senden, um die Plätze der Streiker einzunehmen. Die Stock-Dockerö" und Lagerhauö Unionen haben beschlossen, die Entladung von Hamburger Schiffen, welche von Nichtunionleuten geladen wurden, zu verweigern. , Millionen - Bankerott. B e r li n, 29. Nov. Der GetreideHändler Otto Heymann hat, wie angekündigt ist, fallirt. Seine Verbindlichkeiten werden auf mehr alS 3,000,. 000 Mark geschätzt. B e r l i n, 29 Nov. Die Enthü-l-lungen der Hamburger Nachrichten" sollen jktzt doch noch ein gerichtliches Nachspiel haben. Die Frar.kfu.tz? Zeitung" hat ihre Drohung wahr gemacht und die Hamburger Nachrichten" beim Staatsanwalt wegen Hochverrath? denunzirt und die Königsberger Hsrtung'sche Zeitung hat daö Gleiche gethan. Die beiden Zeitungen haben die Schritte getroffen, weil die Regierung gegen sie selbst wegen unerlaubter Veröffentlichung amtlicher Schriftstücke vorgegangen war. ES besteht jetzt nur geringer Zweifel darüber, daß eS in dieser Sitzung des Reichstages über daS Marine-Budget zu einem parlamentarischen Conflict kommen wird. Die Regierungsorgane haben bisher in Abrede gestellt, daß eine starke Vergrößerung der Flotte beabsichtigt wird und in dem MarineBudget find die Zahlen derartig gruppirt worden, daß eS den Anschein hat, die Regierung fordere nicht mehr als in früheren Jahren. Eine nähere Prüfung der Zahlen ergibt jedoch, daß in Wirklichkeit von dem Reichstag derlangt werden wird, eine Verstärkung der Flotte zu sanktioniren, welche eine Auögabe von 200 Millionen Mark involviren würde. Die Vorlage derlangt eine Mehrausgabe von 60 Millionen Mark in diesem Jahre, die Sache ist aber so arrangirt, daß in jedem der beiden nächsten Jahre weitere 70 Millionen würden aufgewendet werden müssen. Dzese Summen würden nicht allein für den Bau neuer Schisse, sondern auch für die Kosten der Bemannung derselben bestimmt sein. In parlamentarischen Kreisen glaubt man, daß die Ausgaben für die Flotte in den nächsten fünf Jahren stark erhöht werden würden, falls der Reichstag die jetzigen Forderungen bewilligen sollte. Kaiser Wilhelm soll vor Kurzem zu dem Admiral von Hollmann, dem Staatssekretär deS NeichkmarineamteS, im Gesoräch gesagt haben : Die Frage der Erhebung der deutschen Flotte zu einer wirklich formidablen Waffe, nicht nur für die Vertheidigung, sondern auch für den Angriff, ist eine LebenSfrage für die Nation, da sie die Großmachtöstellung Deutschlands ebenso berührt, wie die deS LandeSheereS und Jeder, der daö Vaterland liebt, wird mir helfen, dieses Ziel zu erreichen, denn die deutsche Flotte ist augenblicklich für die Mission, welche ihr in der gilkunft bevorsteht, durchaus unzureichend." Die Aeußerung des Kaisers wird

jetzt unter den ReichötagSabgeordneten viel besprochen, eö ist aber sicher, daß sich für diese Projekte in dem jetzigen Reichstag keine Mehrheit finden wird. Daö Centrum und die Freisinnigen find gegen dieselben und sie haben zusammen die Mehrheil. Im Verlaufe 1

der W.'che hiben die Vertreter deS Ne'ch, . Marineamies wud.rhott im lSeipräch mit Abgeordneten Anöeutungen fallen lassen, daß die Verwerfung ttt FtoNeriplojrkke die Auflösung teö Reichklagev bedeuten rrürke Im Lnktag bat d'e R-aierung durch den Finonzminifter Vt q ,,l um die n nähme einer Gesetzesoorlage nachgesucht, durch welche ihr die Erlaubniß gegeben werden soll, den jährlichen Ueberschuß der Einnahmen, welcher in diesem Jahre mehr als 60 Millionen Mark beträgt, als einen Rerservefond zu benützen, auS welchem etwaige spatere Defizits gedeckt werden könnten. Die Liberalen und Freisinnigen bekämpfen diese Vorlage und machen geltend, daß dieselbe die Privilegien der Volksvertretung verkürzen und die Institutionen deö Königreiches gefährden würde, man glaubt jedoch, daß die Regierung die Annahme der Vorlage durchsetzen wird. (lllerlei. Der britische Dampfer Strathisla", welchem am 9. October ungefähr 320 Meilen östlich von Bermuda die Schraubenwelle brach, hat neulich den Hafen von New Fort ericht. Am 17. October war ein Rettungsboot mit dem zweiten Officier Payne und zwei Matrosen ausgesetzt worden, um von Bermuda Hilfe zu requiriren, und da von ersterem nichts gehört worden war. befürchtete man bereits, dah die drei braven Seeleute ein nasses Grab gefunden. Der ebenfalls von Vermuda eins:troffene Dampfer Orinoco" überbrachte aber die Nachricht, daß das Boot den Hafen vonBer. muda erreicht hat und dah Payne sowie die beiden Matrosen wohlauf sind. Am Morgen des 24. October hatten d::selben den Glbbs Hill - Leuchtthurm gesichtet, es brach jedoch ein Sturm aus ,und das Boot wurde wieder auf Se: getrieben. Am 27. Octobsr befand sich dasselbe 25 Meilen von Bermuda und am nächsten Tage wurde der Leuchtthurm abermals gesichtet. Wie der erbob sich ein Nordoststurm, und das Boot wurde ungefähr 80 Meilen von der Küste fortgetrieben. Am Morgen des 3. November kam die Bark Edith May" von Martinique inSicht und bot Hülfe an. das Anerbieten wurde jedoch abgelehnt. Am folgendenMorgen gelanate das Boot zum dritten Male in die Nähe des Gibbs HillLeuckttburmcs. wurde später von der Lootsengig ...Vesper" in's Schlepptau genommen und glücklich an Land gebracht. Während der gefahrvollenFahrt hatten die Insassen des Bootes erfolgreich Oelsäcke angewandt, um die Gewalt der Wellen zu brechen. Einer dieser Sack: wurde von einem mächtigen Haifisch, welcher das Boot längere Zeit verfolgt hatte, verschlungen. Die - Besatzung des Strathisla" war hoch ersrcut, als sie von dem glücklichen Eintreffen der Ihrigen in Vermuda Kunde erb'-elt. Einen Mordversuch machte in Liverpool die 30jährigtj ffrau Kempfhall auf den Kaufmann Edgar Holland, nachdem ihre Schadenersatzforderung wegen Bruchs des Eheversprechens von dem Gericht abgewiesen worden war. Um dem Aergernisse der Öffentlichkeit zu entgehen, hatte Holland ihr vorher 1000 Lstrl. angeboten, allein die Dame glaubte, daß nur ein Pflaster von 10.000 Lstrl. ihr wundes Herz zu heilen vermöchte. Da die kampflustige Frau Kempfhall später .noch die Schwester Holland'S mit einem Revolver auf einer Londoner Straße bedrohte, mußte sie obendrein noch einige Wochen Gefängniß abbüßen. Aus dem Gefängniß entlassen, begab sie sich in das Comptoir Hollands in Liverpool und feuerte vier Nevolverschüsse auf ihn ab. ehe noch die Commis einschreiten konnten. Drei Schüsse trafen, einer ging in die Brust, einer in die Lende und einer in die Hüfte. Holland .zurde in's Hospital geschafft, und die Kempfhall auf die Volizftatior: Bon den vielen merk würdigen Zwischenfällen, zu denen der kubanische Aufstand Anlaß gibt, ist einer von recht romantischer Art, der einem jungen Rekruten aus Burriana, einer kleinen Stadt nördlich von Balencia, begegnet ist. Bor 21 Jahren verschwand aus jenem Ort ein Einwohner, der sich gerade nicht des besten Rufes erfreute, und ließ seine Frau in anderen Umständen zurück. Da alle Nachforschungen nach seinem Verbleib vergeblich waren, so dachte, abgesehen von seiner Familie, bald Niemand mehr an ihn. Die verlassene Frau ge? bar einen Sohn, der später ein braver Vaterlandsve.rth?idiger wurde. Im vorigen Jahre wurde er eingereiht und nach Cuba geschickt. Dort erhielt er tmla TäqeZ nur ankeren Kameraden den Befehl, Wasser für seine Abtheilung herbeizuschaffen. Sie zogen aus, wurden aber unterwegs von einer Bande Aufständischer überrascht und nach tapferer Gegenwehr überwältigt. Der Cabecilla ordnete an, die Gefanaenen einfach zu erschießen, worauf der Soldat aus Buria.nna seinen Genossen

Kopsweh. Nköralgla und heftige NerböMt.

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2tlli ich achtzehn Iahn alt w 6ii ,u btt g:U 5 GZT ich von Dr. Mik Stärkungsmittel hörte, litt ich an Kopfschmerzen, hestiaer NervdNtöt und sZiivailin Verdauung. Müder Zeit erzeugte sich auch Herzkrank. klk. Ich wurde von mehreren Verztea behandelt. t oq ohne Lmverung zu erhalten. Heftige Herzklopfen, mit Schmerzen in der linken Bruki. kuner Ltem und OhnmachtSsillle machten mich de Leben müde. Ich deforgte ma Tr. mm' Restoratlve Nervine und New ticart Cure und vabm diese abweck. selnd ach dea Anweisungen ein. Besserung stellte Dr, mileS sofort ein uud macht MÄ.Ä solche Fortschritte, daß ich nervine binuen sech Monaten sech. Kestores und dreibig Pfund an Gewicht Hfilf zunahm. Alle Schmerzen am neaiin .... min Knd fort und 14 bi völlig frei von aller Nervdfiiät. ffra Lharle ttaapv. D. Serma St.. Lulle Fall. St. Z).. 7. Nov. 1895. Dr. SJlileS Remedies toetlien tonn nlT.it Wrfc.. unter gewisser Garantie verkaust. Wirkt d erste Flasche gar keine Vessernng. so wird da Geld urüek erstattet. Deutsche Buch mit Veschreibuna de Her. sttnS und her Ne toteh Aus nrrnn. tt . schickt. . , ' DR. MILES MEDICAL CO., Elkhart, Ind. das berühmte no importa". aber in valencianischer Mundart zuri:f. Ueber, rascht wandte der Cabecilla den Kovf und erkundigte sich nach seiner Heimath. Weitere Fragen und Antworten wurden-gewechselt, bis sich -schließ-lich herausstellte, daß jener Severatistenführer des Burschen Vater war, der vor 21 Jahren Burriana verlassen hatte. Er versuchte nun den Sohn zu bewegen, mit seinen Gefährten in die Reihen der Aufständischen einzutreten, aber vergebens. Dennoch gab der'Cabecilla den Gedanken an Erschießen der Gefangenen auf und setzte sie wieder in Freiheit, indem er seinemSohne gleichzeitig 100 Duros zur Uebermittelung on die Mutter aushändigte. Der Auftrog ist in der That ausgeführt wor. den und das Geld in Burriana angekommen. Schisss-Nachrichteu. Angekommen in: New S o r k : Stuttgart" von Bremen; St. Paul" von Southampton. ES lohnt sich. Sood's Sarsaparilla zu gebrauchen. Bei reinem Blut braucht Ihr keine Angst zu haben vor Grippe, Lungenentzündung, Diphteritiö oder Fieber. Hood'S Pflanzen von den auSae suchteftenPillen find sorgfältigst übe. reitet. Der New York Store. (EtaMtrt 1853.) Agenten für Butterick's Muster. Das Seiertagslebcn ist in den (aden F 0 g eingezogen. Weihnachtösachen find alle für Sie fertig. Puppen, Spiele, Spielsachen :c., im Basement. Weibnachtöbücher im zweiten Stock. :: i ii Clemens Yonnegut 184 & 192 Ost Washington Str. Eisen- und Stahlwaaren Krauthobel, Fruchtpressen, Fleischhack-Maschinen. Die größte Auswahl von -andwerkzeugen aller Art.

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