Indiana Tribüne, Volume 20, Number 73, Indianapolis, Marion County, 29 November 1896 — Page 10
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In use for fiftv vears. uno unser ÜJfcistcr hat Glück und Berstand gehabt bei dem neuen Einkauf." Das ging so eine Zeit lang; da er hoben sich Schnüffler und Afterredner, die spitzten die Mäuler und schnalzten mit den Zungen und verbreiteten das Gnücht, dieser Wein schmecke verdächtig und mache gräßliche Kopfschmerzen und andere Beschwerden, so man genug davon trinke. Und das wolle man doch; es stehe Niemand gern auf. ehe er redlich betrunken seiz das aber bekomme hier übel. Solches Gerücht ging wandern, und es währte nicht zu lange, so begannen die Käufer zum anderen Male' sich merklich zu mindern. Da ergrimmte der biedere Weinhändler über die Herzenshärtigkeit seiner Mitbürger und faßte den ernsten Entschluß, ihnen von diesem Jahrgange gar nichts mehr zu verzapfen, sondern die noch vollen Fässer über die Ostsee zu fahren zu treuherzigeren Völkern, die An scharfe Sachen gewöhnt wären und nachher ihren Katzenjammer geduldig dahin nähmen als eine göttliche Schickung. Er wußte aber, daß solche Völker in Pommern wohnten und weiter in Preußen, ingleichen auch bei den Nordmännern über dem großen Wasser. Also rüstete er ein Schiff und stach fröhlich in See und hoffte wieder heim zu kehren mit leeren Tonnen und vollem Beutel. In solcher Vorfreude seines Herzens und weil der Wind günstig war, gab er am dritten Tage dem Schiffsvolke ein Fäßlein preis, daß sie tapferen Muthes blieben. Ein rechter Schiffer aber macht ganze Arbeit im Trinken; und sie soffen den Wein, als wäre esDünnbier. Davon widerfuhr ihnen das Uebel, daß sie gänzlich betrunken wurden. und trieben gräßlichen Unfug. Zu guterletzt nahmen sie ein sehr großes Faß, schlugen ihm den Boden aus und ließen den Wein in gewaltigem Strome in's Wasser laufen. Dmn," sprachen sie fröhlich, die Meermänner unten müssen auch etwas haben, sonst werden sie uns feindlich und thun uns einen Schabernack. , Und dem bitteren Seewasser kann's auch nicht schaden, wenn es etwas Geschmack bekommt, denn am letzten .Ende kriegen wir's doch meist alle 'mal zu schlucken." Der Weinhändler war sehr betrübt über die Sünde solcher Vergeudung; denn er selbst war nüchtern, weil er es nicht für recht hielt, von seinem eigenen Weine zu trinken. Doch er konnte nichts ausrichten wider die wilden Geseüen. Diese Leute ' aber hatten allerdings Recht gehabt: die Meermänner kamen wirklich in dichten Schwärmen, denn der Würzgeruch lockte sie. und fingen daö Getränk in riesigen Muscheln auf und tranken so viel davon, wie das nur solche Unmenschen können, noch viel mehr sogar als Schiffer. Darauf wurden sie auch betrunken, und zwar über alle Menschenbegriffe, und huben nun an in dem Wasser um her zu tollen wie gekitzelte Walfische. Sie kollerten sich auf den' Wellen, schnellten jäh - in die Höhe, schössen kopfüber in die Tiefe mit einem rasenden Purzelbaum und plätscherten in Kreise umher wie flatternde Erpel. Dazu vollführten sie ein Getöse mit schnarren. Schnauben. Fauchen un Prusten, als ob sieben Sturmwinde wider einander schlügen. Von so grenzenlosem Unfug kam daS Meer inAufruhr, wie wenn der Stttrm es peitscht, die Wogen schlugen mäch tige Schaumkämme und klatschten wi der das Schiff mit donnerndem Anprall. Und je gewaltiger sie sich wälzten, desto vergnügter ward das NixenVolk, das sich jauchzend auf ihnen schaukelte. Aber das Schiff schaukelte nun auch, und zwar ganz erschrecklich, als ob es gleichfalls betrunken wäre. . und dem denn er merkte, daß es längst keinem Steuer mehr g,horchte, sondern verworren umher m'.b, weil die Schiffer in ihrem Rausch sich nicht darum kümmerten. Und obendrein fielen mit der Zeit diese Einer nach dem Anderen um und kamen zum Einschlafen. Die Meermänner aber ' hielten es länger aus und trieben's immer toller; und das arme Schiff flog umher wie ein angeschossenes Wasserhuhn. Der biedere Weinhändler versuchte in Todesangst mit Schreien und Rütteln die Berauschten zu wecken, aber das half ihm zu gar nichts; denn wie Jeder erwachte, sing er schrecklich an zu stöhnen und stch vor unsäglichem Elend zu krümmen. Sie hatten Alle mit einander einen Katzenjammer so scheußlicher Art. wie ihn Keiner jemals zuvor gekannt hatte. Ja, so kläglich war dieser Zustand, daß sie Allesammt liegen blieben, wo Jeglicher lag, und ächzend schwuren, es sei ihnen ganz gleich, ob das Schiff untergehe oder nicht, zum wenigsten würden sie mit dem bischen Leben auch dies Elend loö sein. Und so viel' der Unselige auch flehte und schalt, er konnte nichts ausrichten; sie stöhnten und fluchten und blieben ganz unthätig. Er wußte aber nicht, daß ihm selbst daö nichts mebr aebolfen bä'tte. waren
ske auch nüchtern und muntet. gewesenwie redliche Knaben; denn das NizenVolk hatte es nunmehr ernstlich auflas Schiff abgesehen, weil sie noch mehr von dem wundervollen Wein dadrin
nen witterten und den gerne haben wollten. . Auch fanden sich jetzt isuner noch Andere em, dle noch gar Nichts bekommen hatten und von schrecklichem durste gequält wurden. -Also stemmten diese Alle ihre siar ken Schultern von unten gegen das Schiff und schoben es vorwärts mit furchtbarer Geschwindigkeit, bis wo sie die nächste Steinklippe wußten, daran sie es zerschellen könnten. Das war em Felsen emsam mitten lm Wasser und hoch ausragend. Als nun der Weinhändler sah. daß sein Schiff hülflos darauf zuschoß und nicht mehr zu retten war, kroch er vor Verzweiflung in ein. leeres Weinfaß und erwartete den Tod, vermeinend solcher Art gleichsam in seinem Beruf zu sterben. Allein wie nun das Schiff gegen den Stem prallte und knatternd zersplitterte, ward er mit seinem Fasse m gewaltigem Bogen hinaus geschleu dert und fuhr in eine Spalte des ris siqen Gesteins und blieb eingeklemmt darin hängen. Zwar dröhnten ihm der Kopf und alle Glieder von dem An hriiss link r filrrfiM an rfcrrtrffTn y M.M.V.V 0 Q V . V V..t . jedoch hatte das Holzwerk den Stoß gemildert und seme Knochen erhalten. Das andere Schisfsvolk aber versank zusammt dem Fahrzeug in die welche Tiefe und ward damit des Katzenjammers ledig für ewige Zeiten. Und dle Wassermanner packten die vollen Weinfässer mit wuchtigen Armen und zerschlugen sie an dem Felsen undsoffen das Getränk im Herabfließen'aus, ehe es das Wasser noch erreichte. Und sie wurden so betrunken, wie wir armen Landmenschen es gar niemals zu werden im Stande sind. Sie umarmten einander mit brüllen dem Jubel und trieben ungeheure Kurzweil viele Stunden hinter einander. Und der arme Weinhändler saß nüchtern und frostig oben in seiner Tonne und sah die Trümmer seines Gutes den Felsen umspulen. Er weinte und rang die Hände als ein verlorener Mann. Doch da kam die Nacht, und trotz alles Brüllens und Tobens umher sank er vor Mattigkeit endlich in Schlummer. Und da kam der Morgen, und die Sonne stieg herauf mit gewaltigem Lichte. Es war nun ganz still geworden ringsum, und das wüste Lärmen verhallt, aber die See ging 'noch hoch. und langrollende Wellen, wälzten sich schwerfällig klatschend gegen die nackten, grauen Steinpatten. Und die Sonne ging hinter die Wolken, und ein grau schleichender Dunst quoll über das Wasser trubsellg und ode. Und über den Rücken der Wogen hin kroch ein zitteriges Kräuseln wie ein jämmerliches Frösteln. Und alsbald auch vernahm er em dunkles Tönen ringsum, das ihm durch Mark und Bein ging, so schauerlich war's zu hören. Ein Stöhnen war es .und Aechzen und Wimmern, und ein Gurgeln und Röcheln, wie wenn ein stürzender Meerstrom sich zwischen engen Felswindungen hindurch drängt, oder wie wenn unter dem Eise in der Winternacht ein klagendes Glucksen da hin .hallt, gespenstisch und grausig. Da kroch er schaudernd aus semer Tonne und sah rund um den Fuß seines Felsens her den Schwärm der Meermanner gelagert m emem tröstlosen Zustande. Die Einen lagen glatt an den Stein gefchmiegtund krallten mit den Tatzen zuckend an seinen Zacken oder hielten sich den Dickkovf mit pressenden Händen, als ob sie befürchteten, er möchte ihnen zervlaen Andere streckten sich bäuchlings im Wasser, krümmten und wanden sich mlt lammervollen Grimassen und drückten mit wirrem Augenverdrehen die Hände auf ihren Magen. Das Ganze sah aus wie ein Heer von Vermundeten auf verlassenem Schlacht felde. , Der Weinhändler erkannte an allen Zeichen sogleich, welcher Art solches Leiden sei; doch ein graueS Elend von so erschütternder Erscheinung hatte er auf dem festen Lande noch niemals gesehen und auch nicht bei seinen Schisfern. Auf einmal that einer aus jenem trostlosen Volke der Jammergeschlagenen einen schauerlichen Aufschrei und wies mit einer starren Gebärde auf den unseligen Mann, der ihnen so nahe saß und doch keiner von den Ihren war. Und ein dunkel anschwellendes Murren und Murmeln erscholl rmgsum: Der ist es! Der ist es!" aus hundert heiseren, dumpf krächzenden Kehlen. Und dann kletterten sie auswärts in wirr wimmelndem Schwärm, immer näher mit keuchendem Drohen, und eS gab kelnEntrmnen, und sie glotzten lhn an mit ihren scheußlichen Fischaugen und klatschten mit den Schuppenschwänzen zappelnd , auf den Stem. Dazu rochen sie abscheulich nach Thran und faulem Seetang oder auch nach Schwefelsäure und anderen Greueln. Dem umringten Manne ward bei solchem Anblick unsagbar übel bis in die Abgründe des MagenS, und er meinte zu fühlen, wie all' seine Eingeweide sich zerrend verrenkten und in gräflichen Schraubenwindungen sich zur Kehle hinauf drängten. Der ist es! Der ist es!- hub sich jetzt eine einzelne tiefe, grobe Stimme aus dem dumpfen Haufen hervor, und dicht vor ihm reckte stch em Ungethum auf mit fletschenden Zähnen gleich et nem Haifischgebiß und mit einem kan gen Barte wie auö fchleimigenSchlingpflanzen gewachsen, die von Krebsen und anderem Geziefer widerlich wim melten. Aber so groß der Schreck, und der Abscheu des armen Mannes auch war. fein Mitleid ward nocb aroker: ein so
' abgrundtiefes Elend stand in 'dem asch
fahlen, grungestrelsten Antu des trostlosen Ungeheuers geschrieben. Al lein solch' Mitleid zerging ihm wieder m Grausen, als jenes anhub zu spre chen: Äerflucht sollst Du sein. Armsell ger Du, und doch frevelhafter Land wurm! Gleichwie Du heute unaus sprechlichen Jammer über das Meer voll gelegt hast, so sollst Du verdammt sein, bis an's Ende aller Tage die See zu durchkreuzen und gleichen Jammer zu ormgen über alle Demesglelchen. Für ewige Zeit sollst Du haltlos schau keln auf den rollend? Wogen, , für ewig behaftet mit dem schauervollen Siechthum, das uns heute durchwühlt. sollst ewig so schweben zwischen Leben und Sterben, sollst m endlosemKatzen jammer qualvoll dahin fahren. Und ledes Auge ernes Landmenschen, das Dlch vorubersegeln sieht, wird geschla gen werden mit Entsetzen, sein Antlitz wird zucken und jäh verbleichen, wird nach kurzem Ringen dem nämlichen Elend kläglich unterliegen. 'Wehe dann Dir und wehe dem Geschlechte, aus dem Du geboren bist! Nicht ungestraft mehr soll es hmsort über dle Wogen wandern' im. schwankenden Schiffe, nicht unerreicht, Nicht ungewürgt von der schauervollen Krankheit! Das sei auch der dauernde Fluch unserer Rache. Er sprach's, und ein hundertstimmig markerschütterndes Stöhnen, -dem Stoße eines Sturmwindes gleichend, bekräftigte seme Rede. Und allsogleich fühlte der schiffbrü chiae Mann, wie sein Fels sich bewegte und vorwärts glitt und schaukelnd gewaltsam schlingerte und stampfte. Und er sah, daß der Stein jetzt länglich geformt war, gerade wie ein Schiff und eine Fläche trug, auf der ständen drei kahle Bäume mit breit aespreizten Aesten, die wagerecht abstanden, und siehe, jetzt waren es Mastbäume. Und eine weiße Wolke senkte sich nieder und blieb hangen an einem Mäste, und noch eine Wolke und noch eine, und die festigten sich alle zu weißgeblahten Segeln. Und so segelte das neue Schiff m schreckhaft, eiliger Fahrt immer weiter und weiter und segelt noch heute nach vielen hundert Jahren immer kreuz und quer über die große See, bei Tage und bei Nacht, und findet keine Ruh und erreicht niemals ein Land. Und der einsame Schiffer steht ewig am Steuerruder mit semem Jammergesicht und mit schlotternden Kniens nur bei Windstille darf er die Segel reffen und sich schlafen legen; und dann wird er auch ganz unsichtbar, und man merkt sonst nichts von ihm. Sobald aber wieder Seegang ist, muß er aufstehen und segeln, immer dieKreuz und die Quer, und muß andere. Schiffe suchen und an denen vorüberstreifen. Und Mancker auf solchem Schiffe sieht ihn dann und Mancher sieht ihn 'nicht; die Meisten aber sehen ihn, nämlich wie einen Nebel vorbei huschen bei? Tage und wie einen leichten Glühschein bei flacht, 'mal so geformt und 'mal so, yani wie manchmal die Wolken aller lei Gestalt annehmen, 'mal wie ein Berg aussehen und 'mal wie ein Baum und 'mal wie ein Thier und so auch 'mal wie ein Schiff: gerade so wech selnd ich auch dies anzusehen als ein richtiges Gespen verschiff, was es eben ist. Und noch verwischter und verwaschener sieht man den Mann am Ruder; blos r-,ß ein grünlicher Schein von seinen Augen glimmert; der wer ihn so gesehen hat, dem gnade Gott! Für so lange kann der getrost ein packen, bis er an Land kommt oder die See wieder ganz ruhia ist: so länge hat ihn die Krankheit. Und die' Schiffer nennen diesen gespenstigen Segler den fliegenden Weinhändler : Gott'S ein Donner!" rief plötzlich der alte Fischer Gottlieb, der diese Geschichte seinen Sommergästen erzählte, indeß er sie in dem tanzenden Boote durch die Brandung steuerte, ich glaub' u beinah', der fliegende Weinhändler ist ja wohl jetzt eben hier in der Gegend vorbeigestreift. Gesehen hab' ich ihn zwar nicht, weil er vor Unsereinem 'ne Scheu hat und stch nicht gern zeigt, aber ich hab' auch was gehört wie ein Klappeu von Segeln und Knarren von Raaen, ganz nah , aber sehen konnt' ich nichts. Aber schöne, junge Frau, ich glaub wahrhaftig, Sie haben ihn gesehen: Sie machen solche Augen und solchen Mund.' wie man sie' dann so macht. Und ist allerdings auch zu sagen, daß er vor zungen Madchen und Frauen sich am häufigsten sehen läßt, besonders wenn sie hübsch sind. Und es steht ihnen dann auch gut. muß ich sogen.' solchen hübschen Frauen, das bischen Abblassen und geistliche Mienen; es ist immer was Apartes. Und seien Sie ganz ruhig, liebe,- mnge Frau, es kann Ihnen nicht viel thun, wir sind gleich wieder an Land; in fünf Minuten hören Sie den Sand knirschen. Alle Hagel, ja. aber jetzt schlingert's schlecht. Ja. ja so., die Brandung. Na, gesagt hab' ich's gleich und hab' reichlich gewarnt. Nordwest ist meistens 'ne Sache in unserer Gegend. Aber jetzt schätz' ich' bloß noch aus drei Minuten oder hoch stens viertehalb. Lang können sie ei nem ja werden, solche dumme Minu ten aber jetzt sind es sicherlich auch nur noch zwei." Die hübsche, junge Frau erwiderte nichts: sie lehnte den Kovf an die Tkeblt 0nc5 Lebenskraft in iramd ei. nem Theil eures Systems, oder ist euer Ner venshstem inrüttet durch unweise Leb mSart oder irgend welch Ursache 7 Theilt mir eure Fehler mit und ich will euch gerne schreiben wa, m am einen yais, da ich auch Hilfe nothwendig batte. Ferner sende ich auch frei ra, ;:ccept nn eins achtn $au.c:ttitu, da, mich rettete. Verschiebt nicht aus Noraen. waS ibr beute thun sollt. Schreibt unter veischlich einer Briefmarke für RüAntvort em ThomaZ
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Schulter ihres Mannes und höhnte zum Gotterbarmen. Awaniia Minuten nack dem lenten Trostwort des Fischers lief das Boot auf den Sand. Solch' Knirschen ist eigentlich kein lieblicher Ton. aber manchmal dock sebr. anaenebm. meinte der alte Gottlieb. r Im Herbst. Der Sturmwind sauset, Die Wolken zieh'n. Der Eichwald brauset, Die Vöglein flieh'n! Der Herbst ist 'kommen. Der Winter nah ! Habt ihr's vernommen ? -Bald ist er da! Oed sind die Felder? 4 Im Winterkleid Steh'n bald die Walder Wohl weit und breit! In schweren Sorgen Ist auch mein Sinn! Mein Winterkleid ist Im Leihamt drin! . i i Dte saralen Fremdwörter. Richter: .Sie sind' also geständig, dah bei Ihrer betrügerjschert Handlungsweise dolus vorgelegen it?" Angeklagter: .Wie haiHt dolusl ES heißt doch .DalleS-!-Neues Symptom. Gast: Wie geht'S immer. Herr Wirth?Wirth: .Danke, nicht schlecht! Nur mit meinen Augen bm ich nicht recht zufrieden! Von Ihnen z. B. hab' ich schon seit zro Monaten kem Geld gesehen!" Vorsichtig. Er: .Ich habe mich entschlossen, geliebte Irma, bei Deinem Vater schriftlich um Deine Hand anzuhalten! Wie denkst Du, daß lch ihm am besten schreibe?. Sie (ängstlich): .Ich glaubt, lieber Gustav, es wäre am besten. Du schneb'st ihm anonym!" ZarteAndeutung. .ell ner, warum finde ich seit längner Zeit von 8 Uhr ab stets meine Lieblingsspeise gestrichen?- .Ja. seitdem der schüchterne Herr Assessor sich in die Büffetdame verliebt hat, ißt er jeden Abend Zwei .Herz am SjpufjT Pech. Studiosus: .Aber, Mensch, wie konntest Du nur durch's Examen fallen bei Dnmn großen Kenntnissen?!- Candtdat: ..Ich war total verwirrt. her eim Exa minator hatte so große Aehnlichknt mit meinem Schneider !- Marktweiber Grob. heit. Eine junge Frau sucht sich auf dem Markte eme Gans aus: kerne ist ihr recht, alle hat sie sch'M in der Hand gehabt und wieder zurückgelegt; endlich reißt der Marktfrau die Geduld. .Entschuldigen Sie, gnädige Frau, sagt sie zornig, attx bei Ihnen hat sick Ihr Herr Gem.nhl nicht so- lange belonnen!- ...... -.
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